Indiana Tribüne, Volume 20, Number 314, Indianapolis, Marion County, 1 August 1897 — Page 1

0 A HN rC H AO US A AO t-i r ii ii i iv vw vvr II I I I 1 o ovx v s Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis, Indiano, Sonntag, öen . August 189?. Jahrgang 20. No. 314

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The day !s hot, and the warmness Falls from the summer sky, As & brickbat is wafted downward From the hodf ull away up high . But the night will be Mied with coolness, And the heat that infests the day

Will bother you For these suits Warum u i i

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fortsetzen.

(4 Wir wissen, daß ein Spezial-Verkauf gewöhnlich nur kurze Zeit K t Vk,t htm Smk, Sale" iedock ist ti ander. Man darf nicht der- fg

dauert

........... A gessen, daß unser ganzer Frühjahrs- und Sommer-Vorrath im Feuer (0 war. Jede? Stück war im Rauch, manche etwa mehr, manche etwas j

weniger. Der Rauch schadete allerdings nicht viel, und verursachte o

(i höchsten? schlechten Geruch, aber

f wir sind nicht da, um Waaren zu verkau fen, deren Güte irgend wie zweifelhaft ist. Ls wird jetzt in unserer eigenen Fabrik ein neues, in fi

jeder Beziehung vollkommenes ager fttr uns gefertigt.

Der Smoke Sale" schafft unö Platz dafür und giebt zugleich den i Leuten Gelegenheit bei dem Einkauf 35 biö 50 Prozent zu sparen jjj Und so hat daö Publikum von diesem Smoke Sale" hauptsächlich den i Vortheil. is

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$7.50, $8 und $10 Anzüge : : $5 Knahenanzüge mit langen Hosen

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are bullt that way. wir den ß i j mit Atlas . gefutterte 5 : $11.50 3 15 Anzüge $7.75 $4.85 I v209 UMD ..Wollen Sie Ferien ?.. Natürlich wünschen Sie und ohne Zweifel sind Sie einen Theil des Sommers von Haus fort. Haben Sie schon daran gedacht, daß Sie auch Schmucksachen, Silberwaaren, .Sealskin (5oats, Spitzen und andere Wertsachen haben, welche Ihnen während Ihrer Adwesen heit mögiicherweisegestohlen oder verdorben erden könnten ? Wäre eS nicht vortheilhast liefe Artikel tn exrein Kasten des großen VaultS" der Sncliana ... Trust Company einschließen zu lassen ? Sie könnten dann vermcn imt der ueoerzmgung, daß Ihre ällerty sachen gesichert sind. Wer seuernaere ecDrani i onen von or mittags 8 Uhr, bis Nachmittags 5 Uhr. Snfpemon gewünscht. Zndiana Trust Gebäude. Ecke Washington Straße und Virginia Ave. ImgllMilsjien. Shermanö Brief vom 10. Mai. Cled eland, 31. Juli. Professor Henry W. Elliot vom Smithjonian Institut publizirt heute ein sensaüo nelleS Schreiben, welche? er bezüglich deS Robbenschlages an Hülfsstaats, sekretär Day am IS. d. M. geeichte hat. Er behauptet darin, Sekretär ShermanS Schreiben an Lord SaliSbury vom 10 Mai d I bezüglich der Robbenfrage beruhe auf Angaben von John W. Foster, und stecke voll Irrthümer über die eigentliche Sachlage. worüber er, Elliot, als Urheber des ModuS vivendi von 189193 am beSen urtheilen könne. Die Niederlag von 1893 in Pari? habe Amerika al lein der Unfähigkeit FosterS zu danken

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aebabt. Poster wisse von dr eigent

lichtn Lage der Dinge nicht mrhr als ein Papagei und da er der eigentliche Versasser deö Briefes vom 10. Mai sei, so sei eS ihm besonders zuzuschreiden, Z wenn man von Canada und England sich die derbesten Zurechtveisungen gefallen lassen müsse. Die ganze Robben Angelegenheit sei seit 1890 Sl niemals in den Handen eines sachverständigen ManneS gewesen, und daher rühre e, wenn man sich den Hohn der Canadier und die Verachtung der Berather der Königin zuziehe, (goster ist Commissär der Ver. Staaten ln dieser Sache.) Schließung von Fabriken Lawrence. Mass. 31. Juli. Die Euclttt Fabriken werden heute Abend ür eine Periode von 5 Wochen schlie ßen. Äm 1. August nnro aucy oer Betrieb der Atlantic Werke für einen Monat eingestellt werden. Die Agen. en der Werke erklaren, sie seien genobiat. die Produktion von BaumwollWaaren einzuschränken und glaubten, der Monat August biete dazu die beste Geleaenbeit im Interesse Aller. Etwa 2000 Arbeiter werden von der Maßregel betroffen. Die internationale Münzconferenz. New Sork, 21. Juli. Wie dem Herald" auS Washington berichtet wird, hat England zwar ossizul die Einladung zu einer im Winter in Washington abzuhaltenden internaionalen Munzconserenz noch nicht angenommen, aber den Vertretern unerer Regierung ist angedeutet worden, daß England demnächst seine Zustimmung zu der Eonserenz ertheilen wird. Andererseits berichten unsere WahungScommissäre, daß Frankreich sich zum Anschluß an die Conferenz und hre Beschlüsse faktisch verstanden bat, vorausgesetzt, daß England ebenso verahre. Katholische Säcularfeier. Ne w I ork, 3t. Juli. Der römische Correspondent deS New Jork Freemans Journal berichtet über einen Brief deS Kardinals Jacoblm an alle alholischen Bischöfe der Welt, worin die Abhaltung einer Reihe kirchlicher Festlichkeiten zur Feier deS Schlusses des 19. und Beginnes des 20. JahrHunderts vorgeschlagen wird. DaS Projekt stht in vollem Einklang mit den Wünschen deS Papstes und der kaholischen Delegaten aller Nationen, welche in Rom versammelt sind, um 5ie Ausführung zu fördern. Die Mittheilung bittet um die Mitwirkung der verschiedenen D'özesen - OberHäupter zum Zweck oer Begründung uon Nationalcomites, welche in Einklag mit der Hzupt - Körperschaft wirke'.'. Sieben Opfer eines CyklonS. San 3ose, 3lls., 31. Juli. Heute Abend traf ein Cyklon die Farm von Ä. C. McDowell, zwei Meilen nördick von hier und zerstörte vauS und Wirthschaftögebäude. Sieben Peronnen. Mc Dowell selbst, sein Enkel. Frau Samuel Rrownlee undibre drei Kinder und Fräalein Zesfie GroveS wurden getödtet und Frau McDowell und ihre Kinder Charles und Mary schwer verletzt. Deutschlands Protest. Hamburg, 31. Juli. Der halbamtliche Hamburgische Correspondent bespricht die Dingleydill und deutet da bei die Haltung der deutschen Regie rung an, indem er sagt : Obgleich Leutjcylano gegen den BtNerenttalzou auf Rohzucker protestirt hat, darf nicht übersehen werden, daß die internatio nale Rechtsfrage sehr zweifelhaft ist, ob etne Verletzung der Erhöhung deS Zolls auf Artikel, welche eine Ausfuhr Prämie in fremden Ländern erhalten, zu erblicken ist. 3n allen anderen Fällen, in denen die Dingleybill höhere Zölle einführt. kann von einer Verletzui g der MeistbegünstigungSklaufel ohnehin keine Rede sein, da nicht allem deutsche, son dern alle Importwaaren davon betroffen werden. Die Griechisch-türkische An gelegenheit. P ar i S, 31. Juli. .Eine Depesche der TempS" von Constantinopel sagt, daß daS Unterzeichnen der FriedensPräliminarien nur auf die Antwort der griechischen Regierung wartet, wel che die Daten für die Zahlung der KriegSentschädtgung sinren soll. Au her Bestimmungen über Rectisiziren der Grenze nach dem Plane der europäischen Militär-Attacheö, und über eine Kriegsentschädigung von 4 Millionen Pfund, bestimmt der Vertrag, daß etne gemischte Commission von Delega ten der Mächte und der Türkei die Ent

schädigungen der ottomanischen Unter

lhanen für erlittene Verluste festsetzen soll. Die Frage der . Capttulationen wird Griechenland und der Türkei zum Ordnen vor dem Abschluß deö definiti ven Friedentvertragee. überlassen. Die Räumung Thessaliens hat nach voller Zahlung der Kriegsentschädigung zu erfolgen. Sobald der Vertrag unter zeichnet ist, werden die-europäischen Militar-AttacheS und.Mitglieöer deö türkischen Stabes die Grenze von Thessauen feststellen. Überschwemmungen in Schlesien. B r e S l a u, 31. Juli. Die jüngsten andauernden schweren Regenfälle haben den Auötnlt vieler Flüsse in Schlesien und Böhmen verursacht, welche eine Anzahl Brücken fortrissen, den Bahnverkehr unterbrachen und verschieden Häuser zum Einsturz brachten. Eine Brücke bei Astrltz in Schlesien wurde sortgerissen, und acht Kinder, welche mit der Brücke in den Fluß stürzten, ertranken. Wien, 30. Juli. AuS Oesterreich wird gleichfalls gemeldet, daß bei den Überschwemmungen der letzten Tage viele Personen ertrunken sind. 3n Reichenberg wurden mehrere Häuser zerstölt und schwerer Schaden ist im ganzen Lande angerichtet. Neun Peronen find in Trautenau und im Jserhal ertrunken. B e r l i n, 30 Juli. Fast aus allen Theilen wird ernstlicher Schaden durch ungeheure Regengüsse und Ueberchwemmungen gemeldet . Allerlei auö Deutschland. Berlin, 31. Juli. Endlich ist twaö politische Stille in die ReichsHauptstadt eingezogen, nachdem die preußische Vereinsgesetzvorlage voräusiz abgethan ist und die Betrachungen darüber sich erschöpft. haben. Auch weilt der Kaiser noch fern , von Berlin, der Reichskanzler und der VizePräsident deS preußischen KabinetS Dr. v. Miquel gleichfalls. Die Geheimräthe in den verschiedenen ReichSäm ern und Ministerien haben sich ebenallS in verschiedene Sommerfrischen begeben, nur in den Zeitungöredakionen ruht die Arbeit nicht, wird unermüdlich die Frage, waS die Zukunft wohl bringen werde, in mehr oder minder gewagten Kombinationen erörert Im KriegSmiisterium wird die etzte Hand an die Vorbereitungen zu den bevorstehenden Kaifermanövern gelegt, weßhalb auch der Kriegsminister Generallieutenant v. GoßUr auö dem Sommerurlaub bereits hierher zurückgekehrt ist, wogegen der HandelSminiter Brefeld, der bisher in Berlin auöhielt, nach der Schweiz abreiste, um sich dort zu erholen. AuS Rom verlautet, der Quirinal habe auf vertrauliche Anfrage deö hiefigen Auswärtigen AmtS sich bereit er klärt, den bisherigen Leiter deö letzteren, Frhrn. Marschall von Biederstem alS Botschafter deS Deutschen Reichs zu acceptiren. Man nimmt jetzt allgemein an. daß Herrn Dr. MiquelS Hauptplan dahin geht, die Konservativen, Nationalliberalen und daS Centrum zu einem Kartell zu vereinigen, aber diese Komdtnation erscheint doch unmöglich, sintemalen die Interessen dieser drei Parteien weit auseinander gehen. Am 18. Mai wurde wie s Z. berichtet, im Reichstage als daö von allen Parteien, mit Ausnahme der Konservativen, Frikonservativen und Nationalliberalen, im Hinblick auf die vreußische Vereinönovelle eingebrachte Veremö-Nothgesetz mit 201 gegen 53 Stimmen tn zweiter Lesung angenommen. Schon damals wurde von einigen Blättern der Gedanke ausgesprachen, daß der BundeSrath di?seS Gesetz nicht gutheißen werde, trotz deS bundigen Versprechens des Reichökanz lers. Wie die Post" nun mittheilt, ist eS heute wahrscheinlicher als je, daß das Gejetz vom BundeSrath verworfen werden wird DaS Blatt räth ferner der Negierung entschieden ab, im Reichstag ein Ausnahmegesetz einzubringen, damit einer Vereingesetz. Novelle im Äbgeordnetenhause bei einem neuerlichen Versuche der Erfolg sicher sei. Der Ausstand in Indien. Simla, 31 Juli. AuS Camp Malakand w,rd gemeldet, daß die Sin geborenen gestern Abend daS Lager von Neuem angegriffen haben, aber nach verzweifeltem Kampf von den Engländern auf der ganzen Linie zurückgeworfen worden sind. Große Neuer, welche daS Lager umgaben, ge statteten den englischen Schützen, sicher zu zielen, und sie streckten viele Feinde weder. Der Mullah selbst und meh rere seiner Chefs sollen schwer verwundet sein, während die Engländer 1 Todten und 17 Verwundete hatten. Die Truppen deS Mullah find bedeu tend verstärkt und man vermuthet, daß

tie BomerwalS sich im Aufstande be finden. Col. Reed ist mit Verstärkun

gen auS Newshera im Lager eingelrossen. Bombay, 30. 3uli. ' Die Entrüstung derEingeborenen über die summansche Unterdrückung? - Politik der Regierung ist in stetigem Wachsen und sie sagen, die Regierung wolle 3n dien durch schonungslose ZwangSmaß regeln in ein zweites Irland vermin deln, so daß niemad mehr sicher ist. Oa Die Insel Palmyra. London, 31. Juli. Die Dailv News bringt einen Artikel über die Insel Palmyra. in welchem sie sagt, der Protest deS amerikanischen Gesandten Harold Sewall in Hawaii gegen die angebliche. Annexion der Insel sei nur als ein gelungener Scherz aufzufassen. Palmyra sei so schwer zugänglich, daß die Insel selbst als mögliche Kabelstation werthloö sei. Die Leute, welche dem Gesandten Sewall gerathen hätten, zu Protestiren, müßten sich jetzt inö Fäustchen lachen, über den spaßhasten Streich, welchen sie dem amerikanischen 3ingo gespielt hätten. , Wenn ihr ein guteö Mittel haben wollt Euer Blut zu reinigen, die Nerven zu stärken und die Constiutton zu kräftigen, gebraucht Hood'ö Sarsaparilla. Gebraucht uun Hood'ö. Hood'ö Pillen heilen Brechreiz, Kopsschmerzen auö dem Magen und Inverdaullchkeit. (Allerlei. Äor wei Safiren m a n - derte in New York der 49 Jahre alte Cigarrenmacher Ernst Q. Lamura ein. Nachdem er sich das erste Naturalisationsvavier versckafft. verlangte er auf Kosten Onkel Sam's zurück nach Europa gelanot zu werden, da er yerzleidend sei. Im Februar 1896 wurde er zurückgeschickt und dieser Tage landete er wieder auf dem Dampfer Sarnia". Der JBoard of Svecial Jnquiry" in der Barg: Office hielt Lamura fest und wlrd derselbe wieder nach Europa abgeschoben werden. Einem tapferen Hundchen verdanken zwei Kinder in Eldenville. N. I.. die Rettung ihres Lebens. Die 6jayrlge Edith Potter und lyre zwei kleinen Brüder, Kinder des Farmers Stephen Potter, stießen auf eine große Kladverscklanae. Ein Terrier. der mit ihnen lief, stürzte sich auf die Schlange, und es gelang ihm nach hartem Kamvfe. die Scklanae au todten. Da der Hund mehrmals gebissen worden itt, o hat der Farmer, dem er natürlick sebr viel wertb ist. die MiskvSiuz angewandt, die auch angeschlagen iil. V o n B a n g o r., M e., finden in diesem 5kabr unaewöbnlich aroße Verschiffungen von weichem Birkenholz nach Schottland statt, woselbst dasselbe in den dortigen großen Zwirnfabriken zu Garnspulen verarbeitet wird. Bereits sind fünf Dampfer zur Bef'örderuna solchen Qolzes aechartert. I V I Außerdem stehen von dort große Sendüngen von Fichtenholz und Holzörn nach europäischen Häfen bevor. Die größte Holzladung, welche je von dem Penobscot-Fluß via Bangor nach dem Ausland versandt worden ist, war diejenige, welche letzter Tage von dem Dampfer Jacob Bngyr- nach Liverpool und anderen britischen Häfen geladen wurde und auö ca. 2.600,00Q Fuß Fichtenholz bestand. Die Ausfuhr von Rind viel, scheint in diesem' Jahre außerordeutlich große Dimensionen annehmen zu wollen, wenn man von den bisherigen Versendungen, sowie von dem Umfang des im Voraus belegten Frachtraumes von Ocean - Dampfern, für den Rindvieh - Transport von Ver. Staaten - Häfen aus, Schlüsse ziehen darf. Selbst aus Montana langt zum ersten Male wieder seit 1879 Rindvieh in größerer Zahl m den Hafenplätzen zum Export an. Während des letzten Jahres belief sich die Rindvieh - Ausfuhr von amenkaNischen Häfen insgesammt auf 69.000 Stück. Diesmal dürften es voraussichtlich 100,000 Stück mebr sein und in Rinder - Vierteln dürste die dieSjährige Ausfuhr sich auf 1.500 000 stellen, gegen 1,150.000 M letzten Iah. Aehnlich verhält sich die Sachläge betreffs Hammelfleisch. Für amerikanische Schafe ist der Ausland-Be-darf zur Zeit ein starker, und des knappen Angebots in England und Frankreich wegen sind die Verschiffungen dorthin von hier aus seit Monaten ungewöhnlich groß. Dabei steht Hammelfleisch zur Zeit um $2 per 100 Pfund höhe? im Preise, als letztes Jahr, und falls der Ausland - Bedarf ankält. dürften die Preise noch weiter ' steigen.

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Sie passen gut, find unser eigenes Fabrikat, aber sie müssen fort. B 1 t.t Vn CY ! . r . - e i ll

vcnn wiz uuucn oaa uiimiin. rnnr m nächste überzuführen. Sie haben , -r 4l r selbst, hier sind die Preise :

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n H v. V. Ä ii B I n I n Der MODEL. ÜJ 7il XTZlTZlZl In Barcelona hat man jüngst eine ganz eigttithümliche Erfcheinung beobachtet: während mehrerer Stunden hob und senkte sich der Meeresspiegel im Hafen in regelmäßigen Zwischen eüumen fcon je 10 Minuten um etwa 40 Zoll, wodurch die vor Anker liegenden Schiffe zum Theil arg beschädigt wurden. Ein Pariser Journalist hat darüber den Professor der Geologie (?tanislas Meumier befragt, der am nationalen Museum für Naturwissenschaften w Paris Vorlesungen hält. Meumier führte die Naturerscheinung mit größter Bestimmtheit auf vulcanische Einflüsse zurück, die sich unterhalb des Meeresspiegels vollziehen sollen. Derartiges käme, so meinte der Gelehrte, weit häufiger vor, als man gemeinhin annehme, nur gelange es nicht immer zur Wahrnehmung. da das die Wasser in regelmäßige Schwingungen versetzende vulcanische Agens meistens zv weit abseits von den Küsten austrete. Da sich natürlich die Wirkung mit der Entfernung abschwäche, so sei sie in den Hafenorten nicht immer bemerkbar. Mit den gewaltsamen meteorologischenVorgängen in der letzten Wochen habe das Ereignitz jedenfalls nichts zu thun, dagegen sei es in die Art der Springfluthen einzureihen, wie eine solche im vorigen Jahre die japanische Küste verheerte und Tausende von Menschen dahinraffte. Ein Doppelmord und ein Selbstmordversuch erregen in Polsdam großes Aufsehen. Im Gasthof Zu? Stadt Wittenberg" in der Leipziger Straße quartirte sich ein etwa 35 Jahre alter Herr mit seinm zwei Knaben im Alter von 11 und 8 Jahren ein und ließ sich bald darauf Papier. Feder und Tinte auf sein Zimmer bringen. Als die Fremden am nächsten Morgen sich nicht sehen ließen, öffnete man das Zimmer. Man fand auf dem Sopha je in einer Ecke die Leichen de? beiden Knaben, angethan mit Matrosenanzügen. während der Vater mit geöffneten Pulsadern blutüberströmt an der Erde lag. Sofort wurde die Polizei herbei geholt und der Befund ergab, daß die beiden Knaben anscheinend an Vergif tuna aestorben, waren während. 'der

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