Indiana Tribüne, Volume 20, Number 312, Indianapolis, Marion County, 30 July 1897 — Page 3

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VERSTOPFUNGIN ALLEN APOTHEKEN Vor Gericht. Kriminalroman von Paul Oskar Höuer. (stortseßung und Schluß.) Der y?t(-land war nach derDarstellung des Untersuchungsrichttts, der bisher Stein und Bein auf die Schuld Sendlingers geschwo-.'M hatte, folgender. John Churchill Macdonald war bei seinem ersten Besuch in Berlin von dcm. Admiral die nahe bevorstehende Verloöung Karlas mit ihrem Vetter mitgetheilt worden., Macdonald war daraushin sofort nach Kiel abgereist, um sich mit Ewald v. Meerheimb auseinanderzusetzen. Er wollte ihn darauf hinweisen, daß er ältere Rechte, an Karla habe, und hoffte wenigstens zu erreichen, daß Ewald mit seiner Werbung noch wartete. (5r hatte sich vom Bahnhof aus direkt nach der Wohnung des Lieutenant begeben, dort aber nur den Burschen angetroffen. So mußte er also die Heimkehr des Lieutenants abwarten, die erst nach zwei Uhr zu erwarten war. In den Abend- und Nachtstunden hatte er sich in belebteren Restaurants aufgehaltn; von ein Uhr an promenirte er dann in dr Nähe von Meerheimbs Wohnung auf und nieder. Er mußte ihn jetzt noch sprechen, denn Herr von der Tann hatte ihm gesagt, daß er das Brautpaar mit Frau v. Zeck Montagnachmittag in Berlin erwarte; also war anzunehmen, daß sie gemeinsam den FrühschneSzug um acht Uhr benutzen würden. John Churchill traf den Lieutenant wenige Augenblicke, nachdem dieser sich von Tante Asta verabschiedet hatte. Das Wiedersehen erfüllte Herrn v. Mcerheimb zwar nicht mit großer Freude; gleichwohl lud er den ehemaligen ZZameraden ein, lieber zu ihm einzutreten, als hier draußen in der Kälte mit ihm zu sprechen. Macdonald kam der Aufforderung nach. Meerheimb verhielt sich in seinenAeußerungen über Karla durchaus reservirt. Als Macdonald schließlich seine älteren Rechte bervorbob und von Ewald verlangte. dak er seine Werbuna nicht eher anbringe, ehe Karla nicht von seiner Wiederkehr erfahren habe, schlug ihmMeerheimb rundweg die Befugniß ab, ihm Vorschriften zu geben und erhob sich, um sich zur Ronde. fertigzumachen. Während sich Ewald in seinem Schlafzlmmir aushielt, mischte Macvonaiv das Omat dem Tränke Ewalds ber. Um ihn dann zum Austrinken' der gesahrllchen Flujjlgkeit zu- veranlanen, lenkte er allmählich wieder ein. gab sich den Anschein, als ob er einsehe, daß jede Hoffnung auf eine Aussöhnung mit Karla vergeblich )ci, und My. ven Gerührten spielend, mit Ewald an. der das Glas bis über die Hälste leerte. Bald nach dem Weggange Macoonalds, der sich schnell aus der Gegend wegstahl, trafen Vollrath und Karla an der Villa ein. HätteKarla ihrenVetter. ruhig angehört, statt mit Abscheu ihn zu fliehen, so wäre sie über den seltsamen Besuch schon in zener (stunoe aufgeklärt worden. Acacdonald halte, in banger spannuna darauf den Moraen erwartet. Daß Meerheimb nicht auf den Bahnhof kommen werde, daß wußte er jet sicher. Nun aalt es. auf Karla einen möglich t guten Eindruck zu machen und seine r" i i "w . - alle Proleclorin, rau v. ecr, wieoerzugewinnen. Doch Karla kam überbauvt Nickt zur Bahn. Eilends verfuate er sich, nachdem er eine gute Viertel' stunde über den Abgang des Zuges vereblich geharrt hatte, nach Frau v. Zecks Wohnuna. Dort erfuhr er den Tod Meerheimbs und gleichzeitig seinen furchtbaren Irrthum: denn Karla liebte ia einen anderen! Sofort stano bei ihm der Plan fest, sich den Anschein zu geben, als ober soeben erst'aus Berlin eintreffe. ie Begegnung mitsollrath Sendlinger, den er sofort wiedererkannt hatte, diente ihm dazu, diese Annahme zu bekräftigen. Se ne Abilck . eden Verdacht der Schuld von sich abzuwälzen, gleichzeitig den lästigen Nebenbuhler aus demWeg zu räumen und Herrn von der ann wieder völlig für sich eii.zunehmen, war beinahe gelungen. Nur damit hatte Macdonald bei all seinen Intriguen nicht gerechnet mit der Möglichkeit, dak aerade die hauptsächlich von ihm eingeleitete Verdächtigung Sendlingers sein Verderben fein lonne. Er war gerichtet, und der tiefge beugte alte Ädmiral bat seine Tochter Mit Thränen rn den Augen um Verzeihung für seine Härte. Karla vermochte die alte Kindesliebe au Zbm wie derzufinden, nachdem er ihr endlich seine Einwilligung zur Helrqty mlt Vollrath Sendlinaer ertheilt hatte. Auck 5vrns ffiHderfe fVinr rnirA Vil Verwendung des Admirals bald wieder eine Geeignete Stellung. Das Geschäft seines Vaters blühte rasch auf. und der ehemalige Zahlmeister gab durch ein i . rY-r. s .:.u..Mvt..:.3 o . v t . lautuüjcö, cuuuuuuicici .ccucn urcuc wäbr. dak die Verirruna ienes Abends nur eine Folge seiner furchtbaren Angst gewesen war. die er um die Öntdeckuna 7 rn . l TiW.J. M....f.VC!.. von OaiCl UlUCUCllllUßlCl Kafsenfuyrung ausgeuanven yane. Lanae bevor Scheuermann Käte Gö decke heimführte, folgte aber Karla von der Tann dem Geliebten. Ihre TrauH ung fand in alle? Stille ftättworauj e ., ."'. w ii eine ytciC nacy oem uvcil uxuv Jen. Als Trauzeuain war auch Daama? Petersen anwesend, und als sie die; strahlende, junge Frau umarmte und

küßte, benetzten ihre Thränen den schmalen 'goldenen Reifen, der Karlas Rechte schmückte. Sie gedachte des Geliebten, der in kalter Winternacht hatte enden müssen. Lanae hielten sich die beiden um.

schlungen. Doch Daamar wollte die Weihe deö Augenblicks nicht stören. Entschlossen hob sie den Kopf und zwang sich zu einem Lächeln für die glückliche Freundin. Ihre Kunst war ihr ja noch gebneben. Ihr wollte sie fortan gehören :n lhr Trost suchen. Auch dem alten Seemann war eZ feucht in die Augen gestiegen, als er nun Karla in tiefer Bewegung umarmte und darauf Dagmars schmale. feine Hand küßte. Ia, wenn er den lustigen Burschen, den armen Ewald, wieder ins Leben hätte zurückrufen können, wie gerne wurde er ihm letzt diese blonde llelne , trau gegönnt yaven, rronvem f nur eine Bürgerliche und eine Künstlerin war. w aeS a I 1 I (Ende.) Greyloö Woods. Roman von Josef Treumann. (Fortsetzung.) Bon Gestalt ?oar Mr. Kenyon lang und geschmeidig, mit einer pantherähnlichen Grazie in allen seinen Bewegungen; er war noch jung, fast knabenhaft, mit olivenfarbenem Teint, scharfgeschnittenem Profil, trägen, schwarzen Augen und einem klassisch schönen Kopfe, der von rabenschwarzem Lockenhaar umgeben war. Eine Zeit lang lag der verwöhnte Liebling des Reichthums fast regungslos da; sein Blick folgte durch halbgeschlössen? Wimpern den bläuljchen Rauchwolken, die in zarten Ringeln aus dem Nargileh emporstiegen, das er aus dem Orient mitgebracht hatte. Endlich liefe er den Schlauch mit der Bernsteinspitze auf den Teppich nieder gleiten, wandte sich auf dem seidenen Kissen um, gegen dessen Purpurfarbe sein Gesicht wie Bronze abstach, und streckte träge seine Hand nach dem Malachit - Tische aus. Wfc langweilig!" murmelte er por sich hin, indem er die silberne Muschel mit dem Inhalt zu sich heranzog. Mit halbverdrossener Miene begann der junge Mann jetzt die eingegangenen Briefe zu lesen; es waren groktenthells Einladungen zu Dmers und Soupers, fashionablen Abendgesellschaften und Privatbällen. Zu viel der Süßigkeiten," murmelte er, man wird solcher Dinge bald überdrüssig:Er warf die Briefe in die Muschel zurück, ergriff eine kleine mailändische Mandoline, die aus einem Tigerfell neb.en ihm lag. und zog sachte das elfenbeinerne Stäbchen über die Saiten des Instruments. Arthur machte in diesem Moment entschieden den Eindruck eines sparnsehen Eavaliers. Eme Tanzmelodie. die er am Abend zuvor in einem Theater untergeordneten Ranges gehört hatte, war ihm durch deii Kopf gegangen und die kleine Mandoline gab sie jetzt mit größter Genauigkeit wieder. I Der Mandolinenspieler lächelte; im Geiste sah er die Bühne mit ihren Lichtern und wechselnden Scenen, nebst den hübschen Gestalten der Ballettänze-1 rinnen, ror seinen maiim. halbg:schlossenen Augen; er spielte die Melodie ganz durch; er war ein leidenschaftlicher Freund der Musik und hatte sie unter den besten Lehrern m Europa betrieben. Ohne Zweifel hätts er durch die Ausübung dieser Kunst seinen Unterhalt erwerben können, wenn daS Schicksal ihn nicht mit Reichthum überschüttet hätt?. Noch lange, nachdem er die Melodie zu Ende gespielt hatte, ließ er die linke Hand, an deren kleinem Finger ein großer Edelstein blitzte, durch die Saiten schwirren; , gedankenvoll sprach er vor sich hin: .Bei Gott! Wie unaussprechlich schön Iris gestern aussah; das Töchterchen des alten Tanzlehrers hat die Verheißungen ihrer Kindheit mehr als erfüllt; jammerschade, daß sie sich an jenen Burschen wegwarf an den halbverhungerten Scribenten mit seinem aristokratischen Gebühren. Er ist eifersüchtig auf mich. Ob er wohl weiß, daß ich sein reizendes Weibchen hätte haben können, wenn ich gewollt hätte? Ihr Herz brach fast, als ich auf Befehl 'des tyrannischen Vormundes nach Europa mußte; sie schluchzte an meiner Brust; sie küßte mich und weinte, bis ihre Aeuglein roth waren! Dasarme Ding hat mich nicht vergessen; sch erhielt die Ueberzeugung davon, als ich hinter den Coulissen zum ersten Male wieder mit ihr zusammentraf. Sie wurde abwechselnd blaß und roth. Soll ich sie meiden oder ihrem eifersüchtigen Manne zum Trotz hier bleiben?" Er ließ seine Mandoline wieder aus das Tigerfell hinabgleiten und grub feinen dunklen Kopf m das seidene Kissen, um mit Ruhe über das nachzudenken, was ihn jetzt am meisten beschäftigte. Ein Diener klopfte an die Thür, trat ein und meldete: Ein Herr wünscht ie zu sprechen." .Sein Name?" - .Er wollte ihn nicht nennen." .Nun. so führe ihn herein." Im nächsten Augenblick trat Noberi Greylock über die Schwelle des Gemaches; sein Gesicht war bleicher als gewöhnlich, seine buschigen Brauen zor r . s .. . gen sich droyenv uoex femen ugcn zu sammen. Ab - Niek Kenvon überrascht aus. ohne sich nur zu erheben,' ja, ohne auck nur seine beauemeLage zu ändern. .Guten Morgen, Greylock; nehmen Sie t. m r in . -cn.Plag! Jyr efucu lfl mir. sin iuetg" gen: womit kann ich dienenZ". " ' Robert näherte sich dem Sopha; .er athmete tief, verrieth jedoch nicht, was in ihm vorging. 'Sobald, der die Thür hinter sich zugemacht uny C. ' w . im : ' " . , - - ... ! pl,e pelven canncs au tun v,., gvg der Gast ein goldenes Armband in Gestalt emer Schlange, mit S&qjnem

ten und Smaragden 'befetzt, auö dkl Tasche. .Sind Sie der Schurke, der meiner Frau dieses Ding geschickt hat?!" rief er. Jetzt erhob sich Kenchon vom Sopha. .Dieses Ding da, mein werther Herr," antwortete er nachlässig, .schickte ich nicht Ihrer Frau, sondern meiner alten Freundin der Künstlerin, als ein Zeichen meiner Bewunderung und Werthschätzung." Ihre Unterscheidungen sind recht spitzfindig," höhnte Robert. Kenyon zuckte die Achseln und entgegnete: Sie sind, wie es scheint, eifersüchtigich bedauere es. Weigert die reinde 5ris sich, mein Geschenk anzu.

nehmen, daß Sie es mir in dieser Weise zurückbringen? In früheren Zeiten war dies nicht der Fall." Jch ihr Gatte, verbiete es Ihnen. meiner Frau Geschenke zu machen," erwiderte Greylock; .es ist dies eine Frechheit von Ihnen, die ich nicht dulden werde!" Kenyon lehnte sich an den MalachitTisch; er blickte den zornigen Gatten geringschätzend an und sagte: .Mein Herr, ich muß Sie bitten. Ihre Worte etwas sorgfältizer zu wählen; ich kannte die kleine Iris ja schon vor Jahren; wir waren damals die besten Freunde. Es thut mir leid um sie verteufelt leid; ihr Mißgeschick in der Ehe ist für ihre vielen Bewunderer kein Geheimnis; sie hatte sich nicht wegwerfen sollen. Es ist Ihnen vielleicht nicht bekannt, daß ich ihr Gatte hätte sein können?" Die düsteren Augen Greyloös fielen in diesem Augenblick auf einen Ecktisch, auf dem ein dünner Stock lag. Sich auf diesen stürzen, das Rohr erfassen. mit der anderen Hand Arthur am Kragen packen und den Stock mitWucht in Bewegung setzen, war das Werk einiger Sekunden. Kein Wort wurde gesprochen kein Ausruf erscholl schnell, wuchtig und unbarmherzig sielen die Hiebe des empörten Gatten auf seinen Nebenbuhler ieder. In wenigen Minuten war Alles vorÜber. Das mit Diamanten und Smaragden besetzte Armband log zerbrochen r i rv.u'i . Cs gUs oem itcppic, enyon oancoen am Boden. Robert stand wie ein Rachegott neben dem Ereolen. kosse. dies wirk nm?rt-n hlrfi V ' 'il w " iw i"r in die Schranken der guten Sitte und des Anstandes zurückzuweisen. Du frecher Bube!" stieß er hervor und schritt zur Thür. Arthur wandte sich ietzt auf dem Teppich um und zischte dem sich Entsernenden, indem ein teuflisches Grinsen seme Zuge verzerrte, die Worte nach: .. Sie sollen mir das mit dem Leben bezahlen!" Greylock lachte verächtlich und entgegnete nur: ' -ftä werde noch lanae mit Vergnügen an diese unsere Unterredung denken!" Mit diesen Worten verließ er erhodenen Hauptes das Zimmer. .Mit dem wäre ich nun auch fertig!" dachte Robert Greylock halblaut. Was nun? Jetzt stehe ich wieder emsam da vereinsamter als je!" Dies war das Ende der Ehe. die dem jungen Manne so viel gekostet batte! Seine Geschichte war indessen nicht ungewöhnlich. Ein vielversprechender Jüngling von 20 Jahren, der einzige Erbe einzs großen Vermögens, mit der Aussicht auf eine glänzende Laufbahn, hatte Robert sich in ein hübsches Gesichtchen verliebt; er hatte auf Erbe. Ebre und Lurus verzichtet. um ein Geschöpf zu heirathen. das jetzt seine Gefühle mit Fuyen trat und ihm jn's Gesicht höhnte. .Mein Vater that wohl daran ' sagte er mit Bitterkeit zu sich selbst, einen Sohn zu verstoken. der sich dazu erniedrigen konnte, ein solches Weib zu erwählen: ich muk Wahn innig ge wesen sein, auf so muthwillige Weise mein Lebensglück zu zerstören. Jetzt sind mir die Äugen geöffnet. Gott ist Zeuge meines Schwures. daß ich Iris sur immer aus meinem Hetzen verbannen will!" OKne der bitteren Kälte tu achten. durchwanderte er ziel- und planlos die Straßen und versuchte vergebens, mit sich selbst über seine künftigen Schritte m's Reine zu kommen. Schiffe jeder Art lagen an den Wersten. Oceandamvfer und Handelsschiffe, Warum sollte er sich nicht auf einem einschiffen, um nie wieder in sein Lieimatbland zurückzukehren? Kaum, hatte er diesen Gedanken ersaßt, als ihm das Eolorado - Project plötzlich wieder in den Sinn kam. Dort konnte er vielleicht den Frieden wieder finden, den er in seiner Heimatb verloren hatte. Aber wie sollte er' dorthin gelangen? Wo konnte er die zur vteife nothwendige Summe auktreiben? Sollte er sick an seinen Vater wenden? Vielleicht gab i r c ri i p v , -i lym meier oas wtio, fcyon um lyn los zu werden! 3. C a p i t e l. Die Strakenlaternen beaannen u schimmern, hie Dunkelheit war hereingebrochen. In seine schmerzlichen Gedanken vertieft, war Robert Kunaria und ohne bestimmtes Ziel meilenweit durch die tadt gewandert. Jetzt zum ersten Mal fiel ihm sein Kind wieder em; lebte es noch. das. kleine, vernachlässigte Geschöpfchen, das sein, Geburt zur Erbin eines großen Vermögens berechtigt? Er gedachte die Stadt mit dem Abendzuge zu verlassen; erst aber Jedermann sagt so. CaScaretS Candy . Cathartie, die wundervollste medizinische Entdeckung dek öeitattert, anaenebm und erfrischend im Geschmack, wirkt sanft und sicher aus Nieren, Leberund Singeyei de, dai ganze System , reinigend, ent fernt Erkaltung, kurirt Kovfveb, ftic ber, anhaltende Verstopfung und UnVerdaulichkeit. Kaufen und versuchen Sie' eine OSachtel von E. C. C. heute : 10, 25, und tO Centk. Verkaüst und Heilung garantirt von allen Apotheken.

. wollte er Pch über das Schicksal seines , Kindes Gewißheit verschaffen. Er -machte sich daher auf den Weg nach ienem Miethshause, daö er heute mit dem Gedanken, es nie wieder zu betreten. verlassen hatte, fest entschlossen, eme Begegnung mit Iris zu vermeiden; er wollte abwarten, bis sie in das gangen war. in dem sie heute beschäftigt sein mußte. Trotz der Bemllhungen, das herzlose Geschöpf aus i seinen Gedanken zu verbannen, sah Robert im Geiste immer wieder ihre hübsche Gestalt. Noch wenige Monate

zuvor hatte er ste bls zum Wahnsinn geliebt. 7 1 Als der unglückliche Gatte in die wohlbekannte Straße einbog, rollte eine Kutsche an ihm vorbei; er erkannte die Insassen; es waren Iris und Arthur Kenyon; sie in einen pelzbesetzten Mantel gehüllt, übermäßig mit Puder beladen, mit l.ucht nden schwarzen Augen und lächelnden rothen Lippen; keine Spur von Reue oder Trauer war in ihrem hübschen Gesichte zu erkennen. (Fortsetzung folgt.) HM - Cs.nciuuüyigcs. Voraxwasser als KoSmet i k u m. Es macht die Häflde .Deich, weiß und glatt. Man lost ein Stück Borax in einer großen Flasche mit Wasser auf und gießt danach allmälig so viel Wasser zu. bis sich ein Bodensatz in der Flasche zeigt. Von diesem Wasser wird dem Waschwasser so viel zugesetzt bis es recht weich ist. Gegen Pflanz enp.arasit e n. Sämmtliche PflanzenparaNteu .werden am vorteilhaftesten und ohne den Pflanzen zu schaden durch Bespritzen mit Kupferkalklösung, sögenannte? Bordolaiser Brühe, beseitigt. NeuereUntersuchungen haben sogar gezeigt, daß diese Behandlung dem Wachsthum der meisten Pflanzen förderlich ist. obgleich das zur Herstellung verwendete Kupfervitriol zu den Giften zählt. Zur Herstellung der Mischung werden 8 Theile frischgebrannter Kalk mit Wasser gelöscht und auf 250 Theile verdünnt. Andererseits werden 15 Theile Kupfervitriol in 200 Theilen Wasser gelöst, unter Umrühren mit der Kalkbrühe gemischt und auf 500 Gewichstheile mit Wasser ergänzt. Mit dieser Flüssigkeit werden die Blätter bespritzt oder abgewaschen. Die leichte Entzündlich5 ei t des Benzins, die besonders da. wo größere Mengen dieses Stoffes zum Reinigen von Handschuhen oder Kleidungsstücken verwendet werden, sehr gefährlich werden kann, da neue renErfahrungen zufolge nicht allein die Berührung mit offenem Licht, sondern schon die Reibung an metallenen Gegenständen zur Entzündung genügt, läßt sich leicht verhindern durch Auflösen einer minimalen Menge Seife. Indessen ist nicht jede Seife in Benzin löslich. m Handel sind zu diesem Zwecke neuerdings bestimmte Ammoniakseisen. Bür st en dürfen nur mit trockener-Kleie gereinigt werden. . . Ist man gezwungen. Wasser anzuwenden, dann soll man wenigstens kaltes nehmen, da warmes Wasser die Borsten weich macht. Eine feuchte Bürste soll nie mit den Borsten nach unten gelegt werden, sonst zieht die Feuchtigkeit in die Bürstenwand, und diese springt. Blitzgefahr für Radfahr e r. Bei Touren durch ebenes, bäumloses Gelände oder am Wasser entlang soll man während eines Gewitters die Fahrt einstellen. Das Rad soll flach auf die Erde gelegt werden. Der Radfahrer bildet nämlich für amosphärische Electricität einen Condensator. da er mit der Erde nur durch Pneumaticreifen in Berührung kommt und diese elektrische Ströme nicht ableiten. Andererseits bilden die Metalltheile des Rades gute Leiter für die Electricität. In bewaldeten Gegenden jedoch kann die Radfahrt während eines Gewitters fortgesetzt werden, da in diesen Gebieten die Blitzgefahr nicht entfernt so groß ist wie die Ebene. Gurkensalat einzumach e n. Man nehme halbausgewachsene Gurken, welche noch keine Kerne haden, schäle und hoble sie. salze sie und hänge sie über Nacht in ein Tuch gebunden auf. Dann trocknet man sie etwas ab, legt sie in einen Steintopf mit Gewürz nach Belieben, gießt guten ZWeinessig darüber und obenauf eine Schicht Olivenöl. Liqueur aus schwarzen Johannisbeeren (Cassis). 6 Pfund schwarze Johannisbeeren und eine Drittel Unze gebrochenen Zimmet werden mit 5 Quart gutem Kornbranntwein angesetzt und bleiben vier Wochen stehen. Nachdem die Flüssigkeit filtrirt ist. setzt man 4 Pfund Zucker mit 1 Quart Wasser geläutert hinzu, füllt sie auf Flaschen und verkorkt sie gut. Auch 2 Pfund Heidelbeeren und 4 Pfund schwarze Johannisbeeren geben gleich behandelt ein vorzügliches Getränk. Bohnen einzurqqchen. In Flaschen, welche my.n vorher mit einem Zündhölzche.n schwefelt, füllt man sofox Bohnen, welche man auf folgende Art hergerichtet hat: Die Bohnen müssen ziemlich fein geschnitten werden, und rechnet man auf 2 Quart Bohnerj zwei Hände voll Salz. Gut gemengt, eingefügt und eingepreßt, müssen die Flaschen luftdicht verkorkt werden. Beim Gebrauch ist es rathsam, stets JNC Flasche auf einmal zu gebrauchen und die Bohnen etwas länger als frische aufkochen zu lassen. Um gesprungene Marmorp l a t t e n zu, ki.tt.en resp, abgebrochene Marrnor,stiic)e wieder zu befestigen, befeitet mqn aus 1 Theil geschlämmter Bleiglätte.' 10 Theilen Ziegelmehr. 2 Theilen Firniß und dem nöthigenFar benzusatz, wie Vleiweiß sür Weiß. Menninge für Roth ßtc., einen , Kitt und hestre.Zcht damit die zu kittenden Flächen, nachdem sie zuvor mit Firniß gut getränkt wurden. Die Theile sind eine Zeit lang fest aneinander zu drücken. - M a r m o ? k 1 1 1 von außerordentlicher Vtndekraft erhält man, wenn Man 12 Theile besten Cement, wie er hl Bauzwecken verwendet wird, mit (5

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A New York Company of mannfacturing chemlst, the Rlpana Chemical Company, placed spon the market about flre years agoa mediclnal tablvtor "ubuit" compoaeii of compreued powdered preparatluus of cvrtaln medldnal druga whlch had been aacer tained to be of more f eneral uae among madleal men than any other, for tüe eure or allevlatlon of auch tu common to man aa have thelr origin In an lmpalred dlgettion or weakened capaclty (or aaslmllatmg t ood, aoaorbtng nourUhment end ellminatlng waste. The catalogue of lncluded under thle nead la aaid to tnclude pretty nearly eery dlaease for whlch tbe phyilclan 1 called upon to prescribe. In preparing thelr Standard rmd7 tor tbe acceptance of the Aanerlean people the Company lald down the prlnclple that rythlng entering lnto th packet ahould be of tha hlgheat grade, and so prepared and protected aa to retaia Ita qualltlee lniaet and nnlmpalred through any extended lapae of Urne In any ellmate. Ooly the cholcest druga ahould be used. thelr preparation ahould be tn aooordance wlth tbe lateat perfected methodf of modern acience.thetabulea packed tn glase, protected by abaorbent eotton, and aecurely cork ed. Een the rorks Uted have been of a grade so high in Ita requtrementa tha no manufacturer of thea erery day stoppen could upply more than a smaü Proportion srom bis output that would meet the exactlng peclncatlona. The giais rlala were In turn packed In boxes of aqualtty not aurpassed In beauty and perfectloa of workmanahlp by thone uted by the most f astldlona dealers tn jewels and Ornaments of gold. Havlng aet thrlr high Standard, and never oonsentina to vary from 1t, the proprietore reeorted to the accepted modern rnethoda et maklng thelr eommodlty known. and seyen bundred thousand dollarc lnvested withtn Are yeara In newspaper advertialng bat Informed erery American cltlren concernlng the auperior and snrptislng oualltlea of Klpana Tabulea. B'lnf thOUghtful and palntUklng obseveea of the ehanged eondltlons that sweep orer the commerclal world. and carefui to DOte erery clrcumtance harlog a oearln von tha succeeafnl proaecntlon of thelr trade, the managen of the Company hare noted that thera la a präsent nsistent dem and for a lower pric for erery arücle that reaches or approaobee an unlrenM um, and that the peopie, although requlrlne: the bet of erery thlng. reiant dein ealled upon o pay beary percentagea for auperuoua wrapplng and paäklng er nneeeeaary proteotlvn agalmt deterloratlon that mlght reanlt in yeara, but ta needless In tbe case of a-purehaae Intended to be consnmed In a week. It has also been d lacorered. and prored by the testof tlmeand actual experlence that tkese Tabules do not bare the tenaency to lose of qualities or dimmution of excellence from exposure that mlght at strit hare been expected, inanmuch aa, under t arorable eondltlons. those that bare laln looae In a drawer, a trarellng bag or pocket for aereral week or ontba are t ound to be- practlcaUy aa freah and aa efflcaeloua aa erer. . Actlnpr upon these suggestlona. and notlng partlcularly the nnlmpalred prosperlry of great newspapen now aold for a cent lnttead of the old rate of flre tlmea that amount, and the general tendoncy In all direetlons toward Iow rate and Increased lales, the Company hare entered upon the experlment of puttlng up Rlpana Tabulea In pasteboard cartons, whlch ther will offer to the trade upon terma whlch will permlt of a package belng sold by the dmgg-ilt or Storekeeper at a prlce lower than erer before adopted for proprietary medicine five CENTS ten tabules. or doses, for one half a cent earh. The Company will not dlscontlnue the mawifacture and aale In the form wlth whlch the peopie hare learned to know and ralue the Rlpans Tabules, but will öfter the cbeatxr gort experlmentally for the benent of auch as may deslre them. It should be plalnly understood that the qUlllty Of the medlClne II Identlcalln both sorts. the only dlfferenre betn? in the form and eom parat Ire cort of packlng or patMng up. The Are-cent Pack f V "?5 y.at to hd ?' U Dealers, although lt ts probable that almost any drufrgtst will obtatn a suppiy when reqnested by a euatotner to do so ; but tn mit case i lnjtl Carton, COntalnlng ten tabules, Will be ent, posrage pald. to any addres, för ve cent in stanips. forwarded to the Rlpan Chemical CX No. 10 Spruce St., New York. Until the aoods are thoroughly Introduoed to the trade. agent and peddlers will de siipplled at a PJT whloh will allow them a fair msrgin of prosit, vls. : 1 dosen Cartons för 0 rnt 12 doxen(14i cartons) for 4.SX S gross (TA) cartons) for $20.52. zs grosa" carton? f or

vasu wiitt tue vrucr tu sici vaso. Theilen frijch gelöschtem Kalk, ebenso Viel ganz feinem Sand und 1 Theil Infusorienerde mischt und' das Ganze mit Wasserglas zu einem Brei anrührt. Man bestreicht mit diesem Kitt beide Bruchflächen, die Völlig rein und staubfrei sein müssen, drückt sie fest aneinander und bindet sie, wenn möglich, zusammen, um sie einige Tage Völliger Ruhe zu überlassen. Der Kitt wird steinhart, wie der Marmor selbst, und ist nach dem Trocknen von dem Stein kaum zu unterscheiden. "Z-'i VUlciuai. Daß auch die Pariser von der Bedeutungslosigkeit des letzten Sitten, tates" auf den Presidenten überzeugt sind, beweist folgender satirische Dialog. den der Humorist Alfred Capus veröffentlicht: ' Der Polizeipräfekt: Ich wollte dr. erste sein, Herr Präsident, der Ihnen seinen Glückwunsch ausspricht ... Felix Faure: Glückwunsch, ausspricht? Warum? Polizeipräfekt: Run, weil sie dem infamen Attentat entgangen sind, daS ganz Frankreich in Aufregung versetzt. Felix Faure: Ich?! ich bin einem Attentat entgangen?! ... Polizeipräfekt: Aber natürlich! Felix Faure: Sind Sie dessen gewih? Polizeipräfekt: Vollkommen. Felix Faure: (Die Stirn runzelnd). Wie kommt es, daß ich nichts davon weiß? Polizeipräfekt: Wie? Sie wissen nicht ...? Felix Faure: Ja. mem Herr, lch weiß nicht! (Wüthend werdend.) Ein Elender trachtet nach meinem eben, und iü erfahre nichts davon! Sie werden mir zugeben müssen. Herr Präfekt, daß Ihre Pollzel sonderbar emgerichtet ist. Polizeipräfekt: Wenn ich vorausgesehen hätte, Herr Präsident . . . Felix Faure: Ich wette, daß alle Welt es früher gewußt hat wie ich! Polizeipräfekt: Ich bitte vielmals um Entschuldigung. Felix Faure: Schon gut! Diesmal soll es Ihnen so hingehen; aber ich hoffe, daß sich so etwas nicht wiederholt. Wenn jemals wieder ein Attentat auf mich gemacht wird, bitte ich dringend, daß ich der erste bin. der davon erfährt! Verstanden?! ... Die richtigste Sprach'". In Wien saß kürzlich ein halbes Tutzend Soldaten beisammen. Leute aus allen Nationen der vielsprachigen öfter-reichisch-ungarischen Monarchie. Ein jeder rühmt die Schönheit seiner 'Mutterspräche, nur ein sonst gar nicht auf den Mund gefallener Kriegsmann aus Stei ermark schweigt sich aus. Endlich fragen seine Kameraden, welche Sprache er sür die schönste halte. ,.Ja, schaun's, Kameraden, "sagte er. ..ich halt Aalleivegmit dem Teutsch: Daß e grad die schönste Sprach wär', will ich bereits nit sagen; aber eins ist wahr, die richtigste ist's!" Wieso?" .Wieso?- Das will ich Euch gleich sag'n: was da in der Karaffe steht, das nennst Du (zu dem Tal matiner) Acqua", Du (zum Ungar) Wir, Du (zum Slovaken) Woda", Tu (zum Walachen) Apa"; wir Teut sche aber sagw: Tas ist a Woss'r, und a Wch'r ist's wirklick' ,, A Mother's Darling. 1 Sympathy is best shown when prao tically applied, Therefore, when your baby U usserlng from summer complalol, tliarrhcea, or dysentery, thovr practical eyrapatliy by giving hin Dr. John W. Lull's Baby Synip. Mrs. R. H. Chappell, Homeville, VaM is very emphatic in her ccaamendation of thia wonderful remedy. ßhesayg: 'I think thero is no medicine like Dr. Bull'a Baby STup for babies. I voold aa oon think of raising them without bread to eat aa todispense withBuira Baby Syrup for them." This e5ca eious remedy is indispensable to mothers; it is sold by all dealers for only 25 cents a bettle. Take no other jpreparation, but buy Dr. John W.BaU Baby Byrup: nothin? Ue cau.tate its' iläce . V.t 77. -r..-' f I nu Bmcn on; 1 Ano. D. Cjstulb, 201 Jndiana Lv. I. OBrsa, JZKl? & fca krurt.

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A Populär Proprietary Medidne Sold at Retail for Fivc Cents a Package the first experimental Step in a direction that rriay lead to a revolution in the trade. - Dis - iana tjt das einzige Blatt in Snsiana, x,abt Interessen des Volles gegenüber der Macht der Plntokratik dertritt. tt Organ des VolkcK und nicht einer Partei ober Parteiinteressen kämpft sie etwrgt föi u i auf allen hhitttn M ft.. Die S'brt ö? Vve b Schöpferin üu' Blftsnde? und rum wirken wir it solche soziale Sie sannen, welch? Arbeit vx f?5ud i bringenden 9t fall mrfr;rtrT enden Last machen. i , Jeder fortschrittlich Gesinte, Zt. e als maraNsche Pflicht empfinde yeser der Snbtew Ktihüv sr5 tiif ?r:chSÄU!e Sonntags Vlall bietet eine göu untezha? Sossel. Der MonnementS Preis der täglichen Tribune ist 12c, deß Sonntagiblattö Je, bnder zusammen 10 Ctid per Woche oder 05 Ctt per Monat. Durch die ?oft versandt, kostet M Tageblatt Cös das Sonntagkblatt 02 per Äahr, beide zusammen . C3 in Oorsnsbezahkng. 5S .Bi y3 ? ' - . 3j,

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Riemen und Ccdcr. Taylor & Smith, 137 S. Meridian St Schnittwaaren. Murphy, Ilibben & Co., 97 S. Meridian Erwin, D. P. & Co., IOC S. Meridian Apotheken. Sloan Drug Co., 22 W. Washington St Thierärzte. Greiner L. A., 18 S. East St. Fcucr-!)crsichcruna. McGillard Agency Ca, 83 O. Market 3cc dream. Furnas R. W. 112 N.. Pennsylvania SL 21ulchcret. Indianapolis Crearaery, 52 Mass. Av. Trust Compagnien. Indiana Trust Ca & Sasety Yault The Marion Trust Ca, Monument Flace. Grundeigentum und Dcrsichcruua. Spann John S. & Ca, 86 Ost Market Bauholz. Coburn Henry, Georg! a St Weißblech. Tanner & Sullivan, 116 S. Meridian St Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 140 S, Meridian St Bäckereien. Taggart B: The Parrott & Taggart Bakery, Tel. 800. Bryce's Bakery, 14 Oat South St Schuhe und Stiefel (Wholesale.) Ilendrick & Cooper, 85 8. Meridian St McKee lt S, & Son, 102 S. Meridian. l)üte, Handschuhe etc. Ilendrickson, Lefler & Co., 89 S. Merid. Eisen und Schmiedewaaren. Van Camp Hardware & Iron Co., 78 S. Illinois St Ilildebrand Hardware Ca, 52 8. Merid. Layman & Cary Ca, 63 S. Meridion St Francke & Schindler, 35 S. Meridian. Clemens Vonncgut 184 186 E. Wasli. Eisen und Stahl. Holliday W. J. & Ca, 59 8. Meridian. Farben, (Z)el und Glas. lZurdsal & Ca, 34 8. Meridian St. Indianapolis Paint & Color Co., 40 Massacliussctts Ave. wagen und Rutschen. Irvln, Bobdins Co., 32 O. Georia St Plumber Artikel. McElwainc, Bichards & Co., 62 W. Maryland St. Spiel und Aurzwaaren. Mayer Charles & Ca, 20 W. Wash'gt Extracte und Gewürze. The Groeers Mkg. Ca, 80 8. Penn.yl. Banken. Capital Xatlonal. 23 8. Meridian St. Indiana Xatlonal Bank. Gummiwaaren (Wholesale.) Indiana Bnbber Ca, 127 8. Meridian. Blechwaaren (Wholesale.) Cooney, Seiner & Ca, 17 E. South St Bücher und Schreibmaterialien. Ind. Book & Stationery Ca, 75 8. Meridian St Commission Merchants. Syerup & Ca, 22 S. Delaware St Keach J. L,, 62 S. Delaware St Droguisten (Wholesale.) Indianapolis Drug Ca, 21 E. Maryland Ward Bros., 72 S. Meridian St (Sroccrtcs (Wholesale.) Schnull & Ca, 60 S. Meridian St. Severin, Ostcrrneyer & Ca, 51 8. Meridian St Kothe, Wells & Bauer, 128 S. Meridian O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridian St Perry J. C & Ca, 26 W. Georgia SL Geschirre und Sattel. Indianapolis Harness Co., 10 McCrea. Holliday & Wyon, 96 8. Pennsylvania. (Defcn und I)eerde. Home Stove Ca, 79 8. Meridian St a rrlf I I ndnl.k. InKHHt. tk an. feirt. iBt.llltfat MTMI. nf r.lhfl Ml, hon td .öd rite, and t. KW IPWti"'"Wiii " .uuu.'Inm Tf . . 1 W - J I tl . ImtIi Ihr.wa loraliitw.wkrrr thy M...1 will u fhrri'tj th iiumi.1 w mployintf; waich x .m tut n. lie mmt hrmulwl mh r ilifül M rnxxjrm. K.ily lad qwi klT Marncd. I Mn mmt m mrmrmme from ch di.lri t inutT. . aa alrsadr tauaht asd provioea wita Biplomu-ni wt . ..liHU.. ll . . ' tubw, wb. r makiar l"lirick. It I.1V S4 OL,!. F.UrtkmUr.F'lXtU.l. Aüdxf mt Um . JLAOXf. iom Mmmmmtm, Xlakan

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