Indiana Tribüne, Volume 20, Number 312, Indianapolis, Marion County, 30 July 1897 — Page 2
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Erschein Taglich und SountagV. Die tSzttche .Tribüne- kostet durch den Irßger J Genti der Woche, die eontagS.rrlbae" ituti per LZoche. Oeide tus'en1SSentSde, 85 Cent per Clntt. Per Post außerhald ei tettt ,zelchiSt 1 orauZbkjTtzlu.z f pe, Iajr. Vsft,, 18 Lüd Nlabama ZXxau Indianapolis, Ind., 30. Juli 1897. Paris alS Teehafen. Die Absicht, Paris zum Seehafen zu machen, besteht schon seit langer Zelt, und Kenn nicht das Panama - Unternehmen einen so kläglichenAusgang geuommen hätte, wäre wahrscheinlich eiuer oder der andere von den ausgearbeiteten Entwürfen zur Ausführung gekommen. Die Frage ist nun wieder auf die Tagesordnung gebracht, und die Commission der Deputirtenkammer zur Untersuchung der Nützlichkeit eines Ccecanals von Paris nach Rouen hat der Kammer kürzlich ihren Bericht vorgelegt. Dieser Canal würde dem Laufe der Seine folgen mit Ausnahme zweier Punkte, wo er den Fluß schneidet, nämlich in der Schleife zwischen Oissel und Pont - de - l'Arche unmittelbar südlich von Nouen, und in dem Bogen zwischen Sartrouville und Bezons bei Paris; der Canal würde mithin auf dem linken Uftr der Seine laufen und den Wasserweg nach Paris um 33 Kilometer verkürzen. Seine Länge beträgt 185 Kilometer, seine Breite in den qradlinicen Theilen 35 Meter, in den Curven 43 Meter, seine Tiefe 6.20 Meter, sodaß Schiffe mit 5.90 bis 6 Meter Tiefgang, d. h. alle Schiffe, die vom Meere aus bis Rouen hinaufsahrcn, ihn benutzen können. Eine der Hauptschwierigkeiten bei dem von Bou quet d'e la Prye aufgestellten Entwürfe besteht in der Unterführung des Canals unter den Brücken, die mit einer beweglichen Strecke zum Durchlaß als Zugbrücke oder Drehbrücke eingerichtet werden sollen. Der Canal würde im ganzen 30 Brücken erforderlich mache?, und zwar 22 für dieStraßen und 8 für die Eisenbahnlinien der Westgesellschaft. Zwei Brücken würden sich bis zu einer Höhe von 25,50 Meter über dem Wasserspiegel erheben müssen, nämlich die auf der Eisenbahnlinie Paris - Rouen beim Eintritt in letztere Stadt und die bei Argenteuil. Beim Passiren dieser Brücken, welche keine Durchlavorrichtung erhalten, hätten die Schiffe die oberste Stange des Mastes einzuziehen. Der Canal soll bei Paris - Clichy in einem Becken von 40 Hekto: Flächeninhalt enden, dessen Staden eine Länge von 6340 Meter hat; andere kleine Häfen sollen in den Lauf des Canals eingeschaltet werden. Die Kosten für die Gesammtanläge werden auf 150 Millionen Franken bemessen. Die Commission bat die Zustimmung der Regierung zu diesemEntwurse nachgesucht, der durch eine Privat - Gesellschaft mit einer für 89 Jahre abzuschließenden Concession ausgeführt w:rden soll. Die Gesellschaft verlangt weder Zuschüsse noch Zinsbürgschaften von der Regierung und will höchstens 3.25 Francs für die Tonne Schiffsfracht sowohl für die Bergfahrt wie für die ZtjaU fahrt als Canalgebühr erbeben. Die gewöhnlichen Flußfahrzeuge würden Gebühren nur bei Nacht für die Erleuchtung des Canals zu entrichten baben sowie beim Passiren der Unterfükzrunqen von Oissel und Sartroutrifte." Die Gesellschaft bezieht außer diesen Canalgebühren die Abgaben für das Anlegen am Staden zum Laden und Löschen der Schiffe sowohl im Haupthafen von Paris - Clichy als auch in den Nebenhäfen. Der Canal würde eine erhebliche Berbilligung aller Frachten zur Folge haben und bei sofortiger Inangriffnahme bis zur Ausstellung von 1900 zur Einweihung fertiggestellt werden; demgemäß befürwortet die Commission der Kammer die Annahme eines einzigen Artikels, der erklärt, daß der Plan eines Seecanals von Nouen nach Paris von öffentlichem Nutzen sei. Flossenboot und Wellcnbrcchung. Unter Nachahmung der Schwimmbewegungen, besonders des Schwanzschlage der Fische und Delphine u. s. w. hat H. Linden in Neapel einen selbstthätigen Flossenmotor zur Fortbewegung von Seefahrzeugen erfunden. Sein Boot trägt vorn und hinten unter der Wasserlinie nach rückwärts gerichtete wagerechte feste Flossen aus fcderndem Stahlblech von 1 Geviertmeter Oberfläche, die nach dem freien Ende immer dünner werden. Der Wellengang verursacht durch das Stampfen des Bootes und den senkrechten Druck des Wassers gegen die slachen Seiten der Flossen, daß sie fortgesetzt abwechselnd nach unten und oben gebogen werden. Diese Biegungen der Flossen und ihr Zurückschnellen in die Ruhestellung treiben das Waffer nach rückwärts, das Boot also nach vorwärts, und zwar um so lebhaster, je stärker dieWellen sind. Durch ein Steuer oder durch Schrägstellung der Flossen kann man dem Boote jede beliebige Richtung geben. Das Boot bewegt sich entgegengesetzt zur Richtung der Flossen; stellt man diese mit dem dünnen Ende voran, geht das Boot nach rückwärts, richtet man die eine Hälfte der Flossen nach vorwärts, die andere nach rückwärts., so hebt sich die Wirkung auf. und das Boot steht still. Das Einsetzen der Glossen und ihr Abnehmen kann in wenigen Minuten bewerkstelligt werden. Gegen stark bewegte See wurde mit diesem Boot die Schnelligkeit von 5 Kilometern erreicht. Seine nächste praktische Be? Wendung wird das Flossenboot in Deutschland finden und zwar in Gestalt von 1 bis 2 Meter langen öltragenden Modellen zur Glättung der Brechseen, durch deren Gewalt alljährlich in den nordischen Meeren zahlreiche Fischerboote zu Grunde gehen. Es ist bekannt, daß Oel und Theer
Wellen, die sich überstürzen, glätten. Dieses WellenberuhigunaSmittel ist aber in der Regel für Fahrzeuge nur dann von Nutzen, wenn sie vor den Wellen treiben, denn das in See geschüttete Oel wird vom Winde schnell vertrieben, und die bedrohte Seite deö Fahrzeuges bleibt unbeschützt. Nun hat der Deutsche Seefischerei - Verein angeregt, kleine Flossenmotorboote mit Oelsäcken auszurüsten und sie gegen die Wellen anzuschicken, damit durch das den Säcken allmalig entfließende Oel ein schützender Strich ruhigen Wassers in der See erzeugt werde, hinter dem Fischerfahrzeuge u. s. w. ohne Gefahr weiter arbeiten können. Linden hat bereits derartige kleine Modellfahrzeuge hergestellt, welche in einemSäckchen hinreichend Oel mit sich führen. Ein solches Oelboot kann man an de? Leine auskaufen lassen; bei genauer Einstellung der Flossen bewegt es sich selbstthätig gegen Wind und Wellen, und fährt, je nach der Stellung der Flossen, sowohl quer als auch mit Wind und Wellen und beschreibt, wenn man die Hinterflosse recht schräg stellt, einen Kreis. Prähistorische Zeichnungen. Vor einem Jahre ungefähr untersuchte der bekannte Paläontologe E. Riviöre in der Dordogne bei dem Dorfe La Mouthe im Kreise von Sarlat eine zehn Meter tiefe Hohle, in welcher sich geschliffene Kieselsteine und primitive Thonscherben fanden. Der Gelehrte erkannte bald, daß es sich da um zwei Schichten prähistorischer Ansiede. lung handelte, von denen die obere der neolithischen, die untere der paläolithischen Periode angehörte. Die Fundstücke waren reichlich und werthvoll, aber lehrten nichts Neues. Als aber Rivte an der Hinteren Höhlenwand weitergrub, eröffnete sich ein schmaler Schacht, durch welchen er kriechend in eine weit größere 147 Meter tiefe Höhle gelangte. Niemand unter den Kindern des Landes hatte von dieser zweiten Hohle eine Ahnung gehabt. Ihr Zugang war offenbar schon seit Jahrtausenden durch neue Kalk- und Tropfsteinbildungen verschlossen worden. Das Merkwürdigste war jedoch, daß die Wände dieser neuen Höhle mit zahlreichen, zweifellos prähistorischen Zeichnungen bedeckt waren. Diese Zeichnungen stellten ein Unikum in der Paläontologie dar, welches, wie es scheint, nur in der noch nicht genügend erforschten Höhle von Altamira in Spanien eine Analogie besitzt. Die Umrisse sind einfach eingeritzt, aber stellenweise findet sich auch der Ansatz zur Malerei durch aufgetragene braune Ockerflecken. Mit großer Mühe gelang es dem Gelehrten, vier dieser Zeichnungen genügend von ihrem UeberzuA von Tropfstein zu reinigen, um sie be: einer Beleuchtung von 140 bis 150 Kerzen und einer ErPosition von vier ein halb bis sechs Stunden photographiren zu können. Die Revue Encyclop6dique" gibt in ihrer letzten Nummer diese vier primitiven Versuehe bildlicher Darstellung wieder. Der interessanteste und relatw best ausgeführte laßtutlich den in historischer Zeit in Frankreich ausgestorbenen Auerochsen erkennen, von welchem Kno chenreste in der Höhle selbst gefunden wurden. Freilich ist der Höcker des Thieres zu groß gerathen. Statt blos die Schultern zu erhöhen, setzt er sich fast bis zum Schwanzansatze fort. Auch der Ansatz der großen gebogenen Hörner ist nicht der übliche, aber die Kopfform stimmt und auch der igenthümliche Bart unter dem Unterkiefer ist durch zahlreiche Striche deutlich angegeben. Die Beine sind richtig gebildet, aber viel zu klein im Verhältniß zum Körper. Eine zweite Zeichnung stellt eine Hirschart da. Die Pose ist aus Absicht oder au? Ungeschick sehr ungewöhnlich. Die Vorderbeine sind stark nach vorn gestemmt und der nur in Spuren sichtbare Kopf stark zurückgebogen. In dieser Figur ist eine Reibe von Ockerflecken offenbar mit Absicht dem Rücken entlang angebracht worden, um die Zeichnung des Fells anzudeuten, das demnach einer Damhindin oder einer Rennthierkuh zuzuweisen wäre. Die dritte Thierfigur ist ein räthselhaftes Mittelding zwischen Rind. Pferd und Schwein. Der Kopf scheint einem Pferde, der Leib und der Schwanz einem Rinde und die kurzen Beine einem Schweine anzugehören. Riviöre sieht in dem Wunderthiere nur einen unglücklichen Versuch, irgend eine Rinderart darzustellen. Dm Umfang nach ist diese Zeichnung die größ te. denn sie mißt 1.33 Meter, während der Auerochte nur einen Meter lang u. 0.53 Meter hoch ist. Die vierte Zeichnung besteht, wie es scheint, nur aus schrägen Ockerstreifen mit einem Ansatz zu Zickzackbewegung, die sich links oben in kleinerem Maßstabe wiederholt. Riviöre will darin eine zeltartige Hütte in Dreiviertel - Stellung und in den kleinen Zickzacks ein. Hüttenlager in der Perspektive erkennen, was wohl etwas gewagt sein dürfte. Der ornamentale Versuch genügt zur Erklärung. Der verdienstliche Entdecke? de? Höhle von La Mouthe hat übrigens seine Untersuchungen, noch Unllke the Rest vk Them. Dr. John W. Bull's Pills are a aovereign remedj; they are notlike ordinary, cathartic pills that violently purere the
bowels, but they possess epecisic, cura- i tive powers, which stimulate the stomach, liver, bowels and kidneys, giving them Titality.toneand healthfiil action. "I have used Dr. TJulTs Pills for liver, kldneyand ßtomich discascs, and found that they are the best and eures t eure for these ailmcnta. I keep Dr. BulPs Pills in the house year in and out, and my wife can not praise thera enough. Otto Korschel, 1401 W. Main St., Laporte, Ind." Dr John W.Buli's Pills (sixty in a box) cost but 25 cents; trial box, 10 cents, at all dealers, or by mail. A. C Meyer & Co., Baltimore, Md. Bewaxe of imitations. Ku haben bei: John D. Gauld. 201 Ändwna Ave. I. W. Öc$c3, Sioa & StfTJcn Gwt
lange nicht abgeschlossen. Die Negierung leistet ihm bereitwillig Vorschub und hat ibn auch mit einer vergleichenden Untersuchung der spanischen H'öhlenzeichnunaen zu Altamira beaustragt. Die Paläontologen sehen seinen weiteren Entdeckungen mit gespanntem Interesse entgegen. Carneval in &vm1atfr Auch in Bombay gibt eö eine Art Carneval. die Mohamedaner nennen das Fest freilich Mohorum". d. h. sehr heilig", jedoch von besondern Heiligkeit ist dabei wenig zu bemerken. Die Feier findet statt zur Erinnerung an die Ermordung Husseins, den die Schiiten als den rechtmäßigen Nachfolger Ali's, des Schwiegersohnes Mohamed's, des zweiten Kalifen ansehen. In früherer Zeit gab das Mohorum gewöhnlich Anlaß zu blutigen Zufammenstößen zwischenSchiiterund Sunniten. jetzt vereinigen sich beide Sekten zu friedlicher und dabei ausgelassener Feier, selbst Hindus schließen sich da. bei nicht aus, und so ist von der ursprünglichen Idee nicht viel mehr geblieben. Das Fest selbst dauert zehn Tage und heißt davon im Arabischen Aschera". Von Rechts wegen sollte während dieser ganzen zehn Tage strenges Fasten beobachtet werden, ganz wie im Ramasan, aber das ist heute bei den Mohamedanern ein überwundener Standpunkt. Vielmehr besteht die ganze Feier in Tollheiten, die besonders des Abends und Nachts evlaubt sind. Auf den Straßen gibt es allerlei Mummenschanz. Die belieb' testen Maskencharaktere sind der Tiger" und der wilde Mann", die hier in bösen Träumen und in der Kinderstufte dieselbe Rolle spielen, wie die Menschenfresser und der Wolf in deutschen Märchen. Die Tmcht dieser Tiger" und Wilden" ist die denkbar einfachste, ein fußgroßer Lappen ist um den discretesten Körpertheil yeschlungen und der Rest der Persönlichkeit wird tigerartig gestreift, oder, wenn sie den schwarzen Mann spielen soll, mit schwarzer 5?arbe dem pechkohlenraben-
schwarzen Mohr im Stuwelpeter gleich gemacht. Der Tiger ist mit Ketten gefesselt und wüthet in einem Käsia aus Bambusstäben, der wilde Mann wird von Anderen mit Stricken gehalten und bat seine besondere Freude daran, das schönere Geschlecht mit seiner Farbe ZU vedroyen unv jicy trog ver uner träglichen Hitze unter beständigem Her um'.)eken in eine solche Raserei hinein zuarbeiten, daß ihm das Wasser in schwarzen Strömen am Leibe yerun t,rkliekt. Merkwürdig, worin manch Leute ihr Vergnügen finden! Andere harmlose Narren urnnngen eme umherspazierende Schönst, bewerfen sie mit einer Art rothen Pulvers und yai ten ibr Svieael vor. worin sie sich er blicken muß. nach welcher Seite sie sich auck wenden maa. Bei einer gewissen natürlichen Schüchternheit der ringe borenen Frauen t deren Aerikgenyezl dann wirklich höchst ergötzlich, auch für den Ausländer. Wozu übrigens die orientalische Ueberschwanallchkett. sUY ren kann, zeiat der Umstand, dak einer der Tiger", um besonders glänzend zu erscheinen, sich den ganzen elv mik Firniß überpinselt hatte: ver Tiger starb in ein paav Stunden, , ,, , , m m m i FuöbaUspM. Nach einem Urtheil der Londoner . ... r . cvrv : . va ey.ifi. meoicinien 'aiaucmic uuci uu Fußballspiel ezistirt noch keine genau gei i i?n: ::.. i!. v.... V,:. suyrie laiiNll uoel vie uiuu, wie schiedenen Arten desSports verursach ten Unfälle. Das eine ist aber bereits zur Evidenz klargestellt, daß das in England und Amerika so sehr beliebte Fußballspiel die meisten iJpter tor dert. In den Jahren von 1891 bis 1893 sind nach emerStatlstik der Lon doner medicinischen Akademie in England allein 65 Todte durch Unfälle beim Fußballspiel gezählt worden. 178 Beinbrüche, 51 Armbruche. 161 gebrochene Schlüsselbeine und 878 kleinere Unfälle waren eine weitere Folge des große Geschicklichkeit erfordernden schwierigen Sports. Es ist aber anzunehmen, daß. wenigstens was die leichteren Unfälle anbelangt, in den kleineren Elubs und geschlossenen Ge sellschaften zum Mindesten eine ebenso große Zahl von Berungluckungen vor kommt. Die Mediciner England's fangen deshalb an, energisch gegen das Fußballspiel aufzutreten, und die medicinische Akademie sowohl wie verschiedene medicinische Zeitschriften bemühen sich, durch statistisches Material auf die Gefahren hinzuweisen, welche durch das weitverbreitete Fußballspiel dem Volke erwachsen. Unter den 34 Fußballspielern eines kleineren Elubs sind z. V. 54 Unfälle in einem Jahre zu verzeichnen gewesen, welche zusammen 277 Tage der Arbeitsunfähigkeit ergaben. Unter den 184 Reitern e'ner Londoner Reitschule verunglückten nur 17, welche 57 Krankheitötage zur Folge hatten, während durch Gymnastik nur 9 Unfälle vorkamen, durch welche 11 Tage der Arbeitsunfähigkeit verursacht wurden. Beim Fußballspiel ist die Zahl, der verlörenen Tage mit 8.01 Procent, beim Reiten 0,31 Procent, und bei der Gymnastik 0,15 Procent. Die Gefahr, zu verunglückten, ist demnach beim Fußballspiel 13 Mal größer als beim Rei.. ten und 20 Mal größer als beim Turneu. A u s c a. 400.000 p e r I a h r be läuft sich der Antheil der Stadt Aaltimore an den Gebühren für- Schank steuer - Licensen; ein Viertel derselben flieht in die Staatskasse. Währ'enddersurchtbarev Hitze der jüngsten Tage wurde ein Zug derSanta F6 Eisenbahn mehrere Met. len von der Station Lezington zum Halten genöthigt, weil die Schienen sich wie Schlittenkufen gebogen hatten und dis starken Hakennägel aus den eichenen Schwellen herausgerissen waren. Es dauerte mehrere Stunden, ehe die defecte Strecke wieder in Drd nung gebracht war, so daß der Zug weiterfahren konnte.
Deutsche Lokal-KaÄrlchteu. ' .
Sachsen. D r e s d e n. Untier Rochus Zimriann feierte mit seiner, Gattin das mermann goldene. Ehejubiläum. Flüchtig ge worden sind die 57jährige Wittwe Ma tie Elisabeth Henriette Schreiber, geb. Verlt, und ihr LSjahrige? Sohn, dev Kaufmann und Gutsbesitzer Paul Schreiber, nach Verubung des betru gerischen Bankerottö, des Betruges, der Erpressung und des Meineides. Die hiesige Polizei verhaftete daö Hoch staplev - Ehepaar Berger aus Stettin, das in Hannover, Köln, Frankfurt a. M.. Kassel. Wiesbaden und anderen Städten unter falschen Namen Kla viere miethete und dann sofort verkaufte. Bernsdorf. Das Rudolph'sche Restaurant ist total niedergebrannt. Bischofswerda. Gestorbenist hier dev Schlosserlehrlmg Hunuch aus Schmolln, der am Himmelfahrtstage infolge Spielerei mit einem Gewehr durch einen Schuß in den Kopf schwer verletzt worden war. Blumroda. Auf der Dreht seilbahnstation der Grube Glückauf verunglückte dev Grubenarbeiter Wilke tödtlicb. Derselbe war mit anderen Arbeitern daselbst beschäftigt, Förder ketten zu repariren, als beim Auszieben derselben mittels Flaschenzuges die Kette riß und der Flaschenzug auf den Witte herab stürzte. E o l m n i tz. Erhängt hat sich die Ehefrau des Ziegelstreichers Schneider in lbrer Wohnung. Cotta. Ein seltenes Jubiläum konnte die Bezirkshebamme Frau Kir bach feiern: den Tag, an dem sie zum 4000sten Male Geburtshilfe geleistet bat. Cr im mit schau. Das goldene Ehejubiläum beging der Privatier Jo Kann August Klotz mit seiner Gattin. ß h e v s b a ch. Aus Ebersbacher Flu? wurde der aus Dresden gebürtige. Gottlleb Paul todt ausgesunyen, z ist Abends spazieren gegangen und unterwegs jedenfalls infolge emesSchlag anfallö gestorben. HksscN'Tarmstadt. D a r m st a d t. Die Errichtung des Darmstädter Volksbades ist nunmehr gesichert. Für dasselbe soll das Heyt'sche Haus in der Wuhelminenstraße ange kauft werden. Freiherr Georg von Yiiedesel zu Eisenach. e?h Hches Mit glied des preußischen Herrenhauses und der ersten yestljchen Kammer, tst im Schloß Etsenburg bet Alsseld ge storben. B i b l i s. Hier wurde der 27 jäh rige Bahnarbeiter Ludwig Berzel von Großrohrhetm bei dem Versuch, auf er nen Zug aufzuspringen, überfahren ; i starb (ine halbe Gtunde danach. Bayern. München. Vom 1. bis 6. October d. I. wird hier zum ersten Mal in Deutschland von Thierliebhabern eine allgemeine Katzenausstellung abgehal ten werden. Das .Preisrichteramt werden erste deutsche Kunstler. Thiermaler u. f. w. ubernebmen. A n z e n b c x g. Der Dienstknecht Taver Schreiner wurde durch die Gendarmerie verhastet und nach Viechtach eingeliefert. Er soll einen Raubanfall und das Sittlichkeitsverbrechen an der 76 Jahre alten Köchin VarbaraStiedl von Grub verübt haben. V a y r k p t h. Das Schwurgericht verurtheilte den Redacteur Taubald von der socialdemokratischen Hofer Volkszeitung" wegen Beleidigung des Pfarrers Diimmler in Schwarzenbach zu zwei Monaten Gefängniß. C h a m. Dahier feierte Dekan Schmidt sein 50jähriges Priesterjubi läum. E n d o rf. Im benachbarten Egg stätt ertrank der ledige Postillon Josef Vlerhauser beim Schwemmereüen im Hartsee dadurch, daß sich dasReitpferd umlegte, Vierhauser verschwand dann plötzlich und kam. erst als Leiche gum Vorschein. Grafen au. Dahier wurde der 23 ähriae GütlerSsobn Karl Breiten bach wegen an werktagsschulpflichtigen omvw. r. !!' y .f ncaocuen oegangenen toiiuiCDicirsDCt brechen verhaftet. ' H e p p b e r g. Die Leiche des seinerzeit verschollenen Gastwirthes Georg Meier (Karlwirth) von hier wurde . en . i in noyourg von ver Äonau gelandet. H o ch st ä t t bei Rosenheim. Im besten Mannesalter ist der Pfarrer Kenkmqnn gestorben. Bad Kohlgrub, Bei einem orkanartigen Gewitter, das die Gemeinde Kohlgrub heimsuchte, schlug der Blitz in das Gasthaus deö Herrn Martin Lehmann; dasselbe brannte vollständig nieder. L e i p h t in. Beim Baden in der Donau ertrank der Schulpraktikant Robert Gruber von hier, das einzige Kind seiner Eltern. Lindau Z. B. Ertrunken ist der Realschüler Karl Wilhelm aus Aeschach. ' - Württcmverg. Stuttgart. Ein Thurgauer. Namens Bommeli, der seit drei Iahren als Schriftsteller in Stuttgart lebte, und sich als Verfasser verschiedener guter populär - naturwissenschastlicher Werke einen TZamen gemacht hat, jft aus Württemberg ausgewiesen worden. E Q I w. Der Fabrikant Widmann von Hirsau, ein Mann in den besten Jahren, ist beim Baden in der Nagold ertrunken. E a n n st a d t. In der hiesigen fti ltale der Eßlinger Maschinenfabrik ereignete sich ein schwerer Unglücksfall.! Bem isi Jayre aiun, von Mettingen gebürtigen und in Ftubach verhelrqjb,. sen Arbeiter Johann Backenhüt wurde von einer -Dreschmaschine ein Arnz förmlich herausgerissen, Der Zersetzte dürfte kaum mit dem Leben davew' kommen. C r a i l S h e k m. Unter außero? deutlich zahlreicher Betheiligung deö Publikums fand daS Gausängerfest. perbunden mit dem 50jährigen Jubilaulndes fltesigen Gesangvereins Hat; monm tm schon geschmückten Wildenrmmfmtf 4 n.liUl(l W ....
Dor.mettingen. Der 60 Jahre alte Zimmermann Clemens Weckenmann wurde auf dem' Felde vom Blitz erschlagen. Großheppach. Während eweS Gewitters schlug der Blitzlin das .mit bedeutenden Heuvorräthen angefüllte Scheuerngebäude des Weinhändlers Huß hier und steckte dieses in Brand. Die Feuerwehren mußten sich bei dem schnellen Umsichgreifen des Feuers darauf beschränken, die Rachbargebäude zu retten. Das Gebäude ist bis auf den Grund niedergebrannt. Baden. Karlsruhe. Der hier ansässige Bäcker Raupp, welcher in seiner Wohnung dahier seine Ehefrau erschießen wollte, wurde wegen TodtschlagsVersuchs zu zwei Jahren 7 Monaten Gefängniß und 3 Jahren Ehrverlust vom Schwurgericht verurtheilt. Der ledige Kaufmann Ferdinand Kalwint aus Köln hat sich, .angeblich infolge zerrütteter Vermögensverhältnisse, zu erschießen versucht. Er brachte sich schwere Verletzungen bei, denen er im Krankenhause erlegen ist. D a u ch i n ge n. Nachts kamen vier ledige Burschen in Strit, wobei der 18 Jahre alte Julius Baumann dem 20 Jahre alten Matthäus Schleicher mehrere Stiche in den Unterleih versetzte und dessen beiden Kameraden ebenfalls gefährliche Verletzungen beibrachte. Schleicher ist gestorben. Dur lach. Gegen die beiden Direktoren der Nähmaschinenfabrik Gritzner & Co. wurde wegen Steuerdefraudation eine Strafverfügung in Höhe von 132.000 Mark erlassen: E dingen. Hier ertrank beim Baden der 17jährige H. Weinkötz aus Friedrichsfeld. E p P i n g e n. Während eines furchtbaren Gewitters ist der BahnWärter Zittel in Folge der ausgestandenen Angst gestorben. E t t l i n g e n. Die Papierfabrik her Gebrüder Buhl dahiej ist total niejzergebrgnnt; nur die Umfassungsmauern stehen noch. Die Ursache des Brandes ist noch nicht festgestellt. ss r e i st e t t. Der 48 Jahre alte Landwirth Johann Urban wurde beim Heimfahren von Heu vom Hitzschlag getroffen und war sofort eine Leiche. - Friedrich sfeld. Der 15jährige Sohn des Landwirths Dehoust unternahm mit einem noch jungen Pferde finen Spazierrist, In tze.r AZähe hes oberen Bahnüberganges scheute das Pferd beim Herannahen eines Personenzuges und setzte über, fieiter und Pferd wurden vom Zuge ersaßt und getödtet. Grötzlngen. Bürgermeister Jordan ist plötzlich an einem Herzschlag gestorben. Ävciupsa. S p e i e r. ' Hofrath Dr. Weltz ist an einem Schlaganfalle gestorben. Bis vor Kurzem war er Bürgermeister. Er übte 53 Jahre lang die ärztliche Prarjs in 'Speier aus. . . B e r a. Der Waldhüter Andreas Krauö kehrte von einem Dienstgange zurück und fand vor seiner Wohnung pie Ißjährige Tochte? ' des Schreiners L. Steigleder mit seinem Kinde spielend. Plötzlich krachte' em Schuß und daö 16jährige Mädchen sank todt zu Boden. Ein 6iährig'er Knabe hatte sich hinter dem Rücken des Kraus, ohne daß dieser es bemerkte, an dem Gewehr zu schaffen gemacht. 'Ein öd. Der Blitz fchlug in die tZtallung des Ackerers Kiffer und tödtete ein werthvolles Pferd. F r a n k e n t h a l. Der in der Holzindustrie beschäftigte Arbeiter Zech ausStudernheim wurde von einer Transmission erfaßt und erlitt so schwere Verletzungen, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Etiav-Lothttngcn. A r g e n ch e n. Je! Brulingen überfuhr ein Schnellzug den auf der Strecke beschäftigten Bahnwärter Raisin von hier. ' B p ch s w e i l e ?. Im Dossenhei-
mer Thal ist der Biersahrer Philipp aus Pfgffenhofen mit sammt den zwei Pferden während eines furchtbaren Unwetters von den Schloßen erschlagen worden. Hier und in Zutzendorf, Obermodern. Dossenhetm, Griesbach. Jmbsheim. Printzheim, Pfaffenhofen u. s. w. ist die Ernte vollständig vernicktet. Die uze. Der.Bäckerssohn 5kohann Hetzenecker von Donaustauf, der. als Unterofflcier im kgl. ChevaulegerRegiment Hierselbst diente, ist desertirt und soll nach Frankreich geflüchtet sein, Dkecklenburg. Schwerin. Die Stadt baut eine 'große Artilleriekaserne auf dem Ostorfer Berge in der Nähe der alten Artilleriekaserne, weil die Artillerie hier umemige Batterien vermehrt werden soll. B u s s o w, D.-A. Grabow. Ein Kind des Häuslers Reimer stürzte kopfüber in einen Waschkübel, der mit Wasser angefüllt war. und ertrank. .'Nkustrelitz. In hohem Alter Itarb' am .ersten Pfingstfeiertage der lühere Kürschnermeister Stadt-Altev. mann Ludwig Musch. ' Oldenburg. Oldenburg. ' um Vorstand des Statistischen Amtes, der Stadt Mannheim ist Regierungsassessor . Dr. Schott von hier ernannt worden. Ein Hintergebäude deö Fabrikanten Meyer an der Heiligengeiststraße ist vuvcy ,zeuer zer tort worden. Der Oberberciter Th. Claussen.ist.in Folge eines Schlaganfalles verstorben. Er hat ein Alter von 74 Jahren erreicht. Die hiesige Strafkammer verurtheilte den 69lahrigen, bisherigen Ar menhausvater v. Lengen in Jeder wegen tgerbrechens gegen die Sittlichkeit und wegen Unterschlaauna zu 1 5!ahr 9 Monäten'Zuchthauö, Seinem Leben ein Ziel setzte em. junger Mann Namens Ratje an der ' Kriegerstraße. Derselbe hat sich emen ; Schuß m:drn Kopf beigebracht. Er stammte auS Danzig, wo er eine höhere , Schule be-sucht-hat. . ' " Freie Städte. - ; H a m b u r a. Lollassistent Ouckt-
Hausen, welcher im Zollamt Ellerholz in Wilhelmsburg als Einnehmer angestellt war ist von seinem Posten suöpendirt worden. Er soll der Urkunden fälschung verdächtig sein, indem er früher, als er in den Zolldienst eintrat, sich falsche Militärpapiere angefertigt haben soll. Erhangt hat 'sich der in der Lobuschstraße wohnende 79 Jahre alte Privatier Reiner. Im Köhlbrand wurde die Leiche des Bauunternehmers Wilhelm Lange aus der Elbe gezogen. Ertrunken sind der Hafenarbeiter Carl Siggelkow und ein Sohn des Schauermanns Säger. Die Klempnerlehrlinge Schröder und Romenberg stürzten in den Colonnaden von einem Dach und erlitten so schwere Verletzungen, daß sie alsbald starben. Beim Baden in der Elbe be! Geest, hacht ertrank der 27 - jährige Commis Jllrgensen. Schweiz. A l p t h al. Jüngst siel daS dreijährige Knäblein deö Gemeindeschrei. oers Steiner in das zur Säge leitende Bett. Daö Knäblein wurde ca. 200
uß weit, selbst über das daselbst beindliche Wasserrad und dann viele eter im unterirdischen Kanal fortae.schwemmt, wo es dann am Ausgang desselben unversehrt und lebend von den Eltern dem kalten Bads enthoben werden konnte. Außersiehl. Infolge eines SchlagflusseS starb Pfarrer Denzler, 53 Jahre alt, langjähriger Aktuar der schweizerischen gemeinnützigen Gesellschaft. Egelshofen.- Im Alter von nahezu 80 Jahren verschied der frühere Besitzer der hiesigen Mühle. Schwank. Der Verstorbene nahm seiner Zeit als Lieutenant im thurg. Bat. 49 am Sonderbundsfeldzuge theil. Erlen bach. Der Korbmacher Cafpar Gugolz ist als Leiche aus dem Dorfbach gezogen worden. Fisch bach. Im Rothenburger Großmooswalde, an dem Waldweg vom Berg, gegen Löchenrain, wurde Wittwe Kurmann, geb. Jäggi, von hier, geboren 1831. ermordet aufge--funden. F r e i b u rg. Ein gewisser Pellet hat sich über das Geländer der großen Hängebrücke gestürzt und ist als schrecklich zerschmetterte Leiche aufgefunden worden, Oesterreich-Ungarn. Wien. Der Zimmermeister Mathias Wawra gerieth Nachts mit einem Infanteristen des Hoch- und Deutschmeister Regiments No. 4 in Streit und wurde von ihm durch einen Stich mit dem Bajonet an der linken Brustseite schwer verletzt. In einem Gebüsch in der Krieau hat sich der 28jährige aus Lemberg' zugereiste Postofficial Ehmund Gesang zwei Kugeln in die linke Brustseite gejagt, die die Lun ge verletzten. Der 78 Jahre alte Privatier M. Döri, Kochgasse No.' 9 wohnhaft, wurde von einem Radfahrer überfahren und so schwer verletzt, daß er seinen Verletzungen erlag. ' Bores lau. Hier, wurde die schrecklich verstümmelte Leiche des Bahnarbeiters Anton Kouba aufgefunden. Kopf und Hände weisen von Sensen und Sicheln herrührende Hiebund Stichwunden aus. Der Morder ist unbekannt. Budweiö. Hier wurde der deutsch-nationale Abgeordnete fürFalkenau. Gebler, als irrsinnig aufgegrlf sen. Budapest. Der Wiener Geld; agent Adolf AronWolf wurde hier we gen Betrugs undDokumentensälschung zu fünfjährigem Zuchthaus verurtheilt. Der Grundbesitzer Eugen Frenkl ist infolge unglücklicher Borsenspeculatio nen insolvent. Die Passiva betragen 160.000 Gulden. Der hiesige Ge richtshof fordert die Gräfin Zamoyski. geborene Malakoff Pelissier, Töchter des berühmten Krimhelden, auf, zu ,h rem Gatten zurückzukehren, widrigen falls die Ehe aufgelöst werde. unmburg. Dommeldingen. Der hiesige Maurermeister Joh. Bos fiel von einem Baugerüste herunter und zog sich schwere Berwundungen am Kopfe zu. E ch t e r n a ch. Die hiesigeSpring procession" fand bei günstigster Witte rung statt. Zahlreiche Pilgerschaaren waren mit der Bahn und zu Fuß ein getroffen. E s ch a a. d. A l z. Nachts wurde der 24 - jährige Mineur NikolasKoob, aebürtig aus Niederfeulen, in einer von per' Wand herabfallenden Steinmasse gttxoisen und aus ber stelle getobtet. Von Algier aus erfolgte in diesen Tagen die fällige halbiahrlge Abreise des Dampfers Caldonie, der. von Marseille kommend, iW &xa linge an Bord hatte und deren weitere 100 mit der Bestimmung Neu-Caledo nten aufnahm. 97 zur Ablösung be stimmteWächter mit ihrenAngehörigen und Mann Besatzung nahmen an der traurigen Reise theil. 'Wegen 'Sptonagever dackteS wurde in Vlebnendorf bei Danzig ein Mann festgenommen, weläer von der Gendarmerie dabei betroffen worden war, wie er Skizzen vom Weichseldurchstich und dem anlik? genden Gelände anfertigte. Bei seiner. Vernehmung gab der Fremde an. daß, im Hotel du Nord abgestiegen sei, zu seinem VergnUgen reise und sich Nach Stettin begeben wolle., das Fremdenbuch hatte er sich als ein Herr Picot, juge de paix, aus Paris eingetragen. ' ' ' D urchunvyrsfchtige BeHandlung einer SpirituSmasaline vefunglückte in München die Gattin des praktischen Arztes Dr. Heymann -und dessen Köchin. Sie äossen SvirituZ auf den noch glimmendenKochapparat, ' i '' r' n aus dem die Flamme mu groyernrasl herausschlug und den ganzen Körver der grau &t: , Heymann ergriff. Sie jwar sofort todt. Die dabei stehend ii . t rt- y ; -. - oqin ciirn .eoensaus oeoeulenve Verletzungen, so. daß an ihrem Auf kommen 'gezweifelt wird. Eine ber emlttde Schwester der Frau ' Hey. ll .Ijf 1. IY . . 1 mann erlitt icicgic ranomunven an den Nmea. . - ....
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vc unv vueiuuuijcit. . . . Uekergroße Hitze schwächt da System und ist ohne Zweifel die Ursache vieler Sommerleiden. Wa wir unter einer trägen Leber verstehen ist eine schwache und unthätige Leber, die ihre Funktionen nicht richtig versieht. Die Hitze trägt viel dazu bei die Leber zu schwächen und eö bilden sich auf diese Weise verschiedene Formen von Leberlelden. Wenn die Leber nicht richtig arbeitet wird sie die Hauptursache von Magenleiden. Wenn die Leber schwach ist wird die Nahrung nicht richtig verdaut und UnVerdaulichkeit und Verstopfung tritt ein. Wenn dieser Zustand zu lange vernachlässigt wird, erzeugt die unreine Masse im Magen UnreineS Blut. Alle diese Unordnunqen deS Systems verursachen viele Beschwer den. wie Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und Fieber. Der Ausweg auö diesen Beschwerden ist einfach genug, man stärkt die Leber, reinigt den Magen und daS Blut durch de Gebrauch von 9 Dr. Nugust König'S Hamburger Tropfen.
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