Indiana Tribüne, Volume 20, Number 310, Indianapolis, Marion County, 28 July 1897 — Page 2

ZNdisns Arivkne.

Erschcutt Täglich und SoimlagV. Die tägliche .Tribüne' kostet durch den Xrlget l Gent dr Woche, die KonntZzZ.rrlbüe'ö Gents per rSoche. eid auf tsnacii 15 Cents ,d es dentf per VUxtt. Ver Poft Nierhald bet übt zuzeschiSt Ix VrauZbe,khlung V P La,r. Ofiuii 18 Süd rttsdama Ctt&lu Indianapolis, Ind., 28. Juli 1897. Die geheimnisvolle Efltfa. In Begleitung mehrerer Gelehrten und eines Lustschissers hat Prof. William Libby von der Universität in Princeton nach New Mexico eine For schungsexpedition angetreten, welche, wenn seme Erwartunaen - nur halbWegs in Erfüllung gehen, Licht über einen der aehelmnlkvollsten Theile un seres Landes verbreiten dürfte. Die Ervedition bat die Erforschung der Mesa Encantada" (der bezauberten Mesa) zum Arocrf, elche. ca. 75 Mei len von Albuquerque belegen, ihre fenlrecht emporragenden Felswände 700 Fuß boch erhebt und, in der St fielt einer riesigen 8, aus ungeheuren Massen von rothem und weißcmand stein besteht: diese Mesa (Hochplateau) umfaßt ungefähr 40 Acres. Von der Ferne aus gesehen, gleicht die Mesa einer gigantischen Burg, allein noch kemes Menschen Fuß hat die geheimnißvollen Höhen zu erklimmen vermöcht. Professor Libby hofft mit Hilfe eines Drachen - Flugapparats, den der bekannte William A. Eddy construirt hat und welcher aus vier riesigen Drachen besteht, den Aufstieg bewerkstelligen zu können. Man will den Apparat m die Luft über die Mesa steigen lassen und in angemessener Hohe soll eme automatische Vorrlchtung ein Gewicht mit einer Schnur zum Fallen bringen. Mittels dieser Schnur und eines Flaschenzuges sollen starke Seile über die Felsen gezogen und letztere auf Strickleitern erklettert werden. Gelingt dieser Plan nicht. dann will man Raketen, an denen Seile befestigt sind, auf die Felsen feuern und in dieser Weise den Auf stieg per Kabel ermöglichen. Die in jener Gegend hausenden In dianerstämme glauben, daß jenes geheimnißvolle Hochplateau bezaubert ist. und daher rührt der Name Mesa Encantada". Die Tradition erzählt, daß dort im 16. Jahrhundert ein bluhendes Gemeinwesen der Acomas be standen habe. 1500 Köpfe stark, pflanzten die Bewohner des Mesa Mais, Bohnen u. s. w. am Fuße des Felsens, wo auch ihreHerden weideten; sie selbst aber wohnten in voller Sicherheit gegen feindliche Ueberfälle auf dem Plateau. Auf dasselbe führten Stufen, die an der Ostseite des Felsens gehauen waren, bis zu einer Höhe von ca. 300 Fuß; von 'rort wand sich der halsbrecherische Pfc-d durch einen höhlenartigen Eingang :n das Innere des Berges und weitere Stufen fuhrten schließlich zu dem auf dem Plateau belegenen Dorfe. Eines Tages wurde das Dorf von einer furchtbaren Katastrophe betroffen. Während die jüngeren Männ mit den Frauen und erwachsenen Kindern auf dem Felde in der Ebene mit Erntearbeiten beschäftigt waren, entlud sich ein schreckliches Gewitter und ein Blitzstrahl zerschmetterte das vorspringende Gestein, in welches die nach oben führenden Stufen gehauen waren. Dadurch waren die oben zurückgebliebenen alten Leute nebst den kleinen Kindern von ihren Stammesgenossen in der Ebene auf ewig abgeschnitten und letztere vermochten nicht mehr zu ihrem Dorfe emporzusteigen. Von der Ebene aus konnte man wohl in der schwindelnden Höhe angsterfüllte Gesichter in dieTiefe schauen sehen, auch das Wehklagen der von der Welt Abgeschnittenen hören, allein allmälig nahmen oben die Nah- ' rungsmittel ab und alle fielen dem Hungertode zum Opfer. Als die Acomas in der Ebene sich der Gewißheit, daß alle ihre Angehörigen sämmtlich durch den Tod von ihren Qualen erlöst waren, nicht mehr verschließen konnten, wanderten sie in die Wüste fort und schließlich bauten sie auf einer anderen, etwa 600 Fuß hohen Mesa ein neues Dorf, daZ noch heute steht, ein Wunder für zahlreiche Touristen, die namentlich im September während der Stammesfeste der Acomas dasselbe zu besuchen Pflegen. Daß auf der Mesa Encantada" reiche Funde, welche für den Alterthumsforfcher von. unschätzbarem Werthe sind, geholt werden können, kann im Hinblick auf die kulturelle Entwicklung der AcomaZ nicht bezweifelt werden; abgesehen von diesen aber hofft man, dort auch Erzlager zu sinden, welche allein die Kosten der E?pedition mehr als aufwiegen dürften. Selbstmordfieber. Pariö, 10. Juli. La jole de rnourir die Lust am Sterben , so heißt im Anschluß an den RomanZola's La joie de vivre und im Gegensatze dazu die Ueberschrift zu einem sensationellen Kapitel der Pariser Selbstmorde. Schon seit einiger Zeit hatte es das Selbstmordfieber zu einem ständigen Tagesartikel gebracht; in dieser und in der vorigen Woche handelte es 'sich um eine junge Künstlerin, die an Liebeskummer litt und ihren Freundinnen ihren Beschluß folgerichtig begründete; und diese Freundinnen, weit entfernt davon, ihr abzurathen, begriffen den Entschluß, setzten sich auf den Trab und erstanden ihr ein Gift, angeblich Fliegenpapier, aus dem sie einen Trank bereiteten,den die Arme in ihrer Gegenwart einnahm; sie starb unter entsetzlichen Qualen. Unwillkürlich wird man an Sokrates erinnert, der w Gesellschaft seiner Bewunderer den Schierlingsbecher leerte und unter weisen Beirachtungen die Reise nach dem Styx antrat. Der gestrige Fall unterschied sich vondem der voriaen Woche dadurch. fcaJL f& M hVL Weiber. 1

Frauen und Mädchen im Alter -von 17 bis 26 Jahren, zusammenthaten. ihr Leid in einer Flasche Kirschd;annt. wein ertränkten und dann ihr wehseli ges Leben in dm Dünsten eines fiohlenbeckenS erstickten. So geschehen aus dem vierten Stocke einer MietbSkaserne

des Boulevard Poissonniere. . ,.;?)oxi hauste in einer kleinen Wohnung die Näherin Frau Marechal. die sich von ihrer Hände Arbeit redlich nährte und sich außer ihrer jungen Schwester Marie Navenel noch drei Gehilfinnen zugesellt hatte: die 24jährige Frau Wertha Souchard, das 26jährige Yrljuleln Emilie Ehio und das Fräulem Aline C. Mit Ausnahme der letzteren litten alle an einem Kreuz. Frau Marechalö heißgeliebter Gatte wanderte nach kurzer und glücklicher Ehe rettungslos wahnsinnig in'S Irrenhaus. Jhrr Schwester, die kleine Marie Pavenel. weinte ihrem Schatze nach.-.de?. ihr untreu geworden, um einer stattlichen Bukmackerin:der Rue Maubeuse nach zulaufen. Frau Bertha Souchard . r i r- vr: j rc verwunscyie lagiica uno rranoua? Mann, der sie verlassen und nhr zu gleich ihr liebes Kind vorenthielt, und das arme Fräulein Emilie Ehio schließlich war am schlimmsten daran; sie stand vor ihrer Entbindung, aber ihr schöner Verehrer, sobald er von t rem Zustande, an dem er vielleicht nickt die Schuld' trug", -wie er sagte. Kunde erhielt, hatte das Weite gesucht. Und so saßen denn diese Trauergestal n nssnfiMiMfA wenn die 5?inaer vom V V M - Nähen müde geworden, beieinander und stimmten ibr Klaaelied an.' daö scklienlick in einen Grabgesang über gehen sollte. Wiederholt schon hatten fit von diesem sckabiaen Leben Abschied genommen und Tag undStunde ihres Todes bestimmt; zurück hielt sie nur die kleine Ravenel. die die Hossnung auf eine Versöhnung mit ihrem Galan n tät auiaeben wollte, orge stern aber, als er ihr trotz ihrem Bitten und Flehen den Lauspan gad. ver zweifelte sie; keine Stunde länger wollte sie leben. Gestern nun. nach langen Thränenergüssen aßen die vier Frauen zusammen zu Abend, leerjen ein Liter Kirschwasser, machten von 9 bis 9j Uhr einen Spaziergang auf dn Boulevards und wurden dann yeule Morgen mitsammt Um kleinen Kmhe der Frau Marechal erstickt jiuf $nv Bette aufgefunden. Die oben genannse Gehilfen Aline E.. stieß, cI8 sie sich zur Arbeit einstellte, auf eine geschlos sene Thür; der Polizeicommissär ließ sie aufbrechen. Ein Kohlenbecken stand mitten im Zimmer, und aus yem Tisckcken laaen ein offener Zettel untz vier Briefe. Der Zettel enthielt .die Eollectiverklarang: .Wir sterben zu sammen freiwillig und ohne Bedau ern." Der Brief der Frau Souchard meldete ihrer Tante, daß nur der Ge danke an ihr Kind sie vom Tode hätte zurückhalten können, da man es ihr aber geraubt, falle-jede Rücksicht fort. Fräulein Ehio's Brief an ihr, Schwester war lakonischer, er bat um Stillschweigen betreffs ihreö Todeö. Frau Marechal'S letzter Gedanke war ihrem Gatten aewidmet. während die kleine Ravenel ihrem Geliebten mit theilte, daß sie sich seinetwillen dmTod gegeben. In ihrer Nähermnentracht mit der Arbeitsschürze hatten pe vom Leben Abschied genommen. Massen-Convente undMseybshnen. Jeden Sommer blüh! die Conventionen aller Art. und bet uns mehr, als in jedem anderen Lande. Diei gilt auch in Jahren, in denen die Politik keine sehr hervorragende Rolle bei diesen Conventionen spielt, und selbst flaueGeschaftszeiten scheinen den Conventionen Buhm wenigstens niemals todtmachen zu können, obgleich sie natürlich den Besuch etwas maaerer machen. Heute sind es die. .ChrtstUchen Eiferer" (EndeavorerS), morgen ist es die Epworth Leägue", übermorgen ein großer Veteranen-Verband oder ein Arbeiter-, Geschäftsleute-, Turner-, Logen - Congreß u. s. w. Man könnte sich kaum einen Sommer ohne solche Massm-Zusämmenkünfl mehr vorstellen! Und doch wird jetzt Aussicht gemacht, daß dieses sommerliche Wahrzeichen bei uns bald größtentheilS, ja im. bisherigen Sinne gänzlich, verschwunden sein werde. Soweit die, Herren Eisenbahn - Magnaten m Betracht kommen und diese kommen außerordentlich viel in Betracht! scheint dose AuSsicht eine sehr begründete zu sein. Denn die, westlichen sowohl wie die östlichen Batlgesellschasten überlogen es sich zur Zeit ernstlich., ob sie nicht künftighin die niedrigerenFahrpreise, wie sie für folch: Massen - Zusammenkünfte stets üblich gewesen sind und auch im Interesse der Eisenbahnen zu liegen schienen, künftighin ganz und gar abschaffen und alle . von, solcher Seite nachgesuchten pecunjaren.Vergünstungen rundweg verweigern sollen. Zu einem sehr bedeutenden Theil hängen aber solche Conventionen, ' als Massen - Conventionen, von solchen zeitweiligen Vergünstigungen ab, Sollte es zu emer. Einigung hierüber unter unseren Babnaesellsckaften kommen, so T., : . Good AdylceAVpincn,1 : Women, on aecount of the toil and work entailcd'by their household du ties, too ostea neglcct the habit aid regularity of their peculiar orgaüiard. The resultisgeneraland nenröus debility, chronic headache, weakness of the back and loins, desicient and delayed tnenses, etc. The best rernedy for all female troubles is Dr. John Ys . Ijttll PilLs,a true,uterine torüc and aiterative, a mild aperient, and a wonderful bmg oratorofthestomachandbowels. Dr. John W. BulPs rill, can be bought at au dealers, or from the maiuifacturers, A. a Meyer & .; Baltimore, Md. for 25 cents per box conlainlng sixty pills; trialboi, 10cnU..BcariatoIad that you ask your dealer for Dr. John W. Bull', Bill and accept pp oths?. ' 4 Ku Haben bei: Jobn D. Gauld. 201 O-e.. , ; 0. P, Crv & GcrzU

dürste eS mit gat vfelen derartigen usammenkünsten geschellt Haben. . Streitigkeiten zwischen d.en'betrefs'den Veremigiinekn und IahnCorporätionen - fiUx diesen .heiklen Punsch! eö . ja r den sttztm . paar Jahrm schon iwiekzlholt gjgebfn, und namentlich die .rqnd LZrmy"Leute wjssm ein LlMn davon ,.stngen.. Das waren indeß t bis jetzt vereinzelte Erscheinungm; nunmebr aber soll es zu einem organisirtm Jlxd" der Bahngesellschaften kommen. Hören wir, waö aus den Kreisen der letzteren zur Rechtfertigung dieser Bewegung geltend gemacht wird: . DaS heurige Jahr hat uns mehr, alS.jedeL vorige gezeigt, daß es eine m ''rf1 Ii mtt n . ! tl

große yoryeik fi;r uns. vom innai, men-Standpunkt aus, -ist, Vorzugs Fahrpreise bei, derartigen Anlässen zu bepzilligen. -Dentteradevtesmal imo viel der großen Conventionen zeitlich sehr rtahe .zusammengekommen, und wir konnten so recht ' beobachten,, welchen Werth ode, Unverth jener. Brouch surunS hat.' .Westliche JahngeseMchasten haben gehuchnk. daß ihr .Localgeschäft bi'tch die ConvmtionS VuSsluge der Cyrt stian EndeavorerS" fast auf. nichts zusammengeschrumpft ist. Regelmäßig laufende Personen Züge haben bann nicktVassaaiere aenua. um den Scyan nern ltt thun zu aeben.' Auch von östlichen Bahnbeamten wird berichtet, daß Localzüge bemahe leer lausen und überhaupt kewt ZZassagie're hatten. turnn nicht ein paar Leute unter Um ständen genöthigt wären darauf zu fabrm. Die Zllae mit den Ertra-Fahr-preisen werden eben nicht bloS von den Jnterssenten der Vkassen - Zusammen, künfte benutzt, sondern yon sehr, vielen Anderem,' welche zu. einem billigeren VergnügungS -.Ausflug fomme.n wol len. Damit wird aber unser Vrtsge, schäft. einfach ruinirt, und.wtt tthas ten keine Kunden, die wir nicht unter anderen Umständen ebenfalls, und zwar zu einträglicheren Raten, erhal ten haben würden. Und. obendrein ha ben wir viele Ertra - Unkosten davon! Kurzum. eS.ist Zeit, -daß diese heillose Gepflogenheit aufhöre". ... .... Qo weit die Stimme der Bahnmag naten selbst. M steht dieö im Ein klanam!t ihrer sonstiaen Elnschrän kijnaS. - Pylitit in. den letzten Jahren, starker Sierminderuna der Freikarten u. s. W Mr Sn.he PriyZkegien, hie sie selber. mmtn. m la nm hc schnitten werden. Einstweilen mag das Publikum stch auf obige etwaige Reue rung geduldig vorbereiten. . . rngm . Dte Bewohner der weltentlegenen Gehöfte im ungarischen Tieslande, der Hodmezö-Vasarbelyer und Szeaedintk Tanyen. so schreibt der .Pester Llovv-, r t n i i ? ii. .l!jtill. uno sezi uoerzeugi, vag Sie oerucunglk eldin deZ Basarhelyer Giftmischer roeesseS Marie Jager an ihren Ber olaern sich seräckt. dak ihre beim nißvotle Macht den Leiter des ttnsatis nellen Giftmord - Processes, Präsiden a r w 4. . rrr ' n itn uranoer 'ucusio, rnnicn im aufe der Verhandlung getödtet habe. Dit während ihres Verhöres und im Lause deS Processes so ruhig vor stch blicken pe, scheinbar gutmüthige alte Frau hat aus tore Umgehung und aus das unge bildete Volk einen außersrdenjsjchkN Eindruck gemacht. Aber auch das ge Wählte Auditorium deS Mordprocesses. die Richter, und Aerzte waren verblüfft t m i. n f rm rr . . i. t r ' t von vem grunvttcyen ttsien oler ANgeklagten, hie nach. Übereinstimmenden Aussagen. vver .die Wirkungen. des Giftes, über . die. Symptome.' die . bej ben opfern yervomtten.Mj cn, Ustl) über die tödtliche Dosis deS Mittels die. genauesten Angaben gemacht hat te. Ihr Wissen hat .die Jäger zweifelloS aus Erfahrung geschöpft. . ein VeweiS mehr, dab'ste schon seit langer ett ihr, rrperdlichen. Mittel .zu der brecherischen Zwecken gebrauchte. .' ffast.zu gleicher Zeit, da die araßli eben Details der.'m öodmeÄasar. hely perühMtmorde veröffentlicht wurden, entdeckte man m'Zsebely.eine ondere.Bande, die mit denselben Gif tm wie : die Basarhelyer Mörder' oderiete, j vm unbequeme Gatten, zu beseitigen oder allzu lgnge hinausgeschobene Termine von Erdichasten abzukürzen. Hier wie dort spielten daß äußerst giftige weiße Arsen .'(Arsensäure-Anyy-dirt), sowie daS alte alSSchönheitömittel gebrauchte .Szereöika?eine große Rolle, Daß .die Giftmischer so leicht m m I t j ri . ' ;n ven e ls-oer Vlske gelangen' ronnten, erklärt sich unschwer SftS dem Um.' stände) daß 'gefährliche Mittel in den Apothekm wohl nar unterBeobachtung von , Vorsichtsmaßregeln verabfolgt werden, der Gifthandel überhaupt aber sonst in Ungarn fast schrankenlos, geÜbt Wird. ? DaS unzemein giftige Sublimat (Quecksilberchlorid) und Arsen werden - in den -&t fitnjben, wo diese Mittel vom Volke aeb-caucht werden. von Dorfkrämern und SaUstrern seit Menschenaedenken auSaeboten und. verlaust,' wu etwa Zucker und Mehl. -' Bon Markt zu Markt.. von einer Tanya zur andern 'Ziehen baustrende Weiber, die sog. .KekitöSAsszonyol lmlt.Waschdlau handelnde ffrauen). en kleinen, mit einem blauen Tuch zugevunvenen Hanvkord sm 'tArme. Mit großer Zunaenfertialett. preist ..die Haustrerin ihr unü'bertrefflicheSWafchblau an, daS der Korb anaeblicb birat. Jnteressirt sich aber, ein -junAeS Mäd chen oderine. gefallsüchtige Frqu Är den Inhalt peS.orhe.s etwaSnäher,' dann kommen . vom Boden desselben alsbald Mffand Geheim- und Schönt heitsjmttelzum Vorschein, unter diesen daS-.berüchtigte, in .ganz.VUdun gärn: aäuchliche zerecSiks-, welcheS j)n Gechtövffhändl'ungm .in Hod-MttA-Qasarhely'eme'' so große RolleMlelt. . SS . ist tn 'unscheinbar reS weWs Pulver, daß jn der.Chiru gie alS-DeSinficimS so start, tthraüchte ii . ? , c n . i . r ' suvikmai, tmza ocr narlilen auenoe STUrt , . rr . ver en .paar )mmt atkschlage.wie r- ' r

sie daS'Kosmetikum zu georauchen

habe. Eme ueme cenge oes PUivers Wird in Mölke oder Milch gelöst und am Abend -Wird das Gesicht mit der ätzenden Lösung gewaschen. Am anderen Tage röthet sich die Haut; ste fällt schuppensormig ad und Die gesau süchtige Schöne hat ihr Ziel .erreicht denn mit der Haut MV aucy o:eH'om mprftornntn der andere autfebler verschwunden in schöner, zarte Teint ist daö Resultat der Manipula tion. Aber um welchen Preis? Be wiederholter Anwendung des Gifte! trtlm unfehlbar die folgen der chroni schen Quecksilbervergiftung auf: die .. r v .. r 3 Vv! Cf,ti Zayne sauen sruyzciliz u. un njuu frfimmbft zusammen, wird spröde, ris sig und ganz junge Frauenspersonen bekommen den Habitus von ältlichen Matronen. Das frühzeitige Altern hir südlichen Bewohnerinnen des Land, ist zumeist auf den Gebrauch des Szerecsika zurückzuführen, es wird aber auch durch die Anwenvung ver zahlreichen als kosmetische Mittel dienenden Salben und Schminken beschleunigt, welche schädlich wirkende mrf c n!3.il(vkadnimAin nl ioltl uno ;oiiHuiiunviiwuiiyw v Kalten. Dem Quecksilber wird im Volk eine vielseitige geheimnißvolle Heilwirkung zugeschrieben. Die .zavasasson Quacksalberinnen) verordnen os Räucherungen mit Zinnober zur Heilung angeblich Besessener vei upwp sie) oder was noch häufiger vorkommt um die Quecksilberdämpse als Mitte bei dunklen Verbrechen zu benutzen Der Erfolg solcher Kuren ist zumi r Tod der Vatienten: der officiell Todtenbeschauer, der Herr Kleinrichter sinket tann er versteht es ja nich! hesser! ein beliebiges Leiden als Fohehursache. Bei der llueckstioerrau cherung wir.d Zinnyhepulver gus glü hend Kohlen aettreut und der mit ei nem 'Tuch bedeckte Patient athmet die ' .' - f"jt lil-f.TxW. US vem Ainnooer ra lttivluslttvti ä I . .r- crsi.r- n,.. ueanivervampsc sin, i vyuu cherungen werden besonders im Vana unk inSiebenbüraen anaewendet. Stl tener ist der Gebrauch des Quecksilbers zu solchen Zwecken in den omltaten Tolna und Baranya. ferner bei den Banater Schwaben, die zumeist Pflanzendekokte benüden. Zu diesen Zwecken werden vom Volk die jungen Zweige deSGadebaumes (.Iun!pru alrina ht Tirgiiiiauao) gesammelt und gekocht.' Verwendet werden ferner die Slättex und jungenZweige des Lebens baumes (Vhum oi-Aildeht. des Eiben baumeS ffaxu dnt?cuw), der stark riechenden Raute lUutu uruveowu), ferner IMota orlentalla und Ledura ' ni-r. i -iuwir: tni.finhm paiusire. xicc ui tuuiiiu wivwtvnt Mittel sind Ursache zayttoier ami inr'naHkWn im Aaueinvolke. IVIIIMN " l"T " f ' K ' Ausfallend ist aber die wette Ver- ....'' . r, ' - . ' irr breitung des eorauqes von welches Gift fast in allen Theilen des . i r I w.a m . . . , andt,S in ven zganorn vc uukn volkeS ,u finden ist. Neu dürfte vielleicht die Mittheilung fein, daß es m. Ungarn auch Arenovhagen (Arsen-Esser) gibt, und zwar ..' v 'rsi. ist vie gesayrliq Vc? H"lu aenusses wie Professor Arpad Bo kav mittheilt unter den Weibern im Herzen Ungarns, im Bekeser Ksmitat verbreitet. Auq in ven an arnioen arenzenden Komitaten fröbnt daS Volk dem Arfen-Laster. Das Gift wird von den aus Kärnthen und der Kram ms . i . ..r. . n.w.. XlflNI) rommenven Vpunsrn, iii aivti heutekn verwabrt. verkauft. Bei der Feststellung der Verbreitung der. Gifte ist es ein großes Hinderniß, dak. in Unaarn die Veraiftunasfälle nirgends aufgezeichnet werden; m der im Ministerium deS Innern geiammeiten Statistik der Todesfälle gibt es nur. eine Rubrik für aewaltsame 2odeöfälle ohne nähere Bezeichnung der crodeSart. Dieser Umstand macht es unmöglich, genau festzustellen, wie viel Schaden der von den Behörden nlrgends controlirte Gebrauch der Gifte stiftet, und nur die vom landekcyeml scben?knstitut und von der oerichtsärzt lichen Anstalt veröffentlichten Fälle weisen das zahlreiche vorkommen von Vergiftungen nach. . Ein Monstre-Giftmischerproceß ä la Hodmezö-Vasarhely oder Zseoely wurhe in Ungarn feit den achtziger Jahren nfrf,t erhandelt. Damals wurde in Melencze lTorontaler Komitat) eme WWJWww-w--w organisirte Giftmischerbande verhaftet. Wtn und Quecksilber waren auch damalS die von der Bande verwendeten Gifte, der. wie auch jetzt, in überwiegenver Zahl Weiber angehorten.. . 5km Auslande und auck in Qesterreich ist der Handel mit Giften gesetzllchen Beschrankungen und der beyorvlichen Controlle unterworfen. Die Ortsbehörde wacht über hie Einbaltung dieser Bestimmungen. Die EinfübrunQ solcher Verküaunaen. die eine leichte und sichere Controlle der verabfolgten Giftstoffe ermöglichen,' würde auch In - Unaarn vielen Mikbräuchen ein Ende machen. LsndvirthschastticheS. Milset'-Heu. Tiri unserem Lande werden besonn ZderK zwei. Arten. Millet angebaut, der i ... oeulcye unp ver ungarische Hungarian Grüß. Die erstere Sorte aibt gröberes . Heu und ist selten so ertragreich,! wie die letztere, daher de? ungatische Mllet meistens den Vorzug erhält,, besonders .in dm Nordstaaten. Der ttutterwertk ke SSmti, ftkr jen ist ziemlich gleich, ebenso Bestellung unp grille. -Millet ist ein vottüalickes AusbilfzMittel, wenn die Heuernte knapp aus gesallen ist. Man kann in den MittelUNEüdstaatkst noch Ende Juli Milset zen und eine gute Heuernte davon humbolen, während in den Rordstaaten - daS Lerbstwetter dem radmn des saftveichen Millet selten günstig ist. ,Die.beste Saatzeit für denMillet bleibt natürlich daS Frühjahr.' , sobald das ösnd aenüaend durckm?mt nk Fröste mehr zu befürchten stnd; denn geaen Frost ist der Mjsstt äußerst emL.rsLn nrt.iV: i r ' 5xino!k?. ' skiuei verlangt reicyen uno aut vorbereiteten Boden: von armem. ezuSeetraeene?, Lande, sowie von ober-!

flächlich., aufgekratztem' Erdreiche will der killet nichts wissen. Man fäet etwa $1 Bushel per Acre und bringt den S.imen nicht zu tief unter. Daö Land sollte nicht zu naß sein und kein stehendes Wasser haben. Auf fumpfi gem, nassem Boden gedeiht der Millet nicht. Bei günstiger Witterung zeigen sich die jungen, frischgrünen Pflänzchen in wenigen Tagen und in 810 Wochen ist er schnittreif. Also in Geaenden, wo vor Ende Oktober kein Frost zu erwarten ist. kann dev Farmer seinen knappen Heuvorrath noch durch eine Milleternte ergänzen. Mit dem Schneiden darf man nicht zu lange warten, die Aehren müssen in voller Alüthe stehen, dürfen also noch nicht ganz ausgewachsen sein und reife Körnev enthalten. Wartet man so lange, so sind die Halme stockig und holzig und der ganze Nährwerth ist bereitö aus Stengeln und Blättern in die Aehren und Körner gezogen. Die ganze Kraft sitzt in den Körnern, das Heu hat weniger Werth wie Roggenstroh und ist außerdem als Pfevdefutter gänzlich ungeeignet; denn die ölhaltigen, anStickstoff sehr reichen Milletkörner an Pferde verfüttert, treiben diese sehr auf und verursachenSteifheit in den Beinen, so daß die Thiere erscheinen, als ob sie an Foundev" lei den. Kühen dagegen schadet solches Heu nicht. Um vom Millet gutes Pferdeheu zu erlangen, muß man denselben also schneiden, bevor die Körner reif sind, wenn die meisten Aehren in Blüthe stehen. Von solchem Heu kann man den Thieren täglich geben; jedoch ist Maßhalten auch hier rathsam. Es werden sich immer hier und da Aehren finden, die schon reife Körnev haben. Daö Trocknen des Milletgrases ist oft recht schwierig; denn wenn schon alles Heu nicht viel Regen vertragen kann, so ist dies beim Millet noch besonders der Fall; außerdem gher trocknen die saftigen Halme auch beim günstigsten Wetter nur sehr langsam, Salz füvHausthikre. Im alten Vaterlande wird tz?ohl kaum so viel Salz an Hausthiere verr:iii l i i .

k"llcri. wie merzuianoe. Wer nun deshalb glauben wollte, unsere Wsthie könnten hier auch des Salzes Ä ffi.bfö tSrz: Swn jjbal ?U i Wm MWVkA iß sah auf den reichen Vraivien des nordwestlicken Iowa auf der denkbar besten Weide eine Rinderbeerde, die trotzdem brand mager und von müdem und trauriaem Aussehen war. Auf Befragen erfuhr ich. daß dieTbiere wäbnnd dreier vmL "l !5sl! glZ fsyqlttn yqllfn, Wer armer ygtte vas. leh von anderen armem auf Weide aenommen und wollte nun aus Geiz die Auslagen für ea,aiz sparen. Es scheint, als ob Salz als Zugabe bei wildem Grase nocy meyr nothwendig ist. als bei un seren anaebauten Gräsern. ' " Durch Salzgeben wird ki dem Vieh pif sirehsuft beleht; eö wirft ßpnstig aus 'cagen uno gieren; auch aus die llMII I t I. . yauü.yaligrett wirkt es vortheilhast. wie man bei den Tbieren an dem olän. zenden Haar gar bald erkennen kann. Beionvers haben Milchkühe Salz noth wenoig uno. wieoerum vor Allem zu Anfang des Weideganges, weis in hem. jungen tZrase wenig aiz enthalten Viele Farmer falzen ihv Heu beim Eindringen und geben in dieser Weise während der Zeit der Stallfütterung ihren Thieren die nöthige Salzgabe. Doch manche Farmer stnd keine besonderen freunde vam Sal,en d? f. i . I" ---y- c :T "ZI und halten dann im Futterkasten eine veionvere Eae jtc mtt Salz gefüllt, fo daß die Thiere jederzeit ihr Bedürfniß nach Salz befriedigen können. Auch das Ausstreuen des Salzes aus der Welve hat Zeme Nachtheile; die größeren Thiere nehmen Alles, die kleineren können die bloße Erde lecken. Man setze deshalb das Salz in besonderen Trögen auS oder in alten Baumstumvfen. und zwar so, daß eS gegen Thau und Stegen geschützt ist. 'Man hat jetzt auck eigen für das Vieh gepreßte Salzrollen hergestellt, die mit SchutzVorrichtungen versehen und aufgehängt I W M tl M " werden können. Man sollte sich hüten die Thiere zum Salzfrejen zu zwin aen. indem man Salz mit jeder Füt terung mischt; da kann man dann des Guten leicht zu viel thun und tritt hann sogenannte Salzvergiftung sin.' Düngung, mit Jauche, Die Jauche ist bekanntlich ursprünasich nichts anderes, als der flüssige . . 1 1 o - Tvett der tmen chen Ausscbeldvnaen. nämlich dex Harn,ex abev hei Durch. kranlung ver festen Ezeremente und des Streumaterials stck wesentlick ver. ändert, indem einerseits in dem Harne die enthaltenen Stickstoffverbindungen in Ammoniak, andererseits aber bei diesev Durchtränkuna auch die bis dahin festen Stoffe in die nun Jauchegenannte Flujftgkeit übergeführt werden. Der Haupttbeil der tauche ist der abgeflosseneHaxn. welcher eine gröf. " i'JJ rm -' . f r, BCie ooer geringere Stenge von senen Bestandtbeilen aufaelöst entbält ' und außerdem findet fast immer eine Bei? m 1 yfy ty ä mijcyung von iluanen, weiche z. . durck Reaen und Scbnee verursackt Wird, statt. Hierdurch wird denn auch ' .iix wit v... rü.uri " ' rn ' Clliaiiiu, üb wcl vcyuu n Vjljjlj Zknnäbrstoffen. also der Wertb der Jauche, sehr verschieden ist. je nachdem 7..- t -I V. tr. pon oem einen vuzo anveren Iyelie viel oder wenig in derftlbest vyrhqnden ist. . Die chemische , Untersuchung zeigt uns. ray ver werlyvoujle Bestandtye der tauche die Alkalien und Sticksto sind und eö erklärt stck daraus die tre i L n c." v . .'. c? venoe rosi oer aurnoungung, oeren. Wirkung aber ickt anbaltend ist. Es ist deshalb die Anwendung von Jauche dort zu empfehlen, wenn eö stch darum : handelt. . einer schwächlichen Saat rasch aufzuhelfen, einer sehr nahistosfbedürftigen Pflanze. ' z. B. Tabak. Mais, zur Äeit ibreö arönten Wachsthums schnell neue Nährstoffe

"t

Wirkung etwa noch aus vte nachsolgende Frucht odev auch nur auf den zweiten Schnitt einer Futterpflanze ! kann nicht erwartet werden. Die für ! die Pflanze nöthigen Nährstoffe finden j licy in ver Jaucye in oer gelösten und meist schon in solcher Form, wie ste schnell von der Pflanze aufgenommen werden können. .Es ist daher nicht rathsam. durch Jauche so viel Kraft in den Boden bringen zu wollen, daß dieselbe für längere Zeit vorhält. Es würde dadurch mehr Schaden wie Vortheil erzielt werden und außerdem durch Regen sehr viel in den Untergründ gewaschen werden, also verloren gehen. Es ist auch der verschiedene Bedarf der Nährstoffe eine wichtige Rolle. Die Mistjauche ist nämlich reich an Kalk, aber arm an Phosphorsäure. Alle Getreidearten bedürfen aber zur Ausbildung derKörner viel Phosphorsäure, während die Futterpflanzen wieder besonders viel Kalk verlangen; deshalb wird die Jauche mit dem größten Vortheil auf Wiesen und Kleeselbem verwendet. Man soll die Jauche stets mit Wasser verdünnen. damit sie Nicht atzend aus die Pflanzen wirke. Eine Dünauna mit Tkaucke kann auch auf noch nicht besäetem Lande angewendet werden, indem dieselbe mit der Obevkrume vermenat wird. Sehr wirksam erweist sich Jauche als Kopfdüngung für Kohl und Flachs. Auf Kleefeldern schiebt das Ueherfahren am zweckmäßigsten im Winter, besonders auf Schnee. Durch Zusatz von Kunstdünger kann die Wirkuna der tauche erhöbt werden und durch Zusatz von Schwefelsäure kann die Verflüchtigung der Gase verhütet werden. Was die Bodenart anbelangt, auf welcher Jauchedüngung in Anwendung kommen kann, fo kann Jauche auf allen Bodenarten gleich vortheilhaft verwendet werden. Es kommt immer hauptsächlich auf die Pflanzenart an. die gedüngt werden soll. Nur muß man auf leichtem Boden, der mit einem Male keine größere Menge aufnehmen kann, jedesmal wenig, dafür aber öfter dünaen: auf tboniaen und bumusreiWe i chen Boden also kann man größere rr-Ä- ""JV T J ZeHtz ?Ä dK kockcrung thonigen Bodens. Ihre vormtjJt Verwenduna lieat darin, dak ste eben sehr schnell wirkt und desbalb auf Wiesen und Grasfeldern, auch im Garten von größtem Werthe ist, r Schorke-Bkorkr. Im Jahre 1813 restdirte im St. Gallushofe in Würzburg Marschall Augerau, der von Napoleon zum Gouverneur von Frankfurt und Würzburg ernannt worden war, Er war trog seiner 56 Jahre als Generalgouver neur von Würbura ein flotter Lebc mann, und im iWe ad St. Oalliini ging es damals hoch her. Er hat stch ..... t m?; rrs..n ..-.n.-tr: um oen uurzourger juii uiiieiuiiujc Verdienste erworben durch die Erfinduna des Schorle-Morle. Sein Lieblinasaetränk war nämlich alter Wein mit Mineralwasser von Niederselters aemilckt. das er s!ck nack Würzbura nachsenden ließ, und sein stehender Trmlspruch, wenn er Mit vem perlenden. prickelnden Trank anstich: ton joiirs Tamoiir. Die Würzburger adoptirten diese Mit altem Frankenwein so treffliche Mischung mitsammt dem Trinkspruch des Marschalls. Der tou wurde der Kürze balber weaaelassen, und so entstand für das Getränk der Name Schurlamur. was stch alsliltt2n.itmÜim' Sch"Mrk vermanveiie. verwandelte. Der Fabrikarbeiter Hiemann ans Wolkenstein legte in der dortigen Ahnert'schen Baumwollspinnerei auS Spielerei Zündblättchen auf tie Schienen des Selsactorwagens. Ein Zsunke der aufknallenden Blättchen entzündete den Wollstaud. und die große Fabrik mit Nebengebäuden und Aroetterwoönunaen brannte ao. vi entstand dadurch ein Schaden 300,000 M. Der leichtfertige Arbeiter wurde vom Landgericht m Chem- . , n w i r r" fr nitz zu 8 Monaten Gefängniß verux vettt. A l S d e r D a m v f e r Onnder die Verbindung durch die Schären zwischen Helimgfors und Abo vermlt leite, Dieter Tage die Anfahrt von Swenik zu verlassen im Beariff stand. brach an Bord Feuer aus, das sehr schnell um sich griff und bald auf die Anfahrt selbst iibersvrana. (5'n?r der Fahrgäste hatte ein Gefäß ir;: .Z ms sauen lallen; m demsel. .-uacn blick warf ein anderer R. !s,er ein brennendes Strejckbol, fort, unl dem er sich eine Cigarette angevraiint hatte, CT- sfr' r..L. . !i. i r (v I XJll aUÖIUCPCnDC toDIIIIU5 Tina tCUCr I und das Unaliick war aesckeben. Die Flammen fanden an dem auf dem Deck herumliegenden Gepäck und m den mit verschiedenen wrackten überfüllten Laderäumen reiche Nahrung. Der 115 eisenden bemächtigte sich em furchtbarer Schrecken: dock wurden sie bis auf . vier Dersonen. drei Erwachsene und ein Kind, gerettet. Besonders t c o x:jsr ri 1 1 W WVVVf VMV Vj V V V UM den Armen, stürzte sie aus der Kajüte auf Deck und brach dort obnmäcktia zusammen. Wieder zu sich gekommen, i.ru. rz. v.:. 1UUU1C IIC IU VIZ JXUIUIZ AUIUU, UiU ibren Bater 5!anr,schewski ZU retten. doch wurde sie hieran von Matrosen gehindert; letzterer verbrannte. An'S Ufer gebracht, schleppte sie sich hinter . pi . c . rr einen oiZiiaoei. um ourm ioren blick nicht ihre Kinder zu erschrecken, da ,hr Gesicht nur eme einzige Brandwunde darstellte. Auf dem Dampfer SIawianka wurden ivater 31 ver wundete Reisende, darunter auch 5?rau Manisser, nach HelsingforS gebracht. doch erlag die Frau ichon nach wenigen tfk c ic r jt tijt i . . i siunorn lyren rcaliazen zrano wunden. Der Damvfer Onnn" und ! orT...n.n. r.w 'to".' . " " üic -auiuijcnuc uiw yvuiunuig uiz brannt.

He.VvSSSSH))KKAAAKKH

4 tz ! 0)

Die Kitze thut es. Zu viel Arbeit oder Uederanstrengungen bei FeldsportS während der heißen Zabttözeit bringt Sommsrlsidon wie Biliosität, Schwindel, nergielosigkett - und unruhigen Schlaf.

s $ L ffv a (i es Ct

?r. Angvfl Königs Hamburger Tropfen beleben die Leber, reinigen den Magen, erneuern das

CM und feilen das

KSASSSSSASSSSSSSSSSSSSAAAAAAAAAAA

Zmmer noch am alten platze ! BOg. Jmportikte und einheimische : : : Weine, Whiskies, Brandies, Kuplerherg Gold" -un! Great Western Champagners NHeus und WaulesHa Wasser. 36 87 Süd Oelnwnrs Ltr. Tel. 1669. Das vorzügliche Bier : : : der III I" Flaschen zu beziehen durch J.UefzgenOo Telephon 407. f7 Cl AI SZS2S2S2S2SSS2S2SZSZ OÜCE TR1E0, ALVAYS slSEO. QeovttM Citnft BAR IrlXTURES. DRAIN BOARDS ANDAtA Tln, Zlnc Drcco. Cüüüzu hiokoi cna qii rutcncA end Pldtod ütonons Clcsoood MorbloPw cotoin. Etc j z CEORCE WM. HOFFMAH, ijü w uivunm m mjuoc u I Y ,............,..,......8 I 1 au 11 11 lU IbatükAtkm ftU frfiprlHoC. v -K THE BAU-KEEPERS' FRIEIID. V 232S5S2S?532 CCT Zum Verkauf in Apotheken 25 Cents per Pfund. fer85irt (54'iiit Avvv VVOWp Abstracier os Titlei m..,. cke Market nnd Pennsylvania Ctt Thk Lsmckb. Suite 229, eine Trevpe hoch. Telexhon 17. Indianadolt. Notiz ? Während der Monate Juni, Juli, August uno rprrmver werv.n dleviNttttunven ver Indianapolis Gas Co No. 58 Süd Pennsylvania Str., von 8 Morgens bis 5 Uhr Nachmittags sein, aiHaenomm am 8. o. 10. ,,..?, w'nns..vnuhrMrg..bi.uhrRach werden. k Anordnung des Präftdenten. M Gierke, DeutscherGuchöwdev. aHoIiAlk iuia JTecaom Kight.) TJotair PubUc, Translator, (Oli rreedom Eis ht.) Gorrespondent etc. No. 100 Elizabeth Otret, Take Blake St. Car HERUANN LINKE, 197 Oüb NeridwA Cttöje. rsj,r- rrrzjiWU WIIIU.Uyy ' '

mm

W

pffl

ijo

-TmnsPPsUTt"

,.. Ir U lt IV 1 s

11 -1 kj ' v," y I

i-V n

N PC9

sri

c KS&TSä V.'.

3

K r Q I Leites. Ciucwnati Züge ! 0. EL & D. ß, R, Abfahrt Indianapolis Abfahrt S4?m . 7 b.'.B m 10 4558m 2 45m 4 4SNM 7 VSNM Ankunft Cincinnati. nkunft 7 30m 1120m . m in, 7 459fm . 10 Nm Dayton Züge, C. H. & D. N. N. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton bfahrt S4Bm nkunkt S4Bm :o 4SBm zsm 4 45Nm 7 OMira 7 40ni i 25n 2rilm 7 5SM IllUM m m Toledo b Detroit Züge. G. II. Sc D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS : Toledo : Detroit Abfahrt 10 45 Bin Ant's t 6 4KN nt'ft 8 40 7 0Sm . 4VLM . ttm ) Ausgenommen LonntagS. Ticket-Officen : Union Station und No. 2 West Washington Straße, Qit Meridian. STOP - LOOK - LISTEN Die populäre lMwWö) - vrrf4-" ist die bkfte Linie nach 0 (tI I 0 A G (). r.dW,, 4! Stunden. Vier tä&li&t Züge! erlassen Jndi.npli, Uffijja,, Ankunft .hicag. jl,oMt eb.nd. SAfl treffe hier ein.... j 0jrn 7 45 Xte nkucste verbeffkrten Vestibüle ZIDngen, Pulirnnn Schifn?gen elegant! Parlor'Wageu und Cßwagen. Lokalkckiasaaen in Stnbianannfis nfi m Abend be. ' erlast hieag 145 Morgen. Sann UUr üe,t ach 9 M Abend benüdt erden. 61.. . luaicinticn kill. Tilket'Osüces unua 001 wffa chusett Ave. Bahnhof. M Cm . & ftrl - st! . . m Geo. W. Hayier. D. P. V. SonntagsschulHicknicks Conio Lake Park an der Efego Mn fejg 4 15 Meilen von SndianavoliS. ' ' tmpMU w.g. U, ku.,.Diga, i..r m. v besonders. Cr ist in der besten Ordnung. Guter Platz für BaUwieler. bübicker Gte. eine aenüaende Lmabl Boote, fuhtttieü 9Tu torium. SveisebaUe. aniei nutTLlRafitr t Günstige Raten für Pittickgesellschaftm. vrecyen in er Btg 4 Dfnce, No. Oft Wasbinaton Strake. vor nnd sickern Sie . r . I 1 slch Tage. H. M. Bronson, . G. P. A. lbe (X)8r LINE (o iUCKINAC -fTAKE THE'I - TO MACKINAC DETROIT PETOSKEY CHICAGO 2 New Steel Passenger Steamers Th QrMtest Pwrfectloa rt tUIncd la Bot Coastructioa Laxtirious Eqalpmrat. Artist ic nrnnuina:, DoratJoa and EMdrat Service iwiritr the hiarheit drree os . COslFORT, SPEED AND SAFETV. FOUR Trips PU Wem Brrwrr ToIedo,DetroitMacIcinac PETOSKEY, THE SOO," MAÄQüETTE. AND DL'LUTR. - m I 1.1 W IIMC mT Vetara. lndudinr mnA RHk. c lilW DATP4 ta Plrfiinun. mL-t 1 m Clvlaa4, i8; from Toled, $i , irwa DttxUU 4ju .... EVERY EVENINQ Betveen Delroit and Cleveland Connectlnflr at Ciereland With EärUest'Tnina tot all points Kait, Soutl and Southwe ao4 at w wm poxnw aotxtx ana nortnweit. Illustrated ramphlet. Address A. A. 8CHANT2. . DBTBOrr. micm. Tts ttnir a tzrJzl ctrm En. D UnterMHt die . ... . , ,, ,, W GO"SB llM, betrieb,, Nt, C3f6aU0cs o. 133, 140 und 142 'Virainia Ov.e. Sptncrvllla. Vtezzztx Tho Tirentleth : Century, ine anSaneiSnete SoäenfÄrifL tstl ortschritmch gesinnten Lesern sehr zu epsed tut ist. ln Vm 9"m1sm itrr fni4ATtÄi(A erden doü anden sortsSrirlltS TltctiA darin. unparteiisch besprochen. ' wonntu lftz ftt tor.unrp.90K 3ucn veuelle itrtrt et tar-öunoIdt

FS?''' co- -

O

Müflihren. Epie fänäer zndauerndf , . , , .. - -

- v X N - i

i 0 . ki'