Indiana Tribüne, Volume 20, Number 306, Indianapolis, Marion County, 24 July 1897 — Page 1
A f H V xÄM' AO O rOr rlO KVvrt A" fr m U vv y y w V O Office : No. IS Süd Alabama Straße. Telephon 1171 Indianapolis, Indiano, Samstag, öen 24. Juli 189?. Jahrgang 20 Noi 300
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ZK.9 L ? TT Mlnenarbettern lelegrapyirle oeiue 0t l0tllS Abend an Samuel GomperS, dem Prä. fidenten der American gederation of Die Einfchiebung der Silber- Labor, in Washington, D. C. : Aus klausel in die Platform der Demokra- dem Boden von West Virginien ist ten für die stadtische Wahl war auS eine friedliche Versammlung verboten dem Grunde eine große Dummheit, nd die Redefreiheit unterdrückt vorweil sie sowohl für den Erfolg wie für den. Wir stehen vor einer Krifi, der die Nominirung Taggartö absolut un- wir entgegen treten müssen, wenn wir nöthig war. vollständiger Sklaverei entgehen wollen Der große Kohlengräberstreik Stolz will ich den Spanier", nt j über fünf Staaten auS; sagt König Philipp in Don Carlos. 150,000 Bergleute und ihre Familien, Der Kentuckyer Gouvernör nimmt eö bah. t'lllt Million Menschen, sind
im Stolz mit irgend einem Spanier inboloiit. Die öffentl'che Meinung auf. Sagte der Mann vorgestern in ist überall mit unö Nur da hvhle, er?'
einer Nebe, daß er stolz oaraux ,e,, Gouvernör von Kentucky zu sein und daß er weder mit dem Kaiser von Deutschland noch mit dem Zar von Rußland tauschen möchte. Wenn irgend welche Wahrscheinlichkeit vorhanden wäre, daß ihm dieser Tausch jemals angeboten wird, würden wir ihm den Rath ertheilen, recht inbrünstig zu beten: Herr führe mich nicht in Versuchung." ' - Die Entscheidung d.S Richters Showalter wird Manchem d,e Augen öffnen über die Verhältnisse m denen wir leben. Wir bilden unS ern, em freies Volk zu sein und der erste beste VundeSrichter kann ein Gesetz. daS dre StaatölegiSlatur passirt hat und daS noch obendrein von dem obersten StaatSgerichte für verfassungsmäßig erklärt wurde, über den Haufen werfen. Dumm - sanatische Parterleute benützen den Umstand, daß Showalter ein Republikaner ist, um partei-polr-tische Kapital daraus zu schlagen. DaS ist nahezu ein Verbrechen, denn eö kann nur dazu führen, die Aufmerksamkeit von den allgemeinen Zustanden abzulenken, welche solche Vorkommmsse möglich machen. Demokratische BundeSrichter sind in dieser Beziehung um kein Haar besser als republikanische. Auch brauchen Richter vom Schlage ShowalterS nicht nothwendiger Weise schlecht zu sein, und der Einfluß, wel. chen die Korporationen auf die Richter ausüben, braucht an sich kein koerupter zu sein. Trotz alledem kann dieser Einfluß ein gemeinschädlicher sein und er ist eS auch. Selbstverständlich ist die nachstllegende Ursache in den Verhältnissen zu suchen, welche daS Entstehen und Machtigwerden großer Korporationen überHaupt ermöglichen, in dem damrt verbundenen Umstände, daß unsere ReSprung eine Klassenregierung ist, in der die Begüterten herrschen und die Armen beherrscht werden, woraus deö Ferneren der Umstand entsteht, daß selbst m der bürgerlichen Klasse noch immer sympathische Gefühle für die Korporationen vorherrschen. Ein wirklich ernsthafter Unwille gegen die Korporationen zelgt sich innerhalb der bürgerlichen Klasse mit ihm ganzen Anhang von Richtern, veamren uno eseggeoern nur unier, ganz außerordentlichen Umständen. WaS aber speziell die BundeSrichter betrifft, so ist unter den gegebenen Umständen schon von vornherein die Wabrsckeinlicbkeit vorbanden, dab die Korporationen ihren Einfluß bei Ernennung derselben gebrauchen, so daß Advokaten ernannt werden, welche biö-
ang die Interessen großer Korpora- vollstanvlge Umwälzung ver bestehen-ion-n vertraten. Da e lebenöläna- den Verhältnisse in Uruguay sein.
ick enellt werden, so ist daS Bcwußtsein der Verantwortlichkeit icht r 1 ' sehr groß bei ihnen und ihre gesellsckaktlicke Stelluna träat lon noed dazu bei. daß sie gar keine Fühlung mit dem Volke und kein Verständniß ür die Bedürfnisse desselben haben. . S traotn alle Umstände da,u M.
daß ihre Entscheidungen immer zopfiger, Ze. Alle Verbannten werden zurückalso immer volksfeindlicher, und immer berufen. Pedro Jose Ramrrez wrrd
günstiger den Rechten werden, die mit dem Besitze verknüpft sind. IrOlliGilhU. Inland. Wetterbericht. Zeitveiligek Regen heute Nacht ynd am Sonntag, Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden Y0 Grad, medrtgne bu rao. Ochissel'S Badeanstalt Wassertemperatur SS Grad. Der Streik der oylengrade?. F a i r m 0 n t, W. Va., 23, Juli. Präsident Ratchford von den ver.
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h-rzsofe Capital, dessen Echo sein vulfl5rct apageir die unterstützte Presse ttf gcgfn un8 cs ni(t ängct tn Streik um Gerechtigkeit, sondern ein Kamps gegen 0cn Hunger. Jedes Atom bei EdeluthS in der menschlichen Natur treibt un8 aufzustehen und durch Erfüllen unserer Pflichten als Mänrer die Bergleute deS Landes dem grausamen Druck der Leibeigenschaft zu entziehen. und ihre Weiber und Kinder den Qua- , HungerS. W.st-Virginien ist bcr Äampfplflfe, nd hier müssen unt9nM werden. Die Bergleute find bereit und fln ustfercr Biegung für Emanzipation zu betheiligen, aber fi. werden durch die Furcht vor Ent. u Ausweisung zurück geie .bso gut daS eigenum m inun$ toie bie gfIaÖcn .he die Kanonen Ö(m umter der Sklaverei den Unterdonnerten, . Um bon t0mstS 3tfftrr0n tiUqitn Boden, hU gaverei der Arbeit allgemein, Der patriotische Ruf Henry'S: Gib mt oUx ob ft der mtUatVf blt vereinten Armeen der kganisirten Arbeit müssen zur Hülfe fömmen ie Millionen tüchtige? Arbeiter unseres Landes müssen aufmfm Deshalb fordere ich m Namen der kämpsenden BergUüU sluf Me Chef.Exekutiv-Beamten aün nationfl!cn Arbeiter - Organisa. tionen für Dienstag, den 27. Juli nach heeling, W. Va . zu berufen, um 5icrcr Krisis z begegnen und den Sieg t fcU Sache der Arbeit zu erringen, Rtint jetzt irgend ein ArbeitS-Beamter haben mag, kann in ut Wichtigkeit mit dieser großen Federung verglichen werden, und eS daher zu hoffen und zu erwarten, persönlich erscheinen werden, it cht die Zeit, Differenzen zwischen Organisationen zu berückfich. qiflircn, nd kein Un unfcte Sache am Herzen g ttirb grQgc gufwersen. er Ruf der Pflicht ergeht an die ganze 0rgstnifUte Arbeit, und von jedem Chef.Executiv-Beamten wird erwartet, bfl n Ut Sonfeten5 0cn Vortheil persönlichen Gegenwart leiht. ... ( , . " ' " NewSork, 23. Juli. Uruguay m den Handen der Nebellen, so meldet ein Correfpondent von Monte, Video und der Krieg ist zu Ende. ,"0 Zweiseuo- eme Vor einigen Tagen wurde ein Waffenstillstand unterzeichnet, der biS zum w n 11 't . f m . - BBF Xn V "eiven luic. Diese Unterhandlungen führten zu 'Vorschlag der Regierung an die teuen,urer, wwiti zu iqepen. lere eryanen o;e Prsioenl,qasl Ub die Gouvernöre von sechs Provmer neue Pranoenr erven. Verheerender Wolren b ru ch. oungStown, O, 23. Juli. Um 7 Uhr heute Abend ereignete sich in diesem Thale ein furchtbarer WolkenbruS. welöer da aante Tbal über- . ' . b unaebeuren Schaden somy n cc? Stadt, die entlang der Eisenbahnen anrichtete und, wie man vermuthet, auch eine Reihe von Men schenleben gefordert hat. DaS ganze Land östlich und westlich von hier aus eine Strecke von 20 Meilen ist über i fluthet vorpen und wird der Schaden ein enormer sein. AuS vielen Wohnhäusern sind die I Einwohner vertrieben worden und wurden auch die elektrischen Lahnen
deS Mehoning - Thales uxter Wasser
gesetzt. Der Wolkenbruch ereignete sich entlang deS Thales deS Crab Creek, welcher sich in den Mahoning-gluß ergießt, ungefähr 10 Meilen von hier, und daS Wasser sing dahier erst nach 9 Uhr an zu steigen. Ein Stunde später kam eö mit unwiderstehlicher Gewalt und in kaum einer halben Stunde reichte eS bis an daS zweite Stockwerk aller im überflutheten Distrikt stehenden Häuser und stieg noch immer fort. Wie viele Menschenleben zu Grunde gegangen find, weiß Niemand; eS steht jedoch zu fürchten, daß deren Zahl groß ist. Als die Fluthen zu steigen begannen und die Häuser umtosten, war bereits pechschwarze Nacht eingetreten. Man konnte die Hülferufe hö?en, und die Polizei und Feuerwehr waren auch zur Stelle; allein eö waren keine Boote und sonst keine Mittel, um an die in Gefahr schwebenden Personen zu gelangen, vorhanden, weßhalb man machtlos war. 6Reaktionäre Schulräthe. Cincinnati, 0 , 23. Juli. Verschiedene Spezialfächer, die in unseren öffentlichen Schulen gelehrt werden, stehen ernstlich in Gefahr, mit Beginn deö neuen Schuljahrs abgeschasst zu werden. ES find dieS der Turn-, der Musik-, der Zeichnen- und der Schönschreibe. Unterricht. Am 1. September tritt ein Gesetz in Kraft, welches die lebenslängliche Anstellung aller Lehrer verfügt. Da alsdann die Gehälter der Lehrer nicht reduzirt, wohl aber gesteigert werden können, führten einige Schulräthe den KostenPunkt als Schreckgespenst vor und setz ten einen Beschluß durch, der sehr schlau verklausulirt ist, aber nichts weniger als die Abschaffung der Spezialsächer bezweckt. Zum Glück sind die wahren Abfichten jener Schulfeinde rechtzeitig .an'S Licht gekommen, und eS macht sich bereitS unter der deutschen Bürgerschaft eine Bewegung geltend, um die erwähnten UnterrichtSzweige zu erhalten. Theaterbrand. P a d u c a h, Ky , 23. Juli. DaS Casino Sommer-Theater in Roman Park wurde heute Abend um 10 Uhr durch Feuer zerstört. ES wurde eine Vorstellung vor etwa 600 Personen gegeben, als daS Feuer in Folge eineS Feuerwerks auf der Bühne auSbrach. Die Zuschauer wurden von panischem Schrecken ergriffen. Etwa hundert Personen erlitten Brandwunden oder wurden mit Füßen getreten. Mehrere der Schauspieler wurden schwer verbrannt.. DaS Gebäude war mit Theerpapier gedeckt und stand im Augenblick von oben biS unten in Flammen. Eö heißt, drei oder vier Kinder seien in den Flammen umgekommen, doch weiß man nichts Bestimmte. Alle Aerzte der Stadt wurden zu den Verletzten gerufen. Blühendes Bierstempelgeschaft. St. LouiS, Mo, 23. Juli. Der Andrang von St. Louiser Bierbrauern zum Ankaufe von Bierstempeln, ehe der neue Tarif in Kraft tritt, hat den Vorrath erschöpft und die hiesigen Be hörden haben weitere Stempel im Be trage von $600,000 von Washington verlangt. Ein gleicher Betrag war an Hand, als der Andrang in der letzten Woche begann. Hiervon nahm eine einzige Brauerei für 5161,000 und hat jetzt mehr verlangt. , Wo liegen die Jukon Gold selber? Ottawa, Ont.. 23. Juli. Die Regierung ist daraus aufmerksam ge macht worden, daß die amerikanisch Presse behauptet, die Fukon Goldselder lagen aus amerikanischem Territorium Die Minister verhalten sich zurülhal. tend. Man erfährtiedoS. daß die Re. gierung die Convention, auf Grund derer dre Grenz-Commissioa eingese wurde, als eine Art Vertrag ansehen und daß jeder Akt, welcher gegen dies Convention verstößt, als eine Kün. digung des Vertrages betrachtet wird Die Regierung erachtet die Annahme einer Grenzlinie auf der Bafi der St. EUaS-Llnie als einen wissenschaftlich en Vorschlag, giebt aber zu, daß sich übe daS Eigenthum an den Inseln an de Küste streiten lasse. IHM Kaufe Nucho'S veZ! Hädvi cir
Ausland.
Amand G oegg gestorben.. B e r l i n , 23. Juli. Amand Goegg, einer der Führer der badischen Revolution, Mitglied der provisorischen Regierung Badens und Präsident der im Jahre 1849 in Offenburg stattgehabten großen Landesversammlung, ist in Renchen in Baden im Alter von 77 Jahren gestorben. -- Andreeö Ballonfahrt. London, 23. Juli. Eine Deesche von Kopenhagen sagt, daß die Meldung von dem Einfangen einer Brieftaube in der Umgegend der Tromoe Insel in der Nähe der Nordspitze von Norwegen, welche mit den Worten ,Nordpol am 15. passirt" gestempelt ein sein soll, nicht wahr ist. Berlin, 23. Juli. Der Hamburgische Korrespondent sagt, daß 1000 Vögel der verschiedenen BrieftaubenGesellschaften am 15. 3uli an einem Platze etwa 280 Kilometer nordwestlich von Helgoland fliegen gelassen wurden. Jede Taube hatte einen AluminiumRing am Beine, auf dem Buchstaben eingravirt waren, die das Jahr ihrer Erwerbung anzeigten. DaS Blatt ügt bei : Man nimmt an, daß die bei Secode in Rlfylkö . gefangene Taube, mit einem silbernen Ring am Fuße und mit dem Stempel Nordpol 142 W. 47.62." eine dieser Tauben war. T r 0 m s 0 e, Insel Tromse 23 Juli. Andreeö Tauben tragen unter den Flügeln den Stempel Andrer" und Aftonblad". Sie sind alle numerirt. Dreißig der Vögel entflogen, während Andree hier überwinterte. . ... Kaum wahrscheinlich. L 0 n d 0 n, 23 Juli. Der Pariser Korrespondent der Daily Mail sagt, Deutschland habe Ui den Ver. Staaten gegen die Annexion von Hawaii prote'tut.' Der Correspondent sagt, Deutschand wünsche eine dreitheilige Controlle der Inseln durch Amerika, Großbrianien und Deutschland. Aergerlich über daS Resultat seines Protestes habe Deutschland Japan sondirt, aber daö etztere habe sich geweigert, an einem gemeinschaftlichen Vorgehen Theilzunehmen, in der Annahme, die Ver. Staaten würden die Rechte der japanischen Einwanderer auf Hawaii respekiren. Endlich! Constantinopel, 23. Juli. Die Botschafter der Mächte ui.d Tewfik Pascha haben sich über die Grenzklausel im Friedensvertrag geeinigt. Die von den Militär - Attaches gezogene Linie, auf welcher die Mächte von Anfang an bestanden, ist vom Sultan mit unbedeutenden technischen Aenderungen angenommen worden. Der Bericht, daß die türkischen Truppen mit dem Räumen von Thessalien begönnen haben, wird bestätigt. UM Cholera in Bombay B a m k a ,1 93 Juli K,it hn ' v "y f w ww w 9 w 99 etzten 10 Tagen haben die Todesfälle in Folge von Cholera in der hiesigen Präsidentschaft in beunruhigender Weise zugenommen, auch einige Fälle von Beulenpest kamen wieder vor. Die ErvteauSsichten bessern sich jedoch in Folge starker Regenfälle. OchiN5.9!achrlchien. Angekommen in : New I 0 r k : Normannia" von Hamburg ; Pari von Southampton. I i b 1 1 p 0 0 I : Campania" von New Sork. Hamburg: Prussia von New Sork. Genua; Fulda" von New Jork. ll ' mm allerlei. DerfsarmerStephenMayberry inWindham, Me.. hat unt-r dem Dach seiner Scheune eine Schutzvor richtung für Schwalben anaebracht und dort nisten jetzt nicht weniger als 130 m i p ! m . crrvl . Paare vieler nugiiazen ogrl. xuuij rend der Anwesenheit der Schwalben ist auf dem Mayberry'schen Anwesen keine Fliege zu finden. Daß bei einer Hochzeitsseier vier Urenkelinnen der Braut, an wesend sind, dürfte wohl e'mziq daste hn. Dieser ungewöhnliche Fall hat lich in Hoodsport, Wash., zugetragen. vö. 0tc ij Iuhre alte Wittwe Lu.cre.tia
vom nrn ocsir'urn 2 Jahre jüngeren Schlffscapitän George K. Robbms copulirt wurde. rAinc .interessante Entscheidung rst von dem Richter Vurke lm Kreisgericht von Towson, Md.. ab.gegeben worden. In einem Proceß, in welchem es sich um fcn im AuktionsWege vollzogenen Verkauf einesGrundstuckes an der Fort Avenue handelt, entschied der Richter, daß das Hinauftreiben des Preises durch sogenannte Puffers- als ungesetzlich betrachtet und der Verkauf des betreffenden Eigenthums als null und nichtig erklärt werden müsse. Der Richter stützte sich :n seiner Entscheidung auf ein altes englisches Gesetz und verschiedene Entscheidungen durch das Oberbundesgericht. Unter den Evastöchtern der erst kürzlich gegründeten Ortschaft Lincoln nahe Plainfield im Staate New Jersey herrscht eitel Jubel, denn man hat ihnen nicht allein dasStimmrecht eingeräumt, sondern hat auch gleich zwei weibliche Stadtrathsmitglieder gewählt. Die Wahl zum Mayor der neuen Weltstadt fiel auf ihren Gründer Silas Drake. Seiner Idee entstammt auch die UntervocksPolitik, und so wurden Emma Egel, eine 21 Jahre alte dralle Farmerstochter. und die um 9 Jahre ältere Frau Olivia Hazard in den Stadtrath gewählt; ' 27 Frauen nahmen an der Wahl Theil. In Fairmount. W.-V a., e rlaubte der Mayor neulich der großen Hitze wegen den Verkauf von Eis und Sodawasser am Sonntag. Darob wurden gewisse Prediaer wüthend.
sprachen bei dem Mayor vor und tadelten ihn scharf. Der Mayor aber machte kurzen Proceß mit ihnen. Studirt die Bibel mehr und mengt Euch wem6er in Sachen, die Euch nichts angehen". sagte er. Der Verkauf wird von jetzt an jeden Sonntag stattfinden, obgleicy er voryer me erlaubt war. Die Law and Order Leaaue" bat eine Entrüstungs-Versammlung abgehalten und für den Mayor gebetet. Nette iDDicaoji: AufeigenthümlicheWeise wird ein Combattant von 1866 und 187071. F. A. Schlichter, nach 27 Jahren wieder m den Besitz, semes in Fl'ößberg damals verlorengegangenen .Neuen Testament" gelangen, welches er im Tornister mitgeführt hat. Im Kampfe vor Paris am 30. November wurde Schlichter verwundet. Ein Kamerad nahm ihm zur Erleichterung den Tornister ab und ging damit weiter in's Gefecht und m den Tod. Von seinem Tornister und den darin befindlichen Effekten hatte unser Soldat. der sich bald wieder erholt hatte, bisher nichts zu sehen und zu hören bekommen. Auf indirektem Wege erhielt er setzt von einem Deutschen m Paris die Mittheilung, daß letzterem unlänast em Neues Testament, gezeichnet Schlichter, Flößberg, von einer franz'ösischenFamüie nnt dem Wunsche jibergeben worden sei. dieses -Buch möglichst an die Hinterbliebenen seines jedenfalls im Kampfe gefallenen Landsmannes zu bringen. Jener Familie ist das Buch nach dem Kampfe von einem französischen Soldaten gegeben worden, de? erzählt hat, er habe einem deutschen .Gefallenen den in Brand aerathenen Tornister abgeschnitten, aus dem das Buch herausgefallen sei. Kürzlich traf in Sonderburg ein anscheinend den gebildeten Ständen ungehöriger, feingekleideter Herr ein, der sich bald darauf in verschiedenen Wirthschaften blicken ließ und sich besonders mit Unterofficieren anzufreunden suchte, wobei er sich sehr freigebig zeigte. Von einem Unterofficier suchte er zu erwirken, daß dieser ihmZutritt zur Caserne verschaffte. Dieses Ansinnen wurde aber mit dem Bemerken abgelehnt, daß der Zutritt zur Caserne Ctvllpersonen nur mit Erlaubniß der Commandant? gestat!et werden könne. Als der Herr dann dem Unteroffizier sagte: .Verschaffen Sie mir em Gewehr. ,ch gebe Ihnen dafür 100.000 Mark und wir beide entfliehen dann über die Grenze," erklärte der Unterofficier den Fremden für verhastet. Der fremde Herr scheint also gewußt zu haben, daß das Sonverbürg Bataillon mit einem neuen Gewehrmodell probeweise ausgerüstet ist. Bei der Untersuchung stellte es sich heraus, daß der Mann nur noch über 7 Pfennige Geld verfügte. Auf die Frage nach seinen Personalien nannte er einen Namen und gab vor, auS Koppeln zu sein. Eine Erkundigung dort hat aber ergeben, daß die Angaben falsch waren. Darauf erklärte er, daß er aus dem Elsaß sei. aber auch diese Angabe hat sich als unwahr erwiesen. Jetzt verweigert er überhaupt jegliche Angabe über, seine Herkunft. Aus der Thatsache, daß der Mann fertig französisch spricht, glaubt man schließen zu dürfen, es mit einem französischen Spion zu thun zu han. Rheumatismus im Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Elbogen oder Handgelenken cnsteht kurch zu viel Säure im Blut. Hood'S Susapanlla Hellt RheumatrSmuS. o ob's yillen sind die beste Avsuhr-und Lebtt-Medizin für Fami lienzebraug. -25.
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