Indiana Tribüne, Volume 20, Number 305, Indianapolis, Marion County, 23 July 1897 — Page 3
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KURIEREN 10 2550 3Dr. THEO. A. WAGNER ?7o. 01 Vlvtb Delaumrs tv. pT4finbtn : 8 10 Ubr 9rsn.; 2-4 t.r N 4w.; ecnittaai: XVi-Xtl Telephon 848. Dr. I. A. Sutelisfe. beschZftigt sich auSlAltc&lid) mit wundSrztlichen g ällen und mit GeschlechkS' und Urinkranlhetten. No. 93 Ost Market Straße. Ofsiee.Stunden: 9 bis 10 Uhr Borm. 1 MI 3 Uhr Nachm. Sonntags auigenommen. Tele pbon 911. Dr. I. Bühler, 120 S st PlcCnrty Ltr. Sprechstunden : 3 biZ 9 Uhr Vorm. ; 2 618 3 Uhr Nach,.; 8 bis 9 Uhr AbcndS. Telephon 1446. kvrechttuadeu : Sonntajl nui Vormittag. C. C. EYEBT8, Deutscher Zahn - Arzt. fti. 8i Nord Pennsyikinia Stt. a toitb aus Wunich anätroanM. Dr. 6. N. Schsefer, prt wnö Chirurg, o. 1202 adison Ave., nahe Morris Str., frühere Nummer 430. Sprechstunden: 8 S Udr Morgen. 2-4 Uhr Jmfcrnittaa. 7 S Uhr Abend. Televdon 282. UV? 1 ßm dankSarer Patient, der seine oNständkqe -3iiun von sckweren, Leiden einer l einem Dokiorduch angegebenen Arzenei ver dankt, läßt durch unl daffeide koftknfrei an seine leibende Mitmenschen verschicken. Ueber 5nt stkhnng und rilung von rankdeiten gie.it iit)tt vorzügliche IXtxl genauen ufschluß. auch enthält cl Äejkpte. die in jeder Apotheke gemacht werden IS.inen. dbrestre: rrivate CliniJ fc Dipensary, LZ Vst, llth Lt., New lork. 2i. x. L Der uaendtreund itt für 25 Cent auch bet. .Brandt. So.. 78 Süd Pennsylvania StraHe. Indianapolis, Znd., ,n habe. ttttOMtttMtM.' HTiTiTO Lij-' y!"' t K-int eruiauente Kur I A I .. f.rn.i.iaAn "tan nn lZanarrK unk Uct, flavüiturt in ton 3 tu G Xagtn; kein ad?re Vt,an lung ötkia. und ohne die an ekelnden eiultale be S,nnhnieni ven Su c, (iepatoa oorx öan&eioi. .yctii x wo. 4 r,u b v.as,l0lzer,, xorrer, Pgl. er t kauft von allen irujfliften. i RlPANS TABULES Are intendcd sor chlidrenl fed'cs and all who preker a mcdlancdlsgulstd as conTecüoncry.Thcy'maynowbchad (put p In Tin Boxes, scvcntyrtwö Jna box),'price, twcnry.sivc ccnt$or sive boxes sor ne dollar Any druejnst wjll cet then. . , , ti you instsc anamey mayaiwaystc couinco py rcmuunzmc pnee io mi VT TheRipans ChenucaL m L" -T vpKvccs 0 vr' x?eir. . X -4 TPinE M1RK5L. DESICNS, COPYRIGHTS &c. Anron sendinc a ketrh and dcscrlption may uickly MCMrtain, kr, whether au SnTention ia probably patentabla. Communicatirna atrictly coafldentiaL Oldet a?ency tot acurini pataata In America. We hara a Waahinrton oflice. Patents taken tbrouxti Munn X Co. reowira peoal notice in tha SC1ENT1FIG AMERICAN, baqtifully illustrated. lanrest clrmlation of any acienttfic Journnl, weekly, terms $3.(1) a j ar.r ; ILiO Bis montha. pecimen copies and llAVD -iiooK on Patents aant sree. Addresa MUNN & CO., 381 Broadwar. New York. Send ytmr narne sor Sotnrent t I the Works of Eugene Field, FIELDFLOWERS Vtt Clizene TIcW Mesu?.et Scuucnir ..4 Kanfifiil Art Productlon of the een IUI Ti J - - Mmi catbered from tha braad acrea af Enfeac leid Farm as Lae." Contains a selection of the tnost k..,.i;stril..nii rt Finrene FlClcL lland- .. . Kh of tha aiaat fratraat af bist somely illustrated by tbirty-five of the world , fneatest artists as their contribution to the Monument Fund. Bot sor tha noble contubutione f the reat artlt tbl baak eoald not dave beea maousac a ... c.cola t KnV ctnrra OT Sent IIKU IWI J.VU. I Ul Ab j "j . rrepaid on reeeipt esji.io. The love otleringto the Cliild's Poet Laureate. published by the Comuiittee toereate a tuna to Duua mc Muuumsm rtä to eare sor the family oi ine Dciovea poeu Eusene Field Monnmeul. Soavcnir Fand. Ha Ua e Street. Chlcac. I!L CAOHKCKrCWefoster's International X IDictionary Invaluable In the Home. School, and Office. Athorough reybion I the Unabrided, the pi rpoae of which has been Dst display nor the pioMion of material for bnastful and howy .,u.H;.,.mnt Kut tha due. iudiciuus. tcholarlv. WtVIlHVUlVXM - F." thoro eh perteerng of a work which in all the . L 5 . I V. j n-il in an nil2kl siages oi n , V 7 . , : ticrcr. the favor and cousi deute et ecbolars and ol tii general public. Tha One ureat Standard Authorlty. fio irritM Hon. P. J. Brewar, JM'" Px I , I VIC I inw LX r LK..nUA-AL I irSaad for TMcimra to k DXimW S. i C. KLRFJAM 00.. Publishers, br&ufaruxn. Jiam.
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VERSTOPFUNG. IN ALLEN APOTHEKEN Vor Gericht. Krimina'roman von Paul Oskar Höcker. (gortjefeung.) Yre Verwunderung erscheint rnir um so sonderbarer, als das Dienstpersonal der Verstorbenen ausgesagt hat, das; Sie bei dem Tode der alten Dame zugegen waren!" Das ist nicht wahr!- brauste Vollrath auf. 3ch verlieb Frau li. Zeck allerdings in einem Augenblick, in dem sie hochgradig erregt war. aber von ihrem Tode wute ich bis zu dieser Secunde nichts!" Der Staatsanwalt schüttelte zornig den Kopf. Die Hartnäckigkeit des Leugnenden schien ihn zu reizen. Ein seltsames Zusammentreffen! Und von dieser alten Dame erhofften Sie also eine Entlastung? Deshalb also haben Sie Frau v. Zeck gestern wohl aufgesucht? So ahnten Sie also gestern schon, daß man gegen Sie heute jenen Verdacht äußern würde? Wissen Sie. daß es der Kniff gewöhnheitsmäßiger Verbrecher ist. sich Entlastungsbeweise zu verschaffen, noch bevor man sie in den Anllagezustand versetzt hat?" Herr Staatsanwalt, meine Geduld hat ein Ende. Ich habe als Bürger einen obersten Gerichtshof, der mich gcgen Ihre Infamien schützen wird!" Schweigen Sie!" herrschte ihn Mayrhofer an. Sie sind durchschaut! Raffinirter ist noch selten ein Verbrecher zu Werke gegangen! Ich will Ihnen sagen. wasSie gestern bei Frau v. Zeck wollten: Sie gedachten sie zu einem Meineid zu zwingen!" Höhnisch lachte Sendlinger auf. Ich sie zu einem Meineid? Ach. das ist wirklich absurd!" Man hat einen Theil Ihrer Unterredung gehört!" fuhr der Staatsanwalt fort. Als Ihr Gespräch hitzig zu werden begann, hat die Gesellschafterin der Frau v. Zeck sich bis zur Thür gewagt. Da sie nach Ihrem Weggang ihre Herrin mit demTode ringend auffand, schickte sie nicht nur zum Arzt und zum Geistlichen, sondern auch zu meinem Vertreter, dem Staatsanwaltfchafts - Substituten, der mir vor einer Stunde Vortrag gehalten hat. Ihm ist von dem Gesellschaftsfrauleln anvertraut worden, sie habe zwar wegen der schweren Vorhange, die die Thur bekleiden, nur einzelne Ausrufe vernehmen können, sie glaube aber mit voller Bestimmtheit angeben zu können, daß Herr Sendlinger ihre arme Hrin durch ein Aufgebot dringlicher Neden und durch allerlei schwere Drohungen zur Abgabe eines Meineids habe zwmgen olloi. Nun, Herr Sendlinger. was haben Sie darauf zu erwidern?". Der unglückliche Schlsfsbaumeister athmete hastig; seine Augen schössen Blitze, seine Wangen waren geröthet. Man hat da ein dichtes Netz um mich gezogen!" sagte er mit verächtlichem Lächeln. Aber glauben Sie nicht, daß ich den Muth verliere. Ich gebe zu. das; ich mich durch mein Schwelgen über gewljfe Punkte verdächtig gemacht habe. Die Aussage der Frau v. Zeck vor Gericht würde heute genügen, um meine Unschuld klar zu beweisen. Da sie so jäh gestorben ist zu meiem Unglück, zu ihrem Glück, denn sie stand davor, ein schweres Unrecht emgestehen und sühnen zu müssen , so bleibt mir nur noch eine Entlastung!" Wir kennen sie!" sagte Mayrhoser hart. Sie hoffen auf eine Entlastung durch Fraulem von der Tann! Hoch horchte Vollrath auf. Woher wissen Sie das?" Es kommt uns nicht überraschend, daß Sie sich auf Fräulein von der Tann berufen. Haben Sie doch versucht, sie zu bestimmen, daß sie vor Gericht aussage: sie habe Sie in jener Nacht begleitet, als Sie sich vom Elysium" nach Hause begaben!" Und das entspricht auch der Wahrheit!" sagte Sendlinger mit großer Ueberwindung. Zorniges Gemurmel ging durch die kleine Hörerschaft, der sich inzwischen auch der Präses des Kriegsgerichts beigesellt hatte. Das wollen isie uns giauoen ma chen?" Nicht weiter m diesem Tone!" riet Vollrath erbittert. Ich ertrage ihn nicht länger und ich dulde ihn auch nicht!" Weil Ihnen das Gewissen schlagt, und weil Sie sich entlarvt sehen!" donnerte nun der Staatsanwalt. Ich will Ihnen nämlich zu verstehen aeben. wie wir hinter diese Schliche gekommen sind. In Ihrem Papierkorb fand man mehrere Entwürfe zu Briefen, die Sie vorige Nacht an Fräulein von der Tann geschrieben haben. Ich bin sicker. dah die Abschrift des einen in die 5ände der jungen Dame gelanat ist. Die anderen, die wir zerrissen und zerstückelt bei der Haussuchung vorfanden, geben deutlichen Anhalt, worauf Sie'es abgesehen hatten: Fräulein von der Tann sollte, da Sie sich von Frau v. Zeck tritt Ihrem Ansinnen abgewiesen sahen, einen Meineid leisten! Sie sollte daiGeaenthell von dem aus sagen, was Frau v. Zeck beschworen hatte. Nur wenige Worte sind es, die Sie da in der Eile, von Furcht gepet nigt, hingeworfen haben Sie müs sen ein seltsames Vertrauen zu der mitleidiaen Sckonuna deö Fräuleins
von der Tann haken, wenn Sie glauben. daß die Anrufung ihrer Seelen
große sie zu einem Verbrechen zwingen ' , 11 rönne: Schwer athmend, verzweifelnd, ohnmächtig so verharrte Vollrath Sendlinger bei diesen Anklagen. Kennten die wirren Zeilen, die er an Karla in seiner Noth schicken wollte, ober doch immer wieder verwarf, wirklich in so entsetzlicher Art gedeutet wer den? Nun. glauben Sie. wie und was Sie wollen die Aussage des Fräulcins von der Tann wird ja ergeben, wieviel Stichhaltiges an Ihren Beschuldigungen ist!" Wir werden nach Ihrer Behauptung, daß Sie die Liebe der Dame besitzen ihre Aussage nur mit Vorsicht aufnehmen können." Herr Staatsanwalt!" rief Vollrath außer sich. Sie gehen über Ihre Befugnisse! Es ist ein Frevel, wenn Sie hier vor fremden Ohren den Namen tu ner unbescholtenen Dame in dieser Weise verunglimpfen!" Noch weniger aber ist eS ehrenhaft, daß ein Mann die Dame, die er zu lieben vorgibt, zu einem Verbrechen zwmgen will ia, daß er sie überreden will. sich durch ihre Aussage um ihren guten 5iuf zu bringen!" Und das wollen Sie mir unterschieben?" brachte Vollrath keuchend her vor. Ihre Absicht ist durch diese Briefentwürfe klar erwiesen. Jetzt handelt es sich nur darum, abzuwarten, ob Fräulein von der Tann Ihren Förderungen entsprechen wird." Meinen Forderungen? Sie hat, seitdem sie Kiel verließ, keinen Brief von mir bekommen!" Das bestreitcn wir!" sagte der Staatsanwalt kalt. Sie sehen also, daß es Ihnen schwer sein wird, Ihrem Entlastungszeugen Glauben zu verschaffen. Denn die eine Zeugin ist für immer stumm, die andere aber müßte die Todte eines Meineids bezichtigen und selbst die Unwahrheit sagen, wenn sie uns Ihr Märchen von der gemeinsamen nächtlichen Wanderung glauben machen wollte!" Warten wir es ab! "sagte Vollrath kurz. Ich muß jetzt aber so furchtbar es mir ist darauf bestehen, daß Zraulem von der Tann vor den Schranken erscheint, um hier der Wahrheit gemäß auszusagen, daß sie Zeugin war bei der Begegnung, die ich mit ihrem Vetter hatte. Fräulein von der Tann ist heute rn aller Frühe nach Norwegen abgereist. Sie haben em seltsames Unglück m der Wahl Ihrer Zeugen. Oder sollte man es als Gluck bezeichnen können, da die Gnadenfrist, die Ihnen dadurch gewährt werden muß, eine um so längere ist?" Vollrath Sendlinger maß den Staatsanwalt mit einem entsetzten, zugleich zornigen Blick, erwiderte aber nichts. Was nützte es, seinen Anklä gern zu betheuern, daß er von der bereits erfolgten Abreise Karlas erst in diesem Augenblick erfahren, daß er sie zur Stunde noch immer in Berlin geglaubt hatte? Jedenfalls müssen Sie sich bis zur Wiederkehr des Fräuleins von der Tann gedulden!" fuhr der Staatsanwalt fort. Die Reise, die Sie beute früh vermuthlich gleichfalls nach Norwegen, wie die in Ihrem Fahrplan angestrichene Route, verräth antre ten wollten, müssen Sie also verschieben. Ihr erstes Zusammentreffen mit Zräulein von der Tann wird hier vor Gericht stattfinden!" Der Schiffsbaumelster hatte eine eisige Miene angenommen. Er sah eine furchtbare Leidenszeit vor sich; doch er wollte sich nicht als Schwachling zeigen, er wollte, was ihm das Schicksal' aufgebürdet, mannhaft ertragen. Eommissär Weindel!" rief Mayrhofer dem vor der Thür harrenden Beamten zu. bringen Sie den Herrn Schisfsbaumelster Sendlinger nach dem Untersuchungsgefängniß!" Sechzehntes Capitel. Der Präses des Kriegsgerichts begab sich mit dem Protokoll über die Vernehmung des Schifssbaumeisters, die mit dessen Verhaftung geendet hatte. zu dem Gerichtsherrn, um eine Vertagung der Spruchsitzung zu beantragen. Die übrlaen Rlchterklassen deS Kriegsgerichts warteten ein. zwei f i v. vvs& :(... : vxunucu cuuuuj iuuiu lyncu uic Kunde, daß die Verhandlung in Sachen Scheuermanns doch noch am heutigen Tage zu Ende geführt werden sollte. Sie währte bis gegen Mitternacht und endete, wie nach der sensationerregenden Verhaftung Sendlingers nicht anders zu erwarten gewejen war, mit der Freisprechung des Zahlmeisters von der Anklage des Giftmordes. Gleickzeltla mit seiner ffielsoreckuna wurde auch seine Haftentlassung ausaesvrocken. Denn wegen seiner Lbrttrm beiden Veraeben konnte er nur im Discivlinarverf'ahren abgeurtheilt werden. Es wurde ihm die Betauoung Gödeckes die er offen eingestanden hatte und die dienstwidrige VerWendung von Amtsgeldern zur Last gelegt. In dem am folgenden Tage von der voraesekten Vebörde anberaumten Termin wurde da? zweite Vergehen als das schwerere abgesehen; es wurde mit sechs Wochen Haft bestraft, während das erstere mit vierzehn Tagen Arrest gesühnt werden sollte. ; Scheuermann war tief unglücklich. wußte er doch, daß damit gleichzeitig die Unmoalickttit seines längeren Ver bleibens im Amte ausgesprochen war wartete daher seine iLNttassung nicht ab. sondern kam, noch bevor er. seine Strafe antrat, um semen Vlh schied ein. Jetzt war es also auf's Neue zwei selkaft. ob die scki.n in weit sZnusae sckobene 5)eiratk mit flätfia iiberkauvi ' tg w y rw y -w Zu Stande kommen werde. Das arme Z... (Yn C mm a junge caocyen war sehr ungluallcy, erhielt aber einen Tröster in der Gestatt des wackeren Onkels Tobias...
Der alte Schiff?, der sich dlZ ölttersten Selbstvortvr.rse machte, da er ein. sah. daß .er w'rch seine Verzögerung bei der Ruckgr.k a geliehenen Geldes an dem Unb'eildie Hauptschuld trug, wollte so ttel als möglich zur Lösung der Wirrnisse beitragen. Das ransvortgeschäft, daö er für eine Kieler Firma aushilfsweise überkommen hatte, war von gutem Erfolge begleitet gewesen. Die Frachtgelder, die er für die transportirten Güter bezog. reichten hin, um die Caution für die nächste Fahrt selbstständig leisten zu können. So sah Tobias Gödecke die Aussicht vor sich, ein blühendes Tnmsportgeschäft sein eigen zu nenneu. Sein Antrag ging nunmehr da-
um, vag ?cyeuermann sem Theilhaber werde, nachdem er aus dem Militärdienst ausgetreten sei. Er sollte aber nicht immer in Kiel bleiben, sondern auch nach den anderen Stationen reisen, zwischen denen der Transport stattfand, um neue Kunden anzuwerbr und die geschäftliche Seite zu erledigen, während Gödecke den praktischen Theil übernehmen wollte. Onkel Tobias dachte auch schon daran, für später einen Schleppdampfer zu miethen, um die Kustensahrt schneller ausführen und dadurch häufiger wiederholen zu können. unbKäthe war. nachdem sie noch erfahren, daß ihr Bräutigam auf den Vorschlag des alten Schiffers eingegangen war. außer sich vor Freude. Endlich lachte wieder ein Sonnenstrahl in das so lange Zeit umdüsterte Haus. Auch für Hans Gödecke, der am 1. April zur Reserve entlassen wurde, eröffnete sich durch die geschäftliche Unternchmung seines Vaters, die anfangs nur Angst und Unglück gezeitigt hatte, eine frohere Aussicht. Er sollte, sobald das Geschäft erweitert werden konnte, einen Theil der Transporte selbstständig ausführen. Da er aber, um zum Steuermannsexamen der Handelsmarine zugelassen zu werden, ein noch zu wenig erfahrener Matrose war. so schickte ihn sem Vater vorläufig noch auf Reisen. Hans Gödecke lß sich von einer däNischen Gesellschaft anheuern und be-1 uhr in . den nächsten Wochen die strecke Kopenhagen - GothenburgChristiar.ia. Einmal ward ihm auf semer Reise noch eine Zustellung vor das deutsche Consulat in Kopenhagen, wo er erfuhr. daß seine kommissarische Vernehmung in der Anklagesache gegen den des Giftmords angeklagten Schiffsbau meister Sendlinger stattfinden solle. Er vermochte nichts anderes vor der Gerichtscommission anzugeben, als was er schon vor dem Untersuchungsrlchter des Kriegsgerichts ausgesagt hatte. Die Anklagesache ruckte nur langsam vom Fleck. Obwohl alle Welt von der Schuld des falschen Freundes überzeugt war. so beharrte dieser doch nach wie vor bei seinem Leugnen. Er berief sich auf dieEntlastung durch Fraulein von derTann. Die Untersuchungsbehörde bot alle Mittel auf. um dieser Hauptzeugin habhaft zu werden, aber nirgends war etwas über ihren Verbleib in Erfahrung zu bringen. Weder vermochten die Dienstboten im von der Tann'schen Hause in Berlin etwas darüber auszusagen, noch wußten sich die zur Bestattung der alten Dame emtreffenden Verwandten die Abwesenheit und das gänzliche Schweigen Karlas und ihres Vaters zu deuten. Wahrscheinlich war es, daß der Admiral in Begleitung seiner Tochter über Bergen in das Innere von Norwegen aere'ist war. iFortsetzung folgt.) i)r r v e , dem englischen Diamantiubiläum mit dem Rittertitel decorirte Vorsitzende des Cap-Parla-ments. 5)er.rv Iuta. ,st em Ne e von Karl Marx. Seine Mutter war die jüngere Schwester des groben cattonalökonymen. sem Vater war ein Holländer. Schon als Student zeigte der Jüngling sich als eine Blüthe alles Strebertbams und aller yrreclizen. Da soll Marx eines TageS von ihm ge sagt haben: Henry ist so vurcy uno durch mittelmäßig, der wird eö sicher noch zu etwas bringen. Ihr könnt Kuck daraus verlassen, der wird sicher noch einmal Sir Henry" heißen." Diese Voraussage hat sich nun erfüll!. Ob aber Marxens Prophezeiung von der Expropriation der Expropriateure und all' die anderen Dogmen dieses Denkers ebenso glatt in Erfüllung gehen werden? Qni vivra verra! Ein n e ue s U n t. e r g ru n dbahn - Project ist dem Magistrat von Berlin von der Gesellschass für den Bau von Untergrundbqhne.n W Genehmigung unterbreitet roorden. Während die im Bau begriffene Hochbahnlinie der Firma Siemens & Halste den Schnellverkehr zwischen' dem Westen und Vstsn vermittelt, soll diese Untergrundbahn zwischen dem Humboldthain und dem Kreuzbera dem Schnellverkehr zwischen dem Norden und Süden dienen. Die betr. Linie soll ihren Verkehr zum Theil den west'Lstlichen Linien - zubringen, zum Theil von ihnen empfangen, ohne mit ihnen in Wettbewerb zu treten. Die Geschwindigkeit der in Abständen von drei Minuten abzulassenden Züge soll sich auf zwanzig bis dreißig Kilometer in dev Stunde bewegen. Mit jedenz Zuge können 4 mal 40, gleich 160 Personen befördert werden. Äle Anlägekosten derBahn sind auf fünfundzwanzig Millionen Mark veranschlagt. Jerann sagt so. . Caöcarett Candy Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung öeß tieuauerk, angenehm und ersri schend im Seschmack, wirkt sanft und sicher aus teren, Leber und Siugevei de'daS ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt opfveh, ftie der, anhaltende 'Verstopfung und Un Verdaulichkeit. . ftfea und versuchen Cie eine Schachtel von &. d. (L heute ; 1025, und 50 Cent?, verkauft und Heilung garantirt von alle Upötheken,
ZNariska. von Otto Fr. Koch. . : .1. . Ueber die Ber'ghalde, wo die fchlan ken, weißschimmernden Buchenstämme in größeren Abständen sich erheben, kam ein junger Mann geschlendert. Ein Hühnerhund trottete voraus und schnubberte geschäftig im tiefen Laube umher: Sieh da, Karo, da haben wir ja schon den ersten Waldmeister," lachte der junge Bursch, und in den feuchten Grund knieend, wühlten seine Händt das Laub hinweg, wo in dichten Reihen das leise duftende Maikraut stand. ' Er war m seine Beschäftigung, fo vertieft, daß er des kurzen Knurrens des Hundes an seiner Seite nicht ach tete, der in dieser wenig freundlichen Weise eine Mädchengestalt begrüßte, die Plötzlich, wie aus der Erde gewachsen, vor dem jungen Baron stand. Guten Morgen, schöner Herr," tönte es ihm halb ängstlich, halb neckisch entgegen. ' Er fuhr in die Höhe und seine Augen bohrten sich in ein Gesicht, dessen seltsame, fascinirendeSchönheit ihm in dieser ersten Secunde zum Bewußtsein kam. Eine Fülle raben - schwarzer, krauser Locken ringelte sich um eine niedrige Stirn. Aus dem schmalen Gesicht der jungen Zigeunerin flammten ein paar nachtdunkle Augen, über denen sich kühn geschwungene Brauen wölbten, das feingeschnittene Näschen bebte über einem leise geöffneten, üppig rothen Lippenpaar. Wer bist Du und wo kommst Du her," stieß er fast rauh, noch ganz unter dem Banne, der unvermittelt vor ihm aufgetauchten Erscheinung hervor. Ein silberhelles Lachen antwortete ihm: ZHabe ich Euch erschreckt, junger Herr? o verzeiht! Ich heiße Mariska. Dort hinten biegen eben unsere Wagen um die Ecke seht Ihr!" ... Sie deutete mit dem runden braunen Arme einem Wagenzug entgegen, den der junge Baron sofort für eine auf dem Marsche befindliche Zigeunertruppe erkannte. Ach so." machte er halb belustigt. indem er die kleine Geldbörse og, der er ein Geldstück entnahm. ...ier, Mariska, nimm." Verächtlich schürzten sich die Lippen des jungen Weibes. Mariska nimmt keine Geschenke; sie ist eine Künstlerin. In Ahlfeld darf unsere Gesellschaft
fielen. Dort erwarte ich Euch, wenn Ihr Mariska auf dem Seil sehen wollt." Und mit einem stolzen Nicken des Kopfes schritt sie davon. Sie war schon wie die berückende Sünde. Er spürte noch den Gluthblick ihrer lm feuchten Glänze flirrenden Augen. Er mußte sie wiedersehen, koste es, was es wolle . Der Mond schien voll durch das Geäst der hohen Buchen, die noch ihres Laubes entbehrten. Er ftt Htk Yv Bank unter dem Wegwei w p UU w er im Hoch. Wald, da wo sich die Straßen nach sei ner ..elterlichen Besitzung und dem na hen Kreisstädtchen Ahlfeld Imfcs. Sein Herz hämmerte zum Zerspringen, Er hatte sie gesehen, als sie auf dem kleinen Anger vor dem Schutzenhause das Seil bestieg. Dann später, als die männlichen Mitglieder der Truppe im Saale des Schlltzenhauses ihre wilden. schluchzenden Weisen geigten, war sie an ihm vorbeigehuscht. Erwartet mich heute Nacht um die zehnte Stunde am Wegweiser, wo ich Euch gestern fand, junger Herr. Mariska wird kommen." Und sie kam .... . 3. Der Circus Wulff spielte seit vierzehn Tagen mit großem Erfolg in der Residenz. Alle Welt sprach nur von der braunen Beaute. von Mariska, der dämonisch - schönen Draht seutanzerm, und jeder Abend brachte ein volle? Haus. Der junge Baron v. Schrenck. der als Lieutenant im Husaten Regiment der Residenz garniso nirte, hatte sie aus den ersten Blick wiedererkannt, trotz der sechs Jahre, die zwischen der Gegenwart und dem Llebesabenteuer im heimathlichen Buchen Walde lagen. Und Mariska's Schönheit bezwäng von Neuem sem Herz, er konnte nicht anders, er mußte sich ihr zu erkennen geben. Und heiß loderte erneut im Herzen Mariska's die Liebe zu dem schmucken Officier empor. Aber dieser wurde seiner Liaison, um die ihn Viele beneideten, bald überdrüssig; zu dem wirkte das Liebesverhältniß zu der chönen Cirkuskünstlerin, von dem man n allen Salons, in allen CircleZ zlchelte, störend auf seine. Bewerbungen im die Hand der lehr reichen und liebreizenden Edith. Was blieb ihm übrig, als die leichtfertig auf's Neue angehahnte Liebelei mit Mariskq zu lösen? i Und so sandte er ihr denn ein paar freundliche Zeilen des Abschieds und fügte einen flimmernden Brillantring bei. ' Am Abend dieses Tages war er zu später Nachtstunde von einer Soiree bei Edith's Avter gekommen. Glllckstrahlend ging er nach Hause. Er hatte Edith'S Jawort. AmThorbogen deS von ihm bewohnten Hauses trat ihm eine vermummte weibliche Gestalt entgegen. Ein blitzendes Augenpaar bohrte sich in sein Ge, sicht. Mariska" kam es in tödtlicher Ueberraschung von seinen Lippen. Ein kurzes, bläuliches Flimmern, wie von scharfem Stahl, erhascht noch sein Blick. Ein stechender Schmerz in der rechten Halsseite kommt, ihm zum Bewußtsein, warm rieselt es ihm über die Hgnd. die nach dem Stilet greifen will; eine blutigrothe Welle wälzö sich vor seine brechenden ugen . . Mariska ist verschwenden, , , , . 4. : Lange, lange Monate dauerte sein Siecbthum.' Der schönen Edith hatte es zu lange gedauert. Sie war mit ihrem Later abgereist. . ' Im Schlosse seiner Väter sitzt Baron von Schrenck am Fenster: ein müder, vorüber 5Zeit aealterter Manns Mil der-Lenzhauch streift durch das offene Fenster. . Da alebt'S ein Lärmen auf der am SÄlasse vorüberziehenden Heerstraße.
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Ein ichimitüoer. zankender, schwatzender Zigeuncrirnnri wälzt sich vorbei. Ein junges Wkib bat den träumenden Schloßbcrrn erblickt. Mit zwei Sätzen ist sie im fiofe, unter dem Fenster: Sckcnken Sie mir 'was, edler, guter Herr" Ein bl'tteresLächeln leitet über seine Züge, wäbrend er der braunen Bettlerm eine Müne in den Schooß wirst und leise streiken seine Ninaer über die tiefe Narbe an der rechZen Halsseite..... Baderegeln. Allen Badelustigen seien folgende Regeln zur Beherzigung empfohlen: 1) Lege den Weg zur Badeanstalt in mäßiger Schnelligkeit zurück. 2) Bei der Ankunft am Wasser beachte Strömung und Bodenverhältnisse. 3) Entkleide Dich langsam, gehe aber dann sofort in's Wasser. 4) Springe mit dem Kopf voran in's tiefe Wasser oder tauche wenigstens schnell ganz unter, wenn Du das erste nicht kannst oder magst. 5) Bleibe nicht zu lange im Wasser, zumal wenn Du nicht fehr kräftig bist. 6) Kleide Dich nach dem Bade schnell wieder an. Unterlaß das Baden: 1) Bei heftigen Gemüthsbewegungen. 2) Nach durchwachten Nächten. 3) Bei Unwohlsein. 4) Nach Mahlzeiten, und besonders 6) nach dem Genuß geistiger Getränke. Eine Weisheit. Wenn enttäuschst du merkst, daß sich Nicht nach Wunsch die Zeit in dich Schicken will, dann ohne Leid Schicke du dich in die Zeit! Kasernenhofblüthe. Sergeant: Piefke,, Sie sollen ja das Gewehr Präsentiren und nicht Ihre Dummheit!" -Gut gemeint. Herr (der ei ner Dame durch den Dienstmann über bringen ließ): Hat Sie die Dame nicht ausgefragt, wer Ihnen das Bou quet gegeben? Dienstmann: .Hm . . ja . . . sie meinte, ob es nicht ein Herr mit einem langen, dummen Gesicht gewesen wäre!" Herr: Daö haben Sie doch verneint?!" Dienstmann: Natürlich ... ich werd' Sie doch nicht verrathen!" Seine einzigen Fehler. Mutter: Weshalb willst Du denn nur den Baron nicht nehmen?" Tochter: Aber Mutter, ich müßte mich mit ihm schämen, in der UnterHaltung ist er frivol und gräßlich, und dabei launenhaft, schier erschreckend häßlich, ein Schlemnier, Grobian, Protz und Krakehler." Mutter: Nun ja, das sind auch seine einzigen Fehler." . DaS Autograph. A.: Sehen Sie her, das Gemälde ist von Rembrandt." B.: Herrlich, aber was ist das für ein Loch in der Ecke? Das ganze Gemälde wird ja dadurch verunstaltet?" A.: Ja. fehen Sie. meine Frau sammelt Autographen und da ruhte sie nicht eher, bis sie die Unterschrift herausgeschnitten und in ihr Album geklebt hatte." Eingegangen. Assessor: Ei. ei. was Sie fagen! Also Ihr Fräulein Tochter hat sich mittlerweile verlobt? Hm! Schade! Ich .hatte wirklich reelle Absichten ". '' Frau Kommerzienrath: Nun, da5 wollte ich auch nur hören; in der That ist sie noch nicht verlobt. Sie gehört jetzt Ihnen. Herr Assessor! Hier meinen Segen !" - ,V Most Mothers Know It. Babie3 aro always suffering from flatulency, "wintl-colic and griping, which, by distending their little bowcls, makc them draw up their tiny legs and cry for pain. To relieve the infant of this discornfort, expel the wind, eoothe bis little beweis and induce reIreshing slumber, give Dr. John W. BuU's Baby Syrup, a most efficacious, yet narmless medicine for all baby disorders. "I have used Dr. Bull Baby Syrup for eight years. It has given perfect satisfacüon every Urne. I would not be without it in the house. It is the best remedy in the market for babies. Zlrs.Bamey Trecke', Bay CityIich. Dr. John W. Bull's Baby Syrup cost 25 cents at all dealers. Bmember ask fot Dr. JohnW .. BuU's Baby Syrup. Zu haben bei: .' . , .' Jno.D.OsRldlZnbi-nLOvt. ' 1 ' I. Q. vrtzsn," J2uu & 2sf ttzU
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