Indiana Tribüne, Volume 20, Number 305, Indianapolis, Marion County, 23 July 1897 — Page 2
Zudianu Tribüne.
Erscheint Taglich und Soimtazb. Die tägliche .ribän- kostet durch den Xxlitt 1 Cent per Woche, die onntagSrrbüe'S Text per LJoche. Seide ,usre 15 llentS $Uz es Cents per Ctnit. Per Poft ftu&crQald re tedt geschickt U oraube,hlng U pe, a,r. Mr., 10 C0 Lllabama Cttalt. Indianapolis, 3nd., 23. 3uli 1897. DsS gelbe Fieber. DaS Suuipf. und das gelbe Fieber smd zwei Seuchen, die mehr als die Hitze einen großen 2hm der Niederungen und Mstengebiete der uärmeren und heißen Erdstriche für Nordländer fai unbewohnbar machen. Die Ursache fc3 Sumpfftebers (Malaria) ist seit Jahren bekannt, wenn auch über die Art und Weise semer Ueber tragung noch Manches dunkel ist. So viel steht aber ftftbaß entweder TrinkWasser oder Jnsecten (Moskitostiche) ' hauptsächlich die Ansteckung vermitteln. lieber den Erreger des gelben Fiebers, einer Seuche, bei schon mancher deutsche Seemann zum Opfer gefallen ist, wußten wir bisher noch nichts Bestimmtes. Das gelbe Fieber ist an das See- und Hafenleben gebu-n-den; durch den Schiffsverkehr ist diese Seuche aus ihrer Hermath. den kleinen Antillen, über die ganze amerikanische Ostkuste von Charleston xm Norden bis nach Rio Grande im Süden derschleppt worden. Auch Sierra Leone an der afrikanischen Ostküste ist auf diese Weise ein Gelbflkberherd geworden, desgleichen die Inseln des grünen Vorgebirges, die Kanarischen Inseln,
und selbst Portugal und Spanien sind nicht frei davon, sogar in französischen und englischen Hafenstädten sind kleine Seuchen von gelbem Fieber beobachtet worden. Das qelbe Fieber ist ausgesprochen eine Krankheit der Weißen, während farbige Menschen und die Eingeborenen der Tropen, wenig von ihr zu leiden haben. Wie groß die Neigung, an ihr zu erkranken, bei allen nicht in den Tropen geborenen Menschen ist. geht daraus hervor, daß bei derSeuche inSevilla von den80,O00 Einwohnern 76.000 am gelben Fieber erkrankt und in Gibraltar von 9000 Einwohnern nur 23 von der Seuche verschont geblieben sein sollen. Bisher haben die Arbeiten zur Entdeckung desErregers dieser gefährlichen Krankheit zu keinem wissenschaftlich befried!genden Abschluß geführt. Die Schwierigkeit, die sich der Erforschung der Ursachen des gelben Fiebers entgegenstellte, lag einmal darin, daß. so deutlich sein klinisches Krankheitsbild auch ist. es doch keinen rechten AnhaltsPunkt gibt, wo man den Krankheiterreger im Körper zu suchen hat. Am frühzeitigsten scheinen die Nieren angegriffen zu werden, die stetige Gelb- - sucht hingegen, die ja der Krankheit den Namen gegeben hat, verdächtigt mehr die Leber, während die Blutungen, besonders die Magenblutungen und das blutige schwarze Erbrechen die Aufmerksamkeit wiederum auf den Magen und Darm und dessen Inhalt lenken. Bei der Durchforschung einer Gelbfieberleiche finden sich auch wohl mancherlei Besonderheiten an verschiedenen Organen, aber sür die Ursache der Seuche erab sich daraus bisher nichts. Auch Dr. W. Havelburg (Rio de Janeiro) gelang es nicht, in den Organen von Gelbfieberkranken etwazu ermitteln, dagegen fand er bei seinen bebarrlichen Versuchen im Magenund Darminbilt ein 5tleinwesen, das bei weiterem Forschen eine gewisse Bedeutung bekornrnen hat. Bereits Haal hatte 1852 bei einer Gelbfieberseuche in Southampton in dem blutigen Mageninhält bis dahin unbekannte Formen gesehen und sie für den Träger der Seuche erklärt. Indessen seine Beobachtungen fielen bald der Vergcs- - senheit anheim, zumal einige Aerzte ihre Tragweite dadurch zu entkräften versucht hatten, daß sie daZ Erbrochene tranken, und durch ihr Gesundbleibcn. . wie später Pettenkofer und Emmerich nach dem Verschlucken von Choleraculturen. den Mangel an Ansteckung?stoff im Mageninhalt bewiesen zu haden glaubten. Dr. Havelburg machte nun zunächst, wie vor ihm Gibier. die wichtige Beobachtung, daß Meecschweinchen, denen man von dem Mageninhält eines Gelbfieberkranken etwas einimpfte, stets starben, dann aber in ihrem Herzblute eine Reincultur des entdeckten Mikroben aufwiesen, eines äußerst feinen kleinen Stäbchens. Empfänglich für den Mikroben erwiesen sich außer dem Meerschweinchen noch die Maus; Ratten verhielten sich verschieden, sind aber in der Regel widerstandsfähig. Ganz unempfänglich ist das Huhn; sein Vefinden wird nach Einspritzung selbst größerer Mengen von Mageninhalt in keiner Weise gestört. Hunde sind wohl empfindlich gegen den Mikroben, bleiben aber in der Regel am Leben. Die Widerstandsfähigkeit der Thiere findet ja in jeder Gelbfieberseuche ihre Lestätigung; nur bei eingeführten Thieren sind zu Gelbfieberzeiten Erkrankungen beobachtet worden. Nach den Versuchs- . ergebnissen Dr. Havelburg's würde es sich also beim gelben Fieber um eine Krankheit handelnderen Keim wie der Eholerabacillus sein verderbliches Werk vom Magen und Darm aus beginnt. Beide- sind richtige Tropenpflanzen, die nur in einer TreibhausTemperatur gedeihen, die freilich auch " unter niederen Breiten gelegentlich die 'menschliche Eigenwärme liefern kann. Besonders beachtenswerth sind die Bestrebungen, die Havelburg bei seinen SchutzimpfungS - Versuchen gegen gelDes Fieber gemacht hat. Schon vor Jähren hatte Domingo Freire, der einer. Gelbfieberketin entdeckt haben ' wellte, daraus ein Jmpfverfahren hergeleitet. daS aber nichts leistete. Daß indessen ein solcher Impfschutz thatsächlich möglich ist, und daß es einen Schutzstoff gibt, der die Geimpften gcaen das gelbe Fieber widerstandsfähig
znacht, das konnte Dr. Havelburg
durch folgende Versuche beweisen. Spritzte er einem Meerschweinchen Blut von genesenden Gelbfieberkranken in dieBauchhöhle ein und am nach sten Tage eine Bouilloncultur des neugefundenen Bacillus, so blieben diese
Thiere am Leben, wahrend ore wtx ciUichSihxfre die nickt mit dem Blut von Genesenen geimpft worden waren, starben. Dos gibt also einem zukünftigen Bluiwasseryeilverfahren des gelben Fiebers schon eme wittenlazaflr.aje srunoiage. T!e höchsten Gebirgöbahuen. Bei Weitem die höchsten Berggipfel und Msse. welcke bis jetzt von der Schiene unterjocht sind, verdanken ihre Befahrbarkeit nicht dem Seil oder der ' ' . . ' . ... I Al , Zahnstange, lonoern der glatten noyasionöbahn, auf welcher man der Locomotive anfangs kaum zutraute, einen rnäßig schweren Zug durch die Ebene fortzubeweaen. Die höchste Seilbahn aller Gebirge ist bis jetzt diejenige auf da Stanserborn am Vierwaldftatter See. welche auf 1850 Meter endigt. Unter den bekannten Zahnradbahnen wird diejenige des Pilatus durch die Rothhorn - Bahn übertroffen, die sich auf 2230 Meter, also fast 200 Meter höher erhebt. Die Zahnradbahn des Monte Generose mit 1600, die Rlgi Bahnen mit 1750Meter kommen ihnen am nächsten. Von größeren Verkehrslinken steigt die bosnisch - herzegowi nische Staatsbahn vom Meeresspiegel der Adria mittels der Zahnstange bis auf 880 Meter an, um sich dann bis Serajewo um 200 Meter wieder zu senken. Bedeutend höher klettert auf ihrer mit derZahnstange belegten Joch sirecke die siebenbüraische Bahn Vor dernberg - Eisenerz, die bei Prebischl 1200 Meter erreicht. Einsam und wenig gekannt steht unter allen diesen niedrigen Zahnradbahnen die Aus sichtsbahn auf dem östlichen Grenzpfei ler der Felsengebirge, dem 4400 Meter Koben Vike's Veak. Da sie erst in 2500 Meter Höhe beginnt und den rie sigen Bergkoloß an breiter Flanke, in durchaus gemachlichen Windungen er klimmen kann, so übertrifft sie beispielsweise die Pilatusbahn nur wenig in ihrer Gesammtsteigung, während sie an Steilheit, Kühnheit der Anlage und landwirtschaftlicher Schönheit weit hinter ihr zurückbleibt. Im Ganzen verschwinden jedoch die mit dem Zahn rad oder Drahtseil erklommenen Gc birge sowohl der Zahl als Bedeutung nach gegenüber denjenigen, welche von der Adhasions - Locomotlve aus ge wohnlichen schienen, und nicht zu touristischen Zwecken erklettert werden, sondern weil die betreffenden Berge als verkehrsstorende Hindernisse aenommen werden mußten. An mehr als 30 Stellen übersteigt die zahnlose Schiene Gebirgsjoche von mehr als 1000 Meter, an ackt Stellen (bald werden es neun sein) gelangt die Rei bungs Locomotive höher als 3000 Meter, in zwei Fällen werden 4000 Meter bei weitem und auf langenStre cken überschritten. Die letzteren Bah ncn gehören den peruanischen Andes an. wo die Schienen der Südbahn sich 210 Kilometer lang ,n die Höhe beweaen. welche dem Bernina (4000 Meter) gleichkommen, die Paßhöhe de: Bahn. bevor sie sich zum 3800 Meter bolzen Titicaca - See senkt, liegt in der höhe des Matterhorns. 4470 Meter l?o1;. Die peruanische Eentralbahn, die von Lima zu den Quellen des Amazonas hinübersteigt, gipfelt im GalcraTunnel, der mit 4774 Meter nur 3G Meter niedriger liegt, als die Spitze des Montblanc. 20 Kilometer weit laufen ihre Geleise in Höhen, welche das Matterhorn überschreiten. Die chilenisch - bolivianische Bahn Antosa yasta - Ordro, welche ebenfalls die An den übersteigt und am Titicaca See Anschluß an die Centralbahn von Peru findet, erreicht nirgends 4000 Meter, aber ihr Scheitelpunkt qeht im merbin noch 160 Meter über den Gipfel des Großglockner hinaus. Die sen südamerikanischen Gipfelpunkt des Welteisenbahn - Netzes, denen sich bald die chilenisch - argentinische Ueberlalw bahn mit der vierten Andes-Kreuzung zur Seite stellen wird, kommt in wei ten Grenzen keine andere Gebirgsbahn gleich. Selbst die höchste Linie deö nordamerikanischen ContinentS bleibt 500 bis 1000 Meter hinter :hnen zu rück. Am kühnsten sind hier die Linien der Denver und Rio Grande Eisen bahn, auch landschaftlich die schönsten Nord - Amerika's, angelegt. Ihre StammllNie erreicht im Tenn-Paß 3120 Meter, und eben so hoch steigt in ihrem Gipfelpunkte Lizzard Head die Rio Grande Südbabn empor. Die hauptsächlich dem Touristen- und Localverkehr der Felsengebirge dienen den Abzweigungen der Stammbahn, deren riesige Schleifen ohne Tunnel aber mit staunenerregenden Curven, das Gebirge überklettern, gehen redeu tend höher. So werden 3300 Meter im Marschall - Paß. 3450 Meter im Fremont-Paß erreicht und mehrere an dere von der Schiene beherrschte Pässe bewegen sich ungefähr in 3000 Meter Höhe. tM Good Advice to Wornen. Worncn. on account of the toil and vrork cntailetl by thcir household du lies, too osteu ncglect the hallt and rcgularity of their pcculiar organism. 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Dis 0HtksaU.a assttschiveMn.
Ctn köstliches SchildbUrer . Stück, chea bat wieder einmal der Wiener Staatsanwalt vollbracht. Die letzte Nummer der Münchener Jugend" confiscirte er nämlich wegm eines Bil des: Europa's allerhöchste Schicksals Kaffeeschwestern-, indem er in Card enhntn hm Kaiserin Elisabeth von Oesterreich und der Köniain-Regentin i ii. -Tw. (T von Spanien, oa dz ocioc unn Mitglieder deS östnrelcklscken Kai er Hauses sind, eine Majestätsbeleidigung erblickte. Das Wiener Landgericht hat diese Confiscation mit folgender heitern R?nr!induna aufaeboben: .Die auf dem fraglichen Bilde um die auf einem Tische entrollte Karte V , "ki' Europa'S sidenden Vamen veicyasiigen sich, wi auS der Unterschrift deS Bil. des hervorgeht, mit Politik, und zwar mit der actuellsten Frage ver europarscben Politik, mit der Fraa, um daS cckilZlal GviecdmlandS nd derlariechischen Dynastie, on den auf der rechten Seit, deS Bilde, angeoracylen zwei Figuren blickt die eine offenbar auf die Halbinsel Griechenland, auf die sie überdies mit dem Finger iyrer im Un 5andbwweis!: sie hat die Fähn chen, derm man sich zur Bezeichnung w Welluna feindlicher Armeen auf Landkarten zu bedienen pflegt, nicht nuv auf dem Tische zur Hand, sondern einige, und gerade an den Grenzen des Königreichs Griechenland, vereus aus rtftwft Den Mittelvunkt der Gruppe bildet eine qelrönte Dame, der die Vorgänge auf Griechenland und die Niederlage der Griechen besonders nayegeyen denn eine Thräne rollt über ihre recht manat. während lie flcfi an ihre Nach w m M j j f barin zurLinken wendet, die, durch daS Medaillon mit der bekannten arrtca tur des ttürsten Ferdinand von Ko Sf mütterlichen Soraen VMV) - y UM den Lestand einer von dem Sohne geavündeten Dynast aus eigener Er sahrung kennt, ysik Yfm siUsslrtiMt sckeint unzweifel haft hervorzugehen, dah der Zeichne? l M rr c 1 i 1 . 1 CTSmvma l 0C3 iioes mii ocr gelrvtttni wm. Tbränen die Mutter deö KönigS von Griechenland, das ist die Königin von Dänemark, darstellen wollte. Die zu ihrer Rechten sitzende Dame stellt unverkennbar die Königin von Enaland dav. die Schwiegermutter der Prinzessin von Waleö, einer Tochter der Konigin von Dänemark. Hat aber der Autor des Bildes nun schon eine Dame zum Tjsck? ajupput, auf deren nahe Familienbeziehungen, die Königin von Dänemark die Hoffnung auf Hilfe für ihren bedrängten Sohn aufbauen kann, so ergibt sich zwanglos die Vermuthung, daß in der Nachbarin zur Rechten der Königin Victoria eme Dame von Emslutz unv in ähnlichen Familienbeziehungen zu suchen sei. und eine solche t tyallacy lich die Schwester deö Königs von Griechenland und Tochter der Königin von Dänemark, die Kaiserin Wittwe von Rußland. Daß diese dargestellt werden sollte, xrgibt sich übrigens auch daraus, daß die aus dem Bilde als erste links sitzende Dame sowohl die russjz sche Mttwenhaube als den welive rühmten Schmuck der russischen Kai serinnen trägt. Sonach gjht das ganze Bild eine Darstellung verzen;, gen hochgestellten Damen, die an dem Schicksale der griechischen Köniasfamtlie direct interessirt erscheinen, unter Hinzufügung solcher Personlichketten, die durch ihre Anwesenheit oder ihre Geberden den Sinn deö Bildes erläutern sollen, und kann in keiner der dargestellten Personen ein Mitglied des kaiserlichen Hauses erkannt werden. Die Richtigkeit der eben entwickelten Auffassung des fraglichen Bildes wird noch unterstützt durch den umstand, daß lediglich bezüglich der weiblichen Verwandten des Königs von Griechenland Zeitungsgerüchte über eine Einflußnahme zu Gunsten der regierenden griechischen Dynastie verbreitet waren. solche Gerüchte aber weder in Bezug r i r . . ri t je. je aus Die naiienn von uqicrwa?, nvo? auf die Königin Regentin von Spanien jemals auftauchten, ein Umstand, der allein schon dev Ausfassung der k. k. Staatsanwaltschaft Wien mit Vorsicht m begegnen gebietet, und enhlich unterstützt durch die Veraleichung der den Acten beiliegenden Photographien der Königin von Dänemark, der KöniginRegentin von Spanien und der Kaiserin - Wittwe von Rußland. Darnach ist die Aehnlichkeit derMittelfigur des Bildes mit der Königin von Dänemavk ebenso unverkennbar, als ihre Unähnlichkeit mit den Zügen der KLnigin Regentin von Spanien, und wenn auch die Photographie der Za-ren-Wittwe noch auS der Zeit to? dem Tode ihreSGemahls herrührt unb deshalb die Wittwenhaube aus derselben nicht ersichtlich ist, so weist auch sie eine auffallende Aehnlichkeit mit iem auf dem Bilde als ersten links angebrachten Kopf auf, und ist auch auf ihr der schon erwähnte Schmuck dargestellt. Da weih man in der That nicht, was lächerlicher ist, ein Censurbeamker, der eine politische Caricatur so gar nicht, oder eine hohe Gerichtsbehörde, die sich die peinlichste Mühe gibt, sie gut zu verstehen. . Schutz gegen 5k,belsefahr. Etnen Vorschlag, der jedenfalls nahere Prüfung verdient, hat der Dirco tor der Sternwarte der Universität Cambridge, Pickering, gemacht, um Schiffe beim Nebel vor dem Abweichen von der Fahrstraße und vor dem Zusammenstoß mit andern Schiffen zu schützen. In dem ersteren Falle, wo eö sich um daS Einhalten einer schmalen Fahrstraße handelt, wie in Sanalen und bei Hafeneinfahrten, empfiehlt Plckertng, zu bnden Selten der Fahrstrafte in gleichen Abständen von der Mitte des CanalS oder der Hafeneinfahrt Nebelhörner aufzustellen, deren Tonhöhe verschieden ist. Diese Signale werden bei Nebel in reclmäßigen Äeitabständen. z. B. von einer Minute. in 'Thätigkeit gesetzt. Dann kann der (Ytll'l frlZt.m V X' '.ii' viuyiiun curca Osie vanac rruzr Lena, kennen, c Wir Schiff sich, in
ver Mitte des naldeztedüngswiie
in der richtigen Fahrstraße befindet. Wenn die Töne der Nebelhörner von beiden Seiten' gleichzeitig gehört werden. fo befindet sich daS Schiff genau in der Mitte des CanalS; werden sie jedoch einer nach dem andern vernommen. ' so läßt sich nach dem zeitlichen Äwischenraum zwischen beiden festste! len. wie weit daS Schiff nach einer Seite hin aus der Fahrstraße heraus gerathen ist. Der Capitän kann danach den Curs des ächtstes andern bis er nach denSignalen darauf schfte ßen kann, . daß er die richtige Fahr straße wiedergewonnen bat. Um. den Zusammenstoß von Schissen zu ver meiden, wird vorgeschlagen, daß jedes Schiff sein Nebelhorn sofort in Thä tigkeit setzen soll, Mld es das Nebel. born eines andern Schiff hört Dann kann der Capitän jedes Schiffes auS dem Zeitraum zwischen dem Ton deS eigenen Nebelhornes und dem des fremden feststellen, wie weit bit Schisse voneinander entfernt sind. Wenn z. B. zwischen dem Pstfs m tsnn Nebelhorns und der Ankunft des SchalleS von dem fremden zehn Secunden veraeben, so wird die Entfernung bei der Schiffe eine solche sein, wieder Schall sie in fünf Secunden zurück legt, d. h. etwa 5370 Fuß. Noch eine andereVorrichtung würde sich vielleicht zur Vermeidung von SchisfszUsam menstößen als practisch erweisen, besonders wo es sich auf der einen Seit um einen großen Dampfer, auf der an dern um ein Segelschiff handelt. Auf dem Dampfer follen zwei verschiedene Nebelhorner ausgestellt werden, eines am Bug, das andere am Stern; diese sollen so gerichtet sein, daß ein Be obachter. der sich genau in der Längsrichtung vor oder hinter dem Dampser befindet, die Töne beider Nebelhörner gleichzeitig vernimmt. Die Gefahr eines Zusammenstoßes ist also so lange nicht vorhanden, als von dem einen Schiffe aus die beiden Nebelhorner ge trennt gehört werden, und alsdann kann der bisherige Curs ruhig beibe halten werden; wenn aber die Nebelsignale gleichzeitig pernoinmen werden, so muß der Curs schnell geändert, be ziehungsweise ein Kanonenschuß oder sin anderes lautes. Nothstgngl abgege ben tverden, damit der Dampfer seinen Curs ändert, denn alsdann befinden sich beide Schiffe genau in der CurS richtung gegeneinander. Es wäre je denfalls sehr wünschenSwerth, daß diese Vorschlage eine practlsche Prü fung erfahren, denn der Nebel ist von den Seeleuten mit vielem Recht fast mehr gefürchtet als der Sturm. Der Komet von d'Slrrest. Die Kometen, welche in geschlossener Bghn die Sonne, umkmsen. sind na mentlich durch die Entdeckungen der letzten Jahre so zahlreich geworden.daß in jedem Jahre mehrere von ihnen in ihre Sonnennähe zurückkehren. Für daö gegenwartige Jahr sind ntcht we Niger als fünf periodische Kometen zu verzeichnen, die auf ihren so langgestreckten Bahnen ihre Sonnennähe passtren, m deren Nahe allein sie uns sichtbar werden können, aber nicht sichtbar werden müssen, denn dazu ist des Weiteren erforderlich, daß sich hie Erde auf derselben Seite der Sonne befindet, wie der Komet; denn nur dann kann die Entfernung des Kometen von der Erde sehr klein werden. Zwei von den fünf erwarteten Kome ten die Kometen Spitäler und Tempel stehen nun derartig ungllnstig (jenseits der Sonne), daß ihre Auffindung gar nicht versucht worden ist; der periodische Komet von Brooks wurde schon Ende vorigen Jahres aufgefunden, und der vierte der erwarteten Gäste, der bekannte Komet von d'Arrest, ist auf der Steznwarte. die James Lick auf dem Mount Hamuton gegründet hat. wieder entdeckt worden. Die meisten dieser periodischen Kometen sind schwach, dem unbewafsneten Auge nicht sichtbar, und das Interesse für sie ist vornehmlich deshalb so groß, weil wir an ihnen die Gesetze der Bewegung prüfen und die Massenvertheilung im Planetensystem kennen lernen können. Der Komet, den der Däne d'Arrest im Jahre 1851 in Leipzig entdeckte, ist sonach schon ein altes Mitglied der Kometensamilie, und hat seither 7 Mal die Sonne umkreist; in den Jahren 1857, 1870, 1877, 1890 und 1897 wurde er auch gefunden, 1863 und 1883 nicht, fo daß immer zwei günstige Erscheinungen ntlt einer ungunstigen abwechseln und man jetzt schon ziemlich sicher vorhersagen kann, daß bei der nächsten Wiederkehr im Jahre 1903 der Komet wegen ungünstigen Standes zur Sonne nicht gesehen werden wird. " . Vom Jnlcmde. Ihren Geburtstag feierte die 97 Jahre alte Mary Baker in Caß'Countv. Va.. indem sie sicb aus ein Weizenfeld begab und für jeden Gratulanten eine Garbe band. In einemEimer ertrun ken ist der Schmied George Speckmann in Stoaton, Cal. Er war epileptischen Anfällen unterworfen und hatte ohne Zweifel einen solchen gehabt, als er nach der Arbeit in einem Eimer seine Hände wusch. Dabei fiel er mit dem Kopf in den Eimer und ertrank. D aß unser Land. wenigstenö soweit Madison-County. Ind., in Betracht kommt nicht, von Entvölkerung bedroht wird, zeigt die Geburtsstätistik. Dort haben in einer einzigen Woche fünf Zwillingspärchen das Licbt der Welt erblickt; in einem früherenBericht waren sogar zwei Drillinasvärchen aufgeführt. Unter, der Anklaae deö TragenS verboraener Waffen wurde dieser Tage tn Lexington, Ky.. die far0s....... cm I ! . cn . z . n .H "iujuin jjtinnic iaiown in fjai genommen. Als sie im Stationshause einer Visitation unterzogen wurde. fand man ein Rasirmesser. die Rationalwaffe der Neger, in ihrem Wollhaar veriiea Inder canadischen Vrovinz Canda haben die Prohibitionisten ,ogeuann:e Erfolge durch. Einführung einer Polizeistunde errunaen. Den
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Verkauf von ' Schnaps' aus ärztliche Rezepte hin haben sie sich aber für alle Fälle gesichert, und so ist denn wieder einmal dafür gesorgt, daß der heimliche Suff keine Unterbrechung erleidet. ,' Daß eine geschiedene Frau gegen ihren früheren Gatten eme Kla ge wegen Bruchs' des Eheversprechens anstrengt, dürfte neu fei. Eine solche Klage ist gegen Frank Robmson in Anderson, Ind., eingeleitet worden am Tage nach semer Vermahlung mit Ma linda Personet. Klägerin ist die von ihm geschiedene Frau, welche behauptet. daß Frank chr nach derSchelduna wie der die Cour gemacht und ihr die Ehe versprochen habe. Bollständig entkleidet durch einen Blikstrahl wurde in Ar nettöville, W. Ba., ein junger Mann Namenö Curtiö Miller. Während CurtiS wahrend eineS heftigen Gewit tirö die Straße entlang schritt, wurde er vom Blitz getroffen und stürzte be wußtloö zu Boden. Alle feine Kleider und sogar semt Schuhe wurden ihm vom Leibe gerissen, doch war CurtiS wenige Minuten betäubt und erholte sich schnell wieder. Auf einem Ausflüge, den die JDld Boston Schoolboys' Associe, tion" dieser Tage nach Nantasket un ternahm, erregte ein Mitglied, I. D. oneö mit Namen, berechtigtes Aufehen. Der alte Herr, welcher in dem atnarchenalter von 97 Jahren steht. nahm an allen Lustbarkeiten mit dem Eifer eines jungen Mannes theil und beschämte in dieser Hinsicht viele, die um Jahrzehnte junger waren. .Merkwürdige Capriolen hat ein Blitzstrahl in Melbourne, Fla., gemacht. Während Frl. Mitchell sich guf der Veranda befand, traf der Blitz das HauS ihres Schwagers James H. Baker und zerriß Strumpf und Schuh auf ihrem rechten Fuß; sie selbst wurde betäubt. Als ihre Angehörigen der jungen Dame beisprangen, sahen sie. daß die Conturen ihres Fußes ein Ach tel Zoll tief in dem harten Bretjerhklag der Veranpa abgedruckt waren. Wejt.elfJahrlnhabe.ndie Wassersimpe; m der 85.000 Ernwoh per zählenden Stadt. Cambridge, Mass., bei den Wahlen insofern die Oberhand, als während dieser Periode stets eme Majorität von Stimmen ge gen die Ertheilung von Schanklicensen abgegeben wurde. Trotzdem ist dort der bekannte Paragraph Elf in Kraft. Der butlsche Dampfer City of Dundee" ist von Baltimore rnjt einer Lgd.ung Stahlschienen nach Kalkutta in Indien abgegangen. Es jst dieses das erste Schiff von Valtimore, welches den Suez-Canas passirm und auch das erst Fahrzeug, das seit 40 Jahren hie Reise von Baltimore nach Calkutta antreten wird. Bedauer sich ist. daß ein englisches Fahszeug zur Vkfsrderpng der gmeri.kgnischen Fracht gecyanerl werven imifctc. Mehr als 50 Java pi-Apa-ches haben sich auf unbebautem Lande am Verde River. 30 Meilen von Pres cott, Cal., angesiedelt, em Dutzend amps angelegt und Bewasserungs graben gezogen, ein Beweis, daß sie die Absicht haben, daselbst zu bleiben. Die weiter unfen wohnenden Farmer, welche ihrer Wasserzpfuhr dgdurck b-z raubt sind, hahen sich an die BeHorden gewandt, und es wird versucht werden, die Rückkehr der Bande nach der san uarlos . Reservation zu erzwin gen. in ergnugen eigener Art macht sich der Canadier Barnard: durch die ganzen Ver. Staaten will er eme Stange tragen, an der die fleisch farbene Flagge der Orangemen hängt. Dieser Tage traf er in der City Hall zu New vjoxl ein. Er erklärte mit einem Gesicht, das sehr viel Angst verrieth, er fürchte sich gqr Zcht vor den katholischen Jrländern, auf die früher die Fahne wirkte, wie der rothe Lappen auf den Stier. Er schwenkte auch kühn die Flagge weiter, scheint aber sehr verdutzt darüber zu sein, daß sich gar kein Mensch um ihn und seine .5eldenthat bekümmerte. Mit nicht weniger als 26 Kindern, von -denen das jüngste 5 Jahre zählt und dje meisten am Leben stnd, hat während ' ihrer 31jährigen Ehe Frau Marion Vanderpool m Corbin, Ky.,' ihreir Gatten beschenkt. Die kinderreichen Eltern sind erst 50 Jahre alt. -kst uriess on Coun ty, Ter.. hat soeben der Veteran aus den deutschen Befreiungskriegen, Joh. Fr. Deutsch, auf der Farm eines seiner Söhne den 100. Geburtstag gefeiert. Deutsch wurde vor 100 Jahren inBerlin geboren und entstammt einer Sold'atensamilie. Sein Vater erwarb sich unter Friedrich - dem Großen durch Tapferkeit den Rang eines Obersten und machte, obwohl ein hoher Achtziäer. die Freiheitskriege, zuletzt als Adjütant deö Herzogs von Braunschweig ' , tv .r.: y.rw.. Niik. unv in vriti . vjuiuu . Uuju verdiente auch Johann sich die Sporen, IS13 trat er, ein 16jähriger Jüngling, unter die Fahnen, nahm wenige Tage sväter an der Schlacht an der Katzbach Theil und bald darauf an dem furchtbaren Völkerkampf bei Leipzig. In der Schlacht von Ligny wurde Hr. Deutsch wegen Tapferkeit zum Lieutenant befördert undbefand sich bei der Verfolgung der Franzosen nach der Schlacht von Waterloo vet vem Braoner - Regiment, welchem Napoleon einabe in die Hände gefallen wäre. Nach den Freiheitskriegen führte Herr Deutsch das Leben eines preußischen Lieutenants im Frieden, zwar war er zur Beförderung empfohlen worden, aber sie trat nie ein. 1880 kam der Greis in Folge einer Einladung seiner fünf, schon früher ausgewanderten Söhne nach Tezaö, wo er seinen Lebenöabend verbringt und seiner Passion, der Jagd und dem Fischfang, obliegt wobei ihn stets einer seiner VLx enkel begleitet. Seine Söhne stnd wohlhabende deutsche Farmer, auch schon bei Jahren. Außer den fünf Söhnen , und fünf Schwiegertöchtern des Hrn. Deutsch wohnirn 40 Enkel, 26 Urenkel und vier Uturenkel der Geburtstagsfeier bei.
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Vom Auslande. Der Kassire? Valtghantero aus Jglesias (Sardinien), der sich mit einer bedeutenden Geldsumme unterwegs nach dem Bergwerk San Giovanni befand, um die Arbeiter auszuzahlen, ist auf dem Wege dahin ermordet und beraubt worden. Die Behörden haben energische Maßregeln ergriffen, um des Raubmörders habhaft zu werden. Jm Nürnberger RathHaussaale, der jetzt einen neuen Fußboden erhält, wurden beim Abbrechen der Truhen, die bisher als Sitze dienten, in einer von ihnen über zwanzig aroße Foliobände und eine Anzahl Handschriften von Fürstlichkeiten gefunden. Die werthvollen Bücher, die noch gut erhalten stnd,. stammen zum Theil aus dem 16. Jahrhundert. Der Fund wurde dem Stadtarchiv übergeben. Die Baronin Hirsch in Paris bedachte unlängst das dortige Pasteur - Institut mit einer Million; neuerdings aber überstieg sie dessen Mindestsatz mit einer Gabe von 2z Millionen Francs, sie sind für die Wittwen und Mütter bestimmt, die hülfloser Armuth verfallen sind, nachdem sie früher in Luxus gelebt. Die Verwendung dieser Spende liegt der chilanthroplschen Gesellschaft ob; sie oll in 24 Pensionen zu je 3000 Francs Rente zur Vertheilung gelangen. Der bekannte Kistenreisende Hermann Zeitung wollte offenbav einmal eine Seefahrt in seiner Kiste als Gratisreisender versuchen. Er kam in Trieft aus Venedig auf einem Lloyddampfer an. Durch sein Klopfen in der Kiste wurde man aufmerksam gemacht. Man öffnete die Kiste und fand Zeitung in ihr zusammengekauert liegen. Er wurde weiter nickt behelligt und wivd sich in einem Triester Caf6 Chantant mit Vorträgen über seine Reisen produziren. Gelegentlich der Inspektion der Freiwilligen Feuerwehr in Schloß Egg (bei Deggendorf) kam es zu einer Rauferei, in deren Verlauf der Bezirksseuerwehrvertreter, Hauptlehrer Müller von Metten, der den Streit schlichten wollte, stch flüchten mußte. Während des Gefechtes erhielt Einer fünf Stiche, während ein Anderer einen Steinwurf bekam, der den Helm durchschlug und den Betroffenen am Kopfe so schwer verletzte, daß er bewußtlos liegen blieb. " Drei 'lutherische Geistliche des Regierungsbezirks 5)ildesheim, nämlich die Pastoren Wendebourg - Kl. Mahner, Wendeburg - Gr. (Zlbe und Schlomev - Grasdors sind seitens des konlgl. Conststoriums zu Hannover im Dirciplinarwege ihres Amtes entsetzt worden, weil sie sich geweigert hatjen. das vom Consistorium aus Anlaß der Centenarfeier angeordnete Gebet zu sprechen und das Geläute ausführen zu lassen. Die Gemaßregelten gehorcn der welfischen Partei an. Die französische Reqierung hat den Militärattache in Athen, Hauptmann Baron Wimpfen, der dem griechisch-türkischen Feldzuge nn Stäbe des Kronprinzen beigewohnt hat, beauftragt, genaue und offizielle Berichte über die Movülstrung und Oranisirung der griechischen Armee, ihren Operancnsplan, sowie eine Be schreibung aller m Thessalien undEplrus gelieferten Schlachten u. f. w. em zusenden. Der französische General stab will diese Dokumente benutzen, um eine Geschichte des griechisch - türkischen Feldzuqes zu veröffentlichen. Drei Kesselschiniede der Dlngle: schen Maschinenfabrik in Zweibrücken sind bmVau eines Hochosengerustes rn Heutigen in Lothrin gen durch einen Sturz aus betrachtncher Höhe verunglückt. Zwci der Verunglückten, Friedrich Linder aus Bubenhausen und Peter Vuchmann aus Niederauerbach, erlitten derartige Verletzungen, daß der Tod unmittelbar nach dem Sturz eintrat, während der Dritte, Namens Schmitt von Hornbach, einen schweren Beinbruch und drei Nlppenbrüche erlitt und rn das Spital nach Men gebracht wurde. Das Unglück ereignete sich infolge eines Schraubenbruches. Durch den Schraubenbruch stürzten die drei Arbeiter, die mittels Flaschenzug am Gerüstwerk emporgezogen worden waren, in die Tiefe. Der Ofen hatte eine Höhe von 26 Meter, das Gerüstwerk eine solche von 33 Meter. Das russische LandWirthschafts - Ministerium hat beschlössen, in der jüdischen Colonie Vo-browy-Kut, 70 Werst von Chersson, eine jüdische Ackerbauschule mit einer Musterfarm zu gründen. Zur Anlage der Schule und der Farm wies die Regierung 300 Dessj. Staatsländet t rettn an. Zur Grunouna oer cyule ist bereits ein Capital von 60.000 Rubel vorhanden: aus dem vom Baron Hirsch zur Ausbreitung der Aufklärung unter den Juden gespendeten Capital wurden für diesen Zweck 35.000 lstubel bestimmt, die fehlende Summe wurde von Baron Günzburg. Wawelberg und Vrodski gespendet. In dieser Schule sollen die Zöglinge auch das Schmiede-.Schlosser-, Zimmermanns-. Tischler- und Riemerhandwerk erlerA , 1 1 f nen. ffur oen unteryait ver iscyuie wird die Krone alljährlich 10.000 Rubel hergeben. In der Schule sollen Knaben mit einer gewissen Schuldlluna in einem Alter von nicht unter 13 Jahren unentgeltlich aufgenommen werden. Der Lehrcursus ist auf drei Jahre berechnet. I n n o n l a u ermurgie nach vorangegangenem Streite der Dachdecker Ludwig Otto Christoph Wilhelm seine Ehefrau, steckte seinen achtjährigen Knaben mit dem Kopfe in einen Eimer mit Wasser, um ihn zu ersticken, und zündete die Wohnung an; hierauf entfernte er stch. Das Feuer wurde bald bemerkt und gelöscht. Der Knabe ist gerettet worden, hat aber erhebliche Brandwunden erlitten. Die Mutter fand man todt auf dem Sopha. Der Mordbrenner wurde noch in der Nacht ergriffen, hat sich aber am nächsten Morgen im Gefängniß er-
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Nein und m G G Ja. Nein, nicht weil es war . . und angenebm ist, ist . . man reu Schmerzen der Muökeln, Glieder und Knochen befreit. Sie kommen in Tausenden ron Formen. Ader ja, sie können sicher und schnell in jeder Form geheilt werden im Zommer und Winter durch den Gebrauch von St. Jakobs Oel ttm besten Heilmittel. f ri iv W i V? Zmmer noch am alten Platze I J&GQB BQS. Jmportirle und einheimisch, : : : Weine, Whiskies, Brandies, KupserWff Gold" Great Western Champagners Rbcus und WaukesHa Waffer. 8k 87 Süd Selnwnrs Str. Tel. 1669. DaS vorzügliche Bier : : : der um In Flaschen zu beziehen durch JAfzgenlo Telephon 407. 2S2 i Ml S2SS2S2SBSZ252S2S2S2! OtiCE TRIEMLVAYS slSED. 6icttm BAß FCrrURESp ORAIsJ BOARDS AMD All 1 Tln, Zlne, Drcco, Coppcr, A rilokol end oll KUencxi end Piotod Utensils. C!cs3ft7ood9 Mörb!oPcrcotöln.Gtc cRdcvytx iiorfMAfj 208CAftTWAtMinftTe8rMfaouiiMut. I 9 THE BAR-KEEFEBS FRIEIIO. 5. Zum Verkauf in Apotheken 25 Cent per Pfund. heoöor Göein, Abstrakter of Titles, Ecke Market nnd Pennsylvania Str Tue. Lemckk, Suite 229, eine Treppe hoch, elephon 11(0, Jndianavoliß. Notiz s Während der Monate Inui, Juli, August unv epremver werv.n dleOfnttttunden oer Indianapolis Gas Co. No. 58 Süd Pennsylvania Str, von o oHurgcno ci o uor Starymiuags jein, O jm b l!a w ..cu oi.x...!ii m r I genommen om8.,9.,10..11.nnbl2. jeden Monat, wenn sie von H Uhr Morgen bi Uhr Nachmittag fei erden. s Anordnnva deS Präftvente. M. (SievhCt Deutscher BuchbindeV. 408 60b East. Ecke McCarty 6fr. Up Qtairs. fierr arl Pinavank. 7 kd lal,aa t iä. sa..rr.. a ij. . IWiill. CCUtUHMMtR l.l MMB CRXOCQCN. AalloDipIIü IFirey, sOld rreodoin Right.) TJotary Public, Translator, I Correspondent etc. No. 196 EUxabeth OtroU Take Blake St. Car. Unterstützt die S.lWMM,.-: f ß ietriett,on Uto Gf CsXfci;. - Xo. 133, 140 und'. 142 CCtesteW Ccxt,
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