Indiana Tribüne, Volume 20, Number 304, Indianapolis, Marion County, 22 July 1897 — Page 1

A 00 As CS 0 OS :M 'II I I I A I I I I i w x y yy V v Office : No. 18 Süd M abama Straße. Telephon 1171. Indianapolis, Zndicrno, Donnerstag, öen 22. Juli (89?. Jahrgang 20 No 304

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Ärf i'0'iiiers, ! Editorielles. Man wird in Zukunft die Monopole nicht bekämpfen können, ohne die Bundeörichter zu bekämpfen. Die Bundeörichter erweisen sich täglich mehr als die geinde der Volksrechte. Wenn das, waö hier betreffs der Strahenbahngesellschaft vorgeht, sich in Deutschland oder Frankreich ereignen würde, wüßte sich daS Volk selbst zu helfen. ie nailimore uno zYi0 vtt,enbahn hat alle Kohlen, welche während . ' .-.t.7it.. o:-:.-m ... ä . i der letzten 24 Stunden über ihre Linien verschickt wurden mit Beschlag belegt, um sich einen Vorrath zu sichern. Dazu hat die Eisenbahngesellschast zwar kein Recht, aber bei diesen Korporationen geht Gewalt vor Recht. Die gesammte "organisirte und unoraanisirte Arbeiterschaft kümmert sich fast nichts um den Streik der Aerm sten der Armen, der Kohlengraber. Von den paar großsprecherischen Phrasen GmP.r,' wird auch nch ich. .m.r der Elrelker satt. Wenn Gomptr und Collegen mit dieser GleichgiltigISV V Jj V VI IhlUHIIItH' teit der amerikanischen Arbeite, den Eiser betrachten, mit welchem während deö großen Streiks der Hamburger Hafenarbeiter die deutfchländifchen Ar beiter die Streiker unterstützten, dann haben sie alle Ursache sich mit ihrer ganzen Federation of Labor in ein Mauseloch zu verkriechen. Zuzugeben, Hi t( sozialdemokratische Bewegung und das damit verbundene Klassenbewußtsein ein Gefühl der Solidarität erzeugen, daS die rein gewerkschaftliche 1Hn" VMW V 5 HkH'VtV4U IHM I Bewegung ni.mal, h..dr,ub.ing.n " " i m v I im Stande ist, d.rmag diese S. ja doeb nickt ' w,z ninhirhp orr.M der Solidarität unter ien amerikanise4.,n 9M,Mi,r ift .H,rhh.k.-ii. and bewiesen, dak aller Wakrsckein-1 . . -.v, ... ..... , t r v i , , ach DebS eS nicht vermögen . V , m .

wlro, oie oylengraoer ;n sve n Btr-17.' ginia in Bewegung ,u bringen und u WWW w

dieselben davon abzuhalten. Koblen ,u graben, die dahin geschickt werden, wo ihre Kameraden streiken, so daß daran ' ' - ' der ganze Streik scheitern mag. Prä ist trnk toitf nnA Ml? V V l4 ttlVHV VV IIHt .MVM, r t wo gegenwärtig o vxti woio gesunveni . 0 09 9L I werden soll, und sehr schön und angenehm ist eS dort auch nicht. Vor drei-1 ßig Jahren hat eS unsere Regierung! ver rutschen abgekauft uno dafür fie - ben Millionen Dollars bezahlt. BiS

ss ikbt hat sich daS Geschäft gerade noch

P nicht alS ein sehr profitables erwiesen.! 1! I (VT s C:i V .1 V. v . ni!l. rt:(.l I

m viiuom unvci rn noroweniiazen Jipsei jj, deS amerikanischen ContinentS und wird von Asien durch die BebringSii straße getrennt. Der südliche Theil ist M bewohnbar, der nördliche ragt tief hini ein in die Zone deS ewigen EifeS. & Die Reife durch daS unwirthliche 1. . . 1 ifl L & m W Land nach oer otogegeno mmmt sechs s? . f. CIQX. in 0T f u.. X ...l oi9 ncvcn luum in u,5luu, unv nur ein Mensch, der große Strapazen aushalten kann, wird an daS Ziel gelangen. Auch muß man wenn man dahin gehen und Gold suchen will, mit einer ziemlichen Geldsumme auögerüstet sein, denn man kann nicht erwar -

ten, gletch Gold zu siaden, und clt I

LebenSmittel sind dort so theuer, daß

der Tagelohn tz16 beträgt. Der Winter dauert dort neun Monate lang und waS für ein Winter l Da alle LebenSmittel dorthin gebracht werden müssen, die Tranöportschwierigkeiten aber ungeheuer groß sind, so befürchtet man. daß wenn der Andrang von Goldsuchern sehr groß wird, die nöthioen LebenSmittel für die Bevölkerung gar nickt mehr beschasst werden können, " I llzreioer vuv uui ev nnpn wf x..;c. vi .!.! . m :NMk. hn in Indianapolis zu bleiben. -- Briis)liiad)ridjleii. Inland. Wetterbericht. ScköaeS Wetter beute Nacht und am Freitag. Höchste Temperatur in- " I nerhalb der letzten 24 Stunden 84 Grad, niedrig 70 Grad. x.ff.n.cn.w A.ti TOfr... Winn owowenniiaii -ii"' a,k .VM.V.W.M. V.7 1 , ,,, , I Abfahrt nachdemKloudyke.I Seat tle.Wash, 22. Juli. Heute Mittag fuhr der Dampfer Portland knn ,nttl, nck St. Mickael'S Insel. I vv" ' fl .um Aeubersten beladen mit Passagieren und Vorrätben. DieS ist die zweite Schiffsladung, die sich nach dem Klon- " dyke begeben hat, seit die Goldfunde am legten Sonntaa gemeldet wurden, An Bord ist 6. P.Weston vom Post " Jntelligencer" der ein Dutzend Brief. tauben bei lieb führt, um Rachrichten an die Assoccirte Presse und dem Post Jntelligencer" zu schicken. Von St. w ' ' Michaelis auS wird die ahrt von 2500 Meilen nach Dawson City per .lundamvfer aemackt. T-l -r i . ' I Am nächsten Zwitaa wird der Damvker Queen von der Pacific Coast ' w I Steamship Co. Seattle verlassen, um sich nach Junean und Dyca zu begeben. ' ' ww Am Sonntag fährt der Dampfer " !. Meriko ab und beute fuhr der Dampfer Isländer von Viktoria ab, um sich nach (ftta: V ka ctfi aaImaU O)aS I iyu uuv v wiub! g "b'n. Di. Dampscr Cliz, Ad.rsn UNO 3u5. . sUiCrDltt wuroen oeu.e an- , i . . . . -. nuiu I JUlöClBn ÖCitti wtivm. ivkim.. ak . m

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n ez.aznsung veo lrO n,tt,?n Ab,nk ab.iekalten. in derl : ""VV .7. V." 7 ' " " " v;. . .i : . ä M w.l w & m u a - oic lugiicqicn ver vityuyung ver ' . ..: , . . , "r . wurde, da sich so diele derselben nach . . t t t t K V I ' d ' Pv.izr.lvlrr nun uuu uuiiufdi ii R. W. Shaw, früher ein bekannter Versicherungsagent in dieser Stadt, schreibt an einen hiesigen Geschäfts mann : ..Sie mögen eS vielleicht nicht glauben, aber dieses ist einer der großten Goldfunde in Amerika, oder sogar in der Welt. DaS Gold wird jedoch nur in zwei Flüssen in großen Quan titäten gefunden. Manche der Striche find vollständig Gold Tausend Dol , v 1 , STi 0 a , . I '' Pk' i kem. S.It.nh... .nX 7kk hihiihiN RA Im , , I " T 1 '1 . V. lÖ vimk w wiijm in.ti nn; i & r - : . v ni.ii.ir aiann" 11111 ' " l""1 r!";,B; 3n "n" utl ?flnb fnf8unfganoncn mi.fvst..c .l..: " vv ze. 7,,., s?r,,.-. ,. y;., I

. 7. -I . Wl" "1 aelammelt worden war. BtS ?ebt istlfortaesekt. der nSck,

An nn " ütt'f N.000M S.ldftaud I .ru.M.1 hiatiii ha . Mi haAI) "u"'" Tr'? i"4 m. Xä. . .a. ja?. um ummc nu wird Z50.000.000 steigern. DebS ist unzufrieden. P i t t ö b u r g, 21. Juli. DebS, Mahon CoSlett und die Anderen, welche sich bemühen, die Kohlengräber in der Jairmontgegend zum Anschluß an den Streik zu bewegen, sind der! lSache müde und erklären, sie ausgeben I lu wollen, wenn die Ferderation of Labor nicht energischer vorgeht. DebS will ach ColumbuS gehen und mit Ratchr i . m nn. t t.. er t. , sgro, oem vraitvenlen oer ervinrung der Bergleute Rücksprache nehmen, DebS sprach sich dahin auS, daß minbestens hundert Agitatoren nöthig seien. um einen Erfolg zu erzielen. Statt dessen überlasse man eS ihm und einigen wenigen Anderen, diese Herkules- . . . . arbeit zu verrichten und lasse sie noch I . ' v .f.. . n.ii , ovenvrein ganz uno gar oone ezo uno ohne Mittel. Bis jetzt habe die Federation noch nichts gethan, als daß GomperS nach ColumbuS ging und half, ein paar unbedeutende RefoluI tionen zu fassen. Er müsse die Sache! ausgeben, wenn nicht Leute und Kriegs1 munition geliefert würden.

i DebS stellt in Abrede, ßch so auSge'.i . ' -.. i

sprochen zu haben. Er sagt, er werde

nicht nach ColumbuS gehen, sondern Ratchford werbe nach West Birginlen kommen. Der Mayor von PocahontaS hat Sovereign verboten, zu sprechen. DebS spricht sich darüber, wie folgt . auS: Wenn daS wahr ist, dann sind die Wer. Staaten mcht besser wie Nußland. Das Recht der freien Rede m m rV P wird m West Birginten wle in Upland versagt. DleS zeigt die Verzweiflung der Geldmacht. Aber daS Ende ist nahe. Sie kann uns jetzt be zwingen, aber eS ist, wie wenn man einen Strom eindämmen will. Man kann den Damm höher und höher bauen, aber schließlich wird daS Wasser doch darüber hinweggehen". I Qtn(fUi hAnltQi n st st - i i - - - - - m. . m m nr . . W ayn e, i. smt. e nv,ana urmero avlngv z.'oan vitfocianon gmg yeule tn otc Panve eine Ma enverwallers der. Bte .. t. ' va,nv vrzragrn i.uw. uiuy ... , Form von Farmhypotheken im Betrag von 599,600. Die Indianapolis Trust So. hält Sicherheiten der Gesellschaft im Betrag von ,27.000 ' n.ir.nti.i k . , ' 9 i m " Fort Smith, Ark., 2 1. Juli. . . . . M EatsehltcheS Elend wurde gestern Nach mittag in dieser Stadt entdeckt. In emem anen quppen sano man aus . rm. r. . jm wem pausen rroy rau Joyn vauer. le Wttlwe etnes sruyeren woytverann ten deutschen Bürgers, am Malariasieber leidend und dem Tode nahe. 3n einer Ecke des Schuppens lagen die ii. iii i i r i . n t. N0lYvUrfltg geklttötten vttveN lN0tt vertrau, Monate, refpeettve 4 Jayre alt, die an Krankhetten und Hunger ,, , . genoroen waren, sn oer iammeruyen . . m . m i yulle sano man serner rau Jorvan Butter ver Pauer, welche vem Hungertode nahe war. Frau Hauer rw ' v j m no lyre nner wur.knnaq oern Por . ...!.. ceoracyl, wo ne rsarsqe,nuq Nerven weroen QS-kU s i f 1 1 A 8 ,,. B. 3nB. a. .!r....... fft:.. r... v. jiuict tviiiivc vvn viinu iyui vin Stinifn Tai auf Lebenszeit in daö w M.k;nik fAf h,.lf 4f,m ,kn,,a. ,r scki,n nk . . - . lu und weil er sich weigerte, am W M! Titel mird ihm genommen und er wird mit fflnfcrft.V', AffntttA Ans den " I II Röcken geschlagen werde, ii. er um Gnade schreit; nachher wird er zwischen vier Wänden eingeschlossen und mit knapper Kost ernährt werden, bis er bereut. Diese Entscheidung ist in der GerichtSzeitung veröffentlicht. Ausland. Politisches auö Deutschland. Berlin, 21. Juli. Mit dem Gesdh.i,ustnd ... ais.r, scheint., l.X t C 1.11 ca.vi 5 T "' L" '. "V? "'"' ittie einige qwarzieyer eo ylnzuskeuen oeiwocn. scacy emer yeule Hier em . . r m . Öenen Meldung deS Comman tantcn der kaiserlichen Aacht Hohen M . ... . . zouern, apuan zur ee ryr. von ni....5 4:w v; . cv . vr. v , , ' 0-.. s.i freilich och unbekannt. D.rB.r. I f! CO i f ? . 11 i "ner or,en.ourlex oemerrl oazu : iooqin sät raaleicyin steuere le . . a 1 . . ebenfalls unbekannt. Der ReichSanzeiger stellt übrigens fest, daß der verunglückte Lieutenant zur See, v. Hahoke, nicht erster, . sonI dern vierter Offizier auf der Sobenzollern gewesen sei. Nun also jetzt ist lendlich daS Hahnke - Geheimniß gelöst. Jetzt bedarf eS nur noch der offiziellen Feststellung, welch' em Bieyele Hahnke benützt hat, dann sind alle vsizchologi schen Motive, welche zu dem angeblichen Selbstmorde Hahnkeö geführt I t. . C. ! 1 . if i a r e . i oaorn, rau arnuiqci qarse ozooge legt. Wozu hätten wir den Reichs anzeigen? Die häufig von der Presse ge brachte Nachricht,, daß der Führer der Nationalliberalen Dr. v. Bennig. sen, Oberpräfident der Provinz Hau . nover, nq in das Privatleben zurück. in. t liit.. . i i zirer, vue, qai vivoer vieisaq Niq so recht Glauben gefunden. Setz theilt der Hannover'sche Courier, daS Organ BennigsenS, mit, daß der Ober Präsident der Provinz Hannover zu Jahreswende seinen Abschied nehmen werde. 2m Reichstage wird der greise I Harlameutarier nut n0A hjg .um n0e

der Oesston verbleiben, 4 - . . .

Der Verbrauch an höheren Offizie

re in der Armee ist ein ganz außergeWöhnlicher. Erst am 27. Juni wurden 15 Generäle penfionirt, so daß innerhalb dreier Monate nicht weniger als 30 Generäle unfreiwillig in den Ruhestand verfetzt wurden, und jetzt wird schon wieder eine Massenverabschlehung von Stabsoffizieren vorausgesagt. Nochimmer kein Friedenssthluß. Constantinopel, 21. Juli. Der Sultan hat einen Erlaß unterzeichnet, in welchem er die Schlichtung der Grenzfrage mit Griechenland im Einklänge mit den Wünschen der Mächte sanctionirt. C o'n sta n t in o p e l. 22. Juli. ES scheint, daß der Erlaß deS SultanS für Annahme der Grenze, die von den Militärattaches der Mächte entworfen war, Vorbehalte enthält, die wahrscheinlich bedeuten, daß weitere Verzözerungen stattfinden werden. Nachrichten von A n d r e e. Christian!, 21. Juli. Eine Depesche von Stavanger sagt, daß in der Nachbarschaft von Seevde, in Nisylke.'eine Brieftaube gefangen wurde, die an einem Fuße einen silbernen Ring irug und auf deren Flügel golgendeS gestempelt war : Nordpol 142 W. 47,62". Angenommen, daß die Brieftaube, die in Westnorwegen gefangen wurde, von Andree'S Ballon aus fliegen gelassen wurde, würde die auf die Flügel gestempelte Bemerkung North Pole 112 W." andenken, daß der gorscher aus Alaska zu getrieben wird. -Ml H a g e l s ch l a g. Zürich, 21. Juli. Sin furchtbarer Hagelsturm verwüstete daS Land nördlich vom Züricher See. Ernten u. Fruchtbaume wurden vernichtet, Hauser befchgdigt und die Telegraphenleiungen .niedergeweht. Die Verwüftung ist weit ausgedehnt und herrscht allgemeine Bestürzung in dem schwer betroffenen Distrikte. Ochlsss. Nachrichten. Angekommen in : QueenStown: Teutonic" von New Aork; Velgenland" von Philadelphia. Bremen: H. H. Meier" von New Aork. P l y m o u t h : Saale" von New Aork. Southampton: St. LouiS" von New Jork. Philadelphia: Nederland" von Antwerpen. Glasgow: Anchoria" von New Aork. Liverpool: Teutonic" von New Lork. Cherbourg: Saale" von New Sork. Rotterdam: Obdam" von NevSork... Kopenhagen: Island" von New Jork. New Aork: Lahn" von Aremen. allerlei. R ü h r e n be n & e l) b x am, dc freilich ihr Leben in die höchste Gefahr brachte, bekundete ein Töchterchen eines früheren Bahnbeamten Namens W. N. Person in Los Angeles. Cak. Der Mann, früher im Fracht-Departement der '.Sant Fe-Bahn" angestellt, seit längerer Zeit jedoch beschäftigungslos, gab seiner achtjährigen Tochter Kar? bolsäure ein und naym selbst eine Dosis Gift. Er ist seitdem gestorben, doch gelang es. das Leben des Kindes zu retten, obgleich dessen Zunge und Kehle durch die Säure schwer verbrannt find. Er hatte dem Kinde seinen Plan mitgetheilt und ihm vorgestellt, daß es, wenn es einwillige, mit ihm zu sterben, binnen wenigen Stunden bei seiner Verstorbenen Mutter im Himmel sein werde. Das Mädchen, welches jetzt im Hospital liegt, sagt, es habe nicht ster den wollen, habe jedoch das Gift ge nommen. weil eS seinem Vater nicht ungehorsam sein wollte. Ein sonderbares Verdikt gab eme CoronerS - Jury in Bal timore ab. Die Jury war vom Cor. ner Dr. Chas. Buddenbobn einher fen worden, um die Todesursache deS im Stadt Hospital- verstorbnen CVT . ? , . .. . ri mL- . . ' r rt . . . arwiici Mly. v,. uiocriamp resizuVellen. Elderkamp war vorige Woche M Harford County von dem NegerAl fred Banks geschlagen und nach der tztgdt gebracht worden. Deu Nege verhaftete man inBelair und Mte. ihn

unter Äü'rgschaft. Nachdem' mehrere Zeugen die Affaire beschrieben hatten, sagte Dr. N. G. Keirle aus, daß er bei der Postmortem - Untersuchung gefunden .habe,' daß Elderkamp an der Schwindsucht und Entkrästung gestorben sei. Die Geschworenen gaben darauf folgendes Verdikt ab: Dav. Elderkamp kam zu seinem Tode durch die Schwindsucht und Entkräftung, verursacht durch Schläge, die er von dem Neger Alfred Banks erhielt." Der Neger wurde den Geschworenen von Harford County überwiesen. EinenKampf -mit einem Adler bestand eine junge Dame. Miß Bertha Moore, bei Jersey - Shore. Während sie im Bergwald in die Lectüre eines Buches vertieft war, hörte sie plötzlich den Hülseschrei der kleinen achtjährigen Elsie Talsen, die sie auf ihrem Spaziergange begleitet hatte und in der Nähe herumlief. Als sie sich umsah, erblickte sie, wie ein mächtiger Adler auf das Kind herab gefahren war. es zu Boden gestürzt hatte und seine Krallen in dasselbe zu schlagen suchte, um es in die Luft zu tragen. Als sie zur Hülfe herbeieilte, ließ der Adler von dem-Kinde ab und flog ihr auf den Kopf und die Schultern. Frl. Moore suchte den Adler fort zu scheuchen, der sich aber nur erhob, um sogleich wieder mit furchtbarer Gewalt herab zu stürzen und die Kleider der jungen Dame zu zerreißen und ihr das Gesicht und den Körper mit seinen Krallen in schrecklicher Weise zu verletzen. Schließlich umklammerte sie in Todesangst den Hals des Adlers, der im Kampf den Halswirbel brach. Mit

Blut überströmt führte sie das Kind, das nur wenig verletzt war, nach Haus, während sie als Beweis ihres Kampfes den Adler nachzog, der von einem Flügelende um anderen acht Fuß man. o 0 in in c n o t c Jt a ch u ben her es sind so viel, wie Sand am Meer ? IU Stolp. ut Stolp, ut Stolp!" sind die Worte, welche der Soldatenhumor der pommerschen Sta gimenter dem Zapfenstreich unterlegt. Aber der Vergleich mit dem Sand am P!eer hinkt; denn dieKaschuben schmel zen immer mehv zusammen. Gegen Ende des vorigen Jahrhunderts gab eS noch viele Kirchspiele, welche das Kassubische redeten. Jetzt wird bald der letzte begraben sein, der Kassubisch persteht. Sp war im Kirchspiel Chär brow, Kreis Laüenburg, in der Mitte des vorigen Jahrhunderts das kassubi sche Element überwiegend. 1859 waren höchstens noch 8 Kassuben im Kirchspiel vorhanden, deren letzter, ein Fischer. 92 Jahre alt, 1872 starb. Anderswo wird in einigen Gemeinden noch kassubisch gepredigt. In eine? derselben Wollte der Prediger einem alten, kranken Kaschuben. der auch deutsch verstand, in's Gewissen reden, und zwar in deutscher Sprache. Da wandte sich der Mann um und meinte: Ach was. ick mot kassubisch vermahnt w-rden Hiesiges. X7 Superintendent Colbert hat eine Petition um Begnadigung von Zameö Burton, deö Mörders . des Feuerwehrmannes Frank Redmond angefertigt, die er hofft, in kurzer Zeit, mit vielen Unterschriften versehen, dem Gouvernör von Tennessee eigenhändig übermitteln zu können. Herr Colbert hofft die Unterschriften aller Staatsund Stadtbeamten zu erlangen. Der Zweck ist, den Mann gleich nach seiner Begnadigung hierherzubringen und wegen deS Mordes zu Prozessiren. Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und ändere Körpertheile Hood'S Sarfaparilla, der große Blutreiniger heilt Salzfluß'. Ho od'S Pillen wirken vonüglich nach der Mahlzeit und kuriren Kopfweh. 25,5, CT 3ohn Ford, der am Dienstag Abend von den Polizisten Griffen und White wegen Trunkenheit verhaftet wurde, ist gestern wieder wegen Erlangung von Geld unter Vorspiegelung falscher Thatsachen verhaftet worden. Man glaubt, daß sein eigentlicher Name Sullivan ist, denn diesen Namen hat er in seinem KosthauS, No. 118 N. New Jersey Str., angegeben. AuS einem Buche, welches er in der Tasche trug, war zu ersehen, daß er $75 alö angeblicher Agent der Zron MolderS' Union kollektirt hat. Seine Kollektiv nen waren wie folgt : Indianapolis Brewing Co. $25; Cineinnati Brewing Co. $10; Saks Co. $10; Progreß Clgihing Co $10; L. S. AyreS & Co. $10; Baar $5; Baar $5. Sullivan soll auch in einem gewissen Clark einen Mithelfer gehabt haben, der sich alö Agent der. bedrängten Minneuarbeiter ausgab und ebenfalls Geld kollektirte. Clark wurde gestern verhaftet und gab seinen Namen als Joe Williams an. Daö Verhör findet am 27. SuliIatt

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hat sechs Monate gelagert.

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