Indiana Tribüne, Volume 20, Number 303, Indianapolis, Marion County, 21 July 1897 — Page 3

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C. C. EVERTS, Deutscher Zahn - Arzt. So. 8J Nord Pennsylvania Stl. Hat ird auf Wunsch angewandt. Dr. E. R. Schaefer, Drzt und Shirurg, o. 1202 Madison Ave., nahe MorriS Str., frSSere Nummer 4?a. Sprechstunden: 9.8a Ubr Morqen. 2-4 Uhr Nachmittag. 79 Uhr Abend. Televdon22. Dr. THEO. A. WASSER bo. 91 Zvrd Delaware (Str. -p?chdi, : 9 !0Uhr,rm.. 2 4 JU dra.: S,ntaz: rm. ßXJ Telephon 84. Dr. I. A. Snteliffe, defchäftiat fte auchli,hlich mit wundSrUliche Zöllen nd mit Geschlecht no Urtnkrankheiten. No. 8a Ost Market Straße. OfflceTtunden: 9 bis 10 Uhr Vorm. 2 biß 3 lUr Nachm. Sonntag ausgenommen. Tele xdon 941. Dr. I. Btthler, 120 Sst ffcCnrty Str. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 bis 3 U?r Nachm.; 8 bis 9 Uhr Abend. Telephon 1446. Sprechstunde: Sonntag? n Bormittaal. , i Hin dattliöarer Fatient, Ire seine voNfländsq ilunq von sckm Leiden einer n einem Doktorbuch angegebene Ärjrnei der dankt, läßt durch un dasjklbe kostenfrei an seine leidenden Mitmensch,, verschicken. Ueber Snt ftehuna und Heilung von rankheiten giebt diese vorzügliche Werk genauen Aufschluk. auch enthält e'lkpte, die in jeder Apotheke gemacht werden können, ddresstre: Private Clinie 4Kspensary. West llth Lt., New York, N. X. I 2 Tl.r CHA.nli(T.nit)i ist irr 91 (Tf ntt (11! bet A. S. Brandt, So., 7 Sud Pennsylvania tri&e, Indianapolis, Ind., ,n habe. jn-ti-r ' m Injektion. Eine vermanente ctur der ,rtock:gsien Fälle von onorrhia und 1 . i. . . . . . . n , . m r - . . . i vsirii. (laiantiii in in o v o iini hii w enser It'ehaa lunz ötdiq, und ohne die an, ekelnden k'.uttate oe etnneymen, ren iw i beb. tfoptba obre Sandelöl. 3. Rette . J Htou'S ihaAfoljet). ävefltt. iari. Bet. taust von allen Druagiften. Z .AV RlPANS TABUIXS are intended for chUdren, 1adic5 and all wno freier a medicrnedisguised as confectioncry.t Thcy rnay now bc had (put . -T-. V p in im üoxes, seventy-two jn a box).pricc twenty-sive cVnt r fivcbpxc for öne? do!lar.v An v druemst will ert tliem , isyouin3?sCandthcy miajwaysbe fJ ebtained byjcmittinjthe pricc tö! ySl " v -r . - meKipans cnenycai --w , CömpanvvC5C, ,ttXl0xM ßpnccE ST. b ISF 0 YCARS KXPCRIINCf. TRAOS MARKS OISICNS, ...' COPYRIGHTS Ao. ArtTone andlnj ikctcb and deacrlptlon mar luiclär aecsrtaio, kr, whetbar an lnrantion ! probablr patentaMe. Communicationa itrtctly cooSdeutlal. OldMt acancy foreecurin patent i tu Amenea. W hav a Wahtngtoa offle. Patent talea tbrough Mann 4 Co. rceiT ipecial notlce In the SCIENTIFIC AMERICAN, baatifuIlT tllustritcd, larrest clrralation of any aeientifle Journal. wekly, tarmt U-UO a Tar llJOaix moiitha. Spertmen oopieti and Uamd iKxK om Panirrs aentfre. Addresa - MUNN 4. CO. ?I Broadway. ?(aw Yar. JL 6nd yoor ntme for SoorefUf f Ul Works of Eascn FUM FIELD FLOWERS tlt Cuzeae Tkli m:n.n:nt Souvenir The most btantiful Art Productlon of the Century. "A all bnock ak tha aaat fratraat af alfftthared frem tbt braad cre af ko a fltld Farm af LaT. Contains a election of the most beaotisulof thepoems et Eujrene Field. HandBomely illustrated by tbirty-Bve of the world s greatest artists as their contribution to the Monument Fund. Bat for tha nable coatrlbotUo af tbt treatartUt Ibl bok coald aat dava beta asaautacured fcr7.oo. Forsale at dooir. Stores, or sent prepaid on reeeipt of Jt.io. The love otTeringto theChild's Poet Laureate. published by the Committee to create a fund to build the Monument and to care for the faraily of t he beloved poet. Eugene Fiel! Monument Soorenir Fund, ' tSo Uara fi-treaCChleat. KL ?0000K0 I Webster's : "lEiternatiotial ! I515tionary i Fnvaluablejn Howe.hooland 0fN. Athorough revblon of the Unabrldged, ( the purpoae of which ha beea not display nor the proTision of material for boastful and Kowy ; 'vertisenient. but tha due, judidous, cholarly, thoroueh perfeetng of a work which in all the tiajv of ha growth ha obt-'iced In an equal degree the favor and confidene of scholars and of the general public. 1 Tha One üreat dtandara Authority. Bo writra Hon. I. J. Bnnr, Juctioa U. 8. Uuprama Cour. QtiT THE . f-Sttd tot 7iM pa a to diC. CO.. rWAhen, Bruaanxu, Uau A vTssmrs LSTERÜCTfLU: .DXTislivCQs

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BON-BONS t VERSTOPFUNG IN ALLEN APOTHEKEN Vor Gericht. Kriminalroman von Paul Oskar HöZer. (Fortjetung.) Schauderno vevectte der alte Seemann seine Augen. Herr v. Macdonald trifft dasRichtige!" sagte der Staatsanwalt. Es ist seltsam, daß man so lange Zeit brauchte, um auf diesen Verdacht zu kommen. Eben deshalb vielleicht, weil er so nahe lag. Denn in sonstigen Eriminalfällen ist es üblich, denjenigen.. der das Verbrechen entdeckt, zuerst wenn auch fast unbewußt darauf hin anzusehen, ob ihm die Thätenschast etwa selbst zuzutrauen wäre. Hier hat sich nun dieser Sendlinger nachträglich in einer gar zu auffälligen Weise verdächtig gemacht. Sein Schweigen über das Wegschütten der Reste, sein räthselhaft langes Fortbleiben und heute die seltsame Ausrede, die er dem Auditeur gegenüber vorbrachte: er habe nicht gewollt, daß Ewald v. Meerheimb in den Verdacht komme, ein Trunkenbold zu sein." Damit suchte er das Fortschütten der Reste zu erklären?" riefMacdonald rauh auflachend. Für wie naiv muß er doch das Untersuchungsgericht halten! Wenn ich mir die Sache recht überlege, so komme ich zu dem Resultat. daß Sendlinger zweifellos derjenigc gewesen ist. der nach dem Fest mit Meerheimb in dessen Wohnung beisammensaß. Schon immer wollte mir's nicht so recht in den Kopf, daß ein Mann zu nächtlicher Stunde bei mehreren Graden Kälte einen Bummel durch die Düsternbrooker .Anlagen unternehmen sollte, ohne damit irgend einen geheimnißvollen Zweck zu verbinden. Dann klingt es auch ziemlich unwahrscheinlich, daß Sendlinger das erste Mal nur eine Secunde lang auf dem Altan gestanden haben sollte. Nein, er wird dem Lieutenant, uneigennütziges Interesse für dessen bevorstehende Reise nach Berlin äußernd. Irt r rx..fi .r.:n.i . . v. v ar.. l2)CCUCaji geleistet ttitv in uciii Augenblick, da Meerheimb das SchlafKimmer aufsuchte, um sich umzukleiden. htm M?in dns i?cklakmittel beiiemisrst haben. Vielleicht kam es lhm ln jener Secunde nock nickt einmal darauf an. Meerheimb in ein besseres Jenseits hinuberzubesordern; vielrncht war es nur seine Absicht, die gememsame vlelje Ewalds mit Karla zu hintertreiben!" Das lafti sicb koren!" Zaate Man?.hofer. Die That würde dadurch vollkommen erklart lem. Denn vielleicht," fuhr Macdonald in scheinbar ruhigem Tone fort, spricht auch das einigermaßen dafür, daß Vollrath Sendlinger trotz Allem, was vorausgegangen war an jenem verhängnißvollen Morgen Punkt acht Uhr auf dem Bahnhöfe war!" Der Staatsanwalt fuhr hastig empor. Sendlinger war an jenem Morgen auf dem Bahnhofe?" Ich habe ihn selbst gesehen!" fuhr Macdonald fort. Nur ein Zufall ermöglicht es. daß ich dies festzustellen vermag; denn in jener Minute kannte ich den Herrn noch gar nicht." Erzählen Sie erzäPen Sie!" drängte Mayrhofer. Jedes Wort darüber ist mir von allergrößter Wichtigkeit. Wie kamen Sie auf den Bahnhof? Hielten Sie sich denn damals gleichfalls schon in Kiel auf?" Bewahre. Ich war kurz zuvor aus Norwegen nach Berlin gekommen. Am 21. Februar hatte ich meine Verwandten aufgesucht, aber nur Herrn von der Tann angetroffen. Da ich vernahm, daß Fräulein Karla noch in Kiel bei Frau v. Zeck weile, so wollte ich die beiden Damen dort auf der Durchreise noch sehen und sprechen. Ich gedachte darauf gleich von Kiel aus in meine neue Heimath zurückzukehren, denn den Familientag wollte ich wegen früherer unliebsamer Vorkommnisse nicht besuchen. Ich fuhr also mit dem Nachtschnellzuge v?n Ber tin ab und langte in der Frühe des 22. Februars jn Kiel an." ' ' .Ach. ich erinnere mich, Sie sagten mir bereits mit dem lchtuhrzua, nicht wahr?- , .Jawohl. Ich hatte nur wenig Gepäck; und da ich in Kiel nicht Bescheid wußte, so wollte ich es gleich auf dem Bahnhof lassen; ich sah mich daher nach dem Portier um. Jn der Nahe des Eingangs zur Abfahrtshalle sah ich einen Herrn, der mir durch sein seltsames Wesen ausfiel. Er fragte in großer Erregung nach einer Dame, die mit dem kurz zuvor abgelassenen Schnellzug nach Berlin abgereist tu müsse; er beschrieb ibr Aussehen, thcilte die Wagenklasse' mit, für die sie eine Fahrkarte gehabt habe nun, die. Schaffner lachten ibn aus. denn' es ist doch unmöglich, daß sie sich' jeden Menschen, der den Bahnsteig betritt, nähe? ansehen. 'Dieser Her? war Sendlinger. Im Laufe des Vormittags wurde ich mit ihm im Hause der Frau v. Zeck bekannt. Es war mir schon damals klar, daß der Mann gehofft hatte, Fräulein von der Tann auf dem BahnHofe zu treffen." Du glaubst, daß der Mensch die Dreistigkeit gehabt haben würde, meine Tochter hierher zu begleiten?" rief der Admiral entsetzt. , DaS ist sehr wohl möglich. Er setzte jedenfalls voraus, daß es ihm im Laufe derFahrt gelingen würde, Karla oeaen deinen Entsch.unoch mehr auf-

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zureizen. 'r wollte zunächst verhüien. daß Karla sich am Abend auf dem großen VerwJndtschaftsfeste durch eine bestimmte Zusage binde." Und man sollte also annehmen müssen, daß dieser tückische Freund sich nächtlicherweile zu Ewald geschlichen und ihm einen Schlaftrunk gegeben habe, damit er am anderen Morgen nicht im Stande sei, den Zug gemeinsam mit Karla zu benutzen?" Ja. Nur so läßt sich seine Aufregung darüber erklären, daß er Karla

verfehlt hatte. Dann nehmen Sie also an. Herr Staatsanwalt, daß Vollrath Sendlinger bald nach dem Zahlmeister die Wohnung meines Neffen betreten und in jener halben Stunde bis zu Ewalds Fortgang das Verbrechen ausgeführt hat?" Mayrhofer bejahte ernst. Ich will zu Sendlingers Ehre an nehmen, daß er in dem Augenblick, da er seinem Opfer das Opiat reichte, nicht wußte, daß der Kamerad noch Ronde zu laufen hatte. Denn währcnd das Opiat sonst nur eine, wenn auch sehr schwere Betäubung zur Folge hab?n mußte, hatte es bei der draußen herrschenden Kälte den gewissen Tod des unterwegs von der Wirkung Uebermannten zur Folge. Sendlinger wußte darum!" sagte Macdonald hart. Es ist an jenem Abend häufig genug zur Sprache gckommen so erzählte man mir." ..Das wird erheblich verschärfend auf die Bestimmung seiner Strafe einwirken!" Der Admiral hatte sich stöhnend in einen Sessel geworfen. Macdonald befand sich gleichfalls in heftiger Vewegung. Er warf jetzt unruhige Blicke nach dem alten Seemann und zog den Staatsanwalt beiseite. Ist es unbedingt erforderlich. Herr Mayrhofer. daß 5)err von der Tann abermals in den Wust der kriminalistischen Erhebungen hineingezogen wird, oder können Sie auf sein Zeugniß bei der nächsten Vernehmung verzichten?" Warum fragen Sie. Herr v. Macdonald?" Nun, ich hielt es für be?r. wenn Herr von der Tann seir '. 'vlante Reise ruhig ausführen kön . Seine Eonstitution ist zähe, aber durch di: mannigfachen Aufregungen der letzten Zeit doch einigermaßen erschüttert worden. Er braucht Rübe und See Inst, um sich geistig und körperlich wieder zu erfrischen." Vorläufig brauche ich Herr'i von der Tann nicht mehr zu belästigen; erst wenn die Schivurgerichtsverhandlungen beginnen, werde ich auf ein persönliches Ersche.nen dringen und ebenso auf das Ihre, Herr v. Macdonald." Bis dahin also sind wtr frei?" Nur Fräulein von der Tann müßte ich noch vernehmen." Macdonald warf einen entsetzten Blick auf den Admiral. Lassen Sie das meinen Verwandten nicht hören. Er will durchaus nicht, daß Karla von dem unnatürlichen Tode ihres Vetters unterrichte! wird." ..Es wird nicht zu umgehen sein. Herr v. Macdona ld." Aber für den Augenblick lassen Sie die junge Dame wenigstens in Ruhe. Auch sie bedarf dringend der Sa mmliing." Ich werde versuchen, einstweilen ohne sie fertig zn werden. Falls Sendlinger sofort ein umfassendes lestöndniß ablegt, jvas ja zu erwarten steht, da die Indicien schier erdrückend ihn belasten, so kann vielleicht von einer persönlichen Borladmig Abstand genommen werden; di; Vernehmung würde dann kommissarisch stattfinden. Ich werde Ihnen darüber nach Bergen telegraphisch berichten." Macdonald athmete erleichtert auf. Wir würden Ihnen jedenfalls sehr dankbar sein, Herr Staatsanwalt!" Der Admiral hatte sich inzwischen wieder aufgerafft. Er sah müde, abgespannt und gequält aus. Da er bemerkte, daß Msyrhofer nach feinem Hut griff, sagte er: Sie reisen also wirklich schon in dieser Nacht wieder zurück, Herr Staatsanwalt?" Mayrhofer nickte. Und mir voraus eilt ein Telegramm." Sie werden Sendlinger festnehmen lassen?" Ich werde wenigstens telegraphisch Auftrag geben, ihn zu beobachten. Ihnen. Herr Admiral, wünsche ich nun beste Erholung auf Ihrer Reise! Ihrem Verwandten, Herrn v.' Macdonald. habe ich schern mitgetheilt, daß ich mich bemühen will, alle Behelligungen mit der widerlichen Angelegenheit thunlichst von Ihnen fernzuhalten." Die Männer schüttelten einander die Hände, und Mayrhofer gigg. Der Admiral verharrte noch eine ziemliche Weile regungslos. Endlich deutete er nach dem Nebenzimmer. Wenn s i e es erfahren wird, John Churchill was meinst du, ob sie dann endlich sich ihrer Leidenschaft schämen wird?" Ich hoffe es!" sagte Matoonald leicht erschauernd. Nun. dann mag die Gerechtigkeit ihren Lauf nehmen. Wenn seine Schuld erwiesen ist. so werde ich selbst ihr die grausame Wahrheit Aug' in Auge zurufen!" Herr von der Tann machte in h?ftiger Gemüthsbewegung noch einen Gang durch's Zimmer, dann preßte er schnell die Hand Macdonalds und verfügte'sich in sein Schlafzimmer. Der Schotte blickte leuchtenden Auzes nach der fest verschlossenen Thür, die ihn von Karla trennte, und ein trotziges Lächeln erschien auf seinen bleichen Zügen. Fünfzehntes Capitel. n der Frühe des anderen Tages traf Mayrhofer in Kiel wieder ein. loo ihn sein militärischer College Camp hausen auf dem Bahnhöfe in Empfang nahm und sofort in seine Wohnung ?inlud .

Sie sind Junggeselle, Herr Skaatsanwalt. und finde., bei sich eine unaemüthliche. leere obnuna vor.

: Bei mir sind Sie nach der durchwachI . . i P . ' mm' ten unv ourazsalzrc-.ien nacht vejjer aufgehoben. Uebrigens habe ich nach Empfang Ihres ?elegramms auch i dem Criminalcomm issär Auftrag gegej Un, mir zu bericht, n, falls etwas Aus ' fälliges passirt." Marnbcfe? nahm die Einladung an : und crfr:sch!e sich in der Wohnung des ! Collegcn zunächst durch ein Bad und j ein reichliches rühstück. Die Herren besprachen darauf den sensationellen Fall, der für Mayrhofer die Vera7.lzf?ung zur Reise nach Hambürg gewesen war. Camphausen gerieth durch den Bericht Mayrhofers über die rgebnijje von dessen unterredung mit Herrn von der Tann und mit Macdonald m immer größere Er rcauna. Auch ihm leuchtete die Be weisführnng des Collegen ein. Sie befanden sich mitten in lebhaftester Debatte, als der Abgesandte des Criminalcommissärs Weindel sich melden ließ, um die von dem Schiffsbaumei ster geplante, aber sofort verhinderte Wiederabreise zu melden. Also ein Fluchtversuch!" sagte der i.rnVrrtTf 1 r V rrt v Zr( mlllm. C VUUilXUIUlV.ill. IMVllil U IUJ Cllllj Cltig machte, irrn in der Begleitung des , , -, c rt i ... f t T vuioirciirs oen )ang naey oer Woynung Sendlingers anzutreten. Sie trafen den Schiffsbaumeifter in Höchster Erregung. , ' VjJcm hält mich hier fest, meine 5-errcn!" rief Sendlinger den Eintresenden ganz außer sich zu. Was ist geschehen? .Handelt dieser Beamte in Ihre Austrage?" Mayrhofer schickte den Commissär aus dm Zimmer, mit dem Auftrage. d?3 Gepäck aus dem unten bercitstehendn Wagen durch das Mädchen wieder herausschaffen zu lassen. Soll der Kutscher unten noch langer warten?" Der Staatkanwalt überlegte einen Augenblick. Ja. er soll warten und daS Verdeck deZ Waqens schließen." Sendlinger sah ihn mit großen Au, o.cn au. DaZ heißt mit andren Worten: Glz w-'llcn mich von hier fortführen lassen?" 'Irinkflens rnrß ich verhindern, daß Sie sich der l-:vo?stehcnden Verh.'.:'.dli:ng abcrmals durch eine Flucht cntiehi'n!" Vollrath war kreideweiß geworden. Ich N'äre Ihnen aber doch dankbar, wenn Sie mir erklären wollten, auf Etnnd welchen Verdachts oder welcher Anllaae Sie über meine Zeit und meine Freiheit verfügen?" Das wird Ihnen im Laufe Verhörs klar werden!" sagte des der Auditeur. Sendlinger runzelte die Stirn. Sie wollen mich also zwingen zu einer Zeugnißabgabe? So viel liegt Ihnen an'meiner Aussage?" Jawohl, gerade an Ihrer Aussage, Herr Schiffsbaumeifter!-, U Vollrath merkte an dem kalten Tone, daß jedes weitere Wort überflüssig sei. Er sah sich unerbittlich festgehalten undLezwungen. die volle Wahrheit zu sagen. Nur die eine Hossnung erfüllte ihn noch, daß Frau v. Aeck.w zwischen ihr Vergehen eingestanden ha ben möchte, und daß ihm dadurch die entsetzliche Aufgabe erspart bleibe, die alte Dame Aug' in Auge Lügen zu strafen. Ohne sich auf weitere Verhandlungeu einzulassen, befahl der Staatsanwalt die Ueberführung des Schiffsbaumelsters nach dem Commandantur. gebäude. Sendlinger mußte dem Commissär folgen, der in Gesellschaft des Polizisten in dem inzwischen geschlossenen Wagen dem Flüchtling gegenüber Platz nahm. Sckweiaend aina die Fahrt v?r sich. An Ort und Stelle angekommen, geleitete man den Schiffsbaumeifter in ein neben dem großen Verfammlungssaal liegendes Zeugenzimmer, in das er bis zum Beginn des Verhörs eingeschlossen werden sollte, Sendlinger protestirte hiergegen lebhast, und dem Adjutanten, d:r aus sein Klingeln endlich herbeigerufen wurde, erklärte er. daß er sofort Beschwerde einlcaen werde. lFortsej)ung folgt.) V Jolianntsfener. (Zortsehung und Schluß Im Dorf herrscht bewegtes Leben. Die Leute sind heute trotz des Heuets" schon um sieben Uhr vom Feld hcimgekehrt. Jetzt wird noch rasch zu Nacht gegessen, dann geht's aus djc Bluttene" hinauf. Zuvorderst in Reih und Glied die Schulkinder; dann kommt die Dorfmusik. ganze neun Mann. Sie blasen den Marsch, den sie schon seit Jahresfrist üben, immer noch so falsch wie am ersten Tag. 's liegt an da Jnschtrumenta," meint der Barbier, der hier das Scepter schwingt, sie sen verschtimmt un blieba verschtimmt." Dahinter kommen Alle. Burschen und Mädchen. Männer' und Frauen. Kewer bleibt zu Hause. Selbst der allbeliebte Pfarrer hält es anders, als die Mehrzahl seiner Amtsbrüder; er schimpft nicht über die altheidnischen Bräuche, sondern macht selbst mit. dann weiß er. daß Alles ehrbar zu gebt. Nur der Gemeindewaibel muß . u Hause bleiben und Wache halten. Er Jedermann sagt so. CaScaretö Candy Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung deS Zeitalters, augenehm und erfrischend im Geschmack, wirkt sanft , und sicher auf Nieren, Leber und Eingeweide, daS ganze System reinigend. tnU fernt Erkältung, kurirt Kopfweh, Zieber, anhaltende Verstopfung und UnVerdaulichkeit. Kaufen und. versuchen Sie eine Sckachtel von C. . &. beute; 10, 25, und 50 Cent. Verkauft und I Heilung garantirt von allen Apotkzeke.

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schwort heute, wie schon seit zwanzig Jahren, daß er im Oktober seine DeMission eingeben werde, weil er an Joharnn unten bleiben müsse. Im ersten Jahre war die Gemeinde darüber so erschrocken, daß man berathen hatte, ob der Waibelbaschi nicht auch mitkommen könnte. Er war zu der Zeit der einzige Krüppel im Dorf gewesen, und einem gesunden Mann kann man den Wachtdienst doch nicht zumuthen. Seitdem aber der Florentin beim Holzschleifen beide Beine gebrochen, harren die Dörfler mit Gleichmuth, daß der Baschi demissionirt. Aber sie können lange warten, denkt dieser, der Waibel ist ein Beamter, und das ist eine Ehre: er wartet, bis der Tod ihm die Demission gibt. Jetzt sind sie drüben. Drüben, hinter der steilen Gempenfluh geht die Sonne unter; im Walde wird's allmälig still. Jetzt tönt von der Dorfkirche her der Englische Gruß". AlleS schweigt. Der Pfarrer selbst betet vor. die Gemeinde antwortet. Es ist ein feierlicher Augenblick, wenn so der freie Wald zum Gotteshaus wird. Droben wölbt sich der Himmel, dunkel aber wolkenlos, und durch die Tannen geht's wie andachtsvolles Beben. Da plötzlich zuckt es drüben auf dem Gempenstollen, dem höchsten Gipsel der Gegend, auf. Jetzt entzünden die urjchen lyre Fackeln, und m weiten Bogen fliegen sie in den Stoß. Rasch züngelt es empor, wenige Augenblicke, und der aanze Reisiatbürm ttebt in Flammen. Und jetzt ringsum auf allen Bergen loht es empor. Der Himmel färbt sich weithin in rother Gluth. das von Feuersäulen getragene Dach eines Weltentempels. Und es wird still ringsum; staunend und ergriffen fchauen die Leute das gewaltige Schauspiel. Da geht ein Raunen durch die Reihen: Der alt Amtsrichter will rede." Schon steht der 87iäbriae Greis da: der sonst gebeugte Rücken richtet sich mächtig empor; sein dichtes weißes Haar flattert um das ebrwürdiae Haupt. Eidgenossen." ruft er, Eidgenojlen! Vor vielen Jahren da lohten auch die Feuer auf den Bergen. Und sie riefen von Bera zu Bera. von Thal zu Thal die Kunde: der Feind ist eingebrochen rn's Land. Und es erhoben sich unsere Ahnen in den Städten, in den Dörfern, auf den Al men und zogen gottvertrauend in den Kampf gegen die Uebermacht. Und noch waren die ersten Brände nickt erloschen, da lohten schon neue empor, aber Freudenfeuer. Feuer der Freiheit! Und, treue Eidgenossen, wenn wieder einmal der ??eind in's Land brechen sollte, dann werden wieder die Feuer rufen, und wir Alle folgen dem Ruf zum Kampf für unsere Freiheit. unsere. liebe schöne Schweiz!" Unbeschreiblicher ?lubel antwortet dem verehrten Greis. Einige fangen an. Andere fallen ein, und jetzt braust in vollen, mächtigen. Klängen das Ru st du. mein Vaterland!" in die Nacht, hinaus. Da, ein gewaltiger Krach; die stolze Tanne ist besiegt, der Feuerstoß bricht zusammen. Vor Allem die Buben jauchzen laut auf und springen vor: .schteoawersa, Schtebawersa! Aber auch die Knaben" sind voraetreten. Jeder sucht sich eine Scheibe heraus, dann wägt er sie prüfend an der starken Haselgerte; denn eines Jeden Ehrgeiz ist, die Scheibe am weitesten zu werfen. Der übrig bleibenden kleinen bemächtigen sich balgend die Jungen. Noch sind sie Meister. Die Scheiben werden in's Feuer gelegt, bis sie rothalllbcnd sind, dann wird die Gerte durch das Loch in der Mitte gesteckt. einige kräftige Schwünge, und in weitem Bogen fliegt das Feuerrad in's Thal hinab. Dock tent müssen d e Buben wea: der feierliche Augenblick ist da. wo die .Knaben vortreten, die noch dieses Jahr heirathen wollen. Es sind ihrer sechs. Der erste ist Frgnzseppö Eugen. Alles lacht, als er jetzt mit kräftiaem Arm die mächtiaeScheibe schleudert und sein Schieba, Schieb, fliaq über de Rhi, 's Rost soll mini Liabsti si" hinausruft. Es ist ja schon das zwölfte Jahr, daß er seiner Rosi die Scheibe wirft. Das isch aber sicher 's letzte Mol," meint er zu dey lachende. Umstehenden. Jetzt kommen die Andern, dem Alter nach; Jedem antwortet ein schallendei Hochrufen, wenn er den Namen der Geliebten genannt, und freudig tritt er in den Kreis der umstehenden Frauen zu seinem Mädchen. Als Sechster kommt jetzt derSchojes. Sein Gesicht ist blaß, aber festen Schrittes tritt er vor. Er hat die größte Scheibe gewählt, die die Andern als zu schwer haben liegen lassen. Als wäre es ein Spielball, .so leicht schwingt er sie. und letzt fliegt sie in gewaltigem Bogen durch die Luft: Schieba. Schieba. fliag über de Rhr '4 Kathrinle soll mini Liabsti si. Aber nur die Jugend antwortet tU Vem Ruf. Die Andern wenen sich fragend gegen eingnder. Was. 's Kcu thrm. nickt 's Vronl? Muthmaßung ge werden ausgetauscht. Mancher schimpft. Ja. das Geld. Laut aber kvagt Niemand seinen Tadel kundzu-" geben, sie flüstern nur. denn der Schkatthofner steht in der Nähe, und er ist der mächtigste Bauer weit herum. . Und jetzt tritt 's Kathrinle keck aus dem Kreis hervor und hängt sich an den Arm des Burschen.der bewegungslos beim Feuer Mi und noch immer in's Th Mabschaut. als sei dort M stiner Scheibe sein Glück versunken Willenlos laßt er sich von dem schmucken Mädchen wegführe.' das in seinem Stolze die finstere Miene des Burschen nicht gewahr wird. Er aber nichts von ihrem munteren GeAmi . .1 lt. V piauoer; ein cyrei geui igm in ve. Ohren, den er allein gehört hat. als er den Namen der Kathrin geruren. der Schrei der armen Vroni. die, in den Aannen. versteckt, die Vorgänge überwacht chatte. - Dsuicht.lan bat man &t!. Ver?

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A Colorado Editor says of Rlpans Tafcülcs:

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muthungen nachziihängen; jetzt ' tritt der echte Vottshumor in seine Rechte. Lautes Hallod begrüßt den Jockeli Hans, einen alten Knaben" von siebzig Jahren. Mit leidlicher Kraft schwingt er seine Scheibe: 's Ürschi soll mini Liabsti si!" Und 's Urschi reicht ihm mit dankbarem Lachen die Hand. Sie ist ein Maidle", auch hoch in den Sechzigern. Sie haben sich einmal gern gehabt, die Beiden; es ist schon lange her. Es hatte nichts daraus gegeben, die Alten waren dagegen gewesen, aber lieb behalten haben sie sich bis heute. Und jetzt kommen Alle an die Reihe, alte und junge Männer: selbst manckes Mädchen versucht seine Kraft. Da horch! Was ist das? Im Augenblick ist Alles still; dann plötzlich wie ein Ruf: 's stürmt! 's Hck im Dorf!" Und in wilder ast geht es den erg hinunter. Jetzt sind die Ersten um den Beravorspruna. der den Ort verdeckt. Der Vroni ihr Hüöli brennt! Es ist so. Wie ein zweites .okan. nisfeuer loht es drüben auf der ))aloe. Do isch nüt me z'macke meinen Einzelne. Dann prüfen sie. woher der Wind komme, und als sie sehen, daß den Dorfhäusern keine Gefabr drobt. gehen sie ruhiger der Brandstätte zu. Vluerlet Muthmaßungen werden laut, wie das Feuer entstanden. Sicher nicht vom Johannisfeuer aus: der Wind ist gerade entgegengesetzt. Wo ist btnn me Arome Keiner da te sie aes ml I I D ' 4 ' hen. Aber Allen wird das Schreckliche klar, als sie beim Häuscken anlangen. das nur noch ein Trümmerbaufenist. Da sitzt die Vroni. so nahe es geht, an iyrem brennenden Hauschen und starrt in die Gluth. Bisweilen, wenn die Flammen höher schlagen, ruft sie: Schieba. Schieba. fliaa über de Nlü. Der Schosef soll mi Liabster si!" Da ist kein Zweifel, die Vroni ist verrückt geworden und bat ibr 5)äuschen selbst in Brand gesteckt. Jetzt tritt der Pfarrer auf sie zu; erss läßt ie ncy ruhig von ihm weawbren.dann aber springt sie ihm vlöklick davon und läuft mit gellendem Lachen in den Wald. Der alt- Amtsrickter tritt auf den Geistlichen zu: Herr Pfarrer, Ihr müßtet eigentlich dem Schosef gehörig in's Gewissen reden, buh er das Maidle doch noch nimmt." .Das will ich aern thun. Amtsrickter,- antwortet der Pfarrer, aber ich fürchte, da hat der Seelsoraer nickts mehr zu thun, da ist nur der Arzt am Platzt So war es auck. Die scköne Vroni war unheilbarem Wahnsinn verfallen. Ein galanter B a t e r. Sie haben ja da gleich zwei Flügel stehen. Herr Blüklcs. Nu', es soll nicht heißen, daß meine Tochter, das Engelche, hat nur einen Flügel!" I m m e r p r a k t i s ch. Er (stngend): Wenn ich ein Vöglein wär' " Sie: Ich wünschte. Du wärest es, dann hatte ich bald neue Federn .zur meinen Hut." ' Schlau. Wie' stellen Sie es nur an, daß i:n Theater die Damen vor Ihnen, stets den Hut abnehmen?" ch bewundere gegen meinen Nachbar laut das prachtvolle Haar der betrefsenden Dame und bedaure, daß derHut so viel verdecke." Fra.1 Lives Cut Short. Infants cutting their teetli during hot wcather Osten have their frail life cut short y that deadly sammer com plaint, d'arrhoea and dysentery. Mothers, protect and save your babies lives by the early use of Dr. John "V. Bull's Baby Syrup, afeeUitator of Ma?, and an uu&iling remedy for baoy com plalnia. "I can not speak too highly of Dr. Bull's Baby Syrup. It !s the best I have ever used, and X would not bo without it. X would adviss all mothers to try ii and seo for themselves YfbaX ft. wonderful medicine it is for tha allmcuta of babies. Mrs. H. McPerron, Lenzburg, 111." DrJJuU'aBabySyrup. Is sold by all dealers for 25 cents. Take nothing ehe, but insist on getting; Dr. John W. Bull's Baby Syrup. Aü haben bei: Ins. D. Gauld, 201 Jndisna Ode. I. O. Brsn, JLinoÄ & LaSfo Sot.

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