Indiana Tribüne, Volume 20, Number 301, Indianapolis, Marion County, 19 July 1897 — Page 1
A H svr riC W f K AO, s$ s l IV vv y ky w c yv o , Mük , Office : No. 18 Süd Mabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis, Indianer, Montag, öen Juli 189?. Jahrgang 30. No. 301
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Inland. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und am Dienstag; möglicherweise Regenschauer am Dienstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 85 Grad, niedrig? 67 Grad. - Spanien soll berappen. Washington, 18 Juli. Herr Woodsord, unser Gesandter in Spanien, ist von der Regierung angewiesen worden, die Ansprüche der Familie deö im Gefängniß gestorbenen Dr. Ruiz, welche 576,000 betragen, mit allem Nachdruck zu betreiben. Die für Woodford ausgearbeiteten Znstruktionen betonen, daß die Triebfeder unserer Regierung lediglich die Liebe zu Wahrheit und Recht sei. Obgleich die Umstände einen weit höheren Schadenersatzanspruch rechtfertigen würden, ist der Gesandte doch angewiesen worden, zu sagen, daß man sich in Uebereinstimmung mit dem Geiste der Mäßigung, welche unsere Regierung in der ganzen Angelegenheit an den Tag gelegt habe, mit der erwähnten Summe begnügen wolle, aber daraus bestehen müsse, daß dieselbe baldigst bezahlt werde. Brutale Weißkappen. B l o o m i n g t o n, 3nd., 18. Juli. In Polk Couty wurde letzte Nacht die Familie von Christoph Deckard von Weißkappen heimgesucht. Die Halunken kamen sechs Mann hoch und holten Herrn und grau Dkckard, sowie deren Kinder, denen im Uebrigen kein LeideS zugefügt wurde, auS den Betten. Draußen wurden beide auf'S Brutalste mit Hickoryruthen gepeitscht, worauf man ihnen bedeutete, wenn sie nicht binnen einer Woche die Gegend verließen, so würde man sie aushängen. AlS einzige Entschuldigung sür die nächtliche Schandthat wird gesagt, die Deckardö hätten allerhand Trouble" angestiftet. -.- Zwei Kinder geraubt.C h iea g o,I8. Juli. Zwei Söhne der grau Annie Brown von Chicago, Dweitt und John Brown. find geraubt worden und sind so spurlos verschwunden, als ob sie von dem Dampfer, auf welchem die Mutter sie zuletzt gesehen, gefallen wären. Die Mutter verließ am Donnerstag Abend mit ihren Söhnen Milwaukee. Auf demselben Boote befand sich eine Frau, die mit Frau Brown in Milwaukee oberflächlich bekannt geworden war. Am Freitag Morgen, als das Boot in Chicago angelegt hatte, wollte Frau Brown ihre Söhne rufen, fand die Kajüte aber leer. Die erwähnte Frau war ebenfalls verschwunden und Frau Brown ist zu der Ueberzeugung gekommen, daß dieselbe die Kinder gestöhlen hat und mit ihnen unter dem Schutz der Dunkelheit unbemerkt anS Land gegangen ist. Die betreffende Frau soll gesagt haben, sie sei eine Schauspielerin. Gegen Powderly'ö Ernen nung. N e w Jork, 18. Juli. Die Central Labor Union nahm heute Nachmittag in ihrer Sitzung nach langer Debatte folgende Resolutionen an : Beschlossen, daß die Ernennung T. W. Powderly'ö zum EinwanderungSCommissär die größte offizielle Beleidigung ist, welche die BundeSregierung der organisirten Arbeit jemals zugefügt hat." Der Streik der Kohlengräber. M a r t i n ' S F e r r y, O., 18. Juli. Den Minenarbeitern von Dillonvale wurde gestern erklärt, daß sie morgen an die Arbeit zurückkehren müssen, anderen Falles neue Leute angestellt werden würden. ES passirten heute 200 Cisenbahnwagenladungen Kohlen von West Birginien hier durch. Huntington. W. Va., 18. Juli. Minenarbeiter von Thaker, Logan und Dingen, die gestern Nach mittag entschieden, zu streiken, hielten heute Nachmittag eine -Massenver sammlung ab und zogen ihren Beschluß in Wiedererwägung. Sie werden am Montag wie gewöhnlich zur Arbeit gehen.
P ittöburg, Pa., 18. Juli. Die
Ereignisse deS Tageö im PittSburg Kohlendistrikte deuten Trubel an. Vor einigen Tagen stellten die Besitzer der Boone und Allison Minen von Cannonburg an den Sheriff von Washington County daö Gesuch, weitere Deputieö zu senden und sollen sich bei jeder Mine an 30 HilsSsheriffS jetzt befinden. Heute hielten die Minenarbeiter der MillerS und TomS Run Distrikte Massenversammlungen ab. ES fanden ferner Massenversammlungen in Bridgeville und anderwärts statt. Die Leute waren alle der Anficht, daß der Streik gewonnen werden könne, wenn die Arbeiter aller Minen sich dem Streik anschließen und eS wurde beschlossen, heute Nacht nach CannonSburg zu marschiren. Die Reising Musikkapelle und daö Cecil Trommler Corpö wurden engagirt und 1000 Mann werden heute nach CannonSburg, 12 Meilen weit, marschiren, um die dortigen Arbeiter zum Streik zu veranlassen. Man befürchtet Wirren, hofft aber, daß die HilsSsheriffS sich beim Erscheinen der großen Masse friedlich verhalten werden. Die Unterhandlungen, die Kohlenbesitze? dieses Districtö zur Unterzeichnung der gleichförmigen Lohnskala zu veranlassen, dauern fort. Die mit der Arbeit betrauten Kommissare haben daö Gefühl, alö ob sie ihren Zweck erreichen würden. Weeling, W. Va., 18 Juli. Die Streiker in Dillonvale wurden heute benachrichtigt, daß ihre Plätze mit auswärtigen Leuter. besetzt werden würden, wenn sie morgen nicht zur Ar beit zurück kehrten. Die Majorität der Streiker ist gegen die Wiederaufnahme der Arbeit. Fairmount, W. Va., 18 Juli. Von 500 Minenarbeitern, die heute im Willow Tre Schulhause nahe Monongah eine Versammlung abhielten, erklärten sich 317 bereit, morgen an den Streik zu gehen. Ausland. EincouragirterProfessor. Berlin, 18. Juli. Dr. Reimbold von Wiesbaden, welcher alö Professor der Sozialökonomie an die Berliner Universität berufen . worden ist, hielt auf einem ihm zu Ehren veranstalteten .Abschiedsbankett eine Rede, in welcher er sich über die Regierung und ihre Angst vor der Sozialdemokratie lustig machte. Er erklärte, die Regierungömethoden, welche zur Zeit in Preußen im Schwünge seien, bildeten eine ernste Gefahr sür Preußen und für ganz Deutschland und bei der nachsten Wahl werde daö deutsche Volk sicherlich in einer Weise, die nicht mißverstanden werden könne, zeigen, daß eö auf diese Weise nicht regiert zu werden wünsche. Er schloß mit folgenden Worten: Der Monarchismus ist außer Stande, durchgreifende Reformen einzuführen. Dazu gehört ein freies Volk mit einer starken Regierung Allerlei auö PreußenDeutschland. Berlin, 18. Juli. Die Regierung, die Agrarier uud die Producenten sind in große Verlegenheit gerathen durch die Erfolglosigkeit der Versuche der Regierung, einen Compromiß mit den streikenden Produktenbörsen in den großen Städten herbeizuführen. So, wie die Sachen jetzt liegen, haben die Landleute keine Ahnung, welchen Preis sie für ihr Getreibe fordern sollen, da keine Börsenberichte mehr veröffentlicht werden. Daö wird besonder? schwer in den Landdistrikten empfunden, wo die kleinen Bauern die ohnmächtigen Opfer gewissenloser Spekulanten find. Seit Mai sind die Cerealien im Preise gefallen, statt, wie Gras vo Kanitz, der Vater deö anstößigen neuen Börsengesetzeö, im Reichstage prophezeit hatte, zu steigen. In Paris und in Budapest dagegen ist der Preis wirklich gestiegen. Die Kaiserin und ihre Kinder genießen ihren Landaufenthalt in Tegernsee. Die Kaiserin hat ihren Plan, den Kaiser in Kiel zu besuchen, aufgegeben, nachdem über daö Befinden deö Kaiserö, welcher bekanntlich auf der Hohenzollern" ziemlich schwer an Auge verletzt wurde, günstigere Yfrichte eingetroffen sind.
Acht von den achtundvierzig sozial
demokratischen Mitgliedern deö Reichstageö, darunter auch Liebknecht und Stadthagen, büßen zur Zeit Haftstrafen wegen Majestätsbeleidigung ab. Wegen eines ähnlichen Vergehens wurden gestern eine Anzahl russischpolnischer Studenten verhastet, welche daö Politechnicum in Charlottenburg besuchten. Nach ihrer Verhaftung wurden die fremdländischen Musensöhne nach der russischen Grenze gebracht und dort der russischen Polizei überantwortet. Unter ihnen befindet sich der bekannte Nihilist Witschwerin, welcher sofort die Reise nach Sibirien antreten wird. Viele andere sind alö verdächtig verhaktet worden. Wegen verdächtigen Herumschleichenö um die Artilleriekaserne in Ulm sind der Sohn eineö angesehenen Bürger, Namenö Wagner, sowie ein Franzose mit Namen Estog festgenommen und eingesperrt worden. Bei dem letzteren fand man eine Anzahl Karten, Festungöpläne sowie compromittirende Briefe. Die Gemeinden in Böhmen streiken. Berlin, 18. Juli. Der schon seit mehreren Wochen fignalisirte Streik" der deutsch. böhmischen Gemeinden hat heute thatsächlich begonnen. Die Gemeinden stellen von heute ab alle Wahrnehmungen", alle Arbeiten, die sie bisher zum Besten des Staates für diesen machten, als Führung der Rekrutirungölisten, Einziehung von Staatssteuern und dergleichen, ein. Eö ist zu erwarten, daß die wenigen deutschen Gemeinden Böhmen?, die sich der Bewegung bisher noch nicht angeschlössen haben, bald nachfolgen werden. Die böhmische Landesregierung, jedenfalls durch Graf Badeni ermuthigt, verharrt weiter in ihrer deutfchseindlichen Haltung. Sie übt scharfe Censur, hat der in Dresden erscheinenden Deutschen Wacht" daö Postdebit entziehen lassen und in Eger die beiden Lokalblätter, die mit großem Freimuth eine Schilderung der dortigen Vorfälle brachten, konsiözirt. Eger vertritt mit Energie die deutsche Sache. Die deutschen Hauöwirthe dort haben fast ohne Ausnahme den czechischen Miethern, besonder? wenn solche Beamte sind, gekündigt. Der Wirth deS RathökellerS, bei welchem der czechische BezirkShauptmann mit seinem Stäbe und Anhang im Abonnement seinen Mittagötisch hat, erhielt gleichfalls die Kündigung. Die Sache wird von den Deutschen in Eger mit Energie behandelt, Presse und Bürgerschaft sind einö. Die Sgerer Nachrichten" deröffentlichen schonungslos die Namen der Gastwirthe und Hausbesitzer, die Czechen in ihre Wirthschaften einlassen oder an Czechen vermiethen. Zu diesem Verfahren sind von vielen Städten Böhmen? und Mährens eine Menge Sympathieerklärungen eingelaufen. -. Noch immer nicht weiter. Confiantinopel, 18. Juli. 3n der Samstagssitzung der Friedensconferenz traf Tewfik Pascha sehr spät ein. Er unterbreitete der Conferenz einen neuen Grenzplan, welcher den Mächten unannehmbar war. Die Botschafter inform'rten Tewsik Pascha darauf, daß sich die Conferenz vertagen würde, bis er eine geschriebene Annähme seiner Regierung der von den Militärattaches der Mächte entworfenen Grenzlinie bringen werde. Constantinopel, 13. Juli. ES war arrangirt, daß die türkische Militärcommission gestern Morgen um 9 Uhr mit den europäischen MilitärAttaches im Tophane Palaste zusammen treffen sollte; die Türken hielten die Uebereinkunft aber nicht. Die Botschafter versammelten sich um 10 Uhr, fanden aber, daß Tewsik Pascha nicht erschien und vertagten sich nach der österreichischen Botschaft, vo sich Tewsik Pascha Mittags einstellte und die Entschuldigung vorbrachte, daß der Sultan ihn und die Militär-At-tacheö im Jildiz Kioök ausgehalten habe. Tewsik erklärte, daß der Sultan die Marschälle Zekki Pascha und Saaded Din Pascha alö neue militärische Delegate ernannt habe, um sür den Frieden zu unterhandeln. Die Botschafter weigerten sich einstimmig und positiv, die Frage mit irgend einem Anderem alö Tevßk Pascha zu hesdrechen. Obwohl die neulich erlassenen Oe-
fehle widerrufen find, stehen dennoch
16.000 Truppen bereit, jeden Augenblick nach der Insel Creta abzugehen. -- Die Nordpolfahrt per Ballon. B e r l i n, 18. Juli. Der Lokalanzeiger" beschreibt die Auffahrt deö Ballonö deö Professor Andree'S von der Insel Tromsoe und sagt, daß der Wind so stürmisch war, daß er ge zwungen war, seine' Befehle durch eme Trompete zu geben. Jedermann war überrascht daß die Auffahrt in solchem Wetter gemacht werden sollte. Der Ballon entging nur mit knapper Noth der Gefahr, gegen die Felsen im Smeerenburg Sund geschleudert zu werden. SchissK-Nachrichien. Angekommen in : N e v A o r k : La Gaöcogne" von Havre; New Sork" von Southamp ron; tytngvalla" von Kopenhagen; fUhrina? ttnh Vs,,!" O: t... ""v hiiv vMutltt VVH iilUH pOOl. H a v r e : La Bretagne" von 9t ew Sork. Liverpool: Cusic" und Et ruria" von New Aork. Allerlei. Zwei vu st ige Pärchen aus dem schönen Frankenlande brachte der Dampfer La Bretagne" dieser Tage nach New York. Paul Anjocher und Marguerite Noirotaren mit ihren Freunden Adolphe Goisey und Amelie Magmer von Paris aufgebrochen, um in der Schwesterrepublik diesseits des Meeres Verwandte zu besuchen. Die Ueberfahrt ging gut von Statten und wohlgemuth traten die Vier vor die gestrengen Einwanderungs - Inspektoren in der Bärge - Office, um die letzten Formalitäten vor drm Eintritt in das sogenannte gelobte Land zu erfüllen. Wie erstaunten aber die Pariser Kinder, als man ihnen bedeutete, New York sei nicht Paris und die strenge amerikanische Moral könne es nicht dulden, wenn Liebespärchen so ohne Weiteres in der Welt herumliefen, sie müßten sich entweder trauen lassen oder den Weg nach der Heimath wieder antreten, ohne den Zweck ihrer Reise erfüllt zu haben. Anfangs glaubten die Leutchen, der Beamte mache sich mit ihnen einen Scherz, und lachten herzlich über den guten Witz. Schließlich aber kamen sie zu der Ueberzeugung, daß die Geschichte verteufelt ernsthast war. und willigten in Alles ein. Man brachte sie zu dem Alderman Schill?g und der machte auö den zwei Pärchen zwei Paare. Wie werden aber die guten Freunde der so meuchlings Verheiratheten inParis lachen, wenn die jungen Eheleute keines von den Vieren hat das fünfundzwanzigste Lebensjahr erreicht ihr merkwürdiges Abenteuer bei der Landung zum Besten geden werden! Ein Fall, wie er seit dem Rattenfänger von Hameln nicht wieder berichtet worden, kam neulich vor dem Kadi Suler in Baltimore zur Verhandlung. Wm, B., Lindthicum und Martin Label, zwei professionelle Rattenfänger, wurden von dem Agenten I. Stack, No. 250 West Prestonstraße beauftragt, aus dem von Hrn. Felix R. Sullivan bewohnten Hause, No. 1723, Nord Calvertstraße, die Ratten wegzufangen. Die beiden Helden machten sich mit einem Frettchen an die Arbeit und hatten gar bald einen Sack voll beißender Quälgeister, die sie lebend mit wegnahmen. Die Leute wunderten sich alle, warum tu gentlich die Ratten am Leben gelassen wurden; doch gaben' die Rattenfänger keine Antwort, sondern lächelten nur verständnißinnig. Die Beiden wußten, was sie thaten. Als sie zu Hrn. Stack kamen, um ihren Lohn zu holen, verweigerte derselbe die Zahlung, weil Nicht alle Ratten weggefangen seien. Die Männer waren auf solche Eventualitäten vorbereitet, denn sie holten sofort ihre lebendige Beute, brachten sie nach dem Hause an der Nord Calvertstraße zurück, brachen ein Brett im Fußboden auf und ließen alle die gefangenen Ratten wieder laufen. Die Dienstmädchen in dem Hause sprangen auf die Stühle und hielten sich die Kleider fest und andere Frauenspersonen fielen in Ohnmacht. Hr. Sullivan stellte die Männer zur Rede, und dabei sollen Redensarten gebraucht worden sein, welche die Rattenfänger nicht in Knigge's Umgang mit Menschen" gelesen hatten. Die rachedurstigen Männer wurden verhaftet und dem Polizeirichter Sultzer vorgeführt. Dieser sah den ganzen Staats - Codex durch, doch konnte er kein Gesetz gegen das Loslassen von Ratten finden, und um bei der Hie die Arbeit zu verkürzen, erhob er die Anschuldigung wegen Gebrauchs obscöner Reden gegen die Rattenfänger. Dff verlangten aber diesf einey Proceß vor den Großgeschworenen und der Polizeirichter konnte nichts Anderes thun, als es den Großgeschworenen zu überlassen, nach der Rattengesetzgebung zu suchen
Kopfweh. kkeuralgia und heftige Nerdöfitat.
f?tit i(fi ackikiedn nährt alt hiir bis h.r n.it ni& ? v -- vv f. mm ich von Dr. Milk Etärkungimittkl hörte, litt lq an opsZchmerzen. defNaer Nrrvefität und sckwacker rrdauung. der Zeit erzeugte sich auch Herikrank heit. Ich wurde von mehreren Aerzte behandelt, je voq oyne Linderung zu erhalten. Hestige HerzNopfen. mit Schmerzen in der linken Brust, kurzer Atem und Ohnmachtssälle machten mich deS LebenS müde. 5ick besorgte mir Dr. MileS' storstlve Nervtae und New neart Cure und nahm diese abwech selnd nach den nwersungen ein. Vefs,runa stellt Dr, MilcS pch sofort ein und machte Krat.:a solche Fortschritte, daß ich nervine binnen sech Monaten sechs. I?e8tores und dreißig Pfund an Gewicht Ffonltfi zunahm. Alle Schmerzen am neaiin.... Herzen sind fort und ich bin Völlig frei Von aller Nervosität. ffrau Syarle Knapp. O. Eerman St.. LUlle Falls. St. Z). 7. Nov. 1895. Dr. MilkS' RpmediPN tnprhm hnn nfs.n STvintVi.r. Mnter o.tnifT.r CVnranti ti.rfmtf n.t-r k,. .r. Flasche gar keine Beflernng. so wird da Geld zurück .-f. T....rA.a - -: i fn.f j t.iuucu jtcunuvc iouaj mu ciujiTiDuna oti er M Hk K.w m.Mt.M h. .... ai - im uuu vt ifinDtH wii9 hui rriungrn irct zuge chickt. DR. MILE3 MEDICAL 00., Elkhart, Ind. B i e G e su N v h e i t s l e h r e ist eine schöne und nützliche Sacke.aber man muk sie nickt übertreiben. So hat der Doctor Valvassori - Peroni, ein geschätzter Arzt, vor Kurzem in Mailand einen Vortrag gehalten über das Küssen in aesundkeitlicker Venehung und alle schauderhaften Uebel ausgezaylt. welche vom Kuß verursacht und aenäbrt werden. Er dient dazu. Lippenerkrankungen, die Lungenschwmdsucht, die Diphtheritis. hundert ansteckende Krankheiten der Nase, des Halses, der Lungen u. s. w. zu übertragen. Willst Du Selbstmord begehen? So laß Dich von einem schönen Mädchen auf den Mund küssen und erwarte dann den Tod, der sich bald in Form von Krebs,. Diphtheritis, Lunaenschwindsucht. kurz einer aanzen Klinik einstellen ''wird. Die Schlußsoigeriingen jmd geradezu schrecklich: die vollkommene Abschaffung des Kusses für die Erwachsenen, für die Kinder, für Alle. Nur die Thiere werden ia.) noci) luzscn du fen. :n der Vriissklr Norstadt Cnreahem bat Nck ein wabrer Roman abgespielt. Vor .17 Jahren verließ der in der Lrüssele? Vorstadt Moleubeek ansässige Tischler Wynand Plötzlich seine Frau mit der Erklärung, sie werde ihn niemals wiederseben. Cn trat in die nikderländische Frcmdenlegion ein. gab aber niemals von sich Nachricht. Fünf Jahre wartete die Frau, die ein kleines Kind hatte, auf . m uu. ' ' I Die nuareyr ihres Mannes. Nack dieser zoa s:e zu ernem ibr betreun,beten Manne, mit dem sie fortab zusammenlebte. Drei Kinder wurden geboren: der Oausbalt aedieb. die 5amilie lebte glücklich. Vor einigen Tagen rqm Wynand nach Belgien zurück, suchte seine Frau auf und fand sie. aber sie erkannte ihn nicht wieder. Die ganze Familie arbeitete im Garten.als Wynand. alt geworden. 'eintrat. Die Frau bot ihm Erfrischungen an; er bat um eine Unterredung mit dem Mann, gab sich unter Thränen zu erkennen, erhob sich plöklick von seinem Sitze, erklärte, nie wiederzukommen und ettte davon. SS er einen Catarrb beilen will, muß mit dem Blut anfangen. Hood'ö Sarsaparilla beseitigt die Ur. sache dieses Uebels und heilt Katarrh dadurch, daß sie daö Blut reinigt. Hood'ö Pillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leber und den Magen. 25. Der New York Store. (Etablirt 1853.) Agenten sür Buttericks Muster. Doylies Center Pieces, Kopfkissen und andere Kunfllvaaren" einzelne Partieen verschiedener prominenter Fabrikarten in St. Gallen, (Schweiz) und hier. TUorgen zu halbem preis. Eine Gelegenheit, welche ie nicht verpassen sollten. m m m i.
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