Indiana Tribüne, Volume 20, Number 300, Indianapolis, Marion County, 18 July 1897 — Page 4

udZsus Tribüne. Erscheint Taglich und SomüagS. l,ie tägliche .Tribüne" kostet durch enXrlaex J Cent per Woche, die eontagSrrlbüe'k öetl per Woche. Beide ,t:sr 15 Cent Ke, 6i QentS per Utoat. Per Poft auberhalb U tibt ,uzeschiZt In oräuttkihlung I' ti ahr. ffUtt 10 Süd Vladama StraZt. Indianapolis, Ind., 18. Juli 1897. Sonntags - putoi. Der Stadtrath hat eine Ordinanz passirt, durch welche verboten dird, Kinder unter vier Iahren zu sich aufö Fahrrad zu nehmen. ES giebt eine Sorte von Jsten", die sich philosophische Anarchisten nennt, und welche die Abschaffung deö Staates und aller Gesehe predigt. Mir scheint, daß wenn man einem Gläubigen dieseö Jömuö" einen Vater zeigte, der mit seinem Baby vor sich aus dem Rade dahinfliegt, der ganze philosophische Anarchismus in Trummer gehen müsse. ES ist merkwürdig, waö man alleö zu verbieten hat, und eö ist nicht schwer sich davon zu überzeugen, daß es wirklich nöthig ist, Kinder vor der Narrheit ihrer Väter zu schützen. Auf dem Rade ist auch der beste Fahrer nicht sicher vor einem unglücklichen Zufall und dem Vernünftigen erscheint eS geradezu unbegreiflich, wie Jemand so thöricht rücksichtslos sein und ein kleines Kind zu sich aufö Rad nehmen

kann. Mann nimmt im Allgemeinen an, daß es die Schlechtigkeit der Menschen ist, welche cfcy; nöthig macht. Ich glaube aber fast, daß die Dummheit der Menschen nicht minder die nothwendige Ursache so vieler Gesetzgeberei ist. Und zwar nicht bloß deöhalb, weil in Folge der Dummheit so viele schlechte Gesetze gemacht werden, daß man ewig daran herumzusiicken hat, sondern auch deshalb, weil man Gesetze braucht, um die Menschen vor den Folgen ibrer eigenen Dummheit zu schützen und weil tausend Schlechtigleiten nicht möglich wären, wenn eö nicht neunhundert Dumme gäbe. Ein armer Teufel, wahrscheinlich ein Tramp sprang kürzlich auf einen Eisenbahnzug mit der bloßen Absicht, im Eisenbahnwagen ein Glas Eiswasser zu bekommen. DaS EiSwasser kam etwas theuer zu stehen. Er wurde nämlich verhaftetund wegen Besteigen? eines in Bewegung besindlichen EisenbahnzugeS schuldig befunden. Daraus wurde ihm folgende Rechnung präsentit : Strafe $ 1.00 StacltSanivaltögebilhren 5.00 Gebühren des Friedensrichters 3 00 Heuzengcbühren 1.00 Gebühren des KonstablerS 2.00 Macht zusammen $12.00 Da der Mann siö schuldig bekannte, ist nickt recht ersichtlich, wozu ein Zeuge nöthig war, aber so genau wird das ja doch nicht genommen. Ich rreik nickt, ob der arme Kerl die $12 bezahlen konnte oder nicht. Wahrschcinlich nicht. Also mußte er dafür zwölf Tage fitzen. Nun frage ich. in welchem cidilifirten Lande sperrt man einen Menschen um solcher Lappalie willen zwölf Tage lang ein? Mir ist ein Fall bekannt, daß ein etwa sieben Jahre alteS Bürschchen eine Fenz beschmierte, worauf der Eigenthümer klagte. Der FriedenZrichter fand den Knaben schuldig, berechnete den Schaden auf 25 Cents, setzte demnach, wie das Gesetz eö vorschreibt, die Strafe auf 50 Cents fest und die Kosten auf $1G. Nichtbezahlung bedeutete auch in diesem Falle sechzehn Tage Haft. Der Knabe hatte von seinem Vater eine Tracht Prügel bekommen. Damit wäre in jedem andern civilisirten Lande ein Gerichtshof zufrieden. Der amerikanische Friedensrichter ist eben auch Geschäftsmann. Er muß leben und Freisprechungen bringen nichts ein. Dabei kann er ein ganz ehrlicher Mann sein und ich halte die Friedensrichter bei denen die Fälle, die ich hier erwähnte, vorkamen, wirklich für ganz ehrliche und gewissenhafte Männer, aber sie sind Menschen und kein Mensch kann sich von den Einflüssen der Verhältnisse gänzlich frei machen. Wenn die Nechtsprechunz zum Geschäfte derart wird, daß daS Einkommen von der Art des Urtheils abhängt, so mag wohl der Gerechtizkeitöfinn ganz ungeschädtgt bleiben, aber daS UrtheilSvermSgen nicht. Ich möchte es doch noch erleben, daß der ganz barbarische Brauch, daß der Richter und seine Unterbeamten die Kosten des Verfahren? selber einziehen und einstecken, abgeschafft wird. Für die Hottentotten wäre solcher Brauch gerade gut genug. DerPlauderer.

Knven und Arttlictt. Von G. I. Krauß. Vom Thurme der nahen Kaiser WilHelm Gedächtnißkirche schlug es zwölf. Bei dem ersten Glockendröhnen warfen die auf dem Neubau beschäftigten Maurer das Handwerkszeug hin und hasteten nach ihren Röcken und Hüten, und noch ehe der letzte Schlag verhallt war, standen die Mä'nner schon vor dem Bretterzaun, der die Arbeitsstätte um. friedigt, auf der Straße. 'ne eklich noble Jejend!" meinte der Eine und sah sich die gegenüberliegende Straßenseite mit ihren wohlgepflegten Vorgärten und den vornehmenHäusern hinter ihnen ein wenig scheel an. Jawoll, Willem!" bestätigte etwas höhnisch ein Anderer, ein struppig.bärtiger Geselle. 35 ja ooch Westen erster Jüte, wo die obersten Zehntausend it sidenzen. Aber 'ne Destille, wo sich 'n ehrlicher Arbeeter for die paar Nickels, die er mit sauremSchweiß verdient hat, ooch wieder restauriren kann, die jiebt's hier nich. Drum schlage ick vor. Wir jehn los. Die Studien über die soziale Frage laß man sind. Lies lieber Bebelns nächste Rede. Da haste allens viel schöner beisammen, als Du Dir's jemals selber auseinanderpolken kannst.Der Trupp zog ab. in einem auffallend regelmäßiqen Gleichtritt. Rechts, links rechts, linkö ... die Leute hatten eben alle gedient und in den Beinen steckte ihmn noch der feste militäri sche Drill Als der Trupp eben um die Ecke gebogen war, trat noch ein Arbeiter aus der Thüre im Bretterzaun, die zu dem Bauplatze führte. Er hatte sich, ehe er von dem Gerüste heiabkletterte. Gesicht und Hände in einem Wasserkübel vom ttalkstaub gereinigt und war sich mit einem Taschenkamm durch das kurz gehaltene dichte Blondhaar und den buschigm Schnurrbart gefahren. Nun stand er da. ein schmucker Mann trotz der fleckigen Arbeitsbluse, und wartete offenbar aufJemanden. während er sich die Goldlackbtkte im Vordergarten der dem Neubau gegenüberliegenden Villa betrachtete. Er wartete nicht allzulange, da erschien an der Ecke, um die herum die Kameraden verschwunden waren, eine junge, einfach, aber nett gekleideteFrau. Auf dem rechten Arme trug sie ein pausbäckiges Kind von etwa zwei Iahren, in der linken Hand einen umfang, reichen Deckelkorb. Der Arbeiter ging ihr entgegen. Na, Luise?" .Na, Fritze?" Bappa Vappa!" rief das Kleine dazwischen und reckte dieHändchen nach dem Manne. Der lächelte, strich sich den Schnurrbart rechts und links zur Seite und bot dem Kinde den Mund; Na, Fritzeken, gieb doch Vätern 'n Küßchen!Das Küßchen schnalzte gehörig wie ein regelrechter, vollkommen ausgewachsener Kuß. Der Mann nahm das Kind vom Arme der Frau auf den seinen und schritt mit ihm voraus. Ueber die Schulter nach seiner Frau zurllcksehend, fragte er dabei: 2Bat haste denn heite im Korb, Luise?" Rathe mal. Fritze! Na Eisbein mit Kartoffel?" Nee." Na denn Kotelettes mit Kartoffel?" Ooch nich!" Na denn am Ende jar Schweineschwarten mit Kartoffel?" Jetzt haste 's!"

Js jrade wat Schönes!" nickte der Mann vergnügt. Dann setzte er schmunzelnd hinzu: Aber wenn De glaubst, Luise, daß ick heite, wo die liebe Sonne so schön scheint, mein Leibjericht hinter dem olIm Bretterzaun da uff eenen BacksteinHaufen essen dhue. denn irrste Dir!" Nanu!" spottete die Frau; da willst? Dir woll bei JeheimrathS nebenan im Salong niederlassen?" Im Salong nich. aber uff dieMauerWand vor'm Jarten. Der Hfxr Jeheimrath oder wer schon da wohnt, wird woll nischt dagegen haben, wenn wir unS dahin plaziren und wat Schönet vorOoaen haben, während ick mir'n Magen voll schlage Seh Dir blos den Goldlack da drüben an und die Azaleen, iö det nicht 'ne Pracht?" Die junge Frau sah angelegentlich hinüber. Wer's doch ooch mal so haben konnte!" sagte sie neidisch. Die schönen Blumen!" Siehste Luise." sagte der Gatte, schon mit vollen Backen kauend, jetzt redste jerade so wie die vom Bau, die Herren Sozi, die Du sonst dicke hast bis oben 'ran. Weeßte denn, wer da drüben wohnt?" .Keene Abnur!" Most Mothers Know It. ' Ladies aro always suflering srorn slatulency, wind-colic and griping, whicli, by distcnding tlicir littlo bowcls, inake tliem draw up their liny legs and cry for paiu. To relieve tlie iniant of tliis discomfort, expcl tlio wind, sootlie lüs little bowels and inducc rcfreshing slumbcr, givc Dr. John W. J3ull's üaby Syrup, a most eflicacious, yct harniless medicine for all babydisorders. "I havo uscd Dr. BulTs Baby Syrup for eight ycars. It has given pcrfect satisfactionevcry tirac. I would not be without it iu the house. It is tlio best remedy in the market for babies. Mrs.Barney Truckey, Bay CityIlch." Dr. Joba W. Ball's Baby Syrup costa 25 cents at all dealers. Remembej, ask for Dr. JolinW. Ball's Baby Syrup. Äu babe bei: Zehn D. Gauld, 201 Jndiana Ave. I. Sä. Bryan, JUtnoiö & JaöZon Court. .

..Naenn'lies doch, wat uff das Schild an die GitterthZre steht. Hast doch gute Oogen." Rechts-an-walt Gaed-icke" buchstabirte die junge Frau mit zusammengekniffenen Augen. Das Schild glänzte so arg in der grellen Mittagsonne. Na siehste." sagte Fritze. Er schob sich ein großes, dem kleinen Fritz auf seinem Schoße ein kleines Stück von der fetten Schweineschwarte nebst der zugebörigen Kartoffel in den Mund und fuhr dann fort: Det is jerade der. der Böttcher-Au-justen 'raus jerissen hat." Den Schlosser?" fragte Luise. Jawoll. Det war 'ne mulmige Geschichte; iö nu so'n Sticke: zehn Jahre her, und Aujust hat'S nich aern, daß man von redet, aber es war so: Dazu mal wohnte Auiust in die Ackerstraße Nummer fünfzehn un in det Haus war ooch 'ne Fandleihe, un' den ffandleih menschen, 'n ollen Crawattenfabrikanten. fanden se eenes DageS mausedodt

un' ausjeräubert, und die Indiziums, wie sie bel's Jerichte sagen, zingen rade uff Aujusten, daß der det aus fressen hätte ..." . u t Böttcher . . . so'ne Seele von Mensch?" rief Luise entsetzt. Jawoll; Böttcher. Die Blauen hatten ihm denn auch gleich bei's Schlaffittchen un spunnten ihm in und et Wär' ihm böse an's Genick gegangen von wegen die Indiziums, wenn der da drüben nich jewesen wäre Gaedicke war woll sein Vertheidiger?" fragte die junge Frau, deren In teresse jetzt auf's Höchste gespannt war. Stimmt." erwiderte der Vaurer. that einen tüchtigen Schluck auL der Bierflasche und erzählte dann, die Flasche gegen die Sonne haltend, um durch das dunkle Glas zu erkennen, wie viel noch darin sfi, weiter: Der war sein Vertheidiger, und zwar umsonst ex ofio, wie sie bei's Jericht sagen. Na, er sprach einmal mit dem Böttcher un' sagte gleich: der war's nicht!" sagt' er. x brachte ihm durch seine Äombenrede ooch richtig bei die Jeschworenen los, obwohl det mit det Alibi un' so nich recht klappen wollte, wie ja der Böttcher schon 'n Unglückskind is. Fünf Jahre später kcm's heraus, wer den Ollen dodtgeschlagen hatte: 'n schwerer Junge, mjt dem der Fandleiher sonst heimliche Jeschäfte zu machen pflegte. Aber die fünf Jahre hätte Böttcher stramm sitzen können." Der arme, armeMensch!" murmelte die hübsche junge Frau tief erschüttert. Steyste woll! Un wer hat ihm losgemacht? Der Rechtsanwalt Gae dicke. Dein Oller, der Maurer - Fritze, der hätt's nich schaffen können. Un drum find' ick et nur in Ordnung, daß der Herr Rechtsannxllt vorne 'raus wohnt mit Goldlack un' Azaleen un der Maurer im Hinterhaus, vier Treppen. Unser Junge, wenn er helle wird un mir's jut genug jeht, da ick ihm wat lernen lassen kann, der kann's dafür pesser haben. Die junge Frau schwiea und sah ih rem Manne zu. wie's ihm schmeckte. Dazwischen schielte sie aber doch hin über nach Goldlack und Azaleen und dem schönen Hause mit den hohenSpie gelscheiben, und der Wunsch war doch noch lebendig in ihrer Seese; Wer's doch auch mal so haben konnte! Drüben aber, runter den hohen Spiegelscheiben, saß eine schöne junge Frau in elegantem Morgenkleide und spähte voll bitteren Neides auf die Straße hinaus nach dem Arme-Leute Idyll, das ihr in dem Frühlings-Son nenschein, der darüber tag, wie ein Stückchen aus einer glücklicheren Welt erschien. Wic aesund und fröhlich der Mann in seinem mortelbefleckten Kittel aussah. wie nett und hübsch die jungeFrau ,n ihrem-einfachen ölleidcyen, unv da? runde Bubchen . . . Sie hatte kein Kind, die arme, schö ne. reiche Frau Gaedicke. obwohl sie mit Freuden ibre rechte Hand dafür gegeben hätte, eines zu haben. Dann wäre sie ja nicht so allein gewesen. g trostlos allein neben dem ganz und gar in seinem Berufe aufgehenden Gatten sw - 5 l 4 .... iDic armen Maurers leuie oa oruBequemlichkeit und Wissenfchaft. (frei per Post gesandt.) Sehen Sie für viervndzwanzig Stunden ein gewöhnliches Wasserglas mit Urin gefüllt bei Seite, bleibt ein Sag, so zeugt daö von einer rankheit der Nieren. Wenn Urin Flecken macht, ist dies ein positiver BeweiS von Nie renkrankheit. Zu starker Wasserdrang oder Schmerzen un Rucken ist eben falls ein Zeichen, daß Nieren und Blase in Unordnung sind. WaS tbut man dagegen 7 Sin Trost ist eö zu wissen, daß Dr. Kilmer'S Swamp - Root, das große Nieren Heilmittel, Schmerzen im Nucken, Nieren, Leber, Blase und sonstigen Theilen, welche in Verbindung damit stehen, wegnimmt. Eö heilt Unfähigkeit deS WasserhaltenS und brennenden Schmerz beim Wasser lassen, oder Folgen, die durch den Ge nuß von Liquören, Wein oder Bier entstehen und enthebt Sie ter unange nehmen Nothwendigkeit während der Nacht oft durch Wasserandrang auf stehen zu müssen. Die milde und außerordentliche Wirkung von SwampNoot stellt sich bald ein. ES ist bekannt für seine wunderbaren Kuren der schlimmsten Fälle. Bon den Apotbeken für L0c und $1.00 verkauft. Schreiben Sie um eine Proieflasche und Pamphlet, erwähnen Sie den Namen der täglichen Tribüne dabei und wenn Sie Ihre volle Adresse an Dr. Kilmer & Co.. Binghampton, N. I , senden, so wird Ihnen Obiges frei durch die Post zugesandt. Wir garantiren für die Echtheit dieser Offerte.

Welbst'Schutz. Ein plötzlicher Regenschauer ist nur eine der vielen Heimsuchungen, welchen eine Frau ausgesetzt ist. Viele Frauen sind nachlässig, doch manchmal ist eö

für die weisesten unmöglich, sehr allgemeine Gefahren vorauszusehen. Der Taa ist schön. VW? die Luft balsamisch, keine Wolke am Himmel, und wagt sich die Frau ohne Schutz gegen Regen von zu Sause fort. Der ankommende Sturm gibt keine Warnungözeichen. Plötzlich ist sie durch und durch naß. In Tausenden von Fällen ist dieses oft wiederholte Ereigniß der Anfang vom Ende. Man zieht sich eine Erkältung zu, welche sich in dem einen oder anderen Organ festsetzt ; dieselbe wird schnell zum Katarrh und wird dann chronisch. Der Katarrh frißt sich nach und nach zum einen oder anderen der Lebenö-Organe durch. Ein paar Dosen Pe-ru-na im Anfang dieser sehr gewöhnlichen Geschichte würde den Lauf der Dinge vollständig ändern. Pe-ru-na wirkt direkt aus die Schleimhäute im ganzen System. ES verhindert vollständig, daß Katarrh sich in irgend einem Theil deS OrganiSmuS festsetzt. Frauen haben eS als daS sicherste und wirksamste Heilmittel in den ihrem Geschlecht eigenen Krankheiten gefunden. Sogenannte grauenkrankheiten sind beinahe regelmäßig UnterleibS-Katarrh. Aeußerliche BeHandlung ist werthlos ein Verschwenden werthvoller Zeit. Pe-ru-na ist ein innerliches Heilmittel, daS Katarrh kurirt, wo immer er seinen Sitz haben mag. Einige Frauen ziehen eS vor, mit Dr. Hartman zu correspondiren, während sie sein Heilmittel Pe-ru-na gebrauchen und schreiben auf diese Weise Tausende von Frauen beständig an -ihn. Zeder Brief wird kostenfrei prompt beantwortet. Die Pe-ru-na Drug Manufacturing Company" von ColumbuS, Ohio, verschickt kostenfrei an irgend eine Adresse ein Buch, .welche Dr. Hartman speziell sür grauen geschrieben hat. den, die lebten ein FamNienleben. Ei nes am Strakenrande zwar, aber ein Familienleben war's doch. Sie aber . . Gesellscha ten. Bälle. Theater im Win ter, Ostende oder Heringsdorf im Sommer, ja, das hatte si. Aber es war nicht das, wonach sie hungerte, es war kein Gluck . . . lern Gluck . . . Klinglingling .... Der Fernspre cher! Die junge Frau trat an den Appa rat und hielt dasHöhrohr an das rosige Ohr. Hier Rechtsanwalt Gaedicker Liebes Kind klang es dumpf in der Tiefe des Apparats, ich kann heute wieder nicht zu Hause eien . . , , dringende Abhaltung .... Es ist gut," rief die Frau bitter 'd chelnd in den Apparat. .Schluß!" Sie drchte die Kurbel ein paarmal. dann hing sie das Höhrrohr an seinen Haken zurück unv ging wiever ans Fenster. Sie kam gerade zurecht, um zu se hen. wie der Maurer, dem es offenbar prächtig geschmeckt hatte, seiner jungen Frau einen kräftigen Kuh gab, unoe kümmert um die Leute, die hinter den Fenstern hüben und drüben die kleine hausliche Scene beobachten konnten. Der einsamen Frau hinter der hohen Spiegelscheibe traten die Thränen eines unsäglich bitteren Neides in die Au, gen. Aber sie wich und wankte nicht von. jbrem Sjtze, bis die Arbesterfrai; Schüssel und Besteck und Bierflasche wieder in den Korb packte, das Kind chen auf den rechtenArm nahm und den Korb in die linke Hand. Der Mann mußte wieder an die Arbeit, die Frau nach Hause, ßhe sich Frau Luise auf den Heim weg machte, trat sie ganz nahe an dah Gitter heran, daö den' Garten des Rechtsanwalts von der Straße trennte, um sich die schönen Blumen dahinter auö möglichster Nähe zu betrachten. Da glaubte sie undeutlich zu bemerken, daß pa oben hinter der Spiegelscheibe Jemand stand, eine Frau. Die Eine blickte neiderfüllt hinauf, die Andere neiderfüllt herab, und zwi. schen beiden blühten Goldlack und Azaleen .... Hl. zcajernenhosblüthen. Unteroffizier: Kerl, Sie sind in Ueber Lebensgiöße dumm!" Unter. Offizier: Meier, so wie Sie dastehen, t'At'rrsn dl (?A C- rvn :.W.3(m!L tutiiiiit wis. u iiuyivu in icuctt-UMK blatt lieben lassen!" ifro H u t g e s ch ä f t. Ber. läuferin: Die Blume an dem. Huf macht das gnädige Fräulein ' drei Jahre jünger!" Fräulein: - So? Dann machen Sie mir noch zwei Blnmen auf den Hut hinauf!" - Flitjtrwochenzwist. rm 11 v i n w - . cullcr: yr yaol ucy schon gezankt und seid erst eine Woche derheirathet?" Junge Frau: Ja! Geora hat vorbin gesagt, ich mache ihn weit glücklicher, :.x i T aia et miuji Boshaft. Fräulein (ihre Schublade auskramend): Diese Locke jst von einem berühmten Künstler, diese von einem Schauspieler, die. blonde, von einem Lieutenant , . r Bssuchz Sagen Sie mal, Ihr Bajer war wohl Friseur?Beim Bandag'sten. tt& brauche zwei Krücken, eine Äroanasjacke, eine Eishaube, ewe- schwarze Augenbinde..'. Sind wohl 'Svitalsdirektor, wenn ich fragen darf? Nein, Regisseur. Wir bringen ' ein mopernes wtua zur Auttiibruna.-

'X. 'X, T VXJ5-

852 Massachusetts 2slr. wohnt der : : Schwoba Schultcö : : Conrad Hessz, bei dem man immer etwas gutes zu trinken und zu rauchen findet. : Luuch : giebt eS den ganzen Tag.

Papageien Kubaner 84 00 pro Stück. SüdAmerikaner, Mezicaner zu den billigsten Preisen. Junge Spottvögel zu $2.30 Aquaria's, Goldfische, Käfige, Futter etc. C. F. Klepper, Htüt Rummer 433 Massachusetts venuk, zwischen' Vermont und Michigan Cnaße. ;; Mim Kch W hpj, :; A. L. Lockridge, Eigenthümer. Jee Cremn jeder Art. Telephon 1765. 12, 14 und 16 0k. East Str., estellunaea werden prompt nach allen Theilender tuu, Hoyciiccn. .t. AUeüeutIchmOInk, Seebach's Thee. (Deutsche Schweizer Krauter.) Er beseitigt Grivve. reinigt Blut. S?!igen. ngulirt die Mtbtr, stärkt die Nieren, befördert Stuhlgang ; besonders brauen zu empsehlen. Pvstsrei 50c. Agenten .langt. B. Seebach, Peru, Jll. "IFciDTaxi.jm.ttsajSjErji Saloon u. Billiard-Hall o.9Z Oft Washington Str. Jokn iPeUrtrfj, Eiatutbü5 Günttlge Anlage v sür Ersparnisse. f Turner Bau- und Spar-Vereili bezahlt halbjährliche Dividende sü, Summen von $1.00 und aufwärts. Eine vorzügliche Gelegenheit er. wordene Gelder anzulegen. Positiv keinen Verlust beim Austritt Versammlung jeden Samstag Abend Deutschen Haus. Nähere Auskunft zu erhalten von : . Albert E. Metzger. Präsident. Armin BodnEekrellr. Earl . Lieber, chatzmeistn. McCnllongh & Reinhard, Nechts-Allwttltc Zimmer 303 305 Indiana Trust Gebäude. Telephon 1017. totrr Reinbard empfiehlt sick besonder dem cm,9cn imuum. SchirmDacher und Zelte. Zelte zu vermietheil EHenHiisQiiIl K (Co. 80 Süd Capitol Ave. Aergert Dich Dein Auge so reibe c tchF au, und werfe e nicht von Dir 'onsern roevve an 'CÜÜS TITTED im i. v .e Ah iktfAU , 4. 0.9 JuriNiiM. DtNISON HC02L. INDIANAPOLIS-IND. o man Dir für Deine llnae da nStbiae (Siel ..(41. A ri 1 1 - iw i i ... rnaeieu. "iuuhi. cuniiiic ngen rverorn mmcrjior t i i 1 1 tt erden ach den bee Metbode den uae an evafzt. WAI.TER FBANZ, Zahn-Arzt, No. 9 Ost Market Stroße. Cofsin Block. Zimmer 43. OMre-Stunden: g biilZ Dm.. 1 bi .". Nm. . 7dig ugr veud. fcnntag von 10 Uhr Bm. bi 2 Uhr Rm ZKBL PINGPANITS Ssutfche Buch - Handlung 7 Süd Alabama Straße. Bestellungen und Vionnementi auf alle im Jn und Auslande erscheinenden Bücher und Zettschriften werden angenomme und Prom abgeliefert. An und Verkauf alter Oüch. OeMiöischt

'.t.3-'.

qq Dp, '

Die beste Offerte sicbctt und acht Dollar

passend, gut gemacht, höchst modcru, gute Muster und gut für hcißcs Wetter, gute Bargaius für

dcil doppelten Preis, von jetzt ab in No. 10 West Washington Str., "THE ARCADE", zu 83.50. Deukcu Sie an dieses, wenn Sie ans-

gehen uns einen Anzug zu kaufen nnd sprechen Sie vor im Arcade."

Ich M berstandett als den . ächten Frei ! Spezial Offerte.

daß fllSfefe . ( J j &m XÜ) nichts ßbi 7VSTvv ItP U wlö

1 '4 ßiMPt

HvT4 'W " TVH

l&

ÄKWElSS

MÄ'.'.'A ' i.A

ii. c. h. mmm & co.,

Spczialiften.

Um unsere Methode söneller einzutübren. werden wir alle ckrniscken.

nervöse und spezielle Krankheiten, mit e t.t ... . t .

nno, oeyanoeln. Wir vereinigen Ciellrizitöt, Magnettömuö, Massage und andere verbesserte Methoden. Wir kuriren Augen-, Ohren-, Nasen-, Herz- und Lungen-Krankheiten, ebenfalls Krankheiten des Magens und der zum Urin gehörigen Organe. Blut- und Haut-Krankheiten, rothe Flecken, Geburtsmale, Geschwüre. Aphthen. Hautausscklaae etc. Nieren und Blasen.

Krankheiten, Brand. Entzündung und

Wasscrbruch, 5?rampf und Berengerung. Unfähigkeit und Hindernisse zum Heiratben. näcktlicke Entleeruua unk

sonstige Geschlechtskrankheiten. Schwache und leidende Frauen werden durch unsere neue Methode wieder vollständig hergestellt. Wir bekiken etwa 10.000

freiwillige Zeugnisse von Patienten die von allen möglichen Krankheiten geheilt wurden. Die Zeugnisse stammen von allen Klassen, von dem Millionär bis zum Diener.

Ächandlultg per Post Wir kuriren Hunderte, die wir niemals sehen. Schreiben Sie um ein

Zirkular. Konsultation und Behandlung frei (mit Ausnahme der Kosten

der Medizin) nur für 43 Tage, beginnend am 15. Juni. Alle, die ihre Kuren vor dem 1. August anfangen, werden zu obigen Raten behandelt. Wir aaran-

tiren jeden Fall, den wir übernehmen,

rück. Wir bieten Ihnen diese Gelegenheit um unsere Fähigkeiten zu erproben.

DR. C. H. PFÜNTNER & CO., 160 Nord Zllinois Str. (alt h.) XTmvan.ju.iiiicxijpciDlLiIs, SjrneU

WSWWWWWWWWWWWWW

chlechtss

Die Kur schriftlich garantirt, oder das Geld zurückerstattet. Mit einem Kapital von einer halben Million Tollart hinter vnS, garantiren wir venerische Blutvergütung nicht etwa theilweise oder nur vorübergedend. sondrrn dauernd u heuen. W kuriren in verhältnißmäb'a kurzer Keit und üt alle Seit. Fälle von syphilttischer Blutvergistung, die wir vor zehn Jahren geheilt haben, sind seit damal nicht mehr ausgebrochen. Wir geben ,edem unserer Patienten eine schriftliche arantie. ihm das für d,e ur gezahlte Geld zurückzuerstatten, ialls wir ihn nicht kuriren sollten. Leidende, die nicht tn Chicago wobnen, wer ben von uns auf brieflichem Wege kurirt, wenn sie uns eine genaue Bechreibnng Thres Falle und ihr Zustandes einschicken. Alle außerhalb Chicago wohnende Patienten bekommen von un di,, selb dindende schriftliche Garantie. Wer aber nach Chicago ur Behandlung kommen will, dessen Hotel- und Ne,sckoslen werden wir. im Falle wir ihn nicht heilen sollten, giklchsalls bezahlen. Schreibt um Beweise, wenn ihr unsere Fähigkeit bezweifelt, diese surchtdare kraukbeit grundlich zu heilen, für die die besten Acrzte bisher nur vorübergehende Erleichterung haben verschaften können. Wir sordern die ganze Welt kierauS. einen Aal, ,u zeigen, den unser wunderbare Seilmittel nicht dat heilen können. Keiner unserer Patienten kann um sern Geld kommen.. Wir garantiren im Falle des MifteifolgeS jeden Cent zurückzuzahlen. Andere haben weder gednlt. noch den Patienten ihr Geld zurückaegeben. Alte, chronische, ifseingewurztlte Fälle wer den in O biS 90 Tagen aeneilt. .Schreibt uns um die Adresstn von Leuten, d,e mir geheilt. ' und wir werden selbe mit deren Erlaubnis, einsenden. Tas kostet ja nur nne Briesmarke und w,rd euch vnsäqliche Schmerzen und Seclenaualen ersparen. Sind die Symptome Aueschlage im Gesichte, Bläschen Zn Mund und Hals, rbeumatische Schmerzen in Knochen und Gelenken, ausgehende Haar. AuSschläge am Körper. Niedergedrücktdeit. Schmerzen, Kopfe n. s. w.. dann soll man wahrlich keine eit mehr verlieren. Wer Quecksilber oder Potasche gebraucht, gebe es sofort aus. da dieses nur Wunden und Geschwüre bringt. Schreibt sofort. Promkte VerschwiegendeU garantttt. Deutsche riefe werde deutsch beantwortet. CooK Remedg Co.. tt? !2asonie Teuwle. CMcaga. IU.

tfc

in Amerika. Seclis. Anziige, gilt ausgestattet, tuissen, Sie werden einen Coupon in je dem Zwei.Unzen-Beutkl und ,wei Coupons in jedem Vier, Unzen, Beutel von Blackwell'S Durham finden, aufen Sie einen Beutel dieses berühmten Tabaks nnd lesen Sie den Coupon, welcher eine Liste wcrthvollcr Geschenke, und wiefie zu bekommen sind, angiebt. MkZ.Z KurmethHdc und den ErMg. denen Männer und grauen behaftet -. . . - ' Beschwerden beim Entleeren der Blase. zu kuriren oder erstatten da Geld ,u-

r)r)rr LJLJ()UU

fi&

I

Frei ! j Neue

i

& mim

v m

i

WWWWWWWZWWWÄ

23hit 1 l-Wll

i.

i i

j ,.s t . X s l

)

i ' S .S

:.