Indiana Tribüne, Volume 20, Number 299, Indianapolis, Marion County, 17 July 1897 — Page 2

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Zndisnn Tribüne. Erschein Täglich und SomttagS. Die tätliche Tribüne- kostet durch den Xtl.et 1 Cent, per LZoche, die eonntaaS,Trbüe'S Scxtl per Woche Seide lusetnaw IS Cent 85 Cent p Vtanat. Per Poft nßerhalb dn Ufci l.esiSt U orauZbe,aHlng V p Jahr. omi 10 Süd Alabama CtraAe. Indianapolis, 3nd., 17. 3uli 1897. Land und Wasser. Aus der gebet des Herrn Emory F. Best, Assistent Commissärs des Bundes - Landamts, bringt das National Geographie Magazine" eine lesenswerthe Abhandlung, in welcher der 83er fasser nach einem Rückblick aus die Bsiedelung Uz öffentlichen Ländereien sich in eingehender Weise mit der Frage beschäftigt, ob die Gesetze, welche die Disposition der wohl bewässerten und fruchtbaren Gebiete im Mississippithal günstig beeinflußten, für die in dem wasserarmen Westen obwaltenden VerHältnisse genügen. Abgesehen von Alaska sind in den Vereinigten Staaten noch ca. 600.000.000 Acres Land unbenutzt, allein davon hat höchstens der sechste Theil genügenden Regenfall, um für Ackerbauzwecke in Betracht zu kommen; alles Land gehört dem Lunbe, während die Wasserechte den einzelnen Staaten zustehen. Das Gesetz vom 3. März 1877, dem zufolge jeder Bürger 640 Acres Oedland gegen BeZahlung von $1.25 pro Acre in seinen Besitz bringen kann, wenn er dasselbe durch Bewässerung culturfähig macht, hat die hoffte Wirkung auf eine schnelle Besiedelung nicht gehabt. Es gingen wohl unweit von Wasserläufen belegene und lcicht zu bewässerndeLändereien in Privatbesitz über, allein das wirklich avide Land, das sich durch die individuellen Arbeiten von Ansiedlern nicht culturfähiz machen läßt, liegt noch unbenutzt da. Nach zuverlässigen Schätzungen können von den 500.000,000 Acres, welche in der eigentlichen aviden Zone liegen, etwa 20 Procent unter Cultur gebracht werden und dies kann auch nur geschehen, wenn die Jrrigationsgräben von Fachmännern nach einem einheitlichen Plane angelegt werden und keine Wasserverschwendung getrieben wird. Die vom Bundes senat im Jahre 1889 ernannte Commission, welche mit dem eingehenden Studium diese? Angelgenheit betraut war, sagt in ihrem Bericht unter Anderem das Folgende: Das Areal der aviden Zone, daö bewässert werden kann, ist nur ein kleiner Tyeil des gesammten Gebietes. Dies kommt daher, daß das zur Verfügung stehende Wasser ungenügend ist, um für alle möglicherweise zu bewässernden Ländereien ausreichen zu können. Aus diesem Grunde muß daS für die Cultur zu gewinnende Land ausgewählt werden und von der Einsicht, mit welcher dies geschieht, hängen bedeutende Interessen ab. ES liegt die Möglichkeit vor, Land auf den Bergen und Hochplateau; zu bewässern, allein das dort benutzte Wasser kann nicht mehr in der Ebene verwendet werden, und auf diesem Hochland lassen sich nie die besten Heimstätten für Ansiedler gewinnen. Im Gebirge ist daS Klima sireng und die Mannigfaltigkeit der Ackerbau - Produkte, die dort gezogen werden können, ist naturgemäß beschränkt; hauptsächlich wird der Ackerbau auf Heu und Gemüse sich leaen müssen. Kommt das Wasser auf solchem Land zur Verwendung, so wäre das in hohem Grade Wasserverschwendung und es würde in derVerbannung des Ackerbaues in die Berge resultiren, wo die Ansiedler in einem subarktischen Klima ein trauriges Leben führen müßten. Offenbar ist es daher im Interesse der größten Zahl der Bewohner, daß die Cultur des aviden Landes nicht in Gebirgsgegenden unternommen wird. Die Thäler und Ebenen sind warm, gesund und reich; die Mannigfaltigkeit der Naturproducte ist dort groß und wenn dasWasser auf diesem Lande zur Verwendung gelangt, kann dasselbe einem prosperlrenden Volk die Subsistenzmit'l l!efern." Auf Grund diesesBerichtes hat man verlangt, daß über die zur Zeit unbenutzten öffentlichen Ländereien erst dann Disposition getroffen werden sollte, wenn dieselben durch Bewässerung culturfähig gemacht sind; auch wurde empfohlen, daß zu diesem Zweck jecer Staat innerhalb seiner Grenzen tn ausschließliche Controle über die Ausnutzung desWasseis ausüben soll--te, da er allein unter gleichzeitigerControle des Landes in die Lage versetzt würde, durch eine weise Auswahl der zu bewässernden Ländereicn eine ökonomische wie nutzbringende Verwendung des Wassers zu sichern. Zur Zeit befinden sich 76 Procent der aviden Zone im Besitz der Bundes-Regierung. In Nevada liegen 95 Procent davon wüst da und dieses Land trägt nichts zu den Einkünften des Staates bei, weshalb der letztere auch nicht felbst die Anlage eines einheitlichenJrrigationssystems unternehmen kann. Herr Best glaubt deshalb, daß die Abtretung an den Staat sich empfehle, damit derselbe sich eine ergiebiae Einnahmequelle schaffen könne. Allerdings wird der Secretär des Innern-durch daSCareygesetz vom 19.August 1694 autorisirt. an irgend einen Staat daö in seinen Grenzen belegene Oedland abzutreten, unter der Bedingung, daß derselbe für die Bewässerung und BesiedelungSorge trägt. Aber dieses Gesetz verleiht dem Staat nicht das Recht, das betref. sende Land zur Beschaffung der erforderlichen Mittel zu verpfänden, und deshalb kann die Anlage von Jrrigationsanlagen unter den günstigsten Bedingungen nicht erfolgen. Aus diesem Grunde wird von Herrn Best eine Amendirung des Careygesetzes dahin empfohlen, daß sedemStaate das Recht ertheilt werden soll, die Oedländereien als hypothelariscbe Unterlage für die Leschaffuna der für die Bewässerung nöthigen Mittel geben zu dürfen; da-

durch würde jeder Staat in die öäge versetzt werden, die in seinen Grenzen belegenen aviden Dipricte der Cultur zu erschließen. . Unter dem Scepter d,S Zaren.

Die Bevölkerung von Rußland war ihrer Zahl nach bisher nur ganz ungenau bekannt. Die letzt allgemeine Volkszählung hat imJahre 1851 statt, gefunden, und seitdem erfolgte nur noch 1853 ein theilweise Zählung. Abgesehen von der langen Zeitdauer, die seitdem verstrichen ist. waren die da. maligen Zählungen noch sehr unzuverlässig, da sie von den örtlichen Polizeibehörden in der Weise angestellt wurden. daß eine Liste, der gegenwärtig ansässigen steuerzahlenden Personen .des Ortes aufgenommen wurde, wobei 'sn CAnn-un1f r 8 . (5rnffrntfl8 ' aat Iv i iv vvvm. "a" -"ii y nicht zu erwarten war. : 'Jn diesem Jahre endllch. am 9. Februar, yat vie russische Regierung eine allgemeine Zählung im ganzen russischen Reiche vorgenommen, beren Ergebnisse jetzt bis auf einige Theile der Provinz 5lakutök aesammelt vorliegen. Wir fii gen bei den folgenden Zahlen die Bevölkerun'gsziffer auö dem Jahre 1851 in Klammern hinzu. Das europäische Rußland zählt jetzt 9-1.183,750 (52.797.685). daS Königreich Polen 9.442.590 (4.852.055). daö Großfürsienthum Finland (wo übrigens jährliche Zählungen stattfinden) 2.527.801 (1.636.915). Baukasten 0,723,553 (4.436.152), Sibirien und Sackalin 5.731.732 (2.437.184). Kirgisen, steppe 3.415,174 (1.220,654), dann die seitdem neu htnzugekommenen Gebiete Turkestan mit TranökaSpien und den Pamirs 4.175.101, russische Untertbanen in Buchara und Khiwa 6412. Die Gesammtbevölkeruna des russischen Reiches beträgt 129.211,113 (67,380,645). YS Lbrrscht. daß trotz der hohen SeburtSzisst? in Rß land doch fast 50 Jahre frl zu einer Verdoppelung ' bei VedSlknungSzahl nöthig gewesen sind. Besonders starke Vermehrung batSibirien und nament, lich die Kirgisensteppe aufzuweisen, wo sich die Einwohnerzahl mehr als verdoppelt bezkehungweis verdreifacht hat; hier werden die Zahlen von 1851 aber auch besonders ungenau gewesen sein. Früher sagte man von Rußland, daß es an einem Jff?oflSmii8 einem Mangel an großen Städten leide, daS gilt für die heutige Zeit kaum mehr, tzs gibt 24 Städte mit über 100.000 Einwohnern, unter denen sich übrigens 3 in Polen, 2 in Kaukasien und 1 (Taschkent) in Turkestan befinden, 33 Städte mit einer Einwohnerzahl von 50.000 bis 100.000 und 69 mit einer solchen zwischen 25.000 und 50.000. Petersburg zahlte 1.267.023, Moskau 988.610 mnwohmr. Von der Riesenarbeit einer solchen Volkszählung wird man sich nach der Thatsache einen Begriff machen, daß nicht weniger als 230.000 Personen am 9. Februar ausschließlich mit der ZäKlung beschäftigt waren, worunter sehr viele Studenten der Universitäten und höher Schulen sich befanden. Keimfreie Wundbehandlung. In der neuesten Nummer der Deut schen Medicinischen Wochenschrift be richtet Professor I. Mikulicz von der chirurgischen Urnversitatskurnk in Breslau über Versuche, die aseptische" Wundbehandlung zu einer wirklich keimfreien zu machen. Prof. Muuncz betont nach seinen und fremden Ersah runaen. daß die(5xfolae unserer Wund behandlung. seit das Privcip der Antiseptik zu Gunsten der sogenannten Aseptik verlassen wurde, nicht besser geworden sind. MitUnrechthat man die Eatgut-Faden für Eiterungen verant wortlich gemacht; eine ungleich größere Bedeutung hat die Frage der Desmfection der Hände."Ein wirkliches Sterrnsiren der Hände durch unsere gegenwärtigen Mittel, unter denen jetzt die Alkoholsublimat-Desinfection die übliche ist, wird Niemand erwarten, der weiß, wie tief in denAusführungsgängen derHautdrüsen, in denSchrunden und Rissen der Oberhaut, am Nagelfalz und im Unternagelraum die regelmäßigen Schmarotzer der Haut sitzen. Mit dem Princip der Antiseptik waren nicht nur ihrNachtheüe, sondern auch manche Vortheile aufgegeben worden, die als Schutzmaßregeln dienen konnten. Die Ueberzeugung, daß der unerläßlichste und gefährlichste Factor in der heutigen Wundbehandlung die Hände des Operateurs und seiner Gehilfen sind, veranlaßte Prof. Mikulicz schon Ostern 1896 zu dem Versuch, in sterilisirten Handschuhen zu operiren; seit mehr als einem Vierteljahr hat er das Operiren in Handschuhen allgemein in seiner Klinik und Praxis durchgeführt und dadurch den Hauptfehler in der bisherigen Wundbehandlung beseitigt. Seine Erfahrungen waren überaus günstige. Mikulicz verwendet feine Zwirnhandschuhe der billigsten Sorte. Die Handschuhe werden in derselben Weise wie die Verbandstoffe in Dampf keimfrei gemacht. Sie lassen sich nach dem Gebrauch leicht wascben und können wofcl ein -- Why not be Strong ? Blood, tisäue, hcalth and strength ate generatcd sroni tho sood we eat; therefore, Ihc maintcnance of a Tigor ous digcstion is quitc essential to lifo. To strengthcn and hclp digestion, use Dr. John W. Euil's Tills, the best remedy for stomach troubles ever de vised. 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Dubend' Mdl wieder verwendet 'werden. Selbstverständlich werden die Hände vor Anlegen der Handschuhe v11m;, Tftmn und mittels Alko-

VtilVllUf VJV.V.vj. , hols'und Sublimats desinsicirt. Bei z rv: v.y...iVut .OhTftt?nni miifTcit lUllUC UUUIVIIVIU vv..-" ii . . . r , . . . t f -f 1 dieHandschuye os:er gcroccgicu auch Assistenten und Heilgehilsen tragen die Handschuhe. Die Manipulationen beim penren. oas iiwf Greifen, Nähen u. dergl. werden durch die Handschuhe keineswegs erschwert ; das Fassen und Festhalten der Gewebe gestaltet sich in Handschuhen viel leichter alö mit der nackten Hand. Eine andere Gefahr ist die Verbreitung von Mundbacterien beim Sprechen. Husien, Räuspern und Nießen. Deshalb empfiehlt Prof. Mikulicz. während der Operation eine den Mund und eventuell auch die Nasenlöcher bedeckende Mundbinde zu tragen; sie besteht aus einer einfachen Lage sterilisirten Mulls und man athmet durch sie ebenso anstandslos. wie eine Dame, die auf der Straße den Schleier trägt. Die Zahl der im Operationsraume Anwesenden muß, um Jnsectionen der Wunde zu verhüten, möglichst eingeschränkt und ihr Zutritt von besonderen Vorsichtsmaßregeln abhängig gemacht werden. Im Uebrigen ist es für Prof. Mikulicz klar, daß es für den practischen Arzt in kleinen und schwierigen Verhältnissen kaum möglich wird, allen den complicirten Anforderungen der Aseptik Genüge zu leisten: dies ist nur im Großbetriebe der öffentlichen KrankenHäuser durchführbar. Der vractische Arzt thut besser, zum anilseptischen Verfahren unter entsprechenden Abänderungen zurückzukehren. Er kann es um so ruhiger thun, als die Nachtheile der Antiseptik für die in kleinen VerHältnissen überhaupt ausführbaren Operationen kaum in Betracht kommen. Er gewinnt aber dafür den Vortheil, feinen Apparat wesentlich zu vereinfachen und Por unangenehmen Ueberraschungen im Wundverlaus bewahrt zu sein. . PrivalverrnSge,! in Prenken. Ueber die Vertheilung des ergänzungssteuerpflichtigen Vermögens in Preußen gibt die Statist. Corr." solgende Uebersicht: Das zur Ergänzungssteuer herangezogene Vermögen belief sich für das Jahr 1896-97 auf 64.02 Milliarden Mark. Da eine Verpflichtung zur Vermögensanzeige nicht besteht, so ist es möglich, daß das thatsächlich vorhandene Privatvermögen jene Ziffer beträchtlich übersteigt. Zur Ermittelung des Letzteren müßjen ferner die steuerfreien kleinen Vermögen hinzugerechnet werden. Von diesen wissen wir aber nur, daß von der Ergänzungssteuer frei blieben a) 1,659,235 Haushaltungsvorstände und Einzelpersonen, weil sie entweder gar kein Vermögen oder doch nur ein solches von nicht über 6(XX) Mark besaßen ; d) 262.143 andere, deren Vermögen 6000 bis 20.000 Mark betrug, deren Einkommen aber 900 Mark nicht überstieg, c) 2098 andere mit demselben Vermögen, aber nicht über 1200 Mark Einkommen und besonderen persönlichen Befreiungsgründen (Wittwen. Waisen u. s. w.); d) 1196 andere mit 6000 bis 10.000 Mark Vermögen wegen beeinträchtigter Leistungsfähigkeit. Unzweiselhaft befindet sich in den Händen aller dieser Personen zusammen noch ein gleichfalls nach Milliarden zu bezifferndes Vermögen. An das besteuerte Privatvermögen aber kann dieses bei Weitem nicht heranreichen. Rechnet man bei den Personen zu d) einen Durchschnitt von 10.000 Mark, so ergibt das noch nicht volle 3 Milliarden. Die übrigen steuerfreien Vermögen fallen theils wegen ihrer Kleinheit, theils wegen ihrer geringen Häufigkeit noch weniger in's Gewicht. Da außerdem neben der zu geringen Einschätzung auch wohl ffälle vorkommen, in welchen der Eenstt sich eine zu hohe Eilischätzung gefallen läßt, wird anzunehmen sein, daß jene 64 Milliarden thatsächlich dem weitaus größten Theile des preußischen Privatvermögen gleickkommen. Dies Vermögen vertheilt sich nun, wie folgt: Die 26 reichsten Leute besaßen zusammen 1015 Millionen eingeschätztes Vermögen, die 75 nächstreichen 1003.50, die 123 nächsten 1000.50 Millionen Mark. An der ersten Mi!liarde sind die Eensiten mit 216 bis 218 Millionen Mark Vermögen betheiligt, an der zweiten noch einige Eensiten mit 18 bis 19 Millionen bis herunter zu denjenigen mit 10 bis 11 Millionen, an der dritten einige dieser letzteren Stufe bis herunter zu denjenigen mit 6 bis 7 Millionen Mark. Die 10. Milliarde wird voll bei den Eensiten mit 1 bis 2 Millionen Mark Vermögen, die 20. bei den Eensiten mit 0.44 bis 0.46 Millionen und die 30. bei den Eensiten mit 0.16 bis 0.17 Millionen Mark Vermögen. Zerlegen wir die Gesammtsumme von stark 64 Milliarden in acht Theile von je acht Milliarden bei den Eensiten mit Vermögen, so ergibt sich, daß voll wird: das 1. Achtel von 2 bis 3 Millionen Mark; das 2. Achtel von 700 800.000 Mark ; das 3. Achtel von 280300.000 Mark; das 4. Achtel von 140150.000 Mark; das 6. Ach. tel von 7080.000 Mark; daö 6. Achtel von 404.000 Mark; das 7. Achtel von 2224.000 Mark; das 8. Achtel von 68000 Mark. , Die Thalermillionäre- hören zwischen der sechsten und siebenten, die Markmillionäre zwischen der dreizehnten und vierzehnten Milliarde auf. Die kleinen steuerbaren Verrnögen von 6000 bis 44.000 Mark, welehe die letzten beiden Achtel, also rund 16 Milliarden, umfassen, fallen also in ihrer Summe beträchtlich stärker in's Gewicht als die Millionenvsrmöaen. -Die ergänzungssteuerpflichtige Bevölkerung mit Einschluß der Anaehörigen umfaßte 13.97 Procent der Gesammtbevölkerung. Was das Ver hältniß zwischen Stadt und Land betrifft, so sind die sehr reichen Leute in den Städten häufiger als in den Gutsbezirken und Landgemeinden. Erst bei der 44. Milliarde beainnt daS Ueber-

gewicht des platten Landes, um sich allmälig bis auf das Vierfache und darüber zu steigern. Bei der 61. Milliarde kehrt dann plötzlich wieder das annähernde Gleichgewicht oder Uebergewicht der Städte zurück. Die auf dem Lande so sehr hervortretenden Vermögen, welche die 44. bis 60. Milliarde bilden, sind diejenigen von 60.000 bis herunter zu 20.000 Mark. Die culturgeschichtlich wie social grundlegende Bedeutung des BauernHofes für unser ganzes Volksleben kommt auch hier wieder deutlich zur ziffermäßigen Ausprägung." Die Eisenbahnen der Erde.

Wie das Archiv für Eisenbahnwesen mittheilt, hat das Eisenbahnnetz der Erde in der Zeit von Ende 1891 bis Ende 1895 im Ganzen einen Zuwachs von 62.465 Kilometern oder 9.8 Procent erhalten und am letztgenannten Zeitpunkt eine Ausdehnung von 693.356 Kilom. erlangt.- An dieser Länge sind betheiligt: Amerika mit 369.685 Kilom.. Europa mit 249.899 Kilom., Asien mit 43.279 Kilom., Australien mit 22.349 Kilom. und Afrika mit 13.143 Kilom. Das Eisenbahnnetz Europa's hat sich in dem Jahrfünft (1891 bis 1895) nur um 22.104 Kilometer ode: um 9.2 Procent erweitert. Das größte Eisenbahnnetz in Europa ist das Deutschlands mit 46.413 Kilometer und einem Zuwachs von 2.989 Kilom. oder 6.8 Procent. Den bedeutendsten Zuwachs weist Rußland mit 6.675 Kilom. oder 21.4 Procent auf. In Frankreich ist das Eisenbahnnetz um 2.476 Kilom. (6.5 Procent), in Oesterreich - Ungarn um 1.980 Kilon. (7 Procent), in Spanien um 1.892 Kilom. (18.3 Procent), in Italien um 1.805 Kilom. (13.7 Procent), und in Schweden um 1,476 Kilom. (17.7 Procent) gewachsen. Tie übrigen Erdtheile Participiren an der Zunahme der Eisenbahnlänge wie folgt: Amerika mit 27.356 Kilom. (7.9 Procent), Asien mit 7.833 Kilom. (22.1 Procent). Afrika mit 2.647 Kilom. (25.2 Procent). Australien mit 2.520 Kisom. (12.7 Procent). Das Gesammtanlagecapiial der Vnde 1895 im Betriebe gewesenen Eisenbahnen der Erde beträgt rund 36.683 Millionen Dollarssomit für einen Kilometer rund ZJ2.500. ; Eine Kropfepidemte. i ii .i Im Ferghan - Gebiet und besonders in der Stadt Khokand und Umgegend tritt der Kröpf unter der eingeborenen Bevölkerung geradezu epidemisch auf; er entwickelt sich derartig, daß er häufig bis zur Brust geht, und daß manche Eingeborenen sich nicht anders zu helfen wissen, als daß sie sich für ihren Auswuchs einen Korb anfertigen lassen und den Korb mit seiner Last mittelst eines um den Hals gehenden ßtzickes beständig mit sich tragen. Trotz aller Forschungen haben die Aerzte die Ursache dieser Krankheit noch nicht ermittelt; die meisten neigen per Ansicht zu. daß das Wasser inj Ferghan-Gebiet Mikroben enthalten muß. welche die Bildung der geradezu colossalen Kröpfe befördern. Der Umstand, daß die russische Bevölkerung, welche das dortige Wasser fast nur in gekochtem Zustande genießt, beinahe gänzlich von dieser Krankheit verschont bleibt, spricht stark für die Richtigkeit dieser Hypothese. Vereinzelt sind nur einige russische Soldaten am rpps erkrankt, doch ist es noch immer gelungen, die Krankheit jn ihrem ersten Entstehen durch einige Jodeinreibungen zu beseitigen. Die örtliche Bevölkerung zeigt sich aber ganz indifferent gegen" alle ärztliche Hilfe. Der Erkrankte geht zumMullah, läßt über sich Gebete aus dem Koran lesen und ergiebt sich dann geduldig in sein Schicksal, um so mehr, als die Krankheit keine Schmerzen bereitet, und die von ihr Betroffenen noch oft ein hohes Alter erreichen. Nur einmal ließ sich ein angesehener Eingeborener, der seinen Kröpf in einem Korbe mit sich trug, von den russischen Aerzten zu einer Operation bewegen; er blieb aber infolge starken Blutverlustes unter dem Messer des Operateurs und seitdem will man im Ferghan-Gebiet von der russischen Heilung deS Kropfes nichts mehr wissen. Ganz räthselhaft ist, daß fast ausschließlich nur der männliche Tbeil der örtlichen Bevölkerung unter dieser Krankheit zu leiden hat. Daß auch grauen an ibr leiden, gehört zu den größten Seltenheiten. Oom JnlanBe. Zu. e i n e m T o d t s ch l a g führte in Van Auren, Ark., der Streit um zwei junge G.nse. Die Kinder des weißen Farmers George Fowler geliethen mit den Sprößlingen des Negers Jsaac Jones der Gänschen wegen in einen Wortwechsel, an dem schließlich die rcspectiocn Mütter . theilnahmen. Von Worten gingen die Weiber zu Thaten über und durch die Jntervention der beiden Familienväter wurde erst recht Oel in's Feuer gegossen. Im höchsten Grimm schlug Fowlcr seinen Nachbar mit einem Knittel derart über den Kopf, daß der G?trosfene einen Schädclbruch erlitt und wenige Minuten später semen Geist aufgab. DerinderNähevon Sassafras, Md.. wohnende junge Farmer Griffith Elift hatte vor einigen Tagen, da ihm häufig Hühner 'gestohlen wur den, eine Schiebfalle im Stalle aufgestellt, um die Hühnerdiebe zu bestrafen. Als er neulich mit seiner Frau ausfahren wollte und sein Wagen sich vor dem Stalle befand, wollte er noch einmal nach dem Stallgebäude zurück und vergaß, daß er daselbst einen gefährlichen Schiebapparat angebracht hatte. Als Elift die Stallthür öffnete, entlud sich die Schrotbüchse, und er erhielt einen Theil der Ladung in den Unter'chenkel. während seine im Wagen itzende Frau an der Hand verwundet vurde. , . Um sein Bein. seinBraut und' seinen Verstand gekommen ist der BllraerkrieaS Veteran Senrv

- KaJfc.

Musilech in Brooklyn, N. Y) 'Er hatte sich mit einer jungen Ftäu verlobt, und die Hochzeit sollte in Bälde stattfinden. Da begann ihn .eine alte Wunde im Bein zu plagen und machte ihn hinken. Auf den Rath seiner Braut unterzog er sich einer Operation.'. die jedoch so unglücklich verlief. , daß ihm die Aerzte erklärten, er müsse sich daS Bein abnehmen lassen, falls er am Leben bleiben wolle. Muselech willigte in die Amputation, als er sich nun aber vor seiner Braut in Krücken präsentirte, gab ihm diese den Laufpaß. Der Aermste nahm sich die Sache so sehr zu Herzen daß er den Verstand verlor. Unter den Besitzern der Conservenfabriken an der Pacificküste herrscht die größteBestürzung in Folge der Nachricht, daß eine Quantität Lachsconserven aus Vancouver in Liverpool als untauglich für menschliche Nahrung condemnirt worden ist. Es würde nämlich einen Verlust von zwei Millionen Dollars per Jahr für British Columbia, Washington und Oregon bedeuten, wenn die britischen Consumenten anfangen, den Lachs von der Pacific - Küste als untauglich anzusehen. Man kann sich nicht erklären, was an dem Lachs auszusetzen gewesen ist. da in allen Conservenfabriken die größte Reinlichkeit herrscht und nur frischer Fisch verarbeitet wird. EineselteneCuristan Lillian Roß. dem 6jährigen Töchterchen der Roß'schen Eheleute von 40 Veach Str. in New Fork, vollzogen worden. Die Kleine hatte einen bösen Fall gethan. der in einem theilweisen Bruche desGenickö resultirte. Daö Kind wurde pach dem Hudson Str. - Hospital geschafft, woselbst Dr. Volton die Verletzuna untersuchte und zu seinem Ertaunen entdeckte, daß die Halswirbeläule gänzlii verschoben war. Eine olcke Verletzung pflegt in der Regel verhängnißvoll zu verlaufen oder zum Mindesten zu emer bleibenden Desormität zu führen. Die Kleine wurde einer schwierigen Operation unterworfen, die gut von Statten gegangen ist. Es ist alle Aussicht vorhanden, daß sie nicht nur am Leben bleiben wird, sondern daß auch keine anderen Folgen der schweren Verletzung bemerthqr hlejhen perden, Prof. George P e a r s o n, ein Schulmeister alten Schlages, ist im Alter von 83 Jahren in Smithburg,, Md., wo er 46 Jahre lang als Lehrer fungtrt hat, aus dem Leben geschieden. Er unterwies nicht blos die ABC Schützen in den Elementarfächern, sondern gab auch Unterricht m Mathe matik. Latein und Griechisch. Spuren deö Erdbebens, welches vor einiger Zeit in Wyomina stattfand, sind erst vor Kurzem in der Nähe von Bates Park ganz unerwartet entdeckt worden. ' Etn"Mann, welcher auf der Suche nach Pferden war. entdeckte mehrere Erdspalten, die bis zu 3 Fuß breit waren und deren Tiefe, er durch Hineinwerfen von Steinen ver gebens zu bestimmen suchte. Schließ lich gelangte er zu einem Erdbruch, d?r etwa zwei Acres umfaßte unh mit steil abfallenden Wänden gegen 40 Fuß in die Tiefe aina.. Der Heirathsindustrie" im Staate New Jersey erheblichen Abhruch thun dürfte ein jetzt in Kraft getreteneö Gesetz, dem zufolge alle Helrathslustigen, welche nicht im Staate wohnen, sich aber inNew Jersey trauen lassen wollen, eine Heiraths - Licenz von dem Clerk des Countys. in wel chem die Trauung stattfinden soll, er Wirken müssen; dafür ist ejne Gebühr von 50 Cents zu entrichten. Minderjährige erhalten eine solche Licenz nur , A n' c m k. rn Mir HUiliminiiiig uci uuciii uuec Vormünder. Wenn eine oder Heide Personen. welche sich verehelichen wollen, im Staate wohnhaft sind, brauchen sie keine Licenz. Durch dieses Gesetz soll den bis jetzt häufig, namentlich in Jersey City. Hoboken, Newark und Cam den. vorgekommenen heimlichen Trau unaen ein Ende gemacht werden. Das Gesetz wird das Einkommen mancher Geistlichen und Friedensrichter bedeu tend schmälern, namentlich dasjenige eines gewissen Pastors in Camden, welcher durchschnittlich 700 Paare aus anderen Staaten jährlich in die Ehefesseln zu schmieden pflegte. Während im Osten. bei der Gründung ezclusiver Gesellschaften der Stammbaum eine große Rolle spielt, ist in Oregon ein Verein junger Leute O.fi V,? VrtnvVvM. V . 2. Vi.m in .ccutii uiiuiii ivvitiii, uic in vtm Staate selbst das Licht der Welt er blickt haben. Die Abstammung ihrer Vater wird von den Veremsmitgliedern vollständig ignorirt. Mit einer tüchtigen Portion Prügel regalirte E. E. Doty in Metamona, Mich., den Arzt und Congregationalisten - Prediger W. , H. Mint. weil dieser einer verheiratheten Frau die Ehre abgeschnitten hatte. Darauf ging er zum Richter, denuncirte sich selbst und bezahlte $10 Strafe. Wie man es macht l Müllen Sie eine Rlafrfie d? in n,5kn lickeS Wasserala5 mit Urin unk lass, ie vierundzmanzig Stunden stehen ; bleibt em Oay, io zeugr oa. von eine? rantheit oer scleren. Zwenn uxm leeren macht, ist dieS ein positiver Beweis von Nierenkrank, yett. ' xii narret Aua,jerorana oder Schmer, en trn maen t ebenfalls ein Zeichen, dai Nieren und Blase w Unordnungsind. Was thut man dagegen? Ein Trost ist eS tu missen, fcafittr irrn, Swamp'Noot, das große Nieren.Heilmittel, Schmerzen im Rücken. Nieren. 9 eher Nls, und sonstigen Theilen, welche in Verbindung damit stehen, wegnimmt. Es heilt Unfähig keit deS WasserhaltenS und brennenden scymerz verm erlösen, oder Folgen, die durch den Genuß von Llauören, Wem oder Bier entsteben und entbebt Sie W ,,,. nehmen Nothwendigkeit während der -Nacht r i rm rr c t e oii ourcy suaiieranorang aufueyen gu müssen. Die milde und außerordentliche Wirkung von Sn,am,Noot stellt sich bald ein. . ? ift k... sannt für seine wunderbaren . 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O0kx Unilkniu An Q er g i ft u n g gestor. ben ist der. 33 Jahre alte Photograph Leopold Wedel, der seit einem Jahre in dem Laboratorium der Verlagsbuchhandlung von Mittler u. Sohn in Berlin beschäftigt war. Ein Laufbursche ließ im Laboratorium eine Casserole fallen, die einen mit Schwefelsäure gefüllter Ballon traf und zerstörte. Wedel löschte mit den Laboratoriumsarbeitern das Feuer, das entstand, und alle athmeten dabei giftige Dämpfe ein. Während die anderen fo vorsichtig waren, so bald wie möglich den Raum zu verlassen, blieb Wedel noch länger darin,' um zu zeigen, daß keine Gefahv mehr vorhanden sei. Das ist ihm verhängnißvoll geworden. Die anderen Arbeiter waren nach heftigem Erbrechen bald wieder hergestellt, Wedel aber erkrankte so schwer, daß ärztliche Hilfe vergeblich wav und er drei Tage später starb. Das Zuchtpolizeigericht von Nancy urtheilte den bei den neuen Kasernen etablirt gewesenen, der Spionage angeklagten Restaurateur Sattler mit strengem Ausschlüsse der Öffentlichkeit ab. Da kein Advokat die Vertheidigung des Angeklagten hatte übernehmen wollen, so mußte das Gericht ihm einen solchen bestellen. Sattler wurde zu drei Jahren Gefängniß und 500 Francs Buße verur-' theilt. In dem Urtheilstenor wird ausgeführt, daß Sattlev versucht habe, sich in den Besitz von MobilisirungsPlänen zu setzen, um diese den deutschen Behörden auszuliefern, daß er einen Deutschen in das Fort von Manonviller einzuschmuggeln sich bemühte und sich die Namen von Elsässern und Lothringern zu verschaffen suchte, die den Franzosen Auskünfte liefern, um dieselben bei den deutschen Behörden zu denunnren, EineKatastropheist über da etwa 2000 Einwohner zählende Bergstädtchen Zobten in Schlesien eingebrochen. Seit etwa 27 Jahren hesteht in dem kleinen Ackerfleckchen ein Grund Creditverein, der bezweckt, seinen Mitgliedern Hypothekengelder ju beschaffen und zu deren Rückzah lung zu verhelfen Cassirer und erstes Vorstandsmitglied des Vereins war der. in Zobten hochangesehene Vorschußvereins - Director Gutsbesitzer Aug. Gühmann. der kürzlich plötzlich starb. Bei der BUcherrevision entdeckte man bedeutende Fälschungen. Bis jetzt sind 123.000 Mark Unterschla, gungen ermittelt, doch smv pik Ermtt telungen noch nichi abgeschlossen. Seit. 18 Jahren datiren die Mjerfchlagun- . v Ort ' KUi Ckr Wi!i.!. gen. ver erem zayli z( leugne der, die mit ihrem ganzen Vermögen haften. Manche Existenz wird vernichtet werden. Die Aufregung unter der Bürgerschaft in Zobten und Umgegend ist groß. Die Ve.reinshücher batie dortige Gtaatsanwalischaft befchlggnöhm't.. -EinschwereöBrandun-g l U ck, dem zwei Menschenleben zum Opfer gefallen sind, hat sich in Elberseld zugetragen. Jn den Parterreräumen eines Hauses der Gerberstraße, wo sich ein Möbel- und Polsterwaarengeschäft befindet, brach auf bisher noch nicht aufgeklärte Weise Feuer aus. Die Flammen verbr:iteten sich mit riesiger Schnelligkeit über das Treppenhaus und machten den in den oberen Etagen wohnenden Leuten die Flucht unmöglich. Die erste Etage bepohnte der Besitzer- des Hauses und des Geschäftes. Paysche, in der zweiten bewohnte zwei hintencheraus gelegene Zimmer der 60jährige frühere Schlosser Mertens , mit -seiner 16jährigen Tochter und einem bei ihm zu Besuch weilenden Enkel, einem achtjährigen Knaben. Namens Vogt, und Mertens nebst diesem Enkel sind in den Flammen umgekommen. Seine Tochter batte dje Geistesgegenwart, aus dem Fenster ihres Zimmers heraus auf das Dach der Schreinerwerkstätte zu sprinaen; sie fiel dabei aber auf den Hof hinab auf brennend Holzscheite und erlitt, einen Schädel- und Beinbruch und . schwere Brandwunden. Fünf in der dritten Etage wohnende Leute gelang es mittels der Rettungsleiter zu befreien. Heulen und Zähne. klap pern herrscht unter den Negern in Abbeville County. S. C., denn sie wähnen wieder einmal den Weltuntergang als nahe bevorstehend. Neulich Abends Platzte nämlich über dem Städtchen Troy, das in dem genannten County belegen ist, unter furchtbarem Knall ein Meteor und Funken sprühten nach allen Seiten. Von panischem Schrecken ergriffen, fielen die meisten Neger auf die Kniee und begannen zu beten, da sie das Platzen des Meteors für eine Warnungsbotschaft, die den Weltuntergang verkündete, ansahen. Eine eigenartige A u f, gäbe hat sich Charles Dyer aus Boston gestellt, der vor mehreren Jahren auf einer Tour nach Little Allegasse Lake, Caribou. Me.. sich im Urwalde verirrte und, vor Hunger dem Tode nahe, von mehreren Jägern gefunden Wurde. Seit mehreren Monaten ist er damit beschäftigt, junge Baumstämme in einem Umkreise von 20 Meilen mit eingebrannten Merkmalen zu versehen und eine Karte des Waldes anzukertigen. . damit Jedermann sich der Schönheiten der Wildniß mit Sicherheit erfreuen kann. Für die Colonie Shalam, welche unweit von Las Crucis, N. M.. belegen ist, traf dieser Tage in letztgenanntem Orte abermals eine Sendung Waisenkinder ein. Die Colonisten sind sonderbare Heilige, welche unter der, Führerschaft eines gewissen Dr. Tanner aus diesem irdischen Jammerthal ein Eden machen wollen. Güteraemeinschaft, Enthaltsamkeit von aller animalischen Nahrung und ähnliche Marotten bilden ihre Hauptdoctrinen, die A. M. Howland in einer Bibel" niedergelegt hat. Ihr Gottesbaus nennen sie Tempel von Tae" und ihre l.l in" . , 'V wi Tcuuicgiie Hymne roiro nacy ver yjlt lodie von .Dirie" aesunaen. .. ..

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