Indiana Tribüne, Volume 20, Number 298, Indianapolis, Marion County, 16 July 1897 — Page 2
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ZnViüUQ Trwüne Erschein Taglich und SomtagS. Die tZzttche. Tribüne" kostet durch lenXtiet 1 Gent per Woe, die SontagI,rrue'I et per Joche, eide zusar 15 entl ' 63 llenti der Rimt. Per Poft ierhalb dn ttbt zugeschickt i, BarattJicit)lttsl V Xt galt TO 18 a labama etraKe. Indianapolis, Znd., 16 3uli 1897. Das Fahrrad im Dienste der Feld Telegraphie. - Die Tragweite Uz heutigen Jnfanteriegewehre und der Feldartilleriegeschütze ist bereits so groß, daß in einem zukünftigen Kriege das Feuergefecht aus Entfernungen wird begonnen wer den müssen, die man vor nicht zu lern ger Zeit noch als vollständig unmög lich für inen wirksamen Kamsf cnfc hen muhte. Sbettso haben d. Äctte der Großstaaren einen solchen Umfang angenommen, baft der Laie ftch kaum noch einen Äegriss daoo?. machen kann, wie diese Heeresmaffen r?n einer Strlle aus geleitet werden können. Die zu einem Heere gehörigen Truppen müs. sen. um die nöthi LeloegungZsreihelt zu behalten, jetzt schon oft d'e Meilen lange Strecken besetzen. Zur Aufrechterhaltung der Verbindung zwischen der Oberleitung und den einzelnen Truppenk5prn werden Befehle und Meldungen durch Kaval lerie . Patrouillen, Meldereiter. Rad fahrer und in besonders wichtigen Fällen durch Ordonnanzofficiere unb 21 jutanten überbracht. Hierbei geht jedoch, da oft sehr große Entfernungen zurückgelegt werden müssen, soviel Zeit verloren, daß unter Umständen die überbrachten Befehle und Meldungen nicht mehr berücksichtigt werden kirnnen. weil die von den feindlichen Heereskörpern inzwischen vorgenommenen Verschiebungen ihrer Stellungen so fortigeö Handeln der einzelnen Truppen - Commandeure nothwendig machen. Um die aus diese Weise entstehenden großen Unsicherheiten soweit wie möglich zu beseitigen, hat man in neuerer Zeit Versuche angestellt, ob und in welcher Weise eZ im Felde zu erreichen sei, die einer Oberleitung unterstellten Truppenkörper mit dieser uno unter einander telegraphisch zu verbinden, so daß der Höchstkommandirende (um mit dem Berliner zu reden), seine ganze Gesellschaft bau ernd an der Strippe hättet Die Feldtelegraphen - Abtheilungen mit ihren großen Trains sind hierzu viel zu schwerfällig. Diese können wohl mit Erfolg die vom Feinde stellenweise zerstörten Telegraphen und Fernsprechleitungen wiederherstellen, auch zwischen bestimmten Orten neue leichte Leitungen erbauen und deren Betrieb Lberneknen, jedoch für das Augenblicks - Bedürfniß w der Gefechtslinie sind die Feldtelegraphenabtheilungen nicht zu verwenden. Dagegen ist es nach mannigfachen, in den Vereinigten Staaten undEngland an gestellten Versuchen gelungen, das Fahrrad für den angedeuteten Zweck im Feldtelegraphendienst, d. h. bei der Verbindung einzelner Truppenkörper durch den Draht nutzbar zu machen. Bei den Versuchen war vorAllem die Schwierigkeit zu überwinden, auf dem Rade eine genügende Menge Draht mitzuführen und dann den Äraht so schnell wie möglich selbstthätig glatt abzuhaspeln und nach Bedarf wieder aufzuwickeln. Duö im engliflZen Heere zum Leaen von leichtem Telegraphendraht fürAugenblickszwecke verwendete Iweirad be steht aus einem Pneumatikrower, der mit mehreren Drahtrollen von etwa 4 Zoll Durchmesser ausgerüstet ist. Auf. jeder der Spulen ist geflochtener Draht aufgewickelt, der auö feinen befponnenen Stahlfäden besteht. Die Haltbarkeit dieser Stahlsäden ist so groß, daß ein Zerreißen nur unter AnWendung großer Gewalt möglich ist. Der Draht einer Spul ist etwa eine englische Meile lang. Er läuft über eine Trommel, die mit einem telegraphischen Aufnahme Apparat verbun-. den ist. Beim Fahren wird der Drabi durch die Drehung deö RadeS abgew,ckelt und auf dem Boden niedergelegt, bis kurz vor Beendigung deS AbhaSpelns ew Glockensignal in der Trommel ertönt, damit eine neue Spule rechtzeitig angeklemmt wird. Soll während der Fahrt eine Nachricht nach dem Ausgangspunkte gesandt werden, was unter Umständen von großer Wichtigkeit ist, so muß der Fahrer, der selbstverständlich des Telegraphirens kundig ist, absteigen und in dem Boden einen zu diesem Zweck mitgeführten Erdcontact befestigen. Ebenso muß der Fahrer einen Augenblick absteigen, wenn der Draht nach rückwärts wieder aufgerollt werden soll. Bei den ersten Versuchen hat man den Draht nur auf kleineren Strecken in mäßigem Tempo ausgelegt, aUrnäfy lich konnte man aber das Auslegen mit größter Fahrgeschwindigkeit auSführen, ohne daß dadurch daS Abhaspeln des Drahtes behindert worden wäre. Auch bei der Rückfahrt konnte mit bedeutender Schnelligkeit gefahren werden; der Draht wickelte sich stets glatt auf, selbst wenn der Fahrer sich in einiger Entfernung von der Anfangsläge des Drahtes befand. Der Apparat zum Lesen deö Drahtes, sowie zur telegraphischen Verständigung wiegt 7 Pfund, und jede Meile Draht 10 Pfund. ' Bei den in England abgehltmen Manövern wurden die GroS der VorPosten verschiedener Truppenderbände dauernd mit der Oberleitung durch Radfahrer in der geschilderten Weise in telegraphische? Verbindung ballen. Sobald die Vorposten vorruckten oder Seitenbewegungen machten, wur den die vorhandenen Drahte verlangert. Machten die GroS Vorwärtöbewegungen, so wurde der gelegte Draht vom Ausgangspunkte ab entsprechend aufgewickelt. Auch bei beschleunigten Rückwärts - Bewegungen der Vorpo-
pen und GroS, sowie t:i dem Hin-1 . - - - r
und Herwogen des Gefechts gelang 3 stets, die ausgelegten Drähte, soweit ..c.v.t: .it-)ttri rtiifntntb
lvie ciuuuiufr kvgviyvj ig-7 ? men bezw. nach rückwärts neu zu le gen Daö Verfahren soll-sich so vorzüglich bewährt haben,- daß. im engllschen Heere jedem Bataillon mehrere -L7 v l r .! ...A.n Telegraphen maosayrer . vrt.i wurden, die mit. den erforderlichen Apparaten zum Legen der Drähte und zur telegraphischen Verständigung der. sehen sind. Ztt wahnfinnige Oesandte. 5113 bor Kuem die Nachricht sich verbreitete, die außerordentliche marokkanische Gesandtschaft, die prächtige Geschenke ihreö Sultans dem Präsidenren der Republik nach Paris uver bracht hatte, werde sich nicht, wie dies anfangs beabsichtigt war. zu den Jubiläumisestlichkeiten.nach London beeben, stimmten verschiedene Pariser Zeitungen wahre Jubelhymnen an, indem sie ttnai eng Anschlug ves noro afrikanischen Sultanats an Frankreich und einen Bruch desselben -mit Engc n..5rii n.ni. nv X1 n V lONo IN '4U9ial ICUICIV- JWi-wiuu. deö UntnbleibenS dieser Reise nach England seitens der außerordentlichen marokkanischen Gesandtschaft, ist nun aber keineöweaS dolitischer Natur aeWesen, , sondern k muß als tragischer Avischensall und alS tntereijanier eweis für die äußeren Einflüsse der europäischenHochcultur auf halbcivilisirte Personen selbst i hoher Stellung bezeichnet werden. Das Haupt dev Gesandschaft tt3mlich. Sl Mobammed, der durch seine stattliche. Gestalt, den würdigen Ernst seiner Züge und den Glanz seines schneewUßen Gewändes den Parisern sehr tmponrrte. ist durch die vor ihm auSaebretteten öervlickkelten der Stadt Paris so verwirrt und geblendet worden, daß die Vernunft ves ais ,eyr in ,-ment evriesmttl braunschwarzen Diplomaten erheblich gelitienhat. 5p wollte dirrchauS m Paris bleiven uno nrf in birf mit vräcbtiaen Valästen angefüllten, mit herrlichen Park- und Gartenanlagen uoeraten,von emer ge lckaftiaen. bunten Menae durchfluthettt, und last, not east mit rei zenden HouviS geschmückten istadt eine neue Kzmuni wunutiu S)aS war eine fixe 5d St Mo hammed'ö geworden und alle Vorstell lungen, die ihm von fernen zegieiiern und auch in viöcreter i,e von sran säsisckien Würdenträaern aemacht wur den. vermochte nicht; gegen sie, Dev brütende Wahnsinn deö unglücklichen Mannes kam zum Auöbruch, als er den Rennen von Longchamps emgeiahen wurde. DaS Menschenaewoae des ttranä rrlTagtS, die Pracht der zahllosen Ziegen unv uraipagcn, i f-r IC 1 Im. W.a fi. K.tm na 9 Die ANMUly vri IN vuv& wvMirnn toiletten gehüllten Frauen und Mäd cken aus den Tribünen deS Rennpla tzeS. der Anblick dev edlen Rosse, die an Feinheit des Guederoaues, an Grazie, straft und Scbnelliakeit selbst die feu. rigen Araberhengste übertreffen. Alles daö übte einen uoerwalligenoen Eindruck auf Sl Mohammed aus. Der letzte Rest dev klaren Bestnnun fwand ibm..alS er .den Wagen de Präsidenten der Republik, von einer glänzenden Escorte umgeoen. yeranrollen sah. Wie gebannt hasteten seine Blicke auf der goldgestickten Uniform de, NorreiterS Montiarret und er erklärte mit wilder Energie, er wofle den Posten dieses Manne, vor dem Alle ausweichen müßten und der an der Svitze Aller herangaloppi, erhat ten. Unter dem Oorwande. ihm daS Es stüm MontiarretS. amuvassen. vermocbte man mit Mühe einen Arzt bei dem außerordentlichen Gesandten, der durchaus einen Lakaienposten yaven wollte,- einzuschmuggeln. Der Arzt stellte fest, daß der Unglückliche vom Größenwahn befallen sei. Darauf wurde Si Mohammed m aller stille nach Marokko zuruaveforvert. Yolitnrtrinker. . .Zu? Befriedigung i ihres Gelüsteö ach SchnapA vergreifen sich manche leoyaoe, ves-Alkohols. nkcht selten an alkoholischen Vr'ävaräten. deren txatnis licher Zweck auf ganz anderem Gebiete . 9 jL - lag. als rur den Menschen ein Genuß Mittel zu sein. Im Kreise von Einge weihten gilt eö als verbürgte That sache daß ehemals, als der reine Spi ritus. noch das beste AufbewabrnnaS Mittel war. Diener der Anatomien und zoologischen,, Sammlungen manches wissenscbastlicb wertbvolle &nmm lungsstück dadurch verdarben, daß sie sur oen Spiritus ttit bessere Verwendung wußten und ihn, deshalb immer wan erreicher werden ließen. Auch heut zutage gibt es nocb Leute, die den Al kohol in jeder Form trinken, die selbst die alkoholischen Lösunaen nickt verschmähen, mit denen sie Tag für Tag oerufsmaztg hanttren müssen. In der mevtcmlscheniteratur sind Fälle be. schrieben,. daß Tischler Möbelpolirer, Stuckateure und ähnliche Veruksarbei. ter. die bei ihrem Geschäft in Alkohol gelösten Schellack zum Voliren der MöA Helpless Sufferer. 2Iothers, do not allow the teething babj to suffer irith pains troni colic and otlier bowel (üsorderi, wben euch a reliable and aase reniedj as Dr. Jobn W. BulPs Babj Sjrnp gives irninediate relief and pertect ease to the little sufferer. "I haye been using Dr. Bull's Baby Sjrup in tay farnlly for ßorne Urne, and can say, wilhoul &ny exception, it is the finest rnedicine for babies susseriDg frorn colic I recornrnend it to eyery household. Henry II.Degges, 2229 Tcnth St, X. W. Washington, D. C." Dr. joha W. Bull's Baby STup can be bought everywliere for 25 cents. 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bei brauchen, dieses sogenannte' PolirWasser als . Schnaps tranken. Die Tischlergesellen sollen, häufig dieser Leidenschaft, so stark fröhnen, daß die Meister infolge dessen immer nur kleinere abgemessene Mengen der Politurlösuna dem Gesellen anvertrauen, et ven x:ieoyaoern oerarnger u?uranle treten nun nach längerer oder kürzerer - 1 M . Zeit eigenartige KrankheitSerscheinunr . !..- in AflJfc. gen aus. wtx piriius in ocianrniiu ein Lösungsmittel sur Schellack uno ähnliche harzige Massen; jede HauSfrau Weiß ja, daß reiner Spiritus auf blank polirtm Möbeln die unangenehmsten Flecke gibt, daß aber verdünLker Branntwein, auch ein auteö Putzmittel ist, weil sein geringer AlkoHolgehalt gerade hinreicht, um den Schellack der Politur so weit zu losen, daß nach einigem Reiben eine matte Stelle wieder hübsch blank wird. Kommt nun eine solche Schellacklösung m den menschlichen Magen, so wird der Alkohol von der Magenwand aufaesogm, infolge der fortschreitenden Verdünnung deS Alkohols wird der in ihm gelöste Schellack niedergeschlagen. Da Schellack aber im Magen ein gan unverdaulicher Stoff ist, so bleibt, er, wenn ihn der Magm nicht mehr. jn den Darm und so aus den natürliche Wegen nach außen befördern kann, dort liegen. Sei fortgesehtem Trinken von Politurwasser sammeln sich so sllmäl! große Klumpen von Schellack im Magen an und verursachen die ernstesten Erscheinungen. Man hat bei d Leichenschau solcher Politursäufer im Magen Schellackmassen im Gesammtgewicht von 960 Gramm gefunden. Bei einem Sträfling im Gefängnisse zu Christiania, der nur fünf VZonate hindurch mit der Anbringung von Ornamenten auf Nähkästen und mit deren Firnissen beschäftigt wgr hinterher an den heftigsten Magenerfchetnungei? erkrankte und starb, erwies sich der ganze Magen von einsr holzharten Masse völlig ausgefüyt, hie einen vollkommenen Abguß der Form 'des MagenS darstellte, überall mit der Wand deS Magens in Berührung war, aber nirgends an ihr festhing. Sie wog 1500 Gramm und bestand aus Schellack und anderen harzigen Stoffen, die nur duxch das Trinken per Politurfir nisse hineingekommen sein sonnten, mij denen der Gefangene zu arbeiten halte. Nach Dr, Tidemand. der diesen Fall veröffentlichte, mußte der Berstorhenj täglich mehr als 3 Eßlöffel' voll von diesem Firniß genossen haben. Dem Ausstchtsbeamten war es wohl aufge fallen, daß der Gefangene m seiner Arbeit auffällig viel 'Schellacksirniß verbrauchte, Lchjerer hatte das aber damit begründet, daß das leichte porige Holz, das er zum Firnissen hahe, zu viel einsauge. Die Ansammlung von Schellackmassen im Magen ist außen als eine mehr oder weniger starke Ge schwulst fühlbar. In neuerer Zeit, wo die Chirurgie bei Magensperutiisnen schon so große Erfolge erzielt hat, ist es auch gelungen, derartige Kranke, die sonst ald dem sicheren Tode verfallen waren, durch Oexyjion von ihrem ??remdkörver zu befreien. Sg kerof fentlicht Dr. Bonnegut soeben einen VtaU auö dem FranziSkuö - Kranken hause in Münster i. W. ES handelte sich um einen 4Jjähriaen Stuckateur, der sehr an Magenbeschw-rden litt, und bei der Untersuchung unterhalb des Nabels eine längliche Geschwulst hatte. Die von dem Chefarzt des Krankenhauses Dr. Kortmann unter nommsne Oeffnung der Leibeshöhle eraab sogleich, dcfe die Geschwulst m nerhalb des Magenö lag. Dieser wurde darauf angeschnitten und zwei Steine an'S Licht gefördert, die zusammen 670 Gramm wogen. Der eine Stein hatte 26 Eentimeter Umfanz. Sie be tan den. wie die chemische Untersuchung ergab. au Schellack. Der Operirte wurde durch diesen Eingriff wieder völlig gesund. Ylett und Dönze. Im Museum zu im Lause des Wmters etwas ganz Eigenartiges geschaffen: eine altlüneburgische Baunstube nebst einem .Flett". Die Bauernhäuser in Niedersachsen nehmen jetzt einen fast undesinirbaren TypuS an, sie sind nicht Bauexnhaus meyr, aver auch nicht Haus deS Bürgers, eine Eigenthümlichkeit des niederfächsifchen BauernhauseS schwindet naq ver anvern und man muß fast 200 Jahre zurückzehen, um daS alles noch in dem Bauernhause beisammen zu stnoen. was dieser FWr und diese Dönze" (Stube) von heute ab dem Beschauer vor Augen fuhren. Bor Eintritt in den .Flett" fallen uns die Pferdeköpfe auf. die über der yur angebracht sind. Im ganzen Niedersachsen hatten in alter Zeit die Gicbel der. Häuser die Zierde der Pserveiopse gemein. 3ahlrrick5 Namen der LUneburger Haide. die aus Pferd deuten, sowie , die Anbringung der Pferdekövfe am Giebel lauck des Hufeisens am Thor) sind Ueberbleibsel des 'servecultu? unserer Altvordern. Im Flett erblicken wir den intereskanten niedrigen Herd, ßx ist auö Feldsteinen gemauert und steht frei, lehnt nicht an die Wand, wie die heuttgen. um solchen Herd versammelte sich AbendS die HauSaenossenschast zur gemüthlichen vespräch. fett sieht auch noch hinter diesem Herd die niedrige. alte Bank, aus der die gläubigen und aufmerksamen HSrer saßen, die den Srzählunem deS Herrn, des Sourtt, lauschten. Drei solche alte Herde hatten sich nock w unsere Tage gerettet in Oldendors, HermannSburg und Weesen. Vo zwei Jahren aber sind auch diese verschwunde. ; Ueber dem Herd . hanzt der große Oessel an einem Kesselhn. Dteser ist kulturhistorisch sehr wichtig. So merkwürdig daö klingt, aber der Kesselhaken war einst der Kern und daS Recktsstück . deö Sause und frofti. Am Kesselhaken wurde, gekündigt uich tn Bejitz gmommen und zahlreiche Ur, kundm gibt eS noch, in ' denen der Kesselhaken als . Marke in Grenzbeschreibungen ausgestellt Itt. Oft thiilii eine durch daSHaus sehende Schned?'
aBmmmmmamm2t
(snedle) das üü5 .zwel tZe'richten, Boigteim oder , Holzmarken zn, der Altentheiler gehörte einem . andern 'Kirchspiele an alösein Sohn, der zeitige HauSwirih.' . Ueber dem Herde ist der große holv m V i rw i. , gerne neymen angeoracyi. zi vienie als,' Feuerschutzdecke für den auch über dem Herde befindlichen Hausboden. Der Nehmen diente auch zur Bertheilung deS Rauchs, denn unter dem Hausboden hingen die Speckseiten, die geräuchert werden sollten. In vier grob geschnitzte Pferdeköpfe laufen die Enden des Balkens vom Nehmen (er stammt aus dem Jahre 1503) auö. Auf der Bühne des Nehmens stehen die schön geschnitzten' Pfdeköpfe, die , M, ? jf rr . r . r ... Mit am yerzognazen scyione lanen. Sie stnd erst 1894 abgenommen. Um weiter zu kommen, muß ich mich mit Aufzählen der im Flett noch vorhandenen Sachen begnügen. Unser Bauer i. auö Zinntellern. Eine großes ammlung von Zinngeschlrr steht im braunen Bort, daneben hangt da? Wsseltistn, steht daö Duttnfab, de? osiklotz mit dem Holznmer, der ackelblock mit dem Beil. Bor dem erd steht der Spinnstuhl. Abends rrleuchtete daö. Ganze die mächtige siienleuchte und tagsüber drang genu-, end. Licht durch die kleinen, bleieingefaßten Butzenscheiben. Mnyer nimmr es uns, vay io viel Spinn-, Haöpes- Md Spusaeräthe im Flett stehen, da doch Meistens die Mägde die Arbeiten an denselben in der Wohnstube machen dürfen. Aber gleich beim Eingang durch die niedrige Stubenthü? mit altem grünen Guckeglaö" merken wir die Zeit. ES ist Sonntag Nachmittag. Oben auf dem schönen braunen Schrank liegt noch neben pkn alten dicken Gesangbüchern der altväterlicheEylindekHut des Bauern.' Er und seine Frau sind heute Vormittag zur Kirche gewesen. Mütterchen ist ganz weich in ibrem Sinn geworden und hat sich weijer rrbauen wollen. ' Dort' auf dem eichenen Tische mst fcin fluaelfüßen siegt noch ihr Geiietbuch und vi alte Hornhrjlle dabei. Sie ist eben mal hinausgegangen, um beim Viehfllitern zu helfen. Dort auf dem schönen Spinnstuhle hängt ihre bunte Seidenschiirze, die sie abgenommen hgt. Unter den alten Schiebefenstern mit den Butzenscheiben zieht sich die lange Knechtebank hin. An der Wand über Um Tische stecken in einem Lederhalter Gabeln und die hölzernen Löffel. Der Großknecht langt sie dem Gesinde dann zu. An einem .langen beweglichen hölzernen Arme hängt am Krüselhaken über dem Mische der Krüses (Lampe) mit Brennöl und Docht. Neben dem Tische steht ein uralter Webstulzs. Die Mgp l)as gestern aerade daS Garn aufgezogen'. Eine Handbreit konnte sie vor Abend noch weben. Noch einmal 8 Tage und sie zieht das fertige Leinen ab, um eS mit der flsten. am .Webtau" hängenden Elle zu' messen. Hchon aUx steht wieder im schönen Wocken" schmuck (Flachs) daS Spinnrad neben der.großen alten Uhr im riesigen Uhrkasten, worin Geislein sich wirklich verstecken könnte. Aber d-r Kasten ist deshalb so groß, weil die Uhr spielt-. .Zu Großvaters Zeit konnte sie noch fromme Weisen. Zu ihrem Sckmerz mußte Großmutter aber noch erleben, daß die Ubr geändert wurde und von pa an soußte dat dumme Ding man IP9 noch Zwalzex UN so'fl dumm 2ug . Lln der Wand, gegenüber dem Oen, ist daS Hakenbört angebracht. Aus demselben stehen vier mächtige irdene .Krause (Schoppen) und zwei Oel seuchter.- An den Haken hängt noch Per gesqnimte Sonntagsstaat der beiden Alten: Knikhose, langer blauer Rock, dito' Weste bunteö Seidentpch der Frau und Goldmütze. Unter dem Bört steht die Schließbank mit der schrägen Kopflehne. Mittags legt sich Vater ein Viertelstündchen darauf. &n ganz praktisches Möbel, diese Slutbank", Sie kann aufgeklappt werden und in irem Kasten henzährt ZNutter, Schürzen, Strümpfe u dergl., hamit nicht alles so rumliegt. Der Ofen ist köstlich. Er stammt fluö den Werken hkS letztm selbstständigen Landesherrn des FUrstenthums Lünebura, Georg Wilhelm. Die blauwkiben figuren- und landschaftreichen flacheln passen so recht zu dem'Gan-, zen. Neben dem Ofen steht Vaters Lehnstuhl. Ohne aufzustehen, kgnn er sich feine Pfeife und den Tabaksbeutel sangen und dann umhüllt von blauen Wölkchen selne segenfördernden Pläne für das Dorf brüten, denn der Bauer, dem dieö beschriebene Wesen gehört, ist Gemeindevorsteher. DaS Zeichen seiner Würde. daS .Vurhorn" (Bauern Horn), hängt über seinem Stuhl. Pas Horn ruft in langen Tönen die Bau, ern des Ortes zu ihren Verammlungen. in kurzen raschen, wenn'S im Orte. brennt oder daS Nachbardors der Hilfe ßedarf. Es ist nur daS . Wichtigste, dieser Einrichtung auf diesem kurzen Raum genannt. Wir bemerken noch, daß' sämmtliche Sachen echt sind und Direkt aus Lüneburgischen Bauernhäusern stammen. B o z Kurzem t st bei dem General - Gouvernement von Algerien die erste directe Briespsst quer durch die Sahara vom Senegal, via Timbuktu eingetroffen. Damit hat die Eröffnung einer Poststraße durch jene große afrikanische, Wüste begonnen, welcher man in den verkehrspolitischen Kreisen einen bedeutenden Einfluß auf die Erschließung Nord - Afrikas beizulegen geneigt ist. Wenn auch von dem Kameelrejter' bezw. von der Karawane bis zu der Deligence und von da bis zur Eisenbahn noch ein weiter Weg ist, und die raunschen Tuaregstämme einstweilen noch einen recht sto renden Zug in das Zukunftsbild des nordafrikanischen Reiseverkehrs bringen. so ist doch theoretisch nicht zu beweifeln. daß man hier nur erst ant Anfange einer Entwickelung steht, die jiiajL cci m. ti wtv ulliCuCi)uu3 jti c r vm er. j i i der iqon yo viel erorierten ranssahara - Eisenbahn - ihren - Abschluß linden wird. - - '
Bom Inlandc.
(f .. Qoneinem s chw arzen Bä ren zerrissen wurde. in dr Nähe, von Sergent. Ky.. ein kleines Mädchen Na. menö Mary MorriS. y e aa a n. i . öx,tv Zll u V en v ztt im Werthe von $121,379 wurden in den letzten 10 Monaten deS laufenden FiS, ealjahreö auS den Ber. Staaten erportirt. Die überaus geringen Preise, welche die Farmer in der Gegend von Petapsco Neck. Md.. für arüne Erbsen erzielten, haben die Besitzer ganzer Felder veranlaßt, diese!ben" unterzupflügen. Riesen-Erdbeeren brachte der Farmer R. I. Fisk, der am oberen Palouse im Staate Washington ausgedehnte Pflanzungen besitzt, neulich nach der Stadt Rosalia. Sieben Beeren wogen nicht weniger als ein Pfund und ihr Durchmesser betrug über drei Zoll. . L7o raussichtlich werden Oklahoma und daö Jndianerterritorium in der nahen Zukunft um Aufnähme, in den Staatenbund nachsuchen. Wenn auö beiden jetzt ein Staat gebildet würde,' so würde derselbe 16 andere Staaten an Bevölkerung übertreffen. Die Bevölkerung der beiden Territo,ien wird auf MM geschätzt, von jene.n 550,000 der kaukasischen Rasse angehören. Ueber ein Jahrhundert ruhen nun schon die Gebeine des Pioniers Edward Boone, eines Bruders des berühmten Daniel Boone, unter einer Vieyweide in Bourbon Eounty, Ky., die dem Capt. Will Burris gehört. Das Grab wird nur durch einen Steinblock ohne Inschrift bezeichiutf wäbrend in den Stamm einer wenig Fuß entfernt stehenden Rökastanie der Name .Boöne iingeschnitten ist. " Vus traurig Meise, ist in Leonia. N. I., Ban Nest Talmage, per 16 Jahre alte Sohn David TalMge'S, um'ö Lebest ge.koln'min. Alb derKnabe aus einem hohenKirschbaum mit dem Pflücken der Frucht besckäftigt war, verlor er seinenHalt und siel. Im Fallen verfingen sich seine Kleider in den Aesten unp ej blieb, mit dem Kopse nach unten, hängen. ' Als man ihn eine halbe Stünde später in dieser Lage auffand, war daS Leben bereits ' . ... .nkMen, Sietrtcte-ArtundWeise. in welcher die Prohibition im Staate Maine durchgeführt wird, läßt sich auk ewer zu Bangor in jenem Staate erscheinenden Zeitung ersehen, sti welcher juf dej einen Seilt gänzliche Enthaltfamkelt gepredigt pnb auf der anderen durch eine Annonce eine tüchtige erste Hgni), UM rlner . der besten Schankwirthschaften in der Stadt vorzuste-hen-, gesucht wird. Es ist daö wieder einmal ein Beispiel von der Undurch sührbarkeit der Zwangsgesetze. Als einFarmer be.sSim koe in Eangda kürzlich einen Gräben grub, fand er einen 9 Fuß 4 Zoll langen Stoßzahn, einen Theil, deö Schädelö, der über 3z Fuß breit ist. verschiedene Rippen, von denen eine 6 ßuß 3 Zoll mißt, einen Theil deS?tüSKraiS, L2 Zoll im Umfanges und den Stumpf eines anderen Stoßzahnes, der am unteren Ende 2 Fu im Umfange mißt. . Das Mommoth, dem die. se Knochen gehörten, muß etwa 30Fuß hoch und 60 Fuß lang gewesen sein. Im wahren Sinne deö Wortes kalt gestellt wurde ein Strolch Namenö John Ring,' der - bei einem Einbrüche in den Grocery - Laden von Gustav Staib in Tompkinsville, Staten Island, erwischt wurde. Als der Kerl sich von Herrn Staib überrascht sah, flüchtete er sich in den großen Eisschrank und wurde dort von Staib eingeschlossen. Dieser meldete denBorfall dann der Polizei und erst ach geraumer Zeit wurde King zähneklapvernd aus feiner kalten Behausung hervorgeholt, um .nun sprichwörtlich kalt gestellt zu werden . Einen schrecklichen Tod fand sn der Winona Erzgrube bei Lead, S. D., der Vormann der Bergleute, A. Dimmick. Er war mit zwei anderen Minnern auf dem Boden eineS Schachtes mij der Reparatur einer Gasolin -.Pumpe beschäftigt, als stch ausströmendes Gasolin, das an den Wänden heruntergelaufen war, an den Srubenlichtern entzündete. Mit einem schlage sahen sich die Männer von Flammen umgeben. Zwei davon retteten sich; Dimmick, der rückwärts in einen spitzen Haken fiel, der ihn festhielt, konnte nicht von der Stelle und perbrannte bei lebendigem Leibe. Die beiden Andern sind auch fg schwer verbrannt, daß sie vielleicht nicht mij dem Leben davonkommen werden. Vorwürfe, weil sie ein Glaö Bier getrunken hatte, haben in San Francisco die 60 Jahre alte Wittwe Bridget Hallbeck. welche in A. L. Hartö Familie als Kinderfrau fungirte. in den Tod getrieben. Als Hart neulich am 'Nachmittag nach Haufe kam, bemerkte er, daß die Kinderfrau Bier getrunken hatte und stellte ste deshalb zur Rede. Frau Hallbeck begab sich bald nachher in ein anstoßendes Zimmer und wurde kurz daraus in besinnungSlosem Zustande auf einem Sopha , liegend, gefunden. Sie hatte wegen der Vorwurfe beschlossen, ihrem ebt gewaltsam ein Ende zu machen und jw diesem Zwecke Karbolsäure aetrunken, welche sie in her Hausapotheke der Familie, gefunden hatte. Die Le? hensmüde wurde schleunigsten ein Hospital gebracht.doch war ihr nicht mehr u helfen. Der Tbierbändiger Harrd Mozart wurde in Petersburg, Va., bet einer Vorstellung im Löwenkäfig von einem der gefangenen Wüstenkönige, den er durch Peitschenhiebe gereizt hatje, plötzlich angegriffen und übel zugerichtet. Der Löwe sprang aus. seinen tpeimger zu, packte ihn mit den Zähnen f -L. Cf T JC-1 - 1C.L. u t i r uno ariiicnajic lyll in gillßlimer Zwei e. Die CircuS - Angestellten, mußten mij spitzen Eisenstangen auf daS wüthentt Ähier eindringen, um. den Verletzten zu retten. Das eine, Bein deS LöwenandigerS, wurde von den Zähnen zerpfllmt und mußte amvutirt werdend
fito Ik.x.,,,r,
Vom Auslande. Im Starnberger See ertrunken sind zwei junge Kaufleute aus. München, Dieminger und Jacob Hacker, welche trotz des stürmischen WetterS von Possenhofen nach der Roseninsel ruderten. Man fand das umgekippte Boot und einen Rosenstrauß. Der Professor der Me dicin Riva aus Parma soll den Vacillus des acuten Gelenkrheumatismus entdeckt haben. Aehnliche Behauptungen sind bereits während der VerHandlungen auf dem letzten Congreß für innere Medicin aufgestellt worden. Die Wahrscheinlichkeit, daß dem acuten Gelenkrheumatismus ein organischer Erreger, ein Kleinlebewesen zuGrunde liege, ist allerdings sehr groß. Eine selteneSendung, nämlich 50 lebende Kreuzottern, ging mit der Post von Königsberg i. Pr. nach Greifswald ab. Dieselben waren von der dortigen medicinischen Facultät zu wissmschaftlichen Zwecken bestellt und auch vollzählig vom Reptilien - Jagdclub gefangen worden. Der Club hat in diesem Jahre bereits über 150 Stück dieser Giftschlangen gefangen. Nach Berichten auö Uri wird daö Denkmal zur Erinnerung an den Uebergang Suwarow's über den Gotthard nächstens fertig. Eine rufstsche Gesellschaft läßt daö Denkmal bauen Es besteht aus einem riesigen Kreuz von Gotthardgranit. und befindet sich an einer Felswand etwas ober, halb der Teufelibrücke. Man hat es um Schutze vor Lawinen in den Felsen gesprengt. Das Granitkreuz wird also auf granitenem Grunde ruhen, Etz ist wohl das größte Kreuz, ds man se.he.n kgnn,' Vor zwei Jahren starb in Montpellier ein als Geizhals bekannter Junggeselle Namens Fönte-, nez. der fünfzehn Millionen hinterließ. Eine ganze Reihe Personen erhoben Erhansprüche auf Grund von Testamenten, die sich . aber widersprachen. Nachdem der Fiscuö an 100.009 rancs sur Proceßkosten verschlungen. at daö Gericht schließlich nur eins der leftamente für gültig erklärt. Dasselbe spricht das ganze Vermögen einem jun gen Studenten mit $?.mw saurem zu. In Luneville erschien der Wilderer Noel von Gerbweiler in Lothringen, ein schon mehrfach vorbestrafter Mensch, vor Gericht, um sich wegen Wilddieberei zu verantworten. Als der Gerichtshof daS Urtheil pubiicixti und Noel erfuhr, daß er zu einem Monat Gefängniß verurtheilt . zog er emen Revolver aus der Tache und zielte nach dem Präsidenten. och wurde er am Schießen, durch die Gendarmen verhindert, die ihn sofort entwaffneten. Das Gericht verurtheilte Noel sofort zu noch einem Jahr Gefängniß ' der Bierhalle des Hotels Colombo" zu Saloniki entstand zwischen den Professoren des dortigen bulgarischen Gymnasiums, Christo Ganow und Jean Garvanow auf der einen und zwei serbischen Leh?ern, Jlia Peitschenowskl und Taschko Tschomik auf der anderen Seite ein Wortwechsel, worauf zwei Montenegrincr. die stch in der Nähe der beiden letzterwähnten Personen befanden, auf die Bulgaren losstürzten und den Professor Ganow erschossen, während Garvanow mit einer Kopfwunde dapon kam. Die beiden Montenegriner sind spater verhastet worden. Es sind verdächtige Leute, die sich nebst anderen Genossen schon lang' ohne Beschäftigung dort herumtrieben und von iraend einer Stelle ihren Unterhalt bekamen. Sie standen in keinerlei Beziehungen zu den Bulgaren und scheinen die That im Auftrage Dritter begangen zu haben. JnZUrich wurdedieser Tage ein Mann zur letzten Ruhe bestattet, der vor fünfzig Jahren durch eine kühne That in ganz Europa von sich reden machte. Es ist dieö Herr Groß, der einstige Wirth des bekannten Caf6 Litöraire in Zürich. Eö war im ?kahre 1845, zu Beginn des fchweizerischen Sonderbundes. ' Die luzernische Regierung hatte im Frühjahr den zweiten Freischaarenzug zersprengt und dessen Führer, den Luerner Arzt, Dr, Robert Steiger gesangen genommen und zum Tode ver? urtheilt. Steiger selbst ersuchte um Begnadigung und erbot sich. dasLand, ja sogar Europa zu verlassen.' aber es schien keine Hilfe mehr für ihn. Erst als zahlreiche Petitionen aus dem In- und Auslande kamen und sich sogar die Bischöfe von Solothurn und Freiburg, sowie die Botschafter Frankje w rr. r? -i . .. jxicga psio ngianos u lsieiger verwandten, hab die Regierung nach und begann mit der piemontesischen Regierung zu unterhandeln über die Defiortation und Einschließung Steigers n einer piemontesischen Festung. Da verbreitete sich am Morgen des 20. Juni 1845 die Kunde, Steiger sei entkommen durch die Hilfe Groß's und der drei Landjäger, die zu Steiger's Bewachung commandirt waren. Es war wirklich so; Groß hatte mit viel Mühen und Listen die Befreiung Dteiger'S vollbracht und ihn glücklich nach Zürich geführt. Groß war lange Zeit em populärer Mann, aber schließ ftch geriet!) er doch in Vergessenheit', und wie so vielen, die in jener bewegjen Zeit oft genannt wurden, blühte auch ihm daS Glück nicht lange. Alte Freunde, die sich seiner Tfot n!nnerien. liehen ihm ihre llnierstützung. bis u im AlterSasy! geborgen war. Treffender znweiS. Bankier (zum Schwiegersohne, den er schon wieder mit einem größeren Betrage unter die Arme greifen muß): ,Ja. inern Lieber, Du mutzt Dich ein wenig einschränken. Du lebst zu sehr über meine Verhältnisse!" Aufmerksam. Frau A.: Mein Mann ist sehr aufmerksam, er fragt mich immer erst, wenn erAbends ausgehen will rrr Frau B.: Und der meimge ist noch viel , aufmerksamer, e; fragt mich gar nicht." Frau A. Wie so?" Frau B.: Wdl ich's ihm doch nicht erlaube.- .
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commer-Vergnüllungen. & T) Zu zahlreich ,u erwäbne sind alle Sommer Vergnügun aen auf dem Lande, dem Wasser, der Rennbahn. Noch zahlreicher sind die Unfälle, die sich dabei ereignen können. Jeder der sich mit derartigen Vergnügungen abgiebt wkiß, wie leicht eö ist. sich . oVaetschuNge Verrenkungen . Verstauchungen, überhaupt Wunden jeder tirt zuzuziehen. Jeder Vorsichtige Mensch legt sich einen Verrath von t. Jakobs Cöel zu, welches alle derartige Unfälle heilt.
i gp . LqqK . jjgtQgty Diepipuläre lSUMU ist die beste Linie ach !5I I A CS- G. d?ztr., 4! Stunden. Bier tägliche Züge! Verlagen Indianapolis 70Pm lisoCm I ttm 11 IS achtt kust i Hieaa, JUOOKt 6vabed i iod 7m Züge treffe Hier ein.... 305m 7m i itlUm itliln Xie eueftc berbefferte Vestibüls TSsgen, Vullmnn Schlnfwngen elegate Parlor-Wagen uud Vßwagen. sÄSKf"1 itt 2dinp.l fteht um Wotn. Sann jeder Zeit nach Adend denbtzt erden. m. tc z ek Washington Etrbe Ttaet'Oiiices : un,onahnhoturdMn- ' usett, ve. Bahnhof. Gea. V. Hayler. D. P. sr Cincinnati Züge ! 0. H. & D. R, R. Abfahrt Indianapolis Abfahrt S4m . 7 bSvm . Jü(55jm 2 454m 4 45M 7 0551m Tayton Züge, (5. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 4?m , j0 4Sttm . 3 45i;m 4 45Nm . 7 0S9Irn Ankunft Cincinnati. Ankunft 7S0vm , II i0ra , 12501 . 6 00?tM , T 454 rn ia bvNm H. & D. N. R. Ankunft Dayton Ankunft 7 40 m i 25 m 6 2 Um 7 5LM 11 ooüm. Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R, Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS: Toledo: Detroit: Abfahrt 4 Lm nk'ft S4Sm nk'ft4Mm , 7vim . 4lLm SILBm ) Ausgenommen onntag. Ticket. Dfsicen : Union Station und No. 2 West Washington Straße. l?cke Meridian. Smmtagsschul-Pickliicks Corno Lake Park an der Chicago Min k jg 4 15 Meilen von Indianapolis, empfiehlt sich wegen der kurzen Distanz besonders. Er ist in der besten Ordnung. Guter Platz für Ballspiele?, hübscher See, eine genügende nzahl Boote, bedeckte Audi torium, Speisehalle, gute Quell-WasZer etc. Günstige Raten für Picknickgesellschaften. Sprechen Sie in der Big 4 Office. Ro. 4 Ost Washington Straße, vor und sichern Sie sich Tage. II. Id. BroDson, A. O. P. A. sha COAST LINE to ÄUCKINAC t TAKC THE I ( Ti AMACKINAC DETROIT V V PETOSKEY XL CHICAGO 2 New Steel Passenger Steamers Th QrMtMt PrfectJon yt attalned la Boct Coactructioa Luxurlotts Eqait meat. Artictlc --urnisBinr, ucorauoa una tLclnt Service, -uriac the hiebest detree s islFORT, SPEED AND SAFETY. Four Trip rm Wkek Bctween Toledo, Detroit Mackinac PETOSKEY, THE SOO," MARQUETTE. AND DULUTH. LOW RATES t PicturesqtM Mackinae rat Vetarn. indadinr slealt and Berthf. Fron CleveUnd, fit; trom Toled, $151 trm Detroit, 99 EVERY EVENIN3 Between Detroit and Cleveland Connectinr at CIrreland with fiarliest Trains sar all poiata Xat, South and Southwest aad at Pctroit farall palnU North and Northwest. Siiftdij Xtlfi iun;lßy, August an Se'ptimbtf Doly. ' EVERY DAY BETWE&lf " Cleveland, Put-in-Bay 2? Toledo Send fr Xllastrated Pamphlet. Addreaa A. A. SCHANTZj m. DBTROtT. MIOH. Tts rnircicßrimista m. o HERUA1UJ L1IIKE, 197 60k Kexttlsi CtroU Deutscher Messerschied, N firmeffer, VSeerm und alle Orte, VdiL drknen unb ccfAUf Unterstützt die T.H1 ietried Hut? CSftfCsUEtCta. 0. 123, 140 und 142 Cirgteia tZrrj.
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