Indiana Tribüne, Volume 20, Number 298, Indianapolis, Marion County, 16 July 1897 — Page 1

I w A rC v r1 W O K OA Aft s$ l üo o y O A V v W V U :. W Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis, .Indians,-' Freitag, den 6. Juli 1897. Jahrgang SV. not aas

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Gestorben :

Heivkich Vaumdöfer. im Öltet von 71 Jahren. Z?tkrdigu?,g onntaz Rachmittag um 1 Uhr 0 Vttnuttn, I . n. it STR.st tn Vom Atouciqau;c, ijo.. " ' ' " Maroni. Traun-Tttk,i.nst um 2 Uhr. in d.r Lutherischen Ct. Paul, irche. Scke MeEartZ, und ftm iicrje ewige. Tie trauernd? Staterbliebeue. x Danksagung. gräbnib unser lieben Lerchen, Emilik. gkjeig;, uc,jwunocn ... l Theilnahme, uud für die reiche Llumen,xendea, somii I Pastor albfl.isch für sein, trostreichen Wort, sage ,r ..?.,... ..HlfcTt.st... I ' 1 ' 1 I ZldamlSroßkpsuudJamttie. George MerrmaHn ZSiiÄettbeVäeV. .U.VftW, Ossiee: Z6 Süd Delawareftr. tälle : 120, m, 124, 126, 128 Oft Pearlft, TkZerbon 11. Offen Taa und NaSt. COssel's 2 große Hon zerte tagltch-2 Nachmittag und Abend, Rege der Sonnenschein, Der phaenomenale Bariton-Sänger Master Frank Hall urd MISS K1TTJE LESLIE ihre auszeznchneten Vorträgen. in ..Datt,ettGrchester!.. FAIR BANK Von der Natur mit Schöaheiten auögestattet. Diese Woche Ffi Mw M, dramatischn öonkaalt und Ostcndorss Orchester von Solisten. Im Casino Nachmittags und BbendS au? gestellt. rror. . Sekuns Colleeito von Schmetterlingen, Vögeln, Käfern I :tc. L.hrreich und iz-.tcreffant für Jed ermann, Alle Sorten S ch u h e wie sie daS Wetter benöth'gen für Fraucn, Kinder u. Männer, in größter Auswahl und zu den billigsten Preisen bei öl. MODE, 03 Ost Washington trafle. tjOm RubberS in großer Auswahl. 853 Massachusetts Ave, - wohnt der - I Schwoba Schuttes : : Conrad Heesz, bei dem man immer etwas guteö zu trinken und zu rauchen findet. giebt eS den ganzen Tag. 1. I . I i.AAA I CjeiVll tr t oi stA l Kubaner 8-00 pro S!uck. SudAmerikaner. Mericaner ,u den billigsten Preisen. unge Svottvöael zu S2.S0. Aquaria's. Goldfische. Käsige. Futter etc. C. F. Klepper, Htüt Summer 433 Massachusetts venue, zwischen Vermont und Michigaa Ettaße. F. Srnitlier, geschickter und zuverlässiger ComposttionsDachdecker. Theer und KifS.DScher, ASphaltdächer, I ASbtstoSdächer, GUsonitecächer und alle nBqqnoirr in aucn oricn 1 .. . ... moeffer.lerlaz. 'ÄW?''' Telephone 851. . JndianaöoliS. Ind. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, No. 90 Ost Narket Ctroße. Cossin lock. Zimmer 43. utntetuncn: rpn w., hhb., ' UZ, fttcadl. Esantag, n 10 Uh, m. lll , Uhr mm. . . 4 lll V

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Gditorielles

Der deutsch-demokratische Club hat sich in seine? gestrigen Versammirx' y c- ct---l -T U lung entschieden für Taggart als nach MaYSrSkandidat erklärt. Die große Convention der Golddemokraten in Louiöville zeigt, daß die Spaltung unter den Demokraten von Kentucky eine unheilbare sein wird, so lange 16 zu 1 in der demokratischen mr .( tf.lt PlaollN ciciiu. hi- . 5TiaM 6s ÜtfltislCr O-'- 1 MtWt. OtC nq i.verttga" nennen, . . r r . a Bat ti darauf abaeseben. für die hat eö daraus abgesehen, sur l Stadtwahl Uneinigkeit unter d Demokraten zu säen. Soll eö ihn den en gelingen ? Richter Showalter hat sich nach dem Osten begeben, um gelegentlich irgend einer Feier eine Rede zu halten. Mittlerweile müssen wir ruhig auf eine Entscheidung in der StraßenbahnAngelegenheit warten. Wa auch von beide Dingen wichtiger sei, dem Richter ist jedenfalls jene Rede wichtiger als die Frage, ob die Jndianapoliser drei oder fünf Cents für eine Fahrt zahlen. Eventuell mag jene Rede dem Jndianapoliser Publikum viel Geld kosten. (Sani ungeschoren sind die Bieruer in dem neuen Tarif doch nicht davon gekommen. Gegenwärtig er-halten-fie für die Steuermarken, die sie auf die Fässer kleben müssen, einen Rabatt von 7$ Prozent, so daß sie für Steuermarken im Nennwerthe von m mt 92E0 8i hbe. linier cem neuen aüiii ipmnu er Rabatt in Wegsall und der Regierung erwächst daraus eine Mehreinnähme von' 2z Millionen das Jahr, vorausgesetzt, daß daS ConserenzComite nicht den betreffenden Paragraphen in seiner früheren Fassung wieder herstellt. Die Sprachkünstler des Ind. Telegraph" haben wieder eine großartige Leistung verübt. 3n der Versgmmlung deS deutsch-demokr. ClubS gestern Abend hielt Herr Reinhard eine Rede in englischer Sprache, worin er einen Satz mit den Worten begann : "But I believe with our gallant leader Wrn. j. Bryan." Die übersekt der ..Telearavb" wie folgt : Aber ich glaube mit unserem gallanten Führer etc." ES ist zum Todtlachen ! 3n der That, wir haben noch nicht gehört, daß Herr Bryan sich irgendwo ungalant benommen hätte, doch haben wir nicht gewußt, daß man in der Redaktion deö Telegraph" Galanterie zu schätzen weiß. Arme deutsche Sprache, wie wirst du zuweilen malträtirt! Die Aussichten auf baldige Erledigung der Tarifbill verschlechtern Zk .ten Bill beiaefüat bat. sollen derart s.z hrt6 slh,rtsnK;rt- f,.f,slhI w w v vMf ' ten, dem Zuckertrust sieben biö acht Millionen durch Annahme derselben in lden Schooß geworfen würden. An der Wahrheit bleler Behauptung zwei ""I" (jwnsein wir nicht, denn der Bundeösenat hat sich noch immer als das willfährige .. ' V. M3 uü erwiesen. Wir vollen eS dahingestellt sein lassen, ob daS HauS tugendhafter ist, als der Senat, oder ob eS in Rücksicht auf den kürzeren Amtötermin und in Rücksicht auf die direkte Wahl der SauSaiitalieder feiger ist, als der Senat. Thatsache scheint zu sein, daß im Hause nicht die geringste Neigung besteht, die Senatö-AmendementS qn zunehmen, und daß wenn der Senat nicht nachgiebt, die Tarifbill überhaupt nicht passirt werde kann. DaS wäre nun gerade kein großes Unglück für vag and. aber die revublikaniscke Vartei maa es von ibrem Jnteress-n-IX - ' ' standpunfte auS al, ein solches an UUn. Denn in der That hängt der .folg dieser Partei in der nächsten Zeit ganz und gar von der Passirung der Tanfbill ab. Sie mag lrob der Passirung einer solchen keinen Erfolg haben, aber ohne die Passirung der Bill wird sie sicher keinen habe. So oder so, daß Volk wird einy weilen noch immer von den Politikern I Ä.ÄfÄt ' gkNavsUyrl.

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Inland. Wetterbericht. Möglicherweise Regenschauer heute Nach?, schöne? Wetter am Samstag. 5ocke Temveratur innerhalb der W 7 ' l lebten 24 Stunden 84 Grad, niedrigste 63 Grad. -t)Der Streik der Kohlengräber. Hunting ton, W.Va,1ö. Juli. I den Kohlenseldern von West Virainien ging heute Abend eine große Veränderung vor und unterliegt eS keinem Zweifel, daß innerhalb 48 Stunden die Mehrzahl der Minenarbeiter in den N. und W. und Ehefapeake und Ohio Minen sich dem Streik anschließen werden. Die Organifatoren sind jetzt in beiden Feldern thätig, und in den Chesapeake-, Belmontund Black CatS-Minen gingen heute Mittag 600 Mann an den Streik. Williamson,W. Va., 15. 3uli Die Minenarbeiter in diesem Felde waren heute noch an der Arbeit, zeigen aber Erregung. PittSburg, Pa., 15. Juli. Ein Merkmal deö Streiks der Kohlengräber war heute die Absenkung mehrerer Hundert leerer Frachtwagen von den PittSburg und Chicago Minen auf der Wheeling Abtheilung der B. & O Bahn nach West Virginien. Sie werden dort mit Kohlen beladen und hierher gesandt werden, um Contracte, die mit Pittöburger Minenbesitzern abgechlossen waren, zu erfüllen. Die Pittöburger Minenbesitzer behaupten, daß ihnen Kohlen aus allen Theilen deS Landes angeboten wurden und daß mm AIs a mt ne eine Anzahl von ngevolen avehnen mußten. Die Beamten der Minenarbeiter waren heute erfolgreich, die in den Keeling-, Eureka- und Waverley Minen beschäftigt gewesenen Arbeiter um Streik zu bereden. Die Leute hatten die verlangte 69e Rate erhalten. Im PittSburg Distrikte herrschte heute vollkommene Ruhe ; eS scheint Waffenstillstand während der Schwebe der Arbitratt0nSunte:h,ndlungen zu herrschen. Der heutige Tag war besonder? der Thätigkeit der ArbitrationS-Commis-sion gewidmet und sprachen sich die Mitglieder sehr zufrieden mit ihren etzigen Errungenschaften auS. Zwei der größten Minenbefitzer, W. P. Deermit und FranciS 3, RobbinS haden eingewilligt, einen allgemeinen Lohnplan unterzeichnen zu wollen und agen, daß die übrigen Minenbefitzer bald nachfolgen werden. Viele Minenbesitzer erklären aber, daß sie zu Deermit kein Zutrauen haben. Deermit ist von Mark HannaS Compagnie. - Grausames Lynchverfahren. N a s h v i l l e, Tenn , 10. Juli. Von Zron City, nahe West Point, in Lawrence County, meldet eine Depefche, daß der Neger Williams, velcher ein schändliches Verbrechen an Fräulein Williams verübt und dieselbe ermordet hatte, den Bürgern von West Point, die in großem Haufen herbeigeeilt waren, ausgeliefert wurde. Die schwarze Bestie wurde auf dem Wege nach der Szene deS Verbrechens mit einem Steine niedergeschlagen und von seinen Verfolgern zu Tode getreten : die Leiche wurde mit Kugeln durchlöchert und der Kopf vom Rumpfe geschossen. Die Ueberreste deS Schurken wurden darauf mit Oel begossen und verbrannt. ES ist kein Zweifel daran, daß Williams deS schändlichen Verbrechens schuldig war. m ,,, m Ausland. Ist wohl Klatsch. Berlin, 15. Juli. Große Erre regung herrscht an Bord der KaiserFacht Hohenzollern über den UnglückSfall, dem der Lieutenant zur See, v. Hahnke, ein Sohn des Chefs dek Militär-KabinetS, zum Opfer gefalle ist. Der junge Ossizier hatte mit sei nem Bichcle einen Auöflug ach dem Lundven-See gemacht und ist dabei ertrunken. Der Kaiser war, als ihm die Meldung von dem Tode deS jungen Offiziers gemacht wurde, tief er schuttert und beorderte sofort 160 Mann der Besatzung zur AufsuHn.g

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VCl iitlUjt VIV Jl 4 llfy HUI V... ' WM ..- geweihten Kreisen will man nicht so recht an einen Unfall glauben.' Man flüstert sich zu, daß v. Hahnke Selbstmord begangen habe. Der junge Offizier hatte nämlich am Sonntag die Wache, und ihn trifft indirekt die Verantwortung dafür, daß die Takelage nicht in Ordnung war und der Kaiser von dem schon gemeldeten Unfall be troffen wurde. Hahnke habe eS nicht vermocht, diesen Vorwurf zu ertragen, und so habe er freiwillig den Tod gesucht. Polizeibrutalität und N ationalitätenhaß. - Berlin. 15 Juli. Wie auS heute eingetrossenen brieflichen Nachrichten hervorgeht, sind die wahre Darstellungen der Szenen, die sich am Sonn tag Abend in Gger bei der Rückkehr der unter Zübruna Geora SckönererS in Waldsassen in Bayern versammelt ge wesenen Deutsch. Böhmen abspielten, der Außenwelt durch die dortige Telegraphenbehörde, die alle darauf Bezug habenden Depeschen zurückhielt,' vorenthalten worden. AuS diesen Briefen geht hervor, daß daS Betragen der Polizei im höchsten Grade brutal war und aller Beschreibung spottete. Nicht wie "die Wächter der Sffentlichen Ordnung, sondern wie eine in Feindesland hausende Rotte betrugen sich die tschechischen Schergen. Die Berittenen jagten wie die Furien durch die Massen, alles niederreitend und -die Stürzenden mit Hieben inS Gesicht traktirend. Der Rentier Eisenkraut, der Bauer Meyerspirk und diele Frauen und Kinder wurden daS Opfer dieser Helden. Unter dem Gebrüll Deutsche Hunde, Lumpen, Schweine" und anderen Ehrentiteln ließen sie ihre Wuth an wehrlosen Frauen und Kindern auS, die an geöffneten, dunklen Fenstern zu ebener Erde saßen .und hieben blindwüthig auf diese ein. An vielen Thürstufen kann man noch heute die Abdrücke der Pferdehufe als Denkzeichen dieser traurigen Heldenthaten bemerken. Diese Vorgänge haben natürlich nur dazu beigetragen, die Erbitterung zu vergrößern und die Gährung in Eger nimmt daher bedenklich zu. SeitenS der Bevölkerung werden alle politischen Beamten und Offiziere gemieden und alle Deutschen sind auS dem Kasino, dem vornehmsten Club der Stadt, ausgetreten. Wie ich Ihnen schon gestern meldete, hatte sich der Bürgermeister geweigert, den Prager Gendarmen und Polizisten Quartiere zu gewähren. Dieselben fanden -daher erst gegen Mitternicht Unterkunft in schnell requirirten Eisenbahnvagen auf dem Bahnhose. Die inPrag erscheinendeBohemia", welche Berichte von Augenzeugen dieser schmachvollen Begebenheit verSffentlicht und einer scharfen Kritik unterzogen hat, ist dem Schicksal der Confiscation versallen. I der tschechischen Presse herrscht natürlich ob dieses scharfen Vorgehens gezen die verhaßten Deutschen großer Jubel. Sie weiß sich vor Freude nicht zu fassen und drängt in die Regierung, auf dem eingeschlagenen Wege fortzufahre und über den ganzen Bezirk Eger den kleinen Belagerungszustand zu verhängen. Auch der Gemeinderath in Eger hat zu der Angelegenheit Stellung genommen und in einer außerordentlichen Sitzung beschlossen, seiner tiefen Entrüstunz über daS brutale Vorgehen der Polizei durch eine Deputation, die beim Kaiser Franz Joseph vorstellig werden soll, Beschwerde zu führen. AlS Führer derselben wurde der durch sein mannhaftes und unerschrockeneS Einschreiten für die Rechte, der Deutschen wohl bekannte Bürgermeiste? der Stadt Schier erkoren. Derselbe hat übrigens angeregt, eine Broschüre über die Mißhandlungen und Ausschreitungen der Polizei zu deröffentlichen ud dem Kaiser ein Ezemplar derselben zu übermitteln. Wir glaube lein Wort davon. London, 15. Juli. I einer Konferenz, die heute im auswärtigen Amte zwischen M. de Courcel, dem französischen Botschafter, welcher Frankreich repräsentirte ; dem Bot schafter Hay, Senator Woleott, Ex Vicepräfident Stevenson und General MileS, welche die Ver. Staaten revräsentirten z dern tz:rd SqliSbury, Cit Michael HickZ-Oe-ch, Ochatzkanzler, . . ...

j und Mr. A. I. Balfour als Reprä-'

seutanten Englands, und Lord George Hamilton, Staatssekretär für Indien, alö Repräsentant Indiens, abgehalten wurde, wurden im Auftrage der Ver. Staaten und Frankreich gemeinschaft ltche Vorschläge für BimetalliSmuS unterbreitet. Die Vorschläge wurden nach länge rer Diöcussion unter Berathung ge nommen und will daS britische Kabi net in einer späteren Conferenz seine Antwort darauf geben. ! ES wird heute Abend berichtet, daß elne internationale Conferenz, die wahrscheinlich in den Ver. Staaten abgehalten werden und an welcher Groß britannien sich betheiligen wird, be rufen werden soll. -i Alle Delegaten werden bezüglich der WährungSrate uninstruirt bleiben, trotzdem es wohl bekannt ist, daß die Ver. Staate zu Gunsten von 16 zu 1 und Frankreich zu Gunst von 15 zu 1 find. Laut heutigen Berichten würde die Betheiligung Englands auch die Betheiligung Indiens bedeuten. Eö find Aussichten auf Conzessionen bezüglich der Reserve und Silbercertisikate der Bank von England vorhanden. ' -i Seh r unwahrscheinlich London, 15. Juli. Eine Depesche von Paris an eine hiesige Neuig. keitS-Agentur sagt, daß Nachfragen in der dortigen amerikanischen Botschaft daS Gerücht bestätigen, daß die Regierungen von Spanien und Japan ein Offensivbündniß gegen die Ver. Staaten arrangiren. Die Bedingungen deS UebereinkommenS, welches für den gegenseitigen Schutz vo.n Cuba und Hawaii arrangirt ist, .schreiben vor, daß im Falle einer aktiven angreifenden Bewegung seitens der Ver. Staaten, die auf Ein- , Mischung in die Angelegenheiten CubaS "r " oder ueyarren auf der Annekttrung Hawaii'S gerichtet sind, Spanien und Japan den Ver. Staaten zu gleicher Zeit den Krieg erkläre und feindliche Demonstrationen längö der pacisifchen und atlantischen Küste ieneS Landes machen sollen. ii Großeögeuer. Berlin, 15. Juli. Am HauSvoigtthe, platze, dem Centrum deS Kleider- und Mantelhandels, brach in voriger Nacht Feuer auS und entstand ein Schaden von sechs bis sieben Millionen Mark. Die Firmen gränkel und Becker und Leon erlitten den größten Schaden. Die verbrannten Waaren bestanden aus großen amerikanischen Bestellungen. Hi D i e FriedenSunterhandlungen. Constantinopel, 15. Juli. Tewsik Pascha, welcher die Frieden?Unterhandlungen im Auftrage der türkischen Regierung leitet, informirte gestern die Botschafter der Mächte, er hoffe, der Ministerrath werde heute (Donnerstag) Abend eine Antwort auf die gemeinschaftliche Note geben, die sich alS zufriedenstellend erweisen würde. Seine Versicherung giebt zu der Hoffnung Veranlassung, daß die Türkei den Forderungen der Mächte zustimmen wird. DaS Wetter verursacht unter den Türken in Thessalien weit verbreitete Krankheiten. Erdbeben. Wien, 15. Juli. In Laibach, 5 Meilen nordöstlich . von Trieft, ereignete sich heute Morgen um 4 Uhr ein schwacher Erdstoß, dem um 7 Uhr Morgens ein stärkeres Erdbeben folgte. DaS letztere dauerte 6 Sekunden. ES entstand großer Schaden an dielen Gebänden; Mauern erhielten Nisse und das Volk wurde von Schrecken befallen. ' IHM Die Robbenfrage. S o n d o v, 15. Juli. Während der Ton deS Briefes, den Sekretär Sherman dem Botschafter Hay bezüglich der Regnlation deö Robbenfangs im BehringSmeere geschrieben, iu der allgemeinen Oeffentlichkeit stark zurückgewiesen wird, ist der Correspondent in der Lage, behaupten zu können, daß der Brief, welche Kritik die britische Regierung über die yhraseölogitz der selben auch irmer fällen mag, die n tttbandlunaen mit dem OotsSakter Hay 'in keinerlei Weise ungünstig be - einstußt hat. '

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geheilt durch Dr. MileS' Remedies. jltrau Cidley von Torringion. Sonn litt gerade an solcher Derbindunz von Krankheitea oli Tr. Mile in seiner umfangreiche Erfahrung und Untersuchung gesunden hat. daß sie auS En!kraftunz de Nervensystem entsteht. Herr JaZ. 35. Sibletj schreibt am 25. Oktober 1893: .Meine Frau wurde mit Neuralgia deS Herzen?, nervöser Erschöpfung und Leberkrankheit befalle. Wenngleich von zwei Aerzten behandelt, wurde sie dennoch von Zeit zn Zeit schürn mer. bis sie vor der Thür des Tode stand. Ich gab ihr dann von Dr. Mile' Ncrvln and New Cure Dr. sliles' ,0r th0 Hrt und sie besserte w.. r.. wunderbarlich von der Zeit an. neari Wlire ich sofort die erzte entlieh. Restores te M und tsuft gut und H ... thut ihre eigene Hausarbeit, neaiin.... Wir haben Ihre Heilmittel Dielen t unserer Stadt empfohlen, und allen ist dadurch geholfen worden.' Dr. Mile? liemeSIei werden von allen Avotbekern unter gewtsler Garantie verkaust. Wirkt die erste fflafche gar keine Besserung, so wird das Geld zurück, erstattet. Deutsche Buch über Her, und Nerven wird aus erlangen sret zugefchictt. DR. MILE3 MEDICAL CO., Elkbart, Ind. Während deö Herbstes wird in Washington eine Conferenz stattfinden, in welcher die Ver. Staaten, Großbritannien und Japan vertreten sein werden. Seit der Unterbreitung der Note deS Sekretärs Sherman an Lord Saliöbury hatte der Botschafter Hay' wiederholte Konferenzen mit dem Lord, die alle vom freundlichst enCharakter waren. . DaS britische auswärtige Amt zeigte den versöhnlichsten Geist, welches aus de? Entscheidung hervorgeht, daß eine Konferenz abgehalten werden soll, die zwar noch nicht formell verkündet ist, aber als beschlossen betrachtet werden kann. SS kann auch alö abgemacht betrachtet werden, daß Canada dieser Entscheidung nicht opponiren wird. Hin SchissS'NachrichttN. Angekommen in : New Jork: Michigan" von London; Patria" von Hamburg. Plnmouth : ..Savel" von New Aork nach Bremen. London: Manitoba" von New Aork. Neapel: Werra" von New Aork. Hamburg: Palatia" von New Aork. Swinemünde: Hekla" von New Aork. - Liverpool: Germanic" von New Aork. ..Pennland" von Pbiladelphia, Serdia" von New Aork. m Salzfluß tritt oft such bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertheile Hood'S Sarfaparilla, der große Blutreiniger heilt Salzfluß. Hood'ö Pillen wirken Vorzug. lich nach der Mahlzeit und kuriren Kopfweh. 25. I m Ssaransker Kreise ezistiren ganze Dörfer, deren Bewohn ner sich ausschließlich mit dem Betteln beschäftigen. Das Kirchdorf Archangelskoje Golizyno, die Dörfer Sinowka, Schandas und Durassowka entscnden fast ihre gesummte männliche Bevölkerung zum Almosensammeln. Hunderte von Bauern aus diesen Dörfern treiben sich in ganz Rußland umher und leben von Almosen, während die Weiber, so gut sie können. zuHause die Wirthschaft besorgen. Diese Bettlcrpartien bilden Genossenschaften, bestimmen die Richtung, welche ein Jeder bei seiner Wanderung einzuschlagen hat, erwählen aus ihrer Mitte einen Aeltesten und ergänzen ihre Partien häufig durch gemiethete Bettler, denen sie 2 Rubel monatlich zahlen und welche einer strengen Controle unterliegen. Die Einnahmen eines ersahrenen Bettlers beziffern sich auf 15 bis 20 Rubel monatlich, von welcherSumme ein -Theil in die Heimath geschickt wird zurEntrichtung der Abgaben und Steuern. Diese Bettlerdörfer zeichnen sich übrigens durch einen , gewissen Wohlstand aus; aus den Feldern sieht mr'.n Getreidehaufen, auf den Höfen SZseh und Fasel. Den örtlichen Be Horden ist das Treiben der männlichen Bevölkerung -der genannten Dörftr allerdings kein Geheimniß, sie drücken ! jedoch ein Auge zu, va die Abgaben 1 VW uqice cinjwBcn

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