Indiana Tribüne, Volume 20, Number 296, Indianapolis, Marion County, 14 July 1897 — Page 3
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VERSTOPFUNG. IN ALLEN AFüintrvtN ii wnicago, monire uinoaernew iori. 244 Vor Gericht. Kriminalroman von Paul OSkar Höcker. (Fortjetzung.) Aollrath war in der Annahme, datz Herr von der Tann in dem gedämpften Winterlicht ihn nicht erkenne, ruhig stehengeblieben. Er wollte nicht hier an dieser düsteren Stätte seine Bekanntschaft mit 5Iarla's Vater erneuern, sondem still seine Blumengabe niederlegen und erst draußen den alten Admiral ansprechen, um sein Beileid auszudrücken. Doch es geschah etwas UngewöhnlicheZ. Herr von der Tann hatte stch fragend an seinen Nachbar gewandt es war ihm darauf hastig von Macdonald Auskunft über die Person des Eintretenden geworden. Vollrath war noch nicht drei Schritte weit gekommen, als der alte Herr sich hoch aufrichtete, dem Ankömmling einen Blick voll Zorn und Verachtung zuwarf und dann mit harter Stimme zu seinem Begleiter sagte: Komm, John Ehurchill!" Dem Schiffsbaumeister schoh das Vlut m's Gesicht. Er starrte dem Paare, das hastig und ohne stch nach ihm oder nach dem feierlichen Ausbau inmitten der Kapelle noch einmal umzusehen, durch die Thür verschwunden war. fassungslos nach. Diese kränsende Behandlung ihm, dem besten Freunde Ewalds, angesichts seiner lcjten blumengeschmückten Ruhestatt! Doch die Feierlichkeit des Ortes zwang ihn zur. Beherrschung seines Zornes. Tief athmete er auf, dann schritt er langsam näher, legte seine Spende nieder und verharrte ein paar Minuten in stiller Versunkenheit. ' Als er die Kapelle wieder verlies;, war weder Herr von der Tann noch Macdonald zu sehen. Diese beleidigendeHaltung hatte den Schiffsbaumeister mit großem Groll erfüllt. Es war ihm auch der etwas spöttische Zua nicht entgangen, der Macdonalds Lippen umschwebt hatte, als er dem alten Admiral seinen Namen zuflüsterte. Vollrath gmg auf der großen Wanderung, die er durch die beschneite Winterlandschäft machte, mit sich zu Rathe. Sollte er Karla von dem verlebenden' Benehmen ihres Vaters m Kenntniß setzen? Oder sollte er mit freier Stirne vi'r Herrn von der Tann hmtreten. um uch mit thm wie es Männern doch eigentlich zukam offen und ruckhaltlos auszusprechen? Einerseits drängte es lhn. ttlaryett zu schaffen, andererseits mußte er sich sagen'Vaß .'der "Takt ihm vorläufig Schweigen gebot. Denn wle durste er Herrn von der Tann mit seinen eigenen persönlichen Angelegenheiten kommen letzt solange die sterbllche Hülle des armen Ewald noch nicht einmal unter der .Erde war! Es wäre unzart. ja grausam gewesen, wenn er den alten Herrn, den der Schmerz um oen iäben Tod des Neffen gewiß tiefer bewegte, als er )iq merken nen, m Diesen leidvollen Tagen aufgesucht hätte. um vielleicht in eine erregte Auseinandersehung mlt ihm zu gerathen. So naym er lim oenn vor. vls naco der Begattung mit seinem Besuch bei Herrn von der Tann zu warten. Inzwischen hatten sich' im Hause der Frau v. Zeck -nach der Ankunft von ü m . . n?i srjt. . . zcarta S naier zirauicg iiuxrnticgc Zellen abgespielt. - . Herr von w .Tann. der von lernen alten Krsegstamraden, dem Kontreädmiral v. Bo'rcke und dem Korvettenkapitan Pogstorff, von der Bahn abgciolt ' worden' mr. hatte schon unter? wegs von dem Abend im Elystum gehört' Er, gab bei dem Wiedersehen. mit seiner Tochter sofort der Ansicht. Ausdruck, daß ihre Haltung auf diesem ffeste durchaus tadelnswerth geWesen sei. Herr von der Tann gehörte nicht etwa zu jenen Haustyrannen. für die s keinen anderen Willen gibt als den esgenen, aber in dem einen Punkte war er doch überraschend engherzig: in Be zug auf Rangunterschiede. Der Gedanke, daß seine Tochter sich mit einem Bürgerlichen noch dazu mit einem Civilisten! verheirathen wolle, erschien ihm geradezu wie eine persönliche Kränkung. Karla war klug genug, erst seinen Zorn sich austoben zu lassen. Es' wäre mir ja sympathischer gewesen." sagte sie endlich, wenn "wir. diese ffrqge erst Wter erörtert hätten. Denn'iS ist mir peinlich.' jeßt schon an mein eigenes Glück denken zu sollen, wo meine Augen noch feucht sind von den ersten röarmen Thränen, die ich um den Heimganz unseres guten Vetters geweint habe. ' Aber', wenn Du durchauS hören 'willst, lieber Vater, wie Ewald selbst über seine Zkunst gedacht hat, so laß Dir sagen, daß er am Tage vor seinem Tode mir seine Ver.lobung mit Fräulein Dagmar Petersen, der Bildhauerin gus Kopenhagen, angezeigt hat Aber das ist I unmöglich! Er hätte eS gewagt, unsere Pläne mir nicbtS dir nichts über den Haufen zu totxfa um einer Künstlerin halber? F)akababa! Nein, mein Kind. Ewald hat denn doch viel zu viel Respkkt'vor . f c . I. meinem grauen yaar. als oan er.mein Wort vor dem Fammentag emer sol chen Geringschätzung ausgesetzt hätte!"
,Eine GerZnaschLtzuna Deines Wor
teö? Aber, bester Vater, hatte er denn eine Ahnung, daß es sich um mehr als einen Wunsch von Dir und Tante Asta handelte? Es konnte sich ja doch nicht um mehr handeln, denn zu einer Verlobung war doch jedenfalls unsere Ein willigung die Hauptsache. Vater und Tochter sprachen daraus den ganzen Tag über kein Wort mehr miteinander. Herr von der Tann beschäftigte sich ausschließliche mit seiner Schwester und John Churchill, der im Auftrag von Tante Zeck die Vorbereitungen zur Leichenfeier getroffen hatte. Macdonald hatte im Hotel ReichsHof Wohnung genommen, er brachte aber den größten Theil des Tages im Hause der Frau v. Zeck zu. Karla behandelte ihn kühl und förmlich. Sie begriff es nicht, daß Macdonald eö über sich gewann, ihre Nähe immer wieder aufzusuchen, statt ste zu vermeiden. Aber John Churchill sah sich, je mehr ihn Karla ihre Abneigung fühlen ließ, desto liebenswürdiger und herzlicher von Tante Zeck behandelt. All mählich gewann er durch seine bestrikkende Art. die kavaliermäßige Ge schmeidigkeit, mit der er in jeder Lebenklage aufzutreten wußte, auch wieder Oberwasser bei Herrn von der Tann. Karla wurde der gereizten Stimung, die bei Vater und Tante gegen sie vorherrschte, endlich überdrüssig und verlangte dringend, nach Hause reisen zu dürfen. Der alte Seeman bestimmte, daß Karla bis zur Bestattung in Kiel bleiben, nach dieser nber mit ihm zusammen nach Berlin zurückkehren solle. Er sprach in so festem Tone, daß eö keine Erwiderung darauf gab. Karla mußte also bleiben, und sie sah mit wachsendem Groll, daß John Churchill sich mehr und mehr bei ihrem Vater einschmeichelte.. Sie ließ sich vorläufig auf keine Auseinandersetzungen darüber ein; nur einmal trat sie aus ihrer Zurückhaltung hervor, als sie erfuhr, daß Tante Asta auS eigener Machtvollkommenheit einen Briefwechsei mit Vollrath verhindert hatte. Sie verbat sich das entschieden, ließ es aber zu keinem Streit kommen, denn sie brauchte Ruhe. Deswegen verzichtete ste auch darauf, Vollrath davon zu de nachrichtigen, wie eS ihr ergangen war. Heimlich mit ihm zu corefpondiren, wäre gegen ihren Stolz gewesen eine andere Form gab es aber augenblicklich nicht, wenn ?e nicht gleich wieder, einen großen Streit mit Vater und Tante aussechten wollte. j Endlich kam die Stunde der Beer-, digung. Karla mußte in Tante Asta's Be-Z gleitung der Einsegnung in der Laza-i rettkapelle trotz ihrer angegriffenen! Gesundheit beiwohnen. Ihr Vater! verlangte es. Der Trauerakt wurde' sehr feierlich vorgenommen. John Churchill hatte ein sehr ceremonielles. Programm entworfen und machte gewissermaßen die Honneurs bei der An-' Zunft der Leidtragenden. Die Spitzen der vorgesetzten Behörden waren vertreten, eine vornehme Gesellschaft fand, sich zusammen, nur der nächste Freund Akeerheimb's fehlte: Vollrath Sendlinger. Das würde mehrfach bemerkt; auch Karla entging es nicht. Sie fann hin und her. was wohl der Grund sein könne, aber sie verfiel natürlich nicht darauf, daß ihr Geliebter bei seiner Ankunft am Thor der Kapelle durch ein paar hochmüthige Worte Macdonald's aus der Trauergemeinde tt?cj gewiesen worden sei. Vollrath Sendlinger war von der Feierlichkeit des bevorstehenden Traueraktes zu tief durchdrungen, als daß er es fertiggebracht hätte, den ehemali, gen Seeoffizier gebührend in seine öckranken zurückzuweisen. Er be gnügte sich damit, ihn mit einem stummen Blick von oben vlö urnen zu mustern, dann wandte er ihm den Rücken und ging fort. . . Er hatte Karla nur m vem viugenblick gesehen, als sie den Wagen verli,fc. um sick in die Kapelle zu begeben. John Churchill hatte sich an ihrem Wagenschlag emgesunven. r vor xqx den Arm. um sie naq ver apeue zu führen. Vollrath sah es klopfenden Herzens. Er sah auch, daß Karla.'um kein Auf sehen zu erregen, den ihr aufgezwun? aentn Arm annabm. Es wär ihr ia Nichts anderes übrig geblieben; aber dennoch erfüllte eö den kMlövaume. ster mit nagendem Groll. ' . . . m L c C Sofort nah eenyigung öerrauc feier kebrten die Damen zu ihren Wagen zurück. Karla hatte diesmal fest den Arm der Tante gefaßt, um M ihrer Begleitung aus die Straße 'zu. gelangen. Nur langsam kam oas wt tabrt 'durch die dichte Menge, hindurch, die sich draußen angesammelt hatt?. Besonders dort, wo v:e 'talrosenka. pelle stand, staute stcy rne hscyaar. NZ- ffabrt war sür Karla eine Qual: denn Tante Asta hatte, von dem düsteren Pomp der Feier ergrifsen, wieder reichliche Thränenstrome vergossen und erging sich jetzt in bitteren Anklagen gegen das Schicksal. a 1 - ;i ev... Da Karla nccq mn-lemcm ue w .(Sana der Tante verlassen IbaNe. sy wußte sie ?och nichtL ' von dem V . rtl.ldi V. kaj izt cc furchtbaren eroacoi, uzn jac jlo.o. Ewalds hervorgerufen hatte; ihr Bähr sowohl als 5lobn Churchill batten darüber geschwiegen, ' Und' ' auch ' der, i . tLn ;:c. c. . l2)CllltuiC war laiioou uyc vui gc? sährlichen Punkt fortgegangen: Zeitungen aber las Karla mcht.- Sie ver.? stand daher jetzi auch einige Bsmerkun' ien nicht, die Frau v. Zeck während der kahrt entschlüpfte, hörte ubtt gens auch kaum hin, sondern war in ihre eigenen Gedanken Hersunken, Jäh traf sie. als sie nach Hause ge langten, die Mittheilung des Mäd chens. daß der Secretär deö Hotels zum Reichshos dagewesen sei, der .für die Herrschaften folgende Nachrichten hinterlassen habe: es sei eine aus Kopenhagen heute früh angekommene Dame rn dem Augenblicke ohnmächtig geworden, in dem ibr ein Billet als unbestellbar zurückgegeben worden' sei, das sie an den Lieutenant v. Meerheimb habe aufaeben wollen. Sie habe
wahrscheinlich" dahm keine Ätnüng
davon gehabt, Däß Herr v. .e-helmd todt sei, und daß man in dies Stunde ihn bestatte. Der Hotelsecretär habe einen Arzt holen saffen -und es für seine Pflicht gehalten die V'er wandten des Adressaten zu benachrichtigen. 'Eine Dame auS Kopenhagen?" rief Frau v. Zeck sofort etlvaS ' scharf. Das ist wohl gar diese gewisse Künstlerin?" Karla warf der Tante einen funkelnden Blick zu. Es ist zweifellos Fräulein Dag. mar Petersen!" rief sie in großer Erregung. WaS muß diefe Unglückliche ausgestanden haben! Jetzt erst den Tod zu erfahren, in dem Augenblick, in dem " In dem sie eine neue Taktlosigkeit begehen wollte!" fiel Frau v. Zeck sofort hitzig ein. Tante, ich bitte dich dringend, nicht in diesem Tone! Ich ertrage ihn nicht. Und worin findest du denn hier schon wieder die Taktlosigkeit?" Darin, daß diese Dame ersten? sich überhaupt in Kiel sehen läßt, und zweitens darin, , daß sie, kaum angekommen, den Geliebten sofort zu'cinem Rendezvous bestellt. Geschieht ihr schon recht dieser Denkzettel!" Tante rief das Mädchen entnistet, ich dulde diese bösen Reden nicht! Fräulein Petersen war die Braut deS Todten und wenn sich Niemand ihrer annimmt i ch werde sie btschützen!" Karla schickte sofort nach einem Wagen. ' Wie. du wolltest etwa gar selbst nach dem Hotel fahren?" Karla bejahte kurz, und Tante Asta rang die Hände, schmerzlich bedauernd, daß ihr Bruder nicht da war. der.ge-, wiß ein Machtwort gesprochen hätte. Der Wagen, in dem die beiden Damen von der Trauerfeierlichkeit zurückgekehrt waren, hatte soeben erst gewendet: der Bediente, der neben dem Kutscher saß, bemerkte das Winken des Stubenmädchens noch rechtzeitig. Wenige Augenblicke später fuhr Karla wieder der Stadt zu. Fräulein Dagmar Petersen lag auf einem Ruhebette, als die Jungfer in ihr Schlafzimmer eintrat, ujn lhr den Besuch zu melden. Narla folgte der Meldenden sofort auf dem Fuße. , Dagmar war eine schlanke, zierliche, nicht besonders große Erscheinung; trotz des hellen Blonds ihrer schönen Haare hatte ihr Kops nichts Nüchternes. und die großen, klaren, grauen Augen verliehen ihrem Antlitz einen charakteristischen Ausdruck. ' Bald waren die beiden jungen Damen vertraut miteinander. Karla h, wies eine so rührende Zärtlichkeit für die Braut ihres Vetters, daß Daamar sich unter ihrem Zuspruch sichtlich erholte. Sie sprechen zu mir wie zu einer Schwester!" sagte Dagmar in ihrem! rührend klingenden, etwaö fremdarti? gen Deutsch. Ich weiß nicht, wodurch ich es verdiene, aber ich bin Ihnen so unsagbar dankbar!" ' ' ' i Ein neuer Thranenstrom loste stq aus ihren schönen Augen,Auch Karla war es ein Bedür.sniß. sich über Ewald und das schwesterliche Verhältniß, das sie mit ihm verknüpft hatte, einem mitfühlenden Wesen ge gcnüber auszusprechen j denn selbst ihr Bater war ihr entfremdet, seitdem tr so plötzlich wieder mit John Churchill sympathisirte. Mit Gryuen war eS ihr klar geworden, daß auch er eme Wte. deraufnähme deS ehedem gelösten Verlöbnisses wünsche. ' Die beiden Damen hatten über eie Stunde in ernsten Gesprächen dägesessen. als .rasselnd ein Wgen vor dem Gasthofe vorfuhr. Gleich darauf ließ sich Macdonald melden. Unangenehm berührt erhob sich Karla. " t Mein Vater hat Herrn Macdonald . die Regelung der Trauerceremonien. übertragen. ' mehr' nicht !" ' sagte sie unruhig. Seien Sie überzeugt, daß mein Vater bei aller Harte gegen sein stind es doch nicht über.'S Herz gebracht haben würde, serade Herrn Macdonald zum Ueberbring feineS Beileids zu machen. Der Herr kömmt zweifellos ' auS eigenem Antriebe, und da ich eine freundschaftliche Gesinnung bei ihm nicht "vorauszusetzen vermag so möchte ich Sie Ueber bitten, ihn ab zuweisen," ' ' Dagmar sah sie mit ihren thränengefüllten, rührend schönen AuM srL, gend an. Was sollje man m.l anthun wollen? Kann man' mich deshalb ''mii Feindseligkeiten verfolgen, weil ich Ewald lieb gehabt habe?". . ' Empfangen Sie ihn nicht!- drängte Karla. Oder gestatten Sie mir' wenigstens, Ihnen vorauszugehen, um die Wünsche des Herrn zu hören." . Die Künstlerin war willenlos und fügsam in ihrem Schmerz. Mehrere Augenblicke später verließ Karla'daher allein das' Zimmer, um sich zu dem w den anstoßenden Salcn geführten Macdonald zu begeben.' ' Ich komme im Austrage Ihres Vaters. Karla, um Ihnen zu sagen, 'daß' er über die Nachricht von Tante Asta.' die uns bei unserer Rückkehr ward, im höchsten .Grade betroffen ist!? flarla sah ihn kühl an und versetzte. in abweisendem Tone: Und mehr haben ie mir nicht aus' zurichten?" " ' ' ' Macdonald wollte in seinen ermM' nendenVorstellungen fortfahren, yo$ Karla schnitt it)tt lur.4 tzaS ZSort a.b,--iFsrtsetzuuß.fo.lgt,) t mModetsckt. lrau: kck werde kieken Sut u fünsundzwanzig ' Mark nehmettl- Mann (leise): .Ach dai ist etwas Andere; wenn Du doch schuldig vletben-muni, dann nehme ick den zu dnißial"' ! s h a f .L 5?räulein (ihre Schublade auskramend): Mese Lock ist'von einem -berühmtenKünstr. diesi; von einem! Schauspiel dk blonde vou einem Lieutenant?" besuch: .Sa genSie'mÄ,'Jhr .Vat war wohl riltuU' - -
Ver Mstbmöft. Bon Victor Ottmann. .Wenn wir daö Getriebe der Welt betrachten, sagte mein Freund Julius Nolte mit einem aemissen 'Nntkns s
sehen wirwie w "den unscheinbarsten a: v.. 1 ,iuijcji uie elme großer, unerhörter Ereignisse schlummern. Siehst Du diese Kravatte?" Natürlich!" ...Du. findest nichts Auffälliges daran?" .Mein Gott, sie ist blau mit rothen Tupfen ein sogenannter Selbstbinder.. .." m U s 1... n . i , in Ivgeilllnnier eionmnoer, iawohl! Und er schlug auf den Tisch. so laut, baß der Pucolo vor Schreck einen Billardball fallen ließ. Dann erzählte er: ES sind acht Tage her, da ging ich in einen Laden, mir eine Kravatte zu kaufen. Ein hübsches Mädchen fragt nach meinen Wünschen. Ich möchte eine Kravatte haben." .Zum Selbstbinden, nicht wahr?" Eine Ahnung steigt bei diesen verhängnißvollen Worten in mir auf, ich zaudere einen Augenblick, sage aber dennoch: Ja!" . Da hält sie mir dieses unselige Ding, das da hier ruht, vor die Nase und sagt: Ein reizendes Tesig??, nicht wahr?" ' - Sie hat eine Art, nicht wahr?" zu lagen, daß man unmöglich widersprechen kann. Ich sage also: Ja, geben Sie mir diese. Aber, wie bindet man sie?" C daö ist ganz einfach. Seher. Sie, so : erst das lange Ende über das kurze, dann hier rechts herum, dann dort links herum, dann nach oben, dann nach unten, naher einmal um schlungen, dann wieder nach oben. dann zweimal umschlungen, dann eine Schleife ganz einfach !" Und während sie spricht, huschen ihre Fingerchm weiche, schlanke Finger, die Finger einer Prinzessin hin und her und krabbeln mir am Kinn, daß ich beinahe Gedanken bekommen hatte Ge danken . . ." Ich sage: Ja, die will ich nehmen." ' )ann deponirte ich vier Mari, auf dem Ladentische und gehe nach Hause. Zu Hause angelangt, schließe ich mich in mein Zimmer e'n denn ich liebe eS nicht, bei wichtigen Anaeleaen' hciten gestört zu werden. Ich packe die Kravatte aus und versuche, sie um- . . zuvlnoen; Wie war es doch gleich ? Nichtig ! Das kurze Ende über das lange, dann links herum, dann rechts herum, dann m der Mitte durch unmöglich, da geht hie ganze Geschichte wieder auf ! Also : DaS lange Ende über das kurze. rechts herum, m der Mitte durch, eine Schleife Unsinn ! Erst nach oben. dann nach unten, dann links wird ebenfalls nicht ! Also vielleicht erst eine Schleife, dann nach unten, nach rechts aber das ist wirklich zum wahnsinnig werben! Ich befördere wahre Mißgeburten von Kravatten zu Tage, uner-' hörte Scheusale; hohnlachende Earricaturn ! . ' Mir beginnen die Hände vor Aufregung zu zittern. Der Schweiß perlt mjr auf der Stirne. Da " Em Gedanke durchzuckt mein Hirn,' ein'veritabler Ged?nke ; Die Wirthin ! Ich. schließe die Thüre auf und rufe: frnrn jkramdl r Frau Krampl erscheint. Sie tritt in mein Zimmer. Ick schließe die Thüre hinter ihr ab und legte mein Dolchmesser aus den Tisch. ES ist ein schönes, scharfes. , spitzes Messer, ich habe eS in Mailand gekauft. Ich lege glso den Dolch auf den Tisch und frage mit Festigkeit : Sehen Sie diesen Dolch und diese Kravatte ? Gut ! Wenn Sie mir nun nicht . binnen fünf Bierminuten die Kravatte vorschriftsmäßig angelegt, haben, werden die Zeitungen morgen von einer gräßlichen lutthal zu berichten wissen,"' ' ' ' Die arme Frau sinkt auf einen Stuhl und schreit: Hilfe. Hilfe ! Er ist verrückt geworden ! Er will mich umbringen!" Ja wohl." safte ich kalt und unbeNttt. .ich werde Sie morden, wenn Sie mir nicht sofort die - Kravatte binden. A.'so, stehen Sie auf ! - haS rechtEnde über das ljyky, dann das linke i)bex rM rechte, dann in der Mitte tzurch vorwärts V Aber liebster, bester Herr von Nolte, la.uen, Sie mich az, ich habe, fünf un Versorgte Kinder, ich bin verheirathet! ' Dqä ist sin Malheur," sagte ich un. erschütterlich. aber schlieklich aiebt'Z Tioch AergersS auf der Welt. Beeilen $ie sich, oder Sie werden den Anschluß an die Ewigkeit nur zu schnell errelchenl" . Was soll ich Dir sagen? Siebe, ginnt mit mit ihren bebenden Fingern an meinem Halse zu Hantiren, sie zieht hier, zieht dort, ich fürchte schon, sie wolle mich erdrosseln, ihre Wangen glühen in fieberhafter Rothe, ihre Zähne schlagent) Generalmarsch und dieses hejammerungSwerthe Anqstpro futi dringt nichts zu stände, mchfä außer Denselben scheußlichen Mrssidern einer Kravatte! ' Sie glaubt in seinen Blicken, die ich drohet in hie ihngen bohre, einen ent.schlichen -Entschluß zu lesen.... Da plötzlich kommt es üher fte, Hie- Erleuchtung und ganz r.!Mg sagte sie: Herr izon Ntfty, was würde es Ihnen nützen, penn Sie mich'je.tzt.umhrächttN ohne haß die Kravatte.. gebuy.d wäre? Sie wären 'dann 'so.öilfloä wie zuvor und hätten ohendrein einen Mord auf de.n . , :rr . mi . , . , c Vewinen. Alan, wwrw ie eniwcocr zum Tode vernrtheilen oder in's Irren. Hqn5 sverren. und' in beiden Bällen Jedermann sagt so. Caktaretß' Eandy iTathartic, die vundtrvoüste-medizinische Entdeckung des Zeitalters, angenehm uny wxi schenb im Geschmack, wirkt lanit und sicher auf Nieren) Leber, und Eivgevei ... . n . ? t. a cc. oa aanie uuem rnniaeno. eni sank Srkältung, kurirt Kopfveh. ftie der, anhältende Verstopfung und Un verdaulikeit. Hauken und versuchen CA tfiXAtMl Mn. (S. (I ?. ' df . Vif ay v v v ZS tcls 10. -SV uäblCO U. verkauft und I. , ... . a .. .. , 'iHMvg garantirt von allen Qtzothekey
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In seinem jüngst veröffentlichten Buche Das nördliche Mittel-Amerika" erzählt Dr. Karl Sapper auö persönlicher Erfahrung Heiteres von dem trinklustigen Oberhaupt des freien Indianerstammes von Jcmche ln Pucatan und seinen nicht weniger durstigen 'Untertyanen. Jcmche liegt mmitten emes ungeheuren, völlig unbewohnten Urwaldgcbietes als eine kleine Oase Culturlandes. Als ich gegen Abend in Jcaiche ankam, fand ich den General" Tamay am Schleifsteine, sein Buschmeffer schleifend. Die Sitte verlangt hier, daß man ihm zur Begrüßung die Hand küsse, und so streckte auch mir per General seine Hand hin, die ich aber, anstatt sie zu küssen, ergriff und kräftig, schüttelte. Ein stark angeheiterter Indianer, der ein wenig Spanisch radebrechte, diente mir als Dolmetschender Kazike, General Tamay, war ebenfalls gleichwie ein großer Theil der männ lichen Dorfbewohner stark anaeheii . i V I !JII . ' icn uno ronnie nicyi meyr gerade geyen. Zuguterlctzt erschien auf der Bildflüche der Schreiber. Dolmetscher und Ver-! traute des Generals, seines Zeichens f. 1 t t. n ! ein mlmacyer, oer einzige Man im Dorfe, der gut Spanisch spricht, sowie ein wenig lesen und schreiben kann. Glücklicherweise war er verhältnißmäßig nüchtern, so daß 'ich ihm den Zweck meines Kommens auseinandersetzen konnte. Als er hörte, daß ich Ingenieur" der mexikanischen Regierung sei, wurde mir sofort ein gutes Quartier in einerHütte eingeräumt, welche zugleich Wachlokal zu sein schien; wenigstens schliefen darin etliche Soldaten, doch wurde mir nicht klar, ob sie mich beschützen, oder bewachen, oder beobachten sollten. Kaum hatte ich mich mit nieinen Indianern einigermaßen eingenistet, so mußte ich meine Papiere auskramen und dem Schreiber vorlegen; ich war' ihm beim Lesen behilflich, da der gute Mann' nur mit Mühe bnchstadiren konnte. Der General hörte den Erläuterungen seines Schreibers andächtig zu und begnügte sich damit, von Weitem die amtlichen! Siegel anzusehen; andere Indianer' schauten schweigend dem ganzen Bor' gange zu. Nachdem die Leute hinlänglich beruhigt waren, versprach mir der General bereitwillig, mir Früher und Lebcnsmittel zu verschaffen und -lud mich dann in sein Haus ein. Das! Haus des Kaziken ist eine Blätterhütte, genau so groß und ebenso eingerichtet! wie die irgend eines anderen Indianers;' nur waren bei ihm zu Hause einige große Schnapsgcbinde sichtbar. Au$ in der Kleidung untersch'ed , sich' der General in Nichte von seinen Unterthanen: ein schäbiger Strohhui. weiße BallmwoUhyscn und dito Hemd. Sanda!en, l?elchc mit Schnüren am Fuße befestige worden. Auch seine Frau und! Tochter gleichen in ihrer Kleidung durch-! aus den übrigen Dorfbewohnern, Im Hause de Generals wurde ich mit' Schnaps, dann mit 5?akoy und sauer' gewordenen Biskuits bewirthet, worauf' mich der Kazike und sein Schreibe zum! Gegenbesuche in meine Behausung zu-' rückbegleiteten. Es war " inzwischen. Nacht geworden und Jeder von ns trug zur Beleuchtung eine brennende! Kerze in einer Hand; mit der anderen' führte ich den guten Landesherrn,' dessen Fuße nachgerade den Dienst zu versa gen begannen. Trinken ist überhaupt eine schwache Seite der Jcaiche-Jndianer und besonders ihres Oberhauptes; man erzählte mir, daß der Herr General Don Gabriel Tamay oft eine Reihe von Tagen hinter einander bis rux Bewußtlosigkeit trinke und nach einer Pause von wenigen Tagen der Nüchtcrnhcit im alten Stil fortfahre. Variante. Onkel.(zu. seinem ..'3 Neffen): .Ich hab' Dorsckt!" Neffe; 'Wr aus der Kehle gesprochen!- ' -' Aoshaft. Wie ich höre, wird sich dev verschuldete Baron Werther nächstens, mit der Tochter des MillionärZ.JHke verloben?" Er scll allerdings, schon mit einem Fuße im Geldschrank des Alten stehen!"' Frommer Wun sch. Studiosus (im . zoologischen Gavten): Qenn ich doch meine Affen auch so hinter's Gitter sperren könnt'!" am ,., Unllke the Rest of Them.; v - ' ' "... , . . j Dr. jodst W. 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