Indiana Tribüne, Volume 20, Number 294, Indianapolis, Marion County, 12 July 1897 — Page 1

o M T s fvO W O fiY-4V y. y o W W W o o y V Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis, Indiana, Montag, öen 2. Juli 189?. Jahrgang 30, ffto 94

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8r(is)tiiiüjiiöjtai.

Inland. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Abend und am Dienstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 7 Grad, niedrigste 59 Grad. Neue japanische Note. Washington, 11. Juli. Der japanische Gesandte, Herr Hoshi, stellte dem Staatssekretär Sherman eine neue Note seiner Regierung bezuzticy et Vtxages über die Annexion Hawattö ,u. welche eine Antw. rt auf die lktz'en Ausführungen des amerikanischen tl i.r.l l? o u V Kiii fZnv Vlaalvielreiurv uaw eine muuus ustellung deö Standpunkts -Japans enl. 1 die ubrrge Korrespondenz, dem enalö- . comite für AuSwarttges nnterterdrel tet werden. Aus der japanischen Gesandtschaft wird übrigens erklart. Ivr. .?. . (U(X.. u..f r.& ap OIC zapaniiqen su.uucr, .v. iu, mißachtend Übe? die VkrelNlgtkN F .. . ru A(- . Staaten ÖUjjttN, der Opposition stN telNeöWegS sUk elNLN ViUScrUll oer UN at. K.. RkaikkUNa SNgesebkN werdet'. vurfcn. f Wie eine Epidemie. C h i c a g o, 11. Juli. Die Mengende Hitze, welche seit dem 1. Juli über dem größten Theile des Lande lag, milderte sich heute in vielen Gegenden. Die Aufzeichnungen der TodeS- und SrkrankungSfälle in Folge HihschlageS find lang und zahlreich, wie die Listen ?hfr i?r nflrtr mMnfn (Thihmi1. ciuyciuu cii; -uiiiuituii yiw Breß lassen ersehen, daß die Gesammtzahl der während der Hihperiode von der Hitze überwältigten Personen, un gefähr2000 und die Gesammtzahl der durch Hitzschlag herbeigeführten TodeSfälle nahezu 330 beträgt. Außerdem find viele Todesfälle indirekt auf die große Hitze zurückzuführen und weist die Sterblichkeit vieler großer Städte eine erschreckende Zunahme über die der Vergleichswochen früherer Jahre auf Die Mittestaaten wurden von der Hitze schärfer betroffen als irgend ein anderer LandeStheil. namentlich Chiezgo, Cincinnati und St Louis wurden schwer heimgesucht. WaS die Zahl der Todesfälle anbetnffr, steht diese Stadt mit 87 Fällen obenan; dann kommt Cincinnati, welches mit den Vorstädten 65 Todesfälle aufweist und an nächster Stelle kcmmt St. Louis mit 42 Rallen. - 2m ganzen Süden war die Hitze intenkiv. trobdem erlaaen derselben dort " fg viele Personen wie im Norden. Furchtbarer Fund. Macon, Ga , 11. Juli. Eine Depesche deö Telegram" meldet, daß nahe Quitman, Gs , ein Fischer, NamenS Jacob Woolen, während er im Mule Creek seinem Geschäfte oblag, ein Faß fand, in welchem sich eine menschliche Leiche befand. DaS Faß stand aufrecht im Sandbette deö Ba, Ufi9 U1IV UI9 XJJVUllU VUVVt ivvt I u 1 zu seinem Schrecken, daß eö eine in ßhlff 4srfrittf- 9-trfip pntr tne'thfn w 0"' ' K Frau enthielt. Wer dieselbe ist, ist unbekannt. In der Gegend wird Nie!mand vermißt. Die Behörden untersuchen den Fall. 9 Entsetzlicher Mord auS Aberglauben. La Veaaö. N. M.. 11. Juli. In La Cinta, am kanadian River, Itniivh M ftst Ptrtfir fir Tfifnhnr V V w r w Sala von Antonio Lucero, 18 Jahre alt, und dem 22 Jahre alten Theodore La Foyl in grauenhafter Weife ermordet. Mx notier Schwester war längere Zeit krank und wurde von den rohen und abergläubigen Bewohnern jener Gegend behauptet, daß Theodor SalaS als Bruha" oder Heje ihre bösen Künste an dem iunaen Mädchen ausgeübt habe. Auf den Rath seiner Mutter folgten La Fcyz und sein Be Lucero der alten rau nack 0'ww" r J ' 7 einem drei Meilen von San Lorenza 0 I?B"b f ' mit ihnen nach dem Hause des Mäd- . - - chtns zu kommen, um kaSfelde zu ku m. . . . . . fc . ' f,rd nh Vuctrn UMt fiA I V- - T" ' "V fHntcz sie. Nack kurttm Nitt schob La , ..Av v. .i 1.11 'ü9a ven Vno ver auen au ivvi

welcher gefolgt war, und bemerkte er: c r i V . r. 1. LA. ..tt

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Pferd an und riß sie von Lucero'S Pferd. Lucero band darauf seinen Lasso um die ftüfee Ux Zrau und ii r Beide trieben dann ihre Gäule zum ra senden Lause an. Die alte Frau wurde zu Tode geschleift; nicht ein Stückchen ihrer Kleider fand man an der furchtbar verstümmelten Leiche, alS dieselbe gesunden wurde. Nachdem die elenden Mordbuben sich noch einige Tage in der Umgegend umhefgetrieben, der schwanden sie. , r Der Streik der Kohlengröber. P ittö burg, Pa , 11. Juli. Mit dem heutigem Tage beginnt die zweite Woche deS großen Streiks der Kohlengräbcr. der einer der größten Lohnkämpfe in der Geschichte dieses Landes zu werden verspricht. Vor acht Tagen l'eßen eS sich die Kohlenminenbesitzer dieses Distrikts ich träumen, daß innerhalb einer kurzen Woche eine solche allgemeine Arbeitseinstellung, wie sie j tzt hier in der Minenindustrie ezistirt, bewerkstelligt werden könnte. Der Sr'olg. der bis jetzt erzielt wurde, hat die Minenarbeiter ermuhigt und werden in den nächsten Tagen große Anstrengungen gemacht werden, um die wenigen noch arbeitenden Männer zur Sinstellur g der Arbeit zu bewegen und die Streike? sprechen die Zuversicht aus, daß daS vollbracht sein wird, bevor diese Woche 48 Stunden hinter sich hat. Das größte Hinderniß sür die Arbeiter besteht jetzt in der Thätigkeit der Kohlengräber in West Virginien. Dort wird Tag und Nacht gearbeitet und iefern die dortigen Minen alle Kohlen, die nothwendig sind. D!e Streike? behaupten, daß dort mehr Männer streiken, alS vor drei Jahren und daß die übrigen zum Streik veranlaßt werden würden, sobald sie mit denselben prechen könnten. Sollte daö aber nicht der Fall sein, dann würden die Streiker die Arbeiterorganisationen der Eisenbahnen zum Beistand ausrufen. Dieser Plan st von den Fuhrern der nationalen Arbeiterorganisaionen vereinbart. Ausland. König David Musik all Hght London, 11. Zuli. Seitens deö Vatikans ist an die Bischöfe Frankreichs das Ersuchen ergangen, Nähere? über die Art der Kirchenmusik in ihren Diözesen zu berichten. ES wird angeregt, dieselbe zu verändern und den Frauengesang gänzlich auszuschließen. Während Instrumentalmusik befüroortet wird, soll diese doch lediglich auS Saiteninstrumenten, hauptsächlich der Hzrfe, bestehen, während selbst die Violine verpönt sein soll. Die Musik Haydnö und Mozarts findet beim heiigen Vater keinen Gefallen. -- Die Kollektiv - Note der Machte. Eonstantinopel, 11. Juli. Die Kollektiv. Note der Großmächte, in welcher die Pforte aufgefordert wird, die Friedenöverhandlungen zu beschleunigen, die gestern überreicht wurde, ist höchst energisch abgefaßt und verlangt entschieden, daß die von den Militär-AttacheS bestimmte Grenzre gulirung angenommen werden soll. Da jedoch kein Tag festgesetzt worden ist, bis zu welchem die Türkei dem Verlangen nachkommen muß, und da nicht gesagt wird, waö die Großmächte zu thun gedenken, wenn ihrem Wunsch nicht Folge geleistet wird, so ist sehr zu bezweifeln, ob die Note den gewünsch ten Elfolg haben wird. Die Jersey Li lly. L o n d o n, 11. Juli. AuS zuder lässiger Quelle erfährt man, daß MrS. Langtry,' die Schauspielerin, in weni gen Wochen den Fürsten Esterhazy de Ealantha, heirathen wird. Der Fürst, 60 Jahre alt und Wiitwer, ist ein sehr bekannter SportSmann und auch der Käufer der Pferde für die österreichische Kavallerie. Der Fürst Ssterhazy ist ein Verwandter deS Grafen von Jersey und hat in letzter Zeit der MrS. Sang try auffällig den Hos gemacht.

TchilsS'Nachrichteu,

Angekommen in : AorkNormadie" von - " " - - " , 7 - , New Jork nach Glaögow. S a v r e : ..Touraine" von New Jork. (Correspondenz.) AuS dem Taunuö, im Juni '97. Liebe Tribüne! Seit meinem letzten Briefe hielt eö mir wirklich schwer, Zeit zum Schreiben zu finden, denn wir find hier von Morgen früh bis AbendS spät im Wald und auf der Haide" und kommen nur zu den allerdings häusigen Mahlzeiten nach Haufe, und daS nicht immer. Die Gegend eine Stunde per Eisenbahn und eine Stunde zu Fuß von Frankfurt a. M. bietet unö deS Interessanten so viel, bringt, unö auf kurze Entfernungen in so schöne, reizend gelegene Ortschaften, daß wir oft Halt machen. O, eö ist wirklich schön im TaunuS Gebirge! Wir waren ein paar Mal in Frankfurt, um Fühlung" mit der Civilisation zu behalten, wohnten da einigen guten Opernvorstellungen bei, kehrten aber immer schnell wieder in unseren Urwald zurück. Da ist man allein mit den Bäumen, den Blumen und den lieben Sängern deö Waldeö, kein langweiliger Engländer, kein raender Amerikaner, kein frecher Berliner und kein fahrender Schüler" haben noch dieö Paradies entdeckt und man kann sich so recht frohen Herzenö einer wahrhaft majestätischen Ruhe hingeben. Die genießen wir mit volen Zügen. Die Menschen der hiesigen Gegend zwar gefallen mir nicht. Heinrich Heine würde sie zur dritten Klasse der Einwohner Göttingenö zähen. Daö Landvolk ist kleinlich, miß-l rauisch, mißgünstig, abergläubisch, unwissend, aber auch fleißig. Die Handwerker, deren eö viele giebt und die als Maurr. Zimmerleute etc, meistens in Frankfurt arbeiten und des Sonntags nach Hause kommen, verbinden diese Untugenden deSPauerö mit den Untugenden der Städter und bilden eine Klasse, welche, wo möglich, noch ungenießbarer ist als jene. Umsomehr st man deshalb auf sich selbst und die Natur angewiesen, und die ist eine deale, liebe Gesellschafterin. CremSberg, meine Heimath, liegt in emem engen yal. umradml von hohen, bewaldeten Bergen, von denen ein jeder entzückende Aussichten auf die andern, auf die dazwischen sich hinziehenden Thäler und die dicht bei CremSberg gelegene Burg gewährt. Diese theilweise Ruine, aber bewohnt von dem Ueberbleibsel eineö HessenDarmstädtischen AdelSgeschlechtö, in Form einer alten, wohlthätigen, srommen Dame, datirt seine Geschichte biö n die heidnische Zeit zurück. Roch steht der ca. 300 Fuß hohe Thurm, mit seinem Gefängniß, mit seinen Ritter-, Räuber- und Gespenster-Seschichten, weit hinauöragend über daö TaunuSgebirge und als Zeichen einer längst vergangenen Zeit. Wer mag ihn gebaut haben? 'Jedenfalls Bauern, durch Faust- und Feudalrecht gezwun gen und wie mancher Tropfen Blut von den armen Kerlen mag an seinen Mauern kleben ! Welche Ritter" mögen in ihm gehaust und von hier auö ihre Krieg?und Raubzüge unternommen haben ! Jetzt ist eö ruhig da oben und neben der friedliebenden grau Baroni und ihrer Dienerschaft schlagen nur noch Sulen, Krähen, Dohlen und im alten Gefängniß vielleicht Ratten und Mäuse ihre Wohnungen da aus. Vor einigen Wochen machte ich auf meinen Wanderungen durch den Wald die Bekanntschaft eineö Greises, der Kräuter sammelte. Sr erwiderte im Ansang ungern meinen Gruß und erst nach wiederholtem Zusammentreffen wagte ich ihn anzusprechen und eine kurze Strecke zu begleiten. Alö er in mir den Fremden sah und auch mein bescheidene Auftreten ihm Vertrauen einzuflößen schien, wurde er mittheil samer und ich fand bald auö, daß er Kräuter und Wurzeln zur Heilung yon Krankheiten sammelte, und ein sögenannte? Wunderdoktor war. Seine Kunst dehnt sich aus Sympathie" und Magnetiömuö" in der Heilkunde auö und er vertraute mir an, daß er im Besitz von sympathetischen Mitteln" sei, die jede Krankheit bei Mensch und

Vlty hellten. Auch ich suchte da außer-akademische ärztliche Hilfe, und gegen mein feierliches Versprechen in Deutschland uicht darüber zu sprechen und nachdem einige klingende Münzen

ven Besitzer gewechselt, gelangte ein gedrucktes Büchlein in meine Hände, welches den Titel führt: Bewährte und approbirte sympathetische und na türliche egyptische Geheimnisse für Menschen und Vieh; sür Städte und Landleute". Ich theile daraus hier nichts mit, obgleich eö deS Jnteressan ten diel bietet. Ein von dem Alten selbst geschriebene Büchlein aber, und betitelt : Die Wunder der Sym Pathie und deö Magnetismus oder Ge Heimnisse der Natur" wollte er mir lange nicht anvertrauen, und erst gestern, nach einem beinahe freundfchaftllchen Umgang von 3 Wochen, gewährte er .mir einen Einblick in dasselbe. Als Beitrag zur medizinischen Wissenschaft und zum Besten Ihrer Leser lasse ich hier einige Rezepte" folgen. GegenWürmer beiKindern. Zerschneide einen Zwirnsfaden in Stückchen von ungefähr einem halben Zoll Länge, und gieb dies dem Kind, sobald sich der Mond im Abnehmen befindet, auf Butterbrod zu essen." Oder: Nimm gebratene Regenwurmer in Milch ein." Gegen Krampfhusten. Dieö Uebel weicht schnell und sicher durch öfteres Küssen einer hübschen Frauensperson. Zwischen Eheleuten, die sich nicht vertragen, da u:ernde Liebe zu erwecken. Grabe im Vollmond die große Knabenwurzel oder sog. fette Henne" aus. welche auS zwei Theilen, Männlein und , Fräulein, besteht; erstere! gieb der grau, unbewußt, in einer Speise zU .essen,. die sie liebt ; letztere aber rage der Mann in einem violett Seidentüchlein bei sich, so werden sich dieselben nie mehr lästern. Vertreibung der Lungenschwind sucht. Gieh dem Patienten vier Tage nach dem Neumond nüchtern und ohne daß er darum weiß, fünf L ä u s e in einem Bissen Brot ein und lasse ihn darauf zwei Stunden fasten. Doch nun genug deö grausamen Spiels. Ich habe noch mehr Rezepte abgeschrieben, und saftigere", aber die lassen sich hier nicht mittheilen. Alö Viehdoktor übergehe ich den alten Herrn ganz und bringe zum Schluß ein Mittel ; Eine geueröbrunst z u löschen. Verbrenne ein Roggenbrot, stoße eö zu Pulver, thue ein wenig Stubenkehricht und Staub auö einer Messercheide dazu, binde eö in ein Bündlein und virs'ö in'S geuer. - Ueber die Wirkung dieser Mittel habe ich biö jetzt nichts erfahren könm tf'V VA nen. Velver proorrl vaoe rcy ne mcyr. M. 3. R. allerlei. 5k n M ilw au k ee. Oreaon, ist ein Sonderling Namens Friedrich Spitzbarth gestorben. Er war aus seiner Heimath in Deutschland .vor vierzig Jahren nach Lincoln, Illinois, gekommen, wo er als Ingenieur Beschästigung ' fand. Er verheirathete sich mit einer Deutschen und schien aanz alücllich zu leben. Manchmal hatte er jedoch Anwandlungen don i- . . c - -r nyvi Truvimn und icvie oann in ciaui aer 5?urckt vor NabrunaSsoraen. Ei nes Tages war er verschwunden, und die auS seiner Ttiau und drei Kindern bestehende Familie war dem Elenh preisgegeben. Wenn ich reich hin, kehre ich wieder, damit. Ihr oller Soraen enthoben seih", war Spitzbarth's lvschiedswort gewesen. Jahrelang war ein Aufenthalt derFamilie unbekannt. . . . ä. . r war inwlscken zu Woyl tanv gelanat. und als die Last der Jahre ihn drückte, schrieb er von $Kgw aus den Seinen und sprach den Wunsch auö, dieses nochmals zu sehen und deren Vlleäe m aenieken. Vor zwei Jahren besuchten ihn sein älterer Sohn Fritz und seine Tochter. Emilie Miller, und in der letzten Zeit vor seinem Tode war sein Sohn Fritz und seine Enkelin Frl. Jsabelle Miller an seiner Seite. Er erreichte ein Alter von 73 Jahren und hinterläßt seinen Angehöriaen.von denen er über. dißig Jahre in sreiwilliger Trennung lebte, zwar keinen vbe.rgryßen Reichthum, aber immerhin $20,000. Sämmtliche Aerzte und zahlreiche Laien in Pittsburg nehmen 4.. " . 5 V! 3 groves Mlerene an einern. Hrum

Georgier's vegavto RchriftsteUerw sagt warn sie Tr. TiiU9 Restoratlre Nervin gebraucht.

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Cfttn Georgien ist der Name der Frau I. . Har C3" well, (gevorne Julm Emma Flemmma) wohl bekannt. C schreibt: .Mit Freude svreche ich eine Dankbarkeit au sür die wunderbare Linde. rungen. weiche ich aenoffen durch Dr. MleS' Rastar. tive Nervine, besonder? daS NervenstarkunaSmiUel. Nerven und Leber.Pillen. New Heart Care und nn.Schmerze.PMen. Eigene Erfahrung hat mir ihren Wert gezeigt, eine Famllie sollte ohne diesel. Dr. Miles den sein. Sie habe mich voll ständig h Tgcstellt von einer ge mischten Unorduvng de Her ,enS. Nervensystem und der Nieren. Wenn ich aus Reisen ehe nehme ich immer eine 51d. Heart Cure Restores Health.... rer .Schmerzen Pillen ehe ich den Zug besteig und verhindere somit Kopfweh und Schwindel, an welckem ich seit mehreren Jahren gelttten habe." Dr. MileS' Remediea tnrhm hnn N, .. . . " .- wfviyiuiii unter kNttss Gtarnnti n.rfmif , mi k. .-n. --- a ' - " -------- VI CII4C Flasche gar keine Besserung, so wnd da Geld luriel erAattet. Deuts a Hurfili fc.r ft unk .k ' . ' - - -r-- vl MM rf.fc.VtW IVMH aus erlangen srel zugeschickt. . . DR. MILES &IEDICL1L C0 Sllüutrt. InO. parcyen. Das in 5er slauchstavt das Licht der Welt erblickte, und bei der Geburt nur zwel Pfund, elf Unzen wog. Alle bekannten künstlichen und wissenschaftllchen Metboden . werden anqewandt, um die kleinen Wesen am Leben zu erhalten. Anfangs glaubte man. sowohl die Kmder wle ine Mutter würden sterben, und sie wurden jeden Tag von sechs Aerzten besucht. Als vie lnder vterzeyn Tage alt waren, schickte man sie und die Mutter in's Hospital. Da die Aerzte die Anwenvung'der Jncubator Methode, zur Erhaltung - des Lebens, der belden Mädchen verwarfen, wurden andere und neuere Methoden angenommen. Man legte die Kleinen in eine Wiege, die eine mit. heißem Wasser gefüllte Gummi-Martatze hat. Das Wasser wird alle sechs Stunden erneuert. Da aber trotzdem mt schwächlichen Korperchen nicht genügende Wärme in sich hatten, wurde ein Sack mit heikem Wasser zwischen sie gelegt und die Temperatur wird auf einem aewrnen Grade gehalten. Als Nahrungsmittel erhalten sie jede halbe' Stunde eine Mischung von Rahm, Milch und Kalkwasser, durch welche Diät sie genau eine Unze gewonnen haben. Jedes Kind wiegt jetzt ein Pfund und sechs Unzen. Die Aerzte heaen setzt die Hoffnun?. daß Pink und Blue, wie dZeZwillinge genannt werden, wachsen und wie andere Kinder aedcZöen werden. Die Mutter befindet sich wohl und kann täglich einen lux tn Spaziergang machen. Der 75lahrZge General Rebillot in Paris, der 1851 unter Canrobert gedient hat. vertheidige dessen Andenken aus Anlaß des jüngsten jeltungsstreltes um den Staatsstreich Napoleon's. Darauf griff ihn de Sainteroiz in der Petite Npuvllque an. was den alten General veranlaßte, den 35iährigen Socialisten zum Degenzweikampf herauszufordern. der auch stattfand. Der General gnfs mit feurigem Ungestüm an, erhielt indeß von dem um 40 Jahre jüngeren Gegner eine leichte Wunde über dem rechten Auge, der dem Kampfe ein Ziel setzte. HM Rheumatismus im Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenkeln, lvogen oder Handgelenken enfteht durch zu viel Säure im Blut. Hood'S Sarsaparilla Heilt Rheumatismus. Hood'S Pillen sind die beste Absuhr-und Leber-Medizin sür Fami liengebrauch. 25 Der New York Store. . lEtablirt 1853.) Agenten sür Buttericks Muster. Zwei leinen Bargains welche sparsame Leute nicht übersehen werben. 20 Stück ungebleichten Crash, die 7c Qualität zu die Jard . . . . . 2c 40 Duh'nd ganz leinene gesäumte Aushange Handtucher , 17x34, 7ft daS Stück zu I U vstgava.. 53 1 mmsi

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