Indiana Tribüne, Volume 20, Number 292, Indianapolis, Marion County, 10 July 1897 — Page 1
rl 00 K r1S sVO O l5 W W W l iVo v o o ov V Office : No. 18 Süd Mabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis, Indiana, Samstag, öen 10. Juli 189?. Jahrgang 20, NoSS
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Editorielles.
Der neue Zolltarif wird wohl in einigen Wochen fertig sein und in Kraft treten. DaS soll der erste Schritt zur Rettung des Vaterlandes sein. Seit wir aber gelesen, wie sie eS in Bulgarien machen, sind wir zu der Ueberzeugung gekommen, daß unser Zollgesetz noch immer sehr mangelhast ist. AuS dem genannten Balkanlande wird nämlich berichtet : Zu dem berühmten schutzzöllnerischen Gesetze in Bulgarien hat daS Ministerium die AuSführungSbestimmungen erlassen, die, was Beschränkung der persönlichen Freiheit anbelangt, ihreS Gleichen suchen. DaS Reglement tritt mit dem 26 September d. 3. in Kraft. Alle Beamte und Diener der Staats-, Stadt- oder Kreisämter müssen während der AusÜbung ihreS Dienstes, sowie auch die Abgeordneten (!). wenn sie in der Sobranje fitzen. Kleider und Schuhe tragen, die im Lande verfertigt und aus im Lande erzeugten Stoffen hergestellt find. Alle diese Materialien müssen bestimmte Zeichen, Marken, Aufschristen u. s. v. tragen, gemäß dem Markenschutzgesktze, und alle Fabrikanten, Schneider und-Schufter müssen sich solche Marken wählen und vorlegen lassen, die dann veröffentlicht werden. Die Marken werden auf den Enden der Stosse und Leder abgedruckt, die außerdem noch mit einer besonderen Plombe von den BezirkSbehörden auf Kosten der Besitzer versehen werden. Auch die fertigen Kleider und Schuhe werden die betreffende Marke tragen. Die Zollämter werden kein ausländisches Srzeugniß oder fertige Kleider und Schuhe einlassen, welche die Marke oder daS Zeichen eincS heimischen Industriellen oder Gewerbetreibenden trage.'' Die Beamten sind verpflichtet, beim Kaufen oder Bestellen von Kleidern und Schuhen sich mit einer Rechnung zu dersehen, die ihnen als Beweis vor ihren Vorgesetzten dienen soll; außerdem aber werden sie verpflichtet, jedesmal, wo sie in neuen Kleidern, erscheinen, dies dem Chef des betreffenden Amtes mitzutheilen, der die Kleider selbst zu untersuchen hat. 3m UebertretungSfslle werden den Beamten Geld- sowie ienststrafen auferlegt." So vortrefflich diese Bestimmungen sind, so könnten wir doch noch einS bes. ser gehen. Warum sie auf Beamte und Abgeordnete beschränken? Warum sie nicht ausS ganze Volk ausdehnen ? Für die Republikaner würde sich der Erlaß solcher Bestimmungen außerordentlich schicken. Sie haben sich schon so dielfach darin versucht, Borschristen in Bezug auf daS Trinken zu machen, warum sollten sie ihre Väterliche Aufmerksamkeit nicht auch auf dem Gebiete der Kleidung auszuüben suchen ? Auch muß manS nicht bei Geldstrafen bewenden lassen, sondern gleich recht schneidig inS Zeug gehen. Wer Schuhe trägt, deren Leder nicht von einem amerikanischen Ochsen kommt, inS Gefängniß mit ihm, wer Kleider trägt, die aus Wolle gefertigt sind, die nicht auf dem Rücken eines amerikanischen SchafeS gewachsen ist inS Loch mit ihm. Ein Hoch für daS amerikanische Schaf und daS amerikanische Rindvieh I "e MWMM Inland. Wetterbericht. KühlereS, schönes Wetter, dielleicht zunehmend bewölkter Himmel heute Nachmittag und Nacht; kühleres, schöneS Wetter Sonntag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 99 Grad, niedrigste 71 Grad. Regenfall 0 30 - grau Nack und Martin Th orn. Nev Sork,?. 3uli. Die Großgeschworenen haben heute gegen Frau Augufta Nack und Martin horn die Anklage auf Mord im. ersten Grade anläßlich des Guldensu'ppe'schen Falles erhoben. Thorn verweigert jede Auskunft Über seine Bewegungen am Mordtage, Inspektor O'Brien glaubt aber, ihn bald mürbe zu bekommen. De? Prozeß wird in New Sork Sounty verhandelt werden. J-
Der Kohlengraberstretk Springfield, 3llö., 9. 3uli 3m Wilmington-Distrikt haben 3000 Kohlengräber die Arbeit niedergelegt, auch die meisten Arbeiter deS Spring-
field - Distrikt feiern, dagegen setzten die Arbeiter von Belleville die Arbeit noch fort und in Carlinville wird nicht gestreikt. 3n Assumption und Auburn sowie in Mestville wird gestreikt, in Pana, Taylorville und Danville aber gearbeitet. PittS bu rg, Pa., 9. 3uli. Präfident GomperS von der Federation of Labor ist hier eingetroffen, um mit Präsident Ratchford und anderen Führern zu konferiren. Der Vorschlag, in künftiger Woche eine Versammlug der ArbeitSeommissäre von Ohio, 3n diana, IllinoiS und Pennsylvania hier abzuhalten, um mit Vertretern der Arbeiter und Grubenbesitzer über Beilegung deö Streikes zu berathen, si. det allgemeinen Beifall. Wh e e l in g, W. Va , 9. Juli. Die Leitung der Wheeling k Lake Erie Bahn beabsichtigte h'vte in der Dillon Mine No 2 in Dillonville unter dem Schutze des BundeSmarschallS arbeiten zu lassen, da aber heute Morgen Niemand auf daS Signal zum Beginn der Arbeit antrat, so will man sich jetzt nach anderen Arbeitern umsehen. Jenseit des FlusseS wird an der B. k 0. Bahn nur in den Gruben gearbeitet, in welchen die Besitzer 60 Cents bewilligt haben. Cleveland, 9 Juli. ES stell! sich jetzt heraus, daß die meisten großen Kohlenhandlungen fast gar nicht auf den Grubenstreik eingerichtet sind, und viele haben daS Geschäft schon eingestellt, 'während andere nur auf wenige Tage ihren Kunden Brennmaterial liefern können. PittSburg, 9. Juli. Trotz Allem, waS darüber gesagt und behauptet wird, ist eS Thatsache, daß in den Minen der New Jork und Cleveland GaS und Coal Company bis jetzt kein Arbeiter die Arbeit niedergelegt hat, oder dazu Miene macht. Präsident W. P. Dearwith sagt, die Leute seien vollkommen zufrieden mit ihrem Lohn und den Bedingungen. Sie erhalten IV CentS per Tonne mehr, als sie nach ihren Contrakten zu fordern haben, Abzüge werden nicht gemacht und sie erhalten ihren Lohn in baarem Gelde statt in Bedarfsartikeln. Viele Arbeiter wurden heute Nachmittag darüber befragt, und erklärten, sie wärden sich der Bewegung nicht anschließen, da sie mit dem ihnen gezahlten Lohn zufrieden sind. Die Tarifepnferenz. Washington, 9 Juli. Die republikanischen Mitglieder der Conferenz über die Gestaltung der Tarifbill gingen heute Morgen zum TuSgleich der Differenzen zwischen beiden Häusern wieder an die Arbeit. An der Berathung nahmen die fünf republikanischen Vertreter deS HauseS, die vier republikanischen Vertreter deS Senats und der Silberrepublikaner Senator 3ohn P. JoneS, Nev., theil, welche zu den Republikanern bei der Berathung der Bill im Senat gehalten und für die Bill gestimmt haben. ES wird unter strengem Ausschluß der Oessent.lichkeit verhandelt. Die Conserenzmitglieder hielten daS gegebene Versprechen, über die VerHandlungen Schweigen zu bewahren, sehr gewissenhaft. Nur soviel hört man, daß nur ein einziger, und kein Theilbericht erstattet werden soll, und daß man diejenigen Punkte, welche bedeutende Differenzen veranlassen werden, vorläufig Übergängen hat. MitDie WährungSbotschast. Washingtons. 3uli. 3n der heutigen KabinetSfitzung wurde wieder die Botschaft deS Präsidenten bezüglich Einsetzung einer Währungscommission besprochen, deren AuSgabe auf Wunsch vieler hervorragender Republikaner vorläufig verschoben ist. Nach Erwägung aller Einwendungen find der Präsident und daS Kabinet doch noch der Meinung, daß die Botschaft durch da? Parteiversprechen bezüglich der Reform der WährungSVerhältnisse unerläßlich ist. und die Einsetzung einer parteilosen Commis fioa empfehlen sollte. Wenn des Präsidenten Plane nicht nochmals geändert werden, wird die Botschaft deshalb am künftigen Mon tag dem Congreß zugehen.
Von Cuba.
Havana, 9. Juli. Ueber die Rückkehr Weyler'S und seine Thaten im Osten der 3nsel find viele Gerüchte im Umlauf. ES soll den Spaniern dort wieder einmal sehr schlecht gegan gen sein, da Earcia und Rabi über sie herfielen und ihnen eine schwere Nie derlage beibrachten. Die Spanier ver loren etwa 300 Todte, Verwundete und Vermißte und 300 Mann wurden von den Insurgenten gefangen genommen Dieselben erbeuteten außerdem eine große Kanone und diele LebenSmittel. Weyler soll so entmuthigt sein, daß er sofort nach Hcrvana zurückkehren will. 3n der letzten Woche wurde erbittert in der Umgebung der Stadt gekämpst und kaum vergeht ein Tag, an dem die Insurgenten nicht in dem einen oder anderen Ort erscheinen. Viele spanische Soldaten fallen auf den Vorposten. Am Mittwoch marschirten 200 Rebellen durch die Hauptstraßen von Regla, schlugen zwei DetachementS RegierungStruppen zurück, steckten einige Häuser in Brand, schössen in die Wohnung deS Kommandanten und plünderten zwei Eisenläden, in denen sie Gewehre und Munition fanden. Gen. Aranguren verfolgte die Spanier eine Meile weit in die dicht bevölkerten Vorstädte. Allnächtlich hört man daß Geknatter von Kleingewehrfeuer, worauS sich ergiebt, daß die Rebellen täglich kühner werden. Ausland. DaS Vereinsgesetz Berlin, 9. 3uli. Der Scharfmache? an der Saar," Eisenkönig Stumm, hatte bei der Berathung der Vereinsgesetz. Novelle im preußischen Herrenhause die Parole ausgegeben, die nationqlliberalen Wahler aus Industriegegenden sollten ihre Vertreter zwingen, bei einer nochmaligen Abstimmung über daS Gesetz im Abgeordnetenhause für den Entwurf in der Fassung deö Herrenhauses einzutreten oder den Sitzungssaal zu verlassen. Diese Scharsmacherei"hat nun begönnen. Die Großindustriellen deß Rheinlandes und WeftphalenS bereiten eine Kundgebung vor, welche bezweckt, die Nationalliberalen umzustimmen. Dieses Bemühen dürfte wiederum vergeblich sein, und die Regierung rechnet bereits mit diesem AuSgang. Sie wird sich vorläufig nicht weiter darüber aufregen, auch wenn das AbgeordnetenhauS die Vorlage verwirft. Wenn eine solche Frage einmal angeschnitten ist. kommt sie nicht wieder zur Ruhe, als bis sie gelöst ist, und wenn daS auch diesmal vielleicht nicht gelingt, so wird sie, sei eS auS der Initiative der Regierung oder auS unserer, gelöst werden." So hatte in der erwähnten Sitzung deS HerrenHauseS Staatöminister a. D. v. Puttkamer tröstend gesprochen, der Mann, welcher von sich selbst sagt, daß sein Name ungemein unvolköthümlich ist. Die Angelegenheit ist angefchnitten." DaS scheint vorläufig auck der Regierung zu genügen. Der Kamps in Oesterreich. Wien, 9. 3uli. Mit aller Erbitterung wird in Oesterreich der Kamps zwischen dem Cabinet Badeni und den Deutschen fortgeführt. Graf Badeni hat die Abhaltung deS nach Eger einberufenen deutsch-böhmischen VolkstageS verboten und hierdurch die Deutschen nur noch mehr gereizt. Die Deutschen verwerfen den AuSgleich, auf den Badeni hinarbeitet und damit dürste denn Badeni'S Schicksal besiegelt sein. Schon wird der jetzige CultuS und UnterrichtS-Minister Frhr. Gautsch v. Franthurn, der auch dem Ministerium Taafe als UnterrichtS-Minister angehört hatte, als Nachfolger genannt. Schon wird von einem neuen Programm gemunkelt, Rücknahme der Sprach-Verordnungen und Jfolirung der Czechen und eventuell auch der Feudalen. Undertrseitk soll der Landwirthschaft. Minister für Galizien Dr. Ritterein Pole, trotz seine deutschen Namens, eine Verfassungs. Aenderung zu Ungungen der Deutschen dorbereiten. Wie dem aber auch sein wird, die Deutschen bleiben fest. Der Obman des Bundes der Deutschböhmen. Dr. Ludwig Schlefinger, erklärt, daß der Austritt der. Deutschen auS dem böh mischen Lanotag, wenn eine Uende-
rung der Verhältnisse nicht eintritt, gewiß fei. -.Die Deutschnationalen in Aussig
. verlangen, daß der deutschvolkliche Unlversitätöprofessor Dr. Pfersche sein m:r;..f....i.A . lujviuiyuiunuai nieoerzege, roeli er in der Sprachenverordnungsfrage dem Fernde, d. h. der Regierung über Gebuhr entgegengekommen wäre. Hin Ochiffs.Nachrichten. Angekommen in : New Jork: Mississippi" von London. St. LouiS" von Southamp ton, Campania" von Liverpool. Q n e e n S t o w n: Sylvania" von Boston. Hamburg: Normannia" von New Jork. Liverpool: Covie" von New New Jork, Lucania" von New Jork. M - allerlei. Ein trauriges Ende hat ein Künstler, dessen Name einst an der Pacificküste einen guten Klang hatte, gefunden. Vor Jahren war Fortune de Conte Dekan der Kunst-Abtbeilung der Universität von Süd-California Wirren entstanden, Zwistigkeiten tamen vor und de Conte verlor sein Amt. Seit der Zeit kämpfte er verzweifelt. um seiner Familie und sich den Lebensunterhalt zu erwerben. Er war ganzlich mittellos; doch wußte Niemand hiervon. Er duldete schweigend und hrsch schließlich zusammen. Vor tnU gen Tagen erkrankte er schwer und nach kurzen Leiden machte em Schlagansall sklnem Leben ein Ende. De Conte stammte aus guter französischer Familie und ist ungefähr 50 Kahre alt geworden. Er hinterläßt seine Wittwe und zwei kleine Klndr tn sehr be.? dräna.ten Verhältnissen. Kr.a.hhkNsudve- ist ver neueste Name siir Bier und zwar stammt derselbe aus Baltimore. Dort sah an einem der letzten Sonntage ein ö?ni!ppckgard!st.. ein kleines Mädchen mn emem Growler , der mit emer schäumenden Flüssigkeit gefüllt war, aus einer Wirthschaft kommen und um das Baterlanv zu retten, verhaftete er den Wirth. ,s war Krabbensuppe bekundete der. Wirh, wie der Vater des Mädchens, während der Polizist Bier ewtttert zu haben behauptete. Die jury sprach den Angeklagten frei. Auf dieunaeheure Summ von 5135.000 beziffert sich eine Hypothek. welche dieser Tage im Bureau des Registrars in Brooklyn, N. Y., einge? tragen wurde. Die Hypothek ist von der Reading Company- und der J?on Company- ausgenommen worden. Das'Document ist vom ö. ;$a nuar 1897 datirt und enthält ine ausführliche Beschreibung des gesamm ten Eigenthums der beiden elemcyaf, ten, welches der Central Trust Com pany- als Securttät für Darlehen ge. geben wird. Die Grundstücke liegen in zwanzig verschiedenen Counties und mutz das Hypotheken Instrument deshalb zwanzig Mal m die Grundbücker einaetragen werden. Ein Gewohnheltöbet tler. wie er im Buche sieht, wurde vom Forkville Polizeigericht in New York aus auf die Strafinsel geschilpt. Der Bursche ist ein Deutsche?, welcher sich George Warner nennt. Er wurde in U 6, Zlve. ausgegriffen und auf dem Wege' nachdem Polizeigerichte theilt er dem Polizisten mit, er habe es niÄ nöthig, zu betteln, denn er bekomme je den Monat $15 yus Deutschland geschickt. DaS Betteln mache ihm yoeH paß. Im Gerichte zog er eine gry-. ße Rolle Papiergeld aus der Tascht und wollte einen Advokaten engagiren, aber keiner der Anwälte wollte sich zu dieser Leistung hergeben. Als Diebe haben sich d t e Gänse der Fgmilie, Jenks in Lanesvory. 'ii:. 3., entpuppt. Seit längerer Zeit vermißte die Familie Werthgegenstände und oeztchtlgte ihr Dienstmadchen Annie Cooggn . des Diebstahlö. Letztere betheuerte ihre Unschuld, und obgleich keine Beweise f'ir ihre angebliche Schuld gefunden werden konnten, wurde sie entlassen und ern anderes Dienstmädchen angenommen. Die Diebstähle dauerten jedoch qn, und die Familie ersann M möglichen Pläne zur Habhaftwerdüng des raffinirten Spitzbuben. Starr vor Erstaunen aber war man. als man an einem Margen, endlich die gestohlenen Pinge in dem Neste einer LieblinasaanS fano. Letzteres barg unter Anderem zwei goldene Fingerhute, ernen SchuypatK kämm, zwei Vorstecknadeln, etne Ta schenubr und eine Anzahl Spulen mit Nähseide.' Eine GanS besaß die Ge vskog,enhen, auf der Suche nack Lecker, bissen mit dem Schnabel an die THU? zu hämmern; eingelassen, ging sie dann im ganzen Hause umher. Eines Tages hemerjte Frau Jenks, daß die Gan eine goldene Uhr mit Rette in den Schnabel Nfthm. damit zur Thür hin auöwtschelte und die Uhr dann in ihrem Neste versteckte. Annie'S Eltern wollen nun die JenkS'schen Eheleute weaen Verleumdung ihrer Tochter vor Gericht zur Verantwortung ziehen.
In dem Städtchen Pontoise (Seine et Oise) wurde der Land Wirth Pastolle, der in guten Verhältnissen lebte, in seiner Wohnung auf schreckliche, grausame Weise ermordet vorgefunden. Der ganze Körper war
von Stichen mit emer Sichel buchstäb ttcy zerjaznitten und das Haus von oben bis unten von den Mördern durchsucht. Eine Tra urigeHochzett feierte der Gutsbesitzer Giuseppe Fan tino zu San Rocco Castagnaretta bei Cuneo. . Am Hochzeitstage hatte ein früherer Geliebter der Braut allerlei hämischeBemerkungen über sie gemacht. Die Sacke kam bei dem Hochzeitsmahle zur Sprache, unD der vom Wein er hitzte Bräutigam begab sich mit seinen Brüdern zur Wohnung des Beleldi gers. Dieser hatte den Besuch wahr scheinlich erwartet und auch seine Vriider zu sich gerufen. Es kam zu einem blutigen Streite, in dem der Beleidiger der Braut getödtet und alle Anderen verwundet wurden. Der Bräutigam wurde noch am selben Abend verhaftet. In der letzten Zeit wurF den wiederholt unter fachmannischer Controle erfolgreiche Proben mit Schießen auf hagelschwangere Wetterwölken unternommen. Durch den Luftdruck wurden die Mlken zertheilt oder vertrieben. Die Steierische Sparlasse in Graz. welche in Untersteier große Weingärten besitzt, will nun Heuer diese Wetterschießversuche im Großen fortsetzen und wandte sich an's Kriegsministerium um leihweise Niberlassung von Kanonen. Das KrieasMinisterium hat das Artilleriezeuasdepot angewiesen, der Sparkassedirection für genannte Zwecke vier Feldkanonen zu. leihen. . , Da es im Wuvvertbal immer noch nicht genua Secten zu geven fcyemt, wollen die früheren Pastoren Jdel und Fries, sowie der Prediger Wallfisch in Elberfeld eine neue freikirchliche .Christengemeinde- gründen. Die ersteren Beiden sowie Frau Jdel ließen sich in Gemeinschaft mit drei anderen Personen m Barmen rn einer Badeanstalt vom Prediger Wallrrie ' raufen. . . DiesiebeninCeylonin der Verbannung lebenden egyptischen Paschas haben sich aus Anlaß des Regierungs Jubiläums der Königin Victoria, mit Ausnahme von Arabi Pascha und Äli Fehmi Pascha, direct an die Kömgin mit einem Bittgesuch um Begnadigung gewandt. Sie sagen darin, daß sie in ihrer fünfzehnjährigen Verbannung eine furchtbare Lehre bekommen hätten; sie hatten die Einführung der Reformen gesehen, für die sie in den Tod zu gehen bereit waren, und wüßten, welchen, Segen die englische Occupation in Egypten gebracht habe. Jetzt wären sie alte, an Körper und Geist gebrochene Leute, die nur einen Wunsch hätten, noch einmal ihre in Egypten zurückgelassenen Kinder zu sehen. Alle Bittsteller wünschen jedoch auf Cypern zu wohnen. Die Frauen der Paschas habcngleichfalls ein Begnadigungsgesuch an 'die Königin gerichtet. Vor füns Jahren ließ sich eine kleine Anzahl deutscher Ansiebter in einem bei Omsk gelegenem Orte, den sie nachher mit dem Namen Alexandrowka belegten, nieder und gründete dort eine Colonie. Die Kirgisen der Nachbarschast betrachteten die neuen Einsiedler mißtrauisch und mieden anfangs den Verkehr mit ihnen. Nachher aber, als die Ortschaft dank dem deutschen Fleiß zusehends emporblühte und die Colonisten gute Ernten hatten, traten die Kirgisen mit den Deutschen in nähere Beziehungen. Sie bemühten sich, namentlich den Ackerbau von ihnen zu erlernen. Da es den Colonisten an Vieh mangelte, überließen ihnen die Kirgisen das ihre, wofür die Deutschen sie in landwirthschastlichen Fertigkeiten aller Art unterwiesen und zu Pionieren europäischer Cultur unter den Nomadenstämmen des entlegenen Sibirien wurden. DasFahrradistjetzt sogar hoffähig" geworden. Einem Drehorgelspieler, dem die Mutter Natur anscheinend eine Dosis Witz nicht versagt hat, ist auf' die drollige Idee gekommen, seine Orgel nicht wie üblich aus dem Rücken zu schleppen oder auf einem Karren zu schieben, sondern aus einem Fahrrade sortzudewegen. Zu diesem Zweck hat sich der biedere Hosmusikant 'ein altes, Transportdrurad erstanden; sein Instrument steht hinten ou? und ist kunstgerecht befestigt. Daß der Erfinder des musikalischen Fahrrades diese Idee gut bezahlt bekommt, braucht wohl nickt erst ge sagt zu werden, denn dieser Fortschritt imponirt auf den Höfen des Nordens und Nordwestens der Reichshauptstadt ungemein. Sie dürfte aber nicht lange außer Wettbewerb bleiben und dann haben wir die schönste Leierkasten-Ka-vallerie oder den Schrecken der Höse auf .dem Dreirad. Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertheile Hood's Sarsaparilla, der große Blutreiniger heilt Salzfiuj. $0 0.01 Pillen bitten dorzüglitz nach der Mahlzeit sd ksrir Lopfwrh. 25,
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