Indiana Tribüne, Volume 20, Number 290, Indianapolis, Marion County, 8 July 1897 — Page 2
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SüDlana Arivüne. Erschemt Taglich uad Somttagd. Die ttgliche .Triöäne' kostet dch len Xrl.er 1 Cent der Ooche, die ontagS.Irdüe'I Sem pe, Ooche. Bitte lufasmc 1 lernt r es Cent! tut Rixtt, Ver Poft nerhalS dn übt ,Leschi i vorakbtti'.nc tz? ptt Hr.
omi 18 eüd Vlaban. LtraZ,. Indianapolis, Znd., 8. 3uli 1897. Opfer religiösen WYnynuS. ' Fedor Kowalett, d?v sanattsHe GecKr und Hauptbeschuldigte In bei An gelegmheit der lebmdig Vergrabenen, ist schon vor einign Ant von Ternow la in das Gefängniß nach Odessa über oeführt worden. Anfänglich auch dort sehr wortkarn, zeigt er sich nach und nach doch mittheilsamer und die meiIten setner Aussagen bestangen oder erganzen, was der llntersuchungörtch Uz an Ort und Stelle über die Borgeschichte der schrecklichen Angelegenheit tn Erfahrung brachte. Den Haupt anstoß zu den spätern Verirrunaen gab tn Ternowka daS Sendschreiben der Drophetin Vitali, die ebenso leiden schaftlich wie einst derSectirer guphem unter Peter I. daZ Volk aufforderte, sich dev Volkszählung . zu , entziehen. Ihre Lehren und Mahnungen stimm ten an. reiften mit denen der Beguny freie überein, sind aber zugleich von t nem Geiste des Pessimismus und der WerMiflung durchtränkt, "welche die Secte der ewtozy charakteristren. die die Möglichkeit, sich auf Erden das Seelenheil zu erwerben, verneinen und den Selbstmord predigen, dessen Lohn das Himmelreich sein werde. Und diese tolle Prophettn und ibre tn religiösen Wahnsinn verfallenen Anhänger wählfirn mm nnSL ifirr PnYnnlpyrt ... .. MM ,fc JJ W .-V V W MIWi den sie für den thatkräftigsten' hielten. um ihnen bei ihren Selbstmorden zu helfen, und sie hatten sich in Kowalew nicht getäuscht. Er hob die Gruben aus. Knieend verabschiedeten sich die dem To Geweihten voneinander und von Kowalew; dann legten sie sich eng aneinander schmiegt in das offene Grab, und nun begann Kowalew seine furchtbare Todtmaräberarbeit. Er selbst sagt, aus, daß er zuerst, immer die Füße der freiwilligen Todescandi daten mit Erde bedntt - babe, in der Annahme, daß doch vielleicht einer ode? der andere m seinem Entsckluß wankend werden könne. Aber kem einziger wurde seinem Vorhaben untreu; tm Gegentheil, alle Männer, Frauen und Kinder, stimmten fromme Psalmen an und sangen so lange, bis sie die über ihnen sich mehr und mehr aufthürmende Erde verstummen machte.. Das vollständig zugeschüttete Grab stampfte Kowalew fest und bepflanzte dieStätte mit Gemüse oder Strauchwerk,' um sie für den Uneingeweihten unkenntlich zu machen. In dem letzten der, von Ko-, . walew hergerichteten Gräber ging auch die Prophetin Vitalia mit in den Tod. Als einfacher Leute Kind in Cherson geboren, war sie von ihren. Eltern sehr, jung derheirathel worden. Nach kurzer Ehe aber ihrem Manne entlaufen und in ein Kloster aeganaen.' Dort bildete sich allmälig ihr religiösen Wahnsinn aus. Sie kehrte tn die Welt zurück.' durchzog lange Zeit, ihre Sonderlehren verbreitend, Südrußland und setzte sich schließlich in Ternowka fest wo ihr von den dortigen Secttrern eine besonders freudige Aufnahme zutheil geworden war. Die Leiche der Prophetm", fand man in dem besagten Grabe mit Ketten umwunden, und bei ihr wie bei den andern fünf Begrabenen Bücher mit Auszügen aus de? Offenbarung Johannis nebst hinzugefügten Erläu terungen, die immerhin ein 'gewisses Interesse beanfprucben dürften. Selbst, verständlich haben die grauügen Vorkommnisse Ternowka und Umgegend,' d. h. tm Kreise Tivaöpol, nicht allein die Aufmerksamkeit der weltlichen.son dern auch der geistlichen Behörden auf sch gezogen, und das Organ des heili gen Synods, der Zerkowny Westnik", bezeichnete jetzt als Hauptursache den ungemein niedrigen Stand der..dortigen Volksbildung. Laut dem vorsähe rigenRechenschaftsbericht über die Kirchenschulen der Chersonschen Eparchie ist nämlich in 13 Gemeinden, darunter auch in Ternowka, keine einzige Kirchenschule vorhanden,' und lsechZ Gemeinden dieses Kreises besitzen überHaupt keinerlei Schulen. Auö ternf eitert Berichte wird ersichtlich, daß in allen 600 Schulen dev Chersonschen Eparchie nur zehn Sectirer und ein Jude unterrichtet wurden. Die Zahl der Kinder, die keine Schule besuchten, betrug 153.621, darunter 62.676 Knaben und 95,945 Mädchen. Im Kreise Tiraspol zählte man im Nechenschaftsjahve 24.536 fchulpflichtige Kinder, wovon jedoch 19.407 Kinder nicht unterrichtet wurden. ES blieben also fast 83 Procent aller schulpflichtig pen Kinder ohne jeglichen Unterricht. Mie Sectirer pflegten grade solcke .dunkle" Gegenden vorzuzieken, toett; ihre Führer, als echte Söhne der Finsterniß, daZ Licht fürchteten und den Bemerkungen aufgeklärter Leute gern aus dem Wege gingen. Zu diesen Er-' klärungen deS geistlichen Organs glaubt aber die' - Nowoje " Wremja" penn doch bemerken zu müssen, daß nlle diese Sectirer, selbst die meisten grauen unter ihnen, des Lesens und Schreibens kundig und jedenfalls ent wickelte? sind, als i die Ne 'umgebende orthodoxe Bevölkerung. Auö'dm Anaben des geistlichen Organs ersehe man aber, wie wenig die örtliche Geiste lichkeit für den Kampf mit dem Seekenwefen und für die Einwirkung auf hie Bevölkerung mit Hilfe der Aufklärung thue. Das sind Vorwürfe, .die der orthodoxen Geistlichkeit fortwäh. xend und wohl nicht' mit Unrecht gemacht werden, da die jetzigen Vorgänge jn der TiraSpoler Gegend ja keinespegs vereinzelt dastehen. So hat sicb pix etwa, sechs Jahren in der Umgetnd von ZarewossantschurSk (Gouvernement Wiatka) ganz ähnliches abge-
spielt. Dort stießen im Waldesdickicht Beerensucher zchällig auf kleine mit Moos und Grünstrauch belegte Hügel. Es waren auS Balken gezimmerte menschliche Wohnungen von 6j Fuß Länge und Fuh Breite und Höhe, ohne Ofen und Fenster, nur mit ein paar Bänken ausaestattet. Jn einem diefer Löcher fand man eine alte Yrau mit ihrer 13jährigen ? Tochter, bleich und abgemagert. Die. Mutter, hatte schon über eineWoche keine Speise genossen, sie konnte sich weder rühren noch sprechen, die Tochter nährte sich von Honig und Gras, um allmälig sich an die Hunaerdiät zu gewöhnen. Es waren Altgläubig, die sich um Christi willen dem Hungertode geweiht hatten. Jn einem andern Hügel fand man die entsetzlich abgemagerten Leichen eines Mannes und eines Weibes. Sie waren deS Hungertodes gestorben.
, i Negenmalyeret der Urbewoyner. Unsere sanier und anereEr sinder, welche sich bis jekt leider mit sehr geringem Erfolg dem Problem der künstlichen Erzeugung von Regen widmen, haben bewußt oder unbewußt damit ein Gebiet betreten, das voz? Alters her bei den Indianern etwas viel Gewohnlicheres war oder ist, als Viele wissen. ES läßt sich feststellen, daß sämmtliche'Jndiänerstämme ihre Regenmacher" 'gehabt haben, und obwohl diese ctunst" bei ihnen in der Neuzeit stark in Verfall gerathen ist, kann man nicht sagen, daß sie verschwunden und verschollen, wäre. Manche diese rothhäutigen"Regenmächer" sind noch immer mehr oder weniger aas diesem Feld thätig, z. B. bei den Crees. Einer 'dieser Fälle wird von einem Correspondenten solgenvermatzen ve schrieben: Es hatte sich eine große Schaar Creekö versammelt, sämmtlich in ihrem betten. Schmuck. Zwei ältliche Skam mesaenössen traten eine kurze Strecke weit beiseite1 und' schienen einander Ge bete oderBeschwörungen zuzumurmeln. Bald darauf wurde am User des venachbarten Stromes ein Feuer angezündet., Aus die Weisung der angebtt chen Regenmacher sprang em zunger Mann in den Strom, und als er wieder auftauchte, hatteer einen blauen Katzen - Hai" in der Hand; einer der Reaenmacher warf denselben in jenes Feuer; dann folgte noch mehrMurmeln und allerhand geyelmmtzvoues Gtsichtsverzerren und Korperverrenken Der Stamm aina' alsdann ruhig auseinander, und. am selbigen Abend regnete es. Natürlich wird keiner Leser glau ben, daß diese biederen Rothhäute wirklich Regen hervorgerufen hatten. Die Sache ist aber die: Wahrscheinlich hatten dieselben eine überlieferte, fehr fchätzenöwerthe Kenntniß tm Voraus berechnen der .Witterung, vielleicht un terstützt durch außerordentliche Schärfe mancher Sinne, wie .e btx Naturmenschen nicht selten anzutreffen ist, und sie wählten' dann einfach für ihr Unternehmen svetteu eine Zelt aus, von der sie ohnedies wußten, daß sie für das baldige Eintreten von Regen aun stig war. Der. obige HocuspocuZ aber war dann lediglich auf die Masse ihrer StammeSgerlossen berechnet, bei denen sie' ihr mysteriöses Ansehen nicht ver. lieren wollten. Solcherart mögen diese Regenmacher . gar manchmal erfolg reicher gewesen sein,' als es bisher ihre wissenschaftlichen Nachfolger waren. Zum Schutz der Wälder. ' Das Generallandam! war in letzter eit eifria damit beschäftig. Vor schriften und Reglements für die Veaufsichtigung aller Wald-Reserven der Ver. Staaten auszuarbeiten, und Commissär Hermann hat diese Vor schritten nun in aeeianete ftorm ae bracht und dem Secretär des Innern zur Approotrung unterbreitet, esondere Aufmerksamkeit wird darin auf die. Waldbrände gelenkt, durch welche infolge der Fahrlässigkeit von Prospectoren, Jägern, Hirten und Feldlagerern alljährlich so viel Wald zerstört wird, und es wird speciell auf das Gesetz hingewiesen, welches Strafbestimmungen dafür enthält, wenn Jemand Wald auf . der öffentlichen Domäne absichtlich in Brand steckt, oder, ein Feuer, das in der Nähe folchen Waldes a brennt, ruhig weiter brennen läßt, ohne ettvQö dagegen zu tbun. Ein solches Vergehen kann mit Geldbuße oder Gefängnißstrafe geahndet werden. Diese' Strafe trifft auch solche Personen, welche der Bestimmung des: Gesetzes nicht' nachkommen, daß. Lägerfeuer vor Abbruch des Lagers gänzlich . ausgelöscht werden ' i . , . , müssen . . Das Prospectlren,' Lociren von Landansprüchen und die Entwickelung von Minerallagern in' den Waldreserven ist' gestattet.- Ländereien 'für Schulhäuser, und Kirchen werden abgetreten und auch die Wasserkräfte für häusliche Zwecke. Bergbau. Hüttenwerke und Berieseluna bewilliat. Auch Wird der Bau. ,von Fahrstraßen und has,ÄSegerecht jfur Bewässerungscanäle und Wasser-Reservoire bewilliat. . Qood Advice to Wornen.' Wornen, on account of tho toil and workcntailed by thcir houaehold du ties, too Osten neglect the babit and regularity of their peculiar organisrn. The resultis generaland nervous debility, cluronic beadachc, weahncss of tho iback And loinr desicicn't and delayed 'menses, etc. The best remedy for all femalo troubles is Dr. John W. Buira till3,a trae,uterine tonic and alteraÜTe, a mild aperient, and a wonderful inyigorätor of tlie stomach and bowels. Dr, John W. Bull'8 Pills can be bought at all dealers, or from the mannlactarers, C Mejer & Co., Baltimore, Md., for 25 cents per box containing sixty pills; trial box, 10 cents. Bearinmind that yoa ask your dealer for Dr. John .W. Boirs Pill and accept no ölte. Kubaben bei: foSn D. Sauld. 201 nkiana Vn,. I. LZ. rtzan, Jllinei, & Jackson Court. '
Ferner ist das Weiden von Vieh aus den Wald-Reserven gestattet; für das Weiden von Schafm besteht jedoch die Bestimmung, daß diese nicht, in solchen Theilen der Nestrven. wo der Regenfall nur ein beschränkter' ist, geweidet werden dürfen. Personen, welche bona ttde-Ansprüche aus Wald-Reserven lben. können diese gegen an dere Ländereien, außerhalb der Reserve. kostenfrei umtauschen.' Mineralländereien in den Wald-Re-serven können unier den bezüglichen Gesetzen tn der gewohnlichen Weise er. worden und locirt werden. Eigenthilrner von Mineralländereien sind ermächtigt, auf ihren Ländereien irgmd welches für Bergbauzwecke erforderlicheö Holz zu bauen und von den betreffenden Ländereien . wea,ubringen. Vona kido-Ansiedlern Bergleuten, Bewohnern ; und Prospectoxen.ist der unentgeltliche 'Gebrauch von Holz für Brennholz, für Herstellung von 'H2u. nen, Gebäuden, Prospectir-, Bergbau, und häusliche Zwecke gestattet, wo im. rner sie solchen Holzes thatsächlich bedürfen. ; ; ü i " Der Verkauf von Holz auS den WaldReserven in beschränkten Quantitäten .wird : gestattet soweit, diei zweckmäßig ist, um die im. Wuchs be griffenen Wälder besser zu erhalten und das .Wachsthum junger Waldanlagen besser' zu fördern. .,odte Bäume, überreife und .. übergroße Stämme ouf den Reserven sollen.zum Hauen bezeichnet und abgeschätzt, zum Gebrauch in dem Staat der Territorium. wo sich die Reservation befindet, in festzusetzendenQuantitäten verkauft werden. Um bei dem Verkauf die Creirung eines Monopols zu ver-
meiden, kann der Aerkaus des Hoizes in Quantitäten im Werthe von je 5500 durch AuSfchretber ofsentitcher Ange böte stattfinden, mit dem Vorbehalt der Annahme oder der Verwerfung der versckiedenen Anaebote. : Die Kauf. summe muß innerhalb dreißig Tagen entrichtet werden und rt dann rann das Holz gehauen werden. Langer als ein Jahr darf da gekaufte Holz, nicht auf der Reserve stehen bleiben. Besondere Instruktionen werden den Specialagenten darüber zugehen, wie sie dem unaeseklicken. Hauen von Holz und dem Stehlen von Holz auf. der öffentlichen Domane entgegenzuwirken baben. Verschärfte Maßnahmen sollen auch künstig gegen absichtliche oder fahrlässige . Brandsttstung . ,N Regie- . itf. t.. . rungöwaioungen ergrissen werven. DaS Areal der eristirenden Wald Reserven wird auf 18.993,280 Acker aeschatzt. daö Areal der suSpendlrten Wald-Reserven aus 19.951.3Ö0 VW zusammen $38,994.640 Acker, . . . - ... .t Slub und ttsche in der Luft Von der Menge Ruß und' ausö feinste zertheilten Asche, welche über den großen Städten in der Luft schwebt, haben nur die wenigsten Men leben eine Ahnung. Wenn man vom Lande her sich einer Großstadt nähert, besonders in den Vormittags- , oder Abendstunden, wenn die Sonne, schon etwas niedrig steht, so sieht man über der Stadt eine mächtige graugelhlich Dunstschicht lagern, die sich oyne bestimmte Begrenzung nach oben hin der liert. Ist der Himmel mit Regenge wölk überzogen, so sieht diese Dunst schickt dick und drohend aus, und man wundert sich, wie Menschen überbaupt tn etner so dicken qualmigen Atmosphäre dauernd sich aufhalten können. Der Stadtbewohner freilich, der Tag für Tag in solcher Luft lebt und leben muß, merkt davon direct nichts, obwohl besonders seine Lungen davon zu leiden haben. um festzustellen, ' wie groß die Menge von Ruß und feinen Aschetheilchen ist, welche sich in der Lust befindet und daraus langsam zu Boden sinkt, aber stets wieder von un ten her erneuert wird, hat W. Blank in Edinburgh lange Zeit Messungen angestellt. Er fand, daß im ganzen Jahre auf jeden Quadratmeter seines Grundstückes durchschnittlich 600 Gramm feinste Ruß- und Staubtheil chen aus der Luft herabsanken: Dieß macht für die ganze Stadt Edinburgh etwa 140,000 Centner pro ,Jahr l Man beyrelst hiernach, . weshalb dort Krankheiten der Athmungöorgane ' so erschreckend häufig auftreten. Auf die einzelnen Monate vertheilt sich-, der Rußgehalt der Atmosphäre sehr ungleich, am reinsten war die Luft.tn; October, am dicksten im Juli und November. Es wäre interessant, wenn ähnliche Untersuchungen auch in me rikanischen Städten angestellt; würden und zwar sowohl jn großen Städten mit nur geringer Industrie, als auch in solchen, wo zahlreiche Essen Tag und Nacht ihre schwarzen Rauchwolkey in die Luft senden. Daß der in, den großen Industriegebieten . -erzeugte Rauch nicht durchaus an Ort und Stelle verharrt, sondern je nch Mchtung und Stärke des Windeö diele Meilen weit fortaeführt werden kann,' braucht nur auf den sogenannten -H'ö-henrauch zu verwaisen, welcher nichts anderes ist als der vom Windeierstreute und entführte Qualm der beim Moorbrennen jn Ostfriesland entsteht,' Es ist fast unglaublich, wie weit unter Umständen dieser Rauch sich auöbrritet; zu Zeiten, wie in der ersten Hälfte des Juli 1L69, war dadurch die Luft in fast ganz Frankreich, dem größten Theil von Deutschland, ja in Ungarn und Norditalien mehr oder weniger wurde der Qualm, der sich tn einen gelblichen, stark riechenden Dunst au?einandergewickelt hatte, hin und her getrieben, so Anfang Juli nach Frankreich, dann wieder nach Mitteldeutschland. Mit der Abnahme der Unsitte deS MoorbrennenS und der Einfich' rung anderer Culturmethsden in den Moorgebieten ist der Höhenrauch feltener geworden, die Verunreinigung der Atmosphäre durch die Rauchentwickelung in den Jndustrie-Centren nimmt dagegen von Jahr zu Jahr zu. . Versuchen Clt ei OöaStel Ca&caret, der feinste, jemals angefertigte Leber -und Singeveide -Uegu-lirr. - : -
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, ' fc-'v-'Sru.' M u n ch e n. ' Im. Kochelsee ertrun. ken ist der Stuirende der Chemie W. Zpeterfen'aus München:' Er war bei einer , Kahnfahrt h. von einem Regenschauer, überrascht worden fo daß er vollkommen durchnäßt an'daS Land kam,) - Hur Erwärmung nahm er rasch einige Gläser Cognac und zwei Glas Bier zu sich, um sich hierauf wieder an den See zum Baden zu begeben. Er toar kaum eine Minute im Wasser, als et mit einem Aufschrei, unterging. Augsburg. Der Regiments kapellmeister Neudel vom hiesigen 3. Jnf.-'egt. .-'ist nach längerem Leiden aestorben Er war 23 Jahre mit Erfolg in 1 seiner Stellung thätig. Spaziergänger fanden in den SiebenMischanlagen einend grauhaarigen alten Mann erhängt.'. In seinen Taschen fand man einen Fabrikzahltagszettel, vier Pfennige Baargeld und ein abgegriffenes katholisches Gebetbuch. jBad Reichenhall. Der in der Graßlbrauerei als Kutscher bedienstete Anton 'Schauer .von MooSham bei Laufen - wurde ''von -einem schweren Unfall ereilt, der dem braven Menschen daö. Leben kostete. .Er hatte vom . der 'genannten Brauerei '.gehör!gen Kaitlkeller "eine Ladung gefüllter Bierfässer zur Stadt bringen, wobei ihm unterwegs ein Rad brach. ' Durch den jähen Ruck scheuten die Pferde und machten einen Seitensprung, z wodurch der Kutscher, de? auf dem Wagen saß, gerade in dem Moment auf dieSträße geschleudert würde.als die vollen Biersässer zu. kollern gnsingenund auf den Mann, fielen. . Es. wurde, ihm, de? Brustkasten eingedrückt und gab Schauer nach wenigen Minuten' seinen Geist auf. . Funkenau. Hier bearbeitete .1 . T vr.tr i tinzansericy einen vleriaorigen nahen derart . mit Schlägen auf n den siovs und Bissen in din Hals, daß der jeimb noch am felben Tage starb, ' Hörblach Das Anwesen deS Lfonomen. Gerlach wurde durch eine eUerSbrunst thellweise vernichtet. . - Würrtnnöera. ':. Stuttgart, : Schreiner W. auz Vleichstetten (Oberamt-Urach) wurde vom Amtsgerichte Urach wegen zöelel diaung ' des Schultheißen ' und Ge meinderaths - seines ' Ortes zu zehn Tagen Gefängniß verurtheilt. Nach der 'Verhandlung äußerte, er in noer biegen Wirthschaft, eintrete seinen Arrest nicht an,' sondern werde sich erL. .wL. i w.- r:.x,. ik.. Langen, uno wai m ifiac, vumitder Schultheiß, der zugleich Meßner sst. ihn. dann zuerst sehe. Zu Hause angekommen, schritt er .auch sofort zur Shaj und erhängte, sich in, der Kirche L , 1 ' 1 1 ' W fl " I - ves jjrn an vem am mm oefeulglen hölzernen Kruzifix -B u ch a u. Die Einstein'fche Tri tstasefabrik ist niederaebrannt : der Schäden betragt 140.000 Mark. Ender s hach, . Das. jährige .S'öhnchen es - ZuchWcherS Reichert wurde von einem Mitgliede des KrieaervereinS. daS beim' Abaeben von Salven bei der Beerdigung .des Bete ranen Kucher mitgewirkt, aus Unvor sichtigkeit in dessen Wohnung erschös sen. Der Kleine war i sofort todt. Haiterba ch. DerKübler I. Walz, 30 Jahre alt. zeigte schon seit mehreren Wochen Spuren geistiger Gestörtheit. wie män vermuthet infolge von religiösen Skrupeln. Letzthin lies er unbemerkt von Hause weg. Niemand wußte wohin. Nachdem man tagelang im Walde nach dem verminten erfolg loS gesucht hatte, wurte er jm sieller eines Nachbarhauses erhängt ausg? funden. -' ' " H i l b r o n n. Auf dem Bahn Hofe z wurde Postknecht Schürer beim Ueberschreiten deS GeleiseS von einem einlaufenden ' Persorienzug 'überfahren und schwer am Kopf.- - Handen - und Füßen verletzt. An seinem Aufkommen Wird gezweifelt. Mettingen. Beim Baden, im Neckaf gerieth ein KNgbe oberhalb der .StegZ l durch Abgleiten vsm Fabrik wehr in eine tiefe und - gefährliche Stelle, Er hätte, da. er sofort unter sank, trinken müssen, wenn ihn nicht ein anderer Schuler in feiner Noth ge fehen mnd den ILiäbriaen" schwimm kundigen Paul Klein veranlaßt hatte, die Rettung zu versuchen. -Klein -schwamm auf den Verunglückten zu. erfaßt ihn und brachte .dann -den sich on ih' klammernden Jugendsenosseq glücklich' an's-Land.''-Oberweiler, ' In d?m' Schup pen deS Bauern GroßhanI brach Feuer aus, welches sich außerordentlich schnell .uSorelltte, vle Scheuer,, und das Wohnhau ergriff und alle drei Ge.' bäude vollständig einäscherte:- Bei dem kaschen Verlaus : deS VrandeS könnte nur ein ZHeil deS Mobiliars gerettet tyerden; eine tk Bitt liegende, schwer kranke; Frau wurde nur'nzi fnvver' Noth den Flammen entrisset i-'i .mi,r l '' i f , VWWIM .ttärlSruh. Fje Strafkammer verurtheilte den 29 Jahre alten Techniker Georg Faübe! aüö Weinheim Wegen Urkundenfälfchungim Rllckfall u rtj'ZNonaten Gefängniß-iFaubch der MtzrphinM ist hatte sich. obfchon' er wegert gleichen estts schon bestraft ist auf eiN' von' ihm gefälschtes Ötf $ ouö einer hiesigenApotheke etwa zwan5lg Ml.Morphium verschafft.' .Suchen. Rkchtsanwalt'H.Kohl ist.' unter. Hinterlassung pon Schulden und nachdem er bedeukende rlnt'erschlagungen' begangen, von. hier geflüchtet.' n. i xien oacy. ' Zver ' ayrige Sohn.Ves Poljzeidteners Reisel nahm' Petroletlm. zum Zlnzynhen deö HerdfeuerS'j Hierbei 'explodirte die Srölkanne und der Knabe erlitt solche, Brandwunden,' - daß er ' 'bald 'baraus starb. ) I hrii naem .. Die erst r?or 21 Jahren! geweihte neue Kirche ist jetzt aus papoll,lljchen Gründen für den aottesdhnÄiche . jVebraüch , verboten wordev 1 ü " y ' 1 " " ' ' tteh l,,,gineCompagnie des Pio? nierbataillonS Ns. 19 aus Straßbura hielt r'.im'Rbein UMng w Ankerwerferk eo.Jnfokae 'der starken IStrö-
ptinfjtiZU.'fiq durch' zerr Qasfet-? ?is t.', ür ..'H-i'.') .?i
schwäll ein Ponton und sank. Ern Tau wickelte sich um den Oberschenkel eines Pioniers und zoa ihn mit in die Tiefe. Ein Unteroffiaer svrana nach.
I schnitt mit dem Messer das Tau entwet und rettete seinen Kameraden, der schwere Verletzungen am Oberschenkel davontrug. Ein zweiter Soldat, der ebenfalls in den Rhein gestürzt war, wurde von Hauptmann .Bergmann unter Lebensgefahr aus dem reißenden Strome gerettet. Konstanz. Jm Eoncurs des ehemaligen Reichsbankagenten Hegele sind außer den bevorrechtigten noch Forderungen im Betrag von 759,273 Mark 6 Pfg. angemeldet, denen ein verfügbarer Massebestand von 127.473 Mark 83 Pfg. gegenübersteht. Das macht nicht ganz 17 Procent. .. Rbempfalz. Edenkob e n. Auf der Straße zwischen hier und Maikammer stürzte der 43 Jahre alte Fuhrknecht Adam Wallburg von Silz beim Weinsahren vom Wagen und kam derart unter die Räder zu liegen, daß er todtgedrückt wurde. Der Unglückliche stand beim Fuhrwerköbesttzer Nenninger in Neufiadt a. Hdt. in Diensten und hinterläßt eine Wittwe mit fünf unverforgten Kindern. ' ' F r a n k e n t h a l. Am sogenannten .Nonnenbusch- wurde die Leiche deö '17 Jahre alten Ziegeleiarbeiters Adam Kruntz aüö Kurhessen, welcher beim Baden ertrank, gelandet. Gösser swetler. Der Schuhmacher Maser von hier wurde im Streite erstochen. .'Homburg. Der Oekonom Joh. Sieber wurde von seinem eigenen Fuhrwerk so unglücklich ' überfahren, daß Fr bald feinen fchweren Verletzungen erlag. : Hoch spei er. Mit einem Flobertgewehr hat sich der Kausmann Armbrust erschössen. ' Vsaß-Lochrtngen. ' Straß bürg. Gestorben ist Gustv Fjschhach, Ärector des Elsässischen Journal und der Elsässischen Druckerei und Verlagsanstalt, Beigeordnete? der, Stadt Straßburg und Mitglied des Landesausschusses. 1 Ha gen au.'' Das 3 Jahre alte Söhnchen des Flaschenbier - Händlers Hoffmann stürzte in der Nähe der Wgschpxitsche gn den Reitplätzen hinter der Dvagoner-Kaserne in die Moder. - Der Kleine wäre unfehlbar tttrunken, wenn nicht der Dragoner Schmitt von der Mauerbrüstung in die Moder gesprungen wäre und mit ei-t .zener Lebensgefahr das Kind gerettet btte. . . Mecklenburg. " Schwerin. Das Dienstmädchen Anna MarieWenzel aus Stviegelmühl, welche mittels Nachschlüssel 14. M. gestöhlen hatte, wurde zu 3 Jahren Zuchthaus verurtheilt. 7 C'o r d S h a g e n. Die goldeneHochit feierte daö Hausler Freitag'sche ßhepaar. ' Der Herzog - Regent er freute 'das Jubelpaar durch ein Geldßeschepf vgn 0;M. Daher, an. Ein Wohnhaus des kausmsnntz Schwerin ist Nachts niedergebrannt.' GUstro w. Daö Schwurgericht verurtheilte die Taglöhnersfrau Wilhelmine Schultz auS Tefchow bei Laage wegen dreifachen Mordes zum Tode. Die Verurtheilte stürzte ihre drei Knahen. nachdem sie sie zuvor an den Aermein' züsammengenäht hatte, in den den Dorfteich und sprang dann selber mit dem Säugling in - der Schürze nach.Die drei Knaben ertranken. Die Mutter und der Säugling wurden von hinzukommenden Personen gerettet. 'h..'a -.. Oldenburg. 'Oldenburgs De, Postverwalter Eilers aus Bockhorn ist unter Mitnähme' der Postkasse flüchtig geworden: - .Ahrensbök. Der früher hier wohnhaft gewesene Bierfuhrmann Schöarock wurde wegen Wechselfälschung von der Strafkammer m Lü keckzy'1 Jahr 6 Monate Gefängniß verutlbeM ' ,H a j s k r u g;- Der .4jjqhrigeSohn des ' Maurers Schuhmacher wurde überfähren und war sofort todt. . .Niendorf a. O. Hier brannte der Rhode'sche Neubau nieder. Man vermuthet Brandstiftung. Das Haus war noch nicht vsich- , '; , I ' Freie Städte. ' Hamburg. , Beide .Inhaber der in der.Deichstraße domicilirten Firma Tt .1 C ' t i ' lseoruoer ;toei rourven unter der e, schuldMna, Cautjonsfchwinheskien jff gröberem Umfange betrieben zu hben, in1 Hast genommen. Aufsehen erregt ti Selbstmord des bekannten in' einer Villa in Eimsbüttel wohnen. .den Agenten und Commissionärs Karl eyer.' Derselbe Hai sich bei Teufelsbrücke in die. Elbe gestürzt und ist erhmld. Der polnische Arbeiter Jgalowökt erschoß sich tmBeisein zahlreicher 'Personen in. einer Wirthschaft beim neuen Krabn. Unerwiderte Liebe forro als Motiv der That bezeichnet. War zweijährigeTöchterchen des Tischjlerö : Mathies ty, der ZLilhelmstraße siel, mit dem' Kopf fo'unglllckljch in einen mit' Wässer gefüllten Topf, daß e' stickte.- l ' ' Schweiz. ' .. . . . . , V e r n. Ein iunaek Scbiffer.Cbrtstiän Egg, Familienvater, fatih i der! sjtaqt von unierseen seinen ioo m den f V . l i.r r.' i i , t jtmtL -v. i u-' '.. .tt. . Betm Baden in der Aare bit Aarau ist der KantonsfchülerAlöert Ganzoni von Celerjng GraubUndten) ertrunken. Nstiö Hosen. Beim Abbreche eines DchstuHleI imEichbühl- derunMckte em gewisser Yjnceyß.Schejdegger'.'! 'Derselbe wurde von. einem sich 'plMich' loslösenden Holzstllck so unglücklich getroffen, daß er domDach. räume in den vor dem Hause liegen den Holzhaufen . herabstürzte. :: BestnMnailoi wurde aufgehoben und irary valv nscyyrf, B a s ek. "-Thiechrzt A tuni von hler ist in der Nähe dii' Dorfes Maodm von' ehiem '.Schlage.betroffen, ioi
F l ü e l e n. Dahier verstarb im Alter von 74 Jahren Frau Kirchenvogt Crescentia Aschwanden geb. Furger. . Freienwyl. Frau Suter.Mutter von zwei Kindern, machte mit Petroleum Feuer an. Die Flasche ezplodirte und die Kleider der Frau aerie then in Flammen. Im Bezirksspital Baden starb die Unglückliche . nach furchtbaren Schmerzen. H o r i w y l. Hier erhängte sich der 69jährige Wittwer Jos. Wiedmann, Zieqeleiarbeiter. $ ii n i e n. Auf eine? Wiese im Gemeindebann Künten erschoß sich der kaum 20jährige Jüngling Johann Wiederkehr von dem Sennhof, Gemeinde Remetschwvk. Langenthal. I. Bttrgi von Affoltern wurde hier von einem Heuwaren überfahren und starb bald darauf. L u z i x n. DaS Kriegsgericht der vierten Diviston hat den Rekruten Alexander Hirjchl wegen quallficirtem Diebstahl zu sieben Monaten Gesangniß und zweijähriger Einstellung im Aktivbllrgerrecht verurtbeilt. Mitteldeutsche Staaten. A l t e n b u r g. Der Hilfsarbeiter Neinecke stürzte vom zweiten Stock des von ihm bewohnten Hauses in den Hos herab, und zwar so unglücklich, daß er mit dem Kopf auf daö Pflaster auf-' fchlug und einen Schädelbruch erlitt. Bei feinem Sturz verletzte Reinecke noch einen andern Arbeiter, jedoch nur leicht. Braunschweig. Hier starb der 82 Jahre alte Commerzienrath Albert Oppenheimer, früherer Inhaber) der Bankfirma Lehmann Oppenheimer u. Sohn. F r a n k e n h a u s e n. Im Alter von 76 Jahren tst hier der Geheime Baurath Junot. dev Stiefsohn der ältesten Tochter Schillers, gestorben. Bon 1854 bis zu seiner 1889 erfolgten Pensionirung war Junot in Franken-
Hausen als fürstlicher Baurath thätig. Friedrichsrode. Wührenh des Gottesdienstes stieß ein von Kvämpfen befallener Mann einen Schrei aus. in welchem Viele dasWort Feuer" verstanden. Alles stürzte den Ausgangen zu und eme entsetzliche Pa nik entstand. Der Geistliche suchte die Menge von der Kanzel herab sich zu beruhigen, was indeß nichts half. Glücklicherweise sind keine Unglücks fälle vorgekommen. G o t h a. Ein verheiratheter Mann im Alter von 30 Jahren Namens Evnst Zander wurde wegen schweren Sittlichkeitsverbrechens verhaftet und in das Landgerichtsgefangniß emge siefert. Hüt ten rode. Der auf dem Kalkwerk Wilhelmsfreude beschäftigte Zimmermann Christian Volkmann von hier hat sich das Leben genommen. Er legte eine Dynamit - Patrone aus die Erde, sich übev sie und entlud sie. ?)er Schuß riß ihm den Unterleib aus. Oesterreich-Ungarn. . Wien. Der aus Pest hier zuaerei ste 20jährige einjährige Artillerist Wilh. Abeles hat sich in einem Casö, Haus erschossen. Der 31jährige Kellner Leopold Lehnev wurde im Schlaf von seiner Bedienerin, der 22jährigen Johanna Kindl überfallen und mit einer Hacke schwer verwundet. Anscheinend hatte es das Mädchen auf eine Beraubung Lehner's abgesehen. Nach schmerzhafter Operation ist im 91. Lebensjahre der Regimentsavzt Dr. Jos. Handtmann gestorben. Er war über 30 Jahre Arzt des Jesuiten Eollegiums in Kalksburg. Beim Stadtbahnbau jm 13. Bezirk stürzte ein Gerüst ein, wpbei die Zimmerleute ffrgnz Janka, Hugo Zieger. Alois Dwyrak und Johann Severa schwere Verletzungen davontrugen. Aussig. Jn der Biela haben sich der 20jährige Arbeiter Otto Körner und die 18jährige Anna Grulich mit beider Säugling ertrankt, weil der Vater des Madchens das Zusammenle ben dev Beiden nicht länger dulden wollte. D i a b l i tz. Hier hat sich der Oekonomieadjunkt Ladislaus Hausmann aus Wrbno bei Melnik durch einen Re volverschuß entleibt. Bei dex Leiche fand man mehrere Tausend Gulden und em Schreiben, in welcbem dev Selbstmörder unglückliche Liebe . als Ursache der verzweifelten That , an -ff Bequemlichkeit upd Wissen schaft. (frei per Post gesandt.) Sehen Sie jür dierundzwanzig Stunden ein gewohnliches .Vasserala? mit Urin gefüllt bei Seite, bleibt ei atz, so zeugt das von einer rankheit der ieren. Wenn Urin Flecken macht, tst öiek ein positiver BevelS von Nierenkrankheit. Zu starker Wasserdrang oder Schmerzen im Rücken ist eben. falls ein Zeichen, daß Nieren und Blase tn Anordnung find. . Was tblst ffan dagegen? ' Sin Trost ist eö zu wissen, bah Dr. OIIM)i . (O . .i. v. t - viirnt 9 swumj; 9 vivoif oao gropr Nieren - Heilmittel, Schmerzen im Nucken, leren, Leber, Blase und sonstigen Theile, welche in Vephindung damit stehen, wegnimmt. S? t ' lt..ti 1 . t 4. m 7m ir ' t 1 onn unfayigrett oes WaszeryanenA und brennenden Schmerz beim Wasserlassen,' oder Folgen, dtt durch den Ge nuß von Liauöre, Wein oder Bier M, V A. 4 . 1 emsteyen unv enlyevr vte oex unagenehmen Nothwendigkeit wahrend der Nacht oft durch Wasserandrang, auf flehen zu müssen. Die milde' und außerordentliche Wirkung pgn HvampRoot stellt sich bald ein. SS ist bekannt für. seine wunderbaren Luren der schlimmsten Fälle. Von den Apotheken für 60e und tzl 00 verkaust. Schreiben Sie um eine Proieftasche und ..Pamphlet, erwähnen Oit den Namen der täglichen Tribüne dabei und wenn Sie Ihre volle Adresse an Dr. Kilmer Co.. Binghacipton, N. g , senden, so wird Ihnen Obige frei durch die Post zugesandt. Wir ezarantxren sßx hje Aötheit dieser Oft.m.l , . , : '
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Zu zahlreich ,u erwignen sind alle Semmer-Vergnügu. aen auf dem Lande, dem Wasskr, der Rennbadn. Nvch zahlreicher s)nd die Unfälle, die sich dabei ereignen können. Jeder der sich mit derartigen VeranügunLen adgiebt weiß, rcie leicht tS tst. sich Quetschungen, Vemnknnzeu, Verstauchungen, überhaupt Wunden jeder r zuziszikhen. Jeder rorsichti Mensch legt sich einen Verrath von Ll.'Iakobs Cdol zu, welches alle derartige Unfälle heilt.
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