Indiana Tribüne, Volume 20, Number 287, Indianapolis, Marion County, 4 July 1897 — Page 5
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Lauerampser. frvr'ht töq7 by the German Tress Phte Co. Mein Heber Herr Nedattionür! Ecitdcm mir HauSlliening gel;atl l)cn, do yol die Lizzie das Haus arig schön uMcsickst. Ee' Hot sich ucie 5k arpctö lricgt, Hot ncie K o r t c n S kaust un Schardinicrs un all dm Stoff. Es Hot en ganze Peil Geld geost awwec es Hot auch arig gut geguckt. Ich Hen off Uohrs nit mehr daunstehrs schmohke qederst und ich hen iewen kem Schnuff mehr nemme gederst. Die Lizzie Hot geklehmt, sell dcht all Spaße an den Zwrpet mache un dcht alles speule. Ich sage Jhne, unser Ruhms hen ordentlich steilisch geguckt un die Nehbersch sin for Neid un Tschellessie purttinier geboßt. Awwer wisse Sz. sell is niemand sei 59it ick. mir bezahle unsern Stoss un sor den Niesen do könne mer duhn un losse was mer wolle. Awwer es Hot Leit, die wer'n krehsig for Neid, wann se ehn, dan en annerer Mensch eobes an ich hänae duht un ausguckt, das; er auch ebbes vom Lewe Hot. Well, ich geb nlcks drum un die Lizzie die freit ich. wann sich die anner Leu fuchse. Wie die Lizzie mit das Uffickse gedahn war. do sagt se Phil" Hot se gesagt, unser Haus ls zetzt m e gute Schehp un einiger Mensch kann inseit komme mitaus daß mer sich schehme müsse. Lang genug hen ich mich beholfe un mit den alte Stoff gebattert un jetzt will ich dich auch sage, was mir duhn". Do hen ich awwer mei sämmtliche Ohre gespitzt. Mir gehn un mache e Pahrle uff , Hot dann die Lizzie gesagt, ,un zeige emol unser Jreinde, dafe mir auch könne wann mer wolle." Sell is gute Eldie . hen ich gesagt, vlkahs ich gleiche nit, etwas zu sage, wann se emal en Eidie hat. Awwer ich hcn doch gesagt: Ja, Lizzieche, mir wolle t Pahrtie hen. awwer an wen wolle mer se dann uffmache?" Do Hot die Lizzie doch geguckt, se Hot nämlich nit ecksspecktet. daß ich so en verninftige Emfall hawwe konnt. Wie Marsch dann zum Beispiel, wann mer herginge un ginge hin un dehte emol e Pahrtie an de Kahrlie uffmache, der Bub duht ich alleweil ganz schön behehfe un .Un du bist e amcel". Hot die Lizzie gesagt, denkst du vielleicht, ich ade Mich den ilatltc sei Gang em ? denkst de for die Kids hen ich mel Zi)aus uffgefickst?? Nat motsch. dann ennt ich arad so gut e Pahrtie an den karo uffmache, ich will ebbes diesenteS hen, odder gar nicks". Well Lizzie." h?n ich gesagt, ich denke, dann drappe mer die ganze Eidie UN mache gar nicks, denn an wen willst de dann e pahrtie uffmache?" Du bist en ftuhr, sagt die Lizzie, an wen soll ich die Pahrtie uffmache? an D i ch m a ch i ch se uff. das is all!" Bei Galle was war'n ich awwer do geschkehrt. Jetzt möcht ich nor wisse, wie die Lizzie das zusmache will, an mich e Pahrtie uffgemache un was se .do for en Eksjuhs Hot. Ich hen die Lizzie gesagt, daß sell e arig schmahrte Eidie wär. awwer ich wißt nit, was for en Ackehschen do wär, for mich so e Ehr zu erweise. Die Lizzie Hot do druff kce Ennser gewißt. Se Hot e Zeitlang iwwerlegt un die Sach iwwer gedacht. Dann sagt se: Wei, wie wärsch dann wann mer herginge und ginge hin nn dehte bei Jubiläum zellebrehte. das; du seit fufzehn Jahr zenck schon nicks mehr geschafft Host?" Nosser", hen ich gesagt, do muß ich awwer docheklich obscheckte; es is gut genug, ich hen for lange Zeit nit mehr for Wchtschcs geschafft, awwer ich hens auch nit n'othig gehabt. Ich sin keener von die wo nit genug kriege könne. Awwer dicselwe Zelt hen ich sor dich geschasst, daß ich alliwwer voll Blistersch geworde sein. Nosser, do werd nicks draus, nat bei t lang Schatt." "Ich sage Jhne, ich sin ordentlich mähd qcworde. Die Ltzzie Hot eingcsehn. dafz se mei ftieklina aehört hott un se Hot reiteweg Widder annere Seite nsfaczoge. Ich hen jo nor gefllhlt", Hot se gcsagt, un ich hen dich nit insolte gewollt. Ich will dich ebbes sage, mer zellebrehte bei fufzigste Borzdch. Seil is e gute Eidie un oo kenne mer uns emol recht blohe." S:ll lot mich gesuht un ich hen mit die Lizzie reiteweg die Errenhschements iwwer gcsproche. Mcr hcn unsern Meind uffgemacht. das; mer die Afsissersch von die Lizzie un von meine Lahsch. den Wedesweiler un sei Jämmillie tnweite wollte, auch e paar Pallltlschens, wo tch gckennt hen. Wisse Se ich sin arig gut ekwehnted mit denMann wodleSprlnkelwageronne duht un dann kenn ich auch den Feller. wo die dohte Ennirmells fortkahrte duht. Wisse Se die Fellersch rönne. r trr'r .... !i V Cf1 immer sor e mm, awwer irni oieatlitischens do muß mer sich halte, denn mehbie, ich mache mein Meind usf un rönne auch Widder emal for so en Schapp. Well ich hen e List von alle Leit uffaemacht. wo mit bei die Pahrtie sein sollte un die Lizzie Hot gesagt. eS wär den Weg ahlrecht. Ich hen gleich gestart.. die Jnwitehschens zu schreiwe un die Enwellopps zu edresse. Ich hen auch Stemps gekauft, for se zu mehle un hen den Karlie den ganze Stoff gewwe for se fertig zu mache un zu mehle. Die Linie die is dann an die Arbeit gange for das Esse zu fickle. Ich sage Jhne. se Hot gescbst. wie en Nikker. Se Hot de ganze Waschtobb voll Petehte Saleht gemacht, Hot zwei Dotzend Schickens gekillt und gebrnte, se Hot Kehk und Per gebacke un Pickels w . w r . ff I UN jttuyl ervelge criassl. n ganze Dag lang Hot se Kaffee gegraund un
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Kriem IM se geordert un drei GaUett Eiskriem. Se Hot sich e paar Dahler werth Flauers kriegt un hat se in alle Wehses gesteckt, wo se Hot ufftreiwe
tonne. Unser L)auZ bot elleaent geguckt UN geschwellt Hot's, dah mer vom blose Schmelle schon satt is Word. For das Drinke do hen ich osf Kohrs gesorgt, zu so ebbes muh en Mann tende, wo auch vom Bißnes ebbeö versteht. Ich hen den Wedesweiler die Order gewwe. Wisse Se, wann der selbst mit drinke mun, do auckt er schon aus, dan es ebbes gutes is. Die Sikkahrs, die hen ich auch ausgoplckt, ich sage Jhne, es war e Vergnüge, all den gute Stoff zu schmelle. Ich hen mich arig druff gefreit, denn mer gleicht doch auch emal en Geburtsdag zu zellebrehte. Die Lizzle die war rwwerglickllch. vlkahs alle Hot schön geschasst un Mittags um drei Uhr, do hen mer uns hingesetzt und hen uns alles betracht. Ich hen schon vcrschiedenemol den Drinkstoff getehst gehabt, bikahs ich war noch nit schuhr, was ich zuerscht bringe sollt. Schltekllch. wie lch zu gar icc Konkluhschen mit mich komme konnt, do hen ich mein Meind uffgemacht, das all den Wedesweiler zu überlasse. Die Lizzie Hot gedenkt, sell war ahlrecht, bikahs ich deht von den ville Tehste noch en Duft kriege wie e Haus. Well, do hen mer dann gesosse, die Kids all mit ihre neie Suhtcher, neie Schuhs un Stackins un hen sich vor lauter Lanaeweü an die Nos gepickt, ch hen alle Minnit an die Klack geguckt. bikahs unser Gast sin so lang ausgebliwe. Sell is die alte Geschichte", sagt die Lizzie, Keens will zuerscht komme und do komme so lrewer all zu spät." Ich sin emol in de Keller gange for nachzusehn. ob noch alles in e gute Schehp ls. Dann hen lch auch noch emol de Wein prowire gemüßt, ob er nit sauer geworde is. Ich sge Jhne. der Wedesweller Hot de -feinste Stoff wo er an Hand hatt', geschickt. Sell wird awwer die Gäng schmecke. Ich sin dann Widder obbstehrs un do Hot die Lizzie mit die Kids immer noch gesosse. Es ls vier Uhr aeworde un es Hot sich noch immer keins sehn losse. Die Lizzie Hot keinder uniesig gefiehlt. Am End dhut uns die ganze Gesellschast schleite", Hot se gesagt, awwer so ebbes hen ich gar nit for passibbel gehalte, bikahs ich weiß die Leit, wo mir Inweited hen. die komme immer, wanns ebbes diesendes zu esse un zu drinke gibt. Well, es is fünf Uhr geworde un noch kee seliger Mensch Hot sei Eppierenz gemacht. Du Host doch Die Jnwitehschens gemehlt?" hen ich den Karlie gefragt. Schuhr Ding-, Hot er gesagt, ich hense all nach die Pohstafsis getrage. Die Zettel liege all in meik Waschstend.- Was for Zettel", hen ich gefragt und der Angstschweiß is mich ausgebroche. Wei die Zettel, wo du mich mit die Enwellops gewe Host", sagt der Karlie. Er ls fortqelaufe und Hot die Zettel erbeigeholt. Ich hen ge- . , 1 i rn ? -i . denkt der schlag krlssl micu. noi ocr Lausbub all die Jnwitehschens liege gelosse im die leere Ennwellopps Hot er fortgeschickt!!! Ich hen kee Wort sage gekonnt, ich hen mich uff mein Stuhl falle gelosse, awwer in e Sekkend sin ich Widder uffaetschumpt un hen en Schrei gelasse, daß die Mahls geschehkt hen. Hot mlch der Ohsebub von 5carlie fufziq Täcks in den Siet von mein Stuhl gekloppt gehabt! Die Lizzie Hot den Karlie schnell aus das Nuym gepuscht, ich hätt en sonst schuhr gekillt. Was die Lizzie mit mich gedahn Hot, will ich nit sage. Womit ich verbleiwe Jhne Jhrn liewer Philipp Sauerampfer. ?ie Tragödie der polarsorschung Von H. Singer. Noch ist der Jubel nicht verhallt, mit dem dieWelt Fridtjof Nansen empsing. und ungcmessene Bewunderung zollt man heute dem Forscher, der denZkamps mit den unberechenbaren Gewalten des Polarmeeres siegreich durchgeführt und auf dem Wege zum Pol alle seine Vorgänger geschlagen hat. Dieser Jubel, diese freudige lÄenngthuung ist ja schon vom rein menschlichen Standpunkt aus erklärlich, diese Bewunderung hat gcwiß ihre Berechtigung: allein, man möge darüber nicht vergessen, daß die beschichte der Polarsoxschung der letzten achtzig Jahre uns Dutzende von Ät'ännern vorführt, die mindestens ebenso viel geleistet haben wie Nansen, die weit mehr für die Wissenschaft gelitten, wie er. deren Verdienste um vie Kenntniß der Polarwelt um so höher veranschlagt werden müssen, als ihnen nicht die Erfahrungen zur Seite standen, die man heute hat oder zu haben glaubt. Die alten englischen Arktiker schufen jene Fundamente, auf denen die lungeren weiterbauien. auch SirJohn Franklin. Bor fünfzig Jahren erlag er, dessen Untergang einer erschütternden Tragödie gleicht, der todbringenden Umarmung der eisigen Welt, deren Ge Heimnisse er zu entschleiern trachtete, Die Ziele der Polarfahrten sind nicht immer dje nänicherk gewesen, und keineswegs stand von jeher die Bezwingung des Pols selber im Vordergrunde der Bemühungen. Sowohl die Polarezpeditionen des 16. und 17. Jahrhunderts wie auch fast alle neueren Fahrjen von 1818 bis auf FranklZn wolljen eine Nordwestdurchfqhrt eröffnen. Die alten Siefahrer hatten dabei einen benutzbaren Schifffahrtsweg, im Auge, die Unternehmungen des 19. Jahrhunderts wissenschaftliche Ziele; denn man war nachgerade von der Anschauung zurückgekommen, im Norden eine standig passirbare Wasserstraße m erwarten. Seit 1819 hatte die englische Regierung Dem eine Prämie von 10.000 Pfund zugesichert, der das Vorhandensein einer theoretischen Nordwestdurchführt constatiren würde. Auch die
Frank llnerexpedition hatte dieses J iel, das aller Anstrengungen unaeachtet ibis dahin nicht erreicht war. Sebn wirzzu-
nächst, Welche Resultate mt Forschvina im hohen Norden nach dieser Nicht, ma hin seit 1813 gefördert hatte. DaL Problem war von drei Serien in Angriff genommen worden: von Osten her (Vaffinöbai), 'von Westen lBeyrlngstrake) und von Suden vom amerikanischen Festlande aus. Im ersten hatten die zpeditionen vonJoyn Roß (1818 und 1829 1833) und Parry (1819-1820, 1821 1823 und 1824 1825) gearbeitet. Seine erste Fahrt hatte Parry aus der Laffinsbay durch den Lancastersund und die Barrowstraße westwärts bis tief in Archipel hineingeführt, der heute des Entdeckers Namens tragt. Namentlich die zweite Ncise Noß' hatte dann die südlich von der Barrowstraße liegenden Gegenden entschleiert: die PrtnzrcgentEinfahrt und die Ostküste der Insel North Somerset und der Halbinsel Voothia, sowie King Williamsland. Die Unternehmungen von der Behrlng. straße hatten nicht weit geführt, um so erfolgreicher aber waren Franklin'Z Neisen die Festlandskuste entlang geWesen (1819 bis 1822 und 182 1827,) und das bis King Williamsland noch fehlende Stück der Küste hatten 1838 1839 Simpson und Dease aufgenommen. Alle diese Untersuchungen ergaben das Resultat, daß eine Durchfahrt" bei der Jnselauflösung des arktischen Amerika vorhanden sein, und daß man ne entweder in der westlichen Verlängerung von Parry's Weg von 119 oder im Weste von North Somerset nach Süden hin sudy.n müsse. Es war iedoch seit Noß Heimkehr das Interesse für die Polarforschung erheblich erkaltet, und so ruhte diese längere Zeit. Erst 1815 wurde sie wieder aufgenommen und Sir John Franklin an die Spitze der neuen Expedition berufen cincWahl, die freilich nicht allseitige Billigung erfuhr, da Franklin bereits im 00. Le- j bensiahre stand. Die bisherigen aeographischen Ergebnisse spiegelten sich in den Jnstructionen wieder: Franllin sollte von der Barrowstraße aus nach siiden oder nach Westen zur Vehrmgraße durchzubrechen versuchen. ' Die Ausrüstung war nach menschlichcmEcmessen eine sorgfältige; die beiden Schisse Erebus" und Terror" hattcn eine Besatzung von 138 Mann. Am 19. Mai 18Z5. verließ Franklin die Themse: zum letzten Mal wurde er am 20. Juli desselben Jahres in der Baffinsbai gesehen. Als der Sommer 1848 herankam und von Franklin nichts zu hören war, wurde man um sein Schicksal besorgt und rüstete die ersten Aufsuchungsexpcditionen aus. Als diese kein Ergebniß hatten, folgten ihnen andere und größere. Wahrhaft glänzend erfaßten in England Volk und Negierunq ihre Aufgabe, dem Verschollenen Rettung zu vnngen over doch wenigstens sein Geschick festzustellen.' Auch Amerikaner betheiligten sich an diesem Werke. Sechzehn Millionen opferte das ossicielle England bis zum Jahre 1854. und einen nicht viel geringeren Betrag mögen die Summen erreicht haben.' die von Privatleuten für besondere Expeditionen aufgebracht wurden. Sie durchsuchten jedes Winkelchen im Parryarchipel. aler lange vergeblich. Erst 1850 fand Penny die ersten Spuren, nämlich die Slclle. wo Franklin 1845 überwintert hatte. Es war das die Vckch'yinscl an der Küste vonNorth Devon, dort, wo aus der ost-westlich verlaufenden Barrowstraße der Welting'oi'cap.al räch Norden abgeht. Man fand auf der Insel die Gräber drcicr Sk'l'cute v:?". der Franklincrpidition, fc.r-ic ein Del's.t von Lebensrnitteln, -,k ste die P:'tarfai:c mit öiücksicht auf ei;.?!! ci-cnluellcn Rückzug ein pas-f-::Yoen i Ui'.ticn zu errichten pflegen. ?(ls man die Eonscrvenbüchsen öffnete, fand man ihren Inhalt verdorben! So wurde denn die Besürchtzlng fast zur Gewißheit, daß Franklin aus Mangel an Ledensmitteln zu Grunde gegangen sei. Leiter aber bewirkte dieser Fund, daß man von nun ab Franklin in ein?r gänzlich falschen Züchtung suchte, im Norden rnd im Westen, während ernstl'.che Versuche, in die südlichrcnTheile und zum Fes! lande zu gelangen, seitens der verschiedenen Geschwader untatlieber.. Und doch hätten diese Gegenden zunächst oder doch wenigstens mit dem Westen zugleich durchsucht werden müssen: denn ausdrücklich ward ja Franklin durch seine Jnstruetion auf pen Süden lxNviescn. den er ohnehin pon seinen früheren Reisen he? genau kannte. Hätte man die ersten Anfsüchungsezpeditionen hierher dirigirt man würde bannn wahrscheinlich die meisten der Verschollenen häutn retten können, die damals noch einen bitteren Kamps mit dem .Hunger kämpften. Es fehlte zwar nicht 'anMännern, die nachhrücklich auf eine Untersuchung des amerikanischen Festlandes drangen auch August Petermannn. der sich damals noch in England aufhielt, gehörte dazu allein die behördliche Franklinsuche ging den einmal eingeschlagenen Weg weiter.. Im Jahre 1851 endlich erlangte man aus andererRichtung her Kunde von dem traurigen Geschick der stolzen Expedition: ein Beamter der Hudsonsbai - Compagnie, Dr. Rae. kam von Süden an die Wurzel der Halbinsel Bootbia und eruhr dort von wandernden Eskimos, daß im Frühjahr 1850 ine Schaar vonEuropäern auf dem Eise südwärts gezogen sei; die Leute hätten Mangel an Lebensmitteln gehabt und sich, nachdem sie ihre Schisse im Norden verloren, auf die Posten der Compagnie zurückziehen wollen. Auf diesem Rückzug aber seien die Armen vor Hunger umgekommen. Rae erhielt darauf die für die Feststellung von Franklin's Schicksal ausgcsekte Prämie von 10.000
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Äsund, wahrend die' Negierung tyre Nachforschungen nunmehr einstellte. Die Gattin Franklin's aber wollte völlig Klarheit über den Tod ihres Gemahls haben. Durch eine Subscription wurden die Mittel zur Ausrüstung eines'kleinen Dampfers aufgebracht, dessen Führung der als Arktiker bewährte Capitän McClintock übernahm (1857). Nach erstmaliger Ueberwinterung in der Melvillcbai (Westgrönland) drang man im Frühjahr 1858 durch denLancastersund, die Prinz - Regent - Einfahrt und die North . Somerset und Boothia trennende Bellotstraße nach Cüdwesten vor. zum muthmaßlichcn Schauplatz der Catastrophe. Hier fror das Schiff ZUM zweiten Mal ein, und es wurden nun auf ausgedehnten Schlittenreisen die Küsten der umliegenden Inseln genau untersucht. Lange vergeblich. Da fand man an der Nordkllste von King Williamsland einen Cairn Depot für Lebensmittel oder Nachrichten , der ein wichtiges Document barg. Es war dies einBlatt aus einem Schiffsjournal mit borgedrucktem Schema für nautische Eintragungen, das in kurzen, flüchtig hingekritzelten Worten das Schicksal der Expedition bis zum 28. Mai 1847 enthielt. Danach war Franklin im Sommer 1846 durch den Wellingtoneanal nach Norden gefahren, dann aber, vom Eise aufgehalten, wieder umgekehrt und hatte, wie schon Penny feststellen konnte, an der Beecheylnsel überwintert. 1846 hatte sich Franklin auf gänzlich neuen Wegen im Westen von North Somerset nach Süden gewandt und war bei King Williamsland zum zweiten Mal eingefroren. All well." Alle wohl, so schloß die Eintragung. Der Cairn war aber elf Monate später, am 25. April 1848. also nach einer dritten Ueberwinterung nochmals geöffnet und das Doeument durch einige Notizen ergänzt worden. Da stand zunächst von Crozier, des ersten Ossiciers. Hand bemerkt, daß Franklin am 11. Juni 1847 gestorben sei. außer ihm bis zum 25. April des nächsten Iahres noch neun Officicre und 16 Mann. Da die Schiffe keine Aussicht auf Befreiung hätten, so habe man sie vor drei Tagen verlassen, und Crozier wolle sich zum Großen Fischfluß zurückziehen. Dies der Inhalt des Zettels, den McClintock in seinem Reiscwerk in Facsimile wiedergiebt. Da man in der Nähe des Cairns viel? Gegenstände fand, die offenbar von der Mannschaft berrührien, so scheint schon der kurze dreitägige Marsch die Leute stark mit genommen zu haben. Ob der Rückzug aber damals wirklich endgiltig ange. treten ist. erscheint zweifelhaft, da die Eskimos, die Gewährsleute Rae's. die Weißen erst 1850 gesehen haben wollen. Möglich, daß ein Theil der Mannschaft sich geweigert hat, mit Crozier nach Süden weiter zu gehen, und noch einmal zu den Schiffen zurückgekehrt ist. von wo man erst später durch den Untergang vertrieben wurde. Diese Vorgänqe werden auf ewig tn Dunkel ge hüllt bleiben, zumal fchon McClintock von dn Schiffen keine Spur mehr vorfand und schriftliche Aufzeichnungen, die sich in den .bänden der Eskimos befunden haben sollen, verloren gegangen sind. So viel aber geht nun doch aus diesen dürftigen Nachrichten hervor, daß nicht der viel gerühmte McClure einer der Franklinsucher im Jahre. 1850, sondern neben Franklin derEntdecker der Nordwcstdurchfahrt ist. Diese war, wie oben bemerkt, bis auf das Stück zwischen der Barrowstraße im Norden und der King Williamsinsel sm Süden bereits festgestellt, und dieses Stück Durchfuhr Franklin imJahre 1840; er hatte damit das letzte Glied
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hat sechs Monate gelagert. Es ist echtes Lagerbier, völlig ausge gohrcn, schmaöyaft und gesund.
Bier, welches feit gestern auf dein Markt i,t, setzt die Gährung in dein Magen fort natürlich nicht zum Besten des Magens. Bier braut die
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Bottlwg Dept. ,n zener nette von Meeresthellen constatirt, die man eine Durchfahrt" nennen kann. Thatsächlich giebt es deren ja mehrere, wie ein Blick auf jede Karte lehrt. Die Ursachen, die den Untergang Franklin's herbeigeführt haben, liegen klar auf der Hand. Einmal war es die wider Erwarten schlechte Ausrüstung, die Lieferung schlechter Conserven. die verhängnißvoll werden mußte. Und dann ist der Rückzug um ein Jahr zu spät angetreten worden. Es erscheint verwunderlich, daß Franklin und sein Nachfolger im Commando sich nicht schon im Sommer 1847 über ihre Lage klar gewesen sind und es unterlassen haben, nach Süden Rettung zu suchen. Höchst unpraktisch nimmt sich heute auch die Mitnahme einer Mannschaft von fast anderthalb hundert Köpfen aus. da doch die neueste Polarforschung das System befolgt, die Zahl derTheilnehmer auf ein Minimum zu beschränken. Allein das ist eine Sache für sich die Erfahrungen sprachen vor 50 Jahren, bis zum AusgangeFranklin's, noch nicht gegen die stark bemannten Polarschiffe. Man hatte also nun die ganze fürchterliche Klarheit. Doch unternahmen noch in den sechziger Jahren und 1880 die Amerikaner Hall und Schwatka Landreisen nach dem Schauplatz des Dramas auf King Williamsland, wo Gräber und Gerippe den Rückzug der Unglücklichen deutlich bezeichneten. Ersterer widerlegte damit die Gerüchte, es lebten noch Leute von der Franklinerexpedition unter den Eskimos; Letzterer forschte nach etwa noch vorhanderen Tagebüchern, jedoch ohne Erfolg, -r-Nach Mac Clintock's Heimkehr lagerte sich über der düsteren Tragödie allmälig der Schleier derVergessenheit. Wohl hemmte die ganze Schwere des Unglücks eine Zeit lang den Fortgang der Polarforschung, es traten aber bald wieder Männer auf den Kampfplatz, die sich auch durch die späteren Cataftrophen der Jeanette" und Greelys nicht abschrecken ließen im Gegentheil: war es doch gerade die erstere, die Nansen auf die kühne Idee brachte. sich vom Eise einschließen und ins Unbekannte mit fortführen zu lassen. Freundliche Mahnung. CommercienrathBlllteles (zu einem berühmten Schriftsteller): Freut mich, daß Se gefolgt sind meiner Einladung nu' sind Se aber auch recht geistreich!" Wie man es macht ! Füllen Sie eine Flasche oder ein gewöhn liches Wasserglas mit Urin ud lassen Sie eS vierundzmanzig Stunde stehen ; bleibt ein Satz, so zeugt daS von einer Krankheit der Nieren. Wenn Urin Flecken macht, ist dies ein positiver Beweis von Nierenkrankheit. Zu starker Wasserdrang oder Schmerzen im Rücken ist' ebenfalls ein Zeiche., daß Nieren und Blase n Unordnung-sind. Was thut man dagegen? Ein Trost ist eS zu wissen, daß Dr. Kilmer'ö Swamp-Root, das große NierenHeilnnttel Schmerzen im Rücken, Nieren, Leber. Blase und sonstigen Theilen, welche in Verbindung damit stehen, wegnimmt. Es hettt Unfähigkeit des WasserhaltenS und brennenden Schmerz beim Wasserlassen, oder Folgen, die durch den Genuß von Liquören, Wem oder Vier entstehen und enthebt Sie der unange nehmen Nothwendigkeit während derNacht oft durch Wasserandrang aufstehen zu müssen. ?)ie milde und außerordentliche Wirkung von Swamp.Root stellt sich bald ein. Es ist be kannt . für seine wunderbaren Kuren d schlimmsten Fälle. Von dm Apotheken für S0c und ZI .tt verkauft. Schreiben Sie um eine Probeflasche und Pamphlet, erwähnen Sie den Namen der Indiana Tribüne dabei und wenn Sie Ihre rolle Adresse an Dr. Kilmcr & Co., Binghamton, N. senden, so wird Ihnen Obiges frei durch die Post zu gesandt. "Wir garantiren für du Echtheit dieser Offerte.
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