Indiana Tribüne, Volume 20, Number 287, Indianapolis, Marion County, 4 July 1897 — Page 4

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rrrtitt vlZ, s &rtTrr!fftti9 a " s.nAt-Trlßftne-fostct bötaienXtlaet s na ptt ssoe, mc eontaö8.i:t6tte-8 1 Cextl per V&oQt. ett initnnc i Cents per,at. Per ftttficrtilt U mutt ,,gschtrt 1 raibentlna V txi alr. Osteil 18 Cst labama Cra. Indianapolis, Ind., 4. 3ult 1897. - C-(n T7s..hrtt-rt; (innlnn - Hin flPTPi. unu Ist da, wi. sich meine Lese? erinnern I" ' I tnrrhftt lekte Woöe eine ftrau Brown Verven, UglC U50qC ClNC tfruu -viv wegen Betrug? eingesteckt l, -V., WorSeN. I .. Der Vorgang hat gezeigt, daß eigent lich nichts leichter auf der Welt ist, als zu betrügen, und daß eS um so leichter Zuchthause vier Männer befinden, w,lcke wissen, wo ck ein Schab bennnUt 110 000 koste die det, daß eS aber JllWMJ ieie, Leute auS dem Zuchthause zu bekommen. um den Schah heben zu können, fast sollte man meinen, der vergrabene um. ... orK.Wn h,py,n vH9 Hm uu. ,.- . f- v rrs . rr . v ... ... v I cern ur iio wouor, n mn ju ii zehntausend beisteuere, sollte man ei nen acre Land im Werthe von $2,800 bekommen. Und auf diesen einfältigen Schwin del, sollte man eö glauben ?, fielen Leute herein und gaben der tfnrn vtio. I . . vrvwvai Wabe? diese Leicktaläubigkeit ? Man .fnt KK si&,n ßAiflin I V VI V VM t V W I "7 " 1 - r 1-7 X.V.Z. K.w Nlille sv elen Vfr4fclfr& - und die Verstorbenen. Wenn emano , aus den Schwindel emeö vorgevucyen . Vr I MediumS hereinfällt, so wundert man nr i t mr. linh in btr Tbat. ' . , f ist nn V. wenn man einmal geneigl au oen linftnn zu glauben, oen le erjlordenen vermittelst der Medien den Le- , , - bendigen übermitteln, dann fehe ich keinen Grund ein, den Glauben an die m . . . ' . ..k Wand zu hangen, wenn eö aus einen Schwindel abgesehen ist, wobe, ich unter Schwindel Geldablockung verstehe. Wenn einmal ein Medium mir eiI A3..c u ,R.TT l v.5P uno, nie ,o 8cvui)iuiaj, v4i "Ile !s doing well," und ich glaubte ihm das, warum sollte ich ihm dann rti.A nUnhrrr. wenn der Todte ...n rn.TV ......A...M. 9 ..., d ' - i nxicg ocauiuagi, ucio aucjuuuyiui . Ich wundere mich wirklich, daß diese Medien nicht mehr und größere Schwindeleien ausüben, Gläubige fän. den sie immer und allerorten. I Allein b.i dem Schwindel der J.au a. rw:.i. v . .:n 4, , . . kvn ifini tM4; keine Rolle. Da war gar rem n dabei, sondern bloß die nackte Dumm. heit. Die Geschichte war so plump, daß man sich darüber wundern müßte, wenn ein Idiot sie nicht durchschaute. Und doch! Und doch! Warum darüber meine Meinung geändert. Ich babe Mitleid mit den Leuten Ick .ton Z4,t w nk. nk ick (5'-- ...v,., I m i" . ixi - r. ix : - f.l icnnc ic mm, ao iaj meme, co mr sen grundehrliche Leute sein, ganz naiv ehrliche Leute. So ehrlich, daß fe m mm - - M . t t kaum wl en. was llnelirllchtkil ,u, oan ihnen gar nicht der Gedanke kommt,! o ' I cap man iic ocmumuciii rovue. v . r r. . L.fx-i-v .T . .. n . cs:.l kennen die Psade und Schliche der Schleckten nickt, haben vielleicht aar keine Aknuna davon, wie sckleckt die :r ..v ' v. .. t

n Kitmrn nh nalaublicker der cr o" l'P 11111 -t4i 'wul iiv w ivwup w w ift ie dummer und ung aubt qe Me m m mM ü0n Dorozöma, der Schwindel. Erzählte also Ute tfrau ätte er eine uon iftnen anstetürt. Er Komot Stcffel. Wir haben uns über, den Leuten eine Geschichte, daß sich im ränstt an ,cn Kopf im kratzen. legt, dak er auch t' Senf' nimmt.

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Erstaunen heremgesallen sind, dann schämen sie sich. Eigentlich sollten sich . I alle Anderen schämen, denn sie sind htf xi vM,(T,rt WVU, Vfc tlilli I II I Sie find eigentlich, wie die unschul, oi U)iu'lu ..s.. .k..kN dnuvn, iii ivihiuusjj.hmv.u - . I 1C6C8 Barchen anhören. Besonders paßt daß aus solche Vorkommnisse, wo deearabene Scköke im SDi.le nd. Kt ,Trt6 if Qs"Sr.n Ti.i - uuu, v.p ... 4 Seltene, das Geheimnißvolle, das LLunoerbare wirkt aus oieje naiven Menschen, wie auf die Kinder. Wenn sie auch nicht alle daran glauben, daß man Schätze vermittelst der Wünsche! ruthe sinken und heben kann, so braucht ma doch der Erzählung nur eine moderne Form zu geben und sie hören mit derselben Andacht die Geschichte von iraend einem verarabenen Sckabe '.... . " an, wle vas ,echöiat;ge Kino öle GelOtajtt vom verwunschenen Prinzen. . rr , . I arcr au, cic vsiauoigicu uno aioe. tät der Leute spekulirt, der kannö in dieser Welt immer noch zu etwsS bringen. Er muß nur schlau genug sein, sich die rechten Leute Heraus zn j- x. ' Ca. TT. (n4MfXJM i. -.. I Wen alle Menschen gut waren, wurde natürlich nicht geschwindelt und senogen, rq glauoe aber, wenn alle schlecht wären, dann würde auch weni ger betrogen, weil eS weniger Leute gäbe, die sich anführen lassen. ES sind fast leider immer, die Guten, 'welche den Bösen zum Opfer fallen. Der Plauderer.

N"e der Ziirg frlneSensc haust

cmi.o.s.c ZSUn Jiöl3inU 0iUlTAUtl. Ginmal blN 10) OQDCt geweN, wie er (fcmät Jörq iN dcn mscnlüocn fiiiicinacfominen ist. ' u ( ii Oiuten Taq, wunjch' lcy, taßi er. SCaä ist ßcfäMa.?" st' CW frrtitrfit' irh " V Wlltl v iv ivy Ter Kaufmann springt und legt ihm einen mm cnen vor. genauer r r äli 1. k. Jsr guckt nun schecl und bosartlg von vcr citc ans cie cnien yiuuvrr. "'o die anern" d'raus ist, weift w aw w von den Sensen ab. Tn Kaufmann 'räumt die mit dem Ochfmkops wieder ein und bringt ein . . iv v r aa I paar mit der Kanon oraus". m I -il'll IIIUU) U UVV llll., ,,.?., I uoer o:c viajiei. i )er Kaufmann schleppt geouimg alle I vorrüthigen Sensen nät dem Kanonen zeichen herbei. was lst dcnn zcyt sur Malhcur? - Eigentlich laßt doch noch einmal die r . f s. I as war anders zu thun, als noch einmal die mit dem Ochsenkopf herbei-1 zuschleppen? ., icx Bauer aerüth doch lekt em . zs.'s..:. irni frt I l'lvUJlit lll VUimuu v ,,.,,... (v , . - f,Ä n5ätblN,M eine von den vielen in die Hand. - I v v Erst drückt er das rechte Auge zu und blinzelt so über die Sense hin, dann drückt er das linke zu, während er die Sense herabhängen Iftm, dann dreht er I rn. endlick bebt er sie über den .ü0uf und schiel! von unten her lange ' r ' - lzinauf nach ihr. Wie kommt die?" wirft er so nebenVW m m c: - I v" lL"1- ... ftwei dulden . r f t liöbniscb. rr - - J ' J J ' I Macht keine Possen. Was kost' schon die Sens"i" Er legt sie längs über das Pult und macht mit dcn Händen einen Strich in . . . ß. ff Wnnmmrn rnn I VII VU t IVV VV W. . tann aussehen wird. Dann fährt er mit seinen langen knolligen I Fingern aus beiden Seiten die ganze entlang, klopft an vier, sünf Stellen mit dem Knöchel des Zeigesin- , .. . bH . ,ftfet fi f b herunter und biegt sie über's Knie. I ,.Hm.... no .... wirklich zwei rt..lVt "k', CiiMf I vyiuuin iuiuuu uit Ter Kaufmann schwort, daß er sie nit biflifler geben kann. Ihn selber kostet sie soviel. ,,Aber sie ist za mt amal gut ausge-l ülüht, daß Jhr's nur wißt!" cm. r.:r;. i:rj,. rr..r. 4 i ilC UUUI UIUII UI CUl U I . 1U A h t Darren Halten. Die ist aus einer alten Sens' noch so zusammengehämmert." I Vorzügliches Material. Die hält I itiit, l r t ... Suiamm . Hii ,4 mm 4 4K4 ihavaK Jl"2,r . v. v. - , ,i - n , , ... i eo eine ecnj yavl Jyr noen gar i mcyt gehabt." . ,,o wie icyk ur was leyi yr mlcy ocnn an k r. tft.i e f t L. r. I

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vitt , uucy oic enic nur. diind aus meinen zwei Augen.an." I Wieder fäbrt er mit den Mnaern di

Ansehen soll ich sie? Für was soll ich sie ansehen ? Sens' ist Sens'. Die etrt ifl tn! hin rtnor WlrtS nifi'& Vrt dafür, ich hab' pressant zu thun aus dem Markt." ,'ch had uch schon gesagt, zwei sttuln " - luüct1. , , ubt cvb . Qn .rf Herrgott? Zwei Gulden fordern für so ein Ding oa? Wenn ich nur wenigstens Z .X 4 i C 4 ' IM 9 s4 I'tt v !UN . I ITmX X . 4 a X a it aI. "-"..mai. i u . ,tt ,, iiiffv M!i-iiiiin.i 44itiiHH I - "" v,"v -km-" ir,.. YV' tmtt MiVinm Pinrr 'JlrnFiinii imhiihht t,nj m,t ihr, dilim pilitt er sich zusam men und trägt sie hinaus, wogendes besseren Lichtes draukcn. An der Schwelle ruft er hinein : ..Mein' Hut hab ich Euch d'rinn IVIV4IIVII Tort draußen läßt er die Sense im Sonnenlicht tanzen, das; es lustig über die glatte blaue Flüche spielt. i? ijait im an vm vjumo, uiiaji u ruu unu t sie an den Uinno, haucht 0 raus uns , , . ,, , , , . f I t.. . i i ...Vi 41. . i.i. i Kw iitk "v iTu7 T ' "5 x J VS Ä den Stabl d!md nnick'.t. und wie bald I - ' .. .... .. . 7 f..ri (r wieocr vcrschivinoei. Älin llvpsi I . . m r- Pi I er damit aus oaö Pflaster. ,' " narriscyen lang yar ne," -lin0 0 raul ntiiiti in sii l'iincii linr riirn nTiTiTinn v'.' v V ; ; I rn et er nocu d raut ucrum: eriana von ihr gefüllt Mir nicht. Gebt Ihr ' ' . ' I für ein Gulden achtzig Kreuzer oder Nil i I . , ... , . , -, . rf . CV .. Sl! ........ 1 . u T 1 . L. I vjvu xriiujncji. viui v:cucu ich nach. Nchnit sie Mit für timn Gulden ueunua." Das aelit mt. das in ue nit werth. --" A Mother's Darling. riynipalljy is best shown when pracUUea. Thcovo, when your l,nliv Z RiiflVrin srnrn RiirnmPr rnrn. I . ... . , l'iaiufc. ui rnaiuiwv, diiwtt I acticai eympalliy by giving him Dr. jolm W- juirs 1Jaby g..nip. Mrg j. II. (ZiaMtl, Ilomovillo, Va., ! very emIiaUe in her comraentlation of thia wndorui! rernedy. Slicsays:4think tW i3 no mcilicine liko Dr. Bull's Baby .Syi-up sor babies. I would as r r 11 tii .... BUUU tUlUA. VJl rlMU- UICIU WiUlUUh brcad tot. to,Knrm SöwithBuira Baby SjTup for lhcm efficaeious reinecly !s inaisnsQgable wmQtAers; it. !s solcl by all dcalers for only 25 cents a bottlc. Take no other preparation, but buy DrJohn W.Bull Baby Syrup; nollün clse caa tako it plzü:e Au haben bei: Aohn D. Gauld, 201 Jndiana Ave. . I. W. Bryan, JllinoiA & Jackson Court.

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MMM' ..Geb' sie nicht drunter." Dann Gott mit Euch." üx schiebt sich hinaus, aber nu, bis in die Amte, der Straße. Äon vort kommt er zurück und schreit r.och einmal hinein ; - - Gebt Ihr it over gcvl yr I1Q Ulchl V ..5tö kann nicht." Unsckllüssia. kopfschüttelnd, dreht er seinen schmalzigen Hut in den Fäusten herum. Meiner Seel', seit. mich's..denkt nab' ick mit lo'm Stein von'm Menschen noch nit zu thun gehabt Also wißt .W was gui mir me en ,eu 4 i. f sw lO V f JL - - .Wl I M m X m me a oa. jaj nxiu Mir nvu, u ... if,r(rtn hrt fcrnii6n " rt vvvi)v V M"" .. - C! ..t" lrnrni uiu yuic iuuu uuiuuj. ivuum er wieder mit einem anderen andsmann. . . . : . . Da bin ich," keucht er und wischt V ?C 1. 1 1 4. . o wann S schon so ist, weil sich S am no' doch so gehört, wann wir zu zweit zwei Sen en kau en, daß zeder seine wohl Wfw Wm! ..Ich kann sie nicht billiaer aebm. . . hundertmal hab' ich's schon gesagt." Ueberlcgt s Euch gut, Herr, brecht ö nit über s Kmc !" sC5 WIav fHr fV.rf viiii -wvt im tyuuuv. br laM nickt nack? filaM er , - - T " 7 r wüthend heraus. .Keinen Kreuzer mehr" antwortete er bestimmt. ,.No, ich, was soll ich jetzt sagen, meinte er letzt einlenkend. ..Saat, was kr wallt. ?t& red' ' ickt mit Euch kein Wort mehr. No. no. man braucht ia nit gleich bös zu werden. Wenn's Euch schon - VN- , . s:w Iti . IWQ (TllA.i ... Kvtvt iCl".lli 1 6 u.l.. halt' her die Hand.' Unser 5!öra klatlckt iekt mücktia tn I ' I , M M die Hand dcS EiscnhändlerS. Schuft, der sem Wort zurücknimmt. Der Handel ist gemacht! Langsam, feierlich beginnt er sein mnmms rtnhiifnfthfin tnnM m MM 1 V V V.., M die Welt nicht das Auge von der Ecke gewendet hätte, wo die gekguste Sense angelehnt steht. , Aber mein, blitzt ihm durch den Kopf, wie, wenn die Senf krummer b . . . ... Mit argwöhnischem Auge mustert er das Ladenpcrsonal. D'raus nimmt er die Sense m die Hand und prüft ihr vyuuiuii. .Das ist eine andere Sense," bricht er grob aus, Hannes soll ich heißen, wenn das meine Sens' ist." Und sofort knöpft er die Bleikugeln an seiner Weste wieder zu. k,vi v :xi rc.. . iiVKl, VIC Ivui UVIlll UUy IllUJl ViUClC pPnr? Wnrfit mir ifht Mnt llrnftstnhi mehr, Gevatter Jörg, sonst verlier' ich die Geduld'.Nu, gut iö', gut iS' . . . .ei, ei .. .. i wr ro oer acuji micj ouj I. r tf. . . 1 - ii. ? je Ost . a tt v r- e .1 jt SSff '"ffff. I ? ii in i ii. isHi iiiiiii liii-i iiir jir iiiirri 11 ii i -? : ? : i ' 1 stg fang ich jetzt schon ane Aber, wenn ich Euch sag'. 'S ist tzuere Sense.So wie die? No, ich bm m auch n t " - . '.7. ' klinge entlang, biegt sie über's Knie, klopft sie auf, dringt sie hinaus auf die C i r. . f i.l::.t s:. srsi . j-i nit mehr dafür aeben als vier Gulden Schein (ein Gulden sechzig Kreuzer.) Macht mir da keine Geschichten. Wenn ch die Sens' nicht gefällt, dort sind sie all mitsammt, sucht Euch d'rauö ein andere heraus.' Na, so verrückt sein wir nicht, dak 14 w . I,cy me ganz . Plag' noch einmal von vorn ansang . Mivsvcioer tosn , ... : tn.. 'a r - r ? .t C t ( 9 i ? k. . rf aocr zu lyrem Preis, ,ovlei ue werly lu. .ttem vort mehr." WaS?" Also doch soll ich den Scha dcn haben? Gut. . Und Ihr nehmt's wahrhaftig auf Euer Gewissen, daft Ihr Euch von mir überzahlen laßt? vertrügt das Euer Gewi en? Zahlt Ihr jetzt geschwind und halte UNS da keine Predigten! Gut," schreit unser Jörg bitter auf. hr 0m weilt Haben. Ader sckme dn rcir 3 lnzwei, eas Nechl, oav auch au k. n V- M- r -l - ' . . . . rf . ..i. ,MHi, -.V""" gn einen Gulden Schein. Ich theile nicht. jn also, da ist Euer Geld. hwt!" im a.. ...i. r: x. v v - ÜlCUCt MUUZlk fT UOJ 0 TÖN, 0llö v,nms s,kns. . .rr. : nerer Tasche er mit aroker Mühe einen ,. ii. WHV JVIIV. llt Strumpf herausfischt; auö dessen unter. item lnde nimmt er einen (Mnlhini I -" - - " . . . .w - V . . . W tcl, den er dem Kaufmann hingibt. ,Tgs Ucbrtge zähl' ich gleich d rauf Aus dfr üußeren Tasche der Weste eh er ein, Mi Sechser! hervor, qus per anderen ein Dierkreu,exstü,a. ... ' leviel zst's yur' Da sind vier undzwanzi. 1 " W W jj lr lang! tn vit Vosentaschx, toß -er DinunUBtUßia ÄfUlCt ,Ifl0,I. ..Vierunozmanua und dttiunddttim'a r? r " .. . v r r ... ' -,r ? macht siebenundfünfzig .... Wjeviez fehlt noch V Noch dreiunddreibig Kruier." Soviel' versetzt er mit frommem KeNckt. ..sckwer wird'Seben. . Indessen lauert er mit seinem, sröyi? men, unschuldigen Gesicht jchsrs, wie . h. M . 1 L . ' . . . Die llmmung oes zeausmannes bleibt. .Hopp .... DaS , heißt, .dak .. Wart' nur, wart! Wo hab' ich daS.nUr hingethan? Was denkt Ihr,' GevaUer? Aha, da wirdS'S sein," im Sacktuchzip, fel." . .. . Im dem' weißeii Tuchztpfel waren .',:. jl -..5 ".xf tnn.3. ' loirauv UDO) zwei Vrier!iluae klNge kniintt ' -Das ist das Nesthäkchen, Hert hw schästsmann. sagt er süß, .wo nichts ist. bat der Kaiser sein ReLt verloren.

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loch dreizehn Kreuzer." drangt der Kaufmann unbarmherzla.Äber machen sle doch keine Eesckich ten, Herr Geschäftsmann. Für was t daöi tzo wie so habe ich doch eine chlechtere Eenf' kriegt, als sich gehört ha'. Zudem hab' ich auch kein' Gro schen mehr bet mtr, hab S dort gelassen aus meinem Fuhrwerk im Aermel von der Guba (Mantel); Ihr werd't doch mi verlangen, vaß ich so weit laufen soll wegen denen paar Hellern. Werd'L schon autmachen ein anderesmal..Ick brauche den aamen Betrag. Geht das Geld holen, derweil läuft Euch die Sense nicht weg." Aber da fängt unser Jörg schon an gistia zu werden: .. Was? -, Nit einmal soviel werd' ich da geacht't?. Bon mir ist der Batet und auch der Großvater Bürgermeister gewesen. Hört Jhr's. Herr: Ich brauch' kein' Gnad' ,von Niemand. Mich hat man nit aus dem Mist aufge lesen. Schmeißt sie ihm bm. die drei zehn Kreuzer, Gevatter!Und damit greift er beleidigt nach der Sense. Geh'n wir, Gevatter..." An der Ladenthür wendet er sich zurück mit hämischem, schadenfrohem (esicht,. wirst die Schulter mit. der Sense triumphirend in die Höh', daß sie aufblipt, und schmettert dann in den Laden hinein: Soviel kann ich Euch aber doch sagen, Herr, das war die allerbeste von Euren Sensen von den anderen all' ist keine ein Scheit Holz werth." Speckbacherdö Steckbrief. Im Statthaltereiarchiv zu Innsbruck sind zwei interessante Schriftstücke, die sich mit dem kühnen tiroler Bauernführer Joseph Speckbacher beschäftige, gesunden worden. Es sind der' Steckbnef. den das königlich bayerische Landgericht Hall 1313 hinter Speckbacher erließ, und das Begleitschreiben zu dem Vteabries. Nachdem Speckbacher die tiroler Erhebung am 12. April 1809 mit einem Ueberfall der bayerischen Garnison in Hall günstig eröffnet hatte, machte er im Verein mit Andreas Hofer den Bayern und den Franzosen viel zu schaffen und zwang im Berein mit Hofer durch seine Erfolge sogar den französischen Marschall vefelvre im August 1809 Tirol zu verlassen. Am 16. Oktober ward er dagegen bet Metlek geschlagen und nur seiner zähen Körperkraft und der großen Bertrautheit mit allen Schluchten und Schleich wegen deS Hochgebirges dankte er es, daß er, gehetzt wie ein wildes Thier, mit knapper Noth im Mai 1810 Wien erreichte, wo der kühne Mann sehr gefeiert wurde. Als Oesterreich es 181 unternahm, die an Bayern verloren gegangenen. tiroler Besitzungen wieder zu erobern, da eilte Speckbacher zu sei yen Landsleuten, und zwar mit dem Charakter als österreichischer Major, wodurch ihm der Aortheil eingeräumt wurde, hei einer etwaigen Gefangen nähme nicht als Nebell und Aufrührer behandelt werden. Die Bayern scheinen diesen österreichischen Offizierscharakter aber nicht anerkannt zu haben, wie aus dem richterlichen Begleitschreiben zu entnehmen ist. Dieses lautet: Hall, den 23. September 1813. Das .königlich haierische Landgericht Hall an das königlich baierische Salz0' beramt dahier. Das königlich baierische general Kommissariat hat soeben wegen dem berüchtigten Joseph Speckbacher, von dem es nun legal erhoben ist, daß er kein österreichischer Officier sey und von der kaiserlich österreichischen Regierunß keine Aufträge rücksichtlich TyrolS erhalten habe, vielmehr im eigentlichsten Sinn hes Wortes als Aehelle erscheint, d.e Personalbeschreibung desselben anher gegeben. Diese Personalbeschreibung wird nun jenseitiger Behörde mit dem Ersuchen mitgetheilt, hievon all diejenigen Amts-Jndividuen und Untergebene in Kenntniß zu setzen und es ihnen zur Pflicht zu machen, so wie sie von diesem großartigen llngeHeuer etwas in Erfahrung bringen, ungesäumt die geeignete Anzeige zu machen.. Mjt besonderer Hochachtung besteht, der königliche Lalionchter legal abwesen, Eoellensberger.Diese Personalbeschreibung ist nun außerordentlich genau; sie lautet: Joseph Speckbache? ist ohngefähr 45 Jahre alt. von großer, etwas - untersetzte? Statur, hat ein lünglichtt Gesicht, einesallene Backen, eine schvarzgelbe Geichtsfarbe, die in den Backen etwas roth tt, eine hohe Stirne, qroße, graue Augen, swasze Augenbrauen.' einen wilden Blick, große Nase, gewöhulschen Mund, spitziges Kinn, schwarzen Schnurrbart, der kurz aber gewichst ist, scharen Backenbart und solche Haare, pie hinten etwas lang geschnitten sind. Er trägt aus dem Kopfe einen runden Hut mit einer kleinen Scheide und einem grünen Wichs Taffent überzogen, ein schwarzseidenes Halstuch; am Leibe Linen' gxgu tüchenen lang geschnittenen Ueberrock mit einem kleiyen grün tttchenen Kragen., ein grün ÜHeneS Gillct (Wste) , mit. einer Reihe Knöpft vom nämlichen Tuche, eine lcnge tüchene Hofe unl.SM. Zur Bewehrung trögt ex einest Säbel mij iner gelben Scheide und einen; oesterreichischen Officjex Pprjeepex, auch hat er in seinem Uebexrplk. mehrere doppellisusige Terzerolle. UebrigxnS hat er eine sehr starke öprflche und redet die Unterjnnthaler Mundart." AuS der Schule. Lehrer: Wenn Deine - Mutter dreizehn Eier in einen Korb gibt, und Du legst zwei dazu, wieviel find eö?" Schüler: .Bitte Herr Lehrer ich ich kann keine Eie legen. . - Gut auögel.egt. Du hast mir versprochen, einen Hut zu kausen" Ich dachte gar nicht daran.;Sei Deiner Vergeßlichkeit ein llAfv1ttV sCA &mm- 1 1 I4VUltlt WVyUl, VUJJ MJVK CHIC tflUU IUll gutem Gedächtnis zur. Sejte Nebt!" -

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Eine nervöse Frau. Amerika ist daö Land nervöser Frauen. Die große Mehrzahl nervöser Frauen ist so, weil sie an der einen oder andern Frauenkrankheit leiden: Weitaus die größte Anzahl der werden direkt durch Katarrh verursacht. Dieselben sind Katarrh deS Organs, welche assizirt ist. Diese Frauen kommen schließlich zu der Anficht,, daß sie nicht kurirt werden können. Frauenkrankheuen sind so gewohnlich und so vorherrschend, daß sie beinahe alö unvermeidlich angesehen werden. DaS größte Hinderniß für WiederHerstellung der Gesundheit ist, 'daß sie nicht begreifen, daß Katarrh die Quelle ihrer Krankheit ist. Alle Frauen, welche im Zweifel über ihre Krankheit sind, sollten an Dr. Hartmann, Columbus, O.. schreiben. Gebt ihm eine vollständige Beschreibung Eurer Krankheit, der vorhergehenden Behandlung, der Symptome und Eures Alters. Er wird prompt mit vollständigen AnWeisungen zur kostenfreien Behandlung antworten. DieS ist eine Gelegenheit, welche keine Frau unbenutzt vorbeigehen lassen sollte. Dr. Hartman wurde berühmt durch seinen Erfolg in Behandlung von Frauenkrankheiten. Seine Erfahrung in diesen Branchen ist großartig. Die Korrespondenz ist strikt vertraulich. ES werden keine Zeugnisse Publizirt. ohne die geschriebene Zustimmug der Patientin. Dr. Hartman verläßt sich hauptsächlich auf Pe-ru-na in solchen Fällen. Pe-ru-na kurirt Katarrh, wo immer er seinen Sitz haben mag, Dr Hartman hat kürzlich eine AbHandlung über Frauenkrankheiten geschrieben. Dieselbe wird frei an irgend eine Adresse verschickt von The Pe-ru-na Drug Manusacturing Company, Eolumbuö, Ohio. QesÄmackösachen. Unsere Hausfrauen werden sich darü bcr baß verwundern das; in der guten alten Zeit" sehr ?ohc Gebräuche herrsch ten, wie z. B. das Prellen der Füchse und Hasen, daö Verspeisen von Hundcrttauscndcn von Schwalben und über Haupt das Bogclstellcn u. s. w. Fle ming erzählt a ganz treuherzig und ausführlich und mit augenscheinlichem Vergnügen, wie die Herrschaften" auf einem weiten, rings umschlossenen Hofe das Prellen der Füchse betrieben, indem sie dieselben über lange, schmale, Netze trieben, welche am einen Eiidc von einem Herrn, am anderen Ende von einer Dame gehalten und iul geeigneten AkoM?nt straff angezogen würden. Er sagt: Tic gnädigsten Herrschaften sehen dem Prellen mit Vergnügen zu und dclcktircN' sich an den vielfältigen Luftspringen und Kapriolen der Kapriolc.l der Füchse und Hasen und an dem Umfallen der Kavallicrs und Dames, welche sämmtlich in grüner, mit Gold und Silber vercharmirter Kleidung erschienen sind. Sie schicken mit vielfältigem Prellen die Füchse und Haseii nach mancherley wunderlichen Figuren in die Luft, das; die Herrschaft ihr Vergnügen haben kann." Nicht wahr, ein recht eigenartiges Vcrgnügen?! Je häufiger Fuchs oder Hase aus hoher Lust herabfiel aus Tamcn und Herren, desto größer der Jubel. Wurde jln Freien geprellt, sy umstellte man einen dgzü geeigneten Platz mit hohen Tüchern oder iuit Netzen, und innerhalb dieses Raumes bildeten die, Festtheilnehmer" verschiedene Gassen, durchweiche die zu prellenden Thieje getrieben wurden, damit sie auf die Mitte der Prcllnetze gericthcn. Heute giebt es zwar auch noch geprellte Füchse, doch nur ein Fehlschlagen des vom Jäger gestellten Eisens prellt sie, nicht mehr das von zarter , Hand" strgssgczo.zene Netz. 'Die Zeiten anderten sich sehr seit Flcming's Tode! Aber noch viel derber, als eben berichtet, gings zu damaliger fr'rt her Theilt uns doch Fleming weiter mit: Soll es nun bald zu Ende gehen, so werden junge Sannt" herausgelassen, und die machen denn bei dcn Tames unter dcn Reifröcken einen solchen Rumor, daß nicht zu beschreiben!" Merkwürdige Mittheilungen . enthält auch das .Leipziger Kochbuch, worinnen zu sehen, was mau sewohl auf seinen tätlichen Tisch, als auch bei Gastereien und Hochzcitcn Gutes und Delikates auftragen und nicht nur eine lange und ovale Tafel sondern auch einen runden und mevckigen Tisch mit Speisen ziemlich besetzen kann, deutlich und ordentlich vorgestellet von S. E. Leipzig, vcrlegt's Friedrich tterschuff. Anno 1708." Sehen wir den Schluß dieses sonderbaren Buches gn, so finden wir Ueberschrifj: Allerhand Vcration sm Essen". Löir können daselbst lernen, wU man die lieben Gäste durch mancherlei Gebäb grg tauschen kann. . Hauptsächlich bc leyl ver 'ltz" dann, yan man das Essen pu?ch geschickte Hantirungcn so zubcrejtct. daß es durch sein Aussehen schreck ode? Ekel hervorrust. Wie kern mag 314 damaliger Zeit dem Gesühle des Mitleids stand, möge man aus nachstehendem saisongcmäßen Re? zepte ersehen: Schauessen von Krebsen. Nimm lebendige Krebse in einen Asch (Stcinguttopf), gieße guten Branntewein darüber, zünde ihn mit Schwefel an, so werden sie schön roth und bleiben doch lebendig. Tann thue solche unter andere, recht gesottene Kreb se in eine Schüssel und trage sie bedeckt aus. Wenn man nun auf dem Tisch die Schüssel, aufhebet, so kriechen die lebendigen unter dcn anderen hervor und man weih nicht, wie es zugehet."

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Die Kur schriftlich garantirt, oder das Geld zurückerstattet. Mit einem avital von einer kalben Nivlo Dovar hinter unZ, garantirm wir venensche lutvergiftung nicht etwa theilweije oder nur vorübcrgrbend, sondern dauernd denen. W kuriren in vnhältmbmaßig kurzer eit und üt all. Seil, ffalle von ,yxh,,Mscher lutveraiftuna. die wir vor zehn Jahren geheilt haben, sind snt damals mcdt mehr auSgebrochen. vr eben ,edem unserer Patienten ein? schristii,. arantie. ,hm das ; für d,e ur gezahlte b rückzuerstatten, lall wir idn nicht kuriren sollten. Leideude, d,e n,ckt n Chicago wobnen. wer b von unS aus brieflichem Wege kurirt. wenn sie unS eine genaue Bcschrcidnng ,hrct ffalleS und ihres Zustande, einschicken. Alle auszcrbalb Chicago wohnende aNcntcn drlommen von un die. Ult bidnd I tit tlidjt arantie. aber nach Chicaga zur Bchandlung kommen wll, dessen Hotel uud ReÜckosten werden wir. im Falle nur ihn nicht drilcn sollten, gleichfalls bezablen. Schreibt um Beweise, wenn ihr unsere ffähigknt bezweisclt. diese surchldare ttrailkveit gründlich zu heilen, für die die besten Aerzte bisher nur vorübergehende Erlnchtcrunz haben verschaffen konu. h ffiJSni bUfloni t&elt heran. n ein, all zu z.igen. den Aeilniittcl niAtliat Heilen könne, nner unserer Patienten tann um sein Ke!d kommen. Sir rrm wlle diwsoia jeden Cent zurückzuzahlen. Andere haben wcdcr cdnlt. Lch en WWmM ae,dr2ckeeben. e. chronische, tieseingewurzelte ASNe wer. den in SO dis 90 Tagen aeyettt. Schreibt un um ke Adressen von Leiten, die w,r ehnlt. und Wir werden selbe mit deren Erlaubnis; einsenden. Da? kostet ja nur nur Bnekmarkf uno w,rd eucd unsägliche Schmerzen und Seelengnalen ersparen. Smd d,e Symptome uvschlage un esite. läschei X nb SSol, rheumatische Schmerzen in ftnochcn und Gelenken au.endes Ha WulsKe am Sxtn. Äiedergedrücktdnt. Schmerzen im opse u. s. to.. dann soll wakrllch keine ttnt mehr verlieren. Wer Qunksilber vder Potasche grb 'auckt, gebe c4 sosvtt aus, da vieles nur Wunden und Geschwüre bringt, reibt solort. Prompte erschwiegenlnt garautltt. VenttSk riett werden deutsch beantwortet. Cook Remedg Co., 30? Iakonie Wemvle. Chicago. Iii.

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