Indiana Tribüne, Volume 20, Number 287, Indianapolis, Marion County, 4 July 1897 — Page 2
per Hraum einer Stunde. Von Käthe Chopin. Man wußte, bafc Frau Mallard an einem Herzleiden litt. (5. wurde da her alle mögliche Vorsicht angewendet, um ihr die Nachricht von dem Tode ihres Manne auf's Schonendste mitzutheilen. Ihre Schmester Joftphine war es, die sie ihr beibrachte, in unbestwmUn Sätzen, gleichsair verschleiert die Wahrheit durchblicken lassend. Richards, der Freund ihres Man nts, war uuch da ihr txtu zur Gelte. Er Toir gerade im ZeitunJsbureau Mesen, als die Mittheilung von dem (Ziserchohnunfalle eintraf und Mallard'T Name au? der Liste icr getödteIrn Opfer genannt wurde. Sie hörte d'ie Nachricht nichts wie tiefe endete Frauen das Gleiche hören: in starrer Unfähigkeit d volle Bedeulang und Tragweite erfassend. In den Armen ihrer Schwester weinte sie sofort in plötzlicher heftiger Bewegung uf. Als der erste Ausöruch des Schmerzes vorüber war. ging sie allein in ihr Zimmer. Niemand durfte ihr folgen. Dort stand, dem offenen Fenster ge?ade gegenüber, ein bequemer, großer Lehnstuhl. Auf diesen sank sie, wie niedergedrückt durch die Physische Erschöpfurrg, die ihren ganzen Körper 'befiel und ihr bis in die Seele zu drinen schien. Sie war jung, ein hübsches, sanftes Gesichtchen, aus dem Beherrschung, ja sogar eine gewisse Stärke sprach. Jetzt aber lag etwas Unheimliches in, 'den Augen, die weit in die Ferne hinQusstarrten, nach einem jener blauen Flecke' am stimme!. Und plötzlich ent-
xang'sich den halbgeöffneten Lippen em cinuaes Wortchen: Frei! Das geistesabwesende Starren und der darauf folgende entsetzte Blick waim aus den Äugen geschwunden und sie blickten muthig und hell. Ihre Pulse schlugen heftig und das Blut durchströmte wärmend und belebend jede Faser ihres Seins. Sie wußte es genau, sie wurde wieder weinen, wenn sie die gütigen, fürsorglichen Hände im Tode gefaltet vor sich sähe; wenn'sie das Antlitz, das stets nur voll Liebe , auf sie gzblickt. so starr und bleich und todt vor sich fehen würde! Aber nach diesem bitteren Augen blicke' sah sie eine lange Reihe von Iah ren.'die ihr. einzig und allein ihr, ge Chören würden und sie öffnete die Arme und breitete sie aus, gleichsam als Willkommensgruß für sie. Es würde Niemand mehr da sein, dem sie leben mußte in den nächsten Jahren. Sie würde ganz sich leben! Es sollte keinen mächtigen Willen mehr geben, der den ihrigen beugen würde, mit all' der blinden Beharrlichkeit, mit bei Männer wie Frauen sich berechtigt glauben, ihren eigenen Willen einem ihrer Nebenmenschen aufzudrängen. Ob die Absicht dabei gut oder böfc die Thatsache an sich erschien ihr, als sie in diesem kurzen Augenblicke der Erleuchtung und Erkenntniß zurückblickte, nicht minder als ein Verbrechen. Und dennoch sie hatte ihn geliebt mitunter nicht immer. Was that das Alles; was bedeutete die Liede. dieses ungelöste, geheimnißvolle Räthsel, im Vergleiche zu demBewußtsein .des Selbstbestimmungsrechts, das sie plötzlich als die größte Triebfeder -ihres Seins empfand! Frei, Körper und Seele frei!" flüsterte sie vor sich hin. Jofephine kniete vor der verschlössenen Thür und flehte, die Lippen an's Schlüelloch gelegt, um Einlaß. Louife, öffne doch die Thür! Du tonst .Dich ganz krank machen! Ich bitte Dich, öffne was thust Du denn. Louise? Um Gotteswillen, öffne!" Geh' nur, geh' ich werde nicht krank!" Nein. Sie sog in vollen Zügen Lebenselixir durch das offene Fenster ein. All' die Tage. die. vor ihr lagen, zogen an ihrem Geiste vorüber Frühlings- und Sommertage und noch so manche andere Tage, die ihr. ihr allein gehören sollten. Sie hauchte ein schnelles Gebet, daß das Leben lange währen möge. Gestern noch Hatte sie schaudernd gedacht, es könnte lange dauern. Und nun, welche VerLnderung! Sie erhob sich, und dem Drängen ihrer Schwester nachgebend, öffnete sie die Thür. Es leuchtete wie fieberhafter Triumph aus ihren Augen und sich selbst unbewußt, stand sie, eiret Siegesgöttin gleich, da. Sie umfaßte die Taille ihrer Schwester und so gingen sie zusammen die Treppenstufen hinab. Richards wartete am Ende der Treppe auf sie. Jemand vffnete eben die gegenüberliegende Thur mittels Drückers. Es warBrenthy Mallard, der etwas reisemüde eintrat, semenSchirm undHandkosfer in der Hand. Er war vom Schauplatze des Unfalls fern gewesen und wußte gar nicht, daß etwas geschehen war. Er war entsetzt über Josephinens durchdringenden Schrei und über die schnelle Bewegung seines Freundes, ihn den Blicken seiner Frau zu entziehen, die eben aufsah. Aber Richards war zu spät daran Als die Aerzte kamen, constatirten sie einen Herzschlag! Die Freude" hatte sie getödtet. Au! Beschäftigungsloser RePorter: Donnerwetter, wenn ich jetzt ein Mittel hätte, die ganze Presse in Gährung zu versetzen." Bekannter: Da nehmen Sie doch einfach etwas Preßhefe." Beruhigend. Arzt (eine Leiche untersuchend): Drei Wunden! 'Die erste ist tödtlich; aber die beiden ander'n sind glücklicherweise nicht von Bedeutung!"
Hricchinncn. Von E. Vebhard.
Wenn ein ungalantes altes Wort bemerkt, daß die Frauen sich Nicht m kirchliche Angelegenheiten mischen sol len. so gilt das gewiß nicht für den Krieg, und am allerwenigsten für die griechischen Frauen wahrend eines Na tionalkriegeö. Hat auch der diesjäh rige Krieg den letzteren keine Gelegen heit geboten, ihre thatkräftige Theil nähme zu beweisen: in allen früheren Griechenkämpfen hat sie sich ausfallend gezeigt. Ein Volkslied erzahlt: Zwölf Jahre lang hat Haide gelebt als Armatole und Klephte, Und keiner von ihren zehn Gefährten hat if)r Geheimniß erfahren; und die Geschickte bestätigt diese Volks thümliche Ueberlieferung durch viele Fälle. Schweiaend aürtete die Griechin den zum Kampfe sich rüstenden Pallkareu mit dem Schwerte, gab ihm den Abschiedskuß und betete dann in wehevoller Einsamkeit für seine siegreiche Rückkehr. Ja. sie nahm selbst am Kampfe Theil. Während des griechischen Freiheitskrieges führten die Frauen der Berge oft einen erbitterten (vueriuakrieg gegen die Türken. Em Jnsurgentenführer Namens Christos hatte unter seinen Truppen eine Eomvaanie von 20 Amazonen, unter denen sich seine eigene Schwester befand. In der Festung Kytherias lag die Nichte emes am Orte angesehenen Mannes, Helena, mit emem ganzen Trupp sech tender brauen. Eine berllbmte 5?rei heitsheldin ist Konstanze Zacharias, die denn Ausbruche des Kampfes das Kreuz auf ihrem Qause aufvflanzte. durch einen patriotischen Appell eine ischaar entschlossene Gestnnungsge nossinnen um sich versammelte und mit ihnen, vom Bischof von Helos geweiht. geoen die Gurken ausruckte, die sie aus Londari verjagte. Und Modena Mavroyennis revoltirte die Hellenen von Euböa, indem sie sich selbst tern Sieaer als Vreis versvrack: als sväier algerische Schiffe am Strande ihres Heimathsortes Mykone feindliche Gruppen landeten, war sie es, die an der Spitze eines schnell zusammengerafften Haufens die Saldaten zurücktrieb, dieabei ihren Führer verloren. So leidenschaftlich nahmen damals die Frauen an dem Kampfe theil, daß eine jener rnitonjcg berühmt gewordenen Vertheidigerinnen vonMissolunabi auf ihrem Todtenbette noch im Anfang ver Lver Jahre den Wunsch aussprach, in ihrem Palikaren - Costüme, das sie während des Krieaes getragen und seitdem sorgfältig verborgen geyallen hatte, beerdigt zu werden, , a Jahr 1878 zeigte, daß die Griechinnen unserer Zeit in dieser Hinsicht hinter ryren Muttern und Großmüttern keineswegs zurückstehen. Damals machte Peristera, die Taube," viel von sich den, die Führerin einer Jnsurgen--tenbande wurde und sich als solche Äanghelli nennen ließ; ihre Gefährten gaben ihr den Beinamen spano", der Bartlose. Zwei Jahre lang trug sie die Waffen, dann machte sie unter BerMittelung des britischen Vice - Consuls von Larissa Friede mit den Türken. Mrs. Garnett hat eine Photographie von ihr in vollem KlephtenCostüme gesehen: Säbel. Pistolen und Yatagans im Gürtel, die Flinte in der Hand, um ihren Hals hing das Abzeichen der Führerwürde, eine breite Silbermedaille mit einem Reliefbilde des Heiligen Georg, des Drachentödters. Auf den Bergen von Volo hat damals Marighitza aus Makrinitza sich kriegerisch hervorgethan, indem sie mit anderen Frauen den kämpfenden Män nern mitten im Feuer Speise und Trank zutrug. Ist nun deshalb die Griechin als eine Art Mann - Weib zu denken? Nichts weniger als dies. Vielmehr. sind im allgemeinen ihre Eioenicuaften und Vorzüge geradezu speziell häuslicher Natur. Will man ibre Vetbeiligung an den Nationalkriegen richtig vergehen, so mutz man zunächst daran denken, daß bei den Griechen Frauen wie Männern der Patriotismus durchweg einen mehr religiösen Charakter trägt und daher im gegebenen Augenblick alle Empfindungen im Tiefsten aufwühlt. Und dann besitzt die Griechin von heute wirklich noch recht viel von jener Naivetät, welche die Hellenin der klassischen Zeit kennzeichnete; fast kindlich giebt sie sich ohne jeden Rückhalt und ohne Schranke dem Gefühle hin. das sie erfaßt, und noch heute treffen die charakteristischen Worte, die ein französischer Reisender vor mehr als hundert fahren geschrieden hat. ganz zu: Hier werdet ihr noch Müttev und Wittwen inVcrzweiflung sehen, die sich auf die Brust ichlagen. die sich die Haare vom Kopfe reißen und die Luft mit ihrem Stöhnen und Schreien erfüllen." Wer sähe hierbei nicht eine antike Scene im Geiste vor sich? Wie also die Griechin im Kampfe ganz Feuer und Flamme ist. so ist sie im gewöhnlichen Leben auch ganz De muth und Unterwerfung. Gerade jene Griechinnen, die sich durch Kamvfesihaten berühmt gemacht haben, die grauen ver Palikaren, d. h. der von der europäischen Cultur am wenigsten berührten Hellenen, spielen im Hause eme ganz untergeordnete Rolle. Sie haben eigentlich nichts zu sagen, sie gehen in den Arbeiten des Haushalts völlig auf. sie müssen hart arbeiten und ihre Reize meistens zeitig der Arbeit opfern, sie haben so wenigFreiheit. daß sie, orientalischer Gewohnheit entsprechend. nicht einmal unbealeitet ' von Hause gehen dürfen. Der Mann sorgt r::. n n i er i cm e up jic, oi in ausopsernoer istt; aber damit ist auch seine Thätigkeit für sie erschöpft, er ist ihr uvlienw. ibr Gebieter, sie bedient ihn bei Tische und rennt semen Aesehlen gegenüber nur schweigende Unterwerfung. Es ist ein einförmiges und freudloses Leben, das sie führt, und nur der Festtag führt die
Mädchen in ihren Feierkleidern auk den Dorfanger, wo sie den klassischen Byrtos clioros tanzen: die jungen Leute reichen einander die Taschentücher, und die so gebildete Reihe tanzt zum Rythmus eines meist in Diolog form gehaltenen Tanzbildes, das oft die Flöte oder ein anderes Instrument begleitet. Natürlich gilt dies Bild eben nur von den Frauen der niederen Stände, und es ändert sich, je mehr der westliche Einfluß sich geltend macht. Bei den Frauen der Mittelklassen, besonders denen, die im türkischen Reiche wohnen, äußert sich dieser Einfluß oft in gar nicht vortheilhafter Weise. Sie pflegen sich oft ebenfalls geschmacklos und unharmonisch ihren salone mit österreichischen Möbeln, wie sich selbst mit den neuesten französischen Hüten und überladenen Eostümen auszustaffiren. Ganz anders steht es aber um dieGriechinnen der vornehmen Gesellschaft. Diese zeichnen sich durch eine ausge prägte Assimilanonsgabe aus und haben die europäischen Moden und Sitten mit ganz unleugbarem Geschick angenommen. Ja, eine feine Hellenin macht unstreitbar eine vorzügliche Figur. Sie kleidet sich mit Geschmack, versteht sich zur Geltung zu bringen und besitzt viel Grazie. Dazu kommt, daß man, aller Beimischungen von slavischem und anderem Blute ungeachtet, noch heutzutage den klassischen Schönheitstypus mit seiner breiten niederen Stirn, dem gradlinigen Pro file, den dunklen glänzenden Augen, den carmoisinfarbenen Lippen und dem festen Kinn unter den Griechinnen gar nicht selten findet. Die geistige Beweg, lichkeit der griechischen Frau zeigt sich auch in ihrem Conversationstalente. Sie versteht sehr anmuthig und geläufig zu plaudern, und der ausländische Gast nimmt von ihr und ihrem Wesen sicherlich einen günstigen Eindruck mit. Zu tief auf sie einzugehen, ist allerdings nicht rathsam. Sie pflegt vielerlei Interessen zu haben und vielerlei zu wissen, wozu regelmäßig auch wenigstens zwei Sprachen und dieK:nntniß der neuesten französischen Literatur gehört. Aber eine gediegene Bildung ist ihr meistens fremd, and an dieser Thatsache ändert es auch nichts, daß mehrere Griechinnen als Uebersetzerinnen, Schriftstellerinnen u. s. w. mit Anerkennung zu nennen sind. Ob sich diesVerhältniß ändern wird, nachdem in jüngster Zeit in allen BezirksHauptstädten höhere Mädchenschulen gesetzlich angeordnet sind, muß die Zeit lehren. Merkwürdig ist. daß die griechischen Damen in Bezug auf Musik sich gewöhnlich einer ausgesprochenen Talentlosigkeit erfreuen; nur die Inselgriechinnen machen hiervon eine Ausnahme. Allen Ständen gemeinsam ist die Reinheit des Familienlebens. Die eheliche Untreue ist auf beiden Seiten überaus selten; Scheidungen kommen, obwohl gesetzlich erlaubt und nicht besonders erschwert, wenig häufig vor; ja, es ist überhaupt jener ganze Typus, wie ev im westlichen Europa in der unverstandenen Frau," in der Gestalt der Nora u. s. w. sich herausgebildet hat, einfach unbekannt. Das mag ja zum Theil daran liegen, daß die griechische Frau sich entweder noch nicht zu einem besonders reichen und complicirten Seelenleben entwickelt hat oder überhaupt ihrem ganzen Charakter nach nicht zu seelischer Vertiefung beanlagt ist: zum Theil aber wirkt doch auch entschieden der von Alters überkommene patriarchalische Zuschnitt des griechischen Familienlebens mit, der sich, trotz aller europäisch veränderten Verhältnisse, auch in den Ehen der oberen Klassen zeigt. Wunderlich genug ist es eigentlich, daß das Familienleben in Griechenland im allgemeinen so glücklich ist: denn bei der Eheschließung spricht dieLiebe fast niemals mit. Ein Grieche selbst schätzt, daß in seiner Heimath etwa 90 Procent aller Ehen Convenienz - Ehen sind. Die Familien machen die Ehe unter einander, ab, wobei nicht vergessen wird, die proika, Aussteuer, genau festzusetzen denn den Sinn für Geld und Geldeswerth haben die 'Herren Griechen von ihren antiken Vorfahren ungeschmälert ererbt! und dann wird dem jungen Mädchen ein zuweilen ihr noch ganz unbekannter Mann als ihr Verlobter vorgestellt. In den oberen Klassen geht es ja nun freilich nicht ganz so orientalisch zu, das Mädchen lernt hier wohl ihren Zukünftigen kennen, aber im besten Falle wird darnach geforscht, ob sie gegen den Auserwählten etwa Antipathie hege; ist dies nicht der Fall, so besorgt auch hier die beiderseitige Verwandtschaft alls Uebrige. So ist es erklärlich, daß in allen Kreisen des griechischen Volkes pioxenesis, d. h. Heirathsvermittelung, aus purer Freundschaft mit Feuereifer betrieben wird. Die Heirath wird eben ausschließlich als ökonomische und sociale Angelegenheit und Nothwendigkeit betrachtet, und je eher sie stattfindet, desto besser. Heirathe jung oder geh' jung in's Kloster," sagt ein griechisches Sprichwort. Tragen schon diese Anschauungen dazu bei. daß nur wenige Frauen unverheirathet bleiben, so kommt hierzu noch die überwiegende Anzahl der männlichen Bevölkerung in Griechenland. Es giebt also' dort reckt wenige alte Jungfern"; wo aber ein Mädchen unverheirathet bleibt, da ist es einer der rührendsten Züge im griechischen Familienleben, daß der Bruder sich stets für verpflichtet erachtet. im ausgedehntesten Maße füv die Schwester zu sorgen, . Oft heirathet er selbst nicht, fo lange er nicht dieSchwester an den Mann gebracht hat. Diese Sorge für die Frau, die sich auch in den Beziehungen des Gattin zur Gat tin und des Sohnes zur Mutter überaus prägnant ausdrückt, ist eine der besten Seiten des patriarchalischen Charakters des Familienlebens. Wie man sieht, -unterscheidet sich die Griechin in vieler Hinsicht , von
ihren westlichen Schwestern. Sie ist im Ganzen noch unentwickelt zu nennen; sie hat noch wenig Freiheit genossen und besitzt auch wohl gegenwärtig noch keinen rechten Sinn für die Freiheit; das Haus umschließt ihv Leben. In der Einfachheit ihrer Gefühle und in der Bescheidenheit ihrer Wünsche hat sie noch viel vom Naturkinde an sich, aber es wohnt eine gewisse geistige BeMöglichkeit in ihr, die sie vielleicht einmal auf eine höhere Stufe führen wird.
Jic Scstchtspsscgc. Von Dr. med. I. Reinhardt. Trotz aller Mandelkleie und aller milden Seifen. Herr Doctor, läßt der Teint meiner Töchter viel zu wünschen übrig." Ihr Verfahren war eben gründfalsch. Auch für die Pflege des Antlitzes gilt als erste Regel: Abhärtung!" Aber was hätte ich denn thun sollen, Herr Doctor?" Gerade das Gegentheil von dem, was Sie gethan haben. Mädchen müssen bis zum Beginn des wichtigsten Abschnittes ihres körperlichen Entwicklungsganges fast derselben körperlichen Wehrhaftmachung unterworfen werden wie Knaben. Sie müssen von frühester Kindheit an daran gewöhnt werden, allen Unbilden der Witterung zu trotzen." Gewiß, das mag zur Ausbildung körperlicher Kraft wichtig sein. Aber der Gesichtshaut dürften solche Anstürme doch wohl Schaden bringen?" Im Gegentheil! Im Organismus des Menschen steht der Theil in untrennbarem Zusammenhange mit dem Ganzen, und mit der Abhärtung des übrigen Korpers wird auch der desGesichts ihr Recht. Licht und Luft sind die wichtigsten hygienischen und kosmetischen Hilfsmittel. Und dann kaltes Wasser statt Essenzen und lauer Kleieabwaschungen! Ihr. älteres Fräulein Tochter hat übrigens gar keinen schlechten Teint. Sie hat im Gegentheil die außerordentlich seine und daher äußerst empfindliche Haut der rothblonden Damen. Nur ist die Glätte der Haut leider durch viele Sommersprossen unterbrochen. Das empfehlenswertheste Mittel zu ihrer Entfernung ist eine 1 2 procentige Sublimatlösung. Man pinselt diese Lösung wiederholt auf die betreffenden Stellen auf die betreffenden Stellen auf oder läßt ein mit solchem Sublimatwasser angefeuchtetes Leinwandläppchen von der Größe der zu entfärbenden Stelle auf dieser liegen. Es tritt dann eine mehr oder weniger stürmische Abstoßung der Hornhaut ein, während die neuentstihende Oberhaut farblos ist oder kaum sichtbare Fleckchen zeigt. Leider sind nach einer Reihe von Wochen die Pigmentflecke wieder in dem frühernGrade sichtbar. Daher ist es rathsam, bei vereinzelten und nicht zu ausgedehnten Pigmentirungen von der Anwendung jeder medicamentösen Behandlung abzusehen und zur Beseitigung mittelst Electrolyse zu schreiten." Aber was soll ich mit unserer Jüngsten machen?" Das kleine Fräulein leidet an sogenannten Mitessern und Mnepusteln und an Flechten. Wie alt ist die kleine Dame?" Vierzehn Jahr. Wir bemerkten die ersten Anfänge dieser Hautaffection schon vor fünf Jahren, als sich auch Ohrenlaufen eingestellt hatte, derentwegen wir bereits damals Ihre Hilfe in Anspruch nahmen." Und ich sagte Ihnen damals, Ihre Kleine wäre scrofulös, und verordnete Soolbäder, Leberthran u. s. w. Ich muß jetzt dasselbe verordnen, denn das Grundübel ist zwar bedeutend gebessert, aber noch nicht .beseitigt. Die Skrofulöse, wenn auch eine constitutionelle Erkrankung, kommt nicht selten allein an einzelnen Körperstellen und in einer Form ihres chamäleonartigen Wesens zum Ausbruch. Ein sonst scheinbar kräftigcsJndividuum braucht z. V. nur eine skrofulöse Entzündung des Naseneingangs davonzutragen. Ihre Tochter leidet eben an einer skrofulösen Entzündung der Gesichtshaut." Und ich glaubte, diese Flechten entständen allein durch Hautreizungen, und die Mitesser und Pusteln würden durch kleine Thierchen hervorgerufen und die schwarzen Punkte bildeten ihre Köpfe." Von parasitärer Ursache ist hier keine Rede. Ein Mitesser ist eine AnHäufung von verhärtetem Talgdrüsensekret. Talgdrüsen sind kleine, mikroscopisch feine Drüschen der Unterhaut, deren AusführungSzänge unter solchen Umständen ganz eingetrocknet sind, sodaß das Sekret als dunkler Punkt :n der Haut erscheint. Aknepusteln sind chronische Entzündungsproducte der Talgdrüsen mit der Bildung vonKnötchen, in deren Mitte sich ein schwarzer Mitesserkopf oder eine Eiterblase zeigt. Die örtliche Behandlung dieser Leiden besteht in einer Vernichtung der kranken Hautstelle z. B. durch Aufschlitzen mit einer feinen Lanzette. Bei größerer Ausdehnung kommen Schmierseife, Hebrascher alcalischer Seifengeist. Lilionaise (Liquor Kalii carboniei). Schwefelpasten u. s. w. zur Anwendung. Die Flechte, dartue squarncus? humide, Salzfluß ober Ekzem, ist eine einfache, nicht ansteckende, katarrhalische Entzündung der Haut, von acutem oder zumeist chronischem Verlaufe, die bei ihrem Entstehen in Form einer flammigen Rött oder in Form theils zerstreuter, theils gruppenförmig stehenderKnötchen. Bläschen und Pusteln, oder einer Vereinigung von ihnen auftritt. , Sie ist mit mehr oder weniger starker Schwellung der Haut und heftigem Brennen und Jucken verbunden und geht im weiteren Verlaufe in Nässen und in Bildung von einerseits gelden gummiartigen, andererseits grünett und braunen Borken oder in trockene Schuppenbildung auf ger'öthetem
Grunde über. Die Ursachen, dieses Hautcatarrhes können mannigfaltig sein.. Wahrend sich. bei vielen Ekzemkranken keinerlei andere Erkrankungen nachweisen lassen, sondern jeder leichte Reiz, der die verweichlichte Haut trisst, eineFlechte hervorruft, ist es doch sicher, daß schwächende., auf die Gesammtcon stitution einwirkende Momente die Veranlagung zum Ekzem, wie überHaupt zu Eatarrhen erhöhen. Hierher gehören: Bleichsucht, englische Krankheit und die Skrofulöse. Die örtliche Behandlung des Hautkatarrhes hat eine dreifache Aufgabe zu lösen. Wir. haben erstens die den kranken Stellen aufliegenden Krusten und Schuppen abzulösen; zweitens vorhandene nässende Stellen derUeberhäutung zurückgebliebene Verdickung und Röthung der Haut, zum Schwinden zu bringen. Das Erste erreicht man durch Oele und Fette. Die nässenden Stellen heilt man durch die Hebrasche Diachylonsalbe ab. Ist dem Nässen der Flechte ein Ende bereitet, so gilt es, die ausgezeichnete Wirkung des Theers, der ent weder rein oder in spirituöser Lösung aufgepinselt oder in Salbenform . zur Anwendung gebracht wird, zur Beseitigung des dritten, squamosen Stadiums dienstbar zu machcn. Aber wichtiger als die locale Therapie bleibt doch die Stärkunq des Allgemeinbefindens. Was in den letzten Jahren versäumt wurde, muß jetzt nachgeholt werden. Denn können auch durch die genannten Mittel die bisher gebildeten. Hautaffectionen beseitigt werden, so verhindert ein Neuentstehen anderer Hautstörunqen häufig die Beseitigung des Grundübels. Wer einen reinen Teint haben will, muß vor allem einen gesunden, kräftigen Körper haben." Noch eine Frage. Herr Doctor. Wie sollen herangewachsene und ältere Personen, die nicht von vornherein zu einer entsprechenden Gesichtspflege veranlaßt worden sind, sich in Bezug auf die Hauthygiene verhalten?" Die Veränderung im gewohnten Verfahren muß zur warmen Jahreszeit beginnen! Man wäscht zunächst früh Morgens das Gesicht mit gewöhnlichem Leitungswasser, das dann eine Temperatur von 16 18 Grad Celsius zu haben pflegt, d reibt die Haut mit mäßigem Nachdruck ab. Von Woche zu Woche setzt man die Wassertemperatur um einen Grad herab, bis man eine solche von nur 11 12 Grad erhalten hat. Je kühler das Wasser, um so energischer und andauernder wird das Gesichtsfrottiren. Empfindliche Personen können im Anfange eineEinrcibung mit irgend einem milden Toilettenessig oder cold-crearn folgen lassen. Nach jeder stärkern Transpiration sollen, soweit es angängig, diese Waschungen wiederholt und so einer Verstopfung der Talgdrüsen der Haut vorgebeugt' werden. Naht der Winter heran, so wird mit dem einfachen Fortgebrauch des WasserleitungsWassers schon allmählich die entsprechend niedere Temperatur erreicht und dreimal des Tages benutzt werden. Auch hier können Empfindliche die obengenannten Hilsmittel benutzen. Wer die einflußreichen Talgdrüsen verstopft, muß bei andauernder Anwe.idung auch den besten Teint ruiniren; dasselbe gilt von den Schminket, die die Durchlüftung der Haut verhindern." Tas Schwcftmlpaar. Von T. BShr. Ich kenn' ein holdes Schwesternpaar, Die eine, die hat schwarzes Haar, Im Herzen Lust, im Auge Gluth, Sie ist ein junges, frisches Blut. Die and're. die hat blondes Haar, Ein blaues Auge, hell und klar, Ist ernst und ruhig, spricht nicht viel. Hält unverwandt im Aug' ihr Ziel. Die eine, die ich dir beschrieb. Die siehst du oft, sie heißt die Lieb'".
Die and're, die sich birgt voll Scheu, Die siehst du selten, sie heißt .Tnu' ,tM Zu spät. Ein Bürgermeister sendet ein Schreiben an das Bezirksamt. Der Bezivksamtmann öffnet dasselbe und wirft es. unwillig über Vxt unleserliche Handschrift, zu den Akten. Nach Verlauf von vier Wochen muß die Angelegenheit erledigt werden und der Bezirksamtmann schickt, da es ibn d"rchaus rnrft aelingt, die Handschrift zur Fertigung einer deutlicheren Abschrift an den !üurgermelner zurück, azs darauf läuft von diesem folgende Antwort ein: Dem Bezirksamt zurück, indem das Schriftstück bälder hätte zurückgesandt werden sollen, da man es jetzt selbst nicht mehr lesen kann. Hochachtungsvoll Schwammerl, Bürgermeister." Kindlich. Klein ElLchen hört zufällig, ihre Eltern hätten sich im Bade kennen gelernt. Am selben Tage kommt ein Brautpaar zu Besuch. Elschen stellt sich vor dasselbe hin und fragt: Habt Ihr Euch auch in der Badewanne kennen gelernt?" Im Paßbureau. Kanzlist: Augen blau. Kinn rund, Gesicht länglich, Haare schwarz haben Sie besondere Kennzeichen?" Fräulein (zögernd): Ja, ein gebrochenes Crj Abwehr. Vater (Gedichte seines Sohnes lesend): Wo Du das Zeug nur herhast?" Sohn: Oho, ich bin geborner Dichter!" Vater: Da muß ich bitten! Schiebt der den Unsinn gar seinen Eltern in die Schuh'!" Im Restaurant. Gast : Die Suppe ist ja kalt,- Kellner!" Kellner: Aber ich habe mir doch soeben noch den ganzen Daumen darin verbrüht!" Natürlich. Darf man Ihnen wirklich zur Verlobung gratuliren, Herr Lieutenant?" Aeh, meiner Braut, bitte!"
Alaskas Soldselder.Fern im. hohen Norden, in den unwirthlichen Einöden des eisigen Alaska liegt das neue Land der Verheißung, dem die Goldsucher in hellen Haufen zuströmen. Nur nach Ueberwindung unzäbliger Schwierigkeiten sind die Goldfelder am Jukon zu erreichen und alle Lebensbedürfnisse müssen über schwer erklimmende Gebirge, in denen eisige Schneestürme und wilde Bergwässer das Fortkommen außerordentlich erschweren, transportirt werden, allein das gleißende Gold wirkt am Ende des fernen Zieles den kühnen Männern, welche all' diesen Hindernissen erfolgreich zu trotzen vermögen. Die Kunde von den reichen Funden am Fukon und seinen Nebenflüssen hat ein intensives Goldfieber hervorgerufen und in dieser Saison sind bis jetzt schon an 6000 Männer dorthin aufge Krochen, in der Hoffnung, dort in kurzer Zeit große Schätze sammeln zu
Ankunft in Fort Eudahy. können. Die reichsten Goldlager sind am Bonanza Ereek von einem Prospektor Namens George Cormack gemacht worden, allein die User aller anderen Bäche, die ihre Wasser in den Jndian River und Jukon ergießen, sind in so hohem Grade goldhaltig, daß ihre Bearbeitung reichen Gewinn verspricht. Wie stark der Andrang gerade nach dieser Gegend ist, erhellt aus der Kunde, daß an den vermiedenen Wasserläufen an 1000 Claims abgesteckt sind. Die Arbeiten werden unter Aufbietung allerKräfte betrieben, denn in dem hohen Norden ist die Saison nur von sehr, kurzer Dauer und mehr als wo anders ist dort Zeit Geld. Bisher galt ein Claim, der Gold im Werthe von 5 Cents auf eine Pfanne Kies ergab, als gut, denn bei diesem Goldgebalt stellte sich der Tagesverdienst auf $50 für den Mann, aber nach den neuesten Nachrichten liefern die Felder am Bonanza und Eldorado Creek viel reichere Erträge. An 40 Claims an diesen Bächen haben $1 auf die Pfanne ergeben und ein gewisser Clarence Berry hat sogar eine durchschnittliche Ausbeute von $13 gehabt. Floß auf dem Bennettsee. In jedem Thal darf ein Prospektor einen beliebigen Claim, der. noch von Niemandem beansprucht ist, als sein Eigenthum abstecken, doch wird die jeweilig zuverlässige Größe - durch eine Abstimmung aller Goldgräber je nach dem Goldgehalt des Erdreichs festgesetzt. Durchschnittlich hat jeder Claim eine Länge von 500 Fuß am Wasser und erstreckt sich über die ganze Breite des meist engen Thales. Hat ein Pro spektor einen Claim abgesteckt, so läßt er denselben von dem Recorder," der von dem ganzen Camp für diesen Zweck erwählt ist, auf seinen Namen eintragen. Damit ist fein Eigenthumsrecht gesichert, denn von einer geordneten Verwaltung kann bei der großen Entfernung von dem Sitz der Behörden, die eine regelmäßige Verbindung unmöglich macht, nicht die Rede sein. Ueberhaupt werden alle Streitigkeiten in Versammlungen aller Goldgräber durch Abstimmung geschlicktet und gegen diese Entschcidungen gibt es keine Berufung. Behufs Ermittelung des GoldgeHalts wird die primitive Methode des , -Y ' '" ' Hundeschlitten. Auswaschens einer Pfanne Sand angewendet; sobald aber ein Claim abgesteckt und eingetragen ist, geschieht die Bearbeitung mittels hölzernerGerinne, deren Herstellung keine geringe Mühe und Arbeit verursacht. Die Goldgräber müssen die Bäume selbst fällen und die Stämme mit gewöhnlichen Hand sägen zu Brettern von den erforderlichen Dimensionen zerschneiden. Der goldhaltige Sand liegt übrigens mchj an dev Oberfläche, fondern ist mit einer Kiesschicht bedeckt, die nicht selten eine Mächtigkeit von 30 Fuß erreicht, und dieser Erdreich muß erst fortgeschafft werden, ehe das eigentliche Goldwaschen begonnen werden kann. Ist diese Erdschicht dick, dann gehört oft die Arbeit einev ganzen Saison dazu, um zu dem Goldsand gelangen zu können, zuweilen läßt sich, derselbe aber auch im Winter dadurch nr:i:n.
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daß Schächte durch die gefrorene Erde getrieben werden. In Anbetracht der großen Entfernung von den Niederlas. jungen und der bedeutenden Schwie rigkeiten des Transports sind die Preise aller Lebensbedürfnisse riesig hoch. Die Transportkosten von der Küste bis zu den Camps stellen sich bis auf 50 Cents per Pfund und so kann es nicht Wunder nehmen, daß ein Pfund Kartoffeln mit $1 bezahlt wird und Speck 85 Cts. pro Pfund kostet; andere Lebensmittel entstehen entsprechend im Preise. Daß unter diesen Umständen sich die Bearbeitung keines Claim lohnt, der nicht mindestens $10 für jeden Mann abwirft, liegt wohl auf der Hand, umsomehr. als der kurze Sommer nur eine sehr beschränkte Thätigkeit erlaubt. Diese Verhältnisse erklären es auch, daß ein Goldgräber, der in den Camps am Bonanza Erfolg zu haben erwar tet. über nicht unbedeutende Mittel verfügen muß. Die Reise aus den Staaten nach den Goldfeldern im hohen Norden und die Beschaffung der erforderlichen Ausrüstung machen erhebliche Ausgaben nothwendig und bei dev Aussicht, unglücklicherweise eine ganze Saison ohne direkten Gewinn arbeiten zu müssen, muß der Prospector mindestens so lange aus der eigenen Tasche leben können. Trozdem findet sich Keiner bereit, im Dienste eines Anderen gegen einen bestimmten Tagelohn zu arbeiten. Um die großen Strapazen der gefahrvollen Reise nach den Goldfeldern am fernen Vukon überwinden und die schwere Arbeit in den Camps selbst erträger: zu können, ist eine kräftige Natur erforderlich, die von der verweichlichenden Civilisation nicht angekränkelt ist. Bisher herrschte denn auch in
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Goldwäsche. den Camps das starke Geschlecht mit meistens recht rauhbeinigen Repräsentanten souverän, bis in dieser Saison, vom Golddurst getrieben, sich auch eine Vertreterin des Ewig - Weiblichen in das Weltfremde Dorado gemacht und dem wilden Reich des Allherrschers Mammon einen romantischen Alistrich verliehen hat. Diese Amazone, w:Iche wie das Mädchen aus der Fremde in dem Bonanza - Thal erschien, ohne daß Jemand ihre Herkunft k2nnte. hat sich dev rauhen Umgebung vollständig anzupassen verstanden. lnnie Graves so nennt sich die Goldgräberin kann gerade nicht als ein Urbild Weiblicher Schönheit gelten, allein sie besitzt ein Paar sehr " kräftige Arme, mit denen sie ihren Claim' selbst bearbeitet, und an Courage, denselben mit v:m Revolvev in der Faust zu behaupten, fehlt es ihr auch nicht. Anfänglich wurde sie von den Goldgräbern mit fcheelen Augen angesehen, allein mit ihrem energischen, dabei aber freundlichen Auftreten hat sie sich in kurzer Zeit die Freundschaft des ganzen Camp erworden. Um ihre Herkunft und Lctt MZ? I m Lager. gangenheit kümmern sich die Goldzräber nicht, und das aus leicht begreiflichen Gründen, ist doch unter ibncn Mancher, der auf neugierige Fragen nach seinem früheren Leben nur mit dem Revolvev antworten würde. Schneider (der dem Herrn Baron einen Anzug geliefert): Und wann darf ich Ew. Gnaden zum ersten Mal, mahnen?" Vernunftehe. Was. der Karl hat seine Haushälterin geheirathet, natürlich Mesalliance?" Im Gegentheil, sie hat ja' sein Geld gehabt!" Verschnappt. Baron: O, meine einzige Elfe!" Schauspielerin: Ra, na, Herr Baron, einzige?" Baron: Elfe hat wirklich noch, keine geheißen , l Verufsstörung. 'Eine?! vom Stammtisch: .Na, trinken Sie doch noch einen, Herr Knietschke, es ist ja heute Abend so gemütbrich ' hier Herr Rentier knietschke: Ree, dp jeht nich, meine Herren! Wenn i&u dille dr7.le, denn bibbern mir mzr'zr. früh t: C- l-nn xi l:: ; Curcr. j cb t .... -7! .
A l& Ä , $ jk p in P T-TtJrfjz TaVysJx- Ztjs I II l 7' Aj . Sf$ -Ki rzdtg
Bescheiden. ivl M 'Md YV V"'
