Indiana Tribüne, Volume 20, Number 287, Indianapolis, Marion County, 4 July 1897 — Page 1

l W 0 fr rC sVO r1 vf 10, A A svf l5 W w lyiVo vV 0 W V x. v yv v Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis, Indiana, Sonntag, öen 4. Juli 1897. Jahrgang S No. 87

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Die Ermordung Gulden-. fuppes. New So rk, 3. Juli. DaS Vorverhör der Frau Nack, welche beschuldigt ist, die Mörderin GuldensuppeS zu sein, hat heute begonnen. Man hat nun auch die Beine deS Ermordeten gefunden und als die seinigen identifizixt, aber der Kopf fehlt noch immer. Man will in der Wohnung der Frau Nack von demselben Papier gefunden haben, in welche einige Stücke der Leiche gewickelt waren, indeß sind die Anhaltspunkte gegen die Frau noch ehr schwach. Thorne, von dem man vermuthet, da& er Mit verüber der chauerlichen That war. hat man noch nicht aufgesunden - Streikunru h en erwartet. Ehatannooga, Tenn., 3. Juli. Die Lage in den Ost Tennessee und Süd-Kentucky Kohlen-Distrikten wird ehr ernst. 3m Zellico-Distrikt befinden sich mehr als 2000 Leute ohne Arbeit, und etwa dieselbe Zahl an der Linie der Eincinnati Südbahn. Diese Leute streikten am 1. Mai und haben eitdem nicht gearbeitet. Wenige derelben hatten Ersparnisse, und die meisten leiden effektiv bittere Noth. Alle Versuche, den Streik beizulegen, find gescheitert, und eö wird jetzt zugegeben, daß keines der Bergwerke in den nächsten Monaten in Betrieb gestellt werden kann. Die Streiker find noch nicht gewaltthätig geworden, da aber die Noth unter ihnen immer größer wird, so find Schwierigkeiten stündlich zu erwarten. " VLtbttaH dieselbeGeschichte. Valpariso n, Ehili, 3. Juli. Wcnndie Regierung nicht bald Schritte Hut, die Lage der arbeitenden Klassen n Ehili zu verbessern, so steht denselben ein trauriges Schicksal bevor. Der Heraldo" sagt, da? Schließen der Zngenieur-Etablissement werde andere zwingen, dem Beispiele zu folgen und mehr als taufende Arbeiterfamilien dem Hunger Preis geben. Das Blatt fügt bei, dies möge daS Lahmlegen mehrerer Nitrat-EtablissementS in der Provinz Tarpaca zur Folge haben wodurch 1800 Mann auf die Straße gefeht und alle Bauarleiten in Ehili verhindert werden würden. Die hiesigen Arbeier treffen Vorbereitungen für eine am nächsten Sonntag abzuhaltende Neien - Massenversammlung, in der gegen die Verzögerung deö Kongresses bei der Diskussion deS Reform-Tarif-gesetzeö, daß dieser Körperschaft unterbreitet wurde, protestirt werden soll. Die Arbeiter wollen auch gegen die nutzlose politische Zänkerei im Congreß über die Resolution der RegierungS - Eisenbahndirektoren für den Ankauf von 6 Lokomotiven in den VerStaaten, nachdem sie versprochen hatten, die heimische Industrie zu unterstützen, Protestiren. D i e H i tz e. Pik t bürg, Pa., 3. Juli. Zwei Sonnenstiche mit tödtlichem Abgang kamen heute hier vor. UM 3ftS wahr oder ein Jux? L e a d v i l l e, Col., 3. 3uli. Heute fand ein heftiger Schneefall statt und der Boden ist einen Zoll hoch mit Schnee bedeckt. Durchgebrannt. N e w S o r k, 3. Juli. Edgar D. Thornburg, Bankier und Makler, ist mit Hinterlassung von mehr 100,000 Schulden durchgebraust. Sein Auf enthaltSort ist unbekannt. Streik und Sperre. vNashville, Tenn., 3. Juli. Eine Spezialdepesche von Birming ham, Ala , sagt, daß die Bergleute in Brookford, Brazil, Cardiss, Bloßburg, Llccton, Alger, JohnS und Sumter sich geweigert haben, eine Reduktion anzunehmen und müßig gehen. Dreihundert Coke - Oefen in Zöneö find geschlossen und eö wurde Notiz gege ben, daß die Arbeit auf unbestimmte Zeit aufgegeben ist. In Birmingham und Gate City wurden zwei Walzwerke

geschlossen. Bis jetzt sind keine Ruhe.

störungen vorgekommen. Allgemeiner Streik. der Bergleute. Eolumbuö, 3. Juli. Ein Generalstreik der Bergleute der Wereinigten Minenarbeiter von Amerika ist von der nationalen Ezecutivbehörde, deren Hauptquartier in ColumbuS ist und von den Distriktöpräsidenten alS Resultat der Versammlungen am 21., 25. und 26. 3uni angeordnet worden. In dem offiziellen Schriftstück wird auf die von den Minenarbeitern festgesetzten Löhne in den einzelnen Distrikten hingewiesen, die folgendernaßen lauten : Pennsylvanien(Pittö-burg-Distrikt) 9 EentS per Tonne, Ohio 60 Cents per Tonne, Jndiana 60 Cents per Tonne. Illinois (Grape Creek) 55 Cents per Tonne. Für Maschinenarbeit soll drei Fünftel deö Preises für Handarbeit bezahlt werden, ausgenommen in Jndiana, wo der Preis vier Fünftel per Tonne betragen soll. In anderen Minendistrikten soll eine Erhöhung vorgenommen werden. Ferner heißt es : Laßt die Parole ein, daß die Minenarbeiter zu einer anständigen Bezahlung für eine anständige Tagesarbeit berechtigt find. Um den Erfolg zu sichern, sollte große Sorgfalt, angewendet werden, daß zu keiner Zeit und unter keinen lmständen Ruhestörungen vorkommen. Von Zeit zu Zeit werden Bulletins herausgegeben, um die Arbeiter auf dem Laufenden zu erhalten. Die Ezecutivbehörde besteht aus Fred. Delcher, R. L. DaviS, 3. H. Kennedy, Harry Stephenfon, Jameö M. Carson und Patrick Dolan. Die Distriktprasidenten find : W. E. FarmS, W. H. Knight, Jameö M., Carson und Patrick Dolan. Die Beamten hier sagen, daß 375,000 Arbeiter in dem Streik verwickelt werden. 3n der morgen in Pittsburg stattfindenden Versammlung soll entschieden werden, wie für die Frauen und Kinder gesorgt werden soll. Prasident Rutchford sagte, eö sei dieö die beste Zeit, die Lohnfrage zu erledigen, weil während deö SommerS die Leute auS ihrenGärten einen Theil ihres UnterhaltS gewinnen können, auch trete die Kleiderfrage mehr in den Hintergründ. Wetter und Hagelschlag. Berlin, 3 Juli. Schwere Hagelstürme haben im Westen und SüdWesten Deutschlands im Mosel- und Saar-Thal und in Würtemberg gehaust. Besonder? schwer heimgesucht wurden die Orte Neckaröulm und WeinSberg im NeckarkreiS, sowie Oehringen, KünzelSau, Gerabronn und Natt im JatkreiS in Würtemberg. Der Sturm deckte die Dächer ab, zertrümmerte Fenster und warf Schornsteine um, so daß die Orte den Eindruck machten, als ob sie einem Bombardement ausgesetzt gewesen wären. Furchtbar find die Verwüstungen, die daS Unwetter auf den Feldern in den Obstplantagen und den Weinbergen angerichtet hat. Die gefammte Ernte dürste verloren sein und der Schaden sich auf Millionen belaufen. st i Bürgermeister protestiren. Wien, 3. Juli. Achtundvierzig deutsche Bürgermeister Böhmens haben in einer Versammlung in Falkenau in Böhmen beschlossen, als Protest gegen die Badensische Sprachenverordnung alle Gemeindearbeiten, zu denen sie nicht gesetzlich gezwungen find, einzu stellen. Die Gemiinderäthe von Tachau und Sangerberg haben sich diesem Vorgehen angeschlossen und andere deutschge finnte Gemeindeverwaltungen dürsten demnächst folgen. Die deutsche Ministerkrisiö. B e r l in, 3. Juli. In dem Drama, oder besser gesagt, dem Mysterium der Ministerverschiebungen und dem Per sonenwechsel ist ein weiterer zu ver zeichnen durch die Bekanntmachung im ReichSanzeiger" von der Ernennung deS seitherigen Staatssekretärs des Reichsschatzamtes, Grafen Pofadowöky

Wehner. zum Staatssekretär deö In

nern an Stelle Dr.-von Böttichers und deS Generals von PodbielSki zum Nachfolger Dr. Stephans alö Staats fekretär deö NeichspostämteS und deS Finanzministers Dr. Miquel zum Vice-Präfidenten deS preußischen Mi nisteriumS. Frhr. von Stumm hat sich dahin geäußert, daß damit der von ihm vor einigen Monaten prophezeite große Kladderadatsch vorbei sei. Andere find aber der Anficht, daß dies erst der Anfang der kommenden Aenderungen fei, und dergleichen die Löfung der Krisis mit dm Vorgehen deS Alcibiades, der dem Hunde den Schwanz stückweise abschlug. ES ist naheliegend, daß diese ErNennungen daS Tagesgespräch bilden und lebhast diskutirt werden. Namentlich die Ernennung PodbielSki's .hat allgemeines Aufsehen erregt und hat vielfach Mißbilligung und Kopfschütteln gefunden.' Selbst in offiziellen Kreisen scheint man sich daö Verwunderliche dieser Ernennung nicht zu verheimlichen, denn die augenscheinlich inspirirte Norddeutsche Allgemeine Zeitung" ist geradezu rührend in ihren Anstrengungen, die Ernennung zu begründen. Sie sagt: Bei einer so großen und vielseitigen Verwaltung sei eö sehr nützlich, wenn anstatt eines durch, den regelmäßigen bureaukratischen Gang der Beförderung heraufgekommenen Mannes, der von der Pike auf gedient hat, gelegentlich ein Mann, der sich auch in anderen Arbeitszweigen umgesehen hat, an die Spitze tritt. Diese Begründung" ist selbstverständlich so dürftig, daß sie schwerlich Jemanden überzeugen dürfte... Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß zwischen dem Kaiser und dem Reichskanzler eine Abkühlung stattgefunden haben muß. Daö Stöcker'sche Volk" will wissen daß der Reichskanzler sich entschieden geweigert habe, die Ernennung Podbielskiö zu unterzeichnen und ohne dem Wunsche deö Kaisers nachgekommen zu sein abgereist sei, wozu die demokratische VolkSzeitung" höhnisch bemerkt, daß er dieS vielleicht später noch thun werde. In noch weit höherem Grade aber giebt die Meldung deS ReichSanzeiger", daß die Nachricht von einem geplanten Besuche deS Kaisers auf Schillingöfürst, dem Stammschloß deö Reichskanzlers, unbegründet sei, schon deshalb zu denken, weil bei diesem Dementi geflissentlich vermieden wurde, den Titel Reichskanzler" zu gebrauchen. Auch glauben Viele in dem Umstände, daß der Ende Juli hierher zurückkehrende Reichskanzler sich Anfangs August allein auf dem Landwege nach Peterhos zum Besuche deS ZarenpaareS begeben wird, während der Kaiser den Seeweg benützt, ein bedenkliches Symptom" erblicken zu können. ES ist vielleicht zu weit gegangen, auch hierin ein Anzeichen für eine Erkältung der Beziehungen zu sinden, da sich viel eher annehmen läßt, daß der Kanzler der Seereise nicht gewachsen sein dürste, aber dje Conjecturisten sind nun einmal an der Arbeit und lassen sich nichts entgehen, was sich zur Bekräftigung ihrer Theorieen verwenden ließe tt Die faissonkrankhett, . . . j ' Wissenschaftlich und praktisch Znieressante Studien über Erkrankungen des Centralnervensystems Ul CaissonArbcitern theilt Dr. Hoche, Docent an der Universität Straßburg jn der neuesten Nummer der Berl Llsin. Wochenschrift" mit. Ex machte seine Beobachtungen beim Bau einer neuen eisernen Rheinbrücke bei 5iehl. In den ersten Jahrzehnten der Caisson-Tech-nik war die Erkrankungs- nndSterbeziffer der Caissonarbeiter ungemein groß. Bei dem Bau der MississippiBrücke bei St. Louis Ende der 00er Jahre erkrankten von 352 Arbeitern 80 lebensgefährlich und 12 . starben. Im Laufe der Jahre hat er Erfahrun, gen gesammelt, wie man den Schäden der Caissonarbeit begegnen kann. Die Borbeugungsmaßregeln haben sich bewährt. Ganz aufgehört haben die Erkrankungen aber doch nicht. Daß dem so ist, daran trägt mit wesentlich die Schuld, daß die Gewöhnung an die Gefahr die Arbeiter allzuleickt verführt, es mit den SicherhejtSittatzre geln nicht streng genug igu nehmen. Pies trifft aus die Kehler Beobachtungen Dr. Hoche's zu. Sie beziehen sich auf zwei Erkrankungen, die sich unter dem Bilde der Querschnittaffection

des Rückenmarks zeigten, bei der für

oen srnm das.yervorstechcndstc Zeichen die Lähmung der Beine ist. Die Tcchnik des Kehler Bancs war die jetzt allgemein übliche. Eiserne, unten offene Caissons von großem Umfang werden auf den Grund deö Flusses versenkt; durch Einpumpen von Luft wird das Wasser aus ihnen verdrängt und Raum geschaffen für die Arbeiter, die den Kies des Flußgrundes herausbefördern und damit ein immer tieferes Einsinken des Caissons bewirken. Auf dessen oberer Fläche ruht der steinerne Pfeiler, an dem während des Tiefertretens des Caissons immer weiter gebaut wird, so daß an dem Mauerwerk ständig über der Wasserfläche gearbeitet wird. Durch daö Vkauerwerk hindurch führt nun in den Caisson der eiserne Einsteigeschacht, dessen oberstes Ende eine luftdicht abschließbare eiserne Kammer bildet, die vier bis sechs Mann aufnehmen kann. Beim Beginn der Arbeit, die WSchichten von je acht Stunden eingetheilt ist. treten die Arbeiter zunächst in diese Kammer, in welcher der Druck allmälig auf die Höhe gebracht wird, die in dem Caisson herrscht; sie werden .eingeschleust",- nach Verlassen des Caissons verbleiben sie wiederum in der Kammer, aus der durch eine Oeffnung von 5 8 Millimeter Lichtung die gepreßte.Lüft langsam entweicht, bis der hohe Druck auf den Atmosphärendruck langsam heruntergegangen ist; die Arbeiter werden so ausge-schleust-. Zur Zeit der beiden Erkrankungen betrug der Druck in den Caissons 2ö Atmosphären; die Arbeiter befanden sich 25 Meter unter der Wasseroberfläche des Rheins. Nach den Aorschristen der Bauleitung soll auf je ein Meter Wasserdruck eine Minute Ausschleusen" kommen, so daß zur Zelt dieses hohen Druckes 25 Minuten langes Verweilen in der Schleusenkammer entsprechend gewesen wäre; vlese Zelt lsl aber wohl rnemals angehalten worden. Der Vorarbeiter besorgt das Oesfnen der betreffenden Vorrichtungen: die Leute sind begreifNchexweise ungeduldig nach achtstiindigem Aerweilen aus dem Fußboden.und so bat man zuaestandenermaken damals, als der eine und als der andere erkrankte, den Uebergang m den ge wohnlichen Atmosvkärendruck in 7 8 Minuten vollzogen. Diese beschleuntgte Ausschleusung" trägt dieSchuld an der Erkrankung. Die Arbeiter kommen dadurch allzu schnell aus einem Raume mit sehr hohem Luftdruck in einen solchen mit niedriaem. Es bleibt dem Organismus nicht Zeit zur allmallgen Anpassung an die veränderten LuttdruckverKaltnisse. Bei dem zu raschen Uebergange vom hohen zum niedrigen Luftdruck wird das ist das Wesentliche an dem Voraanae r im Blut und in sonstigen Gewebsslussigkelten Gas frei, und zwar vorwieaend Stickstoff, weniaer Sauerstoff und Kohlensäure. Die Menge des srelwerdenden Gases bestimmt Im Ganzen die Schwere der Erkrankung. Das freigewordene Gas wird inBläSchenform m die Arterien des, Centralnerven snstems mitaefübrt und ruft hier durch Verstopfung der Endäste der Blutgesatze Ernährungsstörungen und Zerfall hervor; neben diesem Vorgang spielt die Zerreißung des Gewcdes durch an Ort und Stelle frei werdende Gasblasen eine untergeordnete Rolle. Die Vertheilung der GaSblasen auf die einzelnen Abschnitte des Centralnervensystems ist zum. Theil vom Jufall abhängig; dagegen verdankt der mit einer gewissen Gesetzmäßigkeit auftretende Haupttypus der Erkrankung die dorsale Paraplegie, seineEntstchung gerade in dieser Form bestimmten gesetzmäßigen Eigenthümlichkeiten in der Anordnung der Blutgefaße des Rückenmarks. Auf einem Bauernhofe in Eichholz bei Finsterwalde stehen noch zwei Eiben, die eine in Hohe von 12 Meter und einen Stammumfang von 3.40 Meter, also einen StammDurchmesser von 1.10 Meter haben. Das Alter dieser Bäume wird auf 1500 bis 2000 Jahre geschätzt; sie gehören also noch der Zeit an. in der Eiben von den. alten Germanen gepslanzt ad gehegt wurden, damit sie ihnen das Material zu den Bogen lieferten. Zwe! junge Männer von Freetown. St. Charles Parish, La.. Namens Paul Jones und Philip Thompson, begaben sich auf die Alligatorenjagd. Während sie durch ein Gehölz gingen, entlud sich das Gewehr, welches Thompson unter dem Arme trug und die volle Ladung traf seinen Gefährten, welcher nach einigen Min'u-, ten starb. v- " , ES täut s i ch, Hood'S Sarsapqrlla zu gebrauchen. Bei reinem Vlut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungenentzündung, DiphteritiS oder Fieber. Hood'ö Pillen sind von den auSgesuchtesten Pslanzey sorgjästigg zube-reitet

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