Indiana Tribüne, Volume 20, Number 286, Indianapolis, Marion County, 3 July 1897 — Page 2

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l-!et3t:V -7 'r:'1 u?ch en Trilg 1 Zeni r-fr C-r. "k CctafiJ'.Xtseümt'B 4cr.tJ p:???. tr..t i-vutn J55cntlffccl 3 GtriJ tn 5?'??. ? ? va utzerhalh d trt ;-.:fi'ft f rrfrlSeitlBim W X itT. fnt?j tn llttsma StraZt. Jnd'Imsv!'.?. 2uli 1897. U 2Htft In belgische LlHt. i ' nviiteini Ärüss. Journ tufffntl;ri tonn U Haulleville, f inst ti c?nitusifii Journalisten Xilt'wl, tWcii bemerkiNswerthenAuss ilOer 1ie 'Deuten in Brüssel-. Diese: Ilüffat s'.il,rt v?r Auaen, wie d!e Dei:is!! ft& auf allen Gebieten in bei i'klgib.n Hn:tsiadt eine her v5:rg;ri.e itw'ma. errungen und s:5) einer: car.j;n lüttor'a.cn Organisv.:v.t, nud f'im lrtreffliche deutsche Q-3,H flMIJen taücn. Allen Dcutsck!?i?'g?t e zvX unterrichtet, an Üudii (ttöUni, sriVitfam, ordnungstulcnt, riJi:T:.i si.en sie vor keiner Änstre,iAr.z? jiuiic?, i;n vorwärts zu (c::nne55." Xu v Un deutschen Realchnffii Lefftiusen ausgeblldeten !uTii?i! Cne ;:fT:?n, um französisch zr la'Kv, r vu v'n'fftl, n::l englisch zu leinen, (rrgTand; sie suchen in guten 5iirrf! unterzukommen, wo sie yj?vi W!fifftTiÄ' selbst unter spott falrUx BZ'wgungen arbeiten; nach ,:,'.d r.'JÜ iteicei yte Sehslter; sie arfoifeii ü:iifr Z machen sich unentbihVA j?e cf!.sich selbstständig vXix A: Rinnen übernehmen. in unj.Unb ein großer Zhill de SVsrtwnteU in den Händen dir MyniMi:i v.nUr' englischen Fir itn, s? zb der cncrnfchc Handel am ai in omr ; in den trans SetWr.AtrM, vr. ?ar.üLna. in EKanahai, in Iczp.iN. 3i:ht?fn, Südamerika, XiriianiT von Deutschen tttitl Zu iwndfl;! Amsterdam, .f,'iV.v.:'.t ',:! Antwerpen ist von tcull:: )3 ufern E indrücklich beeinfliit; i:i 'rUlwifcn nehmen die deutfien jrfifiti r.v.i den ersten Nang ria. 5Tn0r.i und tir.er der ersten i$hn Ui Neu: teiittiS Industrie fjjljüt 55?r.tU iif k?ai,sche Industrie. 2Li? nefcc ntuäiie. d,?en Öriind Uti Ua.IM'tr-Htst ist. ist fast ein tVcstsvoI tilr DcursIand geworden. 2! Tlsch A'' isi jetzt viel frucht, barer terü -U fernst semeS Handels unb filmet fj-Tl-uHrtr, als durch seine h ?ro?.eu zu Vanle und zu 5?3-i$er. ;n c:rpn Nmstizen Kriege Isor en? i!c1! bewahren möge lh5)iU4 biwlfist t-irieziflotte nach dem E?ndr:?Ze- it Wer Aeste eine gewalVrti ffl'n. Xic Ursachen die se? näcZii u-;d .unwldersteyllchen Ä'''.l?z?uk?z ,zl dcütsckn EinslusseS fir.b: d?r llnUrr-:- die Erziehung und d? "-Tt, Ic Volksschulen sind i:a SJT.it beirrn d! enirseylenswertlze st!T is-5TB; i;? .fn lernen die Kinder Gct ksri,i? u?.d :e Behörde achin. lV:.t Uit3Tt;enste wird diese d? Myenschas! der ut ern?. i1'd?r Deutsche lernt striz 5?ös?,r. fcUch richtig befehku. .A??b'r.u? so heißt es an Gilr.f dis 'i'ssakes mit di-ser Ur??.'?'.t.' ?'?d mii dieser Erziehu in d-?'.i (????tarschultn. mit Vu.Ut rj&h.ivsiv Bildung den bek?'.mdik"?'e?!b r-i.ierickitkten Fach" u?:tttrZs.t "u'.'.d Zt netten das Gefhr.:!: der gkq.-Tltt-ärNgen Macht Tutsäk!:"? ??nd i--ner unvermeidlt ckcn Slfslc.? l.e?:? ' ?aN'.?le ?asfarela. ic orirCw;.. ugfrau von Or U&ni". sii? ;c- niinldu, dlt be kanntlich v?r kpfrozrjn Phalanx die i,i2'.: r?le 'rn zutragen hat unt ?M !:;ru i::.VrtVn weilt, 4st d::rch u::c y, Ct'ui verdrängt worden, li ?v u'yTeZ würdiger ersch?t. 25'.'?:: nlich die bewuhtc n Vltmarfch in s 'ijfl'Q fi; aus f-r?m-atfon der Gta cicvr..ra t-.'i c.Z.ewen BewunUrim örci''.b mit heiler Haut (i; tr: z-!:'7.;?ch:t ist, hat man eine iL;"?ri:c I-fru entdeckt, die in oller ii tc-.i tlamp gezogen vcax und tret Äunden in einm r':?zlkazareth liegt. ?ki efiTn? jus ÄtZn ist sie eine yr.'Vci-c" Wffarela aus Messen?, ci? i?7,'.Bruder Georg in l-rm ih-ri'-ii'o e:f starditsa wohnte. & 13 m it?t$ ctj-ii), bildete der Mrj5-:t c'r.a 'jjTfiiCTiWt und sprach cin? "37f ;;::r c?-Vjffter: Ich ziehe vr:rtvf, Ueifcc Du hier, -yütc tA ::rj: f5hie das Schuhfef jd;i"ft wifc?. 'ittciiint aber ver litcv?c 'irr 2z:cif zu begleiten. f,T3 frj N'ss: mit den ZaruOijsn itnt .tjT?n' ."ch::hMrk. geschehen, l'H rvfi Ä:rc!h gearbeitet 2'0?w t!t il cft .Bruder entgegen. Die in:f t alh; sie wollte ta3 vs&tü c: tif freiwilligen jcruppTS irrä ar..Trj versanken und fc!e TTir.ur3 Ux iiiiLlassen. Und .fa c?fiMs 5. '2-srr.;: sich Kathaine.i5r kc??'7 .ar ci1?hneidn, zog MänncrlkZder arr, zZsnete sich und ghvjrsil C?rr,5 Sri'.der unter dem Saxr. tllefca ri?t ux ischaar an die Tren.K. irr.-r.d ttrmuthette in dem frischen, jUtfer. ntzrteZ (Irregulären) ein S?-:iC u.nd AlekoS' tüchlige H'.Ul'q irgend des Feldzuges . schkoz, de? - euch völlig aus. 3a3 Mäd-n'tro d;n clnstrengun. gn hr Mrschö im Gcfticie gleich zfatvt 5)5an!f i'2h.n (ttt den Gefechten r?n Lo'Ti, 'fneT', ?ele. ChatziXan nd.aawsi ifcci! und t'ödtete ilrlen; frleX C-K-vfTcriden davon und lindift !5?cf'.!:t c'i irie jeder andere IliitarteS. .M die Schzar sich nach -NLZz.ze Z.zrissa dem CorpZ Tiis ?es.!;.'?7i T;stfe und unter seiner -i.i i:: d?r b0I1 .r;tkalz Ir, fand der (5omzJTideur f?. Wesenheit, dem Wezrg 5Sai?! -sc-Iilber, die unge ZI'önl Uffz'ch?ockenr.lt und üBTin iÖM-

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Ctttn QmJtttä 5A? öttxng tü A rrf rneTA yervrrziiyen. er 'cuzik y. fc kochten drei rftfat k?aln, die ry, ta den Oöeischenke? drangen, der Zriegerischen Lausbahn Katharlnes ein dorläusigeS End. Länger als zwei Wochen trug (eorg die veiwunvete Schwester auf seinni Schultern durch die Schlupfwinkel der Berae. lim sie vor den Türken zu reiten, und brachte sie schließlich in das Lazanth den Lamia; dort erst wurde ihr wahres Äeschlecht dem Arzte entdet. Trotz dr männlichen Tlaten. die sie verrichtet, verkuanete Katharine von nun an ihr weibliches Zartgefühl nicht mehr, und alö sie auf einem Verwundetenschifs nach dem Piräus übergeführt wurde, bedeute s ihr Antlitz mit einem Tuche, um sich vor den neugierigen Blicken Menge zu verargen. Sneipp nnd WSrie'kt'frn. Die Nachricht vom Tode des Ps.'?rerö Kneipp hat nicht nur die'edentunq der Todesnachricht eineo vielgelanntcn Mannes, sondern sie ientt auch das Augenmerk auf d'e eigenar tige Schöpfung des HeilkünstlerS von Wörishofen. Ob nun das Kneipv'sche Heilsystem sein Ende erreicht dat. oder ob es weiterlebn wird, jedenfalls ist es von Interesse, zu hören, wie man in Wörisl)ofen bei Kneipp teste und wie dieser mit seinen Kranken vertenrte. Ein Augenzeuge schildert das Men in der Wörishofer Anstalt wie folqi: Ein Dorf im eigentlichen Sinne ist Wörishofen seit einigen Jahren nnlft mehr. Es hat sich nach allen Seitell ausgedehnt, neue Viertel mit leichtgrbauten Villen sind entstanden, aus ein -zelnen Gasthösen sind ansehnliche i : tels geworden, ein massives lZlubhauS. ein großes Kinder - AsNl, ein Asyl für Lupuskranke. ein Museum arl'," mit Gemäldegalerie und drei grosze V.deanstalten mit Dampfheizungen. 50andelbahnen und allemEomsort sind nach und nach auö der Erde gewachsen. Ein ungewohnter Anblick ist für je' den Neuangekommenen, dafc alle, Männlein und Weiblein, barsub w offenen Sandalen, die die Zehen frei lassen und nur die Hacken durch eine Kappe schützen, herumspazieren. Die Barsüßer sind aber nicht etwa Mris, hofener Kinder, sondern die Eurgäste. welche die vom Prälaten angeordnete Eur befolgen. Dieser begann jede ur ausnahmslos mit der VerordnnnF Ul Barfubgehens. Man kann das Barfußgehen recht gut ein Zugpflaster neunen. das alle schlechten 2tofft in die Yüßc zieht und von da ausleii?!, schreibt Kneipp in seinen: Testament". Ein ästhetischer Anblick sind die vielen barfüßigen Menschen nun gerave sttl' lich nicht. Alle Sünden der Sckuster werden hier öffentlich zur Schau getragen, und unsere Romanschreiver würden vielleicht nicht so häufig entzückt von den kleinen, reizendei, Jüß chen ihrer Heldinnen sprechen, wenn sie die unbekleideten ffüßchen der holden Weiblichkeit in Wörishofen gesehen hätten. Sicht man die rosigen und frischen Gesichter und senkt dann errothend den Blick, dann fällt Einem unwillkürlich das Dichterwort ein: Dort unten aber ist's fürchterlich!" Werden im Dorfe selbst Sandalen getragen, so werden diese, sobald es au dem Dorfe hinaus in den nahen Waiv geht, ausgezogen, und es wird völlig bnripi über die Wiesen marschirt. Kommt ein ZleinesWiesenbächlein oder eine Pfie. so wird schnurstracks hineingestiegen, die Herren mit aufgekrempelter Hose, die Aamen den Rock bis an die ruie emporgeschllrzt, und lustig darin derumgeplätschert. Aber man möge nun nicht hierbei danken, daß die Scham auch nur imEntserntesten verlebt wird. ES ist ländlich, sittlich. Jeder ist mit Eifer beim Werke und achtet kaum aus den Anderen. Eine hochaufgcschürzte Dame erregt dort nicht mehr Äufmerk' samkeit, alS eine decolletirie Darn5 auf unseren großen Bällen. Im Juli sind ungefähr 45.000 Fremd in Wörishofen, und es gibt wohl kaum eine Nation der fünf (rbtheile, die dort nicht vertreten ist. ? meisten senden Frankreich und Eng land, auch Amerika ist stark vertreten. In den Morgenstunden, wo vor d?Curhause dcl lebhafteste . Treiben herrscht, schwirren alleSprachen dur.'b emander, so dk d Beyanpuma. Wo rtshOfen sei cw internationales 'rf, nicht neerechtigt erscheint. Da? l?iirhauS tft ausschließlich sür die aeistllchen Herren bestimmt, die dort r.i n nem sehr mäßigen Preise Woknunq und Beköztigung smden. Die Oekvnomie des Surhauseö wird von einer Abtheilung der Barmherzigen Brüder" besorgt, mit AuifchluK !edr weiblichen Hilfskräfte.- Die Brüder besorgkn die KUche. Aufwartung, kurz AlleZ. it backen Brot, ziehen Gemüse m mm Garten und verstehen aanz vortrefflich zu kochen. Aber nun zu Kneipp selbst. . Welche große Verehrung und welches nner. schütterliche Vertrauen er bei seilten Patienten genoß, kann nur beurtheilen. wer selbst bei ihm gewesen ist. Jedes Wort von ihm war für seine Patieuten ein Evangelium, eetne äußere Unlike the Rest of Them. Dr. jolm W. Luü's Till are fOTereign remedy; they aro not likn onllnary, cathartic pills that violcntly pur Hie howels, tut tliey posies.s ppet ifir, curativo iwwers, wliieli etimulalo tlie slomach, liver, bowcls aml kUlney, Rivicg them vitalily,tone and Iicalthsal tetion. "I liavo uaed Dr. Bull'a Till for livrr, kidney and stoinach diseasesi, and fbund tliat they are tho best and ire?t eure for ihc-so ailmcntf. I keep Dr. Bull'a Tills in tho Iiomc year in nd out and my wiso can uot praic tlcm cnougli. Otto Korschcl, 1401 W. Maiu St., Laporte, Ind." Dr.john W.BnU'fl rills (sixty in a box) cost but 25 cf uts; trial box, 10 centa, nt all dealers, or by mail. A. C Meyer & Co., Baltimore. Md. Bew&reof imitations, , Ru haben btl : John D. auld. 201 Jndiana V,. I. LZ. Vrysn, JZinei, . Jaikfcn CMirt,

Erscheinung Yatk ctnx3 Yrwurdtges und Mildes, adn sein Züuz mit dek kräftigen Nas und den unt fca du schizen Augenbrauen lebhasten und durchdringenden Augen drückten einen festen Willen, ein unerschütterliche Energie aus. Seine Figur war groß, kräftig, trotz des hohen Alters ungebeugt, und wenn man nicht unter dem Kapsel die schneeweißen Haare gesehen dätte, so hätte man ihn sür ewen Sechziger halten können. Er trug den langen. bis auf die Füße reichenden Amtsrock und schwarze Strümpfe in Sandalen, doch ging er zu Haus stets barfuß. Kneipp war einer von jenen selbstgemachten Männern, die AlleS. waö sie geworden sind und erreicht haben, nur ihrer eigenen Krast verdanken. Viö zum 20. Lebensiahre war er Webergeselle. immer vom hrihm Dranae erfüllt, vorwärts zu kommen. Ein Landpfarrer wurde auf ihn aufmerksam, er begann ihn zu unierrickten, und der Webergesellk fing mit 20 Jahren an. Latein zu lernen. DaS Wenige, waS er sich pfennigweise zu seinemStudlum e?art hatte, verlor er bei einem Brande des väterlichen Hauses, aber den Muth verlor er nicht, er besiegte alle Schwierigkeiten und wurde zum Pfarrer ordinirt. In den fünfziger Jahren fing er seine ersten Wassercuren an. Das Dorf, in dem er als Pfarrer lebte, hatte keinen Arzt, und wen seinen Pfarrkindern etwas fehlte. so klagten sie, wie wohl auch anderswo. dem Seelsorger ihre Noth.. Allmälig befaßte er sich eingehender mit dem Studium der Wasserkuren, und einige glückliche Heilungen ließenseinen Nuf nach außerhalb seines Dorfes dringen. Aber noch vergingen Jahre, ehe Kneipp's Name nur einiaermaßen bekannt wurde. Ich habe vie Leute nie aufgefordert, zu mir zu kommen sagte er oft, sie sind ganz allein gekommen." Die kisten Curgäste wurden von den Bauern nur widerwillig ausgenommen. In der Waschküche des Pfarrhauses wurden sie von Kneipp selbst mit Güssen behandelt. Aber

bald wurden die llurgäste häufiger, pjt Ballern erkannten schnell, daß hier mehr zu verdienen sei, als mit ihrer Felder - Bestellung, und das erste prt mitive Badehaus entstand. Heute gibt es in Wörishofen kksnk armen Leute mehr. ' -' - In dem oben erwähnten Eurhausp dielt Kneipp, so langt sein Zustand eS llaubte, Sprechstunden von 912 und von 2 -4z Uhr ab. Es ist bekonnt, daß Kneipp seine Praxis völlig unentgeltlich ausübte und für sich selbst keinen Pfennig nahm. Er hatte utonen erwerben können, wenn tt weniger großherzig gewesen Ware. Im Sprechzimmer saß der Prälat in der Mitte eines langen Tisches, ein barmherziger Bruder zu seiner Nkch ten. und notirte die Verordnungen in dem Krankenbuchlkln. Kneipp gegen über hatte einer der vier Badeärzte sDoctoren der Medicin), der sich je doch ziemlich passiv zu verhalten pflegte lind mehr als Dttoration diente. Platz genommen. Die vielfachen Angriffe, die Kneipp von ärztlicher Seite ersah ren. veranlaßten ihn, zu dem AuöHilfsmittel zu greifen, seine Verordnungkn anscheinend unter ärztliche Controlle zu stellen. Die übrigen Platze am M ische waren stets von srem den Aerzten besetzt, die gegen Erlegung von 20 Mark in die Armenkasse den Verordnungen des Prälaten bekwoh nen durften 'und sich häufig Notizen machten. Ztx Andrang zu den Sprechstunden Kneix'p'.z war stets sehr styrk. In der auplsinson fertigte Kneipp täglich ein paar hundert Patienten ab. Der Die i'.er ließ immer sechs bis acht Personen aus einmal, nach der am Morgen im Krantenbüchlein aufgedruckten Num mer, in das Sprechzimmer ein. Bei den Eonsnltaiionen fehlte eS oft nicht ein humorisiischen Scenen. So be tonte eine Dame' wiederholt, daß sie die lraf,n so und so sei. Der Prälat unierbrach sie und sagte ihr in seinem breiten, schwäbischen' Dialect: DaS iscbt mir ganz egal, ob Sie ä Gräfin sind oder ä Dlfnschtmadchen. Einer anderen Dame, die gepudert erschien, sagte er: ..Wischen Se erlcht mal das Mehl vomGesichi ab," wieder einer an. deren, die über Brustbeklemmungen klagte: ..Da lscht blos der Teufelspan z?r dran schuld." Ein, Ermüdung schien der Prälat bi? zu setner Erkrankung nicht zu kennen. Nach der Messe, die er früh um k Uhr las. trank er Malzkaffee nnd arbeitete an seinen Büchern bis zur Sprechstunde. Nach dieser aß er zu Mittag und besuchte das Kinder-Asyl, um dort Verordnungen zu geben, dann hielt er wieder Sprechstunde, an die sich ein Vortrag sür die Eurgalte schloß, der bis um 5j Uhr dauerte. Nach dem Abendbrot plauderte Kneipp noch ein Stündchen, meistens im Kreise der Geistlichen, oder arbeitete noch em wenig, nm sich um 9 Zllhx zu Bette zu begebeil. Sehr viel wird in Wörishofen füx d,e ärmeren Eurgaste gethan. Wer nachweist, daß er nicht im Besitze der nöthigen Geldmittel ist. erhält die Gusse lind Beköstigung entweder ganz frei oder zu sehr niedrigen Prisey, Die neuen Bauten, wie daö EurHau5, das tehr große Kinder - Asyl, das LupuS - Haus, sind von Kneipp lediglich durch freiwillig gespendete Beiträge und aus dem Ertrage seiner Bücher ausgeführt worden. Gewöhnlich gab man in der Sprechstunde, wenn man sich die Verordnung holte, einen freiwilligen Beitrag. Aber nie mals nahm Kneipp denselben an, ohne sich vorher über die Verhältnisse des Gebers orientirt zu haben. So legte ein junger Mann fünf Mark auf den Tisch. ..Waö sind Sie?" fragte ihn Kneipp. Student," erwiderte Jener. Ein Student braucht sein Geld entschied Kneipp und drückte ihm das Geldstück wieder in die Hand. .Kneipp hat sich durch seine der Mildthätigkeit gewidmeten Bauten. nter denen das LupuS - Haus zu den seaensrelmtten aeßon. ein Denkmal jc

fetzt, .dauernder 'alS Uts. Er Oat au3 nem unbedeutender!, von der Welt abgelegenen Dorfe eittnr der besuchiestm Eurorte gemacht, die Bau. ern. seine Pfarrkinder, sind zu einem behaglichen Wohlstande gelangt. Viele geheilte Patienten sind dort geblieben und haben eine lohnende Beschädigung gefunden. Bon Jahr zu Jahr dehnt sich Wörishofen aus, und wohin man blickt, sieht man Schaffensfreudigkeit

und Zufriedenheit. t Die VZövtnvon tttal). Sentimentale . Gesüdisvu eiet ac hört gerade nicht zu den in besonderem Grade entwickelten Eigenschaften der souveränen Bewohner unfereö grohen Landes, viel eher kann man ihnen brulale Dietätlosiakeit zum Borwurk ma Äsn. Ausnahmen bestätigen natürlich die Liege! und zu diesen gehört die Pietät, mit welcher im Staat Utah die MLven behandelt werden. Diese hatte zur Folge, daß vor beinahe 50 Jahren dte Legtölatur des Damaligen Territoriums ein Gesetz annahm, welcheö daö Todten einer Möve mit einer schweren Strafe bedrohts. Tbatsäch lich hätte e3 dieses Gesetzes zum Sckuke dieser Vögel kaum bedurft, denn ohnedies hätte kein Landmann feine Hände mit Movenblut zu ve stecken gewagt. Und dies ist darauf zurückzuführen, daß für die ersten Ansiedler von Utah die MLven eine ähnliche Rolle spielten, wie die capiiolinischen Gänse sür die Römer. wenngleich dieselben sie nicht vor der erntcytung purco rfikgercye tf?jnt bewahrten. (58 war im Jahre 1848, im zweiten Eommer nach der Ankunft der ersten Mormynenpioniere. Unter Ueherwin dung ungeheurer Schwierigkeiten und Gesahren hatten die Heiligen" ihren Eroduö nach dem fernen Westen r werkstelligt und unter nickt geringen Entbehrungen hatten sie den ersten hinter in dem Lande verbracht, daß sie, Dank ihrer rastlosen Energie, aus rvrt c r l . I ' HJ j einer lumomn in inen miauen va? wandelten. Tim Anfana des SomznerS waren, die Aussichten' für eine xejcye rnte susgezeicyntt unv Mir froyer Zuversicht blickten die Ansiedsex in die Zukunft, da die Felder ihnen Subsistenzmittel in Hülle un Fülle verhießen. Da nahte sich etne dro fande Himsuchung in ungezählten Myrtaderz pon 'schwarzen, gefräßigen Grillen. Djs Thtyrt kgmfn von den Bergen' auf die üppigen Felder om Salzsee und tn den benachbarten Tyalern und ihrer Gefräßigkeit sielen alle Halmfrüchte zum Opfer. Verzwet felnd mußten die Ansiedler dem um heimlichen Zerstörungswerk zuschauen, denn sie waren außer lstande, dze UN' heueren Schwärme der gefräßigen Thiere zu vernichten. Aber die Furcht vor einer drohenden Hungersnoty war eS nicht allein, welche die Mormonen mit Angst und lSchrecken erfüllte, denn sie hielten die Hejmsuchung für ein ' . , je - i r t . . t ßoiliicyes ocrajgcncDi, oas wegen ir endwelcher Missethaten über sie der hängt wäre. Als die Noth am höchsten war, kam unerwartete Htlse 6nd djese brachten Moven von der Uste des Stillen Oceans. An einem schönen Morgen erschienen am westlichen Hort zont ungeheuere Schaaren von Möven, pie von Zeit zu Zeit den Salzsee zu pesuchen pflegten. Die Vogel fielen puf den wjt Grillen bedeckten Feldern ein und thaten sich an diesen Thieren k. rr . r r. r i t i 4. rnii einer esranigrel!, oie vas erz der Ansiedler erfüllte, gütlich. Vom frühen Morgen dlS zunz spaten Abend dauerte dieses merkwürdige Birnich tungswerk, bis die Möoen schließlich fein Futter mehr fanden und nach dem Ocean zurückkehrten. Die Freude der Mormonen kannt natürlich keine Grenzen; wenn ihre Felder auch bedeutenden Schaden gelitten hatten, so blieb ihnen immer noch eine Ernte, die xezch genug war, um alle Sorgen um die Zukunft zu verscheuchen. Das drohende Verhängniß war Y?n dem tungen Utah abgewendet und aus Dankbarkeit nahm bald darauf die Legislatur das Gestk an, durch welches das Todten von Moven bei stren ger Strafe verboten wurde. Seit dem Jahre besuchen die Moven regelmäßig tn großen Schaaren die Ackerbaudlstricte am Salzsee. ßvennglnch sie niemals wieder in so ungeheueren Schwärmen erschienen sind. wie damals. Dte Vögcl fühlen sich offenbar vollständig sicher, denn ohne Scheu folgen sie dem pflügendenLandmann, um sich in den frisch aufgcworfenen Furchen an Jnsecten gütlich zu thun: ja sie sind nicht selten so zutrau? lich daß sie sich mit der Hand fangen lassen. Feldsrllchte fressen sie nichr, sondern nur die dem Lanvbsu schädli chen Jnsecten und darum erkennt dex Farmer in ihnen seine besten Freunde. Auch ohne ein Gesetz zu ihrem Schutz denkt kein fifarm fn Utah daran, eine rm . . iifii zvlvor zu rovlen. Der Marine . Krieg. rath in Rochesort verurtheilte die Ma rlnk Infanteristen Vilette und Bl. vin, W sich thätlich an einem Votg: lebten verartiten datten. zum ore. Blövin hatte in der Kaserne dem Eor poral Poizel einen Stich mildem B' jonett zu versetzen versucht. Obgleich Vllejte Poizel hierbei an der Kehle zu Boden htesj, war es dem Eorporal gelungen, den Stoß Ml per Hanv avzu wenden. Mis zwei Revolvern und Dynamit bewaffnet betrat der' Gerber Joseph Vrachanzcr in Madison, Ind., die Office der County Eommissare und begann sofort aus pen EpuntN'Assessor Willis Ryker zu schießen. Die Kugeln fuhren Ryker dicht am Kopfe vorbet. und ehe der Mann überwältigt werden konnte, hatte er zwei weitere Schusse abgefeuert. Hatte Vrachan zer Gelegenheit bekommen, das Dyna mit anzuzünden, dann wäre das ganze Gebäude in die Luft geflogen und jede Person in Zdern Hguse getödtet worden sein. Der Mann wurde gefesselt und in'S Gefängniß gebracht. Der Unglückliche lebt im Wahne, daß er fortwähxmd von Räubern verfolgt wird.

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Dfadftcust aus ba &$ ULt U. Trusts UUffe sich to New Otleans, La., finden. Dort haben 10 Negergemeinden ihr Eigenthum der Verwaltung der 6hu-rch Debt Liqui. dating Company" übertragen, um die auf ihnen lastenden Schulden abtragen zu können. Ein Mann, dr als 10 jäh. riger Knaty in dem Kriege von 1812 die Trommel geschlagen hat, lebt heute noch in Danbury, N. H. (Zleazer Smith dies ist der Name deö Veteranen wurde am 10. Mai 1793 in Grafton, N. H.. geboren und erfreut sich heute noch bemerkenswerthen Wohlseins. Als im Jahre ISU der Krieg ausbrach, wollte er sich dem Heere anschließen, doch wurde er.wegen seiner Jugend zurückgewiesen. Sobald er das 10. Lebensjahr erreicht hatte, meldete er sich trotz des Widerspruchs seiner Eltern abermals als Yreiwilliger, und ntmmchr wurde er angenomwen, um als Tambour Verwendung zu finden. Ein Mustergatte scheint der Farmer R. S. Eunningham in Slippery Rock, Pa.. zu sein. Der Biedermann wurde auf Veranlassung seiner Gattin verhaftet, in deren Bett er eine Schlange und Kröte, beide lebend, gesteckt haben soll. Vor einiger Zeit legte Eunningham k?J eine hübsche Haushälterin zu und suchte sein Weib zu bewegen, in die Scheidung zu willigen, doch er fand mit diesem Ansinnen , keine Gegenliebe. Darauf strengte er selbst etne Scheidungsklage k:' . ? . 4.. l an, tue yrcuicg aogervleien rouroe, uno zetzt versucht er die Frau mit chlangen und Kröten aus dem Hause zu j . 4. !- tl . , Uranien", äDf.pcn3 vursie lym woyl uvel bekommen. Mit Achten lang" hat der Sportömann Lawson N. Füller dte Aufmerksamkeit aller Pferde- und Fahrverständigkn in New Jork erregt. Er legte mit L Trabern die Meile in 3.18 Minuten zurück. Füller hatte )ie Thiere vollauf in der Gewalt und uhr mit jhney wje mis Zweien. Er machte die Pferde, 'vor einem 8sitzigen Wagen gespannt, von seiner Farm in Vermont, undstott, wie es angenom men, in 3.20 Minuten, legte er die Meile in der oben angegebenen Leit zurück. Er gab an. zivei schlechte, lahme Pferde unter den achten zu ha ben, und hofft, die Mrifc schließlich in wenige? als 3 MZnl.,ten zurücklegen zu sönnen. Die Letstung, ßcht Traber tm Zügel zu haben, ist jedenfalls bemerksnswerth. Onkel Sam muß mehr Theerjacken haben, um seine prächtigen neuen Kriegsschiffe bemannen zu konnen. In der Brooklyner 7s am? Jcrrd liegt daö neue Kanomndoot Helena; es kann nicht in Dienst gestellt werden, da keine Matrosen auf Lager" sind. Der Annapvlis" fehlt ebenfalls die Mannschaft, und mehrere andere ahrzkstgr haben nicht genügend Leute nrt Anrh , 11m hl Oüf in hMttn W" w . V. VMIV Qt lassen, sich als Matrosen anwerlen zu lassen. Hat der Marine-Sekretär angeprdnet, daß von jetzt an solchen Matrosen, welche 0 Jahre gsdient, Haben, töorzug bei der Anstellung in der Navy garv gegeben werden soll. Bisher war eine Dienstzeit von 12 Jahren nöthig gewesen. Nach zwanzigjähriger Dienstzeit sind die Seeleute pensionsberechtigt, tta'umvoneinem anderen Zweige der amerikanischen Industrie r . Y . if ? 1 . r t lno in veryallmnmamg lllrzer o befriedigende Ergebnisse im Aus-and-Gescbäft erzielt worden, als seienö'der Bicycle-Z?abrikanten. Dank seiner besonderen Eigenschaften, zu welchen vorzügliche Qualität, Leichtigkeit und elegante Form gehören, hat sich das amerikanische Bicycle in allen Theilen der civilisirten Welt so gut eingeführt, daß die Nachfrage darnach sich in schneller Weise steigert. Die neuesten Ausfuhr-Statistiken liefern xafüx ein beredtes Zeugniß. Danach bewerthete sich dxe Bicycle-Ausfuhr der Ver. Staaten für April d. I. auf. 51. 117,824, gegen nur $330,900 im gleichen Monat des. letzten Jahres. Für die zehn ersten Monate des am 30. Juni beendeten Fiskal-Jahrcs Z 890 97 sind an Zweirädcrn und Awelrud.Materialien für $5.283.000 zur Ausfuhr gelangt, gegen nur N,000.000 während der gleichen vorjäh' rigen Zeit. Die Hälfte dieser Ausfuhr entfällt auf Großbritannien und seine ßolomen, aber auch Deutschland und Frankreich smd gute Abnebmer. Aucy vas Vurcyo rennen pon Frauen und Männern hat mitunti seine guten Folgen. Manche Männer freuen' sich insaeheim, weny ihr? Ehehälften sich unsichtbar machen, unh die wenigsten grämen sich über derartige Vorkommnisse in ihrem häuslichen Leben. Neu ist allerdings der Fall, daß ein Mann und eint Frau, deren Ehehälften miteinander durchgebrannj sind, sich kennen lernen und an ewan? der fo viel Gefallen fipden, daß sie zu beirathen beschlteßen sobald sie den durchaebrannten Gatten auch auf ge? setzlichem Wege loS sind. Carl Holze en in j cr. mann, von vio. m uner ve., Vrooklyn. meldete der dortigen Poli zei, daß feine Frau und seine 5jährige Tochter vermißt werden. Da ein derbeiratbter Mann Namens JenerS von New . Jersey - Ave. ' gleichzeitig verschwundem war. setzte er dbiaus. dak fune Frau mtt Jeners aus und davon . ... ,. ,.,k.. ä gegangen wäre. Ä)ie Polizei lonnie VolzcmZNN Nlcyl vcyltilirq ,cin, oa u durchgevranntt ; Frau sich offenbar j i Tt W . 1 außeryalv ves Vlaa,eo ve,lnz.. yoi mann war indessen nicht faul und suchte Nrau JenerS auf. Dieser Tage ,rschjkN er mit ihr. Arm in Arm im Poltzetgertcht zu i5ltzavety. w. A., wohin er sich auf der Suche nach dem durchaebrannten Paar begeben hatte. Weder er noch Frau JenerS schienen j . sA t ti 1 i. icc.fc!;! VX) uoer vzn xmiui lyiit viiycuincu konderllÄ zu grämen. Sie iUiUm dem Polizelchef mit, daß sie im Be grisfe seien, Klagen aus absoluIeSchel duna aen ibre Ebehälflen anhängig zu machen und wieder zu heirothen. so bald dlk Gerichte die Scheidungen be

pilligt'n ,

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Bet ein, efuch der Danziger Werft redete Kaiser Myelm den Schlosser Bonneiain französisch an. der als sranzlvsischer Kriegsgefan gener im 79er Krieg nach Danzig kam und dort ein neueö Heim begründete. Bonneiain wurde zunächst bei Saarbrücken durch ein Kugel, die seinen Arm durchbohrte, verwundet, machte dann die Schlacht bei Gravelotte mit und wurde dort durch einen Granatsplitter an dev Schulter und am Betn schwer verwundet. Er verlor, wie er erzählt, nach der Verwundung da B loußtfein; als er wieder zu sich kam. befand er sich auf einem Strohlager, in deutscher und französischer ärztlicher Behandlung; er wurde dann alS Kriegsgefangene? nack Deutschland ge bracht, kam nach verschiedenen Stadten und schließlich nach Danzta.- Nach seiner Wiederherstellung erhielt er die Erlaubntß in Civilkleidern aehen und in der Stadt arbeiten zu dürfen. B. lernte dort, wie er sich ausdrückt, hübsche deutsche Augen kennen, und jetzt entschloß er sich, seine deutsche Braut nach einem Jahre zu heirathen und in Danzig zu bleiben. Dev Mann ließ sich dann als Preuße naturalisiren und ist seit 21 Jahren auf der kaiserlichen Werft als Schlosser beschäftigt. In glücklicher Ehe. der 10 Kinder ent. sprossen sind, lebt er mit seiner vov 23 Jahren heimgeführten deutschen Gai iin. - . ' DaSpreußischeKriegsmlnistertum. das den Bettauf des Fe ft.... .b ;:i.f o v. ! . c i n , ,.u.,ggulirls Dti toiaoi anci kanntlich nur ein Theil der Festung Mainz) zugebilligt und auch die Baufreiheit auf dem zu erwerbenden Ge bieten zugesichert hat, beabsichtigt, die Festungsumwallung der Stadt Mainz zu veräußern. Sobald die Stadt Mainz gewillt ist. die Umwalluna an zukaufen, ist das Kriegsministerium zum Verkauf bereit; der Stadt Mainz wurde bereits em Theil der Umwal lung zum sofortigen Ankauf anaeba ten. Wenn städsischerseits vorerst von finkm solchen Anksus abgesehen wird, in ! in fcla . Kn rz!.tt.r v tvf. Vi III Wl I IllUllltUCIItWUlCdl. I V. t. r m i ' Ulk Nlcyl auein ven viniaut ves Ter ! r c . rams, ,onoern aucy vie pianmakige Httstcllung eines solchen Gebietes erJnPrintipohatsichdie. oorr zum sommerausenthqlte befind liche Tochfcr yes in der Verbannung in leppo lebenden ehemaligen Oberuaumeiiiers des Sultans Jzzet Pa scha. ein 2ljähriges bildhübsches Mäd chen, durch einen Revolverschuk ent '.M griff, um aus dem Leben zu scheiden: ..MHitwiittiii sl1 .ikk .. o w n .t 'r Jr . bisher wählten die Türkinnen stets den Tod durch Ertrinken. Die Verstorbene hatte in Paris ihreErziehung genossen, wo ihre Mutter, eine Tochter des Egypters Mustapha Fasyl Pascha, vor einigen Jahren starb. Sie hinterließ t.R..Y4 ... - 'u l vtiiKu s?yKivcH, eine an vie uvrezie ihres Vaters gerichtet, wäh rend das andere für den Sultan be stimmt sein soll. Zur Hundertjahrfeier in dee stsatlichen Fortbildungsschule zu Samter in der Provinz Posen er--f-X.1. V . r. u;icn oer VcyuumacyerlkyrllNg ranz Woltrznski in einem auffallend schlech len nzuge. a angenommen wurde. daß der Schüler in demonstrativer YiDncrjt gekommen sei, gelangte der Fall zur Anzeige und Woltynski wurde darauf in eine Polizeistrafe von M. genommen. Infolge erhobenen Widerspruchs beschäftigte die Sache das dortige Schossenaericht. Der An geklagte wurde der uebertretung be festend den Besuch der Fortbildungs chule schuldig befunden und zu 10 Mark Geldbuße und den Kosten ver yf i r r urincur. erl.eive cuuier war zur Feier des . Kaisers - Geburtstages ebenfalls in einem auffallend schlechten Anzüge erschienen und trug an der linken Rockklappe eine Nadel mit dem Abzeichen der polnischen Turnvereine, JnNagy-UdvarbeiDe-vreczin fand e:ne Versammlung socialdemokratischer Feldarbeiter statt. die mlt blutigen Zusammenstoßen en dlgte. Der Oberstuhlrichter ließ einige Rädelsführer wegen aufrühren scher Reden aus das Gemeindehaus nnren, woraus sämmtliche Theilneh wer der Versammlung tn das Ge metndenauS emdrinaen wollten. Als die Gendarmerie dies zu verhindern suchte, ertönten aus der Menge Rufe: Clever mii oen zerren l Clever Mit l f l rn , l m . w rn t . . i c i II ren uoen: Clever nin oen nelcyen: Zugleich flogen Steine und Holzscheite. die beritteiren Gendarmen wurden an-1 T&XJSk rtttrV nftt b? UfiTlAr sHnrmn I zweimal Feuer in die Menge, wodurch zwei Arbeiter gelobtet und mehrere I andere erheblich verletzt wurden. Die I Tumultuanten zerstreuten sich erst, als I aus einer anderen Ortschaft Genpar-1 merieverstarluna eintraf. Me man es macht k föUTen Sie eine Rfatäe oder ein emSK. licheS Wasserala mit Urin und lassen Sie es vierundzwanzig Stunden stehen ; bleibt ein Satz, so zeugt da von einer Krankheit

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beit. Qil ftrtt? IT!i lTfS 4,,-. ! V? J T fcwlv Vjj WVfr WUUlli zen im Rücken ttt ebenfalls ein eicben. dak Klieren uns löje rn linoronungimd. Was ifttti tan dagegen T tn' t . . ' Ein Trost ist es zu wissen, daß ?. ilmer'g Swamp'Root, das große Nieren.Heilmitkek) Schmerzen im Rücken, Nieren, Leber, Blase mt o Wa seryauens und brennenden! Schmerz beun Wüsseplass. Z; Folgen, die I vurcy den Genuß von Liquören, min litt Bier entstehen und entbebt Sie der unanäe Nehmen Rotbwendigkeit mährend der Nacht okt durch Wasscrandranaaufsteben'u müssen. eiiüifet unbbu6worbenfItfheir!Hnrl Smamo.Rööt Ml lich öld ein. es ist be, SK. KÄ. ZS c)0c und kl. tt) verkauft. Schreiben Sie um Ä.' und wenn Sie Ihre volle Adresse an Dr. umer o., ngyamron, N. y., ,enven. sä wird ?lfmen kk,eS tret hnrrf Ki I sandte Wte VaÄrm Tü7

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