Indiana Tribüne, Volume 20, Number 286, Indianapolis, Marion County, 3 July 1897 — Page 1
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Editorielles.
Im Bundebsenate ist der Vorschlag gemacht worden, Börsentransaktionen zu besteuern. Darob große Entrüstung und heftige Opposition. Ja die Besteuerung von Börsentransaktionen ist nicht so leicht und einfach, wie die Besteuerung armer Arbeiter, Die armen Kohlengräber sind nun wieder am Streik. Wir besurchten sehr, daß daö lmternehmen ein hofinunalofc ist. obwohl sie eö auderö "7 II . " verdienen. Wie furchtbar muß die Lage dieser Aermflen der Armen sein, wenn sie sich auf einen so schweren Kampf einlassen DaS Wort unerträglich ,st dafür wohl kaum bezeichnend genug. - Dem Stadtrath lag eine Ordi- , r rt l Y . t . 1 C nan, vor. irelae Dt iirnmie or qr, - ten für den Bau und die Einrichtung ' ' I von Theatern enthielt. ES handelte sich dabei bauvtsächlich um die Sicherheit deS Publikum in Jällen von Ieuersgefahr oder Panik. Die Pas. sirung der Ordinanz wäre gerade tt zeitgemäß gewesen, da dav Park Theater im Bau begrisscn ist und daS English Opernhau umgebaut wird. Statt nun die Sache rasch zum Besten oeö Publikum zu erledigen, -wurde die Geschichte in d.e Lange gezogen, verschleppt, und nun hat das icmme, eeui die Ordinanz uberwie,en war, o,e,eive - . r k,N. l-,!?,, t?S dnm nr 4,-....,.. ;v " lerejlant zu w,en, weiaienii..ne,.q . , l r t I V .f .n S mnAtn iinn Imrnr r rnst(l?rt. I vu iiiiii. i -"'i als die .qeryett oes -puttums. .... . . I - . ( ! d I "Z S Z,y,VßhtL i n.uc l"U.' " 'T 2 , 1tk . IaIU.i.(!..h V! CJ .i H n r sKonzessionen vom Ehicagoer Stadt ,'a'h und d....,.h .-..' lV 17 "n, 'um. m 9ns .1 f,-,(i hi. ..iiliilnf uBbbenöou. ""- ? - U - 4 r ''"7. ' ....... . "7.. .7 . . . , "",7"''"' ."' leinem Voroaoen zu ,cycilcrn : winu ibrer Kauklickkelt uberieuat. In Vki-I "g g'nir. man sich nich. ,n sagen. dß man Serie, aushängen solle. W. zu : Vtrres ii nicai icguiunur. uio Andere in seiner Stellung. Wenn Jemand wegen dieser korrupten Geschichte gehängt zu werden verdiente. a rM .r rr. ? ? dann wären eS doch wohl zunächst die umin iuulkii (P vvui wvui miimmi vi r. , v v r-. Gesekaeber und Stadtvater. d,e sich d..kan,..n. Und selbst, wenn man die aan.e Ges.schf'. ö-s.. und V..kän,... an ' Ai.r-.. 1,5. 9 V T: lvu:, wird für edenAerkeS ein anderer
dies, nicht .b.nfall, b.,.i g.kaus, ' ,' "mu.z .. .u.,.n.n iaa. und a en. s w doch Aerke, sich., von 'w'g ?'' 'sch j"- K.s.,chs,S.dnung zum Zw. haben. iui, ,v Em endaillia.r Bekölub ird dalier k.. X t r ...i a..r,:,.
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g, wird sich nich,, ändern al, die Na. DQlcr ClN on0(I(( VUUVUl iumuicii. i men. E.sch.inungen i. di.in Ehi. sr.if, k.,?,w,., ,,n,m i . '7 . " ' ' ."ü wUliilii uu p tnuuiu, vup uiu u ! m u .J , 4. rlckeinnnaen und M.tunaen al, da, kapitalistisch, b.. ' ' zeichnet. - 3n einem fachmannischen K?..n,,nnstt, ttnd,n wir flaende in. teressante Zugestandniß : In letzter Zeit ist ein bemerkenswerther Rückgang der Kinwanderuna nack diesem Lande , ' - . i eingetreten. Thatsächlich übersteigt die Zahl der Auswandernden von hier die Zahl der Einwanderer. Unter gewöhnlichen Umständen brauchte man diese Thatsache nicht mit Bedauern zu betrachten, aber wir haben in diesem Falle Grund, die Ursachen zu bedauern die jene Rückwanderung veranlassen. Die Fluth der Einwanderung führte ! hierher, weil die europäischen Wh,HtT di dinslunslen fieS vebens I in diesem Lande angenehmer fanden, ivtii V w " " " als in ihrem eigenen. Diese Jluth hat ieht auS keinem anderen Grunde laufgehört, weil diese hauptsächlichste Anziehung unseres Landes nicht langerir . , . . . . .. . I f eriflirt. Nlchl das ist der Grund, dap ff.,rna seinen unteren Klassen bbere r I ' ' , ' 7 YJHne anbietet, oder ein größeres Maß von LuruS als bisher, sondern der Um - stand, daß unsere eigenen unteren Klas- , s. niedriaere Löbne. weniaer Be - I,,,,.. v . '.: co.v.::j ..v Iskasligung UNS Mfyf rviuug iinv Beschwerden deS LebenS haben . . . . Dieser Prozeß (deS Niederganges) ist soweit gegangen, daß die Europäer jener Klasse, die stets zur AuSwanderung nach hier geneigt war, lieber ihre schlechte Kost, politische Un -
tildrückung und sogar die Unannehmlichkeit M Militärdienste aus sich nehmen, al hierüber zu kommen und ihr Glück hier zu versuchen." llnd trohdem predigen Arbeitersüh-
rer gegen die Einwanderung und halten ( sfir eine Errungenschast, wenn die Einwanderung erschwert wird. Sie müssen doch Gelegenheit haben Errungenschaften groß zu thun, die keinen Pfifferling werth sind. MIM I)i ns)liinriji irtjlni. Inland. Wetterbericht. Im allgemeinen schönes, warmeö Wctter heute Nacht, aber zunehmende Bewölkung mit Gewittern und kühler Sonntag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 91 Grad, meortgue a rao . n . sn . i Schissel's Badeanstalt Wasser temperatur 88 Grad. McKinleySstinanzpolitik. Washington,. E., 2. Juli. Es wird halboffijieä versichert, daß der Präsident im Lause der nächsten Woche eine Spezial-Botschaft an den Eonarek senden werde, in der er die Einrmng einer WährungS - Eomisfion empfehlen wird, welche daö Geldsystem bfr Reinigten Staaten, resp, eine " Nkvisiou desselben in Betracht ziehen I nou. Die .aae. ob der Präsident dem .r- , ... nrt I sonoren oie tln esuna einer Waa-1 " - " I runaS - Eommisston durch eine Sve-
" ' ' ' I upi Myktt WllVtWfcV (Mlk VHV V i i,y I -9 rtlsArt f t nihf ttiirh lnlirhl.-j. er k M ? , . t. r .
-.-,. ....r, . JPf'ZlTft-itT 'N'lch"d' wttd.n. D.k Präsident ,st ""Nwä.,ig sehr g.n.ig.. .in. solch. iR.itsrkift lu senden und hSIt kick hslin I ' m iri. B
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''' A J W W JA AM fVC A JM A I.. -H.H -r em kongkes zug.h.n k.ttt. aber ... lg' .WNuI....chs.en R.hg.b.. de. Präsiden,. in ginanzfrage sind da, ....... ....... I 7'..? I'" "Zr .1 ..". J",' IkÜ " "
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liser Sound Mon,Y Eonvention hat seit dem Amtsantritt McKinleys eine solche Commission eifrig befürwortet und auch der Präsident, der sich in iner nirillvreoe ,n o,e em , m i;ii.t.. .. r . i 7 T '".'""7' iii.ii ii ii r r u iiinii nir iiirriinn in ii i v n iiinn ninrnrn. inrnnnr 01 m nrnni i '.': "7 " ' ' v Komplikationen und Verzögerungen Aer-IV . v. c.i.. I ' " "r IM . . . " i W i, Hi. de.Kn.i.Inng,.!ege, . . x , . men . n, '"' ' b"' und Annahm, '''T.?'". TJ' 1 lm iccnai eine uncnDiimc iDDoniinn rr cvk. krkk,r vkk uer-Vena- I aben ihre unerschütterliche Opuc v.k in,run8 nn Commission erklart und Senator Telvm., 1 rzemoer u.er ze.oen, um oie m?k...r x " fland.gen CounteS sollen cS daher für einen u..u. l?r verlangen nach einer Commission durchzusehen. P o st o t e b st a y l. St. LouiS, 2. Juli. Postinspektor Dice hat Berichte von zweien sei-1 n.r GehUsen erhallen, ble er aul den
Scaauvlak oeS Wavalb-BaknunfalleSlau den früber,n t?.,ntrn,.rs,
r m M ' w 1 gesandt. Die yeute melden, daß Hun. I verte von Briefen bald nach dem Unfall von Dieben geöffnet und ihres 3nhaltS beraubt wurden. Mit, dem Be - - chte von Mistourr Cltlz kam em grom ar . 4. n C CM t . f f? I pes vaaer, oa? oer neilor oneie, wäbrend der Revorter in der Office . war. 1 Ein Theil der Briefe roar an St.! Loulser Firmen genchtet und alle wa!ren geöffnet. Die Briefe waren von I o...i.M V. cMr.piA. :M i.. mst V(( ni juhiiuwi 1 ou deS Schauplat)eiZ deS Unfalles aufgeleftn worden. Der Inspektor meinte, eS werde wohl nie bekannt werden, wie viel gestohlen wurde. Die Post , war stark und umfaßte Packete nach allen iPunkten.
Indianapolis, Indiano, Samstag, öen 3. Juli 189?.
AuS Cuba. H a va n a, 2. Juli. In einer Anspräche an die städtischen Behörden von Manzanillo sagte gestern General-Ca-pitain Wehler, die den politischen Verbrechern gewährten Begnadigungen seien nur dem Edelmuth der KöniginRegentin und keineswegs dem politischen Einfluß einer Partei zuzuschreiben. Zoaquim Pedroso und Antonio RojaS wurden heute vor der EabanaSFestung erschossen. ES wird offiziell gemeldet, daß der Insurgentenführer Borroto ernstlich verwundet und sein Bruder getödtet wurde, beide in einem Gefechte in der Nähe von Oja de Agua, Provinz Santa Clara, mit einer von Oberst OfeS geführten spanischen Truppenabtheilung. Den Truppen fielen auch die Familien und die Waffen und die Munition der BorrotoS in die Hände. Oberst EScribano, der Stabschef des General-EapitänS Weyler und Dr. Martinez, der Chef deS Sani-tätS-StabeS, haben bei der Inspektion der NegierungS - Departements in Manzanillo so viele grobe UnregelMäßigkeiten entdeckt, daß alle Angestellten der dortigen RegierungSfabriken entlassen wurden und prozesfirt werden sollen. Ausland. Deutschlandisch VolitischeS. Berlin.2 Juli. Mit erdrücken U ninrirt i9Q q v.wivi.m., mi p nn' ' ,:,.. w V A...... v. WIIUIMUHl H H vv'iiiiihif vv ...b:r. k. irumllale ereinsaeies IN oer ommlimmm ln ?,fttn8 flnfl" gmmen. Dem ?otfo, den hat Ab. mtitttUnWi d d.. u.sv.Sngliö. geordnetenhauS lrfprünglichi -t.rr a .-. c : . i c . v . B ;"-7 rfc?':."" g.P.S,,., Au.nahm.g.s.h ..and.n. nm M - er W.am e, mend.me, Der Wortlaut deS AmendementS ist fautntltt : .ine. in d.nen anarchjgjsch. d.. s,ia,d.mkra,isch. chistische oder sozialdemokratische Tendenzen oder Bewegungen, welche den ??''., ??. S"" "r'"M n.''l .",,?8U"' sdet werden könnte, können von der oli,ei aukaelött werden"
VVl. VIV UU ..kiiiihii UIIW C(sllt.
Wie der Minister deS Innern, grhr. sei-k0n Ut Recke beute erklärte, bat die
lnneaus-i.g:,.,,na : .kn,,".!:. . 'glerung ryre ursprungUchen Be
' & & rr v . m M . . 0c 1' sauen lanen und ftlmmt r . . . . ..,.m ft)...n ou. Iwerr aeaen oen um turi- ,u.
Der klerikal. .k.. Der klenkale Abgeordnete Bender
, die flnchn,nrdig.n .zg,mi.l -7 ".. )as eies aeor nun an oa Avae- ' ,,h ,., ' j k., a , , e , j aHaP.lm ,an da, d.nlsch. m.n . r . . Vr vor meiem neueuen nevemngs n,.s Zag bringt neue amen mit irst.nh .z,m tstn, .z,,, , Verbindung und Muthmaßungen der seltsamsten Art durchschwirren die Lust. )ie neueke Berffan ist. daü der Kadi. I . ' ' ' Jinanzminister Dr. Buchenberger ihm angebotenen Posten deö Staatssekretärs deS ReichöschatzamteS aelebnt bab-. und KaK rkr. dn Rheinbaben, Regierungspräsident in Düsseldorf, als solcher ernannt worden t die Ernennuna aber er nach der Nordlandreise dkS Kaisers veröffent licht werden fofl, Die Kreuz-Zeitung" bringt aber -7 " i-"-ww99 ' mm M, V jr mm mentarier Frhrn. v. Hüne, sowie den UnterstaatSsekretar v. Schraut im landwirthfchaftlichen Ministerium der MeichSlande in Straßburg mit dem Amte in Verbindung. I . mmm . m ... . ... vas pa,nve Beryallen des Reichs kanllers ,u allen diese AoraSnaen ist !. I -r-U" B -, geradezu räthselhast und wird lebhaf erörtert. Die Blätter sagen, der aller. neueste ZurS sei eigentlich eine Rück kehr zum alten Kurs, und sagen eine I M.lt. .n L.....t a!. Htm hhu vivuiutu vviuuv. ajt demokratische Berliner BolkSzeitung" sagt ironisch, die ZeitungS-Redakteure zahlen einfach an den Knöpfen ab, ob mit dem Wechsel der Personen auch em ystemsel verbunden ist. Na Itürlich jubeln die Agrarier arq meisten
über den Systemwechfel, während diel Berliner Neuesten Nachrichten", da? Altkanzlerblatt, die Klerikalen für die betrübtesten Leute erklärt, da sie in. Herrn d. Marfchall ihren Vertrauens--
mann bei der Neaieruna verloren hatten. Berlin. 2. Juli. Der offizielle Reichöanzeiger theilt heute Nachmittag mit, daß Kaiser Wilhelm dem abretenden Vlccpräfidenten deS preußichen Ministeriums, Dr. v. Bötticher, ein Handschreiben gesandt hat, daS wie olgt schließt: Äch beabsichtige Ihre erprobten Kräfte anderweitig im öffentlichen Dienste zu verwenden und hoffe, daß Sie Ihre distinguirten Dienste mir und dem Vaterlande noch wahrend vieler kommenden Jahre widmen werden. . Befürchtungen b e t r e ff S I nd i e n S. London, 2. Juli. Die hiesigen Zeitungen äußern Befürchtungen in Folge der Vorgänge in Indien. Sie deuten an, daß die Masse der Eingeborenen mit der britischen Herrschaft nicht so zufrieden sind, als allgemein angenommen wurde, und daß vielleicht eine Revolution von furchtbarem Umang drohe. Zwischen der MutterRegierung und der indischen sindet ein anhaltender Depeschenwechsel statt. Bombay, 2. Juli. Die Mördtr von Lieutenant Ayreö vom EommisariatCorpS, der von Eingeborenen auS dem Hinterhalt erschossen wurde, alö er den Empfang beim Gourvernör n Ganestkid, am Abend deS ZubiSumStageS, 22. Juni, verließ, zu welcher Zeit der ihn begleitende PostEommissär Rand gefährlich verwundet wurde, befinden sich noch auf freien Füßen. Die aggrejsive Hallung der Eingeborenen vor der Schießerei war bemcrkenSverth. ES wurde von . herannahendem Unheil für die Europäer geßüstert und man glanbt, daß die ganze eingeborene Commune einchließlich der Polizei, wußte, daß Stwas passiren werde. Am Jubiläums Abend traf ein verspäteter anonymer Brief im Bungalow deö Commissarö Rand ein. Derselbe lautete: Du mußt heute sterben, und die Königin wird zwei Tage später sterben. Viele Andc werden folgen, und die Soldaten werden alle getödtet werden." Auch andere Europäer haben Drohbriese erhalten. Während deö HerrschenS der Pest erheben prominente Hindu? heftige Anklagen gegen die Soldaten, die sie beschuldigten, die Frauen zu vergewaltigen und alle, die mit ihnen Berührung kämen, zu berauben und zu mißhandeln. Die Behauptung, daß die Brahminen für die Mordthaten verantwortlich sind, wird energisch zurückgewiesen. ?n allen offiziellen Kreisen herrscht die größte Unruhe.' Tchisls.NachrlchitN. Angekommen in : N ew Aork: Willkommen" von Hamburg; St. Paul" von Southampton. Hamburg: Fürst Bismarck" von New Aork. Rotterdam: Spaarndam" von New Aork. Liverpool: ..Brltannic" von New Aork. PrawlePoint: Tauric" von New Aork. Genua: ..EmS" von New Aork. allerlei. Der Flnanzmann E! i l liard beging Selbstmord, lr Yaltt v rr r.. i i si V W ! M X3aiCpeiuianonen in uyiuimimi Aktien sowie bedeutende Prämien-Ge sckäfie in türkischen Werthen und Er terieurs unternommen und konnte seinen ablunasvervfllchtunaen Ende Mai nicht nachkommen. Schweden hat seine erste Universitqtslehrerin erhalten. Dr. jur. Fraulein Elsa Eschelöson, deren Pro motion dieser Tage an der Universität in Uvsala stattfand, ist ekt an dcrsel. ben Universität zum Docenten für Civilrecht ernannt worden. AIS der Ealfirer des Banauiers Echevarri mit 0.000 Pese tas. die er in Almeria- bei der Bank von Spanien erhoben hatte, nach Garrucha zurückkehrte, wurde der Wagen unterwegs während der Nacht von fünf Bewaffneten überfallen. Der gröhte Theil des Geldes fiel den Viäuhern in die Hände, dych gelang er später, zwei von thuen abzufassen und 30.000 Pesetas.'zurückzuerlanaen. .fy
n ver sächsischen Amtshauptmannschaft Oelsnib i. Vogtl. sind ffangprämien auf Kreuzottern ausgesetzt. In einem achtjährigen Zeitraum wurden nun nicht weniger denn 5473 Mark si:r 22,664 Stück dieser gistigenReptilien bezahlt. Trotzdem ist noch keine Verminderung der 5!rcuzotternplage, vielmehr eine Zunahme zu bemerken- denn im Jahre 1889 wurden bei einer ffangprämie von 50 Pf. pro Stück 2140 und im vorigen Jahre bei nur 15 Pf. Prämie 3294 Stück Kreuzottern unschädlich gemacht. D i e ;if 3 a h x t ci 1 1 1 x a u Rosma des Sattlers R. Schaar, in Berlin. No. 29 Dmnewitzstrabe wohn, haft, war seit neun Jahren verheira thet und hatte einen achtjährigen Sohn Robert, eine sechsjährige Tochter Wanda und ein erst acht Monate altes Mädchen Elisabeth. Die Ehe war sehr unglücklich, weil der Mann in der Regel den Verdienst zum größten Theil vertrank und der ?frau nur we-
niq abgab. Wiederholt beklagte sich Zrau Schaar über ihren Mann. Sie mußte schwer arbeiten, um durch Waschen und Platten auch nur das N'ö thiqste für ihre Kinder und sich selbst zu erwerben. Neulich Abends sahen Hausbewohner den Schaar wieder betrunken nach Hause kommen. Bald hörten sie auch, daß er in seiner Wohnung sehr laut wurde und schimpfte. Um 9 Uhr Abends sah man dann die ffrau mit ihren drei Kindern weinend die Treppe hinuntergehen. Sie schlug den iZeg nach ocm anowehrcanal zu ein. Den Sohn schickte sie aber von dort nach Hause zurück. Die Frar. sturste sich mit ihren beiden Töchtern in den Eanal und alle Drei fanden ,n ffnnMillionen von H e uschrecken zogen neulich bei Hamburg in dichten Schwärmen über dieElbe land einwärts. Die einzelnen Züge der Insekten dauerten oft mehrere Stirnden. . Viele der Thiere fanden ihren Tod im Wasser. Die Arbeiter in der Hafcngegend hatten thcilweise sehr unter der Unmasse der Heuschrecken zu leiden. Auch von der Wesergcgend wird über ein ähnliches nrassenhasteS Vorkommen der Libellen berichtet. sciteinrgerJeit tragen in Lahrdie städtischen Gaslaterncn in schöner rotlcr Schrift auf einer Glas schkibc die Worte: Koche mit Gas!" In ??olge dessen wird von einem dortigen Blatt empfohlen, diese Art Reklame auch auf andere städtische Anstalten auszudehnen, z. B. am Nathhaus: ..Zahle viel Steuern!", an der Sparkasse: Spare viel Geld!", am Schlachthaus: Esse viel Fleisch!" und in der kunstigen städtischen Wirthschaft neben der Kaserne: Trinke viel Bier!" JnHanau schlug der Blitz in den Thurm der Johannislirche und entzündete das Balkenwerk der Kuppel. Be! der herrschenden Windstille kam der Brand nicht zum Aufflammen, sondern glimmte lang sam weiter. Erst mehrere Stunden später bemerkte maiz. daß Funken 'aus dem Thurm heranöslogen und alarmute die Zseuerwchr, welche das Fci?er unter groß Schwierigkeiten unterdrückte. Das Gebälk ist total verkohlt. so daß eine gründliche Renovation ersorderttch ist. Seit Kurzem befindet sich im Amsterdamer Dock ein Miniaturdampfer von nur 3 Metern Länge und einer Breite von 105 Eentimetern. mit einer vollkommenen SchraubenMaschine und vorzüglicher, äußerst widerstandsfähiger Montirung. Er bietet nur einer Person Raum, und diese vertritt selbstverständlich Eapitän. Steuermann und Heizer. Die Geschwindigkeit des Dampfers ist für diese zwerghaftcn Dimensionen außerordentlich groß, denn er macht acht Seemeilen in der Stunde. Sein Ge wicht beträgt rund 100 Kilogramm, ist also unter Umständen von einem starken Hafenarbeiter unschwer zu trcgen. Ein praktischer Nutzen .kst ihm freilich nicht nachzusagen, aber als Schaustück zieht er Massen von Amsterdamern an. Laut Ausweis der Propaganda in Rom ist die katholische Bevölkerung in Ländern, wo die Andersgläubigen in der Mehrzahl sind, von 1800 bis 1895 wie folgt gewachsen: In Deutschland mit Elsaß und Lothringen von 6.000.0M auf 18.000.000; in der Schweiz von 350.000 auf 1.400.000; in der Türkei von 631.000 auf 1.393.575,; in Indien von 475.000 auf 1,892,337; in China von 187,000 auf 670,000; in den LZer. Staaten von 61.000 auf 10.000.000; in Eanada von 120.000 auf 2.500.000; auf den Antillen von 119.000 auf 450.000; in Australien und Neuseeland von 2.800 auf 2, 250,000; in Afrika von 47.000 auf 3,200.000; in England und Schottland von 120.000 auf 1.820,000; in Holland von 350.000 auf 1,600,000; in Rußland (ohne Polen) von 20.000 auf 3.335.000. Salzfluh tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand er. greifend und andere Körpertheile Hood'4 Sarsapanua, der große Blut reiniger heilt Salzfluß. $ o ofl VilUn wirken Vorzugllch nach der Mahlzeit und kunrenl ' Kopfweh. 25.
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