Indiana Tribüne, Volume 20, Number 283, Indianapolis, Marion County, 30 June 1897 — Page 2
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Zndians Tribüne
Erschcutt Taglich uud Sonntag?. Die tägliche .Tribüne kostet durch den Xtlitt i Seilt per OZoch, die onntaa8.Xr(SÜe,,0 SextS per Woche. Leide ,usar 15 ent aic es Cent v, eAt. Per Po utal& d tdt ,geschtt t ,rauZb,ilns p, U. . 10 üd kttadsma StraZe. t Indianapolis, 3nd., 30. Juni 1L97. Hawailfche Ltreiflltchter. ?N,nn fiA wirklick Onkel Gamble Outterbrot - Inseln oder Sandwichy, j. . . in Inseln in nächster gen zu zemuiye führen sollte, so dürfte c3 auch nothwendig oder doch wünschensverth sein, dak die souveränen amerikanischen Büraer mit einiaen der Hawaiischen i Eigenthümlichkeiten besser bekannt werden. Eine dieser Eiaenthümlichkeiten.freilich wird mehr die Bürger! n n e n interessiren. Sie besteht nämlich in der großen Anzahl von Junggesellen, die eine nothwendige Folge der Thatsache ist. daß es auf den Hawaii-Jnseln ickilick dovvelt so viele Mannsversonen. wie Frauenspersonen gibt. ML llcherweise wird alleromgs das JNttresse unserer Bürgerinnen an diesem Umstand etwas nachlassen, wenn sie erfahren, daß die Hawiischen Junageseilen fast lauter japanische und chinesische Kulis sind. Außer diesem bemerkenswerthen Element werden die Ver. Staaten bei der Annektirung dieser Inseln auch eine veryattnltzmaßig sehr große vin zahl Portugiesen in den Kauf bekom men. welche theils ursprünglich Matro sen auf Walfanger-Booten . waren, theils direct aus Vortuaal. eventuell mit Kind und Kegel, zu kommen ver anlaßt wurden, indem man ihnen ver sprach, dak sie nach Ablauf einer ae wissen Dienstzeit ein Stück Landes in Äesltz nehmen und Burger werden könnten. Den Chinesen und Japanern hat man niemals ledteres Privilegium gestattet, und die systemalische HeranZiehung der portugiesischen Einwänderuna beaann eben in der Zeit, als man keine weiteren Chinesen und Japaner yt v vaoen woule. un:erman smd natürlich allemal die Weißen zu verstehen, welche auf diesen Inseln das Heft in den Händen haben.) Diese Portugiesen im Ganzen nazu 19,000 find auch eine wichtige Stütze der provlsorischen Regierung und wären unter keinen Umständen für die Wiederherstellung der Eingeborenen- oder einer anderen Monarchie in dem kleinen Inselreich zu haben. Eine Mehrheit derselben soll auch die Angliederun der Inseln an die Ver. Staaten begünstigm. Uebrigens haben sich die unverheirathet gewesenen Portugiesen also die Matrosen auö früherer Äeit in vielen Zvällen mit elnaeborenen Kanälen Frauen verheirathet. und es ist so ein Nachwuchs entstanden, der allerlei Hautfarbe-Schattirungen von Weiß bis beinahe Schwarz aufweist. Noch vemerkenswertyer sind die Nachrom men von Japanern und Chinesen, wel che sich mit Kanaken-5?rauen verbeira theten. Besonders zahlreich sind, invetz beide Elemente nicht' doch gibt es mehr schlitzäuaia - kanaklscbeSawaiier. als portugiesisch , kanakische. Bon den lanancyen grauen darf man übrtaens sagen, daß sie nickt nur. fall 'öbne Ausnahme reizend, sondern auch. äußerlich wenigstens, von ganz ausgesuchter Reinheit sind. Wie könnte dies anders sein, da fc fast buchstäblich im Wasser leben? Schade nur, daß diese rasier - Lymphe, wie die Evaötöchter veinaye au?r tropischen Länder, früh altern. Es ist indeß noch erwähnenSwerth, Das das wunderbar liebliche, nur etwas sehr träge machende Klima auf diesen Inseln deS ewigen Sommers auch auf die dvrt geborenen Kinder Wucherer Nationen seinenEinsluß nicht zu verfehlen scheint. Amerikanische mxv..... ca. t je . r ... j. L r riuuucn g. iöcic aus Hawaii ,vz Licht der Welt erblickt haben, 'werden rm Allgemeinen als wahre Phantome von Schönheit und Reiz geschildert. wtx gesellige Verkehr beider Geschlechier ist bekanntlich aüf'Hattaii ein ziemlich freier, obwohl nicht gerade mehr Jmmoralität vorkommt,' als anderwärts. Der Wiener Dichte? GrMparzer würde vielleicht, wenn er t Hawaii-Inseln gekannt hätte, dieselben ebenfalls ein dapua der Geister, aenannt haben, und manche längZ8hric)e Kenner des dortigen Lebens glauben nicht, daß die Amerikaner auf Hawaii ihre angeborene Energie auf die Dauer bewahren könnten. Trotz des temperenzlerischen Geistes, oder den Schein eines solchen, in den Ver. Staaten, dürfte man sich . hier auch für die Hawaiische Eigenthümlichkeiten auf dem Gebiet der G etränke nicht zuletzt iNteressiren, Du ist uA.-das, eigentlich auö Japan ''Mmmende, sehr wohlfeile Reisgebräu Saki. welches schon seit längerer Zeit uf Hawaii den kalifornischen Wemen eine höchst bedenkliche Concurrenz macht. Ueber den -wirklich einhetmlschen Hawaiischen Getränken aber ficht obenan der famose Jßoi" und der aus ihm bereitete cocktail!" Die amerikanische Menschheit weiß von, diesem wunderbarenStoff noch herzlich roejtfgj und obwohl er an einem oder ' zwei Plätzen in San Francisco erhältlich ist, kennt ihn die Masse der Bevolke?ung am Stillen Ocean nicht mehr, als islt übrigen Amerikaner .ouch. Möge er denn in Kürze vorgestellt sein! Poi" wird aus 2aro" gemacht, einem Knollengewächs, daS reichlich aus diesen Inseln im Wasser edeiht. .Die beschränkten Kanälen, wissln aus diesem GewächZ mnuf Brot zu machen; aber schon vor vielen Jahren hat ein weißer Weiser, dessen Name leider er Nachweltverloren gegangen ist, e'ntfceeft, daß Poi ein herrliches Heilmlttel für Katzenjammer bildet. Außerdein wird es gegen alle möglichen sonsiigen Magen Gebrechen und endlich als eines der denkbar genußreichstrn
Getränke an und für sich" ungeheuer gepriesen. Berauschend ist es übrigens von Hause aus nur dann, wenn der Hauptstofs - gegohren hat. Will man Cocktail daraus machen, so sind
dazu ein Glas voll zerstoßenen Eises, m . . !r.l. etwa mnnu. eine nowie ruioeti uicx Zucker, einige Tropfen Absinth und endlich das Poi seuoer vonnoiyen; schließlich wird noch tüchtig Appolinaris - Wasser aufgegossen. Dann wehe dem Katzenjammer! Manche Feinschmecker, wie Hr. Paul Neumann, der Anwalt der Ex-Königin Liliuokalani, fügen auch noch etliche Erdbeeren hinzu. Neue Hauptstadt Brasiliens. Eine Kunde, welche in mehr als einer Beziehung von bedeutendem Interesse ist, kommt aus der südamerikaNischen Republik Brasilien. Die dortige Regierung hat nämlich ein, unter den Umständen ganz außergewöhnliches Unternehmen vor: Die Errichtung einer neuen Bundeshauptstadt in nächster Nähe des geographischen MittelPunktes jener großen Republik, im brasilischen Staate Goyaz. Dieser Plan mag in seiner Kühnheit einigermaßen an das Werk Peter's des Großin erinnern, welcher St. Peters6irft baute, damit er ein Fenster habe, von welchem aus er Europa übersehen könnte", die Gründung jener Hauptstadt war abee kein Schritts vom Saume nach dem Centrum des eigenen Landes hin, sondern vielmehr das Gegentheil. Das Zarenfenster- St. Petersburg, ferner unsere Bundeshauptstadt und La Pläta. die Hauptstadt des Staates Buenos Ayres in der argentiNischen Republik, sind so ziemlich die einzigen großen Städte, welche vollständig mitSiraßen. Parks, der OrtsBestimmung öffentlicher Gebäude u. s. w. ausgelegt worden sind, ehe auch nur em Hammer erklang, oder ein Spaten die Erde aufwühlte. Aber alle diese Städte liegen doch in bequemer Entfernung von anderen großen Städten. die brasilische Regierung jedoch will mit vorliegendem Project tief in die unbetretene Wildniß von Goyaz dringen. das allerdings mit seinen gewaltjgen Ebenen, seinen üppigen Thälern, seinen unerschöpflichen landwirthfchaftlichen, mineralischen und sonstigen Hilfsquellen, seinen schiffbaren Flüssen und seinem herrlichen Klima ein höchst einladendes Zukunftsfeld für Einwanderer bieten mag. Der Staat Goyaz allein ist so groß wie Frankreich, hat aber bis jetzt erst 211,. 721 Einwohner: er ist ohne Bahnverbindung, doch liegt die Stätte der geplanten neuenBundeshauptstadt nur43. Stunden von der Stadt Santos entfernt, bis wohin die Eisenbahnen gehen. - . 'Bei'atfebem bleibt das Project ein recht gewagt. Uebrigenö ist der Gedanke keineswegs über Nacht gekom men, sondern er beschäftigt die Brasilianer schon seit mehreren Jahren. Es wurde seineeit eine Commission eingesetzt, um eine passender gelegene Städte für eine Bundeshauptstadt zu finden.- so daß die Regierung aus der ungesundenStadt Rio de Janeiro nach der reinen Luft des Innern verlegt werden und die ganze Entwickelung des. großen Binnenlandes einen neuen Aufschwung, halsen könnte. Diese Commission hat nunmchr, nach sorgfaltiger - Untersuchung, die besagte Stätte empfohlen, welche zwischen den HUgeln.in der mittleren Hochebene der Nevubltk lieat. nur wenige Meilen von den Quellen des Paraguaflusses und des großen Flußsystems des südlichen Theiles des Continents. , Nicht weit nördlich davon liegen auch die Quellen 'des Amäzonenstrom Systems. Malerische Seen und andere Naturschönheiten'sind in der Nähe zu finden, die Hügel sind mit prächtigem Holzschlag bedeckt, die Thäler bilden natürliche Parks, und daSKlima gerade diese? Stätte (etwa .4000 Fuß über dem Meeresspiegel) wird von Vielen für daS gesundeste von ganz. Südamerika ehalten. Herz, was willst Du noch -mtW Vom Wollen bis zum Haben ist freilich in. diesem Falle immer noch ein guter Schritt! ... Das Weitere. steht jetzt bei dem brasilischen Congreß.-. von welchem man aber erwartet, daß er noch in . seiner jetzigen Session der Sache näher treten wird. Privatbürger, die es sich leisten können, werden elngeladen" werdengln der neuen Hauptstadt WohnhZufe'iiLiTTitäth. Dieselbe soll iibrigenS lediglich 'eine 'prachtvolle Hauptstadt werden; Manufactur- und Handels - Unternehmungen sollen nicht unmittelbar w ihr selbst erblühen, wohl. aber weithin in dem umgebenden Lande, Es mag noch erwähnt sein, daß ein Unternehmen ganz ähnlicher Art. aber in kleinerem Maßstabe, in dem Staate Minas, welcher der volkreichste und fortschrittlichste von Brasilien ist. in den letzten drei Jahren erfolgreich aus'geführt, nnirbe, und eine imponlrende neue Staatshauptstadt unter dem Namen Bellohorison (Schöner Horizonf) erstand, in welche die Regierung dieses Staates bal einziehen. ' wird. A Piain Statement. Wh'cn tho Över becomea torpid and eecretes an irregulär slow of unhealthy bile, tb.cft heaache.vertigOjbiliousncsa and conStjpatipn pf evail. ' These ailmects can be cured forthwith by Dr. John W. Bull'a Pills, as ia certified to by Mrs. Almira RSnydam, HazleUT. Jj, yho praiaes them as follows: "I hayöüsed Dr. Bull V Pills and found them a yery good pill for biliousness and for gently moying the bowels. Also vMrs? Anderson ofKeyrjcrt, N. JM sijs jjt. juu'8 niis are good; she took Ihern for aiereVe Ick headache and Tras enred." Dr. John W. Ball's Pills (sixty inabox) costba 25 centa; trial box, 10 cents, at all dealers, ör by maiL A.O!seyer & Co.,Balto.f Md. Ask for the genuine Dr. John Vf. Bull'a Pills. fluIaS td! ...... ?loBn D. Caulk. 01 ?tnMana O,. s. Pi CrtJ s;'.-5i) ä Saqcn Cc-rt,
Dieser Eisolg bisoete Men mclchttgen Sporn zur möglichst baldigenVerwirklichung des vorliegenden Gedankevs, die man jedenfalls mit Spannung verfolgen darf. Wie es scheint, läßt die brasilische Bundesregierung trotz ihrer
jetzigen ungünstigen polltljcy-slnanclei-len Lage den Kopf nicht hängen! Daö Negerheer im Bürgerkrieg. Von einzelnen farbigen, die sich in unseren. Bürgerkrieg mehr oder weniger bekannt machten, hat das allgemeine Publikum häusig erfahren; wie viele Farbige aber im Ganzen, in der einen oder anderen Eigenschaft, an diesem Krieg theilgenommen haben, davon wissen selbst viele unserer Veteranen nichtsBestimmtes. und'manche dieser dürften noch heute sehr überrascht sein, wenn sie hören, welche verblüffende Auskunft die Acten unseres Kriegsdepartements darüber bieten. Darnach nahmen im, Ganzen nicht weniger als 1.595 Farbige und frühere Sklaven während der Rebellionszelt als Soldaten bei der Unions-Ar-mee Dienste und leisteten theils im Lager- und Festungsdienst, theils auf dem Schlachtfeld Tüchtiges.. Also ein größeres Heer, als im jüngsten Krieg zwischen der Türkei und Griechenland diese beiden Länder zusammen in unmittelbarer Action gehabt haben! ES ist interessant, die Geschichte dieser Neger Kriegsdienste ein wenig zu verfolgen. Die erste Anwerbung von Negern fand im Juni 1862 durch General Hunter im Departement deS Südens statt. Das Kriegsdepartement hatte keine Ermächtigung hierzu gegeben, und es handelte sich einfach um ein Nothfalls - Aufgebot. General Hunter brauchte Leute; er konnte, wo er war, keine weißen Rekruten bekommen, dagegen war er von einer Menge tauglicher Farbigen umgeben, die njchtS weiter zu thun hatten und meistens begierig waren, Soldatendienste zu leisten. . Erst nach einiger Zeit wurde man im Norden auf die diesbezüglichen Thatsachen aufmerksam, und Hunters eigenmächtiges Vorgehen" rief ziem liche Aufregung hervor. Im Eongreß brachte der Abg. Wyckliff von Kentucky eine Resolution ein. worin der Kriegssekretär um eine Erklärung ersucht wurde. Die Resolution, wurde von der Regierung an General Hunter selbst gesandt, und derselbe erstattete einen sehr ausführlichen sachlichen Bericht, der wiederum demEongreß übermittelt und vom Norden im Allgemein nen als völlig genügende Rechtfertkgung seines Vorgehens angesehen wurde. Wyckliff aber war nicht so leicht zu beruhigen; er rief eine stllrmische Scene im Abgeordnetenhaus hervor, indem er einen heftigen perfönlichen Angriff auf General Hunter machte und die Aufnahme Farbiger in den Heeresdienst für die schnödeste VeBeleidigung jedes weißen Soldaten in der Armee erklärte. Trotzdem ermächtigte der Eongreß damals den Präsidenten Lincoln, Personen afrikanischer Abstammung" in Dienst zu nehmen. fügte jedoch hinzu, daß felbige lediglich zu Arbeitsleistungen im Lager und in den Forts verwendet wer. den und nicht die Erlaubniß erhalten sollten, Waffen zu tragui. Von dieser Ermächtigung, ohne besondere Rücksicht auf daö letztere Amendement, machte General Jim Lane von Kansas Gebrauch, welcher mit der Rekrutirung von Freiwilligen betraut worden war. Er warb ein ganzes Regiment freier Farbigen in Kanfas an; viele dieser waren entlaufene Sklaven aus Missouri und Kansaö, manche aber auch hatten sich ihre Freiheit erkauft, und andere waren von Abolitionisim befreit worden. Lange genug weigerte sich daö Kriegs departement als solches. 5Um Lerne'S Niggers" offizielle anzuerkennen, akei ! s m t W t ...' ane wunie, vay er die Sympathie des Präsidenten Lincoln sowie deS SekretärS Stanton für sich hatte. Die vetrefsenden Farbigen zeichneten sich zum Theil in wichtigen Treffen durch luiuxt) aus. . Uebrigens wurde die Anwerbung von Negern für wirklichen Militärdienst durch eine besondere ArmeeVerordnung verboten, aber merkwürdigerweise wußte kein Mensch etwaö von dieser Verordnung, . und der betreffende Paraaraph wurde erst mehrere Jahre später, als die Verordnungen revidirt wurden, glücklich entdeckt". ...... Um dieselbe Zeit ungefähr begann General Butler, welcher das Commando in New Orleans führte, die freien Farbigen in - seinem Departement zu Compagnien,Batalllonen.und Regimentexn zv organisiren; früher waren, dieselben von den Conföderirten Behörden ' in Louisiana . als Staatsmiliz organisirt worden. Butler erstattete dem Kriegsdepartement Meldung von seinem Vorgehen, und das Departement beschränkte sich darauf, den Empfang der Zuschrift zu bescheinigen. Präsident Lincoln Munterte im Privatgespräch, mehr als einmal zur Anwerbung von - Farbigen auf, vermied es jedoch .sorgsam, die Ezistenz dieser Truppen amtlich anzuerkennen, aus Furcht, im Voraus eine öffentliche Stimmung'gegen'die Anerkennung der Neger Uberhaubtzu erwecken. Zum aroken Verdruk de3 Präsidenten, des Kriegssekretärö. und oes Generals Butler selbst, weigerte sich General Godfrtt, Welkel. welchem von Butler daö Commando über eine Neger Brigade zugewiesen worden war, daszeive zu übernehmen, und hängte' hierdurch die Sacke zeitweilig an dle große Glocke. Zwei Jahre Opaker freilich betrachtete es General Weitzel als eine Ehre, ein ganzes Armeecorvs ffarbiaer zu befekliaen. Ke. neral Rufus Saxon war der erste Offlcler, welcher amtliche Ermächtigung durch den Kriegssekretär zur Anwerbuna von Negern erhielt, aber sveciell zur Ablösung von Weißen in nicht bedrohte Garnisonen. Saxon aber verwendete diese Farbigen . mit . großem Erfolg auch zu Fouragirungö-Zweckeii in Feindesland. . .
Obwohl die Conföderirten ' den Unionisten in der militärischen BeNutzung von Farbigen zuvorgekommen waren, äußerten sie nicht geringe Entrüstung. als dieses Beispiel nachgeahmt wurde.
Europäische Rundschau. Provinz Brandenburg. Berlin. Der frühere württembergische Hofopernsänger Louis Ucko, der seit einigen Jahren hier vrivatisirte, ist plötzlich einem Herzschlage erlegen. Ucko war in den siebziger Iahren der geseierteHeldentenor derStuttgarter Hofbühne. Später übernahm er die Direction des Stadttheaters in Augsburg. Eine angehende Schauspielerin, ein Frl. Herdickerhof, die in der Schumannstraße wohnte, hat sich vergiftet. Auf dem Mittelbau des neuen Abgeordnetenhauses in der Prinz Albrechtstraße sind jetzt die vier von Professor Lessing modellirten allegorischen Figuren aufgestellt worden. Mit Beginn der neuen Sitzungsperiode wird das Haus seiner Bestimmung übergeben werden. Als Dank der Pforte für die Haltung Deutschlands während der orientalischen Wirren hat der Sultan dem Kaiser Wilhelm eine Anzahl von Kanonen deutschen Ursprungs geschenkt, welche die Türken in früheren Jahrhunderten erobert haben. Die eigenartige Sendung ist bereits in Berlin eingetroffen. L i m m r i tz. Während des Gewitterö tödtete auf freiem Felde ein Blitzstrahl die beiden Zugochsen des Eigenthümers Breitag. als dieser beim Anspannen vor ihnen stand. Er selbst wurde auch getroffen und starb auf dem Transport hierher. Lychen. Ein Bubenstreich, der leicht schlimmere Folgen hatte haben können, wurde vor dem FUrstenberger Thore verübt. Dort war ein Karoussel aufgestellt und von zahlreichen Menschen umlagert, als plötzlich ein Schuß fiel und zwei junge Damen, Frl. Zierow und Gemsner, am Kopfe verletzte. 1 . ' : , . . ; Provinz OstPrmycn. KNniasbera. Die AlbertusUniversität in Königsberg zählt 116 Docenten, 693 immatriculirte und 31 zuaelassene Hörer. Unter den letzteren befinden sich zum ersten Male 11 Damen. Die Zahl der deutsch-rus, fischen Studenten beträgt 41. Nach dem Genusse von Morcheln sind in der Nähe von Königsberg drei Personen gestorben, vier andere liegen schwer krank darnieder. B a r t e n st e i n. Die vier in den siebziger Jahren stehenden Jnstleute Stachitz, Krause, Zobjak und Bartsch des Gutes Loyden haben für treu ge leistete Dienste das Allgemeine Ehren zeichen erhalten. Sie sind von ihrer Kindheit an auf dem Gute gewesen. Oberamtmann, v. Negenborn-Pillwen spendete jedem dcr Ausgezeichneten 20 Mark. D t. E y l a u. Der aus dem Zuchthause entsprungene Privatförster Guywodda. em äußerst roher Mensch, der monatelang die Gegend von Deutsch - Eylau unsicher gemacht hat, ist in Abbau Peterwitz verhaftet worden. Einer der Gendarmen wurde von demVerbrecher durch einenSchrot schuß in den Unterleib schwer verletzt. Guywodda machte imGefängniß einen Selbstmordversuch. Provinz Wcstprcußm. Danzig. Die Strafkammer ver urtheilte die Schutzleute Friedrich Leb mann I, Eugen Seele und Karl Hilpert wegen Freiheitsberaubung und Mißhandlung im Amte zu 6 bezw. und 6 Monaten Gefängniß. Die Heiden Erstgenannten haben einen Referendar und einen Studenten der Rechte, welche sich Abends unterhielten, vom Trottou gestoßen und schließlich ohne Grund verhaktet und zur Wache gebracht. Dort hat Hilpert d Verhafteten gestoßen und geschlagen. Obwohl der Student sich. durch seine Studentenkarte und die Kurtaxkarte ausZoppot legitimirte, rourden die Verhafteten nach dem An kerschmiedethurm gebracht und bis zum kvrgen gesanaen gehalten. Elbing. Weil si, nichts von ihm wissen wollte, hatte der Kupferschmiedgeselle August Bräun von hier versucht, die Cigarrenarbeiterin Kobusch zu erschießen, verwunderte sie jedoch nur. leicht am Arm und an der Brust. Bei der Verründiguna des Urtheils, das gegen Braun auf drei JahreZuchthauS lautete, weinte die Kobusch bitter. Nch. Provinz Pommern. Stettin. Der 19 - jährige Arbeiter Karl Vocker -machte auf die Emilie Baaske, die daöVerhältniß mit ihm gelöst hatte, einen Mordversuch, indem ihr die Kehle zu durchschnei den versuchte. Die Verletzungen deS jungen Mädchens sind nicht schwer. Der Tbäter. der sich selbst dabei verlekt hatte, m verhaftet worden. Aus dem Dunng Kai wurde das Fuhrwerk des Fuhrherrn Nather von einem Rangirzug erfaßt, wobei der Kutscher Harp vom Waaen geschleudert und erdrückt worden ist. ' Bütow. Vom Blitz erschlagen wurde ein 50 - jähriger Arbeiter des Besitzers König zu Cunson - Cotlow. Dem Erschlagenen. wurde der ganze Borderkörper aufgerissen. Der 11-jäh-rige Sohn , des Besitzers Misch aus Schwarz - Damerkow ist ebenfalls vom Älitz getödtet worden. . .Berns dor f. Die Michael Meseck'schen Eheleute feierten ihre goldene Hochzeit. D r a m b u r g.Ln der Unterdrage fand man die Leiche einer Frau Krause aus Falkenburg. die sich infolge Noth ertränkt hat. :ProvwzSchlcsOig.Holstkin. .,, A l t o n a. Nahrungsforgen haben den Diätar Zasse zum Mord und Selbstmord getrieben. In dem Wohnzimmer der Familie wurden die Leichen des Mannes und seiner Frau gefunden, beide mit den besten Kleidern angethan. In der Hand des ManneZ fand man einen 7 läufigen Revolver, aus welchenr.2 Schüsse abgegeben waren. Beide Leihen iaten einen
Schuß durch V die Mundhöhle in den Kopf, der in's Gehirn gedrungen war. Offenbar hat der Mann zunächst die Frau und dann sich selbst erschossen. Apenrade. Nachts - brannten
die Gebäude des Landmannes Harder in Hygum im Kreise Hadersleben bis auf den Grund nieder. Bei derSchnelligkeit, mit welcher das Feuer um sich griff, war es nicht möglich, von dem Mobiliar irgend etwas zu retten. - Eddelak. Letzthin brannte das Wohn- und Wirthschastsgebäude der Gebrüder Schlömer auf Kempenberg, unmittelbar an der Grenze gegen St. Michaelsdonn im hiesigen Kirchspiel Belegen, gänzlich nieder. Provinz Schlesien. I r e s l a u. Die hiesige königliche Elsenbahnverwaltuna ließ m einer Sitzung, zu der sie den Eisenbahndi rector Meyer und den Regierungsrath Polanskl entsendet hatte, dem Arbei terausschuß erklären, daß jeder Arbei ter oder Beamte, der dem deutschen Eisenbahnverbande beitrete, ihn un terstlltze oder auf das Verbandsorgan, den Weckruf", abonnire, unweigelich entlassen werden wurde. Beuthen. Ein Mitglied der schlesischen Aristokratie, Graf v. Haß lingen Schickfuß, hat sich hier mit Marie Schastock, Tochter eines Acker bürgers. vermählt. Der Buchhalter Frey von hier, der in Berlin zahlreicke Wechselfälschungen verübt, auch die Bgnkcpmmandite des Schlesischen Bankvereins um 5000 M. geschädigt hat. wurde m Frankfurt a. O. verhaftet. Greiffenberg. Vereint den Tod gesucht und gefunden haben der 76 Jahre alte Invalide August Jäschke mit seiner 30 Jahre alten Tochter, Beide in Schosdorf wohnhaft. Vater und Tochter hegten set Langem den Wunsch, gemeinsam zu sterben. Nachts verließen Beide ihre Wohnung, legten einige Kleidungsstücke am Ufer des Oelsebaches ab und stürzten sich in den stark angeschwollenen Bach. Provinz Polen. Posen. Oberstaatsanwalt Wasa Müller von hier ist in Allenstein in Ostpreußen, wo er besuchsweise weilte. plötzlich gestorben. Wegen Beleldl gung der Officiere und Oberjäger des Oelser JagerbafaillonL wurde derVer leger des polnischen Blqttes Goniec" Buchdruckereibesitzer Karl v. Rzepecki, zu 100 M. Geldstrafe verurtheilt. Nach dem Genuß von Fischen erkrankten hier mehrere Familien, zusammen elf Personen, schwer. Es ist Hoff nung auf Erhaltung ihres Lebens vor Handen. I n o w r a c l a w. Die Sirafkammer verurtheilte den Vogt Delewski, dessen Frau und Schwager zu länge? ren Freiheitsstrafen. Delewski hatte sich bei Verbußung einer 14taglgen Gefängnißhaft durch seinen Schwager vertreten" lassen. Solche Unterschiebungen treten jetzt immer häufiger ein. fodaß die Gerichte nunmehr dagegen ..... r r j i fnergijazer cinjcniciien. Provinz Sachsen. , Erfurt, mer, der .neu zur Spritze hält", ist der Spritzenmeister Philipp Remde. Am Himmelfahrtstage des Jahres 1872 wurden durch den Polizeicommissär Lauenstein die Mannschaften, unter denen sich der oben Genannte befand, den vom Fa brisanten Sorge Vieselbach geliefer ten Feuerspritzen vlo. 7 und 8 zuge theilt. Keiner der Leute, außer Phi sipp Remde, gehört jetzt diesen Spritzen mehr an. Er hielt während der 25 Jahre treu zurSpntze No. 8 und fehlte nachweislich bei keiner Uebuna. bei keinem Feuer. Halle. Die hiesige Strafkammer verurtheilte den früheren Bllrgermeister von Wettin, Bachmann, wegen Unterschlagung im Amte zu 9 Monaten Gefängniß. Es handelte sich um einen Betrag von 116 M., den er in kleineren Beträgen verschiedenen Kassen entnommen. Provinz Hesscn-Nassan. . Großen ritte. Beim Ueberschreiten des Straßenbahngeleises auf dem Wilhelmsplatz wurde der 38jährige Steinhauer Ringsleben aus Gro. ßenritte überfahren und ihm der Kopf vom Rumpfe getrennt. Der Gctödtete war taubstumm und hatte tit Warnsignale deshalb nicht beachten können; er hinterläßt eine Frau mit sechs unerzogenen Kindern. 33 e bra. Auf Rittergut Birkigt hatten ungefähr 6070 russisch-pol-Nische Ärbeiter die Arbeit eingestellt wegen Zerwllrfniß mit ihrem Borgesetzten. . 6 Rädelsfichrer wurden festgenommen und nach ihrer Heimath über die Grenze transportirt. Die anderen erboten , sich, weiter zu arbeiten. In dem nahen Weiterode kam das dreijährige-. Söhnchen Martin'. deS Bremsers Soldan dem Herdfeuer so Nähe, daß dieses sein Kleidchen erfaßte. Daö Kind erlitt fo schwere Brandwunden, daß es denselben erlegen ist. Mitteldeutsche Staate. ; B lo m be rg. Verhaftet wurde hier der Kaufmann Gerson Stahl wegen betrügerischen BankerottS. Stahl hat hier früher lange Jahre das Amt des' Stadtverordneten. - Vorstehers verwaltet und genoß überhaupt viel Vertrauen in der Bürgerschaft. G e r a. Im schlafe hat sich in der Hospitalstraße das nicht ganz zweijäh-1 virt.a-tnh Vr (SZShlnttm li'k. .1 vi vutvvb vit uyti jjw mitte erdrosselt. Das Krnd hatte ein Hemdchen mit Zugband an und hat im Schlafe den Zug zugezogen, so daß es ersticken mußte. Die Reichenbacher Zkgeunerlegende hat hier ein Nachspiel gefunden. Von der Strafkammer wurde die 16 Jahre alte Fabrikarbelterin Emilie Mathes wegen schweren Einbruchsdiebstahls, Betrugs und einfachen Diebstahls zu 9 Monaten Gefängniß verurtheilt. Die Mathes ist jenes Mädchen, das sich im Juni .p, I.' aus dem Hause seiner Mutter entfernte und in Schwarzbach bei Trtptis vorgab, vor Jahren als Kind ' von Zigeunern geraubt worden zu. sein. - . :.; ; . , Gotha. Der Tüncher Oskar Scamback aus Wölfiö wer im vier-
ten Stockwerk mit Etnzteyen emes Kalkkübels vom' Flaschenzuge aus beschäftigt. Beim Hinauslehnen aus dem Fenster bekam er das Uebergewicht und stürzte in die Tiefe. Der Unglückliche erlitt durch den gewaltigen Sturz schwere innere Verletzungen. Salüscn. D r es d e n. Der Dichter und Gelehrte. Wirkliche Geheime Rath Dr. Viktor v. Strauß und Torney feierte mit seiner Gemahlin Albertine, aeb. v. Torney, das seltene Fest der eisernen Hochzeit. Wegen versuchten BruderlNordes verurtheilte das Landgcrichtden aus Risa stammenden 12 Jahre alten Schulknaben W. Max Heinze zu vier Jahren Gefängniß. Er fjattt aus Rachsucht seinen um einJahr jüngeren Bruder mit einem Pistolenschuß hinterrücks zu tödten versucht, ihn aber nur schwer verletzt. Ehemnitz. Daö Schwurgericht verurtheilte die Wirthschaftsaehilfin Wetzel aus Stollberg wegen indestödtung zu 2 Jahren 0 Monaten Gefängniß. Die Angeklagte war angeschuldigt, ihr neugeborenes Kind nach der heimlich erfolgten Geburt in einer mit Wasser gefüllten Gelte erstickt zu haben. Wegen Münzverbrechens wurden die Wetzel'schen Eheleute aus Ehrenfriedersdorf zu je 9 Monaten Gefängnißstrafe verurtheilt. G lauchau. Der hiesige König!. sächsische Militärverein feierte unter
Theilnahme der Behörden und zahlreicher Bruder- und anderer Vereine sein 50iähriges Stiftungsfest und Wjähriges Fahneniubiläum. Glashütte. Obertambour Fr. Bellmann, der älteste Schutze der hiesi gen Schützengilde, der er 50 Jahre an gehörte, ist gestorben. Görbersdorf b. Oederan. Erhängt hat sich der Mühlenbeptzer und Zöaaer F. Uhlmann. Hcsscn.Darmstadt. D a r m st a d t. Die goldeneHochzeit feierte der Kaufmann Thecß ini seiner Gattin. Der elfjährige Schü ler Rudolph Karl Lanz. Sohn deS Kaufmanns Karl Äinz. M beim Ba den im Wooa an der Änsel ertrunken. Wegen mehrerer fchwererEinbruchsdiebttayte wurde der Wmhrige nd lungsaehulfe Geora Schwörer von hier, der besonders den Dachstuben der x: ri v je ?. . .r tr icnjimllvcycil feine nusineriinici Widmete und deren sauer verdiente Er sparnisse stahl, zu fünf Jahren ZuchtHaus verurtheilt. G roß - Karben. Total niederaetxannt ist dasAnwesen des manns M. Berkowin. Ein Kind konnte nur mit Mühe aus den Flam mengerettet werden, Provinz Hannover. Hannover. Der Tagelöhner Kuckmann aus Ronnenberg stürzte von einem hochbeladenen Wagen, wurde überfahren und getödtet. Der Halbkäthner Gerberding aus Limmer wurde hier von dem Wagen des Vieh Händlers Goltermann überfahren und lebensgefährlich verletzt. Durch gro ßen Leichtsinn feinen Tod veranlaßt hat der Maurer Wucherpfennig. Alte Döhrenerstraße wohnhast. Derselbe hatte eine Vergnugungstour unter nommen und sprang, um den Heim weg zu verkürzen, aus dem in voller Fahrt befindlichen Eisenbahnwagen in der Nähe seiner Wohnung ab. Ein Genickbruch war die Folge. BadNenndorf. 5as Fest der goldenen Hochzeit beging hier das Ehepaar Mineralienhändler Kemna aus Göttingen. E i n b e ck. Der landräthliche Büreaugehilse Wolper, der mehrere Ne benkassen des Kreises verwaltet hat, ist nach Unterschlagung, von etwa L000 M. flüchtig geworden. Wölper hat Frau und 2 Kinder. Provinz Westfalen. Alte na. Aus den Fluthen der hochgehenden Lenne wurde vomBackermeiste? Wilke das 8jährige Töchterchen des Fabrikarbeiters Glinzner gerettet. Arnsberg. Das Schwurgericht verhandelte unter Ausschluß der Oesentlichkeit gegen die Ehefrau Hofchule und Ehefrau Richter von hier, velche Beide der versuchten Brandstiftung und vollendeter und versuchter Erpressung angeklagt waren. Es wurden 34 Zeugen vernommen. Das Urtheil lautete auf 2 Jahre 8 Monate und auf ein Jahr und 6 Monate Zuchthaus. . Berleburg. Der Häuer Christian Battenfeld zu Hemschlar war auf der Grube Heßlar mit dem Aufschlagen von Schieferblöcken beschäftigt. Plötzlich löste sich eine dünne Schieferschale, welche sich etwa zwei Meter über der Arbeitsstelle befand und . fiel auf Battenfeld, wodurch derselbe sofort getödtet wurde. Nhcinprovwz. Aachen. Im Schachte Nothberg' verunglückte der Bergmann Thomas aus Hastenrath, der einzige Ernälxer seiner hochbetagten .Mutter. Aus der der Gesellschaft Wurmrevier gehörigen Grube Maria brannte ein größeres Gebäude nieder, das Magazine, Schremern und Schmiede enthielt. Der beträchtliche Schaden ist . durch Versicherung gedeckt. Der Betrieb ist Nicht gestört. Barmen. Von einer RangirMaschine überfahren 'und getödtet wurde auf dem Bahnhofe Rittershausen ein Arbeiter Namenö Schmitz. C ob lenz. Der älteste Richter der Rheinlande, Amtsgerichtsraih Gottfried Bram hiersilbst, hat sein 50jahriges Dienstjubiläum - gefeiert. Der Jubilar, der noch mit beneidenöwerther Rüstigkeit seines Amtes waltet, über Berg und Thal wandert und in fröhlichem Kreise den Becher hebt, ist in Trier geboren und hat fast seine ganze Dienstzeit als FriednS- und Amtsrichjer in. Hillesheim, Mayen und hier verbracht. " verlangt Nnüo's Oest Hadanna Qigtti." ... "'..';,: Cascarct stärkt Leber, Niet und Cinger?eide. ES ertegt Uitiz lei OcZerzen oder Kxä.pfk. 10 C!;,
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