Indiana Tribüne, Volume 20, Number 279, Indianapolis, Marion County, 26 June 1897 — Page 1
95 AO 0 r AA rlO k V l W W W Office : No. 18 Süd Alabama Strafze. Telephon 1171. Indianapolis, Indiana, Samstag, itn 26. Juni 1.897. Jahrgang 20. mOi 70
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Sässel's G-arten !
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Gditorielles.
Die östlichen Sängerbrüder, welche zur Zeit in Philadelphia ihr großes Fest abhalten, mögen sehr nette und gemüthliche Leute sein, allein in der Hauptsache scheinen sie doch von ihren westlichen Kameraden noch sehr viel lernen zu können. Herr August Spanuth, der Mufikreferent der New Jorker Staatszeitung", ein außerordeutlich tüch.iger Fachmann, hat daö EmpfangSconzert in einer Kritik dermöbelt, welche nicht mit Dinte. sondern mit Vitriol geschrieben zu sein scheint Nach seinem Urtheil war daS erste Conzert ein absolutes Fiasko Wie war eö z. B. möglich, schreibt Herr Spanuth, eine Composition, wie die sogenannte Fest-Hymne von Eugen Klee aus daö Programm dieses ErnpfangS.Sonz'rteS zu sehen? Zn einim guten europäischen Konservatorium wäre sie bei der Abgangsprüfung nicht durchgegangen, und daß Herr Klee zugleich Dirigent deS EmpfangS'ConzerteS war, konnte der Composition doch nicht weiter nützen, insofern Sängerfeste nicht zur etwaigen Verherrlichung von Dirigenten gegeben werden. Man sollte doch niemals außer Acht lassen, welche wundervolle Gelegenheit diese Sängerseste geben, aus! die Massen zu wirken. Gestern Abend waren etwa 7000 Personen in der FestHalle anwesend, und diesen allen hätte durch eine einzige elektrisirende Leistung ein Stachel in die Seite getrieben werden können; sie hätten für alle Zeiten einen Appetit aus gute Musik bekommen können. Aber diese begeisternde Leistung blieb völlig auö, und daS Höchste was erreicht wurde, war eine anständige Mittelmäßigkeit. Der Männerchor blieb, waö Jntonation betrifft, selbst hinter sehr bescheidenen Erwartungen zurück. Daß er auch ohne jeden Schwung sang, ist vielleicht mehr dem schon erwähnten Dirigenten, Herrn Klee, zur Last zu legen. Dieser Herr mag alle möglichen derborgenen Talente haben, aber zum Dirigenten eines MassenchorS und eineS Orchester? fehlt ihm dorläusig Alles, vor Allem die Energie. Vor seinem Taktstock schien sich ein Fluidum der Langeweile durch den ganzen weien Raum zu ergießen, und wenn daS Orchester in den beiden Ouvertüren, der zu Rienzi" und der zu Oberon", doch so ziemlich beieinander blieb, ist daS lediglich der Thatsache zuzufchreiben, daß gute Musiker darin saßen, eS waren allerdings auch einige weniger gute darunter, besonders beim Blech. Außerdem Kar daS Orchester, 85 Mann, für die Raumverhältnisse diel zu schwach. Und in demselben Maße wie Orchester-und Chor-Vorträge waren die Leistungen der Solisten enttäuschend. Daß man bei einem Em-psangS-Conzert gern daS lokale Talent berücksichtigt, ist begreiflich und derzeihlich, aber man sollte den Accent doch mehr aus daS Talent als auf daS Lokale legen. ES ist ja möglich, daß diese Solisten im Familienkreis und in keinen Coneerten einen ganz freundlichen Eindruck machen aber bei einer Gelegenheit, wie diese, ist man doch berechtigt, etwa? Vorzügliches zu erwarten; das sogar noch mehr, wenn daS ganze Deutfchthum deS Landes eingeladen wird; dann darf man sogar etwaS Außerordentliches erwarten, und wenn man'ö nicht erhält, soll man laute Klage darüber erheben. Dich theure Halle wieder zu begrüßen", obschon die Halle ganz neu ist, war zwar sehr schön von Fräulein Iennie Foell, aber bei einem deutschen Sängerfeste möchte man Wagner'sche Arien zum mindesten doch in gutem, korrektem Deutsch hören. Daß Frl. Foell keine ausreichende Stimme für die theure Halle" hatte, und außerdem nicht viel besser singt als Herr Klee dirigirt, sei nur noch nebenbei bemerkt. Herr Carl Schachner sang die schöne Arie deS HanS Heiling" mit einer Stimme, die längst gewesen ist eS war peinlich, ihm zuzuhören, wie er sich an strengte, den Niesenraum zu füllen. Dadurch,' daß der Herr Bürgermeister dem Dirigenten einen silbernen Lorbeerkranz überreicht, werden Cm fsangSkonzerte um nichts erträglicher Ochisss. Nachrichten Angekommen in : Liverpool. Bovic" von Jew f m r v von
ArOillcsjncsjleii.
Inland. Wetterbericht. SchöneS Wetter heute Nacht und am Sonntag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 85 Grad, niedrigste 57 Grad. Gegen Erh ö h ung der Bierst e u e r. Washington, 25. Juni. Senator Spooner unterbreitete dem Senat in Vertretung deö abwesenden H rrn Cullom einen von 103,000 Bürgern von Chicago unterzeichneten Protest gegen die geplante Erhöhung der Biersteuer. Die Petition füllte eine Holzklste von 2 bei 3 Fuß und wurde in den Senatösaal durch zwkj rüstige Männer hineingefchleppt. -- Sängerfe st.' Oshkosh, WiS,25 Zuni. Zum zweiten jährlichen Sängerfest deS Sängerbundeö von Nord-Wiöconfin ist die Mehrzahl der Delegaten bereits eingetroffen. DaS Fest wird heute Abend in der Turnhalle, wo die Sänger vom Bürgermeistex Jdeson mit einer BevillkommungSrede empfangen werden, formell eröffnet ES wcrden sich etwa 1500 ' Delegaten an dem Sängerfest betheiligen, welches Morgen in der Ausstellungshalle eröffnet wird, bei welcher Gelegenheit ein Chor von fünfhundert Stimmen mitwirkt. Der Hauptfesttag wird der Sonntag werden und eS werden dazu auS allen Theilen deS Staates wenigstens 15,000 Ercur sionisten erwartet. Wollen ihr Geld loS werden. St. L o u i S, 25. Juni. Der hier ansässige, wohlhabende Künstler Manuel Klein ist von hier nach Terre Haute abgereist, um DebS, seine Dienste alS Agitator anzubieten. Klein hat sein HauS, daS Z8000 weth ist, seiner Frau übertragen und nur genug Geld mitgenommen, um reisen zu können. Sein in Oesterreich wohnender Vater, Wilhelm Klein, will sein ganzeS Vermögen zur Höhe von tz50.000 für die Ausführung deS DebS'schen Planes hergeben. Ein Bruder Kleines Namens Joshua will sich Deb? ebenfalls anschließen. LynchgerichtinMississippi. Crystal Spring, Miss, 25. Juni. John MoseS, ein Neger, der vor einigen Tagen einen alten Mann. Namens Strong, in der Nähe von hier ermordet hatte, gestand heute Morgen im Gefängniß die That ein. Bald darauf drang ein Mob von 200 biö 300 Personen, meisten? Farmer, in daS Gefängniß, überwältigten die Wächter und schleppten MoseS fort. Mit einem Strick um den HalS wurde er durch die Straßen zu einem Baum in der Nähe der Eisenbahn gebracht und dort ausgehängt. Als daö Lynchgericht vor sich ging, war MoseS schon todt oder beinahe todt. Zweimal war in Jackson telegraphisch um Absenkung von Miliz nachgesucht worden, aber da sowohl der Gouvernör, wie der Vice-Gouvernör pon der Staatshauptstadt abwesend waren, wurden erst heute Morgen die nöthigen Befehle gegeben, da eS zu spät war. Verschiedene von den Lynchern wollten auch noch aus ihr Opfer schießen, alS dasselbe bereits an dem Baume hing, aber ihr Anführer erklärte, der Gerechtigkeit sei Genüge geschehen und weiteres werde er nicht dulden. Darauf machte sich die Menge auf den Weg, um einen farbigen Geistlichen zu bestrafen, der beschworen hatte, daß der Mörder an dem Tage, an welchem Strong getödtet wurde, in seinem Hause gewesen, und er wisse, daß MoseS unschuldig sei. Für seinen falschen Schwur verabreichten ihm die Lyncher eine furchtbare Tracht Prügel. Um 1 Uhr Nachmittags war Alleö ruhig; der Mob hatte sich zerfteut und die Farmer waren wieder nach Hause gefahren. l'.H Die Geschäftslage. N e w S o ek. 25. Juni. In dem heute morgen erscheinenden Wochenbericht von R. G. Dun & Co. über die Ge schäftslage im Lande heißt IS u. A. : Dse Besserung hqlt an; allmählich iznd vorsichtig entwickeln die einzelnen
Geschäftszweige größere Thätigkeit;
wiewohl die stille Jahreszeit ziemlich nahe ist, so macht sich mehr Lebhaftigkeit in vielen Branchen bemerkbar, in welchen vor einigen Wochen noch nichts davon zu sehen war. Prominente Ge schäftSleute in allen Theilen deS Lan deö,' die allmählich zu der Ueberzeugung gekommen sind, daß die Fluth wieder im Steigen begriffen ist, richten dar nach ihre Contrakte und Capitalsanlagen ein und entwerfen Pläne für die Zukunft, die noch vor Kurzem gar nicht in Betracht kamen. Wirklich große Veränderungen im Geschäftsgange find vor Vertagung des CongresseS kaum zu erwarten, aber die Beseitigung der Unsicherheit dürste, wie wohl mit aller Berechtigung angenommen werden kann, die Kauflust in Kreisen wieder rege machen, die sich seit Monaten zurückgehalten habe. Eine Hauptrolle spielen dabei die stetig besser werdenden ErnteauSsich ten. Die Weizenernte hat bereits in einigen Winterweizen-Staaten begonnen, wobei die mittleren Landestheile und Kalifornien überraschend gute Resultate ergeben; sür letzteren Staat werden jetzt 800.000 Tonnen alö Mindestertrag angenommen, während angesehene Statistiker 60.000.000 Bu. Winterweizen über die Schätzung der Regierung hinaus berechnen. Sommerweizen steht sehr gut; wie viel größer da damit bestellte Gebiet dieSmal ist, ist so gut wie unbekannt. Der Preis stieg während der Woche um 1 Cents, da die westlichen Zufuhren um 1.200,000 Bushel zurückblieben, während andererseits die Ausfuhr auS den atlantischen Häfen, Mehl eingeschlossen, nur 1,445,947 Bushel betrug, gegen 1,713,961 Bushel in derselben Woche deö Vorjahres. ES ist dies eben gerade die Jahreszeit, wo die Zahlen keinen Werth haben, außer daß sie beweisen, wie irrig die Schätzungen der Ernte von 1896 waren. Baumwolle wurde, ohne sichtbare Ursache, um ein Achtel hinaufgetrieben und ist ebenso viel wieder gefallen, da Alleö aus eine größere Ernte hindeutet, als bisher erwartet wurde. Eisen- und Stahlprodukte sind durchschnittlich einen kleinen Bruchtheil niedriger nach den öffentlichen Notirungen. Die beste Neuigkeit ist die, daß beträchtlich mehr Platten bestellt worden sind, theilweise für Schiff,, sowie auch Barren zur Herstellung landwirtschaftlicher Geräthe, Eisen für Gebäude und Brücken und galvanisirteS Blech. Die Nachfrage für Webereiwaaren zeigt erfreuliche Zunahme; selbst Baumwollftoffe, die so lange so flau waren, find mehr gesucht. Wenn die Umsätze auch noch mäßig find, 'find sie doch auch absolut nicht spekulativer Natur; die Preise find fest. In Sommerwaaren ist daS Geschäft noch ziemlich still, während die Fabriken etwaS besser beschäftigt sind und auch in gewissem Umfange alS Käufer auftreten. Wolle wird meistens für Spekulation?zwecke gekauft; auf Boston fallen fast drei Viertel des ganzes Umsatzes, der 3,733,800 Pfund betrug an den drei Hauptmärkten, wovon 6,610,300 Pfund ausländische Wolle waren. Inländische Wollen werden im Westen weiter zu verhältnißmäßig hohen Preisen gehalten. Bankerotte wurden während dieser Woche in den Ver. Staaten 216 gemeldet, gegen 217 in derselben Woche deS Vorjahres; in Canada 24, ebenso wie im Vorjahre. Davenporter Schützen siegen. Joliet, Jll, 25. Juni. HerrlichfteS Wetter begünstigte den zweiten Tag deö Schützenfestes des CentralSchützenbundeS von Nord Amerika. Ebenso, wie gestrn, begann daö Schießen um 10 Uhr Vormittags und dauerte bis 6 Uhr Nachmittags. Bei dem nationalen Preisschießen von Vereinen wurden folgende Resultate erzielt: Davenport Team No. 1. 1236; Milvaukee No. 2, 1223; St. LouiS No. 1, 1215; Cincinnati, 1215; Milwaukee No.1, 12Q5; Joliet No. 1, 1175; Mnona, Minn , 1154; Chicago No. 1, 1141; Wausau, WiS., 1138; Monticello, Sa., 1120; St. Louis No. 2, 1124; LyonS. 3a., 1087; Davenport 0.2, 1083; Chicago Ho. 2, 1076; La Crosse. ÄiS.. 105S; Joliet No. 2, 104H; Joliet No. 3, 907. Die Davenporter Schützen haben darnach ten ersten Preis errungen; sie
wurden heute Abend von den Jolieter
glänzend gefeiert. Neue Liliputanerin. ' Oa kland, Cal.,25. Juni. Mary Barrall, daö kleinste Mädchen in Cali formen, wird Mitglied der bekannten kleinen Schauspielergesellschaft werden, welche unter dem Namen der Liliputa ner in der ganzen Welt bekannt ist. sie wird sich der Gesellschaft im September ln New Aork anschließen. Von dort geht sie nach Europa, um für die Buhne ausgebildet zu werden. Frl. Barrall ist in Deutschland geboren. einundzwanzig Jabre alt und mißt gc nau vier Fuß drei Zoll. - . Goldauöfuhr. N e w I o r k, 25. Juni. Morgen werden im Ganzen tz2.300.000 in Gold auögefühit. Die Gesammtauöfuhr für die Woche beziffert sich auf tz4.800.000. Ausland. Unruhen in Spanien. M a d r i d, 25. Juni. Ernste Unruhen sind in MiereS in der Provinz Ooieda auSgebrochen, wie man glaubt, wegen der gesteigerten Abgaben auf Nahrungsmittel. Zwischen 8000 Bergleuten und spanischen Zruppen kam eS zu hitzigen Gefechten, in welchen auf beiden Seiten je zwei Mann sielen und mehrere verwundet wurden. Die Wahlen inHolland. Amsterdam, 25. Juni. Daö Resultat der zweiten Abstimmung in den Wahlen pon Mitgliedern der zweiten Kammer der Generalstaaten der Niederlande ist jetzt bekannt und die neue. Kammer wird wie folgt zusammengesetzt fein: Liberale 45; Katholiken 22; Orthodox - Protestanten 21; historische Christen 4; Radikale4; Sozialiften 4. Darnach wird die antiklerikale und Freihandels Coalition eu.e Majorität von 6 Sitzen haben. Die historischen Christen unterstüben die liberale Politik. -rttallerlei. . trin ungewöhnlicher Todesfall wird aus Canarsie. N. F., ge, meldet. Dort hat das drei Jahre alte VZädchen Anna E. Churchill, deren Eltern an Rockaway Ave. und Ave. wohnhaft sind, infolge des übermäßig starken Schnarchens eines Mannes, Namens Edward Mason, den Tod tu litten. Nach Angabe der Eltern hatte das Kind in einem neben der Küche belegenen Zimmer Lkschlasen, als Ma son im berauschten Zustande in's Haus kam. Er legte sich in der Küche nieder und war bald eingeschlafen. Sein Schnarchen weckte das Kind, welches infolge des ungewohnten Geräusches in Kvämpfe fiel. Das Geschrei des Kin, des störte den Betrunkenen und her, selbe taumelte in's nä&ste Zimmer. Bei seinem Anblick vermehrte sich noch hie Angst deö Mädchens und erst die Ankunft der Mutter machte der Scene ein Ende. Das Kind erkrankte untz am nächsten Nachmittag wurde ein. Arzt geholt. Derselbe " vermochte je hoch das fliehende yeben nicht meh? aufzuhalten. Eine Stunde später, nachdem der Arzt geholt worden war. perschied eö. Mason wurde verhaftet und vom Richter Wartz im Polizeigericht zu Cancrsie wegm Betrunkenheit auf zehn Taae W'S Äefänaniu.aeiandt. Ekn sondecSacer Kauz ist der aus einer erbärmlichen Farm in Lawrence. Ind.. in einer SUtte woh. nende Farmer B. F. Smith. Der allgemein für arm gehaltene Mann ließ sich ein elegantes dreistöckiges Wohnyauö vaum, das er von unten m3 oben mit den schönsten Mahagony-Mö beln, kostbaren Teppichen und sonstigen eleganten Gegenständen ausstatete. Ein Fahrstuhl verbindet die Stockwerke und Dampfheizung erwärmt die Räume. Bewohnt wird das Haus nicht und jetzt läßt Smith sich da.nehen eine kleine Cottage bauen, die er mit seiner Frqu zu. ' bewohnen gedenkt. Leide sind betagte Leute und lindertos. . Die Wissenschaft schreiiet zwar rasch voran, ist aber bei dem Städtchen Huntsville in Alabama noch nicht angekommen. Als eine Telephenz compagnie von dort aus eine längere Linie angelegt hatte, ie hauptsächlich die steigenden unii fallenden Preise der Baumwolle zu berichten bestimmt war, schnitten die Farmer der Gegend die Drähte einfach durch, weil sie bemerkt, hatten, daß alsbald, nachdem das Tr lephon im Gange war die Preise sie, len. Die Theorie einer' nachtheiligen Wirkung Telephondrähte auf den Werth desöodenproducte breitete sich fiuS und an verschiedenenOrten gingen ihre Anhänger so weit, nicht nur die, Drähte durchzuschneiden, sondern auch die Pfähle umzuhauen, bis endlich die Dazwischenkunft der Gerichte in-An spruch genommen' wurde.. .
JnernemmslitärisHen Depot zu Paris erkrankten mehrere Officiere an typhösem Fieber, während die auswärts wohnenden und speisenden Soldaten von der Krank-
heit verschont blieben. Da das Wasser der Anstalt tadellos befunden wurde, so wurden die Sveisen mikroskopisch untersucht. Dabei stellte sich yeraus, vaß ui) der Typhusoacmus m Mengen auf den Salatblättern fand, in Gesellschaft übrigens mit zahlreichen Eiern von taerna soliurn, dem gefürchteten Bandwurm. Wahrscheinlich rührte diese gefährliche Verunreinigung von Salatblättern von einer zu reichlichen oder widersinnigen Düngung des Bodenö her. Es ist aus diesem Falle die Lehre zu ziehen, daß man in der Bereitung ungekochter Gemüse für die Tafel gar nicht vorsichtig genug sein kann. Schon Karr sagte : Der Bettler besiiehlt den Armen". Und der Bettlerstand" begnügt sich nicht mehr damit, auf Kosten der wirklich Bedürftigen sein Glück zu machen, sondern erlaubt sich sogar den Luxus, ein Organ in der Presse zu besitzen. Dieses Blatt für Haus-, Kirchenthür, und Straßenbettelei" heißt DaS Journal der Bettler" und wird in Paris als Manuskript gedruckt". Es besteht nur aus einem Blatte und enthält jeden Morgen es ist ein Morgenblatt die vollständige und genaue Liste aller einträglichen FeierlichZeiten des Tages, wie Hochzeiten. Tausen, Begräbnisse u. s. w. Die Feste der reichen Leute werden besonders hervorgehoben. In einer anderen Rubrik veröffentlicht daS Journal der Bettler" die Nummer der Wohnung reicher und mildtbätiaer Leute mit der Angabe der besten Besuchsstunde". ferner unlerncytet es über die beste Bettelmethode, denn die Angebettelten wollen je nach ihren Neigungen und Schwächen behandelt werden. , . Der Eine giebt nur Almosen, wenn man ihn gnädiger Qerr" oder 5err Krastitulirt,. em Anderer will ehrfurchtsvou gegrug: werden u. s. w. - Die zwischen der zweiten Tochter des Kronprinzen von Dänemark, der Prinzessin Jngeborg, und dem schwedischen Prinzen Carl geschlössen? Verbindung ist die vierte, die seit einem Jahre in der Familie . des Kronprinzen stattgesunden hat. Am 5. Mi 1896 wurde seine älteste Tochter Louise mit dem Prinzen 5?riedrick von Schaumburg - Lippe verheirathet, am 22. Juli fand die Hochzeit des Prinzen Carl mit seiner Cousine. Brinzessin Maud von WaleZ. statt, am 24. März d. 3. wurde die Verlobung des Prinzen Christian, deö ältesten Sohnes des Kronprinzen, mit der Prinzessin Alexandrine von Mecklenburg - Schwerin declarirt, und zetzt hat die Prmzessm Jngeborg sich mit dem Cousin ihrer Mutter verlobt. Prinz Carl, der den Titel Herzog von Bestgotland führt, ist der dritte Sohn des Königs Oscar. Da der näcbstälteste Sobn. Prinz Oscar Bernadotte. wegen seiner Heirath mit Fräulein Ebda Munck auf seine Erbrechte verzichtete, folgt Prinz Carl nach dem Kronprinzen Gustav in der Thronfolge. Er ist am 27. Februar ri4 wm fj löoi gevoren uny ( ayre atier ais feine Braut, die am 2. Auaust 19 Jahre alt wird. Er wird als der schönste Prinz Europa's bez??hnet. und feine bobe männliche G?. 5at überall Bewunderung, txxiti ü eidet jedoch an einer Schwäne, rie eine besondere Plage der Fürs.cn. zu sem scheint: er ist sehr schwerhörig. Die Gesellschaft f ü r vsvckiscke Wissenschaften in Baris wird sich in ihrer nächsten Sitzung mit einem febr interessanten und bockst eigenthümlichen Falle beschäftigen, dem der barmherzigen Schwester Maria Maadalena vom Waisenhaus für junge Blinde, die am Morgen der rand - alanropye , des Bazar de Charitö wiederholt erklärt hatte, sie würde im Laufe deö Taaes bei lebendigem Leibe verbrannt werden. Nach den vorliegenden Jeugenausjagen, denen zweier Nonnen und eines Abbös. soll aar nickt daran zu zweifeln fein. daß SckwesterMaria Magdalena ihren graglicyen 2.00 voryeriay. zumal ne bartnäckia darauf bestand, am Morgen des 4. Mai zu beichten und. sich . onr tu 11 . eigens iurz vor :uimeniaaji oon iyrem Lager erhob, um einige Nahrung zu ich zu nehmen, da ihr schwacher Geundheitszustand ibr nicht gestattete, )is in die Vormittagsstunden hinein 11 fasten. Beim WeaaeHen faate sie an ihrenKameradinnen: Ihr werdet mich nicht wiedersehen; man wird mich verJffsViftAY I?a -1 1 ÖlUHlll IJUVIAUV! JUU IC Kuoa vergessen hatte, kam sie zurück und that abermals die gleiche Aussage. Ihre Ahnung ging in Erfüllung undin derNacht vom 4. zum 5. Mai wurde die Sckwester Maria Maadalena im Jndustriepalaste uach mühsamen Nach. r r y "t.: Jt. r TOljCquugcn fliatjiiu irctuiannr auigc funden. Abb6 Brettes ist Generalfesretär der psychischen Gesellschaft. ' 1,1 i Die auf fa llen d Se Sei. lunaen von Scrofeln. die man. kennt. sind mittelst Hobd's Sarsaparilla erzielt. Dieses Mittel sucht seines Gleichen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur H 0 0 d'S. Hood'S Pillen sind mit der Hand gemacht und völlig gleich anLröße uns evtqr. 2&.
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