Indiana Tribüne, Volume 20, Number 278, Indianapolis, Marion County, 25 June 1897 — Page 3

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M-BOMS VERSTOPFUNG IN ALLEN APOTHEKEN L'B.: llnntru! v1V YIa Ynrlr. 9XA vuivak:" vmvm Vor Gericht. Kriminalroman von Paul Oökar Höcker. (Fortsetzung.) Die weitere Beobachtung dieses Trupps gab er aber sofort auf. als Karla mit einemmal in einem sehr ernsten Ton über ihr früheres Verlöbnib mit Macdonald zu ihm zu reden begann. Es wav das erste Mal, dab sie in Vollraths Beisein den Namcn aussprach. Sendlinger merkte aber ihrem festen Tone an, dah die Enthüllung dieser weit zurückliegenden Dinge längst von ihr geplant war. Es lag sichere Ruhe in ihrer Stimme. Vollrath erleichterte ihr das Geständniß. Ich weiß darum, Karla, sagte er tief aufathmend; Ewald hat mir die trübe Geschichte erzählt in der Annahme, daß ich ebensoviel darüber wissen müsse, als Ihre Kreise damals erfahren habeis. Ich glaube, er hat in Ihrem Sinn gehandelt?" Karla sagte einfach und bestimmt: Dann will ich Ihnen einen Vorschlag machen. Karla: begraben wir den Todten und erwähnen wir seinen Namen nie wieder!" Und Sie sind nicht eifersüchtig auf den. der mein Herz damals besessen oder zu besitzen annehmen durfte?" Vollrath nahm ihre Hände in die seinen und sah ihr tzef ins Auge. Ich trage ihm wenigstens keinen Groll nach; denn wäre er's nicht gewesen, der. durch seinen Leichtsinn und seine Charakterlosigkeit Sie zu ernstem Nachdenken veranlaht hätte, wer weiß, ob w uns dann jemals gefunden hätten. Oder war es dazu nicht etwa nothwendig, daß Sie einen freieren, größeren, reiferen Blick bekamen, der es Ihnen ermöglichte, über den Standesunterschied, der zwischen unö besteht, als über etwas Unwesentliches hinwegzusehen? Ich glaube nicht, Karla. dak Sie mit neunzehn wahren r y r i und ohne so Trübes erlebt zu haben. ebenso geurtheilt hatten. Sie haben recht, Vollrath. Ihre Karla von heute ist eme ganz andere als die, auf welche jener Macdonald Anspruch hatte. Sie ist reifer, klüger. vorurtheilssreier, aber auch um suns Jahre älter geworden. Und daö sie sagte es mit emem vehmuthigen Lächeln das thut mir um Jhretwillen leid!" Vollrath war stehen geblieben. Die paar Jahre, Karla, die wir verloren haben?" Sie bekommen eine recht alte Braut!" Er sah sie ein paar Augenblicke ganz gerührt an, wie sie so fast verschämt vor ihm stand. Dann umschlang er sie plötzlich mit großer Leidenschaft und küßte sie lange. Wir werden ja beide jetzt erst zu leben anfangen!" flüsterte er ihr in zärtlichem Tone in's Ohr. Ringsum war's still. Auch von ver fföhrde her vernahm man das Rau schen der Wellen nicht. In starrer, eisiger Schönheit lag die Natur da. In ihnen beiden aber sang und jubelte

es. Und wahrend sie sich anemder schmiegten, vergaßen sie des Winters, der rund um sie das große, weiße, schwelgende Leichentuch ausgebreitet, und der starren Kälte, die über Nacht von Norden her ihren Einzug gehalten hatte. Endlich gab Vollrath die Geliebte frei, und sie setzten langsam, in träumerischem Gcplauder, den Weg fort. Es war ein Umweg von einer guten halben Stunde gewesen, den sie, von der Straße abweichend, beschrieben hatten. Karla erschrak, als sie es jetzt von einer im -Westen Kiels liegenden Kirche drei Uhr schlagen hörte. Nein, solch eine Verwegenheit!" sagte sie. einen schnelleren Schritt beginnend. Ich bin überzeugt, daß die Tante mich ungerathenes Pflegekind verstößt und enterbt!" Sie gelangten nun wieder auf die Straße, auf ver sie sich schnell vorwärts bewegten. Allmälig geriethen sie, von dem Abenteuerlichen ihrer Wanderung angeregt, wieder in eine fröhliche.ja fast verwegene Stimmung. So kamen sie in die Nähe von Meerbeimbs Wohnung. Es brennt noch Licht bet deinem Vetter!" sagte Vollrath. Die Thür zum Vorgarten steht auf, und auch die Balkonthür ist nicht geschlossen. Wie wär's, wenn ich ihn überfiele und ihm Vorwürfe machte über seine böswillige Intrigue?" Allerdings, wir' müßten eigentlich unserer tiefsten Entrüstung darüber Ausdruck geben, daß er meine qr'mj Tante solche Höllenquqsen bot auSstehen lassen erwiderte Karla Uber wüthig. Wenn er nur noch überhaupt, zu sprechen ist?" warf Vollrath ein. gewiß, er muß to noch Nonde laufen. Ah. vortrefflich, wir nehmen ihn ins Schlepptau und führen ihn jetzt noch auf der stelle zur Tante. Dort muß er seine Sünde eingestehen und uns entlasten!" Vollrath hatte KarlaS Seite verlassen und war nach dem Gartenthor vor, ausgelaufen. .Ewald! Ewald!" lief er .in ge-

dämvftem Tone, roährend er vie Blusen zur Balkonthür rasch emporstieg. Herr Lieutenant v. Meerheimb!" setzte er dann schnarrend hinzu. Ewald wurde in diesem Augenblick sichtbar. Er hatte den Ueberzieher an. der Dreimaster saß schief auf seinem Kopfe, auch die Haltung deö jungen Ofsiciers ließ sehr zu wünschen übrig. Karla war mittlerweile bis zur

Treppe des Altans vorgegangen und rief mit ihrer frischen Stimme: Ich wetie der Vetter hat sich in der Zjwt schenzeit mit einem dampfenden irog getröstet. Sollen wir ihm nicht befehlen, uns gleichfalls em Glaschen her auszubringen?" In dieser Sekunde öffnete sich die Thür und Ewald trat heraus schwankend, indem er mit den Handen tastend um sich griff und blieb überrascht stehen, als er das Paar gewahrte. Seine schlaffen Gesichtszuge erhielten eine iahe Spannung. Karla!" brachte er ziemlich milhkam, hervor. Karla ich habe mit dir zu sprechen dringlich zu spre chen." Er schwankte näher heran und griff nach 'Karlas Hand. Doch noch ehe er seme Cousine erreicht, hatte diese sich schon ganz entsetzt umgewandt und war unwillig die wenigen Stufen wie her ftlnnfin-filr. ' w vj v v Vollrath hatte feinen Freund sofort in verweisendem Tone angerufen. Ewald ging nunmehr aus den Schiffs baumeister los, faßte Ihnmit beiden Händen an den Schultern, und stammelte: Aber so holen Sie sie doch! Ich muß euch etwas sagen etwas Wichtiges sagen!" . Sendlinger stampfte zornig mit dem Fuße auf. Er sah auf den ersten Blick, daß sein Freund betrunken war. Richtig, da drinnen auf dem runden Tisch unter der brennenden Lampe standen ja auch noch die halbgeleerten Flaschen. -Da Ewald aber, ohne den Schisfsbaumeister loszulassen, fortge setzt sinn- und zusammenhangloses Zeug schwatzte, schob dieser ihn endlich unwillig zur Seite. Gehen Sie zu Bett, Herr v. Meerheimb!" sagte er in ernstem, scharfem Tone. Es ist die höchste Zeit für Sie!" Dann wandte er sich hastig von ihm ab und eilte hinter Karla her. Diefe war wie ausgewechselt. Sie sprach kein Wort mehr. Die Lippen zusammenpressend, stürmte sie vorwärts. indem sie den Pelz fest um ihre Gestalt zog. Das peinliche Abenteuer hatte ihr die ganzeStimmung geraubt. Sie kam sich selbst herabgewürdigt vor und bereute es tief, den Heimweg zu Fuß 'zurückgelegt zu haben. .Da Vollrath ihre Verstimmung merkte, schwieg er, bis sie an die Villa der Frau v. Zeck kamen. Auch hier war das Erdgeschoß erleuchtet; ebenso der Hauöflur, dessen Thür nur angelehnt war. - Wortlos -reichte Karla ihrem Veglcitir die Hand, während sie ins Haus trat. Karla. verzeih! ES ist mir selbst höchst peinlich!" O, kein Wort", unterbrach ihn Karla schnell, in ziemlicher Erregung, ich bitte dich darum!" Du bist mir böse?" Karla schüttelte den Kopf. Es thut 'mir nur leid, um den häßlichen Abschluß! Also nicht wieder darüber reden nie wieder! Ich bitte dich." Gut kein Wort mehr davon!" Dann gute Nacht!" Er fühlte ihre fchlanke Hand seine Rechte flüchtig berühren. Noch ehe er ihren Gruß erwidern konnte, war sie im Hause drinnen. Sendlinger schüttelte unzufrieden den Kopf. Sollte er ihr rasch nachfol gen, sich noch schnell mit ihr aussprechen? Doch da vernahm er bereits eine Stimme im Hausflur. Er erkannte das dünne Organ der Frau v. Zeck, die ihre Nichte mit einem endlosen Schwall von Vorwürfen empfing, und unmuthig drehte er dem Haus den Rücken. ' Ein wirklicher Groll gegm Ewald stieg in ihm auf. Wie konnte Karlas Vetter es wagen, in einem solchen Zustand einer Dame gegenüberzutre ten! Vollrath machte sich aber auch selbst Vorwürfe. Warum hatte er eine Begegnung mit Ewald überhaupt angeregt? Er hätte es vermeiden müssen, Karla in eine so peinliche Lage zu bringen. Aergerlich schlug er den Weg zur Stadt ein. Unterwegs fiel ihm schwer aufs Herz,'daß er den Kameraden aber doch nicht in feinem augenblicklichen ZustandRonde lausen lassen dürfe. Er konnte sich ja irgend eineDienstwidrigkeit zu schulden kommen lassen. Und in welchem Lichte stand dann der leichtsinnige junge Ossicier da? Es konnte ihn seine Stellung kosten! An' EwarvS Wohnung angekommen, trat Vollratb also wieder w den Garten ein. In seiner Verwirrung hatte iwaid die Balkonthür sperrangelweit offen stehen lassen. Da die gegenüberliegende zum Schlafzimmer . führende Thür! gleichfalls nicht gschsyssen roar' so bewegte sich die Hangelqmpe W dem heftigen' eisigen Zuge hin und her; die unruhige Flamme hatte bereits den Cylinder schwarz gefärbt. Vollrath sprang hurtig die Stufen hinan, trat in daö Balkonzimmer, ein und schloß die, Thür hinte.rsich. Ewald war NW hie.r, Der Besucher sah auf dem Tisch . eine angebrochene Fläschy Burgunder unh eine halbgeleerte Flq, sche Rum. Zwei Gläser w denen sich noch Reste befanden, standen mit ihrem schalen Inhalt bei dem erloschenen Svititusapparat. Vollrath hätte .seinen Kameraden noch?nie betrunken gesehen. . Wie sollte er sich den 'seltsamen Zustand Ewalds erklären? Er rief nach ihm, aber nie-, mand antwotttt?. Er.trat inö Schlafzlmmer. Das' Bett war noch unberührt die Fenster .waren noch -nicht verhängt.. Auf dem Söfa laa die GesellschaftSgärnitür'z Mi 'LirutnraNtS, alles w vinem Duräeinander.' .

Zer Lcylissdaümfter sah nach d Uhr ; es war kurz r.ach halb vier. Um Awei Uhr hatte Eirald das Elysium" m Frau v. ZZA Seite verlassen, war vielleicht, da d Wagen nicht besoniders schnell fuhren, erst um kalb drei

i wieder nach Hause gekommen ; dann ,yalte er ncy hattig zum Dienst umgekleidet. In dies Zeit mußte er also -wohl durch eine besondere Unmäßig!keit in den trunkenen Zustand izeratden !fein. - He, Hans!" rief Vollrath nach dem Burschen. ' Nichts regte sich. Vollratb ging durch lt ganze Wohnung. In dem kleinen Raume neben dem Flur schnarchte der Matrose. : Hans Gödecke! Wo ist Lieutemrnt crn . . ! ... r. rt - O , p o. ircllielmos jgaoen tote lyn sorige hcn hören?" ', Der Bursche rührte sich, blinzelte in das Licht, das der nächtliche. Gast in der Hand hielt, und erhob ein wenig den Kopf. Vollrath wiederholte seine ffrage: der Bursche sprach schlaf trunken etn paar zusammenhanglose Worte. Der Herr Lieutenant will früh ge weckt sein.jawohl!" sagte er dann schon halb wleoev im Schlafe. Sendlinger sah em. daß er aus dem verschlafenen Matrosen sicherlich keine Antwort herausbekommen werde. Aergerllch kehrte er in das Balkonzimmer zurück. Als er die halbgeleerten Gläser wieder sah.' überkam ihn ein Widerwille. Er nahm sie vom Tisch und schüttete ihren schal gewordenen Inhalt in emen leeren Krug, d?r neben der Thür stand. Dann löschte er die Lampe aus und verließ das Zimmer auf dem Wege, auf dem er gekommen war, die Thür hinter sich fest ins Schloß wersend. . Die Straße, die nach der Stadt führte, war leer. Nur ganz oben dort, wo die ersten Villen standen glaubte Vollrath eine Gestalt zu erblicken. Er vermochte aber trotz des Monscheins nicht zu unterscheiden, ob es ein Ossicier war. Hastig nahm der Schisfsbaumeister seinen Weg auf. Ihn fror in der ungewohnten Uniform; er schlug daher den Kragen hoch und steckte die weiß behandschuhten Hände in die Taschen seines Ueberziehers. Welchen Weg wird er nehmen?" fragte er sich im Weiterschruten. Er entsann sich, gelegentlich seiner letzten Uebung auch einmal im Stationsdienst verwendet worden zu sein. Damals hatten ihm die Kameraden den für d.ie Ronde herkömmlichen Weg bezeichnet. Indem er die Route im Gedächtniß überflog, kam er zu dem Entschluß, Ewald 'zu folgen, um ihn, falls ihm etwas zustoßen sollte, unterstützen zu können. Das war Freundespflicht. Ohne Zweifel," dachteVollrath, wird er zunächst nach der Werst gehen, dort die Hafenwache und darauf die dazu gehörigenPosten im Westen und SüdWesten revidiren , und dann den Rückweg über den großenErerzierplatz nehmenum dort die kleine Unterofficierswache zu controlliren." Nach tausend Schritten ungefähr blieb Vollrath wieder unschlüssig stehen. Vielleicht ist er aber auch zuerst nach dem Exerzierplatz gegangen! Wahrscheinlich wäre es deshalb, weil er annehmen konnte, daß er sich auf dem weiten Marsch wieder nüchtern laufen würde! Nun, der erste beste Posten auf dem Weg zur Hafenwache wird mir za Auskunst daruver geven, ob der Officiev der Ronde schon bej ihm war!" Also setzte Vollrath den Weg zur Stadt fort. Er kam in nächster Nähe deö ElysiumS" vorüber. Noch immer blieS und fiedelte eS dort, obwohl eS jetzt bereits auf fünf Uhr ging. Vollrath ließ das Etablissement rechts liegen und gelangte zum ersten Posten am Wersteingang. . , Halt wer da? klang eS ihm entgegen. Ist die Ronde noch nicht daaewesen?" fragte Vollrath, stehen bleibcnd. Nein. Herr - Lieutenant!" lautete die in strammem Ton gegebene Antwort. Wissen Sie auch - nicht, ob die Wache bereits revidirt ist?" Bis zetzt noch nicht, Herr Lieutenant. Man würde sonst das Rufen des Postens vor Gewehr hier gehört haben!" Vollrath machte kehrt. Er war jetzt ziemlich sicher, daß Ewald über den Exerzierplatz den Wca genommen hatte. und entschloß sich, ihm auf dem vom Westen der Stadt aus schnurgerade nach dem Wachtlokal führenden Wege entgegenzugehen. SZ war ein Marsch von gut sunsz:g Minuten. Da die Kälte hier auf freiem Felde erheblich zunahm, beschleunigte Vollrath seine Schritte. Unterwegs peinigte ihn. eine immer starker, werdende Unruhe. Er hatte Ewald noch nie zuvor in so unsicherem Zustand gesehen Der Gedanke, daß slcy Ewald aus der Wache am Ezerzierplatz etwa nicht ganz pflichtgemäß und dienstgerecht benehmen könne, flößte ihm -Besorgnisse ein. sgortsetzung folgt,) Vs'r Effect der Eragödln. Von Richard O'Monroy. In der Comödie Gausoise sanden die Proben zu der großen fünsac.tigen Tragödie in , Versen: Valerlu Dtoclotlanus" au. der Feder des ausgezeichneten Dichters Palamöde Razoo statt. Das Stück spielte im dritten Jahrhundert unserer Zeitrechnung, demnach in einer so wüsten. und grausamen Welt, datz'eö beiriahe modern genannt werden konnte. : Man lernte ferner in' dem Shjcke nicht blos 'ewige 'schöne Verse kennen sondern' auch ' echte numidische Elephanten, Löwen, erste - Christen, deren Knochen' man in?' Cireuö trgchen HLrte, eine c!iZz LZM von Hegiongren . ..W CV 2 .f",T'?l.. m

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zeichnet von Burvtllt. scylienlta) gav es in dem Stücke die Rolle der Valeria. der zum rechten Glauben bekehrten Courtisane, welcher dev verruchte Kaiser die Augen ausstechen läßt: eine Rolle, die von unserer berühmten 2u gödin Liona gespielt werden sollte. Der Souffleur stak in seinem Loche. An einem Tischchen im Vordergrunde saßen der Autor Palamöde und Directov Bravanne, während sich bei dem zweifelhaften Lichte zweier Lampen, die von den Soffiten herabhingen, Liona in einer ausgeschnittenen Sammetrob und mit einem schwarzen Federnhute au FUßen eines Herrn in grauem Gewand beweate. der kein

Anderer war, alö der große .Barbon. der Darsteller des Diocletian. Und Liona heulte mit großen Gesten: O Deine . Stirn ist finster, voller Drohung. Auf dieser düstern weilt di Freude nicht! Im Auge glüht Div ein geheimes euer Ein ungestillter Durst nach heißem ÄlUt!" Plötzlich erhob sich' Bravanne von . fc'lL- c . . r " li iciilriil vsiyr, uno ,noem er ncy Mit stark ausgesprochener übler Laune der Gruppe näherte, rief er, daö rauschende cm k . r ...i pyn...i ajtanujcwpi lazuileino: Kinder, Ihr habt diese Scene genial gespielt ... aber das muß an ders werden!" . .. Anders." bekräftigte im Hinter gründe Palamöde Razov. Steckt etwas dahinter?" fragte Barbon. Was fehlt denn?" rief Liona. in dem sie sich mit einem Faupschlag den Hut zurechtrückte. Vor Allem hört man .die Knochen der Märtyrer m der Coulisse nickt ge hörig krachen: das geht Merizier an. Was aber Dich betrifft, so hast Du nicht den Schrei emer Frau, der man die Augen aussticht.Wie? Schreie ich nicht genug?" Ach ja, aus voller Kehle! Aber eö hat nicht den 5on. Wir müßten davon den Eindruck einer entsetzlichen Marter bekommen; Du aber, schreist, als hättest Du Dir mit Deiner Choco lade den Mund verbrannt. WaS Sit anbelangt, Merizier: . wenn Sie nichj etwas finden, was besser die Knochen, die krachen, imitirt, so müßte ich Ihnen zu meinem großen Bedauern Ihre Stelle entziehen. Meine'Herrschasten. die Probe ist aus. Morgen, um ein Viertel auf Zwei, für den dritten Act Dii Pensionäre dev Com6die Gaü lotse, seit vier Stunden in die Coulis. sen gebannt, die so kalt und' finster wa. ren wie ein Keller. 'schoben sich mit Wonne hinaus, um die frische Luft der. Boulevards zu athmen, Meriziei schritt nachdenklich dahin, indem er sich mit den Händen den Kopf hielt, und Liona sprang in ihren Wagen, .d rasch den Weg zu ihrem Privathote! nahm, Aver.ue du BoiS-le-Bgu.logne: Bravanne glaubt, daß das so'leichi ist!" sprach sie ärgerlich vor sich hin Woher soll ich wissen, waS man em. pfindet. wenn Einem! die Augen auS? gestochen werden? In Michael Etro goff" hat doch derActeur etwau hinein zulegen! Für Gott! Für den Zaren! Für der Vaterland!" Ich aber habt nur einen Schrei,- einen großen Schrei, und das ist Alles! . Sehen wir einmal. waS vorher zu sagen ist!" ... Sie suchte in ihrev Rolle nach, die in schöner Rundschrift copirt war, unl) indem sie sich manchmal in dem kleinen Spiegel des Wagens betrachtete, decla mirte sie; O hüte Dich! Denn aus der Wund mein' Ergießt Dich einst ein Blütstrom Ubej Dich! O hüte Dich! Gär trügerisch ist de, Ruhm Aus Deinem höchsten Siege wird er ..'steh'n Auch Deine tiefste Niederlage! ' Nein." sagte sie entmuthiat: al) das giebt mfr nicht meinen Schrei." Sie langte in ihrem Hotel Avenu, du BöiS-e-Boulogne an, und nachdem sie ihrer Zofe geläutet, damit 'ihr die selbe beim Ablegen deö StraßenkleideZ helfe, versetzte sie ibv unter einem nich tigen Vorwande eine Ohrfeige. Dak Kammermädchen stieß einen kleinen Schmerzensschrei aus das war aU durchaus nicht das gesuchte Geheul. Immer mürrisckerer Laune begab 'sich die Schauspielerin in ihren Wintergar ten, um sich auf ihr großes Sopha'hin. zustrecken, und da vergrub sie sich in die Kissen, in Vrocat. Atlaö und Pe loche. Sie rief den englischen Groom, und da er nicht rasch, genug herbeikam, zoig sie ihn empfindlich bei den Obren. .0 Oos!" ächzte der kleine Mann plärvend. . Mit diesem britischen Whwur war auch nickts ,u mackenk WaS tbun? Die große Tragödin konnte trotz der . r l i , ' 'mm t cmneroroeniltchen Bezüge, die ste lyre, Dienerschaft einräumte, damit sie ihr Launen willig ertrage, die Leute doch nicht der Tortur unterwerfen! Plötzlich. während ihr Blick, zwischen den. erotischen Pflanzen deö Wintergartens umherirrte, bemerkte sie ihren Mm Neluöko, der unter den schrecklichsten Grimassm, so sehr er. nu? konnte, an seinir Kette. ,ag. um sich dem Kakadu nähern zu können. Dieser hockte auf seiner Stange und betrachtete den Affen mit erschrockenen, runden Augen der Schöpf sträubte sich dem Vogel förmlich zu Berge, ' Schau, schau," sagte Liona vor' sich hin: da ließe sich vielleicht etwaS'machen.- . .Unft dann befreie ise filbiK und mit JedermannfasZt so. Catearetk Candv 'CatZartie,- die wundirvoUfte medizinische Svtdeckur'g dek Zeitalters, angenehm und erfrischend im Geschmack, wirkt sanft und siehe? auf Niere, Leber und ÖingeveU de,'daH ganze System reiaigend, tnU fern! Erkältung kurirt Lopfoeh, stiibik,'anhqltendeÄ5rfiopfuÄg "und Un Verdaulichkeit. -Käufen und dirsuc7en QU elrie VSäSkel rön Q. (C beute i 1 10, 25, und t30 Gecj3. ,l Cariaff unVi

Heiluög gar.ltrtben'Qnsli?e '

einem grausamen Lächeln o dieses Lächeln! Neluöko, vergrub sich wieder zwischen die Kissen ihres Sophas und wartete. Sobald sich dev Affe frei fühlte, rnachte er einige Luftsprünge. dann 'näherte er sich mit der allergrößten Vorsicht' auf allen nrn

dem Kakadu. Mit einem Satze war ei auf Uz Siange vcfi Vogels und machte es sich an der Seite des Aevmstcn bcqunn. welche? durch einen Nfaa, am Fuße festgehalten war, nicht entfliehen konnte und den Affen mit immer erschrockeneren Blicken, immer entsetzter gesträubtem Schöpfe betrachtete, Neluöko hatte seine Idee. Er betrachtete einen Augenblick seinen Nachbarn, indem ev seine Zähne in einem diabolischen . Grinsen zeigte,, dann näherte er seine langen behaarten Fin ge? dem weih-rosigen Schöpfe deö Vo gelS und riß eine Feder heraus, die er mit Vergnügen zernagte. Der Kakadu stieß einen, ohrenzevreißenden Schrei auö, den sonoren, prachtvollen Kehlton eneS Papageis , in Todesängsten. Welcher schöne Tont" rief die Tra gödin auS. O, wenn ich ihn nach ahmen könnte!" Der Affe setzte sein, Tortur erbavmungsldS fort, indem er langsam. wie ein Gourmand, nach einander die Federn auS dem Schovse des Kakadus zog. bis der Kopf desselben ganz kahl war, wahrend der unglückliche Kakadu vor Scbme und ??urckt beulte und seine 'Klagetöne auSstieh, wahre Trom petenstöße. die lm ganzen Hause wlder hallten. Und aufmerksam, mit' lechzenden Augen und durstigem Ohr, den Kopf horchend vorgebeugt, lag Liona zwi schenlhren Kissen, lauschte dem Klang der Schmerzensschreie und bemühte sich.' sie so treu und genau wie möglich wiederzugeben. Schließlich gab es ei nen so dringenden, furchtbaren Schrei der Verzweiflung, daß die Tragödin trlumphlrend auSnes: DaS ist's! Ich habe meinen Efsect!" Dreimal wiederholte sie den Schrei vor dev Nase Neluskos, der nun selbst erschrocken davonlief und sich hinter den Palmen vcrbara. Und am nächsten Tag bei der Probe, als man zu der bewußten Stelle kam, schloß der Dichter Anton Palamöde Razov Liona weinend in seine Arme und rief: Das ist wunderbar! DaS ist genial! Eö läuft mir noch kalt über den Rücken. Sie werden sehen ganz Paris wird herbeistürzen, diesenSchrei zu hören!" Im selben Augenblicke) Srte man hinter den Coulissen ein entsetzliches Kracken. Herr Direktor,- sagte Mevizier bescheiden, indem er . die Bühne betrat, ich glaube, ich habe das Richtige gefunden. Um daö Kracken der Knochen Zu imitiren, wenn die Christen von den Zahnen der wilden Thiere zerrissen werden, zevtrümmere ich leere Cigarre? rteln . Was sagen Sie dazu?" Bravo. Merizier! Bravo!" nef der D'.rector. Auch Sie hatten einen großartigen. Einfall. Jetzt wird un sere Martyrerscene ungeheuren Effect machen! Ich möchstte etwas für Sie thun.' lieber Freund . . . Welche Rolle haben Sie im Diocletian?" Ich stelle den numldtschen Elephan. ten zur Hälfte dar ich mache die Hinterfüße." . . Wohlan! Ich lasse Sie avanciren!" ?sck 5err Direktor, so viel Güte.." Ja. von morgen ab werden Sie die Vorderfüße des Elephanten machen!" Fürchterlich. Herr: . . . und wenn Ihr Herr Gemahl Sie recht sehr geärgert hat?" RedacteurSgat.' tin: -Dann nehme ich die Gedichte aus seinem Paplerkorb und lese sie ihm vor!" m in m Ä Beautif ul Cornplexlon. If you aro suflering frorn poverty of blooU, blood disorJers, scrofuläj boils, earbuncles, eruptions, pirnples, and have a bad complcxion,'Dr. John W. . Buirs Pills arc the best constitutional remedy tlmt can bo employed. They aro d persect purifier and enricher of Iho blooil; a tonic of supremo qualities. They will fortisy the System, making it impenetrable to disease, and give glow to the cheeka and color to the com- - plcxlon. Dr. Bull's Pills (60 in a box) cost but 25 cents; trial box, 10 cents, at all dealers, or by mail. A. C. Meyer & Co., Baltimore, Md. Same dealei raay ' try to substitute some ordinaryt cathartic pills; don't be deceived; ask for Dr. John W. Ball's Pills, the only genuine and take no other. ttu haben bei: ro. D. Gauld, 201 Jndiana Sve. QBrhn, Illinois & a&m Itvxt LI ' p Schirrn Bücher und Zelte. Zelte zu venniethen 80SüdaplkolM ÖlKÄGS 'TT1 i 'A'' ' '"n-'Li fl'Intiternatioiial : toiiQiaairy .; Jnvalnabto In th Horn'. Schöpf mn4 OfNco.' , A thorouzh revUion ot the Unrnbrldjed, the purpov 9s hvcii toi been not ditpUv nor skq prTUion ol siaterial for botttlul nd howy decra thi layor nd coaüdcnc of cboUr nct Of Ül OCnl public. . ; f. Tu Om Oftmt SUiuUrd 7 iltMHM.S.J.fttm, VX.- .1 :AMKT 1 . r t. - . v. Dfoi ww rür!TI C2T TK3 CE8T. i . 'f ' tyfiiA for ipexiwmrn pMr o U, : ? m i a - k. a MM au m .. . - ..U iiib kk.....AJ ui.. n.....in, y t. EmXOITXLD, JLUS.

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Einfache Ncifreparatnr. Löcher in einem Morgan & Wright Reifen sind so leicht zu reperirm als man - einen Scbnitt am Finger mit einem Heftpflaster zu klebt. Innerhalb des tnnerm Reifens liegt ein langer Streifen Rexarir Gummi, w

vtes: Indem man den M. & W. ..auick.rekalr Crment einflößt und den Reif mit dem Da' mcn yerunter drückt, wie dies : wird der Ginnmistreifen vom Cemmt ange. zogen und das Loch zugemacht, w dicö : . Lehr finfiich aber jeder Radler muß sich fiese zwei Provistonen merk.n sonst elinüt eS ihm nicht. . Ede der Cement kwgeftößt wild, muß der Reifen aufgki)ümpt werden. Wenn dies nicht aeschieht, wird der innere eisen nach, wie dies: und. der Cement drinat nickt nack nen. wo ver mmtnreifen negr. Im Falle der Reif durcklöSert wird. flt T, f. . . . . gen etc sofort ob. Fahren auf einem Rwen v n j ... v - . . . - . in vnn paf niva ein scag i vennvel, qaut demselben beträchtlich. Die mim ist daß einzige ßiätt ht SnMaoa, W ii du ' ! Interessen des Volkes gegenÄk btt Wa't iti vntrÜt. au ÜÜ Viigün ' des WoW and'nicht ,lntk Pattei' ober yättttin ' tereffen kämpfi sie unestvegt für , MlCtyl - i rW wt I 4uf afirn jV'tieß deß öebenk. , - , Dle Mlvtt He? BöNN 'ift SHöpfttin allei WüHlftandes und da. ',4 . i ' ' i- - - - .v. '- rum wirken wir fär solche soziale Re. forntim welche die Arbeit zur freüde.' ingendm duftsiart üt ieöerd.Ttl : enden Last machen. A ititt fortsSritMch 'Oeßn-te, e all orattsche Pflicht efindek yese? der Änbwa 5ribüne zu sew DaS reichharttge s - bietet' ein Fülle unterhaUerden Sse fofll. ' ScV cwuÄentd 2 'fi der.tägtttn LrrbÜÄriftQr, j ik U Sonntasiblatts üe, , - i - . i. bÄdzusae lCpföipn Woch, tUt OÖ GtO VtowsL ''V? ' V ' . ( V" 1 . ' Durq bte.yofi versandt, kosiet hat ''t(JVU . . . . Tejeblatt So, bak Ooxnrsgtilati. (!z per Zlahr, beide zusamrn' '.UI.ti.JK( '..l-i ... C3 in Okbezahlg. SjE WT-f lVI J fr L-J,

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