Indiana Tribüne, Volume 20, Number 278, Indianapolis, Marion County, 25 June 1897 — Page 2
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Zndiana Tribüne
Erschew! Täglich und SountagS. Die tägttch .trUstnc" koftet durch den Xtlflec i Ceni per Ooche, die VontagS,!rrlbae'I Seats pe, Woche. BiU uf matt 15 Cent kc t 65 ttmtl per VitntU V V'ft ierhald d übt iaaW i orauHdezkhl V p IaZ?. omii 10 eüd labama OtaZe. Indianapolis, Ind., 25. Juni 1897. Grauenhafte Zustünde. In der italienischen Kammer sind jüngst Enthüllungen übev wahrhaft entsetzliche Zustände in dem Findel, hause zu Neapel aemacht worden. Eine italienische Schriftstellerin. Mathilde Serao. bestätigt diese Enthüllungen und theilt in vollem Umfange mit genauester Sachkenntniß alle Einzelheiten über die mörderische Wirthschaft in jenem .Kinderasyle" mit. Wenn jenes Institut eigens zum Zwecke der Findelkindervernichtung erbaut und eingerichtet worden Ware, so hätte es kaum ausgiebigere Leistungen aultotU sen können, als es bei der vollständig . entaeaengtsetztenBestimmuna in Wirk lichteit der fsall ist. Mathttd Serao
; giebt hinlängliche Auskunft auf.die. Frage nach denUrsachen der haarstrau
benden Thatsache, daß in dem neapotttanischen yindelhause von 853 Findelkindern in der kurzen Zeit eines Jahreö nuv drei am Leben geblieben sind. Die Zimmer sind eng und niedrig; fast alle Fenster schauen auf den Hof hinaus. Die Atmosphäre ist von ungesunden Gerüchen und Krankheitserzeugern überladen. Zweite Ursache: der Hun. ger. In dieser Anstalt, die einen Ueberschuß von 600,000 Francs eintrug, waren die Pflegebefohlenen einem allgemeinen, beständigen, vergehrenden Hunger preisgegeben, den keine Amme je zu stillen vermochte, denn jede hatte auf einmal mindestens zwei, manchmal drei und vier Säualinge zu ernähren. In Folge dessen litten die Bedauernswerthm unsäglich unter dem andauernden Nahrungsmangel, und je mehr bei dem raschen Wachsthum der Kleinen ihr Appetit zunahm, desto schmerzlicher empfanden sie das Unzulängliche einer halben oder Drit telsbeköstigung. Und manchmal war auch diese noch ungesunder Art. Denn auch die Säugammen wurden schlecht genährt viel Kraut und Gemüse, Gemüs: zweiter und dritter Qualität und saurer Wein. Mt ihren 18 Francs Monatölobn konnten sie sich keine nennenswerthen Zulagen verschaffen. Und bei dieser Verpflegung . sollten sie zwei, drei bis vier Kinder mit Milch versehen Diese Frauen wurden in kurzer Zeit bleich, mager und abgezehrt. Die meisten hielten es nicht länger als einige Monate aus, bann gingen sie fort, um nicht in der Anstalt zu sterben. Die Hzuöarbeit verbot ihnen auszugehen. So waren sie Taa für Tag in diese unheimlich beängstigenden Räume mit der derpesieten Luft eingeschlossen, ohne Vewegung und Unterhaltung, bei der denkbar kümmerlichsten Verpflegung, so daß sie nach und nach zu kränkeln anfingen. Und die Findelkinder wurden bald davon angesteckt und starben hinweg wie die Fliegen. Eine veitere Todesursache war der gänzliche Mangel aller hygienischen Einrichtungen und Vorkehrungen. Es fehlte vor allem eine Einrichtung zum Wärmen des Wassers, so daß die Säuglinge im strengsten Winter mit kaltem Was. ser gewaschen werden mußten. Wohl waren da zwei einfache Holzofen, abe? sie wurden niemals gebraucht. Daö kalte Wasser behielt die Herrschaft. In welch' schrecklicher Weise es mit den zarten Gesck'övfen aufgeräumt ' hat, kann man sich leicht vorstellen., Vronchitis und Lungenentzündung waren die natürlichen Folgen , diese? kalten Bäder. Manchmal kam freilich auch eine kleine Badewanne mit erwärmten Wasser in die Säle. Aber 10 Quart Wasser auf mindestens 60 Kinder ist wenig, sehr wenig. Ein weiterer Herd der Ansteckung war die unendlich liederliche Wäscherei, wo alles zusammen' in einen Kessel geworfen wurde, die Wäsche von Erwachsenen und Säuglingen, von Gesunden und 5cranken, nd dazu noch w flüchtiger Weise gereinigt, manchmal kaum einmal duras Wasser gezogen wurde. Die inur halb getrockneten oder nur . auögedrehten feuchten Lumpen kaman dann ohne Weiteres in die Wiegm und Bettchen auf die zarten Körper der Neugeborenen. Und dazu herrschte allenthalben die schrecklichste Unordnung und Unrewlchkeit, selbst den Wäscheschrän. ken entstieg ein ekelhafter Geruch. Auch mit den Saugflaschen wurde in liderlickster und unreinlichster Weise hantiri. Und in der Apotheke deö Asyls schaltete ewe Person, die von den fUr dieses Amt erforderlichen Kenntnissen nicht das Geringste besaß. Auck in Bezug aus bic Kinder, die von der An.statt nach auswärts in Verpflegung gegeben wurden, herrschten die krassesten Uebelstände. Dicfe Pflegemütter hätten von Organen der GemeindebeFörden sowie von den Aerzten Überwacht werden sollen. ES geschah aber keines von beiden. Viele Kinder sind gestorben, man weiß nicht wie, noch Zvann. Viele Pflegemütter haben ihren Wohnsitz gewechselt, den Pfleg, llng mitgenommen und sind verschollen geblieben? andere haben den Ammenfol)n Monat für Monat erhoben wäh--rend daS Kind schon lange gestorben 2?ar. In anderen Fallen war die Be- . vahwng für die lebniden Kindefy schlecht und unregelmäßig, daß . die Ammen mit den größten ,Sa'Zwiei!akeiim ju kämpfen hatten und dle Pflege matürlich entsprechend vernachlässigten. Indessen war dieSierblichkeit der auö. tvatl untergebrachten Pfleglinge doch eine viel geringere, als diejenige im fZindelhaufe selber. Allein . wenn die Kwder von auswärts in das HauS zu'rückgebracht wurden, so starben auch sie. Man hat ausgerechnet, daß wner-, halb sieben ahre von etlichen Taufen ken armer Findelkinder, die in der An-!
sialt gebracht wurden, nur 20 daL Alter der Entwöhnung erreicht und überschritten haben. Amerika und China.
Lebhaftes Interesse hat im chinestchen General Consulat zu San rancisco die kurzlich verosfentuchte achricht erregt, der zufolge im mer kanischen Staate Sonora Steinfchriften entdeckt wurden, die wenigstens 2000 Jahre alt sind und aus denen unter Anderem hervorgeht, daß 200 Jahre vor Christi Geburt achtzehn Schiffe mit chinesischen Abenteurern an der Westküste Mexicos landeten, und daß die Mongolen sich daselbst dauernd niederließen, allein der General - Consul Yi Si Yi zweifelt an der Echtheit diefer Inschriften. Ji ist acht Jahre lang der Consular - Vertreter Chinas in Mexico geWesen und hat erst vor zwei Jahren diesen Posten verlassen. Wie er einem Interviewer mittheilte, hat er wahrend seines Aufenthaltes in der Nachbar Republik das regste Interesse an Land und Leuten genommen,- denn . gleich während der ersten paar MonateMineS Verweilen? auf mexikanischem Gebiete sei ihm die augenscheinliche Aehnlichkeit der GesichtSbildung der Mexicane? urür seiner eigenen , Landsleute ailf5ekadkn. Fs1jürchsuerte mehr als 'elnmäl Mexico von seinem Ende 'zum anderen und sah im Innern deS Landes namentlich HauöhaltungS Gegenstände und Formen der Architektur, von 'denen er mit Bestimmtheit anrieh nien zu können glaubt, daß sie chlnesischern Geschmack und Erfindungsgabe ihren Ursprung verdanken, oder doch nachgebildet wurde'.' .Töpfer- und glastrte Waaren, wie sie die Mexikaner der ärmeren Klasse heutzutage verfertigen,"' erzäbltr der General-Cönsul fort, .sah ich und fand,' daß sie aemacht sind wie viele diese? Gegenstände . in. meinem HeimathSdorfe bei Nanking. Die Bewohr.er waren braun von Häutfarbe und hatten die hohen Backenknochen, die Schlitzaugen meiner Landsleute. Ich sah einen Mexikaner, dessen Züge sich in absolut 'nichts unterschieben von der GesichtSbildung meines eigenen Gefolges. Diese Leute bereiten ihren Neis ebenso wie die Bewohner meines VaierlandeS und essen ebenso große Quantitäten von . diesem Nahrungsmittel wie die Chinesen. Die Sprache allerdings klingt abscheulich in meinem Ohr. Ich muß zugeben, daß ich nicht igen chiüesischen Charakter, nicht eine Inschrift in ganz Mexiko fand und daß die Sprache der Bewohner nicht ein Wort mit der chinesischen . gemein hat. Vor Jahrhunderten waren offenbar chinesische Besucher dort, deß bin ich gewiß. Die mexikanischen Häuser namentlich haben mein Erstaunen erregt. Sie waren wie diejenigen meine'S LändeS gebaut, -hatten geschweifte Dächer und Winkel und Ecken, in denen die Vögel des Himmels ihre Nester aufschlagen konnten. Und ich sagte zu mir selbst: .Diefe Leute sind offenbar die Nachkommen meiner. Vorsah ren. Nü? die Sprache haben sie geändert.? ..... Yi führte einige triftige Gründe für seine Ueberzeugung . cm, , daß ; die in Mexiko. gefundmenSteinschriften nicht chinesischen Ursprungs sind, seiner Behäuptüng ungeachtet, daß Mexiko ' vor ein paar Jahrtausenden von Chinesen besiedelt würde. Er' theilte mit, daß die . von, Generation . zu Generation überkommenen Ueberlieferungen, die er felbst'vor uralten und geltkrtenMän-nern-erwähnen hörte, befagen, daß vor ed00 Jahrm die Chinesen zuerst die Kunst der Schifffahxt erlernten. Sie 'bäutin länge Äalleeren Boote, die von neunzigRuderern betoegt.wurden. Mit diesen erreichten sie Japan, die rusM KÜsie' vie'Aleutm. Alaska und .Nord -'Amerika. I Viele Hunderte ließen sich an allen Küsten deS nördpäzififchen.. DceanS 'J nieder und Manche drangen in's Innere deS LandeS zu vor nd 'trugm ihrt'Civillsa tion biS zu den Rocky MountainS und bis inS Innere von Mexiko hinein. Indessen diese sturmerprobten und verwegenen Abenteurer brachten 'keine Schrjstsrache mitMer'dek Ocean.'Zu jener Zeit reaierte der König' Yüh' He und dieser erfand die ersteSchnftsprache in China. Erst über ein Jahrhundert nach der Geburt Christs sei die jetzt gebräuchliche chinesische Schrift er, funden. Vierzig Gelehrte stellten in Peking daS cAlphabet-zusämmen, daS heutigen TageS noch benutzt wird. Die G5efahter.'cmk:der Zett...de'S Königs Fuh He, wußten jedenfalls noch nickts davon und er glaube daher nicht an die angedlsch knMezikö gefundenen rhinesiscken Steinschristen. , .. Vor,viertausenv Jahren kam. den Chinesen die KuNst der Sdefährl. abhanden und sie haben sich erst viedtr.vahrend. der.ledten sechszig Jahre auf die Meere hinausgeroagr. .... General- Consul M iPfest über-' zeugt, 'vatz rklcht 'nur . die 'Mexikaner, sondern, auch die Mongolen, Tartaren, hie asiatischen . Russen. .'' die Bewohner der Äleuten undie! nördamerikanischen Indianer sämmtlich rhinesischerr NrsprungS sind. Di Verwerthung der Wasserkräfte inOaden. Die großartige Entwickelung der elektrischkN'JnLuftrie im lletzienJahr'zehnt hat.inÄow,)bel Genemden Gewerbetrelbendck ein regeö Streben hervorgerufen, die zahlreichen, noch unbenutzten Wässerkräfte' zur CrzeuguVg elektrisch Energie zu verwerthen um und zu elektrolytischen Anlagen zu verwerjden, w welchem , Zwecke . .sie vielfach äus rveitereEn?fernungen durch Draht5eitung denVIeillgten ,ur Verfügung gestellt wird. Die Straßenbesitzer Insbesondere ' ' der ' Skäat. ' ' die' Kreise lind die Gemeinden, sind in Würdigung Uz volköwirthschaftlichen Interessen diesen Vestrebungm allgernnn entgegengekommen, indem se, die Benutzung der Lffentlichm'. Wegezur. Anbringung der, LeitunaSstangen.'unil Dräbte ttyntolMä, steUettnDie
zur Sicherung' des Verkehrs nothwen digen Bedingungen wurden überall einheitlich nach den von der staatlichen Straßenverwaltung aufgestellten Normativbestimmungen geregelt. Zum Theil handelt eö sich dabei um die Nutzbarmachung der reichen Wasserkräfte der Binnenflüsse und der Bäche in den, gebirgigen Landesgegenden, namentlich i?n Schwarzwald. So findet beispielsweise eine Verwerthung des Triberger Wasserfalls zur Erzeugung elektrischer Kraft durch die Gemeinde statt, und weiter hat die fürstlich FUrstenberg'sche Standesherrschaft eine große Anlage an der Wutach erstellt, um dem weit davon entfernten Donaueschingen elektrische Energie zu Beleuchtungszwecken zuzuführen. Von ganz besonderer Bedeutung aber sind d, Masserkräste. die der Nbein länas
der badisch - schweizerischen Grenze von Schaffhausen bis Basel noch vollständig ungenutzt bietet. Als Verkebröstrane bat diese Rheinstrecke nur aam unteraeordnete Bedeutuna: ein den derzeitigen Anforderungen entsprechender Schisffahrtsbetrieb ist weam der Enaen und Gewinde, die im fflußlauk mehrfach auftreten, nicht möglich. Auch die Flößerei, die fast ausschließlich vom schweizerischen Gebiete her bis nach Basel betrieben wird befindet sich in ständigem Rückgänge Die auch bei Niederwasser verfügbare. also das aanze 3ab? hindurch zur Ver wenduna siebende Wassermenae deS OberrheinS ist unterhalb des Einflusses der Aare sehr bedeutend: sie beträgt' mehr als 300 Kubikmeter in der Sekunde. Die Fassung der Wasserkraft wird vermöge der an. einigen Stellen, wie bei Rheinfelden und Laufenburg. vorhandenen Felsschwellcn durch die große. Gefälle auf kurzem Strecke vereiniat werden, erleichtert Da die Grenzlinie zwischen Baden und der Schweiz auf dem weitaus größten Theile deS Rheins oberhalb Basel im Strome liegt, so bedarf es zur BerWertbuna der hier brachliegenden Wasserkräfte fast stets einer Einigung der beiderseitigen Reaierunnaen. Als das erste derartige Unternehmen gröneren Umfanas anaereat worden war hat sich im Jahre 1890 die badische Regierung mit dem schwelnjchen Bundesrath und den betheiligten Cantonen über die Grundsätze geeinigt. nach denen in wechselseitiger Uebercinstimmuna bei der Äulassuna von Wasserkrastanlslgen verfahren werden soll. Dabei wurde insbesondere festgestellt. daß ohne Rücksicht darauf, aus welchem Ufer der Werkcanal und die Anlage errichtet wird, jedem der beiden Staaten ein Anspruch auf die Zuführung der Hälfte der dabei zu gewinnenden Kräfte in sein Gebiet zustehen soll und dak die Bedinaunaen über deren Verwerthung auf jedem der anstoßenden Staatsgebiete thunlich gleichmäßig zu gestalten sind. Im Jahre 1893 wurde m Tt -! .3 . aus vieler isrunoiage einet uu wm schen und schweizerischen Unternehmern bestehenden Gesellschaft von den beiden Regierungen die Genehmigung zur Errichtung eines Wasserwerks bei Rheinselben ertheilt, durch das etwa die Hälfte deS dortigen Gefälls ausgenützt und 10.000 ständige, sowie 5000 unständige Pferdekräfte zur Verfügung gestellt werden sollen. Die großartige Anlage, deren Erbauung mit ungun stiaen Wasserstandsverhaltnissen zu kämpfen hatte, ist nunmehr nahezu volUnbtt und wird im September dieses Jahres theilweise in Betrieb gesetzt wirken. Der Bau - Aufwand wird wohl 6 Millionen Mark übersteigen, in der Umaeaend auf das Unternehmen gesetzten Hoffnungen scheinen in Etfüllung zu gehen; schon wuroen etwa 9000 Pferdekräfte an zwei elektrolytische Anlagen, die an Ort und Stelle errichtet werden und schon im Bau sind, dauernd vergeben und auch biniicktlick des Restes der Kraft, der zum größten Theil durch Leitung in iaS benachbarte Jndustksegeiet abgegeben' werden foll. besteht befriedigende Nachfrage. In Erwägung kam vayer auch schon, ob nicht daS zweite verfügbare Gefälle bei Rheinfelden. bei dem etwa die gleicheKraftmenge von 15.000 Pferden gewonnen werden kann, durch Errichtung emes weiteren WaerwrrlS ebenfalls nutzbar zu machen wäre. Außerdem schweben zur Zeit Verhandlungen Zwischen den beiderseitigen Regierungen wegen der Zulassung größerer Wasserwerksanlagen an drei ande'iin Stellen des Oberrheins, nämlich bei Äugst - Auhof. einige Stunden oberhalb Basel, mit etwa 10.000 Vierdekräften. wodurch namentlich dem industriellen Wiesenthale und der Stadt Basel Beleuchtungs- und Triebkraft zugeführt würde, sodann, bei La'ufenburg. wo je nach der Art der auszuführenden Anlage 10,000 bis 30.000 Pferdekräfte zu gewinnen wären, . und endlich bei Rheinau. zwei Stunden unterhalb des Schasfhausener Wasserfalles mit einer Voraussicht, lichen Kraftgeww'lung von etwa 8000 Pferdekräftcn. Gemeinnütziges. Reinigen von Sammet, kragen. sJJian reibt mit einer halben Zwiebel recht gut gegen den Strich des dämmet, läßt ihn trocknen und zieht ihn dann über ein heißes Eisen. ' Oelige Flaschen werden vorzüglich rein, wenn man die Blätter da Brennesseln in dieFlaschen giebt, etwas Wasser dazu gießt und das gut um schüttelt. Man wird nach dem Entfernen der Blatter die Flaschen ganz klar finden und spült alsdann mit frischem Wasser noch einmal nach. 'Brettnefsel alö Haarw u ch s m i t t e l. Hierzu werden die Wurzeln verwendet. 7 Unzen Wurzeln werden fein verschnitten, mit einem Quart Wasser und einem halbenQuart iLPg auf ö Feuer gesetzt und eme halbe Stunde lang sieden lassen. Mit der ab. geseihten Flüssigkeij wird jeden Abend vor dem 'Schlafengehen' der Kopf' einaerieben. Sollte daS'aar dadurck spröde. werden.so maß man eS einmal Wöchentlich mit. Lanolin, einfetten. ' Studrvfr Messe r kann' man selbst wieder schärI mqcherj, wenn man ,
vic oajneio eme yalbe (Stunde in a ner Lösung von 1$ Unze Salzsäure in einem Quart Wasser liegen läßt, dann leicht abtrocknet und nach einem halben Tag ungefähr an einem Steine w . , . ? r"
aozieyt. iDtc aure ayi oie oersiaqe der Klinge, woraus nur ein Glätten nothwendia ist. da jene Aetzung den Schleifstein ersedt. fZensterscheibenundSpi'e. l e l zu puren, bediene man sich etms ehr guten Puhpulvers, das man sich allein herstellen kann. Man nehme ge brannte Magnesia und befeuchte sie mit Benzin so viel, oder vielmehr so wenig. daß beim Pressen nur ein Tropfen her vorperlt. Diese Masse bebt man in Krausen auf. die gut verschlossen sind, damit das Benzin nicht entflieht. Beim Gebrauch schüttet man ein wenig aus einen Baumwollenflcck und reibt damit die zu reiniaenven Glasflächen. Abschneidender verblühten Blumen. Eine einzige Blume, der man erlaubt, zu reifen oder Samen anzuseken, erschöpft die Kraft d Pflanze mehr, als ein Dutzend neuer 5knospen. Man schneide daher so viel als möglich die Blumen ab. ehe sie zu welken beginnen, schmucke mit demsel ben die Zimmer, sende Freunden,- wel che keine Blumen haben. Sträuße und man wird dann bald finden, daß sich die Blumen mehren, je mehr man da von abschneidet. Namentlich sollten Ro sen, ehe sie welken, abgeschnitten wer den, damit die Kraft in den Wurzeln für das nächste Jahr treibt. Aus Ro senbüschen sollte man nie Samen reifen lassen. Um einen eingewachsenen Fingerring zu entfernen. nimmt man ein schmales Gummiband chen und wickelt dasselbe dicht und fest um den Finger, bei der Fingerspitze an fangend bis zu dem Ring, so daß kein Zwischenraum bleibt. Darauf hält man die Qand aerade in die Höbe, und in wenigen Minuten wird die Geschwulst wesentlich vermindert sein. Das Band wird dann rasch abgenommen und so gleich wieder angelegt, die Hand wieder in die Höhe gehalten, worauf, wenn nach fünf Minuten das Band rasch entfernt wird, der Finger dünn genug sein wird, daß der Ring abgezogen werden kann. Schutz der. Kany.? gcgen Einwirkung ver Karbolsäure. Zur Pflege der Hände bei Karbolgebrauch soll man dem Seifen schäum beim Waschen lnen Theelöffel voll gepulverten Borax zusetzen und nun die Hände eine Welle mu dieser Mischung einreiben. Um dem Ekzem vorzubeugen, das bei manchen Perso flen nach der Beschäftigung mit Kar bolsäure häufig an den Händen ent steht, muß man gleich nach der Beruh runa mit Karbolsäure diese mit Talg pulver einstreuen und diese Procedur stündlich wiederholen; dies soll genu gen, um nach 1 2 Stunden das dumpfe Gefühl, das sich in Folge des Gebrauches der Karbolsäure einstellt. verschwinden zu machen. Das Eier, und Federfressen der Hühner. Daß Hühner ihre eben gelegten Eier selbst verzehren und sich die Federn ausrupfen, foll hauptsachlich dadurch begünstigt wer den, daß dieselben überfüttert werden und wenn zu viele Huhner ln einem en gen Raum gehalten werden. Zur Ver hütuna dieses Uebelstandes ist es noth wendig, daß die Hühner einen genügend großen Platz haben, auf welchem sie sich ständig umhrtummeln und daraus scharren können, dazu muß viel Kohl und besonders grüne Bohnen, auch Nu ben verabfolgt werden. Rohe, zerklei nerte Knochen sind denselben äußerst zuträglich. Die Hähne dürfen mit den Legehuhnern nicht in einem Raum ae ballen werden und die Legenester mUs sen im Dunkeln liegen und nicht so leicht zu erreichen sein. Rhabarberlimonade. Man schalt die Stiele und schneidet sie in sehr kleine Stücke. Etwa 3 Teller voll davon thut man nebst 2 Pfund Zucker und wenig Citronen oder Apfelsinen schale in 2 Quart Wasser, stellt die Casserolle aufs Feuer und kocht die Flüssigkeit unter öfterem Umrühren etwa 40 Minuten, um sie dann durch tin Seiytuch zu filtriren. Man läßt den Trank im Eisschrank, nachdem er abgekühlt ist. recht kalt werden, füllt ihn beim Anrichten, in weite Gläser, thut einige Stückchen klares zerstoßenes Eis k)inein. legt eine eingezuckerte Scheibe Apfelsine obenauf und bietet die Lemopake fr dar. D i e H a u p t z ä h l u n g s Commission in St. Petersburg hat nunmchr aus Grund des von den Krcis- und städtischen Zählungs-Com-Missionen gesammelten Materials die dorläüsigen Ergebnisse der Volkszählung zusammengestellt. Danach bszissert sich die Bevölkerung des russischen Reiches aus 1L9.211.000 Seelen, da. von 4,010,280 männliche und 64,594.833 weibliche. Nach der im Jahre 1851 durchgeführten 9, Revision stellte der Akademiker Koppen die Bevolkerung Rußlands auf 67.350.G45 fest. Nach den Angaben des Statistischen 'entwl - Comites bclief sich 1853 die entsprechcrde Ziffer auf 74.56.450. im Jahre 1885 auf 108,819.332. Why not be Strong? Btood, tissuc, licalth and strength aro gencratcd seoni tlie sood we eat; therefore, the rnaiatenanco of avigorOU3 digestion is quite essential to lisc To strengthen and Lclp digestion, nso Pr. John W. Liill's Tills, tho best rernedy for stoniach troublcs ever devised. Mrs. C. J. Dobson, Kansas, 111.,; In ordering sorno Dr. UulPa PU1, writes : "Tho pcoplc in this section aro daily aecoraplishing good resulU wlth Dr. JohnW. Bull's Tills. An old lady told rno the pills did her so mach good, 8ho could not bo without them." Dr. John W. Bull's Tills (CO in abox) cost büt 25 cents; trial box, 10 cents, at all dealera, or by mail. A. C Meyer & Co., Baltimore, Md. Ask for tho genu Ine Dr. JohnW. BulTs Tills. . .Au baben bei: Asin D. auld. 201 3nktatA
I. O. Cr$S3, J2i-si, & JsHen Ctta
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Vom Jnlande. ; Vaurnwurzeln Haben in Tombstone, Ariz., den Bruch einer Wasserleitung verursacht. Die Wur geln Hatten das eiserne LeitungsroHr umschlungen und waren im Lause der Jahre so fest um dasselbe gewachsen, daß es schliesslich zum Bersten ge bracht wurdc. Ein Compasi und andere Instrumente, deren sich sem Großvater bediente, als er zusammen mit George Washington den Weg von der ietzigen Bundes Hauptstadt nach dem Ohio ausmaß, befinden sich im Besitze des Feldmessers George S. Dealtns zu Rowlesburg. W. Ba. Als daö heiße st eBergwerk gilt die berühmte Comstock Lode In der größten Tiese ist die Hitze so yroß. daß die Bergleute nur 10 bis 15 Minuten hintereinander zu arbeiten im Stande sind. Alle Versuche, durch Ventilation die entsetzliche Temperatur zu mildern, sind fehlgeschlagen. Eine Kugel im Magen hat der alte Jacob Fry in Sporting Hill bei Lancaster, Pa. Wahrend der Mann im Conestoga Creek dem Fischfange oblag, wurde er von einem na ben getroffen, der mit mehreren Alters genossen nach der Scheibe schoß; die Kugel drang dem Manne in den Scklund und fiel in den Maaen. Die Wunde ailt nicht alö absolut tödtlich. An dem Bierconsum ist die schlechte Zeit nicht zu merken. Im verflossenen Jahr wurden in den Ver. Staaten 35,826,098 oder 038 Gallonen Bier versteuert. Die Steuer betrug $33,784,235, eine Zu nähme von $2,143,617 gegen das. Vor jabr. Specielle Brausteuer oder Licen n bezablten 1866 Brauer. 4648 Großhändler, 12.064 Kleinhändler in Bier und 204.294 Kleinhändler in Spiritussen Überhaupt. Au feinversteinertes Holzkreuz stieß man in der Tiefe von 20 Fuß im Steinbruch der Jra W. Logan bei Rocheste?, Beaver, County, Pa. Es ist ein Kreuz, wie es die Jesuiten-Mis-sionäre trugen, die von der französischen Regierung in ihre amerikanischen Colomen gesandt wurden. Wahrschein sich stammt es von den Missionären, die am 15. Juni 1749 von Montreal abgingen und bis an den Allegheny- ! Fluß gelangten, wo ein Priester meh icic votzerne nreuze vergruo. 9 1 rn m a m uevii's Tea Tauie" yelNt em mächtiger Felsblock, der in dem wild sten Theil von Wirt County, W. Ba., mehrere hundert Fu hoch über den m einer engen Schlucht sich dahin windenden Fluß emporragt. Auf diesem Felsen hielt neulich ein excentrischer Evangelist Namens John Vonnett eme Predigt, wahrend seine ausschließ lich aus Hinterwäldlern sich zusammelnde Zuhörerschaft in der Stärke von . mindestens 1000 Köpfen an 200 Fuß unter ihm seinen Worten lauschte. I rnitl tervon90Jahrenist In Cvnklingville, Saratoga County. N. I.. Frau Freelove Kathan gestorhen, welche sine ngewyhnlich große Llnzahl von Nachkommen hinterlassen hat. Die Matrone, welche im Alter von 15 Jahren heirathete. schenkte Söhne und 9 Töchtern das Leben, welche sämmtlich heiratheten und von denen bis jetzt nur 2. gestorben sind : sie hätte 102 Enkel, 101 Urenkel und 3 Ur-Urenkel. Von ihren Enkeln sind noch 77 am Leben, während von ihren Nachkommen in der dritten und vierten Generation noch keiner gestorben ist. . Zu einem skandalösen Auftritt 'kam es jüngst in der Synagoge der Kehelo? Israel Gemeinde zu Chenandoah. Während des Gottesdienstes entspann sich zwischen Nathan Sweet und Max Friedberg ein Zank, der in Thätlichkeiten ausartete. In dem Rncontre benutzten beide KampfHähne ihre Gebetbücher als Waffen.bis die Aeltesten der Gemeinde die Streitenden trennten. Nathan Swet wurde von ihnen vor den Richter Shoemaker geführt und dieser stellte den Mann unter $500 Bürgschaft; Max Friedberg wurde später aus Sweet's Veranlassung ebenfalls verhaftet. EinemmerkwürdigenUnfa l l ist daS Leben eines verkrüppelten kleinen Mädchens Namens Veona Ricker in New Portland, Me., zum Opfer gefallen. Die Kleine bemerkte auf dem Heimwege von der Schule, daß sie ihre Gummischuhe vergessen hatte-. Sie kehrte daher um, in der Absicht, die vergessenenen Schuhe zu holen. Dä sie die Thür des SchulhauseS schon- verschlossen fand, ver uchte sie. durch ein Fenste r ln's Klasenzimmer einzusteigen. Ein Fensteraden aerieth dabei aus den Angeln und fiel auf die Kleine, die man bald darauf als Leiche ausfand. Der Fensterladen hatte ihr entweder das Genick, gebrochen, oder sie war unter der Last erstickt, im Alter von 84 Jahren ist tn Chestertown, Md., James Schi: ster gesiorben, ein Mann, welchem das Verdienst gebührt, Pfirsiche in großem Maßstabe 'zuerst in Maryland angepflanzt und w Büchsen eingemacht zu haben. Er verdiente anfanglich auf seiner Pfirsich - Farm Buck Neck- in den Funniaer Jahren viel Geld, ging jedoch 'mit seinen Unternehmungen zu weit und verlor sein Vermögen wiederum nach und nach Am meisten Geld perlor er, als sich mit der BepflanAung per yamvers yarm m Oueen Anne'S County. einließ. Mißernten thaten daZ Uebriae. so daß .r als arrner Mann im Hause seines Sohes start. Jnr'Jakre 1880 gab eöchier zulande 382 Fabriken., die sich mit der Fabrikatton von : Seidenwaaren befaß ten.' Damals war in der Industrie ein Capital von 519.000,000 angelegt, sie beschäftigte 22,000 Arbeiter und der Werth deS Jahres-ProducteZ belief sich. auf 541.000.000. Heute beträgt die Zahl, der Seiden-Fabriken. über 500, die der Spindeln 1,500.000, der Webstühle:25.000, das angelegte Cavital stellt' sich auf 586.000.000. die Zahl der Arbeiter auf 60.000 und der Werth der Jahres-Production auf .......
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Von Auslande. Die letzte Todtenliste der französischen Fremdenlegion enthalt wieder dieNamen von nicht weniger alö 34 Elsaß - Lothringern. Ob dieses Hinsterben in der Fremdenlegion der reichsländischen Jugend nicht doch schließlich zur Warnung dient? Einedurch Regierung Lbeamte vorgenommene Revision des Kassenbestandes der italienischcnStadt Fogaia ergab in der Abtheilung für die Verwaltung der städtischen Verzehrungssteuer einen Fehlbetrag von 31000 Lire, wofür von der Präfektur 42 Gemeinderäthe haftbar gemacht werden sollen. Selige Erinnerungen" lebten tn einem alten, der französtschcn Truppenabtheilung auf Kreta anghörigen Krieger, wahrscheinlich einem Fremdenlegionär, wieder auf. Als dieser kürzlich die deutschen Matrosen besuchte, trat n mit folgenden Worten in'ö Zimmer: Na Kindcrs, laßt mich man 'n paar ordentliche Griffe kloppen.- ' Nachdem die Vollst r e ck e r des Nobelschen Testaments, das bekanntlich die Wissenschaft aller Länder berücksichtigt, dem König Oskar von Schweden eine Abschrift des Testaments übersandt haben und das Zustizkanzleramt sich in der Sache geäußert, hat der König dem' Justizkanzleramt Auftrag gegeben, die gesetzlichen Schritte zu thun, damit das Testament in Kraft treten kann. Die nordtirolischen Vauernbühnen nehmen an Anzahl immer mehr zu. Zur Ausführung gelangen in diesem Sommer in Zierl Der egyptische Joseph und seine Brüder", in Kössen das Ritterschauspiel Rosa von Tannenburg", in Thiersee Biener, der Kanzler von Tirol", in Ebbs Der Schütz von Pertisau, oder Herzog Sigismund". Auch Fischbach und Kiefersfelden in Bayern werden heuer wieder Theatervorstellungen veranstalten. Aus Montauban im Departement Tarn-et-Garonne wird gemeldet, daß daö Dorf St. PierreLivron bei Caylus in Bewegung gerathen sei. Das Dorf liegt auf Felsboden, der nach dem Flusse Bonnctte hin überhängt; durch eine Rutschung haben sich diese Felsen um etwa 100 Meter nach dem Flusse zu bewegt. Vier Häuser sind eingestürzt, der in der Nähe gelegene Kirchhof ist zerstört, die Kirche bedroht. Die Rutschung dauert noch fort, alle Bewohner haben das Dorf verlassen. Die Universität Heivelverg wird im lausenden Sommer semester von 1230 Studirenden besucht. Davon sind 59 Theologen. 470. . . ! ri 004 rn i' -wv mt 'i ouiin, Aleoiciner, iöö Pyuosophcn, 279 Naturwissenschaftler. Nach der Nationalität sind darunter 1053 Deutsche und 177 Ausländer, letztere theilen sich in 29 Amerikaner. 5 Usia ten. 33 Russen. 30 Oesterreicher und Ungarn, 27 Schweizer und 15 ngländer. Mit 92 Hospitanten belauft sich die Gesammtzahl der Hörcr auf 1322 gegen 1309 im vorigen Sommern lemejier. Im letzten Wintersem: .er belief sich die Zahl der eingeschriebenen 1.4.. . ' 'viuoirenoen aus iuui. DasKindermädchenauf oem ayrrad tst das Neueste rn der weitverzweigten Fahrrad - Industrie. Ein Charlottenburger Kaufmann hat r? r i . ' sur inn nmo em Zsayrrad bauen ia sen, das eine Vereinigung von Kinderwagen und Dreirad ist. Der Vettkorb, m dem das Kind recht bequem liegt. ruyt vorn am Nave aus zwei federnden Stützen, während hinten der Stuhlsitz nicht der gewöhnliche Sattel für V! an" i , n i. rnc sauerm oenimml mt von hier aus bequem das Fahrrad treten artige Fuhrwerk auf dem Kurfürsten dämm bewundern, wo es natürlich all gemeine Heiterkeit erregte.' Werrn t ein mt n f cd t in Sckatten deS KalaenS aestanden bat.
und lenken, außerdem aber auch noch .f. did vecoroo rninrn d das Kind beaufsichtigen kann. In den S iht BAH-KEEPtRy FHIEIiD. j letzten Tagen konnte man dieses eigen- hzsnszsEssszsss2S2szssz2
2 ' u u i . ' ' e?ifulr,i befunden, seinen Wetter Joseph Premel ermordet zu haben iy "n -"i " ? i i und zweimal zum Tode durch den Strang verurtheilt, ist er jetzt wieder ein freier Mann geworden. Der Ap pellhof hatte am 1. März mit 9 gegen 3 Stimmen Kohl's Verurtheuung we aen unaenilaender Beweise annullirt und ihm einen neuen Proceß bewilligt, aber Nichter Crane hatte keine Miene gemacht, einen Termin anzuberaumen. Da beantragte der Anwalt Kohl's sei nes Clienten Entlassung, und diesem Antrage hat der Richter Depue von de? Supreme Court fetzt stattgegeben, da der Hauptzeuge Cote in der Zwischen zeit gestorben ist und der Districtsan walt alaubt. dak eine nochmalige Ve Weisaufnahme doch zu nichts führen würde. Kohl'S erster Proceß begann I am 11. Januar 1895 und am 25. wurde der Angeklagte schuldig befun den. Ein Antrag auf Bewilligung ein,S zweiten NrocesseS wurde am 14. Februar bewilligt und am 21. Februar . i . . cm ' . I wuroe oyl veruriyenr. am . um. gehängt zu werden. Da gewährte . der rtmATlA Wrtifhmitr M?iä tim ffier I VUlilUitk tVVUVllkH AV..M w. urtheilten eine Galgenfrist. Der Fall wuroe oer cgnaoigungsoeyoroe vor aelegt, doch weigerte sich diese, einzu. schreiten, und zum dritten Male wurde Kohl verurtheut. Diesmal tollte er am 20. ssebruar 189 von HmkerS Hand sterben. Aber eS kam nicht dazu, denn jetzt rief Anwalt Henry daS Avvellationöaericht sn. und dtefeS be willigte einen neuen Proceß. Di, irage oicioi. wer nun ven Preinct am 1 14. Juni 1894 ermordet hat? Zuerst hatte man Kohl'S Frau tm Vervacht. I Dann aab die ffrau an, ihr Gatte habe ihr gestanden, der Mörder zu sein und ! die Leiche nach dem Sumpfe gebracht zu haben, nachdem er einen Stein an . m mtmP mT t 9 1 91 öcricuTN üciqugi, uüiiui 11c iiicgi Utt v.i cc rryjt rrrim. rrrp I W mmm. 9 m m. mA mm, MM m Mi mm M. mWm. m Mm, M UIC UvltUUC IVIlllilvil IWUlw VAi Uia 1 16. Juni die Leiche gesundm würd?,' nahm County' . Arzt Dr. Miott eine Besichtigung vor und kam zu fcrn C: fünde, daß Preinel Selbstmord gen hak. " ' - "
so ist es Henry Kohl von Newark, SMMeCulIftllcTh Ä. RninhTsi.
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