Indiana Tribüne, Volume 20, Number 278, Indianapolis, Marion County, 25 June 1897 — Page 1

A CS AS r-1S w o kS A s 'II I A I I A I I I I I V k J W w w x O l- iVo y v Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171 Indianapolis, Indiano, Freitag, öei 25. Juni 1897. Jahrgang 30. No. 78

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"Synopsis of the ncwcvidencc obtaincd in the casc of State of Washington vs. Ily. Cracrncr for rnurder, as subrnitted to the Crim. Court of King County an April 13 '897." Diese von O. F. Wegener verfaßte und soeben versandte Druckschrist von 64 Seiten ist ein Auszug der dem Gerichte und dem Gouvernör unterbreiteten Argumente zur Darlegung von Crämer's Unschulo. Wir haben die Schrift recht sorgsältig durchgelesen und dürfen sagen, daß sie einen überwältigenden Eindruck auf unS machte. Nicht bloß ist gezeigt, teie ein derrufener, vom Bürgermeister schon einmal abgesebter Polizeichef, um die $1000 Belohnung zu ergattern, d,e Schuldbeweise" fabriziren ließ, sondern auch, wer die Mörder sind, wird von Herrn Wegener durch Indizien ganz nahe gelegt; eö sind vier Deutsche, die am Tage nach dem Morde auö Seattle verschwanden; Herr Wegener giebt ihre Namen, bittet aber die Presse, dieselben nicht zu publiziren, damit die Bezichtigten nicht landeöflüchtig werden. Der Fall steht vorläufig für Eramer verzweifelt schlecht und eS ist wenig Aussicht vorhanden, ihn zu retten. Seine Rettung hängt von der Auffindung eineS Alibi-Zeugen ab. Diefer Zeuge aber ist ein sogenannter Prospector, ein Goldsucher, der heute da und morgen dort ist und dessen Spuren, selbst wenn aufgefunden, sich ft wieder gänzlich verlieren. ES ist nicht unwahrscheinlich, daß er zur Zeit in Alaöka ist, aber wie soll man 3emanden in Alaöka finden? Die Darstellung in der erwähnten Brochure trägt alle Merkmale der Wahrheit an sich und daS kleine Buchlein macht einen erschütternden Eindruck. Man kann ich ganz un möglich beö Gedankens erwehren, daß die Hinrichtung CrämerS ein Justizmord wäre. ES erscheint fast unzweielhaft, daß der Mann unschuldig ist, ganz sicher aber erscheint seine Schuld zweifelhaft. Nun wollen wir durchaus nicht darüber moralifiren, daß eö heutzuage in einem Rechtöstaate möglich ist, daß ein Mann durch Schlechtigkeit, Bokheit und Verfolgung an den Galgen gebracht werden kann, daß das in aller Form Rechtens geschehen kann. DaS Recht ist schon gar zu häufig zum Helfer deS Unrechts geworden. Worüber wir aber sprechen wollen, daS ist der Umstand, daß Gesetz und Rechtprechung bei unS zu solch starren Formen versteinert sind, daß die Richter in einem solch eklatanten Falle keinen Weg auS dem Rechtslabyrinth finden können. ES ist schlimm genug, daß in Folge dieser starren Rechtöformeln Hunderte von Schuldigen der verdienen Strafe entgehen, daß diese starren Formeln in vielen Fällen dazu dienen, die Gerechtigkeit um ihr Opfer zu berügen, aber unerhört ist eS, daß ihnen ein Unschuldiger geopfert werden soll, daß kein Richter eö wagt, einmal einen Zopf abzuschneiden und anstatt dem Buchstaben dem Geiste deS Rechte zu folgen. Zjmhlllchnlhlell. Inland. Wetterbericht. ühlereS, schönes Wetter heute Nacht, schönes Wetter morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 82 Grad, niedrigste 65 Grad. Sturmeöwüthen. S a l n i a, KaS., 24. Juni. Es ist hier die Nachricht eingetroffen, daß ein furchtbarer Sturm, der gestern Abend um 10:30 Uhr seinen Weg 15 Meilen nordwestlich von dieser Stadt nahm, drei Personen tödtete. eine Anzahl an derer Menschen schwer verletzte und großen Schaden anrichtete. St. Louiö, 24. Juni. Durch Wind- und Regensturm wurde im südwestlichen Theile der Stadt heute großer Schaden angerichtet. Das Armevbauö litt am stärksten. Eine? der Gebäude, in welchem sich 75 Insassen, meistens Krüppel, befanden, wurde theilveise zerstört. Da Dach wurde sortgerissen und Steine und Glaö

scherben trafen mehrere der Patienten,

aber seiner derselben wurde gefährlich verletzt. Der Sturm ergriff auch daS Irrenhaus. ES entstand dort kein großer Schaden, die Patienten wurden aber von Schreck erfüllt, görest Park litt sehr stark: Bäume wurden nach allen Richtungen umher geworfen. Der Sturm wüthete auch sehr arg in Keokuk, Alton und Quiney. Tope ka, KaS., 24. Juni. Diese Stadt wurde heute Abend um 6 Uh von einem Hagelsturm heimgesucht Die Stadt sieht auS, als ob sie eine Belagerung oder ein Bombardement erlebt habe. Eö befindet sich nicht ein Dutzend Gebäude hier, die nicht ohne Fenster wären und diele Dächer sind fortgerissen. Hunde sind vom Hagel in den Straßen erschlagen ; vi ele Pferde brannten durch und viele Personen wurden verletzt. Der entstandene Schaden ist sehr groß und kann noch nicht abgeschätzt werden. Es sielen pfundschwere Hagelkörner. -mErdbeben in Kentucky. L o u i ö V i l l e, Ky , 24. Juni. Eine Spezialdepefche von Hopkinöville, Ky , sagt : Während eines heftigen Sturmeö machten sich hier heute Morgen um 11:06 zwei Erdstöße deutlich fühlbar. Die Mauern großer Gebäude wurden so erschüttert, daß es Zedermann bemerken konnte. MIM Der japanische Protest. Washington, 24. Juni. Der Inhalt des japanischen Protestes gegen den Anneetirungövertrag, ist folgender: Die Erwerbung Hawaiis durch die Ver. Staaten würde die japanischen Bewohner der Inseln der Rechte berauben, auf welche sie unter dem gegenwärtigen Vertrage mit Hawaii gerechen Anspruch haben.ES leben gegenwärig 25,000 Japaner auf den Inseln und dieselben haben viel Eigenthum. Sie haben unter den gegenwärtigen VerHaltnissen das Recht, Bürger von Havaii zu werde. Im Falle der Annexion könnten ene Japaner keine Bürger der Ver. Staaten werden, weil die Entscheidgen der Ver. Staaten Kreisgerichte dahin lauten, daß kein Asiat Bürger der Ver. Staaten werden kann. Durch die Annezion würden die japanischen Bewohner von Hawaii irgend einer Maßnahme, welche die Ver. Staaten reffen würde, unterworfen sein, sie würden daö Recht verlieren, Bürger werden zu können und die großen 3neressen japanischer Bürger würden in Frage gestellt werden. Daher muß die japanische Regierung gegen die vorgeschlagene Annexion entschieden proestiren. Plötzlicher Tod eines Volksvertreter Washington, 24. Juni. Repräsentant Edward Dean Cook, von Chicago, siel heute Morgen um 5 Uhr in seinem Hotel plötzlich todt zu Boden. kin Herzschlag hatte seinem Leben ein Ende gemacht. Er war in Iowa geboren und 48 Jahre alt. Seit 1873 betrieb er in Chicago die RechtöpraziS. Er diente im 54. Congreß und wurde wieder erwählt. Ausland. Nochimmer Minister-Kud-delmuddel. Berlin, 24. Juni. Der Jubel der Miquelianer hat durch die drastische Erklärung der Frankfurter Zeitung, daß der Reichskanzler Fürst Hohenlohe nicht die Berufung MiquelS angeregt 'habe, einen argen Dämpfer erlitten und ist jetzt gänzlich verstummt. Dasselbe Blatt sügt gleichzeitig hinzu, daß vielmehr der Kaiser in gewohnter Schnelligkeit eine Entscheidung her beizuführen versucht habe, dabei aber auf den entschiedenen Widerstand Ho henlohes gestoßen sei. Mit Sicherheit scheint auö diesen Umständen hervor zugehen, daß in dem Kampfe Miquel Hohenlohe Ersterer unterlegen ist. Wie die Freisinnige Zeitung wissen will, dürfte Herr von Miquel vorläufig zu dem Posten deö Vice-Prasidenten des preußischen Staatsministeriums, wel chen Posten gegenwärtig noch v. Bot ticher bekleidet, avaneiren. Wann kommt nun aber die' Stunde der Trennung, welche, wie der Staatssekretär v. Bötticher im Reichstag erklärt hat, näher gerückt ist 7 Der Lö sung der Krips hat sich eine neue fach liche Schwierigkeit entgegen gepellt.

Der vorläufig noch unentbehrliche

Fürst Hohenlohe lehnt die ihm von Miquel und wohl auch vom Kaiser zugedachte Rolle eines Schattenkanzlerö" ab, er will nicht nur Ornament" sein. Auch daö persönliche Eingreifen deö Kaisers in den Gang der Politik, so die Bielefelder und Kölner Reden, erregt neuerdings Beforgniß. Auf die seS Eingreifen antwortet die Kölni sche Volkszeitung" : In der Verfassung find gegen das Hinauswachsen der kaiserlichen Gewalt über die versassungSrraßigen Grenzen Mittel vor gesehen. So hat der BundeSrath ein Abstreichen an dem Marineetat vorgenommen, und er sollte gemäß der Mahnung deö Fürsten BiSmarck häufiger seine Rechte in jeder Richtung ausüben." Als Stellvertreter des beurlaubten Staatssekretär deö Aeußern, Irhrn. v. MarfchaZ, ist der jetzige deutsche Botschafter am Quirinal, v. Bülow, in Aussicht genommen, und eö scheint nicht ausgeschlossen, daß er auch der Nachfolger wird. Und damit kein Tag vergeht, ohne daß ein Minister vom Gerücht zum Abdanken gezwungen wird, fo heißt eö in Straßburg, daß der Staatssekretär für Elsaß-Lothrin-gen, v. Putkamer, resignirt habe. So ungewiß die Zukunft ist, daö Eine steht fest, daß die Agrarier die Tage der Garben" für gekommen halten. Man muß sich auf ein strammeö Vorgehen derselben gefaßt machen. Der streitbare frühere nationalliberale und jetzt Wilde" Dr. Hahn ist mit an die Spitze der agrarischen Bewegung getreten. Er ist zum Direktor deö Bundes der Landwirthe gewählt worden. - DaS Jubiläum. Ar inenspeisung. n London, 24. Juni." Die Prinzessin von Waleö ersuchte den Lord Mayor heute, folgende Botschaft an die Theilnehmer der von ihr veranstalteten DinerS für die Armen Londonö zu richten : Obwohl ich unglücklicher Weife nicht im Stande bin, an allen den Dinerö für meine Armen theilzunehmen, werde ich dennoch im Geiste bei hnen sein, hossend, daß sie sich erreuen und drei Hochrufe auf ihre Königin ausbringen werden. Gezeichnet : Prinzessin von Waleö." Die Kinder, welche im VolkSpalaste gespeist wurden, waren alle Krüppel. Sie wurden in Rollstühlen gefahren. hinkten an Krücken in die Banketthalle, oder wurden hinein getragen. Sobald die königliche Gesellschaft die Platorm betrat, überreichten zwei kleine Krüppel der Prinzessin von Waleö und der Lady Mayoreß Blumenbouquetö. Die Szene war eine ergreifende und alle Augen wurden feucht von dem Anblick so vieler kleiner Leidenden. Der Prinz von Waleö drückte im Namen der Prinzessin Freude darüber auö, vielen Kindern Frohsinn bringen zu können. Er forderte zu Hochrufen aus die Königin aus, die herzhaft erfolgten. Die königliche Gesellschaft machte darauf einen Nundgang durch die Halle und vor dem Verlassen derselben ergriff die Prinzessin ein Glaö Ginger-Ale, welches einem der kleinen Krüppel servirt wurde, und leerte dasselbe auf die Gesundheit der Kinder. In der Central. Halle, Holborn, wurden 17,000 Personen, Zungen und Alten, Diner servirt. Sobald die königliche Gesellschaft eintrat, war daö Essen anscheinend vergessen; alle Anwesenden erhoben sich und Hochrufe erschulterten daö Gebäude. Für die verschiedenen Dinerö der Erwachsenen war zuerst beschlossen, kein Bier zu serviren, die Lady Mayoreß erhob aber Einwand gegen den Beschluß und alle Theilnehmer erhielten eine Quantität Bter. - OchiNs.NaHrlchten. Angekommen in: Genua: Kaiser Wilhelm der Zweite" von New Sork. Bremen: Saale" von New Bork. New Lork: Palatia" von Ham bürg. Liverpool: Campania" von New Sork. Hamburg: Patria" von New Sork. London: Mohawk" von 2cin. Aork. Hymouth : Augufta Victoria vonNtvSork.

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Auf der kleinen Insel St. Kilda. die im Atlantischen Ocean etwa 85 Meilen westlick von der5audt. insel der Hebriden liegt, ist ein noch zur Steinzeit gehöriges Haus und darin eine Menge Steinwaffen. Hämmer und Aezte aufgefunden worden. Die kaum 10 Quadratmeilen große Insel hat nur 71 Einwohner. Der dortige Geistliche ist gleichzeitig Arzt und Schullehrer. Er begibt sich alljährlich ernmal nach dem Festlande, um alle Bedürfnisse der Insulaner einzukau. fen. Eine Anzahl ha lbwüch s i a e r Burschen hatte in einem Dörfchen bei Marienmünster sich in einer Scheune bei Schnaps und Ciaarren vergnügt, und als der Lehrer des Ortes dies in der Schule gerügt hatte, erschienen sie beim Schiedsmann. mit dem Verlangen, den Lehrer vorzuladen, damit dieser wegen der ihnen zugefügten Beleidigung Abbitte thue. Als die Eltern von dieser LeiUuna tt fuhren, veranlaßten sie freilich alsbald die Zurücknahme deö Antraaes- und etwas anderes. unterbeut) ver z e v em Besucher Baden Badens wohlbekannten Felsen", in der Nähe des alten Schlosses wurde die Leicke des dort Wohnhasten Rentiers Gustav Hagen aufgefunden. Der bereits bejahrte Herr hatte sich von der Höhe der Felfen herabgestürzt. Man fand seinen Hut mit einem Zehnmarkstück und einer Visitenkarte, auf der Hagen hinterlassen hatte, daß das Goldstück dem Finder seiner Leiche gehören solle. Der Todte, der früher auch vielfach literarisch thätig war, wurde seit Jahren von körperlichen Leiden heimgesucht, in denen wohl auch der Grund für sein freiwilliges Scheiden aus dem Leben zu suchen sein wird. Das Bezirksgericht in Agram war dieserTage der Schauplatz einer seltenen Scene. Nicht weniger als 136 des Diebstahls angeklagte Personen beiderlei Geschlechts standen bor ihrem Richter. Es handelte sich um eine wohlorganisirte Diebsbande us .der Umgebung Agrams. die fast . ... 1 r V ein )vecennium lang oer cyrecren oes ganzen Landes und des benachbarten Steiermark war. Die Anführer der Bande waren bereits dingfest gemacht und von der Gerichtstafel auch schon zu mehrjährigem Kerker verurtheilt worden. Nunmehr gelangten ihre Hehler, Verkäufer und Käufer, die sich zumeist aus dem weiblichen Geschlecht rekrutirten, zur Abstrafung. 37 An geklagte wurden freigesprochen und 97 u Frecheltsstrasen verurtheut. Zwei lngeklagte waren irrsinnig qeworden. Zu den Freigesprochenen gehörte die Frau eines zu sechs Jahren verurtheilten Anführers der Diebsbande. Während ihr Mann sich Maitressen hielt, die er sehr freiaeblg unterstützte, mußte die Frau mit neun Kindern darben und war darauf angewiesen, die gestohlenen Gegenstände zu verkaufen, um sich und ihre Kinder erhalten zu können. . Unter den Besucher, n - nen der letzten Pariser Hundeausstellung fiel eine Dame, die einen nicht alltäglichen Schmuck trug. auf. Dieser Sckmuck bestand in Ztwei lebenden lltu nen Schildkröten, die von den Ufern des Ganges kommen sollen und kaum so groß -sind wie der kleinste Finger ei. ner Hand. Auf der Schale der beiden Thiere befanden sich kostbare Edelsteine, die nach emem nur ,n In dien bekannten System eingesetzt waren. Dieser lebende Schmuck wurde auf der Brust der Dame durch ein goldenes Kettlein festgehalten. DaS lebendige Thier ersetzt also bei der Zlleldung der Modedamen jetzt vollständig das ausgestopfte Thier oder die langweilige Copie auS Metall. Stoss u. s. w und die Modedamen von morgen" werden bald aussehen wie die indischen Schlanaenbeschworermnen. In dieser Beziehung läßt sich noch viel erreichen, und folgende Vorschläge dürften daher Nicht ungelegen kommen, nämlich: Kleine Mäuse an silbernen Kettchen auf dem Hut, Frösche alsSchirmgriffe, Eidechsen am Halsband oder am Gürtel. und endlich Regenwurmer an Stelle der Strumpfbänder. Hiesiges. Der Straßenbabn Fall. Daö Verhör in dem StraßenbahnFall wurde heute Morgen im Bundeögeeicht fortgesetzt. Anwalt Winter für die Central Trust Company von New Aork sing um 9 Uhr mit seiner Auöeinandersetzung an und seine Rede erstreckte sich bis zur Mittagsstunde. Er schien sehr erboßt darüber, daß der Navin Fall in die Supreme Court 'gerail-roaäeä" wurde und versuchte mit seinen Bemerkungen den Stadt anvalt dafür zu vernichten. Der Hauptpunkt, den der Redner hervorhob,varder,daß,obvohldasBun deSgericht sich mit seinen Entscheid. gen meistens den Otaatögerichten an

Dr. MUes,

Durch sein Restorat! ve Nervine ist xauitntra tin Wohlthäter." (ftn weit bkkunter Verleger ta WiSconst. Orten ay wohnhaft, schreibt am . War, 1895, w folg: .Vor filns Jahren Kurde ich so nerdök. datz mir gei. ftige rbkit ur Laft wurde. In der acht enoh ich keine Ruhe wegen Schlaflofigkeit. Meine Ausmerksam. kcit Kurde aus Dr. MUeS' eLortlve ervin gelenkt und fing an dalselbe mit bestem Ersolg gebrauchen. tit der Zeit habe ich immer eine Flasche im Hause und gebrauche davon sobald ick Ner. denschwSche verspüre immer mit gtem Ersolg. uch vr. ttlieS mein Eohu gedraucht davon mit Nervine denselben gute Erfolgen. Ich habe seither Viele empsoh len und ti hat immer geholfen. Alle, die an Nervenschwachhei ten leide sollten ti tttrJmttm Restores Health.... 61 enthalt keine inschlaserungSmittel. ist harmlvl und dennoch lindernd und stärkend. Durck sein v.. ,orHve Nervlne ist Dr. Milek Tausende ,nm Wohlthater geworden. A. E. Lei man. vouot und lgentumer de Landsmann. Dr. ilkilki' ?kerkenmitt,t tnirh mit m- .. - - " " v v tt JCFH tUU IC laust Wirkt die erste Flasche gar keine Bessern, so wird da e,d ,rck.rltattei. i,,. Vtt. MEPICAL 00., ElUart, löst. schließt, dos erstere Gericht seine Entscheidung abgab, ehe daS Zndiana Supreme Gericht entschied und deshalb sich nicht der Entscheidung des Staatsgeeichtes anschließen braucht. Heute Nachmittag sprach Generalanwalt Ketchan. Board os yubtte Works. Heutige Sitzung. Wie gewöhnlich wurden heute die wöchentlichen Zahllisten bewilligt. Die Bewohner der Park Avenue zwischen der 12. und 12. Str. beklagten sich darüber, daß die Trottoirs um so diel niedriger gelegt würden, daß die Schattenbäume beschädigt' werden. Sie ersuchen den Board die Trottoirö höher legen zulassen. Auflagelisten für Backsteintrottoirö in der Singleton Str. von der Raymond zur Morton Str. im Betrage von $5524.07 wurden ausgeschrieben. ES wurde endgiltiz beschlossen in der New Jersey Str. von der 16. zur 19. Str. Asphalt legen zu lassen und in der English Ave. von der Cedar zur Harrison Str. einen Abzugökanal bauen zu lassen. Pläne für die Eröffnung der New Sork Str. von der Orient! Str. zur Arsenal Ave. wurden vom Ingenieur eingereicht. Wenn ihr ein auteö Mittel haben wollt Euer Blut zu reinigen, ote Nerven zu starken und du Constitution zu kräftigen, gebraucht Hood'ö arsapanua. Gebraucht nun Hood'ö. Hood'ö Pillen heilen Brechreu. Kopfschmerzen auö dem Magen und UnVerdaulichkeit. Der New York Store. (CiaMirt 1853.) Agenten für Buttericks Muster. Irgändie nJulis . . . Noch eine Gelegenheit um die besten und billigsten Waschstosse zu kaufen. Gestreift und bemustert, die 12jc Qualität zu öcdieAard. Mittlerer Bargainlisch. m m m , Notiz ! Während der M-nate Jnni, Juli, Vngust und Oeptemder werd. die Ossi stunden der Indianapolis Gas Co. No. 53 Süd Pennsylvania Str., ton 8 RorgenS bis 5 Uhr NachmittrgS sein. . 8..9..I0..1I. nI 18. icto V?nai. i , st H Ufcx WnuhI 61 O Ubradmtttaa sei rtin. s Unordnung deS Präsidenten.

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