Indiana Tribüne, Volume 20, Number 276, Indianapolis, Marion County, 23 June 1897 — Page 2
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Die ttzliche.Tridöne- kostet durch kcnXrl.ec i llknti per Woche, die SonntazS-.Trlbu-! Cent per Woche. Leide ,usaL?e 15 Cent 65 Cent! per mst. Per Poft Serhalb 1 tdt t:schlckt i oraube,h:unz f pt yalt. Offui 10 Süd kllabsma etrsZt. Indianapolis, Ind., 23. Juni 1897. Auf berühntem ttampsseld. Vor einigen Tagen meldete der Telegrapb. daß im nordwestlicken Territo iturn Canadas der indianische Desperado Allmächtige Stimme" und seine (fährten von der kanadischen Gedirgspolizei in einem Kampf, der anläßlich der Ermordung eines weißen Contractors entstand, getddtct worden sei. daß man indeß befürchte, es würden aus diesem Trauerspiel neue Kämpfe entsprießen. Für das Publikum in den Vereinigtcn Staaten ist diese Gegend eine nicht minder interessante, als für das canadische. War es doch auch hier, beinahe unmittelbar an denselben Stätten, wo der berühmte Mestizen - Führer Louis Riel im Jahre 1885 seine Campagne gegen die Weißen und ihre militärische Streitmacht führte, bis er schließlich in verzweifeltem Kampf unterlag. Und schon mancher andere Strauß von culturhistorischer Bedeutung ist hier ausgefochten worden, d. h. im District Saskatchewan in der Nachbarschaft des Duck Lake. Diese Gegend mit ihren vielen Hügeln und kleinen Seen, und mit ihren strengen Klima, enthält eine Reihe kleiner Indianer - Reservationen und ist im Uebrigen nur dünn besiedelt. Die Weißen sind nicht in Dörfern vereinigt. sondern wohnen weit zerstreut; es sind mit sehr wenigen Ausnahmen arme Leute, aber mit echtem, englischen Unternehmungsgeist und wohl auch mit englischer Begehrlichkeit und Zähigkeit. Das ganze Gebiet befindet sich, abczesehen von den klimatischenUnterschieden. in sehr ähnlichem Zustand, wie das nördliche Illinois in dem denkwurdi gen Jahre 1832, und ein Indianerkrieg bedeutet für es ungefähr das Nämliche, was für Nord-Jllinois damals der Blackhawk - Krieg bedeutete. Ungefähr, denn es besteht dabei immerhin noch ein bedeutender Unterschied! Dieser Unterschied liegt m ei ner sehr tüchtigen Polizeiforce (sowie auch :n der besseren Bahn- und telegra phischen Verbindung im heutigen cana dischen Nordwesten, womit die Ver kehrsverhältnisse in Illinois vor 60 70 Jahren sich natürlich nicht vergleichen können.) Von dieser berittenen Vergpolizei des canadischen Nordwestens weiß man in den Ver. Staaten noch wenig; aber sie verdient entschieden Hervorhebung. Cs sind im Ganzen über 1000 Mann, welche in kleinen Trupps über alle die nordwestlichen Gebiete vertheilt sind und 80 verschiedene Stationen haben. Man kann sie mit leichter Cavallerie vergleichen. In unserem Lande wird man dabei wohl zunächst an die terarn schen Rangers" denken, welche ja gleichfalls Militär - Polizei sind. Zu gegenwärtiger Zeit jedoch sind die Rangers nicht mehr so wichtig für Teras, wie es diese Gebirgspollzisten für den wildernen canaoischen NordWesten sind. Cs ist ein schwieriger und gefährli cher Dienst, welche diese Gebiraspolizi sten stets zu leisten haben, nicht nur den Indianern gegenüber, sondern zur allgemeinsten Sicherstellung von Leben und Eigenthum, auch gegenüber weißcn Strolchen und Auswürflingen, welche sich in diese Regionen gezogen hüben und zur Verschlimmerung des Verhältnisses zwischen Indianern und Weißen ebenfalls ihr gutes Theil beitragen. Alle diese Gebirgspolizisten oder Cavallerie-Constabler sind schneidige, wohlgeübte junge Leute, die ihre Löhnung ($15 bis $21 pro Monat für Gemeine und $25.50 bis $93 für Qfficiere) sauer genug verdienen müssen. feie yaden auch ihr regelrechtes Corps Wundärzte bei sich. Von Kiesen Streikräften wurde auch der kurze, aber blutige Kampf ge gen den Allmächtige Stimme" geführt, in welchem übrigens auch zwei birgspollZisten sielen. Was die Veranlassung des Streites selbst betrifft, so ist dieses die alte Misere, die man auch in den Ver. Staten gut genug kennt. Ctaatenbund als Blumenstrauß. Vor Jahren schon tauchte zum ersten Mal der Gedanke auf, daß jeder Staat, ia auch iedes Territorium unseres Landes eine Blume zu seinem oNiciellen Abzeichen erklaren solle Würde dieser Gedanke vollständig ver wirklicht, so könnte man wohl ein recht stattliches Emblem für die ganze Nation in Gestalt eines Straßes von 51 Blumen zusammenstellen. Bis jetzt haben indeß nur 13 unserer Staaten und Territorien also genau so viele, wie die ursprüngliche .Union bildeten, aber keineswegs vollständig identisch mit diesen solche Blumen Abzeichen gewählt. Es sind dies folgende mit folaenden Blumen: Alabama (Gold-Ruthe), - Colorado (Aklel), Delaware (Psirsich-Blüthe). Jdaho (Flieder oder Syringe öfters fälschlich auch Holländer genannt), Maine (Fichtenzapfen mit Blüthenquaste), Minnesota (Cypripedium oder Frauenschuh), Montana (Bitterwurzel). Nebraska (Gold-Ruthe). New York (Rose), Territorium Oklahoma (Distel). Oregon (Gold-Ruthe), Utah (SegoLilie) und Vermont (Rothklee). ' Es bleiben also noch 33 Staaten und Territorien übrig, welche ihre Blumen wählen müssen, ehe der große Nationalstrauß vervollständigt, und bei patriotischen Gelegenheiten damit Staat gemacht werken kann. Für verschieden? Staaten ist schon eine Reihe JCcrföyäaeJMeJcrj
worden, indeß ist noch keiner derselben zur Annahme gelangt. Staaten wie Californien haben so viele geeignete Vlumen-Candidaten, daß die Wahl ziemlich schwer fällt. Andere Staaten wiederum hat der Volksbrauch längst einen Blumennamen gegeben (wie Sonnenblumen-Staat" für Kansas), doch ist selbiger noch nicht von amtswegen gutgeheißen worden. Unstreitig ist der Gedanke an sich ganz hübsch; ja man kann ihn hübscher finden, als eine Flaggenmanie, in wel cher Beziehung die gemeinsame Nationalflagge genügen mag. Könnte man doch ein ganzes Buch darüber schreiben. welche Rolle Blumen schon in der Weltgeschichte und im Leben geschichtlich hervorragender Persönlichkeiten der alten und der neuesten Zeit gespielt haben! Gerade für das deutsche Fühlen dürfte eine solche Idee recht sympathisch sein. Und zum Sternenbanner paßt ein Nationalstrauß nicht minder hübsch. .Sterne sind Blumen auf himmlischer Au'" singt ein neuzeitlicher deutscher Dichter, und denselben Gedanken hat bereits ein Vorgänger von ihm in der Minnesänger-Zeit ausgesprochen, und vor etwa 30 Jahren der amerikanische Dichter Longfellow in so schöne Worte gekleidet. Ein Blumenstrauß erscheint auch besonders geeignet, harmonische Einheit ohne Einförmigkeit, mit vollem Geltendlassen aller berech tigte individuellen Charaktern und .Geschmäcker", und dabei doch einem großm Ganzen dienend, darzustellen. Nur ist es nicht wahrscheinlich, daß obiger Vorschlag so schnell zu vollstän. diger Ausführung gelangt. Eine Zeit ohne brennende große Tagesfragen wäre dafür wohl günstiger, als die jetzige. Gelegentlich eines großen freudigen Ereignisses für die ganze Nation, z. B. der Wiederherstellung des vielgesuchten Wohlstandes auf immerdar, pflegen derartige . Gedanken auszureifen, oder auch gelegentlich Lberstandenen großen Unglücks. Kommt es aber einmal dahin, so wird es hoffentlich diesem Nationalstrauß auch nicht an der vollkommensten Vielseitigkeit fehlen, und nicht z. B. die Gold-Ruthe ein 5)albdutzend Mal darin vorkommen (ist sie doch bereits in dem obigen Dreizehner-Ver-zeichniß dreimal vertreten.) An Auswähl fehlt es ja nicht. Geflügelte See-LlebeSbote,,. Die Robbenschlägerei wird im Allgemeinen gewiß nicht zu den Berufen gerechnet, welche besonders romantische Gefühle fördern, und wer dauernd in diesem Berufe lebt, dem traut man nickt so leicht den Charakter eines Rit-
t:rs Toggenburg zu. Wie überall in der Welt, gibt es jedoch auch hierin leuchtende Ausnahmen. Eine offenbar recht romantisch - schwärmerische Ver. anlagung besitzt z. V. der Capitän Fred Neilson, Befehlshaber und theilweiser Besitzer des callsorm Hen veeyunvs fänger Boots Rattler". Er ist der Erste ln moderner Zeit, welcher ausge bildete Brieftauben ausschließlich im Dienste junger Gattenliebe verwendet. Capitän Neilson hatte sich vor etwa drei Monaten in die Rosensesseln der Ehe schlagen lassen, und seine Neuver wählte wollte ihm anfangs gar nicht mehr gestatten, sich hinauszuwagen in die Wasserwüste, zumal hinauf in die arctischen Zonen. Aber das Geschäft ist zuweilen stärker, als die Liebe, nnd der Ober - Robbenschläger sah sich, sehr gegen seinen eigenen Willen, gezwun gen, noch einmal auf acht bis zehn Mo nate seine junge Gattin zu verlassen, wovon er etwa sechs Monate m den Polargegenden verbringen muß. Die Verhältnisse machten es unmöglich. daß sein Weibchen ihn aus eine solche Tour begleitete. Aber er beschloß, seine Liebe nicht im Polar-Eis erfrieren zu lassen, und das Nächste, was er that, war, daß er sich drei Zuchttauben kauf te. Dann fuhr er leichteren Herzens von San Francisco ab. Diese Einrichtung scheint sich zu be währen. Bereits ist der erste geflügelte o:.(.3C.i. c.i v. .cicucauuic ucr leuoermayllen eingetroffen, um wieder mit einer anderen Botschaft abzugehen, und ein zweiter wird jeden Tag erwartet. Auf solche Hohe ist die Organisation unserer unoespost noch mcht.gedie hen. von sonstiger Verkehrs-Verbin dung gar nicht zu reden. Soweit indeß Capitän Neilson in Betracht kommt, werden den See - Liebesboten wohl i 1 . ," ..f f f in l m oaio oic tfiugu oeiHMlltl! weroen, sofern die Adressatton den zartbesaiteten Absender wahrscheinlich trotz alledem f"t .. f .. . C! 1 r . r . i-r mit vivcicyciucii mcqr zu joiar JJV stanz - Gefühlssprache lassen wird. All erlel von einem berühmten Thier Kein reißendes Ungeheuer, kein majestätisch wildes Prachtgeschöpf soll der Gegenstand dieser Zeilen bilden, sondern ein Wesen, das an Wüchse klein und winzig, an Hunger riefengroß." im Uebrigen eine unserer alltäalicksten. btra&Mftm iinh von5iaus5, W - -w-w w " -v - - frauen und Anderen verfluchtesten Kreaturen ist, sich aber daraus Der flucht wenig zu machen scheint. Dev vermaledeite, aber in manckier Beziehung sehr verkannte Cockroach." 1. ip a r , r ää oeulicy-ameruamscy aucy nalojaz ! ab tnentn seiner WTUnnXi<U ist über dieses, im Grunde aenommen recht interessante und inAnbetracht seiner unabsehbar langen Ahnenreihe hocharistokratische Geschöpf T. . I V qerzlill) wenig oem geeyrien augeme:nen Publikum bekannt. Was denStammbaum dikseS lnhU tes anbelangt.so geht derselbe noch weit fltnl. V 8 .arXijCls: dHfHmmm 11. ynuci vu9 ytuyiuymuc .qcuuuci gu rück! Denn nkw,ZSlick hni frfinn fi sich unser Steinkohlen-Betten bildeten, der Cockroach- in überreicher Menge florirt; dafür sprechen zwar reine verguvlen pergamentenen Urkunden, aber unabliae andere Rina , v ' ) Nisse, welcke man besonders in unserem Lande auf und unter der Erde gefunden hat, darunter eine Anzahl ganz wunderbar gut erhaltener Versteinerunaen. totl&t uns direct die Urahocn
des Uockroach" in ihrer ganzen Glorie vorführen, sogar die Härchen nicht ausgenommen! Ohne Zweifel waren diese entferntesten Vorfahren des berühmten Geschlechts schon mindesten mit ebenso großem Appetit begabt, wie ihre spätesten Nachkommen in unseren modernen Haushaltungen. Und im Gegensatz zu manchen anderen Stammesgeschlechtern ehrwürdigsten Alters, kann in diesem Fall von keiner Entartung bei den Nachkommen die Nede sein. Erst einige Zeitalter nach diesem noblen Insekt tauchte der Mensch wenigstens soweit wir von demselben wissen auf dieser Erde auf, und der Cockroach" geruhte alsbald, diesen jüngsten, vorfahrenlosen Ankömmling seiner häuslichen Gesellschaft nicht einmal als Ehre, geschweige denn als ein Vergnügen anerkennen will! Gar manche andere Jnsektengeschlechter sind gekommen und wieder gegangen, aber keines scheint von so unverwüstlicher Ausdauer, wie das vorliegende zu sein, und es wäre nicht zu verwundern, wenn es erst lange nach dem Menschen von der Erdenbühne verschwände, ebenso wie es lange vor ihm auf ihr erschienen ist. Weder Natuv- noch Menschen - Friedseligkeiten dürften an diesem Schicksal auch nur ein Jota ändern. Obgleich ursprünglich in den wär meren Theilen der Erde in's Dasein getreten, ist dieses Geschöpf ein Weltbüvger im verwegensten Sinne des Wortes geworden. Und damit hängt es auch zusammen, daß es ein ganzes Regiment verschiedener Namen erholten hat. Dies thut seiner Respectabilität selbstverständlich nicht den gerg. sten Abbruch, dennnicht blos Ler brecher. sondern auch hohe Herrschaften pflegen a viele Aliase" zu haben. Die Entstehung vieler dieser Namen legt freilich ein trauriges Zeugniß nicht blos für das Vorurtheil der Menschheit gegen diesen würdigen Urweltbüraer. sondern auch für die na-
tionalen und sogar örtlichen Eifersüchteleien und Streitigkeiten des Menschengeschlechtes ab. So nennen z. B. viele in Norddeutschland diese Geschöpfe Schwaben , zum Spott des auf den biederen Schlag süddeutscher Menschenkinder, welcher letzteren Na men rechtmäßig führt: die Schwaben aber rächen sich hierfür dadurch, daß sie die verhaßten Hausplagen gerne Preußen" nennen. Viele Ostdeutsch nennen sie Russen" und drücken hierdurch ihre Werthschätzung der slavl schen Nachbarn aus. In Westdeutschland wiederum hat man sie verächtlich Franzosen- qetauft,- Manche sagen wegen der Gefräßigkeit. Andere, wegen der Vuptizität im Davonlaufen. Und so fort mit Grazie. Daneben ist noch eine Menge anderer Namen aufgekommen. welche keine besonderen Anzug lichkeiten auf die werthe Mitmenschhei enthalten. Man hat übrigens über 5000 verschiedene Gattungen dieses alterlauchten Stammes gezählt; doch haben die Volksnamen desselben allermeistens nichts mit diesen GattungUnterschieden zu schaffen. Wohl abe sichern die letzteren dem Cockroach noch einige tausend Namen mehr im Olymp der Gelehrtenwelt. Dieses verkannte Geschöpf ist eigent lich auö lauter Appetit zufammengesetzt und steht in dieser Beziehung wahrscheinlich an der Spitze aller We sen unserer Erde und anderer Himmelskörper. Alles, was der Mensch und alle übrigen Geschöpfe sich zu Gemuthe fuhren, und beinahe Alles was sie sich nicht zu Gemüthe führen bildet den Kuchenzettel des Cock roach!" Von Einzelheiten zu sprechen hieße mit den Qualen der Mitmenschen grausames Spiel treiben. Wie alt der Cockroach" wohl wer den kann? Wenn er Nicht durch Gc walt oder List einem vorzeitigen tragt schen Tod entgegengeführt wird, kann er es horribile dicte! auf 5 Jahre bringen, und dann können mm bestens zwei Bufhel Nachkommen um ihn trauern! Sarah Rubenstein, die Tochter geachteter Eltern in Paterson, N. I... verschwand vor ungefähr sechs Jahren aus dem Elternhause, und alle Bemühungen, ihren Aufenthaltsort zu entdecken, waren vergeblich. Kürzlich erhielten die Eltern einen Brief aus dem Gefängniß in Fall Niver, Mass.. wo die vielgesuchte Tochter wegen Bagabondage eine Haftstrafe abzusitzen hatte. Darauf hin erwirkten die El tern die Freilassung der Tochter. Wie das Mädchen erzahlt, hat sie sich nach Verlassen ihres Elternhauses nach Bo ston und dann nach Providence begeben, wo sie eine regelmäßige Besucherin der Opiumhöhlen wurde. Einige Jahre später heirathete sie Boo Wmg. einen der reichsten Japanesen des Staates Rhode Island, und bezog mit ihm eine herrschaftliche. Wohnung in Prcvidence. Sie verschwendete dann angeblich das Geld des Gatten und führte ein so wüstes Leben, daß dieser sich von ihr trennte. In Fall River wurde sie dann schließlich wegen Vaga b'ndirens verhaftet. In letzgenannter Stadt war sie als Llly Dope os Ehi--wn- bekannt. A Plain Statement. When the liver becoro.es torpid and secretes an irregulär slow os unhealthy bile, tben headache.vertigcsbiliousness and constipation prevail. These ailments can be enred iorthwith by Dr. John Vf. BulTs Pills, aa is certified to by Mrs. Almira B. Snydam, Hazlet,N. J., who praises them as follows : "I have used Dr. Bull's Pills and found them a very good pill for bilioosness and forgently moving the bowcls. Also Mrs. Anderson of Keyport, X. J., says Dr. BulPs Pills are good; he took them for a severe sick headache and was cured." Dr. John W. Ball's Pills (sbety in a box) costbut 25 cents; trial box, 10 cents, at all dealers; or by mail. A.OMeyer & Co.,Balto Md. Ask for the gennine Dr. John W. Bull'a Pills. All bahrn fiel John D. Oautt, 01 Jndiana ve. I. O. 22!-5'.1 A JsHen Crutt.
Europäische Vundschau. Provinz Brandenburg. Berlin. Durch einen Sprung aus dem Fenster ist Nachts der 14jährige Sohn Paul der Ernst'schen Ehelcute um's Leben gekommen. Der 5!nabe hatte vor dem Zubettgehen viel von seinen TurnkunMückchen erzählt er ist ein guter Turner und muß im Traum gehandelt haben. Er hatte sich nämlich einen solchen Schwung gegeben, daß der Körper weitab vom Gebäude lag. Ein schweres Vergehen im Amte ließ sich der PolizeiwachtmeisterNichard Hartleb dadurch zu Schulden kommen, daß er auf dem Polizeibureau abgegebene werthvolle . Fundgegcnstände sich aneigr.ete und die amtliehen Protokolle darüber vernichtete. Das Urtheil lautete auf iz Jahre Gefängniß. Durch Verbrennen getödtet hat sich die 53 Jahre alte Wittwe Nincke. Die alte Frau bewohnte seit vier Monaten im Erdgeschoß des Hauses Demminerstraße 6 eine Stube. Eines Morgens hat sie ihre Habseligleiten mit Petroleum begossen und angezündet. Die Frau fand man nur noch als Leiche vor. Wegen versuchter Verleitung zum Meineid verurtheilte die Strafkammer die Sprachlehrerin Wittwe Anna Grigorian zu 1 Jahr Zuchthaus. n der Trunkenheit erhängt hat sich in Gegenwart seines 7jährigen Sohnes der 36 Jahre alte Schuhmacher Rudolf Hildebrandt aus der Manteuffel Straße. Finsterwalde. Bei dem hiesigen Bahnhof fiel der Bremser Weck aus Berlin vom Zuge und wurde todtgefahren. Provinz Ostpreußen. Königsberg. Der im Alter von 73 Jahren verstorbene Rentier
Mirdorf hat derStadt 75.000 M. ver macht, welche zu kommunalen Zwecken verwendet werden sollen. Das Attentat auf den Gefreiten Paul Walter, der am Lauther Mühlenteiche durch einen Schuß in die rechte Brustseite schwer verletzt wurde, hat der Sohn des Milchfahrers Janz auö Lauth verübt. Janz ist verhaftet worden. Unterofficler Hungs vom Grenadier - Re giment No. 1, der durch Mißhand lnngen den Grenadier Marzillier zum Selbstmord getrieben hat, wurde zur Degradation und 6 Monaten Gesang niß verurtheilt. A n g e r b u r g. Aus Furcht vor Strafe wegen Schulschwänzens stürzte sich die Schülerin Gardey vor der hie sigen Wasserkunst in die Angerapp, gerieth unter das Treibrad, wobei sie etwas beschädigt wurde, und erschien in der Strömung. Dem Lehrling Bara nowski des Färbereibesitzers Starfinger gelang es, das Mädchen aus dem Wasser herauszuziehen. Beim Baden ertrunken ist der IG - jährigeSohn des Arbeiters Jaguschke aus dem na hen Lissen im Goldapflß. Provinz Wcstprcußcn. Danzig. Ein Unglücksfall ereignete sich auf derOstsee vor der neuen Weichselmündung. Die Hochseefischer Gebrüder Johann. und Gustav Wedelind, sowie deren Schwager K. Stein aus Bohnsack wollten des hohen See ganges wegen mit ihrem Kutter Schutz in dem neuen Eanal suchen, was ihnen sedoch mißlang; denn bei der Einfahrt in den Eanal kenterte das Fahrzeug und begrub den Johann Wedekmd un ter den Wellen, während es den ande ren beiden Fischern gelang, sich an dem Fahrzeuge festzuhalten, bis sie nach etwa zwei Stunden gerettet werden konnten. Der Verunglückte hinterläßt . ? nrn w eine xulliwe nrn zwei unerwaazi.enen Kindern. Nach vorausgegangenem Zechgelage kam es zu Streitigkeiten zwischen Schiffern und Arbeitern, die ! L l t f l W W VT oamii enoeren, van oer seesayrer Johann Segler den Arbeiter Wilhelm Jung durch Stiche mit einem Messer in den Hals tödtete. Der Thäter wurde verhaftet. Provinz Pommern. Stettin. In Sachen der Unterschlagungen des früheren Rendanten der Jakobigemeinde. Bessert, hat nunmehr das Eonsistorium den für derartlge Falle vorgeschriebenen Defectenbeschluk gefaßt. Die Unterscklaaunaen Besserts beliefcn sich im Ganzen auf etwa zz,vüü iUian, wovon durch die Eaution des Genannten und andere Eingänge 12.000 Mark gedeckt sind, so daß ein noch ungedeckter Fehlbetrag von etwa 10.000 Mark bleibt. Das Eonsistorium macht den Kirchenrath sur den Fehlbetrag verantwortlich und wenn der Rath nicht zahlt, wird er verklagt werden. Von dem an der Krüger'schen Schiffsbauwerft gegenüber des Oberwiel lieaendcn Kabn des Schiffers Hupsert stürzte dessen dreijähriger Sohn Karl beim Spielen in die Oder. Obgleich man sofort zu seiner Retung alles ausbot, ertrank der Knabe. V ü t o w. 3n bisher nock nickt aufgeklärter Weise entstand im neuen Bostaebäude ??euer. wodurck das SVtrfi und die darunter liegenden Räumlichttilen zerltort wuroen. zweite Etaae des Gebäudes, die vom VoNmeister Morotzke bewohnt wurde, ist ourcy ib$att unoewoynvar gemacht worden. Provinz SchlcSwig-Holstcin. A l t o n a. Der 76 Jahre alte Landgerichtsrath Rave feierte sein 50jähriges Jubiläum als Jurist. Feuerwehrmann Jmbeck wurde, als er durch die Mörkenstraße ging, plötzlich vom Schlage getroffen und war sofort todt. Eckernförde. ?kn dem bena. barten Dorfe Lottorf hat ein arötteres Feuer stark gewüthet; es kgte nicht weniges als vierGebäude in Asche, wobei mehrere Schweine und viel landwirthschaftliches Inventar verbrannten. Friedrichstadt. Der Bäcktev der hiesigen städtischen Wirthschaft Broker Garten". Herrn Gastwirtb H. Hundertmark, hat die Rettungsmedaille am Bande erhalten, weil er sein Dienstmädchen mit Einsetzung des eigenen Lebens vom Tode des Ertrinkens rettete.
Accuai
roölnz EÄzleZIcn. B r e s l a u. Der vor mehreren Wochen von der Arbeitsstelle an der Kletschkau Straße entsprungene frühere Malermeister F. Jungfer, der zu einer sechsjährigenZuchthausstrafe wegen Einbruchs verurtheilt worden war, wurde hier ermitelt. Er versuchte, sich der Verhaftung durch die Flucht zu entziehen und schoß wiederholt auf die ihn verfolgenden Beamten, ohne jedoch zu treffen. Er wurde verhaftet. Birkenhain. In der Polczykschen Gastwirthschaft dahier schlug der Blitz und drei Gäste wurden von dem Schlag betäubt. Der Arbeiter Julius Walosczyk wurde an einer Körperseite vollständig gelähmt. Groß-Strehlitz. In seiner Wohnung erschoß sich der Kreisausschuß - Secretär Hawranke von hier. Der , Grund zu der unseligen That ist noch nicht bekannt. H u n d s f e l d. Der Handelsmann Reimann von Rawitsch, der einen Hausirhandel betrieb, kam auf einer Geschäftsreise nach Hundsfeld und übernachtete hier in einem Gasthause. Am nächsten Tage fand man ihn im Fremdenzimmer entseelt vor. Er hatte sich an derThürklinke erhängt. Nahrungssorgen scheinen ihn in den Tod getrieben zu haben. Er hinterläßt eine Wittwe und zwei noch schulpslichtige Kinder. Provinz Posen. Posen. Kürzlich Abends scheuten die Pferde der Equipage des commandirenden Generals von Vomsdorff und gingen durch. Die Insassen des Wages, die Gemahlin und die Tocht-r des Generals, wurden aus dem Wagen geschleudert. Erstere erlitt Verletzungen im Gesicht, letztere eine Verrenkung des linken Armes. B a r t f ch i n. Aus der Netze wurde die Leiche des Müllerlehrlings Redmann aus dem benachbartenJoachimsdorf gelandet. Bromberg. Nackts stürzte der Arbeiter Johann Niwoll von derTreppe seiner Wohnung und verletzte sich dermaßen, daß er bald darauf starb. Gorzno. Während eines Gewit ters fuhr der Blitz in den Stall des Abbaubesitzers Bong, tödtete einPferd und setzt? StalZ u.nd Wohnhaus in Brand. Jnowrazlaw. Wegen Maj? statsbeleldigung wurde der Cement' rer Karl Härtung zu drei Monaten Gefängniß verurtheut. Provinz Sachsen. Atzen dorf. Auf dem Gehöft des Gutsbesitzers Christian Schulze brach Feuer aus und legte das Imksseitiae Stallaebäude nieder. Das tbatkräftige Eingreifen der heimischen Feuerwehr verhinderte weiteren Schaden. G l e s i e n. Das Ruhmer'sche Ehepaar feierte in vollster Rüstigkeit das Zsest dev aoldenen ochzelt. Kalbe. Der frühere Recktskonsulent Säaeler machte im biesiaen GeV J I f J . richtsgefängniß seinem Leben durch erhangen ein (5nde. Hageler betrieb em umfanarelckes und scbr emtraall ches Geschäft, namentlich durck Vermittlung von Grundstücksverkäufen, genely aver meyrsach mn dem Strafgesetz in Conflikt, sodaß ihm schließlich die Ausübung derartiger Geschäfte be hördlich Untersaat wurde. O st e r w i e ck. Die Polizei hatte Zkunoe davon, daß der Maurer H. Meyer, Hausbesitzer am Telchdamm. von den auf dieser Straße zur Pflasteruna anaefabrcnen Steinen fick aroke Mengen widerrechtlich angeeignet hat. Aus Schamgefühl beschlossen infolgedessen die Meyer'schen Eheleute in den Tod zu gehen. Sie überfüllten ihren Plättofen mit Holzkohlen und behängten ihn über und über mit Wäschestücken. Als man die verschlossene Wohnuna öffnete, fand man den Ebemann todt, die Ehefrau bewußtlos im Bette liegen. Provinz Hannover. Hannover. Geaen den frü heren Schutzmann Haupt ist ein Steck ories erlassen worden. Der Genannte war wegen im Amt bcgangenerKörperVerletzung zu einer Gefängnißstrafe von 9 Monaten verurtheilt. Ein zu seinen Gunsten eingereichtes Gnadengesuch wurde abschlägig beschicken. In der Celluloidfabrlk von Dr. Hunaeus brach Nachmittags Großfeukr aus. das sich rasend schnell verbreitete,. so daß m kurzer Zeit sechs große Arbeitssäle und fast die ganze Fabrik mit Vorräthen, Maschinen etc. zerstört wurden. Der Dreher August Schmidt ist bei einer Bootfahrt in der Leine ertrunken. V e n t h e i m. Beim Wasserschäden fiel das 9jährige Kind des, SchleusenWärters Snoeijink in den Canal und ertrank. B r e d e n b e ck. Der 12jährige Ernst August Engelke wurde von einem Pferde geschlagen und so schwer verletzt, daß er bald darauf starb. E m v e n. Ertrunken Ist der 10 jährige Sohn des Eisenbahnschlossers Vehner. Derselbe ist von einem Holzflöße ms Wasser gefallen. Der Vater hat seinen todten Sohn selbst aus dem Wsser gezogen. Provinz Westfalcu. ' Münster.' Oberbürgermeister Obev-Reg.-Rath Windthorst hat aus Gesundheitsrücksichten zum 1. Oktober d. I. um seinen Abschied gebeten. Bochum. Der -Kranz, - den der Kaiser auf das Grab des Geheimraths Waare hat niederlegen .lassen, wurde am nächsten Morgen in unzählige Stucke zerschnitten, aufgefunden. - Hagen. Der Kirchenlassenrendant und Kaufmann Köhler , von Kierspe, der sich des größten Ansehens in seinem Heimathsorte erfreute, hatte zahlreiche Unterschlagungen schlimmster Art in seinem Amte und Geschäfte sich zu Schulden kommen lassen, infolgedessen er im März verhaftet wurde. Jetzt aber hat er. sich im hiesigen Gevichtsgefängnisse erhangt. '.Rheinprovinz. , y, Bonn. .Jm Duell . erschoß . der Assistenzarzt Reusing den früheren Asflftenzarzt Fischer. . Reuttna Kellte
N? losort der Staatsanwaltschaft. Die Veranlassung zum Duell ist nicht bekannt. Barmen. Eine traurige Unterbrechung fand eine in der Stadthalle veranstaltete Hochzeitsfeierlichkeit. Einige junge Damen hatten sich, um Verstecken zu spielen, in einen noch nicht vollständig fertig gestellten Thurm des Anlagenrestaurants begeben; hierbei stürzte ein 23jähriges Mädchen. Fräulein Mörth aus Crefeld, durch ein Loch in den Keller hinab und erlitt einen complicirten Schädelbruch sowie schwere innere Verletzungen. Die Unglückliche starb nach kurzer Zeit. Der Heizer Winterburg wurde auf der Ronsdorf - Müngstener Bahn Lbevfahren und getödtet. . E l b e r f el d. Von einem Straßenbahnwagen wurden die Frau des FabrikarbeitersGeorg Paulat und das Dienstmädchen Elisabeth Klaßke überfahren und schwer verletzt. Frau Paulat ist ihren Verletzungen bereits erlegen und die andere Verunglückte schwebt noch in Lebensgefahr. Provinz Hcsscn-Nassau. V e b r a. Im Walde zwischen den benachbarten Stationen Altmorschen und Heinebach wurde die Leiche eines fein gekleideten Mannes, der in hiesiger Gegend völlig unbekannt ist. auf-
gefunden. Ein Verbrechen scheint ausgeschlossen, vielmehr Selbstmord vorzuliegen. Man fand bei der Leiche eine Baarsumme von 800 M., goldene Uhr etc. Legitimatlonspapiere fehlten. Frankfurt a. M. Der Einjährigfreiwillige Karl Linnemann, der am 1. April beim hiesigen 81. Jnfan terie-Regiment eingetreten war, wurde auf dem Ruckmarsch von emer Felddienstübung eine halbe Stunde vor der Stadt unwohl und starb trotz arztllchev Bemühungen nach kurzer Zeit an Herzlähmung. Er war für seine jungen Jahre ziemlich stark beleibt. Mit dem Abbruch der durch den Barrikadenkampf vom 18.September 1848 historischen Löwenapotheke" an der Ecke der Neuen Ze:l und der Allerheill genaasse ist begonnen worden. Mitteldeutsche Staatea. Bernburg. Oberbürgermeister Geh. Regierungsrath Franz Pietscher ist gestorben. Pietscher wurde 1872 heim 9sfrtrtnrt iffef in (TfinrTnff n Vvllil vtvwtivjv w? VV yv v . vi bürg als Stadtchef wirkenden Ober bürgermeisters Fritsche dessen Nachfol ger. Dessau. Das im vorigen Jahre von der Anhalllschen Holzindustrie Aktiengesellschaft hier errichteteHaupt fabrikgebäude ist vollständig niedergebrannt. Ein Topf mit kochenderWachs Politur war umgestürzt und die glü hende Masse hatte im Nu den ganzen Polierraum n Flammen gesetzt. Nichts konnte aus dem brennenden Gebäude gerettet werden. Die Arbeiter mußten unter Zurucklassung ihrer abgelegten Kleidungsstücke. Uhren. Portemon naies u. s. w. in höchster Eile aus den Räumen fliehen. Der Schaden beträgt 350.000 Mark; über 120 Tischler und Hilfsarbeiter sind brodlos. G e r a. Ein hiesiger Einwohner hat seinen Sohn aus der ersten Bürgerschule genommen und in die zweite überführt. Befragt über die Gründe. antwortete er: Der Junge lernt in der ersten Bürgerschule zu viel. Harzburg. Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich auf der hiesigen Mathlldenhutte. Beim Reinigen emes der drei großen Rohre war der frühere Postillon, jetzige Hüttenarbeiter August sr .fY'."n'.i . r . 2ereae oei.azasligi, ais oerieioe oas Gleichgewicht verlor und von bedeuten der Höhe in dem Rohre herabstürzte. Die Verletzungen des Verunglückten waren derartig schwere, daß dieselben alsbald seinem Leben ein Ende setzten. Jena. Hier starb der 80 Jahre alte Wilhelm Rour. der über 50 Jahre als Fechtmeister an der Universität unterrichtet hatte. Er hat insbesondere cuf die Einführung desHiebcomments hingewirkt und die Methode dieser Fechtweise vervollkommnet. Sene Schüler zahlen nach Tausenden. Sachsen. D r es d e n. Das hiesige Schwurgericht verurtheilte den Arbeiter Paul Breitenfeld, welcher in Meißen den Privatier Pforte ermordet hat, als er don diesem , beim Einbruch in dessen Wohnung überrascht wurde, zum Tode. Der Vorstand der hiesigen Kreuzkirchen - Parochie hat beschlossen, W abgebrannte Kirche bis zum Ttahxt 1900 wieder aufbauen ' zu lassen. Thurm und Umfassungsmauern bleiben hierbei völlig erhalten. lillzofswerda. rxn einer Schlosserwerkstatt in der kleinen Kirchgalze nahm der Leyrlmg Muller em Teschin von der Wand und obne zu wissen, daß dasselbe geladen sei, hannne er mit demselben herum. Der Schuß entlud sich und die Kugel drang dem Lehrlina Relnhold Huhnllch m den Kopf. Hühnlich wurde schwer verletzt nach dem Krankenhause gebracht. nn c t, ' c rw i . r a n o. Zn oer zwenen Aoiyeiluna ' der Grube .Simmelsfürst" ist eine Stufe gediegenes Silber im Dewicht von 180 Pfund gesunden worden. . Cr immitscbau. . Fabrikant Wilhelm Selbmann und Gemahlm feierten das Fest der goldenen Hochzeit. ' E u I a u b. Peaau. Der 30 ?kabre alte Wirthschaftsgehilfe Albin W-:r ht wurde, beim Besteigen , eine- .''w-is von einem seiner Pferde beirrt r rdcn Leib geschlagen, daß er inscle schwerer innerer - Verletzungen am Abend deijeiven Tages nach qualvollem. Lei den versckieden .ist. H e i d e l b e r z b. Seiffen. Nahrungszorgen yaven den Drechsler gust Wilhelm Böhme in den Tod g trieben: er hat sich erhänat. Leipzig. Der General - Agent lLau, welcher wegen bedeutender Unterschlagungen von hier 'aus flüchtig wurde, ist auf einem Felde, bei Trieft erschossen aufgefunden worden. Bei einer Benzin i Explosion im Kräuter-gewölbe-von Lischer in der Klosteraasse wurden, drei Feuerwehrleute schwer, eiNige andere. leicht verlebt. , , - - - -
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