Indiana Tribüne, Volume 20, Number 272, Indianapolis, Marion County, 19 June 1897 — Page 3

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BON - BONS

IN v ALLEN APOTHEKEN Vor Gericht. Kriminalroman von Paul OS?ar Höcker. (Fortjehung.) Drittes Kapitel. Es war an diesem und auch am folgenden -Tage noch genug zu thun, und Ewald konnte sich zum herzlichen Bedauern der Tante Zeck.nur sehr tot nig seiner Cousine widmen. Tante Asta kam zum Glück auf den Ausweg, in KarlaS Begleitung einen -Spazier-gang zu unternehmen und bei der Gelegenheit einen Blick in die Werkstätte zu werfen. Fröhlich willigte Karla ein. Die beiden Damen trafen die ganze Gesellschaft noch in vollster Thätigkeit. Zu Frau von Zeckö Aerger kümmerte sich Karla aber herzlich wenig, um ih ren Vetter, sondern lieh sich, von dem zufällig anwesenden Schiffsbaumtister Sendlinger durch die kunstvoll? verwandelten Räume des Etablissements führen. Tante Asta, drängte daher sehr bald zum Aufb?uch Ewald wurde fortgesetzt in Athem gehalten. Zum Ueberfluß stellten, sich' V c v t. ri t rn m vaio auaz noaz anoere siorenoezejucye ein, namentlich Vorgesetzte, die höchst, unbrauchbare Rathschläge gaben. , Es kostete ziemliche Mühe, den Herren ihre Ideen auszureden. Ewald versicherte dem Schiffsbaumeister schließlich, lieder einen Taifun in .den- chinesischen Gewässern mitmachen als noch einmal ein so undankbares: Geschäft auf sich nehmen zu wollen. Unglücklicherweise raubte ihm auch noch der aufgebürdete Ortsbiensteinm Theil seiner Zeit. Noch schlimmer alö sein Herr war aber HanS Gödeckeder Bursche deS Lieutenants v. Meerheimb,' daran. Vom frühen Morgen an ging daheim die Klingel. Geschäftsleute, Diener, Ordonnanzen kamen. Alle hatten dringende Anfragen an den Herrn Lieutenant, als den Arranaeur deS Festes. Zu seiner Verzweiflung konnte der Matrose daS Haus also nicht verlassen, und er schien insgeheim wichtige Dinge zu planen. Er war . ganz; aufgeregt, alSsetn Herr endlich man zählte bereits die sechste NachmittagSstunde'- erhitzt und abgespannt heimkehrte, um sich haftig in Gala für den Bau zu wer sen. WaS hast Du denn nur. alter Junge?- rief der Lieutenant etwas ärgerlrch, als sein Bursche den' Massen rock 'zum zweiten Male 'fallen' ließ. Dir steckt wohl auch schon daS Tanz fieber in Un Armen und Beinen, was? Oder weswegen bist Du denn sonstV.so. zappelig?- ' Ach, Herr Lieutenant, ich muh zuerst noch einmal nach der Stadt zu meinem :Onkel, ! aber eö' kommen doch immer Leute, die nach dem Herrn Lieutenant fragen, und da soll ich doch immer da sein, um die Thür aus zum chen und " , Ach, . Unsinn ! Wer waS von: wir will, kann nach 'dem Clvstum"'?ommen. Also lauf meinetwegen zu Deinem Onkel oder sonst wohin." ' Zu-BefehlHerr Lieuttnant,- rief HanS sehr zufrieden. Ewald lieh stch Säbel, Hut und Pa letot bringen, während er sich im grt ßen Spiegel musterte. Die neue Galauniform saß vorzüglich! - UebrtgmSmutzicy'rnorgen'ftüH Ronde laufen. Du hast, Urlaub bis zum Wecken, brauchst also' nicht da zu sew. Sorge, .aber. dasür :da Kaffee, Zucker und der Spir!tuSapprat hier auf dem Tisch stehen. Unddah mir die Lampen m Ordnung, uW StreichHölzer auf dem Tisch zu sinken sind. Verständen? ßanS scklug- dieHäcken vorschrtstSö. mäLig anemanderund, Ewald verlieb seine Wohnung, wi, gewöhnlich auf dem- kürzeftM'Mgdudt:AlN4 thüre. Der Bursche kam den-Aufträgen seineö Herrn mit großer .Fiktgkeit nach. Er befand sich schon'Mauf das weißi Matrosenhemd, - daSZ unter Zder blaüeh DÜffeljacke getragen wnrde, in seinim besten Staat. Er hatte fUr'.daSjlangerwartete Fest an den leideraldern eme Sparversuche gemacht. Im Nu war ernun zum .Ausgehen fertige schloß die Wohnzimmerthür., ad., und verließ die Wohnung' eilig durch' die Jlurthür? . . Aergerlich 'bemerktes 'r, daßetn Fremderein c elegante gekleideter Civl list, vorder Altanthüre stand. Allem Anschein nach.wolltezerizu.hem. Jnho, ber der Parterrewohnung.' ' DaHanS iVii'sClY Tf I snAbArfitVi;tmfi.. (VVUlHt ff- IV ',VtMI -uiivvmerkt vorbeizuschllfen. Der Oesnch bemerkte ihn letoer vennoa), unv der Matrose mußte deS lZangeq.undBreiten Auskunft geben. .Jawohl, Herr Lieutenant ttMeew heimS Wohnt hier. Nein, er ist nicht ZU sprechen.. .Netnluch.spätr-nicht er befindet sich bereits tm .Elysium-!" .Wov v ' Im .Elysium DaS ist daS'hroßr Xnni1n11 Vknn.Äryl OXwKf "t1 WJIVUI VVil'kttitftkVfTtkrrUnd Herr 0. Meerhiimb wird vor Beginn deS Festes, vondem Sie da erzählen, nicht - nach'. Haufe" zurückkeh? ren?" .Nein. eSann x'coxk. audSCbrti Ub? werden. Und dann' muß det Herr leutenantlttck Ronde laufen!7,. Wie der Wwdlwär idtil Mtroke auf I UNV. davon, tt tagte m def ttichtuna . it ' T W . t . a . m uuylk lavr 'Zn,'nlz?rszr 10

verschwenderisch, die Pserdedayn zu benutzen, als er gerade einen Wagen erwischte, der ihn an sein Ziel brachte, und erklomm ' schließlich eilig die sinstere Treppe eines n der Nähe der Turnhalle' im Süden von Kiel gelegenen Hauses. Sein Onkel' wohnte im zweiten Stockwerk deö etwas ' alterthümlichen Gebäudes. An der durch eine Petroleumlampe beleuchteten Flurthür befand sich ein Schild, auf dem die Worte - standen: Gödecke, Versicherungsbeamter." Das Bureau war schon finster. Da man die Thür aber noch nicht geschlossen hatte, so trat Hanö ohne weiteres em. Sofort vernahm er aus dem Nebenzimmer eine aufgeregte Unterhaltüng; man hörte hastig sich nähernde Schritte, die Thür wurde aufgerissen, und ein junges Mädchen im Ballstaat, das, von zwei Männern gefolgt, hastig in die Thüröffnung trat, rief erregt: Onkel Tobias, bist Du's?" Nun trat der Matrose aus dem Dunkel hervor. Wie. Vater ist r.och nicht da?" kam eö enttäuscht von feinen Lippen, indem er die drei der

llkieiye nach haftig: ansah. ' Nur emBrummen der beiden Manne? antwortete ihm, und das, Kleeblatt kchrte unmuthig in die Wohnstube zuröck. ' Der eine der beiden Männer befand sifl'-.iN' Zahlmeisteruniform. Er war für feine Stellung, noch ziemlich jung. tte ein frisches Gesicht, ein . flotttes ftreten. w:e em Omaer, einen lan gen Schnurrbari und lebhafte Augen. Im Moment schien der jugendliche Beanite aber ziemlich herabgestimmt. Das junge. Mädchen, die Cousine des Matrvsen und offenbar die Braut des Zählmeisters,' lehnte sich befangen an ihn W und sprach in leisem Tone. Unterdessen - lief, der Hausherr mit dröhnenden Schritten auf und nieder. Er befand sich augenscheinlich in der größten Etregung,' fuhr sich alle AurLenblickein'S Haar und stieß zornige Verwünschungen aus. ' .Das hat man nun von seiner GutmÄthigkeit!" polterte er. während er detn' Matrosen grimmige Blicke zu-' warf ' Sogar? der. leibliche 'Bruder läßt. einen: im, Stich.- Gebt Acht, gebt Acht, nun, wird er überhaupt-nicht kommen, der wackere Tobias! Aber Onke? begann HanS Godecke ganz bestürzt,' was willst Du nur von memem Vater? 'Warum sollte er mcht kommen wollen?. Er hat mir doch erst vor vierzehn Tagen aus Swinemünde geschrieben. Mn-segar vor drel Tagen! Uno ich beinahe' hätte ' ich gesagt: ich EfeU ,ch habe ihm auch geglaubt! Hans zuckte die Achseln und sagte ganz, enttäuscht: Na, das nenne ich eine nette Ballstimmung! Und Du, Käthe.' bist'auch böse? Ja, was habt Ihr denn nur? - Herr Zahlmeister, bin tcy denn etwa daran quD r Käthenö Bräutigam schüttelte un muthig den Kopf. Es mag ja nur I eine unliebsame VerspatungJhreS Vaterö'fem.' aber diesmal könnte das die allerschlimmsten. Folgen nach sich zie hen. Denn Sie wissen doch, van Herr Gödecke seinem Bruder, Ihrem Vater, dii fünfzehnhundert Mark für seine Cäution , vorgestreckt hat?Giwiß weiß ich daö Vater schrieb mir ja auch, daß das Speditionsgeschäft vorzüglich gehe und er dem OnIilj vielen Dank schulde. Also wird er M Geld doch auch rechtzeitig zurückerftatten." ?kck babe - nicktS - davon bemerkt.-, agte der .Versicherungsbeamte. Denn al Termin der Rückerstattung war ver heutige Tag festgesetzt. Und vor drei Tagen schrieb mir Dein Vater, er werde pünktlich am 20.' Februar früh .hier eintreffen. . sich ; sofort zu dem Bänkhaus Golland, wo die Summe deponirt . ist, verfügen und mir bis patestenS ein Uhr daS Geld bringen. etzt geht eS aber auf sieben, und mein rude? ist immer .nochnicht. da!" : Aber eSkann -sich doch nur um eine kleine Verzögerrmg handeln. Die drei TranSporMW . liegen r. sicher und wohlbehalten -im Außenhafen, ein Ka merad''von ' mit hat sie gesehen und mir'S -vor 'knapp zwei Stunden gesagt. Vater, wird. sicherseiner Verpflichtung nachkommen! ' Aber bedenkt, - es ist Sonntag.'.- Wer weiß,' ob Golland glejch'u .sprechen war. Daö, wäre . ja . noch schöner!? wetterse'derAgenti.' Ich hatte mich fest darauf verlassen, daß ich daS Geld bis unt elnMhr .in der Kasse haben würde. Hejite früh- war nämlich der Möbel tischler da, der die,. Ausstattung, für .v 'i i !.. aciiqt mTcriTjai. üic umme, oie ich DeineM"Vater geliehen, war für ihn beknimtGesternsinddie Sachen in ,die ueüeMohNung eingeräumt worden). dennl am LMärz foll.doch die Hochskitsem,und heute früh sgm er felbftmdlS?Geld'zuvholen Ich mußte" eS'ihMgeben;- denn er. hatte eZ nach Berlin telegraphisch einzuzahlen !" Und er konnte wirklich keinen Tag 'länger warten IV' Keine-Stunde ; Sonst :waren ihm LroßeUnkosten entstanden; die Wechsel )varentLesterns schonÄttfallen.. Er.hat fchs bU Brrefs! gtzehU; De? Mann ist iiiiarrnct Teufel. und iem fleißiger Arbeiter; sollte ich ihn' etwa im Stiche lässrn?" r Na, gieb. Äich. nur zufrieden, ,Onkel 'tröstiti 'HanS' Vater 'kommt ja 'auf'alle'Fallt.' Und' bietet' sich" ihm iheulewkklich ew Hinderniß,' fo wird ,ersch mofBNfrUykkkittt:S!unde zögern " Hahahaha,"msrm früh!" lachte der Agent zornig.' ".Weißt Du. was dann morgen früh mit mir geschähe? Jchwärcruwirt!" V . .M Onlcir entfuhrS bem Matro en. .Morttn ftüb-tthälll Uhr int,bier.imirsssenrkviNsn statt!Starr sah HanS seinen Oheim an. ..Himmel, Du hast- doch nicht die Summe auS derKasse aenorararn?" Der AVNr7pste.nitdemFuße auf unddnahmeine'erreateWanderung wledtr..aüs, während er duHände aus dem RüSeÄ kreuzte und finster zu Boden, .blickte.. Ja, ja, daS habe ich: Posaunt'S nur gleich m alle vierWmde auS"

Käthe latz zitternd da. Als sie Ven Vater so verzweifelt sah. traten ihr die

! Thränen in die Augen. Der Zahlmeister setzte sich ties aufseufzend neben sie. Aber auch er fand keine Worte, um seine Braut zu trösten. Ja. das ist ein himmelschreiendes Pech, das mit der Revision!" stöhnte er. Und wie leid mir's thut, daß gerade unsere Aussteuer. ..." Ach, darüber rede doch nicht!" sagte Käthe, die Augen trocknend. Der Lieferant hatte seine Pflicht redlich erfüllt, und es war ganz recht vom Vater, daß er den armen Mann nichr warten ließ, wo doch vielleicht feine Existenz davon abhmg. Aber meine Ezistenz hängt unter .Umständen auch davon ab!" rief GSdecke ganz außer sich. Wenn das Geld morgen früh nicht in der Kasse ist, wird mir die Vertretung der Firma einfach abgenommen und die Sache noch in derselben Stunde vor die Staatsanwaltscha t gebracht!" Das Brautpaar verharrte wortkarg und völlig ernge chuchtert. Wochen lang hatten sich die jungen Leute auf das Fest gefreut, und nun vereitelte ihnen im letzten Augenblick ein so widriger Zufall das Vergnügen. Es war das einzige Vallsest, das von dem Brautpaar während der Verlobungszeit mitgemacht wurde. Käthe war stolz darauf gewesen, auch von den Osficieren zum Tanzen aufgefordert zu werden. Sie wußte, daß sie von manchem anderen jungen Mädchen.daS nur durch einen Matrosen, einen Maai oder Handwerker eingeführt wurde, gehörig beneidet werden würde als Zahlmeistersbraut. Ein versteckter Groll gegen Hans und dessen Vater mischte sich jetzt in ihre Thränen. Run werdet Ihr wohl auch gar nicht das Fest mitmachen wollen?" fragte der Matrose plötzlich. Der Zahlmeister Scheuermann seufzte, Gödecke aber brach in ein kurzes, rauhes Lachen aus. Wär' mir gerade danach zu Muthe!" polterte er, während er an seinem am Fenster befindlichen Schreibpult die Hefte und Bücher zornig durcheinander warf. Da klopfte es an der Thür. : Wenn das der Onkel wäre!" rief die Braut in bangem Hoffen, während sie, den Vater zitternd an der Hand fassend, durch das leere Bureau stürmte. Vergebliche Hoffnung. Es war ein kleiner Junge, ein Schiffsaufwärter, der einen mit Bleistift geschriebenen Brief für den Agenten brachte. Gödecke erkannte sofort die Handschrift seines Bruders. Heiliger Himmel, was wird er mir schreiben!" stieß er hervor, während er den Briefumschlag hastig aufriß und mit bebenden Fingern das zerknitterte Papier entfaltete. . Aber so lies doch, Vater, lies doch!" drängte Käthe, die sich ängstlich an seinen Arm schmiegte. Auch Scheuermann und der Matrose umstanden in sichtlicher Spannung den Hausherrn. Das Billet schien im Freien geschrieben zu sein. Die ungeübte Handschrift war fast unleferlick. . (Fortsetzung folgt.) Ein lillllgcziergttiigcn. (Münchener Geilchtöscene). Draußen herrscht Münchener Früh, lingswetter, das heißt: ab und zu kommt ein Sonnenstrahl zum Durchbruch, dann . wirst ein gewaltiger Sturm einen Regenschauer mit Hagelkörnern untermischt an die Fensterscheiden, manche Herren stecken noch im Winterpelze, während eine große Zahl anderer bereits in Sommerllndcrn und Segeltuchschuhen, paradiren.' Die Schwalben sind noch nicht heimgekehrt, aber die Nachkommen der alten Römer kommen waggonweise in ihre Lehm gruben am rechten iJsarstrande zurück und erfreuen ung mit ihrer hyldcn Gegenwart. . Griesgrämig laufen die mit Klauenseuche Geplagten herum, und der Grandlhaucr zeigt sich bei dieser Witterung in seiner rosigsten Laune. Unter verschiedenen Ufff" und AHHHS" stampft der Krämereibesitzer erdjnanh 5. die Treppen des Gknchtsgebaudes heraus.natürltch stampft er nur mit einem Beine und seinem dicken Hacklstock. während er mit dem rechten Fuß gar vorsichtig auftritt, als wandelte er zwischen Eiern und wären die'j Steintreppen aus l)hgZolade hergestellt Oben angekommen, hält er schöpft inne. Da kommt ein anderer älterer Mann heran und fragt, kordial: Nä Ferdl! mit die :Läuf' gehts no' net recht fakrisch wia i seh'! ganz elendig thuast harpfen! Brauchst denn gar koa!Mittel gegen die Klauenseuch', damit wieder, z'thuan, kommst? Zum Beispiel an Wasserbastl seine Kniaaüß', oder an Painexpeller, oder was Jnwendigs. wia an Salzburgerbalsam etzetera und dergleichen?" Grimmig schautder Angeredete um sich und murmelt mit schmerzverzogenem Gesicht: Hol!-, der, Henker all die Schmieralien z'sammt'n Podagra mitanander und deine-KnicigrUß eztra dazua,'. Unser,, oanerkann .so nimmer auS'n -HauÄ ze?.der. Gießerei von oben runter; Moanft- aso, 'ö' kimmt alle Tag d' Einleitung. Zu aner.neuen SUndfluth. Wo ZiUridie da drömt dös viele Wasser herbringe Z". Mühsam ging Herr & weiter 'und kam' eben' recht, als sein Name zum Aufruf gelanate: Herr Adslf Z. und Ferdinands, wegen Beleidigung, dann drei Zeugen, bitte Anzutreten!" rief? der Gerichtsböte. Nach der üblichen Zeugenbelehrung kam ein Vergleichsvorschlag des Richters, der'aber? kein'geneiateö'Gehör. fand, worauf die Verhandlung begann. . j Richter: ' Herr wie : Sie wissen, hat HerrZ.geaen SieKlage gestellt, weil Sie:am. 20.' Februar 'gelegentlich eines 'unbedeutenden' Disputes gegen ihn die. beleidigenden Ausdrücke : Lump und ' Schwindler" gebrauchten. Geben Sie -zu, diese Worte' gebraucht zu haben?" . Beklagter: 'Natürlich! Aber-net g'rad gegm den' Kläger, ' sondern 'ganz allgemein waren df e Wort' g'moant. Wenn 'er uber' diese auf-.sich.becenha.t,

vann is nnr aa rccyi, yas nizn vagegen, wird schon was dran sein." Richter: Erzählen Sie kurz den Hergang, damit wir beurtheilen können. ob dieser Einwand stichhaltig ist." Beklagter: I red nit gern viel und wenn i im Wirtbshaus bin, dann erst recht net und mit fremde Leut überHaupt ntxn. An dem Tag sitz i ganz stad in meinem crüebig'n Winkel. I hab' wieder die niederträchtige Reißerei im Hax'n g'spürt; Sie können sich denken, daß mer bei solchene Zuständ recht lieb is! Gegen Viere kemma die Leut ang'ruckt, grad alö wollten'ö das ganze

Brauhaus stürmen. Der Erste stürzt an mein Tisch, packt drei Stuhl sgleich. Entschuldigen Siel Die san L.!fl sm k R rtv , i . ? s. Iieis lucaxwi yercr, orcl slllyl hamer scho', setzt euch, derweil schaug i nach no' drei. Herr Nachbar, lassen S Neambt'n lveiter an unsern Tisch. Alles iö b'setzt. Fünf Minuten später steck t mitten in an Kmderhaufa und kim mir gerad vor. wia a lebendige Bewahranstalt. Sie, Herr Stadtrichier! Kennen S' dös. was 's hoaßt. bei seine Schmerzen in so aner G'sellschaft z' sein? Na, san S' froh, wenn 's nix'n davon wissen. ' Richter: Kommen Sie doch aus den eigenüichen Hergang! Beklagter: 's geht schon an, Herr Stadtrichter. Also die sechs Bambs'n ham ihre Plätz, er und sie ebenfalls, jetzt kimmt d' Menasch. Die Alte packt's Körbl aus. a Schinkenhax'n, zwölf Oar, a Trumm Käs, zwoa Pfund 5)aus6röder, a Stück Butter und a Packl eina'wickelt bleibt reserdilt. So cl Fütterung können S' nur no' in an zoologischen Garten sehen! Die drei kleansten Kinder ham sich über'n Tisch g'legt und g'rad unter'm Messer wegg'essen, was der Alte aufg'schnitten hat. Da ham S' nix'n g'hört wia: Maxerl pampf net so, daß d' net derstickst! Säh Lenerl! dös is a mager's Bröckerl! Franzl. thua fei' a Brockl Brod dazua essen funst wird's Dir net guat! Vata! i glaub' uns trifft nix'n von dera Hax'n. fchaug nur, wie's eahna schmeckt! Mi' stimmt's net", schreit der Aelteste, im Körbl is no' a Gansviertel vo' Mittag. 's Schlegerl g'hört mein." I schaug zua und denk d'rüber nach, was der Mann wohl sein mag. bei so an Leben. Dann sag' i zu der Frau: Dene Kinder schmeckt's, wia i seh'!" Ja moant's, Gott sei Dank, bei ApPetit san's Alle. Neuling san mer beim Spaten lZ'wes'n, da hat's Pepperl sieben Weißwürscht g'essen und net a Bröckerl Brod dazua. Dös glauben S' net, was die Kwder 's Fleisch mögen, Herr Nachbar. No ja", sag i. Wenn's Eahna nur so viel leiden thuat, nacher gehen S' a mal mit der ganzen Familie abwechslungsweise zum Pschorr und damit S' d' Würscht net stückweis' kaufen müessen, b'stellen S' Eahna anSter Weißwürscht und an Kilometer BratwUrscht, bis die g'essen san, wissenS' auf'sHaar, wie viel's no' Brod braucha". Der Alte will im selben Moment auch a Stückl Fleisch in's Maul stecken, da sieht er gegen meiner, chiebt'ö oan von die Kinder zua und agt spitzig: Sie mona wohl, a Ariter. der sich plagt und schinden mueß, braucht nix'n, für so an Sklaven wär 's Wasser und Brod guet anua? Da täuschen S' Eahna, Herr Nachbar, die Zeiten san vorbei!" Die Frau mueß net recht verstanden haben z'wegen die Zeiten, denn sie is' schnell cing'fallen: Gelt Vata! im Winter hamer gnua auög'halten, wia nixn ganga is' mit der Anstreicherei, glei zwoamal san, mer auszogen z'sammt an Hauszins und 's Ziahg'n kost' a Geld. Jetz'n aber san mer wieder Solo und so lebt's VolkV . Richter: Und darauf haben Sie die beleidigenden Ausdrücke gebraucht," Beklagter: Ja wohl, hab i g'sagt, da geht's wia in dem alten Pfälzerlied: .Im Sommer thuan mer Schwammer! klauben, im Winter, aber d' Leut ausrauben" u. s. w. So, machen's d' Lumpen und d' Schwindler. , Der Mann' sagt zu drei Männer am nächsten Tisch: Ham Sie 'S g'hört? Der PZensch sagt, a Arbeiter, wär' a Lump und a Schwindler! Da wird klagt, nacher sieht er, WaS das kosten thuat." . Mter: Also speziell den Kläger meinten Sie nicht?Beklagter: Na! nur allgemein!" Die drei Zeugen vermochten ebenfalls nicht die klägerische Behauptung in dieser Richtung aufrechtzuerhalten und deswegen erfolgte die Freisprechung des Beklagten. '-Unerhört. Erste Fräulein: Die Amalie dort, die dumme Ganö. soll nur nicht stolz thun! Wissen Sie. waö man von ihr sagt? Sie habe schon den dritten Bräutigam." Zweites Fräulein: Unerhört! Wir haben noch nickt mal den ersten!" tT S i ch selb st gefangen hat der Maurer Hermann, ein vielfach bestraft Einbrecher in Berlin. Der Bursche war von der Straße aus durch iiri Fenster in den Keller des Hauses Nö. 20 Andreas straße gestiegen, durch Erbrechen einer Thür nach dem Hofe gelangt und suchte von hier durch Fenster sich den Eingang in ein Geschäftslokal zu verschaffen. Das Fenster war aber zu klein, der Einbrecher klemmte sich ein und konnte sich weder vorwärts noch rückwärts bewegen. In dieser Lage wurde er, in der Hand ein -Beil haltend, von einem Hausbewohner betroffen und dann durch einen herbeigeholten Schutzmann festgenommen. : Jedermann sagt so. - Caicaret Candy C&thartic, die vundervollfte medizinische Entdeckung des- Zeitalters, angenehm und erfrischend im Geschmack, wirkt sanft und ieZer auf Rieren, Leber, und Singeweide daS ganze Vyftem reinigend, entfernt : Erkältung, kürirt Kopfweh. Lieber, anhaltende Verstopfung und Unvereaulichrett. Kaufen - und ver suchen Oit eine chachtel don C C.C heutes 1y,.Z6 . und, 50 Cents.'- Ber' kauft und geilung garantirt don allen Othtken.

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