Indiana Tribüne, Volume 20, Number 271, Indianapolis, Marion County, 18 June 1897 — Page 3
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IN ALLEN APOTHEKEN Vor Gericht. Kriminalroman von Paul Oölar tzöc!er. (Fortjehung.) Das besprach stoöte jetzt einen AuAnblick.. Aollrath machte einen bastl. gen Gang durch's Zimmer, blieb vann vor dem schmunzelnden Osficier stehen und sagte: Meerheimb, ich muß Sie bitten, mir über diesen Punkt keine weiteren vertraulichen Mittheilungen zu machen." Nanu, warum plötzlich so tra-gisch?-Ich kann Ihnen nicht sagen, was mich bewegt." Ich will nicht hoffen, daß eö irgend etwas ist, das unsere freundschaftlichen Beziehungen trüben könnte." Doch. Meerheimb. leider!Wie, und meine Heirath soll daran schuld sein?" Vielleicht. Bitte, fragen Sie nicht." Jetzt faßte Ewald seinm Freund an den Schultern und rief lachend: Vollrath, glauben Sie denn, ich wüßte nicht, wie Sie mit Karla stehen?" Ewald weidete sich an der Bestürzung des Schiffsbaumeisters. Sie wissen also darum?" stammelte dieser. Karla hat Ihnen gesagt " freilich." Aber ijh begreife nicht, weshalb Sie mich dann " So lange haben zappeln lassen?" fiel der Lieutenant lustig ein. Ich mußte einmal sehen, obSie im Stande gewesen wären. Ihrem besten Kameraden zuliebe klaglos zu entsagen. Na, seien Sie wieder gut. Sendlinger. Prosit, auf Ihr und Karlas Wohl." Vollrath hatte allmälig die Laune wiedergefunden. Ja, Sie können jetzt darüber scherzen, aber ick sage Jh nen. lieber Freund, der Schreck fuhr mir doch grausam in die Glieder!" Sehen Sie, das kommt von Ihrem Verst?ckensspielen! Ja, Strafe muß sein! Aber trösten Sie sich, ich bin im Grunde noch viel besser, als Ste's verdienen. Ich werde sogar so großmüthia sein, Ihnen Gelegenheit zu einer Zusammenkunst mit Ihrer Auserkore. nen zu geben. Karla wird morgkn Abend auf unserem Fest erscheinen!" Vollrath Sendlinger umarmte den Kameraden mehrmals und war zu einer vernünftigen Auseinandersetzung nicht mehr zu gebrauchen. Beide mach ten sich daher alsbald nach dem Elysium" auf, und Ewald begann unter Wegs einen ernsteren Ton anzuschlagen. Er hielt mit seinen eigenen Plänen nicht zurück, sondern offenbarte dem Freunde freimüthig seine Absicht, trotz des Sturmes, den er in den Kreisen seiner großen Verwandtschaft hervorrufen würde, um die Hand seiner kleinen Dagmar" anzuhalten. Dann ging er auf die heimliche Brautschast des Kameraden wieder ein und äu ßerte: Ich versprach meiner Cousine, ihr nach Kräften beizustehen. Sie wird bei den Ihrigen einen noch schwereren Standpunkt haben als ich. Da rauf müssenSie gefaßt fein; die übrige Vetterschaft werden Sie nicht auf Jh. rer Seite haben!" Auch Vollrath war ernst geworden. Ich weiß es, lieber Meerheimb. Ihr Onkel, der Admiral von der Tann, hat mir's in Gastein deutlich genug gezeigt, daß ich für ihn zwar ein angenehmer Badegesellschafter sei, aber auch um keines Haares Breite mehr. Ich kenne ja den Grund; leider besteht ein großer Nangesunterschied zwischen uns. Aber freilich hatte ich nicht geglaubt, daß der Kastengeist unserer Väter- und Großväterzeit auch noch heute herrscht!" Sie sagen daS mit großer Schroff, hcit und Härte. Sendlinger. Ich kann Sie wohl verstehen, denn ich bm der letzte, der sich als etwas BesondneS dünkt, weil er einen adeligen Namen trägt; aber was meine Cousine be trifft, so vermögen Sie die Sachlage nicht klar zu beurtheilen. C53 spricht da noch etwas anderes mit. Ich weiß nicht, ob ich Ihnen das verrathen darf. es handelt sich um eine Begebenheit in Klaras früherem Schicksal Vollrath war stehen geblieben. Er sah den Lieutenant forschend an: Ich glaube. Fraulein Klara braucht nichts zu scheuen, das aus ihrem Mädchenleben bekannt werden könnte." Ewald schüttele unmulylg ven Kop s. Nrni, da ich annehme, daß a ,s selbst für ricktia kalten wird. daß Sie darüber ausgetlärt werden, so will ich ihr das traurige Geschäft abnehmen, Ihnen selbst Beichte abzulegen. Cs ist übrigens eine ganz alltag. liche Geschichte. Sie können sich dxnken, daß meine Cousine, die schön und liebenswürdig und klug und noch zu alledem reich ist, ihr fünfundzwanzigstes Lebensjahr nicht erreicht hat, ohne daß um sie vielfach geworben worden ist. Gleich nachdem Onkel vs.l der Tann pensionirt wurde und sich schmollend in seiner Thierrtenvillu in Berlin niederließ, sah e? ei.-r bunte Gesellschaft bei sich, anregend und durcheinander gewürfelt, wie sie eben ein alter Seemann braucht, der vor Heimweh nach dem feuchten Element nicht verzweifeln möchte. Natürlich hatten die Seefficiere den Vortritt, und schließlich gelang es denn auch einem schmucken und lustigen Kameraden. Karla zu erobern." Vollrath war stehen .geblieben. Fräulein Karla war wirklick sckon ar
emmal verlobt? Und dieses VOlLbniß ist gelöst worden?" Hören Sie nur ruhig ttxiter. Der Verlobte meiner Cousine war ein geWisser John Churchill Macdosald. Er stammt aus Edinburg und ist der Ab-
' rommling emes alten Geschlechts.- In : den sechziger Jahren ließ sich sein Va- : ter. der durch seine Heirath mit einer i Holsteinerin große Landereien da oben besaß, m Deutschland natuwllsiren, ging aber nach dem Tode seiner Frau und dem Verkauf seiner Güter nack Edinburg zurück. John Churchill trat in die deutsche Marine ein. Er galt in unseren Kreisen für einen Brauseköpf, einen liebenswürdigen Durchgänger, unt leider auch für eincnSpie ler." Verzeihung,- unterbrach Vollrath etwas verwundert den Erzähler, .daS wußten Sie, und dennoch geschah von Ihrer Seite auö nichts, um Herrn von der Tann über die Person seines Schwiegersohnes aufzuklären?" Ewald schüttelte den Kopf. Ich erfuhr von derVerlobung erst.als mir die Anzeige zuging. Und zudem hielt man den Reichthum dieses Halbschotten für groß, man brauchte also nickt zu fürchten, daß den jungen Mann die Spielleidenschaft eines Tages ruiniren Würde. Und doch geschah es. Die Katastrophe trat in emem ausländischen Hafen ein. Macdonald engagirte sich auf der letzten Fahrt vor der festgesetzten Öochzeit dermaßen am Spieltisch, daß er die Kameraden anpumpen mußte. Es handelte sich aber um so große Summen, daß seine Verpflichtungen trotzdem nicht, gedeckt werden konnten. Er stellte Wechsel aus, die eine englische Bank, im Vertrauen auf seinen Namen, honorirte. Aber den Tag zuvor hatte bereits Macdonald senior in Monte Carlo durch einen Revblverschuß seinem Dasein ein Ende gemacht. Es war ein schwerer Schlag für uns und besonders für Karla, die mit der fertigen Aussteuer auf die Rückkehr des Bräutigams wartete. Aber ich sage Ihnen. Sendlinger. das Mädel hat damals gehandelt wie ein ganzer Kerl, trotzdem man sie von verschieden! Seiten gar sehr irre zu machen suchte. Auch unsere gute Tante Zeck befand sich damals unter denjenigen. denen ein Skandal schlimmer erschien, als die Vermählung mit einem notorischen Spieler." Wie. es gab Leute, die nach solchen Vorkommnissen noch daran dachten, Karla zu einer Ehe mit jenem Macdonald zu bestimmen?" Ewald zuckte die Achseln. Sie hätten ihn kennen müssen, den . flotten John Churchill. Er war von jeher der Liebling der Damenwelt. Die guten Tanten waren ohne Ausnahme in den fchönen John Churchill verliebt; und je älter sie waren, desto verliebter. Sie haben der armen Karla damals wirflich arg zugesetzt." . Aher der Admiral von der Tann wie verhielt der sich in der Angelegenheit?" j Er handelte als Ehrenmann. Er sagte zu Karla: Liebes Kind, ob Du ihn zum Gatten nehmen willst oder nicht, das ist Deine Sache. Heute aber ist er noch Dein Bräutigam, und da halte ich es für richtig, ein Opfer zu bringen, um seinen Namen, solange er noch in Verbindung mit dem unsersgen genannt werden kann, fleckenlos zu erhalten. Und so bezahlten denn Karla und ihr Vater gemeinsam die Schulden John Churchills." Macdonald hat das Opfer angenommen?" Ohne jedes Bedenken. Er hoffte, damit wäre die Sache abgethan, und versprach in Zukunft hübsch solide zu sein. Aber es kam anders. Höheren Orts war die Spielgeschichte vernommen worden.und man schickte dem jun. gen Macdonald den blauen Brief." Und Karla?" , , DaS arme Mädel befand sich irj einer grausamen Lage. Aon allen Seiten bestürmten sie die empfind? men Tanten, dem unglücklichen Opfer der Verhältnisse nicht noch vollends das ganze Leben zu vernichten! Und Karla war gutmüthig genug, noch eine Weile abzuwarten. Macdonald erbiet aus der Kasse des Herrn von der Tann die für feinen Lebensunterhalt ersor. derlichen Wechsel, mit der Weisung sich nach einer passenden Thätigkeit umzusehen. John Churchill schien abei keine andere Thätigkeit für sich passend ZU finden als die, den Gkandfeigneur' zu spielen." Und wie lange sah Karla dem Spiel zu?" Fast zwei Jahre. Sie ließ es w den gehörigen Zwischenräumen nicht an guten Ermahnungen fehlen, appel litte an sein Herz und n sein Ehrge, fühl, aber Macdonald schien rettungslos verloren. Da sandte ihm denn Karla eines Tages den Verlobungs ring zurück und ersuchte ihn, erstMonn zu werden und Charakter zu zeigen.' bevor er seine Anwartschaft auf ihre Hand geltend mache.- . Nun, und der Bräutigam?' ", , i Er war wie vernichtet dir er liebte Karla leidenschaftlich. . - Karla 'blieb aber fest und gab ihm nur den iTrost, daß sie ihm später dielleichiiein--mal gehören könne, wenn er gefestigt dastünde und eine das . Leben e neg' ManneS ausfüllende Thätigkeit ge. Wonnen habe." ' . , . . Aber er ließ nie wieder etwas von sich hören?" - ' : " Nie wieder. . Und seitizem sind drei Jahre vergangen." . . ... . , Die beiden Männer' waress-inzwischen in die Stadt gelangt-uvd ver. langsamten ihren Schritt. Jeder war mit seinen Gedanken beschäftigt. So wäre eö-möglich," sagte Voll, rath endlich tief aufathmend, daß . ich mich in Karla dennoch getauscht hatte, daß dieser Macdonald doch noch Ansprüche an sie hätte?" 1 - O, glauben Sie daö' nicht., . Sie hat mit ihrem Vorleben abgeschlossen und sie liebt Sie!" . - ..r .-.. Vollrath ergriff die Hand Ewalds die er stürmisch preßte. . , , Es wird Ihnen jetzt , klar . sein fuhr Ewald fort, warum Onlel von der Tann gerade mich oder' einen 'anderen Träaer eineS aristokratischen
Namens lieber als Schwiec,?rsoyn ha den möchte, als einen Bürgerlichen. Wie Sie sich denken können, hat - sich der traurigen Brautschast nach der Lösung des unseligen Bundes der Klatsch bemächtigt. DaS Vorkommniß wurde als ein Fleck auf der Ehre empfunden. Und statt daß man das tapfere Mädel ob ihres Heldenmuthes bewunderte, setzte man sie allerlei Kränkungen aus. Kcrrla hat sich mehr und mehr aus ihren Kreisen zurllckgezogen, der Verkhr mit ihren Freunbinnen wurde ihr verleidet, sie trat selbstständig auf, natürlich nannte man sie bald emancipirt, und wenn sie jetzt einen bürgerlichen Gatten bekommt, so wird eö bu den guten Tan-
ten und Basen heißen, ein Ebenbürti ger hätte sich eben nicht bereit gefunden. der Nachfolger emes Macdonald zu werden! So stehen die Dinge, lieber Sendlinger, Sie wissen also, welcher Kamps Sie erwartet!" Die beiden Freunde sahen einander an. Und Sie werden mir bclsiehen, Meerheimb?" Verlassen Sie sich auf mich. Nur das eine empfehle ich Ihnen: Vorsicht! Verzichten Sie daher auch auf einen Besuch bei Frau v. Zeck. Sie haben morgen unsere Kara den ganzen Abend um so ungestörter, als in dem allgemeinen Durcheinander Tante Astas steifes Ceremoniell undurchführbar ist. Dann aber wollen wir Drei gemeinsam ein Complott schmieden, um das Vorurtheil, die Engherzigkeit und den Kastengeist zu Fall zu bringen!" Die beiden Freunde traten in den Garten des Etablissements ein. und wenige Augenblicke später standen sie am Eingange des Vallsaals. in dem noch ein schier unentwirrbares Chaos herrschte. Fortsetzung folgt.) Deutsche Lokal-Ydacbrkchte. (vlnii'ctliniiüCiu ' Bitsch. Nachts stieß der Försttt Jsaak auf seinem Dienstgange in der Nähe von Pfaffenweiher mit dem steckbrieflich verfolgten Wilderer Philipp zusammen. Der Wilderer legte auf den Förster an, dieser kam ihm jedoch zuvor und schoß ihn nieder. Der Wilderer wurde in hoffnungslosem Zustände in's Spital nach Bitsch gebracht. M a s m ü n st e r. Das Schwurgericht verurtheilte den Grenzaufseher Buerck von hier wegen vorsätzlicher Tödtung seiner Frau zu 15 Jahren Zuchthaus. Mccklcnbilrg. Schwerin. Erschossen hat sichder 22jährige Student der Philologie Hugo Neumann. Vor etwa 1j Iahren hatte der hochbegabte junge Mann eine Broschüre versaßt, in welcher er die heutige Gesellschaft in etwas freier Sprache behandelte. Die Broschüre erschien kürzlich in Vreslau, fand aber auch bald das Interesse der dortigen Staatsanwaltschaft. Diese ließ sie confisciren und wollte auch gegen den Verfasser vorgehen. Um nun den ihm drohenden Weiterungen aus dem Wege zu gehen, hat der junge Mann den Tod gesucht. Gadebusch. Beim Neubau deö hiesigen Molkereigebäudes ereignete sich ern Unglucksfall, lndem der Sohn des Dachdeckers Wetgend. wählend er mii Befestigung von Dachschiefern besch'äs. tigt war. von oben herniederstiirzie. Der Vedauernswerthe erlitt sehr schwere Verletzungen. Oldenburg. Oldenburg. Das neu: Elisabcthstift. dessen Protcktorin die Erbgroßherzogin ist, wurde in Gegenwart des Erb-Großherzogs und der H.'rz?ain Sophie Charlotte eingeweiht. Wegen Mißhandlung des Gendarmen LUrßen wurde der Arzt Dr. med. Gläsing aus ElSsleth zu einer Geldstrafe von 150 M. vcrurtheilt. Seeretz. Das Ehepaar Hafner Harfft beging das Fest der goldcncr. Hochzeit. Frrie Städte. Hamburg. Der wegen Wechselfälschung von hier flüchtige Arbciir"' Möller hat in Aalborg mit einem gewissen Mohr einm großen. Uhrcndicb stahl verübt und wurde dort verhaftet. Mohr war mit den Uhren von dort hierher gekommen und als er sie versetzen wollte, fiel er der Hamburger Polizei in die Hände. Mit Mohr zusammen ist auch die Frau deZ Möller, welche der Hehlerei verdächtig ist. verhaftet worden. Beide sind übrigens hierher gebracht worden, da die VerHandlung in der Sache hier geführt werden wird. Vermißt wird der Schiffer Offe, welcher sich vom Ewer Genius" mit einer großen Summe Geldes an Land begeben hatte. Von Einbrechern wurde Nachts in der Woh. nung des Milchhändlers Köhnke in OKlSdork daS 'Mobiliar in Brand ge'setzt. Der Knabe JqmeS Biermann , . aus Eppendorf ist beim Baden ertrun,ken.-' Die Leiche- des 22iährigett Trimmers Neinitz wurde auö dcr Elbe gezogen. : etfjtttfr A l m e n &. Balzer - Mohr von hier, der im Ecnifer Wald unter RaschlunvaS als Waldarbeiter beschäf tigt war, wurde von einem fallenden Stamme so unglücklich getroffen, daß er sofort den Verletzungen erlag.. Bürgeln. . Schwer heimgesucht wurde eine Familie Herger, Benzigevs, beim Schächenwald. Sie verlor in ei'ner Woche vier Kinder an Croup.. . Emmishofe n. Der Py?otechnikr AloiS Müller feierte mit sei. ner Gnnahlin die goldene Hdckzeit: v VGVi t'i k o n. Ein - hübsches Famitienfest fand hier statt. Emil Hindermann Sohn, hielte seine Hochzeit, sein Vater-feierte'zU gleich die silberne und sein Großvater die goldene Hochzeit: - (3 i 6 8 in I L i ; In der Spinnerei der. Gelder? Keller' brach Feuer' aus. DerMUtelban der Zwiritevi ift'ziem-licss-aMeviannt y der Mäterialschäden ist nicht unbedeuten.d.
Nette Zucstand'. lMünchener GerichtSsceneX Eö ist im Wonnemonat Mai und drei Tage hat nicht ein Sonnenblick das bleigraue Gewölbe durchbrochen, dagegen fällt ein sogenannter Scknürl-
regen, ab und zu schüttelt Frau Holle ihre Betten, und diesen Frühlingsschauern entsprechen auch die Menschen, die mit grämlichen Gesichtern, katharrhalisch thränenden Augen und hüstelnd derumaeben wo maa firinsein Lenz- und Liebcsgedicht im wun- . r r . - . . ' . oeriazonen Monat Mai sabricirt haben? Bei uns sicher nicht! Im düsteren und feuchten Gerichtsgebäude brennt um 10 Uhr noch das Gaslicht, die Oefen sind gebeizt und eme stattliche Anzahl wirklicher Wär mestuben - Frequentanten füllt den Zuhörerraum. Aus Namensaufruf trat der Vergolder Andreas X. in den Saal, putzte die trüben Scheiben seines Zwickers und begann mit sich selber folgenden Monolog: Hin kunnst werd mit so an Heidenwetter! I möcht' nur wissen, wo die da drommet all' die Näss' her nehmen! Die ganze Erd'n mueß no' derwoacha, Wenn's a so furt geht! Wir werd'n selm no' lauter Amphibier bei dene Zueständ'. Glaub'n die Herren net. daß mer beim nächsten Marine - Etat im Reichstag vorsorglich a paar Archen einstellen dürft? Es geht nimmer lang, sag i!" Richter: Herr X.! Lassen Sie Ihre Wetterprognosen einstweilen bei Seite und erklären Sie uns, warum Sie gegen ein Strafmandat von 10 Mark Einspruch erhoben haben. Es ist doch richtig, daß Sie am 1. Mai in einem hiesigen Gasthause durch lautesSchimpfen und Schreien ruhestörenden Lärm verübt haben?!" Angekl.: Erlauben S', grad das is net richtig! Erstens hamer seit'n ersten Mai unausg'setzt nur Tritschiwetter, zweitens hat derzeit die Hälfte der Menschheit an Stockschnupfen oder gar an Brustkatarrh und drittens kann mit solchene Zueständ' Neambt schimpfen oder schreien, höchstens schneuz'n, huest'n und a wengl krah'n, wia a 5enn. wenn's an Zipf hat." Richtn: Gleichwohl haben Sie die Ruhe gestört!" Angekl.: Döö gibt' net, Herr Staatsanwalt. Sie Ruah stört sich von selber, wenn S' bet dem Wetter in an Wirthshaus sehg'n, wie die besten Stammgäst schnaufa und päck'n, a Jeder moant. d Lungl hängt nor au oan Zwirnfadl, und wenn S' a mal d' Aug'n aufmacha können, dann glaub'n S' Sie san in an Spital. Der Schuester Maler l;at neulings g'sagt: frühen. der hat Unseroaner sewe Maikur beim Hofbräubock durchg'macht, heutzutag' dürft' mer bald d' Lungl, d' Leber und d' Niern acht Tag in d' Jsar hängen, damit'S amal tüchtig ausg'wasch'n werd'n thät. DaS mueß wahr sein." Richter: Also, wie war der Her. gang dieser Sache?" ' Angekl.: Na. wir san halt so dein, ander g'sessen und haben unser Zehne a recht nett's Concert gcb'n mit lauter huest'n und keuch'n. Da sagt der schieliche Ferdl, oaner von unsere Freund: I woaß net. wie's kimmt. die Welt iS heutzutag' ganz anders, wie frühender. Die jungen Leut' san empfindlicher und halt'n weniger auö, wia die Alten. Is Oaner vierz'g Jahr alt. dann reiten s' schon beim Krankenhaus, mit Fünfazwanzge ham die Meisten schon Platt'n bis zum Snack. die kerng'sundesten Weiber san kaum q mal in Rom g'wen. dann g'hören'ö zum alten Eisen, so schaugen s' auS und in den Schul'n gibt's gan Klassen von Skrophulösen und Blutarmen. Freili. sag i. daö is ja net anders möglich. Kinder von sechs Wocha an werd'n in alle Wirthshäuser mitg'sahrn und g'schleppt, d' Schulbuam rauchg Cigarrn und Cigarettn, die Deandln san von unt'n auf fast bloß und um die Schultern hamö a Dutzend Krage'rl. D' Weiber trag'n ganze Blumengärt'n und Federbüsch. wie die östreichischen Schandarm, auf die Hüet und hinten fegen s' alle Straßen rein, damit s' in ihre Flanka aa no Bleamel ham. Corfetten tragen s'. damit s' ausschaug'n, wie a Sanduhr, die Oane kauft a Pfund Gypö, UM die Gesichtsfalt'n auszufüllen, die Andere macht sich rothe Backerl mit , Mandlkaffeepapier. Von die Männer mag i gar net reden. Hos'n wie Kartofselsäck, dazua Röck mit Schwalbenschwänz, .gelbe und greane Schuah, an ganz'n Tag auf'n Nadel strappeln und treten und dazua a G'stell. wia der Tod von Forchheim dös waren nacher no' Leut Richter: Ueber diese Aeußerungen haben sich nun wohl Andere aufgehalten und scheint eö zum Disput und Streit gekommen zu sein?" Angekl.: Ja wohl! A.lf der andern Seiten bam a vaar 'horcht und daö waren solchene Masken, wia i beschrieben hab. Ham S fl Hort! sagt ver Oane, Überlegen'S Eahna fein die Ausdruck Uber'S neue G'wand und an Radsport. In Münka radln jetzt bald a Zwanz'gtausend. da konnenS' Eahna was Anständiges außastechen, wenn S' da 'einabohren wollen. Ueberhaupiö brauchen S' Eahna auf döö Altmode g'wand net das Geringste einz'bilden,' noch a mal so schön iS net und wenn Sie a mal hübsch draufzahlen wollen,' dann veranstalten S' auf eigene Rechnung an Volkstracktenzug, Sie werden nacher seh'g'n, wia hoch 'S alteG'wand im Preis steht. Ja wohl,' sagen dii' Anderen, so a Bieoermaier und Qua-' Jedermann sagt so. . Cascarets Candy Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung det Zeitalters, angenehm und ..etfrischend im Seschmack, wirkt sanft und Zither auf Nieren, Leber und Sn,geweide, das ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfveh, ftieber, anhaltende Verstopfung und Unverdaulichem Kaufen und dersuchen Oit eine Schachtel von C. C. C heute; 10, 25 und 60 Ceute.'. . verkauft und Heilung garantirt von allen Upethtken.
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Teleohon 1050.
stclyueber Hat a Meinung von die Leut, als wär die ganze Welt a krüppelhafte Anstalt, weil bei eahm bereits das Schönste vorbei is." . . - - Hier hielt Herr 3E. aus und hustete fast fünf Minuten lang, darauf, kaum wieder zu Athem gekommen, bemerkte er: Frühender, wenn die drei Eismänner vorbei waren, dann hamer die größt' Hitz'n g'habt. setzn verlegen's die Dult um a vier Wocha später und trotzdem braucha die Tandler a GlühHafer! draußen zum Händwärmen. In vier Wochen nimmt schon wieder der Tag ab und im Gebirg schneibt's. Es geht nimmer lang, sag i, die Erd'n kühlt sich schön langsam ab und auf a mol san mer eing'froren. wenn mer net ersaufa bei der ewigen Regner. Net a mal auf an hundertjährigen Kalender oder auf an soliden Laubfrosch derf ma noch was geben! Fragst heutzutag nach an Wetter, dann hoaßt's: Starke Niederschläg' im Westen, a Depression im Süden, fünf Millimeter Regen in die Berg und wahrscheinliche Witterung für die nächste Woche: Regen und Schnee. wenn'S net anders kimmt. Der oanzige Mann, der no' an Glaub'n find't, is der Falb, denn wenn der für Pfingst'n an kritischen Tag prophezeit', machen die Wirth in die Ausslugsplätz koane Weißwürscht. ES geht nimmer lang." Richter: Also auf die Bemerkungen der Herren an einem Nebentische haben Sie geschimpft und überlaut geschrieen, nur wollen Sie im Recht gewesen sein und bitten, wie ich meine, um eine mildere Strafe." Angekl.: Ja wohl, der Wirth is herkemma und hat g'sagt: Schreien Sie nur net so laut! Sie. san net alloanig da. Wag? sag i. alloanig soll i da sein? Mir war'S genügend! Alloanig iö im Himmel net schön, sogar die Schandarm geh'n bei der Nacht paarweis'! Zahlen, sag i! Dös wär net ohni. wenn Unseroaner in sein kranken Zustand net amal mehr reden dürft! Derweil kimmt a Schandarm und schreibt mi auf. San dös koane mildernden Umständ? San da zehn Mark net mehr wie dreimal zu viel? Mehr wie zwoa MarU nehm i überhaupt net an!Das Gericht verwarf zwar den Ekn spruch. setzte aber die Strafe auf fünf Mark herab. Hustend und keuchend brachte Herr . noch die Worte herauS: Dös san nette Zueständ! Grad wie's Wetter is. san heutzutag die Leut! Nur zahlen und blechen soll mer. sogar 's laute Reden kost't fünf Marll. Wart'n mer's ab. recht ' lang geht's nimmer, nacher wird vielleicht 's Kopfschütteln a no' gestraft. Nette Zueständ' hamer!" Verlangt Mucho's Beft Sayanna CigarS." lne bolliommene nnnhtU sehr leicht erreZchbar. ö Viele TO5tmet fahr uunzSHZte Sdtav- k verschwenden ihr eld für nutzlose rzeneten, I und nur durch Mangel an n richtige Vttttel 1 I steigen in' frühzeitige Vrab berad. Hier ift fei. IA. If ' II vi ini.y irt.iiavr. f Wir turirat schnell uirt dauernd alle Fälle von V At.MAmA . am -.9 m. w .a m im-m m. - t . 7vviiih, wci)c;iajnaajf, nC deraelchlsekett, aricocele.uvnatürliche Verluste, ohne Rücksicht auf deren Ursache. Saft alle Fälle von beyrnng .beumatlmu, atarrh und Nierenleiden, rühren von de vorder erwähnten her, und bald in allen fföllen ist eine Heilung sicher, wen ei richtige it tel rechtzeitig angewandt wird. In diesem bedauernverthen Zustande der Lerzweifiung fassen die Leidenden einige, w. ,. . frei 8)crt. : freie Medizin, und werden e wohnlich von diesen betrügerische Gesellschaf .... j. . - rirK 4t ' !ri I in, cuiu, tin uuiuijaic 11. u. vj angcTUQrz. Höre anf mit diesen freie Medlmen , experimentieren da dieselben letzt sehr tost sptelig stnd. kSir geben eine aesetzliche Sa ranne für Heilung, oder da Geld zurückerstattet. Obwohl wir die Vatienten lowobl ,u Hause, al. auch hier behandeln tönnrn. so wol ten wir doch mit jedem einen Sonkralt schließen, womit wir unk verplttchien Wne Hotel-und etieronrn zu oezaoien tau w tQit ntau hellen können. Diese Garantie unterstützt dura ein Kapital von $250,000.00 geht wuM ist du schon von den Quacksalbern angefuhrr worden, oder bist du von diesen Leiden bebas rer. van rat c n na nd wir schte dir stet ein wertvolles Such (aber keine Me dizin) velches eine genaue Susklärnug über diese trrankheite und unsere Heilungmethod, die eine der besten bi jetzt der Medizin besann ten ist. darbietet. Verschwiegenheit garantiert. lWir schicke keine Medizin dii dieselbe bestellt wird.) dresse .. 8 U 0 CTATE CEDICIL CO., OHAIIA, EH. (Ntbraska inkorporiert.) und zurück, über .. -'.'.;. 1 i ' - Cm JET. & D. Eisenbahn, Sonntag, 20. Juni. trazug geht von hier, um, 7 Uhr 15 Morgens, von Cineinnati um 7 Uhr Abends ab. Rasche Fahrt. Tieketk und Auskunft in No2 West Washington Str. und am Bahnhos. . - . Ge o. W. Ha y l o r, D. Y. A. & IKioKaÄk . (...-.. RechtsUnwalte ZiAmer 803 805 ' Inäzaii.xMt LovQuÜ'o. ' ' - ' -vcic;,cn iui7. Chtt Rrii'irt rrr sei lefiriri t?n v. .... ,s
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