Indiana Tribüne, Volume 20, Number 269, Indianapolis, Marion County, 16 June 1897 — Page 2

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V vv vv Crscheüit Tätlich ani Scimia, rie tZöttckie.Triöünc" toste durch ben ltlaet J (Jenti rr LZsche. die Oonntaa?.Trlbüne'S &ct per QciSc Oeide usec?en 15 SentS aftct 05 GetttS ptt rk,:. V Post außerhalb bt fttabl lufitUtSt U öorsuSikikiwnz z? Hl IaHk. Offw 10 Süd labams Ss'Lt. Indianapolis, Ind., 1l: Juni 1897. Höflinge al Klriegölcute. Athen, Ende SJJaL eil Capunifciiis ist der silicchischr NückzuqZ - Moltke von Larissa und Phersa'la. der wilden Flucht von Laxiffo, die bei Urgrund all' dcr unaushaltsamen weiteren Niederlagen Gricchcnlands ist. wie dcr wllden Flucht von Phersala. Cr hat sie beide auf dem Gewissen. Tenn bei beiden fungirte er als GeneralstabZchcs der U7.ttt dem Oberbefehle deZ Kronprinzen stehenden thessalischm Armee. Wie Herr Sapuntsakis Generalstabschef geworden, durch welche militärischenHeldenthatm. durch welche militärischen Studien er sich ein Anrecht auf diesen entfcheidenden Posten erworben, ist leicht zu sagen. Durch qar keine! Herr Sapuntsakiö war einfach Obersthofmeister tc Kronprinzen, also sozusagen der Generalstabschef der kronprinzlichen Kammerdiener im Frieden und der genaueste Kenner der kronprinzlichen Küche. Also wurde er auch des KrönPrinzen Generalstabsches im Kriege, wobei x gleichfalls sein besonderes Augenmerk der kronprinzlichen Küche und Bagage zuwandte, die wohl, nach den Zugeständnissen von Freund wie Feind, der bestvorbereitete Theil des ganzen Feldzuges auf griechischer Seite gewesen sind. Das ist das Verdienst des Herrn SapuntsaZis. Unterstützt wurde er dabei rvn dem langjäh" rigen Kameraden und Ad'utanten des Kronprinzen, Herrn Had'ipetroZ. der als wohlerfahrener Gourmand, sozusagen kulinarischer Generalstäbler, auch auf die Entschlüsse des von Herrn Eapuntsakis präsidirten GeneralstabZ, wie des Kronprinzen selbst eirftn größeren moralischen" Einfluß genommen haben soll, als ihm nach seiner officiellen Stellung eigentlich gebührte. Immerhin, neben Herrn SapuntsakiS wird von der erhabenen Gestalt des Kronprinzen natürlich abgesehen, Herr Hadjipetros als der Haupturheder von Larissa und Phersala genannt. Gegen die Zerren SapuntsakiS und Hadjipetros richtet sich jetzt vornehm lich von der erhabenen Gestalt des Kronprinzen natürlich immer abgesehen der Zorn des culinarisch unverständigen griechischen Volkes. Die Beiden mußten deswegen auch mitten im Kriege aus dem Lager abberufen )verden. Man wird woh! meinen Wunsch begreifen, die beiden Mannn, welche der öffentlichen Empörung zum Opfer gefallen waren, aus eigener Anschauung näher kennen zu lernen. Aber leicht war das gerade nicht. Im Kriegslager von Domokos ließ sich Herr Sapuntsa.kis überhaupt nicht sehen, und Herr Hadjipetros machte seinen Morgenspa ziergang nur in Begleitung seines Hundes, dessen Anblick allein schon jede menschliche Annäherung als unerwünscht erscheinen ließ. Auf dem gewöhnlichen Wege der Uebersendung einer Visitenkarte war ein Interview mit den beiden Herren nicht zu erzielen. Das sah ich ein. Ein freundlicher Zufall wies mir einen anderen Weg. Die beiden Herren sollten als abberufene Heerführer wieder nach Athen zuriickgehen. Doch wurde der Tag ihrer Abreise mit begreiflicher Absicht geheim gehalten. Gerade als ich in DomokoS war. wurden die erforderlichen Veranstaltungen dazu getroffen, die natürlich einen etwas größeren Umfang annahmen, als dies sonst bei Officieren im Kriege üblich ist. Wenigstens als ich eines Tages im Hofe der kronprinzliehen Residenz in Domokos Maulaffen feilhielt, fiel meinem Reisebegleiter der Eifer auf, mit dem zwei Kammerdiener unter der Oberaufsicht eines dritten bereitstehende Koffer mit jenen zahlreichen Bestandtheilen der feineren Herren Eonfection vollpackten, welche allein das Leben erst lebenswerth machen. Provocant stellte mein griechischer Begleiter den packenden Kammerdienern sofort die Frage, ob es denn also wirklich wahr sei, daß der Krönprinz abreise, was die Kammerdiener mit so viel ehrlichem Pathos verneinten. daß sie auch gleich verriethen, daß sie für die Herren Sapuntsakis und Hadjipetros packten. Als am nächsten Tage ein mit Koffern undKisten schwer beladener Streifwagen Domokos in der Richtung nach Stylida verließ, erhielt ein leichtfüßiger Fiaker den Auftrag, zwei leichtbepackte Herren nach der gleichen Direction zu führen. Die zwei Herren waren wir. Auf der Landstraße trafen wir einen in Hitze und Staub marschirenden Feldwebel, dem wir gastfreundlich einen Platz in unserem Wagen anboten. Es stellte sich bald heraus, daß es der Feldwebel der Herren Sapuntsakis und Hadjipetros war. von ihnen vorausgeschickt, um ihnen aus dem Schiffe Quartier au machen. Mit ihm berieth sich mein griechischer Reisegefährte über dieWahl unter den in Stylida zur Abreise nach Athen bereitliegenden Dampfern. Der Feldwebel empfahl ihm den Dampfer Penios". der wiß der beste sei. da auch die Herren Sapuntsakis und Hadjipetros ihn für die Rückreise auserkoren haben. Es wird darnach Niemanden Wunder nehmen, daß wir auf dem Dampfer Pemos früher einquartirt waren, als die Herren Sapuntsakis und Hadjipetros. Volle drei Stunden ' mußten wir warten, bis sie erschienen und damit das Zeichen zur Abfahrt gaben. Mittlerweile hatte mich in der Gluth der mittäglichen Sonne und des mittag!!chen Rothweins der Schlaf übttmannt. Ich lag schlummernd da auf einem der SophaZ im Salon des .PentoZ-. Da

wurde ich durch eine Stimme aus dem Schlafe geweckt. Vor mir saß ein mit bitterer Liebenswürdigkeit lächelnder hoher Officier, starrte mich groß an und warf mir gleich die Fragen an den Kopf: Voua vonoz de Volo?" A.vezvous vii Siuolcnskl?" Ein Mann, der mich aus dem Schlafe ircckt. um mich zu fragen, ob ich SmolcnSli gesehen, das konnte kein Anderer sein als der Gencralstabschef Sapuntsakis. den die Lorbeeren des Obersten Smolenski nicht schlafenließen. Das war mir selbst in meiner Schlaftrunkenheit klar. Der hohe Officier, der vor mir saß, wurde vom Kellner sofort abberufen, weil etwas beim Gepäck zu ordnen sich ergeben hatte. Run war es evident: dcr hohe Officier war der erfolgreiche Organisator dcs geordneten Rückzuges der kronprinzlichen Küche und Bagage von Larissa gewesen, der nun hier auf dem Schiffe seinen eigenen Bagage - Nückzug ordnete: Herr Sapuntsakis. Und der andere Officier. der auf dem So pha neben mir ausgestreckt da lag. war kein Anderer als Herr Hadjipetros. Und wir hatten das Vergnügen, auf der LZstündigen Fahrt von Stylida nach Athen die Reisegenossm der bet den interessanten Herren äii sein. Herr Sapuntsakis, eine höherer Fünfziger, entspricht schon in setner äußeren Erscheinung allen Anforderungen, die man billigerweise an einen Obersthofmeister stellen kann: eine elegante Erscheinung mit weltmannischer Tournure". Das Gesicht ist frei von jeder Spur störrischer Eigenart. Der kleine Schnurrbart ist ii In brosse aufgekämmt. Kinn und Wangen glattrasirt. Haupt- wie Barthaar mit Sorgfalt schwarz erhalten. DaS Auge blickt, wenn Herr Sapuntsakis selbst spricht, mit wohlwollender Non chalance; wenn ein Anderer au ihm spricht, vornehm zerstreut. Die Rede geht mit Vorliebe durch Gaumen und Rase. Die spitz zulaufende Stirn macht den Kopf unschön. Herr Sapuntsakis sieht besser aus, wenn er die hohe, steile Officiersmütze aufhat, die seinen Gesichtswinkel in schmeichelhafter Weise vergrößert. Sein Genosse, Herr Hadjipetros, ist waö ein hösi. scher Adjutant ja doch sein soll in der griechischen Uebersetzung ungefähr das. was sich die Darn unter einem schneidigen Officier vorstellen. Er ist von großer, voller Gestalt. Den belli kosen Ausdruck des Gesichts markirt eine kräftig ausladende 'Habichtsnase und ein buschiger, scharfer Schnurrbart mit nach unten gekämmten Spitzen. Man braucht den eleganten, interessanten. fast schönen Mann nur anzusehen, um zu wissen, daß er gewohnt ist, Eroberungen" zu machen, allerdings nicht beim starken Feind im Krieae und auf dem Ielde, sondern beim schwächeren Geschlecht, im friedlichen Wettbewerb der Männer, in Salons und Boudoirs. Die Officiere. die im Felde ihren Mann stellen, die sehen auch freilich oft ganz anders aus. Da denke ich z. B. an den Hauptmann Varitossi, den ich in Domokos sinnen lernte: ein kleines Männchen von gebückter Haltung, mit einem häßlichen, schlecht gewaschenen Gesicht von kleinen, unansehnlichen Linien, mit einigen schütteren, ungepflegten rothen Härchen auf der Oberlippe und rothen Stoppeln auf Kinn und Wangen, in einer geflickten, verschmutzten Uniform; so saß er auf dem Pferde, schief und krumm zugleich, allen Sonntagsreitern ein Gespött. Und doch rühmten alle die, welche mit ihm im Feuer gestanden hatten, daß er einer der muthigsten und geschicktesten Offi-

ciere der griechischen Armee sei. Er ist nachher in Domokos, an lder Spitze seiner Compagnie kämpfend, gefallen. Für die großen, wie für die kleinen Backfische wäre so ein Varitossi nichts gewesen. Zu ihren Phantasien stimmt weit besser eine Erscheinung wie die des Herrn Hadjipetros. Zum höfischen Adjutanten war er deswegen gerade gut genug. Nach den Erfahrungen, die ich mit den beiden Herren an Bord des Penios" gemacht, könnte ich mir, falls ich ein Prinz wäre, gar keinen besseren Obersthofmeister wünschen als Herrn Sapuntsakis und keinen besseren Adjutanten als Herrn Hadjipetros. Hrr Hadjipetros ist ein unterhaltender Causeur, und Herr Sapuntsakis ein umsichtiger Gouverneurs Von dem letzteren konnte ich mich ganz besonders bequem überzeugen. Ohne daß wir uns etwa auf ein Probespiel verabredet hätten, behandelte Herr Sapuntsakis vonAnfang an meine Wenigkeit ganz wie einm Prinzen, der seiner Obhut anvertraut wäre. Selbst wenn daS Diner servtrt werden möge, sollte ich entscheiden, damit Herr Sapuntsakis auf Grund meines Ausspruches der Schiffsdienerschaft die erforderlichen Befehle ertheilen könne. Ich fühlte mich sehr wohl in dieser Rolle mit Herrn Sapuntsakis. Mein griechischer Reisegefährte, der sich bei der ganzen Scene köstlich unterhielt, hat mir freilich nachher eingestanden, daß ich bei dieser Gelegenheit absolut kein Talent zum Prinzen gezeigt habe, da ich viel zu wenig launia und eigensinnig gegenüber dem Obersthofmeister gewesen sei. Während deö Diners wurde, nach allen Regeln von Brillat Savarin, hauptsächlich von dem erfreulichen Thema des Essens und wenig von dem unerquicklichen Thema des Krieges aesprechen. Sonst wurde ich von Grtetben allerwärt? nur gefragt, welchen Eindruck Land und Leute, welchen Eindruck die griechische Armee auf mich gemacht habe. Hier wurde ich. der mich umgebenden Gesellschaft gemäß. . nur gefragt, wie ich daS Hotel do la grande Bretagne in Athen finde, wie die KUche. wie den Keller, wie die Zimmer, wie die Bedienung, so ausführlich und so ausschließlich, als ob ich auf einer Hotelstudienreise nach Griechen, land gekommen wäre. Die Herren erzählten mir ebenso ihrerseits, wie sie die Hotels in Wien schätzen, daS Imperial, daS Grand Hotel, den Sacher jout est boa dana ce mcilleur des

ittaurants poösiblea. Erst nach Tisch konnte ich aus dem Obersthofmeister den Generalstabchef M2chen und baü Gespräch aus dcn Krieg bringen. Ich bat den gewesenen GeneralfaibScM. mir die Situation fcci 2c -

rissa und Vlzersala m erklären. Er j war dazu mit Vergnügen bereit. Nur verlangte er zu diesem Zweck? eine Landkarte was mich einigermaßen überraschte, da ich dachte, daß ein Generalstabschef Positionen, die er innegehabt, aus dem Gedächtniß auf das Papier müßte zeichnen können, besser, als irgend eine Landkarte eS zu geben vermöchte. Nachdem also die Landkarte herbekgebracht worden war, begann die Suche nach den einzelnen Orten. entsetzlich mühselig. Lag ein Ort im Osten, so suchte ihn der GeneralstabLchef sicherlich im Westen und UM gekehrt. Gab er einen Ort mit Westimmtheit an. so stellte es sich gewiß bei genauerem Zusehen heraus, daß der gezeigte Ort ein ganz anderer war. Mit der speciellen Geographie stand es also ziemlich schwach beim Generalstabschef. Nicht besser mit der Anth metik. So oft wir den Generalstabschef nach der Gesammtziffer der tbessalischen Arm fragten, gab er 40.000 an. Sobald er zu specifktrrn anfing, konnten wir nie mehr als 80.000 ummiren. Bezüglich der strategischen Ideen deö Herrn Generalstabschefs kann ich nicht viel berichten. Herr Sa puntsakis hat mir wohl seine Anschauungen über die Positionen Larissa und Phersala ganz genau und sogar unermüdlich dockend, als ob ich ein begriffsstutziger Prinz wäre, dreimal hintereinander jedesmal mit erficht lich steigender geographischer Orientsrung auLeinanvergesetzt. mich aber ersucht, diesen Theil unseres Gesprächs geheimzuhalten. Ich kann nur so viel verrathen, daß Herr Sapuntsakis die Positionen Larissa und Phersala wenigstens nachträglich für schwach hielt, die von Domokos. für welche die Sorge und Verantwortung seinem Nachfolger im Amte zufiel, mit schadenfroher Bestimmtheit geradezu als uneinnehmbar bezeichnete;, thatsächlich ist sie wenige Tage daraus nach kurzem Kampfe gefallen. Im Allgemeinen ging auS Herrn Sapuntsakis' Auseinandersetzungen hervor, daß er so ziemlich ganz Thessalien (mit Ausnähme natürlich von Domokos) für ein Netz von Mausefallen hielt, in welchen die Griechen unvermeidlich von den Türken gefangm werden würden, wenn sie nicht rechtzeitig echappirten. Die Schuld an dem Rückzüge von Larissa, sofern von einer solchen noch, die Rede sein konnte, schrieb Herr Sapuntsakis der Armee zu. Sie hätten sehen müssen, wie die Truppen in der Nacht von Mati zurückkamen. Alles drunter und drüber. Es war schrecklich zu sehen. Diese Truppen waren unbrauchbar. Ebenso die von Nezeros. Die Situation war so: In Mati hatten wir 15.000, tn Nezeros 3000. in Larissa hatten wir nur 2000 Mann. Rekruten, zurückbehalten. Auf die Truppen von Mati und Nezeros konnte man nicht mehr rechnen. Die übrigen 2000 waren ganz unverläßlich. Wir konnten deshalb in jener Nacht Larissa nicht mehr halten." Herr Sapuntsakis bestätigte u. A.. daß griechische Truppen auf der Flucht in der Nacht die eigene griechische Eavallerie. die hinter ihnen daher kam, mißverständlicherweise angeschossen haben. Ich frage: Hatten Sie von der Niederlage bei Mati nicht vorher schon Kenntniß erhalten, um einen geordneten Rückzug organisiren zu können?Nein," sagt Herr Sapuntsakis gahnend, nur indirect. Es war uns ein Telegramm zu Gesicht gekommen, daö Mavromichalis an Smolenöki nach Reveni schickte; das Telegramm lautete: Ich bin besiegt; treffen Sie Ihre Maßregeln Soweit Herr Sapuntsakis. Mit Herrn Hadjipetros besprachen wir hauptsächlich . die diplomatische Seite der Sache, wobei einige interessante Streiflichter, wenn auch nicht aus das Wesen der Vorgänge, so doch auf den Gesichtskreis des Herrn Hadjipetroö fielen So z. B. was die dielbemerkte Feindseligkeit . des deutschen Kaisers gegen Griechenland angeht. Manche erklären sie als einen diplomatischen Coup, um Rußland von Frankreich ab zukoppeln. Viele Griechen sehen sie einfach alsdie Rancun für die Nicht voll bezahlten Coupons der griechischen Staatspaptere an. Für Herrn Hadtipetros liegt die Sache einfacher. Als Kaiser Wilhelm bei Gelegenheit der Hochzeit seiner Schwester Griechenland besuchte, beging Körng Georg einen Etiquettefehler. Er kam um höchstens fünf, nein, kaum vier Minuten zu spät zum Empfang des kaiserlichen Schiffes nach dem Piräus'. Der deutsche Kai ser war darüber empört, ließ sich gar nicht mehr besänftigen und ging aleich nach der Hochzeit von Athen aus dlrect, ohne eS vorh-r Äkabsichtigt zu haben, nach Konstantinopel, wo er sicb acht Tag lang in der Gesellschaft des Padischzh sehr wohl fühlte. Seitdem ist er so bös gegen Griechenland. Alles wegen der fünf, höchstens vier Minuten, um. die König Georg zu spät gekommen war! Kein Mensch- so sagte auch ungefähr Herr Hadjipetros konnte diesen Ausgang des Krieges erwarten. Wir sind von allen Selten im Stich gelassen worden. Bedenken Sie, der deutsche Kaiser ist der Bruder unserer Kronprinzessin, und der Zar ist der Neffe unseres Königs, unser König ist sein Onkel,-denn seine Schwester ist die Mutter des Zaren. Konnte man da glauben, daß auch er uns im Stiche lassen würde?Wenn ich diese höfische 'Logik recht verstehe, so hat König Georg den Krieg ausreichend vorbereitet, indem er sich die Mühe gab. als der Bruder setner Schwester auf dieWelt zu kommen, und ronprinz Konstantin ' hat für 'das Wohl .Griechenlands genug gethan, indem er die Schwester des deutschen Kaisers heirathete. . Und die französi. sche Nepublik durfte sich überhaupt in keinen rieg ewlassen, weil Herr Faure

deinen Vlctn unter . den maaztigen Herrschern Europas hat Sehr lebhaft erkundigte ich mich gelegentlich auch nach den Zukunftöaspecten. die der Herr Adjutant dcr weiteren Wirksamkeit der erlauchten Familie in Griechenland stelle. Herr Hadjipetros sprach sich darüber sehr beruhigt aus. Ich habe gehölt so sagte er etwa daß cö in Athen sehr arg zu, gegangen ist, aber nach Beendigung dcg Krieges ist absolut nichts mehr von Volköaufläufcn zu befürchten. Denn dann haln wir wieder die Armee in der Stadt.So die Ansicht res Herrn Adjutanten. Andere Beurtheil sind der gcgentheiligen Ansicht, sie meinen, daß womit auch Herr Nalli damals in cnl scheidenden Momenten die aufgeregten Massen beschwichtigte gerade nur der Krieg die revolutionären Geister beschwichtigt hat, und daß erst die Becndigung deS KricgeS an sich und noch dazu die damit verbundene Rückkehr der der Bande der KriegödiSclplln vlt fesselten Armee in das bürgerliche Leben, sowie die des gut gehaßten KrönPrinzen nach Athen die eigentlich krlttsche Stunde für die Dynastie schassen werde. Herr Hadjipetroö ist der einzige Grieche, der mir gegenüber die ge gentheilige Ausfassung vertreten hat. Wenn die Dynastie lauter so scharsttchtkge Berather hat, wie Herr vadjipetrog einer ist. dann kann man sicher sein, daß sie den Kampf gegen die ihr drohende Revolution mlt ebenso viel Geschick und Umsicht führen wird, als den gegen die Türken. Von den Herren Sapuntsakis und Hadjipetros, den leitenden Geistern des Kronprinzen, hatte ich in Griechenland chon viel BofeS gehört. Die Gechichte. die Herr Ralli z. B. erzählte. ß Herr Sapuntsakis den Truppen in Tyrnavoö aufgetragen hätte, sich nach Larissa per Eisenbahn zurückzuziehen, wo doch zwischen TyrnavoS und Larissa überhaupt nie eine Eisenbahn eristirt hatte, diese und andere ähnliche Geschichten hatte ich gehört, aber nicht glauben wollen. Deswegen war eS mir von Werth, die Herren Sapuntsakis und Hadjipetros persönlich kennen zu lernen, und ich meine, für die Veurtheilung der unbegreiflichen Kopflosigkeiten, die sich da in Griechenland abgespielt haben, dürste eö nützlich sein, eine derartige Bekannischast auch der Oefsentlichkeit m vermitteln, damit sie erfahre, welch' Geistes Kinder die Leute waren, denen im Moments der Gefahr daS Wohl deS griechischen Volkes anvertraut war, und damit st sich daraus die Katastrophe, die über Griechenland so plötzlich hereinaebrc chen ist, leichter zu erklären vermögen. Der Krieg sagte Herr Sapuntsakis bei einem unserer Schiffsgtspräche wird eine gute Lection sein für die griechische Nation. Sie wird daraus lernen, daß sie sich vorbereiten und abwarten muß, bis einmal die Dinge im Orient in Muß kommen, um dann an der Seite emer verbündeten Großmacht ihren Vortheil wahrzu. nehmen.-

Das ist sicher richtig, so wie eS Herr Sapuntsakis sagt. Aus Eigenem möchte derBerichterstatter nur noch den Wunsch hinzufügen, daß die Griechen au3 diesem Kriege auch lernen, daß sie sick in Äukunft m Leitung ihrer ern sten Unternehmungen auch ernste Leute aussuchen müssen. Als vernyosme,ster ist Herr SapuntsakiS. als PrinzenAdjutant Herr Hadjipetros so gut wie irgend ein Anderer in ähnlicher Ctellung an einem der europäischen Höfe. Als Heerführer und Diplomaten aber sind sie einfach lächerlich. Aus einem Moltke hätte man nie einen guten Oberstbokmeister und aus Herrn Sapuntsakis hat man auch keinen Moltke machen können. tzmopäische Vmldschau. Provinz Brandenburg. Berlin. Ein äußerst seltener tfu ereignete sich aus der IctztenQuar talö , Versammlung der Berliner Drechsler - Innung; dortselbst stellte sich neben den anderen auch ein 43jähriger Lehrlinz- vor, der eö noch auf feine alten Tage vorgezogen hatte. daS Drechsler Handwerk zu erlernen. Da der Lehrling seltenesGeschick entwickelt hatte, erhielt er- nicht nur nicht eine Belobigung, sondern wurde auch sofort nach seiner Lehrlings - AuSschreibung als Jnnungsmeister in die Innung aufgenommen. Der Schlächtermeister Ulrich in der Gerichtstraße machte auf seine Frau einen Mordversuch und schnitt sich dann selbst den Hals ab. B r e d o w. Die 9jähriae Tochter des Kossäten Karl Nölte aerieth. während sie auf dem Grundstücke des Müllers Walther spielte, mlt dem rechten Fuß in daö Göpelwerk, das zum Betrieb einer Dreschmaschine im Gange war. Daö Bein ist theilweise zermalmt und zweimal gebrochen. C h a r l o t t e n b u r g. Hier ist der Rector emer. Dr. Heinrkch Hüß im 82. Lebensjahre gestorben. Dr.'Hüg leitete hier m Berlin die Gemeindeschule Gartenstraße 169 und lebte seit etwa acht Jahren im Ruhestand. Urilike the Rest ok Thern. .' Dr. John W. Lull's Tills aro a aovereign remcdy ; they aro not liko ordinarjy calhartic pilla that violently purge tue bowcls, but they possess ppccific, curätiye powcr, tthlch süniulatc tho stoni ach, liver, bowelsand kidneys, giring Üicm vitality,tonoand hcallhsul action. "I havo nacd Dr. Lull' Till kor livcr, kidncy and etoinach discases, and , ibund that they aro tho best and eurest curo ibr thcse ailmcnts. I kcep Dr. Bull'a Tills In tho houaö ycär in and oüt,1 and my wise can not pralso thera 1 cnough. Otto Korschel, 1401 V. Main St., Laporto, Ind." Dr John WJJuira Tills (sixty in a box) cost but 25 centj; trial box, 10 cents, at all dealcrs, or by mall. A. C. Meyer & Co., Baltimore, Md. Bcwaro os imitations. .' Zu haben bei: Zsbn SD.' Ciulb. Ml tnbütntt C. I. O. Ory-z, J2!ns!, A JaSson Court.

Provinz CsiprcufriL ; Königsberg. Bei einemKampfe in einer Gastivirthschaft auf der Lastadie zwischen vier Schutzleuten und Hafenarbeitern spaltete ein Schutzmann einem Arbeiter den Schädel. Der Schwerverletzte ist gestorben. Nachts brannte in der Vorstadt Nasser Garten" ein Wohnhaus nieder. Ein Mann fand in den Flammen seinen Tod, während ein zweiter sich beim Herabspringen auS dem Fenster schwere Verlekunyen zuAvg. In diesem Halbjabr zahlt die hiesige Universität zum ersten Mal weibliche Zuhörer, indem acht junge Damen von dem Kurator die Erlaubniß erhalten haben, die Borlesungen deö Professors Erler über NeformationLgeschichte zu besuchen. ES sind dleS geprüfte Lehrerinnen, welche sich sür die neu eingerichtete Oberlehrerlnnenprüfung vorbereiten wollen. Tilsit. Bor dem Schwurgericht hatte sich der Fleischergeselle Karl Pandrawiß, wegen Straßenraubes und räuberischerErpressung zu verantWorten. Der Angeklagte lst schon 20 Mal bestraft, einmal mit 5 Jahren Zuchthaus. Diesmal wurde er zu IG Jahren Zuchthaus verurtheilt. War ten bü rg. Das 3jährige SöhnchtN d?s Maurers Krex ertrank in einem beim Haufe befindlichen Wassertümpel. Provinz Westprcußcn. D a n z i g. Der Schreiber (Unter, officier) Delk ist unter Mitnahme der Schiffskasse deS Torpedo - Divisionsbootes D. 9 im Betrage von 29.400 Mark desertirt. Der Arbeiter Johann NarlinSki. der am 9. März vor einem Tanzlocal in Schidlitz seine Geliebte, die 20jährige Anna Gurski, erstochen hat, wurde vom Schwurgericht wegen Todtschlages zu zehn Jahren Zuchthaus verurtheilt. Dem Hofbesitzer Schwenzfeier in Prinzlaff bei Danzig ist aus Anlaß seiner goldenen Hochzeit die Ehejubiläums Medaille verliehen worden. E u l m. AuS Anlaß der goldenen Hochzeit wurde dem Maurermeister Stock'schen Ehepaar die EhejubiläumS - Medaille verliehen. Marienburg. Von einem Eilenbahnzuge Lbersahren wurde die längs der Strecke gehende Weichenstellerfrau LaschkowLki in der Nähe der Schikoppbrücke. Der Tod trat sofort ein. Marienwerder. Der Posener polnischen Provinzial Theatertruppe

ist daö Austreten ,m ganzen Regierungsbezirk Marienwerder verboten worden. Provinz Pommern Stettin. DaS Landgericht verurtheilte den Kürschner Ernst Schäfer wegen Majestätsbeleidigung zu 2 Monaten (Gefängniß. Der Förster Wilhelm Schmidt und der Forstaufseher Ernst Bauer von der Oberförsterei Jädkemühle wurden zu je 2 Monaten Gefängniß verurtheilt, Yveil sie den fliehenden Wilderer Hermann Krohn niedergeschossen hatten. B U t o w. In dem Wohnhause des Besiherö Hermann v. Malottki entstand Feuer, welches sich schnell über daö ganze Gebäude verbreitete und dasselbe einäscherte. . H ä g e r f e l d e. Aus dem Grundstück deS EigenthümerS Brehmer kam Feuer aus. Abgebrannt sind eine Scheune und ein Stallgebäude, sowie der Dachstuhl des Wohnhauses. Karolinenhorst. Hier wurde vor mehreren Monaten am WaldeSrande ein Arbeiter erschlagen aufgefunden. Gleich damals wurde der Arbeiter Faust, der von dem Erschlagenen wegen DiebstahlS angezeigt worden war, unter dem Verdacht der Thaterschaft verhaftet, später aber wieder freigelassen. Jetzt ist Faust wieder in Untersuchungshaft genommen worden. Provinz SchlcSwig-Holstrln. A l t o n a. Musketier Wohde von der 3. Compagnie deS Regiments Graf Bose (1. Thue. Ins. Regt. No. 31) hat sich in der Kaserne aus dem Fenster der 2. Etage auf die Straße hinabgestürzt. Der Mann war sofort todt. Die zwei Jahre alte Tochter des in der Henriettenstraße wohnenden Arbeiters Carlssen fiel beim Spielen in der elterlichen Wohnung rücklings in einen mit kochendem Wasser gefüllten Eimer und trug so schreckliche Wunden davon, daß sie nach kurzer Zelt verstarb. Fredesdors. . In der Armenkathe, die von drei Familien bewohnt wurde, kam ein Feuer zum Ausbruch, welches daS ganze Gewese zerstörte und auch noch das Wohnhaus des Eigenläthnerö Rohlf ergriff und einäscherte. Im Armenhause konnte vom Mobiliar fast gar nichts gerettet werden. Provinz Cchlcsicn. , B res lau. Die Stadtverordne, ten beschlossen die Errichtung eines Mädchengymnasiums. Eö wird daS erste aus städtischen Mitteln errichtete Mädchenahmnasium in Deutschland lein. In der Max . Klinik ist der frühere praktische Arzt Dr. Epstein an einer Lungenschwindsucht gestorben. DerVerstorbene wurde im Herbjt 1894 wegen Verbrechens gegen daS keimende Leben zu sechs Jahren Zuchthaus verurtheilt und kam von dort infolge seiner schweren Erkrankung nach der genannten Klinik. Das Dienstmädchen Auguste 'Winkler genannt Hagedorn wurde unter der Anklage deS KindesmordeS verhaftet. Gleiwit). Der Eisendreher Simon Sciuka auS-Trynik gerieth in eincm Lokal in einen Wortwechsel. Seine Opponenten griffen ihn an, und um ihnen 'zu entgehen, flüchtete er auS der sitaftftlff : OTitf finr Hits nnft I A v viv iriuut niup t 1 den geraden Wea verfehlt haben, denn I am nächsten Morgen wurde er todt im 9lf(flnvni!fn 'niifnfirnVn OTrlitfn J - ---j V , HMmVMtlWII VVIMU I wa? der einzige Ernährer seiner be-1 ragten Mutter. Lröölnz Posen.' V o s e n. Die Könialicke Aniiebe, lunaS. - Commission kaufte . in der ZwqnaSversttiaeruna das im Kreise

Mitkowo delegene Rittergut Gorzykorvo. 472 Hektar groß, bisher dem Doctor von Hulewicz gehörig für den Preis von 454.0(X) Mark. Die beiden Dienstmädchen eincö Kaufmannes in der Brcitstraße. Katharina Me-

telska und Ottlilie Borchert, wurden in ihrer neben dcr Küche belcgcnen Schlaskammer vollständig bewußtlos in den Betten gefunden. Von den sofort hinzugezogenen Aerzten wurde Lcuchtgasvergiftung festgestellt, und beide Mädchen wurden in's Stadtlazareth gebracht. DaS GaS ist der in der Küche befindlichen Leitung eines GaskocherS. die undicht war,- entströmt. Die Strafkammer verurteilte den Schutzmann Bartkowiak wegen einer unbercchtigtenLZerhaftung und KörPerverletzung Im Amte zu 4 Monaten Gefängniß und einer Geldbuße an den Mißhandelten. Provinz Sachsen. M a g d e b ur g. Ein freiherrlicher Bettler ist in Burg bei Magdeburg verhastet worden. Freiherr Karl von Flemming. gebürtig auS Strcnznauendorf im Mansfelder Seekreis, hatte sich in der hiesigen Gegend eine Zeit lang als Arbeiter in Zuckerfabriken durchzubringen versucht. Dann behagte ihm das nicht mehr und er ergab sich dem Betteln. In der Sudenburg wurde der 9jahrige Knabe des Arbeiters Hörster von rn's Rollen gerathenen Eisenröhren zerquetscht. Erfurt. In dem Geschäftsgebäude der Turingia" erfolgte eine Gasexplosion. Der Kastellan Schütze erlitt im Gesicht und an den Armen schwere Verlekunaen. Der Materialschaden ist bedeutend. Die 6 1 Jahre alte Frau Karoline Wolff stürzte infolge eines. Schwindelanfalles die Treppe hmao und erlitt sehr schwere Verletzungen. Halle. Bei einer nächtlichen Vootfahrt auf der Saale ertrank unweit der Gastwirthschaft Krug zum grünen Kranze" bei Cröllwitz der Student Hayenguth aus Vroich in der Rheinprovinz. Provinz Hannover. Hannover. Aus Furcht vor Strafe wegen eines Sittlichkeitsverbrechens ist Dr. med. Bechers flüchtig geworden. Burgdorf. Die Scheune und das Seitengebäude des Ackerbürgers Wöhler brannten nieder. Das Feuer brach zugleich an mehrere Stellen aus und ist festgestellt worden, daß Brandstiftung vorliegt. D i e p h o l z. Beim Baden ertrunken ist der 13jährige Knabe Bartels, der Pflegesohn eines Einwohners von Jacobidrebber, in der Hunte. Drakenburg. Der Ziegeleibesitzer Heinr. Solte in Ziegelei Drakenbürg wurde vor seinem Bette erschossen aufgefunden. Der im 30. Lebensjahre stehende Solte war seit einigen Tagen schwer erkrankt. Der Arzt hatte ihn noch kurz vor der Katastrophe besucht und ihm Linderungsmittel verordnet. Eversheide. Eine große SchlLaerei fand auf der Landstraße statt. Es wurde hierbei der Arbeiter Büker aus Haste todtgeschlagen, der Arbeiter Plömer auö Lcchtlgen so schwer verwundet, daß er in's Krankenhaus ge schasst werden mußte. Bis jetzt hat man die Thater noch nicht ermittelt. Latserde. Das Vorwerk und die Scheune des hiesigen Hofbesitzers Strüve sind abgebrannt. Provinz Westfalen. Bielefeld. Im benachbarten Schildesche hat sich die Idzahrige Tochter des Webers Nolte in den Brunnen gestürzt und konnte nur als Leiche herausgezogen werden. Die jugendliche Selbstmörderin hatte unter fälschlichen Angaben Geld u. s. w. zu erschwindeln gewußt, was in diesen Tagen herausgekommen ist. Das Motiv de traurigen That scheint Furcht-vor Strafe gewesen zu sein. Gert he. Der Berg' :r. ?ch drang in das Schulzimm 'inj gab auf den ReligionS - Unter v-ai zrtlxilenden Bicar Brachthäufer drei Revolverfchüsse ab. Letzterer blieb unverletzt und flüchtete durch das Fenster. Der Thäter ist verhaftet. Hallender. Im Hallcnberger Walde fand man oen fchon seit längerer Zeit vermißten Heinrich Hoffmann aus Mollseisen erschossen auf. Offenbar liegt Selbstmord vor; der geistesschwache Mensch hatte sich eine Dornenkrone auf's Haupt gesetzt, den Oberkörper vollständig entblößt und sich sodann eine Kugel durch die Bru ejagt. Während deö Zapfenstreichs bei Gelegenheit der Ausfiellungsfeier entstand in der Brüsseler Vorstadt Laeken ein fürchterlicher Brand, der in einer Stunde die große Mehlfabrik der Meunerie Beige" vollständig vernichtete. Der Heizer verbrannte. 10.000 Säcke Mehl sind verloren. Mehrere Feuerwehrleute wurden verwundet. Der Brand entstand in Folge der Explodirung eines Kessels. Die Verluste werden auf eine Million Francs "eschätzt. Blutvergiftung. OiCät f0rtfM4 garantlrt, odt vas tld zurückerstattet. ttnfor Bwr 19 I liMunk HMw uii c .t.. ... "7i ' uuu nu)t ignimn t. alle venerischer Blutvergiftung, von un voredn Jad ren ebeilt, ftnd nie mehr auigedroche. Wir kunren kB ,u A. - W. ..a , vnw vurpiaj mutn ,er,ee pinvcMven oran fl?lin,,IBÄ ki genaue Beschreibung de Falle ein, Oflffllllt iBirb. ffRnr ahrr nnrfi Sfitntnn n. IB. h.kf ...... W - - " - " M (M4 iyuu UIUHLI kommen will, dessen Hotel und Reisekosten werden wir. im Falle wir ihn nicht heiln, sollten, bezahlm. Schreibt ? unsere Fähigkeit bezweifelt, eine r.vi vc lunoiio ja sciich. rnr oie we denen erte tnlhet nur vorübergehende Erleichterung haben ver schaffn können. Oit form tzie a titlt her 0U im leiten, ms et un feCfcrA Ail.Tl mIai k.i. 1: jL-T- ""ti... tnam. Cetn Leidender kann um kein Seid kommen. Wir aa, ranttren im alle d Wißersolge, leben ttent zvrückzu. i&JS'isitnLjAss w , "V w w tmww vrnaini A.b"Aw"M 2V. TiS m ,Mrf ittinrwurjciic iiaut weroen tn 80 o ! Zt$n khellk. Schreibt UN um die Adressen von wnfra hl tntr a.loil k. t, r uuu tun nciuca ,rive mik ccira ttrlaubnift einsenden. Da kostet a nur eine rief wuu tuiK mrrzrn ono eeienauaien er K?r.&b,65mi0me ukschlage tn esichte. Plüsch to und und Hatt, rheumatische Schmer! tnknochea nd Gelenken, augehende Haar. BuW rviuH rrr. leoergeoruatynr. schmerzen tm pfe, dann soll man wahrlich keine Zeit mehr vcrlie j flltffl!hM KM ....A m

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ttcbergrcße Hitze schwächt da System und ist chne Zweifel die Ursacie vieler Sommcrleiden. Was rsir unter einer trägen Lcbcr eerstchen ist eine schwache und untHütige Lcder. die ihre Funktionen nicht richtig rersikht. Die Hihe tragt viel dazu bei die Leder zu schwächen und cö bilden sich auf diese Weife verschiedene Formen ten Lcberlciden. Wenn die Lebcr nicht richtig arbeitet wird sie die Hauptlirfache ren Magenleidcn. Wenn die Lcder schwach dst wird die Nahrung nicht richtig rer daut und UnVerdaulichkeit und Verstopfung tritt ein. Wenn dieser Zustand zu lange rernachlasstgt vird, erzeugt die unreine Masse tm Magen UnrcineS Vlut. Alle diese Unordnunaen des Systems verursachen viele Veschwerden. wie Schlaflosigkeit, Axpctitlcsigkett, Cchkvindel, Kepfschmerzen und Fieber. Der Allöweg US diesen Beschwerden ist einfach ßenua, man stärkt die Leder, reinigt den Magen und daö Llut burch dt Gebrauch von 3 Dr. Sulmst Könla'ö Samliuraer Trovsen.

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