Indiana Tribüne, Volume 20, Number 268, Indianapolis, Marion County, 15 June 1897 — Page 2
Zndiana Tribüne.
Erscheiut Täglich und SonntagS. Die tZgliche. Tribüne- kostet durch lettXtlaet i (Jcnt per Woche, dl eotagS.rrbae-I ffcxtS per Woche. Beide ufs IS Cent ,be, Sent Per VUnat. Ver yst außerhalb lt iiult ,eeschi l rauZdktAhlnng f ptx Jahr. omi IQ Cüt Vlabama traJ,. Indianapolis, Znd., 15. 3uni 1897. Die Natur dcö Nordlichtes. ' Seit Vemamin Franklin hat ewe Menge Forscher und Naiurgelehrte dem sogenannten Nordlicht, daZ Ubri gens geradeso gut Südlicht heißen könnte, eingehende Studien gewidmet, aber mit auffallend geringem Erfolg. Man weiß heutzutage durchaus nichts Bestimmteres über den eigentlichen Charakter diese Lichtes, als vor einem Jahrhundert, und Alles, was man in Büchern darüber lesen kann, sind wissenschaftttche Muthmaßungen, welche noch lange nicht alle einschlägigenThatfachen decken, also auch der Hauptbe dingung einer guten wissenschaftlichen Hypothese entbehren, geschweige denn, daß sie den Rang von Wahrheiten U ansprachen könnten. Voraussichtlich wird auch im kommendenHerbst wieder, wenn diese Lichte Erscheinungen wieder häufiger gewor den sein werden, eine Anzahl Beobachter sich sehr eifrig mit ihnen beschäftig qen; indeß ist die Aussicht, durch bloße Beobachtung dieses so flüchtigen 2ich tes mehr über seine Natur zu erfahren, auch weiterhin eine geringe, wenn nicht auf einem anderen Gebiet noch werthvoller Beistand für diese Forschunaen kommt: nämlich auf dem Ge biete der practischen Electricität. In der That ist Hoffnung vorhan den, daß die Fortschritte in der praktischen elektrischen Wissenschaft, welche der Menschheit noch so viele VLtUzxa schungen versprechen, auch über die Natur des Polarlichtes bestimmtere Aufklärung auf experimentellem Wege liefern werden So gut, wie man z. B. alle wichtigeren Erscheinungen deö Blitzes experimentell in Ueinereni Maßstab erzeugen kann, mag man in nicht ferner Zukunft auch künstliche Polarlichter- wenn dieser Ausdruck statthaft ist im Kleinen hervorrufen, mit allen ihren Einzelheiten und Ab weichungen, an denen noch so vieleS Räthselhafte für uns ist. Diese Erwartung setzt natürlich fce reits voraus, daß das Polarlicht tr aendwie mit Electricität zu thun hat. Darüber kann jedoch so gut wie gar kein Zweifel mehv bestehen, so verschie dene Meinungen auch noch über die Art seiner Beziehungen zur elektrischen sowie auch zur magnetischen Kraft verbreitet sind. Zu den belieb testen Theorien der neueren Zeit gehört: daß das Polarlicht auf eine elec. trische Strömung zurückzufahren sei. welche am Erd Aequator erzeugt werde also in der Gegend, in wel cher man niemals etwas von diesem Licht wahrnehmen kann und, durch die oberen Regionen des Raumes hw durchgehend, an den magnetischen Po len wieder in die Erde hineinlaufe. Das ist ungesäh, das gerade Gegend theil der Theorie, welche schon Franklin aufstellte, und wonach das Licht in den Schnee Regionen der Pole selbst entsteht! Aber Beides ist eben ewe bloße Nothbehelfs - Theorie, wieso viele andere auch. Wir haben es hier jedenfalls mit einer zusammengesetzten Erscheinung zu thun, welche nicht blos mit Vorgängen an und in der Erde, sondern auch mit solchen an der Sonne in irgendwelcher Verbindung stehen muß, denn dies wird schon durch die Thatsache, daß die Häufigkeit deö Polarlichtes mit der Häufigkeit der Sonnenflecke- a& und zunimmt, zur Genüge dargethan. Bezeichnend ist aber sicherlich die in neuerer Zeit gemachte Entdeckung, daß ein Licht, welches man in einer luftleeo gemachten Glaskugel durch daö Hin durchlassen von Electricität gewinnen kann, auffallende Ähnlichkeit mit dem Polarlicht hat. Weiter ist man allerding noch nicht gekommm, auch nicht mit demSpectroskop. dem großen Enthüller von Geheimnissen. Doch wäre es nicht zu verwundern, wenn die Forschung vorwiegend hier den Hebel anzusetzen hätte, um Positiveres über die Natur dieses Lichtes in Erfahrung zu bringen. Die Beobachtungen, welche man bis jetzt in Süd Polargegenden von diesem Licht gemacht hat, stehen weit hm' ter den Beobachtungen in Nord-Polar-gegenden zurück, und dementsprechend ist das Thatsachen - Material von dort ein dürftigeres. In Verbindung mit der geplanten weiteren Erforschung der Süd - Polarregionen mag diesem Mangel abgeholfen werden; aber schwerlich wird man dabei der Lösung des Geheimnisses so nahe kommen, wie man eö von den ferneren Fortschritten des electrjschen EzperimentirenS erhoffen darf. Zu den merkwürdigsten und noch am wenigsten verstandenen Eigenthümlichkeiten dieses Lichtes gehört eS übrigens, daß dasselbe gleichzeitig am Nord- und am Südpol mit aroßartitm Effect erscheinen und sich so weit ausbreiten kann, daß eS nur eine Zone von etwa 20 Graden zu beiden Seiten des Erd - Aequatorö übrig läßt, wo die wunderbare Illumination ganz unsichtbar bleibt. DieS gilt natürlich nur von den allerbedeutendsten Polare licht-Erscheinungen. Welche Muthmaßungen mag wohl der Aberglaube alter Zeiten an daS Polarlicht geknüpft haben, obgleich sogut wie nichts davon auf unsere Tage gekommen ist! t r AufderOstrau-.Fried-lander Bahnstrecke wurde im Waggon der 19kährige Bursche Kozel auö Olmütz von einem Mitreisenden NamenS Hrcka, einem abgestraften Verbrecher, erstochen. Kozel hatte sich eines Mädchens angenommen, welches von Hrcka und dessen Kameraden Anton Milich Während der Fahrt belästigt wurde. ,
Mustangs heute und ehedem.
Die famosen wilden oder halbwilden Pserdc der amerikanischen Prairien, untev dem gemeinsamen Namen Mu stangS berühmt, haben kaum ein minder unfreundliches Schicksal gefunden, als der Büffel und andere urwüchsige Geschöpfe einer urwüchsigen Zeit. Es ist fast gänzlich mit ihnen vorbei. Nur in wenigen Theilen unseres großen Westens sind sie noch anzutreffen. Etliche vereinzelte Rudel weiden noch in den wilderen Thtilen des Landes, welches vom Rio Grande bewässert wird, und hie und da hört man am Fuße der Rocky Mountains entlang noch einen Ueberlebenden dieses stolzen Pferdegeschlechts wie herausfordernd wiehern, aber das ist so ziemlich Alles. Während die Ueberland - Eisenbahnen die Büffel umgebracht haben, beleiteten die Draht -.Zäune dem Mustang den Untevgana. Jeder, der den Mustang in seiner Glorie gekannt hat, dieses schönste und schnellste der Thiere unserer Ebenen, das einst auch ein wichtiger practischer Factor in der Vtt deutung des Westens war, wird dies bedauern. Die Tage, als z. B. daS westliche KansaS ein großartige WildPferde Jagdgrund war, liegen noch nicht gar so sehr 'weit hinter uns. Während drese.Pferde niemals aufhörten, 'Wilde". bleiben, war eö für die Erfahrenen nZcht schwieriger, sie in den Dienst deS Menschen zu pressen, als das gewöhnliche TexaS - Pony, und man erinnert sich heute noch sehr wohl, daß eö dem Oberst Johnson einmal gelang, zwei Schwadronen Bundes - Cavallerie, mit solchen Pferden beritten zu machen, die sich erst seit drei Monate in Gefangmschaft befanden, und sich als geradeso brauchbar erwiesen, wie die übrigen Pferde deS RegimentS! Ein Mustang Henafi in seinein Zorn-war-freilich etwaS FurchtbareS; aber er. fand seine Meister. ES war-kein Zufall, daß der SüdWesten die besten Mustangs lieferte. Denn diese Gegend hat Vortheile deS KlimaS und dev pflanzlichen Nahrung, welche - kälteren Brettegraden nicht beschieden sind. Hier waren ' die MuftangS von jeher größer, stärker und rascher, als anderwärts. Hin und wieder fanden auch Kreuzungen mit Kriegspferden statt, besonders wahrend deS-mexkcanischen Krieges, nach dem die Amerikaner in Mexico eingedrungen waren. Die Taylor'sche Armee campirte damals lane Seit am unteren Rio Grande, und d:e Cavallerie. und Artillerie - Pferde, sogar die Rosse der Officiere verliefen sich häufig oder rannten davon und suchten die Gesellschaft der'Mustana - Rudel der Prairien auf. Gar nicht weniae dieser gelegentlichen Ueberläufer gehörten zu den besten Rassepferden, und eS bildete sich' ein.' Misch-Nachwuchs heraus, der wiederum ganz wild aufwuchs und jene Menge prächtiges Dferde lieferte, deren Einsangung an der mexicanischen Grenze entlang in den 60er Iahren eine anerkannte Industrie war. Obwohl Wild, liefen sich diese Misch linge leichter einbrechen", alö die reinen Mustangs. . Immerhin war dies aber ein Wagestückchen. bei' welchem Mancher den HalS gebrochen hat! Die meisten der betreffenden Helden, hat freilich der Whiskey in'S GraS gei streckt. Man darf übrigens noch Obigem nicht annehmen, daß sich Eigentbumlichkeiten der Mustangs leicht verloren hätten. Vielmehr, spielte im Allgemeinen die. Erblichkeit bei ihnen eine bedeutende Rolle. Man hat Rudel wilder Mustangs gekannt, die alle von einer und derselben Farbe waren, sei es grau, walachenbraun, schwarz u. s. w. Jnr texanischen' County La Sall? wurde seinerzeit von einem Mann Namenö Cavanaugh und dessen beiden Söhne ein Rudel von 25 Stück eingefangen, deren jedes von glänzendschwarzer Farbe war und zu der Gattung gehörte, welche' der Sportsmann und Pferdezüchter Zelter oder mV& cers" nennt. Wieder andere Rudel bestanden .ausschließlich aus Trabern und ließen sich auf keine andere Gangart jemals einbrechen. Gewöhnlich entsprach ' derselben Gangweise auch durchweg dieselbe Farbe der Haut und der Mähnen. Wie man sieht, ying durch -diese Mustangs ein stark ansto lratischer Zug. -Es wäre übrigens nicht geradezu verwundern, wenn der'Mustana, statt vollends aüszusterben, noch einmal eine gloriose Zukunft in unserem Westen hätte! Manche glauben, daß, wenn die Entwickelung deS elektrischen Vevkebrswesens.'und deS RadelnS in der bisherigen Weise fortschreite, nach hundert Jahren der Mustang bei unS so zahlreich sein könne,- wie nur je, da er heutesogut.wie'gar.nicht mehr von der Menschheit gesucht sei auch nicht des Fleisches wegen, gegen das hierzulande nun einmal ein unausrottbares Vorurtheil herrscht und eine sehr bedeutende Vermehrungsfähigkeit besitze. In diesen Beziehungen ist er ohne Zweifel günstiger gestellt, als der Büffel; doch würde, eine.' neue und zu starke Vermehrung, wegen Schädigung der Viehzucht durch zu bedeutende NahrungS - Entziehung, wohl einen Vernichtungskrieg zur Folae . haben, obgleich man bis jetzt im Westen noch vielfach eine gewisse Gefühls - Abneigung geqen daS Tödten irgendwelcher Pferde, selbst völlig wilder, antrifft. Ochmüsek?st aniNkoOrands. Wer Schneid- yenug hat, Abmteuer liebt und nicht auf hohes Gehalt sieht, der mag vielleicht fein Ideal finden, ' wenn - er - sich ' als f genannter ?xlußwächter am Rio Grande verdingt, ei es auf der texanischen oder auf der mezieanischen Seite. Ein interessanteö und ereignißreicheS Leben wenigstenS ist ihm dann gewiß, ein gemüthliches freilich durchaus' nicht und ein gewtnnreicheS erst recht nicht, vorausgesetzt, daß er treu und. ehrlich bleiben will. Diese Leute haben die Pflicht, an einem verrätherischen Strom entlang auf eine? Strecke von etn?a tausend, englischen Meilen den Schmuaael iu;
verymvern. Sie kriegen dafür 5U Thälerchen den Monat auf der amerikanischen Seite wenigstens und haben sich selber beritten zu machen; von einer Aufregung werden sie in die andere aeiaat. und sie können unaefähr
auf eine Stunde völlig ungestörten Schlafes in jeder Woche rechnen! Außerdem haben sie die schönste Aussicht, eine Kugel zwischen die Ripp:n zu bekommen, ehe ihre Dienstzeit abgelaufen ist; natürlich ist nicht gesagt, daß sie deswegen gleich in's GraS zu beißen brauchen, aber sie müssen sich immerhin auf diese Eventualität jederzeit efaßt machen. So lange sie am Leen find, haben sie das Veranüaen. sich elfter beköstigen zu dürfen und auch ür ihre etwaigen Doctorsrechnungen elber aufzukommen. Indeß haben sie auch za nicht au vergessen! vel Alledem die Genugthuung, ihrem Lande zu dienen; diese Gcnuathuung ist freilich durch das melancholische Bewußtsein gemindert, daß sie den Schmuggel kaum mehr verhindern konnen. als sie tm Stande sind, zu fließen! Aber ihr Loos soll beileibe nicht zu schwarz gemalt werden. Wird doch Gesundheit von Vielen für das höchste irdlsche Gut gehalten, und gesund ist dieses Leben in der freien Luft und bei einem balsamischen Klima aewiß,wenn nichts ganz Unerwartetes das frischfröhliche Wohlbefinden stört. Und so ein berittener Flußwäckter ist bei den Uferbewohnern ein großes Thier und vor Allem bei der Mädchenwelt sehr beliebt. Mindestens ein hübscheö mezicanisches Mädchen schwärmt gewlß für jeden derselben! Ist er doch im Allgemeinen ein sehr malerisch aufgeputzter Bursche.obwohl es mindestens zweifelhaft ist, ob er hierdurch dienstlich nützlicher wird. Ist er nicht besonders gewissenhaft, so fehlt es ihm nie an Gelegenheit zu Nebenverdienstchen, er braucht dann blos nicht da zu sein, wo Waaren gerade über die Grenze gebracht werden. Gar manche Flußwächter mit weitem Gewissen sind sogar wohlhabend geworden; namentlich aUt dies von solchen auf der mericarnschen Seite. Auf dem amerikanischen Hornvieh ruht z. B. ein hoher mexicanischer Zoll, auch so ein VergeltungS - Zoll". Die mericanische Bevölkerung liebt aber daZ Rindfleisch leidenschaftlich, und sie kriegt keineswegs zu viel davon (außer etwa von Standpunkt des Vegetarianers aus). Wenn nun der texanische Viehzüchter die richtige Art Wächter auf der anderen Seite finden kann, so macht er sich dies weidlich zunutze, indem er vielleicht tausend Stück Vieh ohne Aufsehen hinüberbringt, und alle Betheiligten stehen sich gut dabei, mit Ausnahme der mexicanischen Regierung. Gelegentlich geht es auch d:m Onkel Sam nicht besser: so wenig wie es demselben jemals gelungen ist, das Einschmuggeln von Eylnesen über die kanadische Grenze zu verhindern ebenso wenig Glück hat er an der mezi canischen Grenze. Denn in beiden Fällen wären noch keine zehntausend Mann binreichend. die Grenze in ihre: ganzen Länge wirksam zu Überwachen, auch wenn alle die Wachter kreuzeyrllch waren Liebe und Schmuggel machen aar sehr erfinderisch! Wie hoch sich der Schmuggel von Mexico nach Texas und New Mexico herein alljayr lick beläuft, läßt sich nicht einmal ab sckäken: aber er muh eine enorme Geldsumme repräsentiren, die sicherlich unter dem neuen Rollaesen noch steigen wird, einer Art Naturgesetz gemäß. das nichts mit der Politik zu schassen hat. Zu den allerlebhaftesten Arten deS Sckmuaaels gehört natürlich der Spirituosenschmuggel aller Sorten. Bekanntlich werden in Mexico sehr verführerische oder sich jedenfalls durch ihre Billigkeit ungemein empfehlende Getränke vroducirt. und es wäre tm Wunder, wenn dieselben nicht auch auf der amerikanischen Seite Abnehmer genug fanden. Mexikaner oder Mextcanerrnnen wendm bei diesem Schmug ael Kniffe an. welche oft verblüffend einfach sind. Kam da kürzlich z. V. Eine mit emem steinernen Drelgallo nen-Krug. in welchem oben ein Mais kolben-Stöpsel steckte, über die inter nationale Brücke nach Eagle Paß, Tex. Was ist drm?" wurde sie vom Zollbeamten gefragt. Melasse war die Antwort. Der Beamte nahm den Stöpsel ab. fuhr mit dem Finger in den Krug und in seinen Mund, und richtig! eö stimmte. Die Mexikanerin konnte weitergehen. Indeß erweckte es Verdacht.daß dann eine förmliche Processson solcher Krüae kam. Bei genauerer Untersuchung entdeckte man, daß sämmtliche rüge bis zum Hals mit Mascal gefüllt waren, denn ein fest abschließender Stöpsel einaetrieben. über diesen Melasse geschüttet, und endlich der Maiskolben - Stöpsel ausgesetzt war! Ab und zu entdecken die Flußgardk sten große, reich ausgestatteteSchmugg-ler-Höhlen, und wie viele mögen unentdeckt bleiben? Cigaretten im NeliglonScult. Gerade in gegenwärtiger Zeit, da in so vielen Staaten und Städten unseres großen Landes die bösen Cigaretten oder Sargnägel, oder wie man sie sonst tituliren mag. so gewaltig derpönt und verfehmt werden, ist eS von Interesse, den Blick auf ein anderes Bild zu werfen, das in einem merkwürdigen Contrast zu dem ersteren steht, freilich weit genug aus dem Wege liegt, um nur Wenigen aufzufallen. Daß die gerichtete Cigarette auch Orte unter Gottes Sonne hat. wo sie sogar heilig gehalten wird, und ihr Rauchen zu den Religionsgebräuchen gehört, dürfte noch Vielen überraschend fein! Während fast überall anderwärtö vom Kanzel. Katheder und Schreibebock her zum Kampf gegen das Cigaretten-Uebel- gerufen wird, folgt der friedfertige Navajo in feiner sonnigen südlichen Seimatb. in welcher bereits daS Thermometer sich zwischen dem 80.' und dem 100. Grad im Schatten herumkugelt, getreulich dem Brauch seiner biederen Vorfahren und macht die Ciaarette zu einem .der.Hauptfac-
roren bei feinen rNigiösin Ilebungen öffentlichen sowohl wie privaten. Die Cigarette ist bei ihnen eine altehrwürdige Einrichtung; natürlich hat er einen ganz anderen Namen für sie: er nennt sie Kithawn. Wenn dieser Name schon weiter in die 'Oesfentttchkeit gedrungen wäre, so hätte ohne Zweifel längst ein findiger Cigarettenfabrikant ihn für schnöde Geschäfts, zwecke annectirt. Der Tabak war bekanntlich von jeher. wenigstens soweit Geschichte und mündliche Ueberlieferungen gehen einschließlich der religiösen Mythologie als Pslanze der Rothhäute heilig. worauf schon seine Anwendung bei der Friedenspfeife deutet. Daß aber auch Cigaretten in engster Ver dindung mit indianischem Religions cultus vorkommen, mag Unsereinem wunderlich genug erscheinen. Allerdir.gs sind es keine süßen Corporäle", alten Richter" und sonstiges vielgenannte civilisirte Rauchzeug, sondern ausschließlich selbstgemachtes Stam-mes-Fabricat. Einige nähere Mittheilungen über diese heiligen Novajo-Cigaretten oder Kithawns verdanken wir neuerdings dem Dr. Washington Matthews, welcher gleichzeitig Aesculapsjünger und Major in der Bundes-Armee ist und im letzten Bande der Denkwürdigkeiten unserer American Folk-Lore Society" diesen Gegenstand eine hübsche Studie widmet. Es ist aus derselben zu ersehen, daß nicht blos der Gebrauch, sondern auch die Herstellung dieser Ciqaretten bei den Novajos zur Religions-Uebung gehör! und ein Gegenstand recht verwickelten Ceremoniells ist. Zunächst sucht der Nabajo sorgsam seinen Tabak für diesen Zweck aus. Dann beschafft er einigen Blüthenstaub von Pflanzen, welcher doppelt geheiligt ist und stets von den Medictnmännern" des Stammes gesammelt und verwahrt wird. Ferner holt er sich, ebenfalls von den Medicinmän-nern-, etwas heilige Wolle. Darauf schneidet er sich Schilsrohr. welches zu sorgfältig abgemessenen gleichen Stückchen verkleinert wird. Nachdem er sich außerdem einen gewöhnlichen rauhen Stein, einen geweihten Korb und eine große Menge rother Farbe zugelegt hat, besitzt er alle Ingredienzien und zugleich Werkzeuge für die Herstellung der verehrten Kithawns. Zwei ßaU tungen Cigaretten werden erzeugt; eine für die mannlichen und eine für die weiblichen Gottheiten. Bei der weiblichen" Sorte wird hauptsächlich mehr Farbe gebraucht. Der Tabak wird gehörig mit dem Stein zermalmt und zerrieben, daniuf direct mit der rothen Farbe gefärbt und mit der heiligen Wolle vermischt. Diese interessante Mischung nach
der Behauptuna boshafter Menschen unterscheidet sie sich nicht wesentlich von der Mischung, welche bei der Fa brication mancher unserer, bei Jung Amerika beliebten Cigaretten vorkommt! wird m die Rohrchen ge stopft, und die Enden werden mit heiliaem Blüthen taud avqe cylo sen, wel cher fest genug einqedrllckt wird, daß die ??ülluna Nicht herausfallen kann Die Ciaarette ist zefct ungefähr fertig, und mit wonnigen Gefühlen denkt der Navaio daran, sie zu Ehren der mann lichen und weiblichen Gottheiten zu aualmen. Es ist indeß noch allerhand HocuSpocuS mit der Geschichte verbunden. So müssen die Rohrchen chon sofort nachdem sie geschnitten sind, in ganz regelmäßiger Ordnung von Osten nach Westen zu gelegt werden. Noch mehr Regeln sind zu beobachten, welche, je nachdem die Ciqaretten männlichen oder weiblichen Gottheiten geweiht frid, sich unterscheiden. Schließlich rcrden die Kithawns in bestimmter Ordnung in den heiligen Korb gelegt jiib zur geeigneten Stunde unter cere sr.onieNem Gepränge erst nach der An V'tiings-Stätte und dann nach einem Ort doch in den Gebirgen getragen, wo ?i: Gotll.eit sie versuchen und genehmigen soll. Welch' anerkennenswertheS Ziirtefühl, daß für Letzteres kein ab. z'eschlsscrer Raum bestimmt wird! M aiicher blinden Liebe st die Ebe zum Av2enart geworden I n d e m L a d e n v o n W. A. Atwood zu Lay Hill, Montgomery Couilty. Md.. wurde die elfjährige Jessie Connell, Tochter des aus der nahe gelegenen Vurr-Farm wohnenden Landbesitzers William Connelly. von dem siebenjährigen Sohne des Hrn. Atwood bei m Spielen erschossen. Die Kugel ging dem kleinen Madchen durch's Gehirn. - Dem wissenschaftlichen Vertreter der Ver. Staaten aus den Prlbylow - Inseln, Dr. Jordan, zu folge, will die Regierung, da keine zu friedenstellende Abmachung zumSchutz der Pelzrobben gegen Raubjagd mit der britischen Regierung zu Stande gekommen ist, nunmehr mit Brandmarkung der weiblichen Thiere, so daß deren ffell sur den Pelzyandel verdor ben wird, beginnen. Daß diese Maß nähme etwas helfen wird, ist kaum an zunehmen, denn der Wolf frißt auch l ! r 1 oas aeutmivie icii.it. A Beautiful Cornplexion. If you arc susscring frorn poverty of blood, blood disorders, scrosula, boils, carbunclcs, cruptions, pirnplcs, and bavo a bad cornplexion, Dr. Jolin W. BulTs Tills arc tlio best constitutional rernedy that can bc ernployed. Thcy arc a persect purificr and enricher of tho blood; a tonic of suprerno qualities. Thcy will forlisy tho System, rnaking it irnpcnetrablc to disease, and givo glow to tho checks and color to the cornplexion. Dr. Bull's Tills (CO in a box) cost but 25 cents; trial box, 10 cents, at all dealers, or by mail. A. C. Meyei & Co., Baltimore, Md. Some dealet may try to substituto some ordinary, cathartic pills; don't be deceiyed; ask for Dr. John W. Bull's Pills, tho only genuine, and take no other. baben bei? Zohn D. Gauld. 201 Jndiana Ave. 1. 23. vryan, J2!noi, & Jackson Court.
Zllcik! Faversack's Schreibevricf. Mein lieber Edtthor! Das BätschellerM?e is ahlrecht, do is nicks dabei, wenn mer nor mitaus die Bohrdinghaiser duhn könnt. O, jes, es Hot plenti gute, awwer die blühe wie die Feilcher im Verborgene und mer weih nit, wo mer se sinne kann. Sehn Se, Herr Edithor, ich stn en Mensch, wo arig iestg.zu sattisseie is. Wann ich mei diesentss Brecksest hen. plentie un gut sor Dinner un nit zu wenig un nit schlecht sor Sopper, wann ich e schönes Ruhm hen mit e gutes Bett un wann das Ruhm nit zu nah an de Schkei is. bikahs wann ich spät in die Nacht heim komme, dann hen ich sehr oft de Kopp voll von Vißneß wei, sell is all, was ich von mei Bohrdinghaus eäspcckte. Auch mit die Mielö, do sin ich nit so partikkeler. Ich esse einiges, außer auch Sauerkraut. Am Liebste of Kohrs. hen ich e gute dcitsche Hausmannskost, awwer e Stick Pei odder e Stick Kehk odder en Disch Eiskriem, gleich ich auch zu h2wwe. Mer muß hait zu Dag auch in's Esse jede Räschenallittee Gerechtigkeit widderfahre losse. In mei neies Bohrdinghaus hen ich eigentlich gar keen Grund gehabt zu komplehne, un dieselwe Zeit hen ich's doch nicht so recht gegliche. Wisse Se, mei LäNdlehdie, die Missus Krummbenzel un ihre Dochter, die stn for mein Tehst e wenig zu plessent zu mich. Wenn ich Viorgens aus mei Ruhm eraus komme, do stehe se schon ' alle vier in die Hahl. Se sin immer uffgefickst, als wann fe uff e Wedding gehe wollte. Wann ich nor an das Wort Wedding denke, dann fang ich fchon an zu tremble. Wie se mich sehe, dann gehts los: Schön? guk I,?rrg, Mister Häbersäck", so sagt' die ta. Hen Se gut geschlofe?" fragt die Jüngste, die Amanda. Hen Se ebbes Sießes getreimt?" fragt die zweite, die Eulalia, un Sie gucke awwer heit Widder splendid, Mister Meik". so sagt die Aeltschte. die Sähre. Jetzt möcht ich nor wisse, was das dene Weibsleit ihr Bißnev is, wie ich geschlose hen, was ich gedriemt hen un wie ich gucke. For die Sähre bin ich keinder angst.
Die Hot so ebbes an sich, was en Bat scheler nit gleiche kann. Se is in Alter, wo e Mädche. was gern heirathe möcht', de erschte beste Mann täckele duht. Well, ich hen mein Meind uffgemacht, daß ich nit der erschte beste- sel wollt. Emol, do sin ich in de Vahrler komme, do Hot se ans Veiäne gesosse un Hot Weber's letzte Gedanke aus die Jungfrau von NubOrliens gespielt. Se Hot immer in die höchste Oktahfe erumgefuhrwerkt, daß tch eene Geenshaut nach die annere kriegt hen un manchmal auch zwei uff emol. Wie se grad so wie krehsig uff die Kies erumaedrommelt Hot, do hen ich mich ganz still aus das Ruhm erausschnieke gewollt, awwer se Hot mich enobtist un so schnell wie der Blitz ot.se mit Spiele gestappt, is in die oh getschumpt un bot newia mich ae stanne. Wei. Mister Meik.- bot se gesagt un is mich dabei so nah komme, 1jc r r . ' i t au iaf xaa) zwei toicpps reiuyr un. Se Hot nämlich for Dinner Onnjiens gehatt. Wei. Mister Meik. Sie hen mich ja ordentlich geschkehrd. Ich hen schuhe gedenkt, ich war alleins in das Ruhm. Könne Sie auch Peiäne spiele. Mister Meik?- Mehbie", hen tcy gesagt, tch Yens noch nit getreit.' Ich möcht nor wisse, was die for Biß neß Hot. mich Meik zu rufe. Ack vro bire Sie's doch emal," sogt se un Hot mich angeguckt, als wann se mich mit Haut un Hoor ufffresse wollt, ich helfe JYne un zeige hne. wie Se die mngersch halte misse.- Ich hen awwer risjuhst. Do sagt se: O. Mister Meik, warum rufe Se mich nit Sähre?" Do sagt ich: Bikahs ich hen zu, viel Bildung; wann Sie e Kidd wäre, dann deht ich mcks drum gewwe, awwer i , cr.r ä . ane Person oei iyrn ronmame zu rufe, sell is nit diesent." Do Hot se e eys gemacht, als wann se en sechs zöllige Brickstein verschluckt hat. Well, sagt se dann, Sie sin auch noch zu strehnsch in unser Haus, bei un bei wird sich daS noch mache." Ich denke t.. : jc ri ; . 7"V . . , vc lw SC!"SW un iey! vcci ten gleiche mei Breckfest zu hen.- Se bot keinder disepeundet gefiehlt, awwer se Yot retteweg zu mei Breckfest getend. Mei Breckfest hen ich immer ekstra i tt . . 1 iriegl. oenvs, do Yen ich immer an Bißneß fortgemißt un do hen ich 'corgens nit so sruy auö daS Bett ge konnt, wie die annere Bohdersch. Bei daS Dinner un das Sopper do war immer die ganze Gäng beisamme. Ich hen immer die beste Sticker Miet un das größte Stick Pei von die Sähre kriegt un ich den bald de Ricknam? Starbohrder- kriegt. Die Sähre Hot immer newia mich aesosse un bot Onn iiens gesse. daß mich's aanz iwwel is worde. Uff en schöne Öwend hen ich mit die Missus Krummbenzel alleinS uff die ffrontpohrtfch aefosse. Mer den von das Mtter aesproche un dann sagt die Ländläbdie sie deht gleiche, mich immer in ihr Haus zu behalte. Das dipend aanz wie Sie mich triete hen ich gesagt. Do war se e Minnitt oder Zwi aanz still un uff eemol saat se: .Seh. Mister .sbersäck. wie aleicbe Se eiaentlich die Säbre?" Miedium hen ich gesagt, ich aleiche nit, daß se mich bei da? lksse immer uff mei Kobrns steppe d',bt. ?fch sin schubr. se dubt's nl'r eksidenilie un kann's nit Mft. bikalS ick ben so aria aroke stien. awwer' dieselwe 5eit aleich ich's nit." Denke Se nit. daß se e aria autguckigeS Mädche is?" sagt se dann. .Is se?" hen ich gesagt, sell hen ich noch gar nit genohtist. Wisse Se, ich sin arig fahrseitet un do kann ich se nit so gut sehe, bikahs se is immer zu nah bei mich. Es wär viel besser, wann se mich nit zu nah käm." Is das so?" Hot die Krummbenzelin gesagt un am nächste Dag, do iö mich die Sähre im mer zehn Stepps vom Leib gebliwwe. Sell Hot mich gesuht un ich hen mei Bohrdinghaus von die Minnitt an viel besser gliche. Wie ich spat Owends heim sin komme, do Hot awwer noch e Surpreis, for mich aewart. Ich hen mei Mätschbacks erausebolt un hen
dle ämp angezünd un do sehn ich uss eemol uff den Disch en Brief liege. Ich mach das Enwellopp uff un, was wer'n Se denke, der Brief war von die Sähre! Se Hot geschriwwe: Mein deierer Meik! Seit ich dich gesehn hen, is mei Hc-rzche voll von Liebe zu Sie. Jesser, wer kann vor sei Natuhr, ich gleiche Jhne mehr wie alle annern Schentelmänner un deht for dich in's Feier gehn. Ich hen genohtist. daß Sie auch e Auge uff mich hen, awwer Sie stn zu schei, for mich 's zu sage. Mir zwei misse e Koppel werde un so schnell wie möglich, sonst duht mci Herzche boste. Wisse Se waS, ich un du mir misse schkippe un dann losse mir uns siekret verheirathe. Morge Nacht um halb nach zehn, kloppe Se an mei Dohr. dann stn ich rettig. Mit dausend Kisses Jhne Ihr Sähre." Well, well hen ich gedenkt, sell biet awwer einiges! Hen Se die Ordegraffie genohtist, Mister Edithor? Wei. do deht -ich mich awwer schehme, wann ich so schlecht schreiwe deht. Well, die wolle mer awwer emol fikse, hen ich gedenkt, stn reiteweg Widder fort gange un sin in de Saluhn, wo ich korz zerick war. Do Hot noch der Fellu gesosse,, wo ich for geguckt hen. Es war en Kunne, wo schon emol in die Pen war un wo for en Deim willig war einiges zu dhun. Den hen ich finf Dahler gewwe, wann er den Schapp for mich duhn wollt. Er Hot jes gesagt un wie ich noch alles mit ihn verabredt hen, do sin ich Widder heim. De annere Dag Hot mich die Sähre so freindlich angeguckt, un ich hen ihr de Wink gewwe, als e Sein, daß alles ahlrecht wär. Ich hen se de ganze Dag nit mehr gesehn, bikahs se Hot sich in ihr Ruhm eingelackt un Hot Zhrn Stoff gepackt. Am Owend hen ich mich schon bei Zeit in mei Ruhm gemacht, so daß mich Niemand gesehn Hot. Ich hen hinner die Dohr gestanne un hen immer die Sähre ihr Ruhm gewatscht. Uff emol is die Hausdiehr uffgange, mein Feller kam inseit, eingewickelt in e große Kutt. Er Hot e
Kapp iwwer die Ohre gepullt gehatt un is strebt an die Sähre ihr Dohr gange. Er Hot drnmol genackt un dann is die Sähre erausgefloge. Sie is em um de Hals gefalle un Hot en gekisst. daß mich 's ganz schlecht geworde is. Dann sin se aus das Haus un ich hen mich in die Klapp gelegt. De annere Morgen is e Noht in die Sähre ihr Ruhm gefunne worde. wo gesagt Hot: Ma, sei nit mähd an mich, ich hen den Mann, wo ich so arig gleiche, geheirath un sin mit en dorchaebrennt." Sell Hot's gesettelt. Die Missus Krummbenzel war froh, daß se eens von ihre Gorls los war un ich hen von die Minnitt daS Bohrdinghaus arig gut gegliche. Ich wunner nor, wann die Sähre Widder zerick kommt, ich denke. dann besser muhs ich. Jhne Jhrn schmarter MeikHabersack. i Der englische Fo! schungsreisende I. Theodore Bent, des sen Untersuchungen üb die Ruinen von Bimbawe in Maschonaland und Über Ruinenstädte Abessiniens in den lekten Jahren diel Interesse erreaten ist in London gestorben. Ehe er 1891 Maschonaland bereiste und 1893 Abes iinien, hatte er in den achtziaer abrcn Griechenland und Kleinasten mehrfach durchkreuzt und danach em werthvolles TO...JC. wr.rr r. fr juuy uuet uiciiguaoemnsein verosseni licht. Zuletzt hatte er sein Forschungs gemet nach Sudarabien verleat. und hier bekam er das Malariafieber, von dem er sich nicht wieder erholte. Seine atttn begleitete ihn auf allen seinen Reisen. Bent war Mitglied des Ausschusses der Royal Geoarapbical So ciety, in deren Mittheilungen er seine ,'krts:t. inivniutv tlU jtUtllUlC. Durch einen s o n d e rba -ren Zufall ist ein lange gesuchter Verbreche? entdeckt worden. Im Kreiskrankenhause zu Lauban i. Schl. lag ein Bergmann Wiesner schon längere Zeit krank, der vorher in dem Braunkohlenbergwerke zu Lichtenau O.-L. gearbeitet hatte. Dieser Tage nun besuchte ein gewisser Schwarzer aus AltKemnitz im Riesengebirge einen ebenfalls im Krankenhause untergebrachten Freund, der mit dem Bergmanne ein Zimmer theilte. Fast sprachlos wurde Schwarzer, als er rn dem Zimmerge nossen seines Freundes seinen seit Iah ren verschwundenen Vater erkannte. Ohne ein Wort von seiner Entdeckung zu sagen, und ohne sich selbst zu erken nen zu geben, reiste der Sohn nach Alt - Kemnitz zurück und machte dem dortigen Amtsvorsteher Anzeige. Der alte Schwarzer ist nämlich ein seit Jahren wegen Brandstiftung steck brieflich verfolgter Mann, der es verstanden hat, sich unter dem Namen Wiesner so lange verborgen zu halten, wobei ihn seine Beschäftigung als Veramann besonders beaünstiate. Der bereits u. A. mit 15 Jahren Zucht Haus bestrafte Schwarzer mußte so fort, das Krankenhaus 'mit dem Gefängniß m Hirschber vertauschen. ft&X Ah&tm4l $r-A-A. MuzvrMjiUM 01 ant schriftlich garantirt, ode, oas otu zurückerstatttt. M'KÄfJSS:!" Ji""1' ftttfor 0tr 1 mlnm kMmili .1X1 ic.it.. j-- . ... "'rv yiiiuiuaB,Bii un per legn :ao tf ijtbnlt, Jini nte mehr auSqedrochr. ir tucirra N nrtfftrfi mm fer.i Lik.k. jf- ntiiiMii viii(nn Ulluttl SiÄ einim kommen will. dk1skn Hotkl. und &Men werden wir? im ffalle UriT ihn nirf iM1n N,. fc-.f j; i. ? ... ?-iB?,elxtot?nJt unsere Fähigkeit bezweifelt, eine rankhnt rtndhft ,n heilen, ,ürÄe die besten tfnt hlhT mir hnnHr.l,..k. 2c.i-a " i fAflffm vr-r"ina 5?s? .-.-ip VIVMRlf LJfll nCtfl Ml. A 4mm ftn .. V . 7 M to aTO 5.M7e5.' s. Ä&S8Ä 5"Ä WwvfrbTt&7Ä Hlte. jnmifär, NefnngewuneUe Fälle werden in piMra,.6 ' um died?effevn SLL? SÄ wirwerd,eldem?tder mrt. s twljrmz9 lVin la ur nne rief TiS. i&F&?ämtne2. "ö Eeelenyualen er. l?en. Lmd die Symptome uschläae tn? estckte Mk.Hal,, tkeniWeSS u? ÄlSSÄfi infrrr.i CTliZi . Pv,e gevranat, gebe e 55? unden und Skschwürebring? dchreibt jofort, rrompte Lerlchwiegekint gara?. TK Mmedu Co..
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