Indiana Tribüne, Volume 20, Number 266, Indianapolis, Marion County, 13 June 1897 — Page 10
AXBR KURIEREN 10 2550
M.
QTKr.f4 ifbertflfaH dvnVerftopfnng , kurieren, ode? der ausdnii wird jttrütJ. lüOllU natdltttCn erstattet. Ca'careti sind ein ideale, Larlrm.ttel. Proben und DüchlklN Man adressi STERLING REMEDY CO., Chicago, Montreal, Cn oder New York. 244
Why not be Strong ? Blood, tissue, l.calth and strength are generated froin the food we eat; therefore, tlie ruaintcnance of a vigorous digestiou is quite essential to life. To strengthen and hclp digestion, uso Dr. JoLn 7. Uull's Pills, the best remedy for stociat-ii troul)le3 ever devised. Jklrs. C. J. DoLson, Ilansas, III., in ordering eorac Dr. DuU's Pills, mites : "The pcoplc in tliis section are daily aecomplishing good results with Dr. JohnW. Bull's Pills. An old lady told me the pills did her so much good, she could not be without them." Dr. John W. Bull's Pills (CO in abox) cost but 25 cents; trial box, 10 cents, at all dealers, or by mail. A. C. Meyer & Co., Baltimore, Md. Ask for the genuine Dr. JohnW. Bull's Pills. Zu haben bei : Ins. D. Gauld, 201 Jndiana Ave. I. W. Bryan, Illinois & Jackson lourf. Dr. C. N. Schaefer, Srzt und Ehin:rg, 0. 1202 Madison Ave., nahe Morris Str., 'frübere Hummer 420. Svrecdstunden: 8 9.S Ubr Moraeni. 2 -4 Uhr achmtttag, 79 Uhr Abend. Televbo 282. Dr. THEO. A. WAGNER V5o. 9 fftvtb Delaware Otr. chftnd : 0 10 Utr Br.: 5 4 Uir ach.: tag: Xis Hii Uhr ,r. Telephon 84. Dr. I. A. Suteliffe. deschSstigt fl auSicbliehlich mit wundäiztlichen ff allen und mit Gescbtecktö und Urinkrankhetten. No. 5 Ost Market Straße. Okftce'Stunden: 9 bis 10 Uhr Vorm. 3 bi 5 Nhr Nachm. Sonntag auSzenommen. Tele phon 41. Dr. I. Wühler, 120 Gst WcCnrty ir. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 bis 3 U?r Nachm.; 8 bis 9 Uhr AbendS. Telephon 1446. drechftunde : onnttalnux otmittaal. C. C. EVERTS, Deutscher Zahn - Arzt. Ao. 8i Nord Pennsylvania Str. a e wird auf Wunsch angewandt. - r 3 schwache, nervöse Personen, Irdlajl von GkwIÜtnidisskn. SchlapoNgstit oder chlechte Träumen. Eliederreiken, ticke und topfjchmerzen. ttararrt), rröthen. Zittern. bx Nopfkn.Aenaftlichkeit.Unkntschloffenheit.Trkbk x erschSpfenden Ruiftüssen. erfahren au ve . ?gendsund". wie einfach nd billig k cdlbtkrankkelten nd Folgen derJugendsünd, Srjin blich gedeitt nd die volle Gesundheit nd der srohfln Ufcrntlanfit werden könn. Ganj neatt Seilversahren. Jeder sein eigener r,. chickt 35 ent in Stamp und Ihr bekomm, da Buch verstkgklt und frei zugeschickt von der ..VriMt llnlk nd Dlspensary." 23 Ueft 11. Etr..e 9ox1. M. 9. 1 H erJugendfreund iö für 25 (itnu auch bet . S. Brandt. 5 So.. 78 Süd Pennsylvania Straße, Jndisnapolt, Ind., t habe. MWMZNNX w ftn k k runde werden GonarrdSa und usftuau tvn mm t-rganm drä tialiVHn tufatbobrn ohne llndkquemlichltlten. Prei (flNTf tt nrt fi.i N, Trunniffl V. O. or 2U81. kW 7)rk. Denkewalter Spring. Spencer, Jndiana. Vanatarium, neivp'sche Wasserheilanstalt, Mtlchkurort. Höhenlustkurort, inderhetlstätte nd Leidenden besten em. sohlen. Prospekte arati. Notiz ? . WZHrend-der Monate Inni, Juli, August und September werd n He Offm stunden der Indianapolis Gas Co. No. 68 Süd Pennsylvania Str., von 8 Morgens bis 5 Uhr Nachmittags sein, aulgenommen mg., 9., 10. .11. und 12. jeden Monat, , si von 8 Uh? Morgen bi O UhrNachmittag fein werten f Auf Zluordnuug deS Prästvente. Lost assortrnent of EUILDERS : ; : : : : HARDWARE Gardon.' ECooo andXloöl3. ifirsa M M lite Garden Iwplemcnts ofall Uirids. K 184 9c 192 OS Wasbington .OK. iiEiiiiAKN LiinDB, 197 eüb Nnidian Ctteu : x rj im u zttxJiL wiiiviwvv ff . fi?eff, Schenm und 4 aZt
i
A
Clemens Vöniiegüt
Csi rutSrumnue ruui uns wit:
BON-BONS
VERSTOPFUNG IM ALLEN APOTHEKEN ZZavc Sie Ehre! X , (Münchener Gerichtsscene). ;. Wegen zweier Uebertretungen der Ruhestörung hatte der Schlossermeister und Hausbesitzer Johann Z. zweiGeldstrafen von je fünf Mark im MandatsWege zugestellt erhalten, und dagegen Einspruch erhoben. Richter: Glauben Sie etwas zu profitiren, wenn wir die Sache verhandein? Sie kämen meines Erachtens billiger weg, wenn Sie die Mandatsstrafen annehmen würden;, es werden nuv die Kosten höher.Angeklagter: Z'wegern Profit hab i net appellirt, denn da Heromet, wenn Jemand arbeiten ssen thuet, zahlt er alleweil d'rauf oder wird g'fang'n g'setzt, aber so viel, moan i, kunnt mer außaschlagen daß mit a zwoä, drei hundert Pfennig abgeh'n mueß!" : Richter: Also Sie meinen, daß das Gericht zu einev milderen Auffassung kommen könnte, wenn Ihnen Gelegenheit gegeben wird, sich auszusprechen.' Gut, erzählen Sie den Vorfall." . Angekl.: Sehgen S', Herr Stadtrichte?, i bin durchaus koa Freund vom vielen Reden, nur so viel, als mer in's Haus braucht und daß d' Leut sehen, unseroaner is a anständigen Europäer. Zum Beispiel. Sie kemma in a Bräu haus, setzen sich an Eahner Stamm platzl, auf a mal kimmt a Fremder, der sieht a halbes Dutzend leere Stuhl und doch fangt er mit oaner ganzen Bergpredigt an: Erlauben S', is da frei?" Sie mache an Mucker, er nimmt Platz und sagt wieder: Ich erlaube mir! Gestatten Sie! mein Name i Müller!" Meier hoaß H" Danke vielmals. Herr Meier. Erlaube mir, auf Ihr Wohl zu trinken! . PrositZ" Sie sagen koa Wörtl mehrer, denn, das Nächste wär', daß Eahnern Taufschein außazieh'gn und a Lebensbeschreibung dazua, damit dev Schwefler ja Alles woaß. Beim andern Trunk kimmt Eahna a Tröpferl in'n unrechten Schlund. Sie sprudeln und pusten und huesten wie a Nilpferd. ,, Da rufts von allen Seiten: Zum Wohl! Helf Gott! Prost! Zur Genesung!" Jetz'n sollen S' Jedem danken. Da. kimmt der Nachbar wieder, weil er der Feinere sein will, mächt a Buckerl und sagt recht oanfaltig: Sie haben genossen?Na!" schrei' i wüthend.., g'huest hab' i nur." Entschuldigen Sie dann gütigst! Bitte! Jetzt nehmen S' a Priserl." Der Andere, spitzt schon d'-Fwan: Gestatten! Sie mir auch eine Prise?" Bitte mit Vergnügen!" Danke. recht vielmals!" Bitte, is' gern geschehg'n." Sie ham die damische Rederei dick und, ver. tiefen sich in Eahner. Zeitung. Dann kriegen S' a g'selchte Wurst. Kaum ziehgen S' d' Haut runter, da . geht's wieder an: Gut'n Appetit! Mahlzeit! Gut'n 5)unger!" Der Wirth kimmt eigens g'rennt und frägt: Schmeckt's Eahne?" . Auf. zwoa. Drucker, is die Wurscht aus der Welt g'schasft, die Kellnerin holt ihren leeren Teller und widmet, der Wurscht, nö' an Nachruf: Wünsch', daß wohlbekommt!" , Jetz'n kimmt Anderer, dn recht, grimmig schaugt, setzt sich am Brummer nieder, betrachtet Eahna und die ganze .Nachbarschaft von allen Seiten, dann macht er sich broat, tritt auf Eahnere, Stiefel a paarmal, blast Eahna von sein .Bier an Schaum auf : die frischg'stcirkte Brust. Sie wollen grad sagen: Lackl vergifteter!" da kommt Eabnä der aber vor und sagt:. Pardon! is net gern g'schehg'n!"macht aber a Miene, die eher ausschaugt. als izoänt er: is' Dir vielleicht net recht? nache? sagst es?" , Richter: Und . diese Dielen HofM-' keitsphrasen waren, wohl der-Anlaß, daß .Sie zu ungebührlich, lauten Aeußerungen gekommen sind?" Angekl.: Natürlich, Herr Stadirichter! Jetzt kimmt a Frau mit vler Bambsen. packt auf oan Griff alle leeren Stühl und schreit: Vater! Xaverl! da kimmtS Hera! i hab' für Jed's a Platzl! Franzl! da sitz hev zu dem Herrn, der ruckt schön a wengl." Der Herr Gemahl kimmt und hat - sein Stammhalter mit Anderthalb Jähren an der Hand. ' Er betrachtet die Gegend und sägt: No an Stuhl mllch't mer häb'n für's Lenerl! Servus meine Herren! Sie da dromet mit Ihrem Kopf, rucken S' ä bisserl zuawe, andere Leut san aa da und . zählen sechsazl?anz'g Pfenning für'S Bier I schaug, ob der Mensch mi moant. derweil putzt der Franzl seine Stiefel an meiner Hosen ab und schlegelt mit die FUeß! ö' Lenerl packt mei halbete Bretz'n und will , z'schnull'n anfanaa. Herrschaftselement!" saa i. woher kimmt denn so a G'sellscht?" Sah den Andern .schaugt'S mer an!" bemerkt die Frau, geh Lenerl schmeiß eahm sein altbacken Brock'n wieder hin, was moant denn der Awidrian eigentli? Geh'n.mer wo anders hm Lugi. zweg'ern Jroer geh'n i net inö Wirthshaus." Warnm net gar! Jetz'n san mer erst recht dader, der moant, wir that'n unö fercht'n so was gibt's net!" . Brav! denk i mir. da bist sauber einag'rumpelt! I pack mein Krug und setz' mi drei Tisch eM ter z'ruck. - Grueß Gott, meine Herrren!" Häb' die Ehre!" Säh, da tS b'setzt!" .'S is aber Neambt da!"
SeU kann Eahna gleich jetn; btr Herr kimmt in a Stund!" Derweil bin i scho' läng wieder furt!" Der Platz is b'setzt, sag' i. weil i koa fremde G'sellschaft mag!" Trotzdem setz i mich nieder. . Da rucken die faden Spieß z'samma, und daß mi' net aner Lber'n Stuhl nunter spuckt, das verdank i nur meine sechs Fueß Größ', mein Hacklstock und mein bearigey. G'schau." Richter: Und aus welchem Anlaß
kamen Sie nun zu der Ruhestörung? Angekl.: Jetz'n, die Frag is' doch nach dem, was i erzahlt hab, a bisserl überflüssig. Jetzt is der Wirth kemma und der hat mich anglmst wia Schwalbl. Der zieght seine Dos'n außa und laßt Jeden schnupfen, nur mich net. Oaner von der Soaf n sagt: Warum aibst denn dem Herrn da koa Pris?" Den kenn i ja net," ant wovtet dös Kameel und schiebt die Do scn wieder ein. I steh auf. laß a ganze halbe Bier steh'n und will ohne Grueß welter. Da sagt die ganze Gesellschaft: Ade Herr Nachbar! B'hüet Gott recht sakrisch! Bald wieder g'schasft! Wie dersehen macht Vergnügen!" Der Wirth draht sich um, macht a Buckerl und spricht: Hab' die Ehere!" Mir reißt die Geduld. Was ham S'? Die Ehre ham e i An (chmarrn ham S'! A Rentamt ham S'! Solchene Leut a'horen vernickelt und auf der Kohl'ninsel aüsg'stellt als warnendes Beispiel! No' a Wörtl wenn i hör' nächer gibt's Fransen."i. Also auf diese Art hab' i so a fünf Minuten weiter 'macht. Dann bin i furt. Vor der. Thür drauß'n steht aDeanstmadl bei an Brauburschen. I geb ihr a Rucken, daß i außa kann und sag dazua: Sie gestatten schon, ssraulem! O bitte, deswegen brauchen S' mich net gleich niederrennen! Entschuldigen S , iS recht gern geschehg'n!" Und gleich d rauf war i im avomen Handel mit dem Bräulackl. Da schreibt mich a Schandarn wegen der drinnern und draußern Ruhestörung glei' zwoamal auf. damit 's besser ausgibt." . , Nach dieser Darlegung wurde der Einspruch kostenfällig verworfen. Herr H. hörte die Sentenz kaum an, worauf er sich mit einem Habe die Ehre" schleunigst empfahl. Ein glücklicher Tag. Skizze au) dem Wiener Leben von B. Chka vacct. Ueber unsere , Gartenanlagen kommt letzt wieder Sonnenschein und Knospen und Blüthen. Das lockt sieAlle in's Freie, die Licht und Lust und Vogelgezwitscher so lang entbehrt .haben. Sie sitzen dann auf den Bänken und wundern sich immer vieder auf's Neue Über das aroße Wunder des Werdens und VerjüvgenS. Die Alten am meisteiu, Je öfter die das. gesehen haben, je mehr staunen sie. Und dann kommt es so lebensfroh und hoffnungsgrlln über sie, als ob sie auch soein Baum wären, der nach dem langen Winter genau so frisch und lebenskräftig feine jungen Triebe ansetzt, als vor vielen, vielen Tkabren. Dak das dock auck feci den Menschen sein könnte! Da kommt eme Alte aus die Bank zu. auf der ich mich niedergelassen habe. Unter der Haube gucken die weißen Freithofblümlein hervor; die gute Gesichtsfarbe und die frisch blickenden Augen, protestirten aber gegen dieses Symbol. .An ihrem Arm schritt eine jüngere Person, unsicher, mit sorgfäl tig tastenden Schritten. , So, Netti. da setzen wir unS.nie) der," .sagt die Alte zu ihrer.Begleiterin. Js's erlaubt?" fragt sie und nickt mir fveundlich ZU. Hörst das Vogerl," fahrt sie fort. Das is a Amsel. In ganzen Winter rühr'n sa sie .net und r i i , n n. e e eyl oelm eilten onnenslrayi pseisen ' und jubeln s'. daß ihnen 's Kröpferl ast zersprinat. No ja, i singet a, wann i's so schön kunnt'. Ma glaubt a eh net, daß ma so a Fruahzahr derebt. wenn ma in ganzenHerbst und Winter in seine vier Wänd' eing'schlos. senis." Ich fragte sie nach ihrem Alter. ' Zu Georqi werd'n's halt fünfasiebZig Jahr'." sagte sie. Ma haltet's net für möglich, wann ma an die Andern net an' Mapstab hattyvie ma no als Kinder, 'kennt hat. Schau. Netterl. jetzt kommt schon bald der 'Holler außi.. Die Leut' hab'n 's a bisserl guat. die am Land san kund zuschau'n -' ' w p rrp v, jta t,r::t;i tUIlilCU.IUlC üu UU ivuuyi (iiiu uiuut und gedeiht. Ja das wär von jeher mei' Sehnsucht, am Land draußt z'wohnen und an Salat und Udurken anbau'n und Hend'ln umlaufen lassen und a Schweindl füattern so Leut' müassen Za gläüb'n, sie hab'n in Himmel auf der Welt." Meine liebe Frau," sagte ich. das sieht äuanur.vön Weitem so aus. Das Landleben hat auch seine Mühsal und seine Plag'." . No ja, kann ja sein," erwiderte sie, i will mit mein' Herrgott net wartelnaß er mi in der Stadt hat auf-' wachsen lassen. Aber wie mei Alter no g'lebt hat unser Herrgott, tröst ihn da is a Summer nach'n andern vergangen, ohne daß.m'r nur. vor d' Lina.außikummen san, und wann 's Laub von die Äama gfall'n 'iS. da hat mei Alter immer g'sagt: :Lass' geh'n. Alke. . . . Wann m'r leben und . g'sund san,igengan m'v's - nächste ' Jahkam Maria Brünner Kirtag.". . Vierzig. Jahr.hab'n m'r.g'lebet.Md.san g'sund g'wesen.und die Kinder, san '. derweil grM word'n. und der, Maria Brunner Kirkag is derweil selber g'storb'n -7. aber mir .sän net a'.anzigsmal ins Grüne nauö'kom'men. . Mir - hab'n nämli. a HauSmastevpell'.' g'habt, mei Mann war a g'lernter Maurer und damals hat rna's no streng g'numma mit sein' Dienst. Unter der Wochen, hat der Mann . ka-Zeit g'ha5t und an an'. Sunntag.oder an', heiligen Tag san Alle ausg'floq'n und der Hausma. ste? rät's .Haus .ruiaten. mijässen.- Kön--n'en S' Jhnä' denken, lieber" Her;
vierz'g Jahr' in aner sinsiertt 'Wohnung, halb. unter der Erd' m'a an' Fenster, so groß wie a achthalbe Label wo net amal a Resedastockl beim Fenster gedeiht da g'hört schon a G'sund dazua. wann ma da alt werd'n soll. Neun Kinder hab' i g'habt zwa hab' i d' Höh' 'bracht die Netterl hat freili ihr'n Leck schon mit auf V Welt 'bracht. Sie hat' an' crngebor-
j nen grauen Staar a Bisjerl an' ' Scbein bat s' " ' . . . Und die Farb'n kann l a manch-
nial unterscheiden," bemerkte dieBlinde und hat an' Kaffee b'stellt und an' Gu--mit dem heiteren Lächeln und der gelhupf und die Leut' hab'n nuv so 'rrttinicklosen Ruve nur dem Äntlkk. me rt'sif. Ts,. mtt...t m.n't
rr'7 tY'x7 r if " k. 4 1 1 MI Jl. 1 AS4M1a.A uiigiuuiiucii u yciiiuic. . No. weg'n dem san m'r do net ver. dorb'n. gelt na. Netterl. fuhr die Alte fort, obwohl's uns hart gnua an'kommm is, wie ver nater g storv n ts. Allan hätten m'r uns schon durchbracht, aber mein Sohn, unser Jean, war halt damals erst vierzehn Jahr lt. D' Leut' hab'n m'r freili alle g'rathen. i soll 'hn in d' Lehr' geb'n freili was denn, wann a Kind so an' ßnh( txni V ts.1l oft lern m r vlö zum sruy'n 'corgen m . m m m veisamm'g sessen. yao n uns ü'iana k W A4 Mtf I S Z X k St ich uciauyu uuu i;uu a uiciui. ;$cd ay verwunoer: zu oem vlinven X. M L 1 9 A Mädchen hinüber, deren erloschene Augensierue unruyig yin- uno yersaioen. . t r c. or.t tt (wi , , , wayreno sie oie eoe iyrer cuner mil emers stillen kacheln bestätigte. . m. . - Ah ja,. die kann schon a arbeiten." fuhr die Alte fort, als sie meine zweifeinde Miene sah, Sie strickt für die Leut' Strumpf'., a Maschen, wie die andere; die Frau'n woll'n qar kane andern Strümpf', als die von der Net itru tote yal vas Ällcs m ilN. Nur t 1 f j-r-a aa. 1 urnu im u ifiuicii uuia fau n is. mviz , iyr y au Denn oas lischt ' HifH Whf rn lYfcn M rT A m cit 1 t W v chonstknNansteln zwa glatt zwa verkehrt und 's Naht! und die Fersen, als tA MI) a r y rt' VI II (TZ? smmrtY t t r f iT (t. f?i;P hMitX'n sn T-fffl sZ.' CVV,.-
yuuii jiwfi v" v vii oreinig Zrreuzer. 10 a (sluau Ma soll g'haßen arbeiten und Schmarunkers nia übcrmüathi werd'n, wann's A'm leiden und die Rächt' zu Hilf' nehmen, guat geht. Gelt, wie er liab war bis m'r. unsern Jean i übers Gröbste der JcÄn. so freundli und guat. bei-
ylnausoracyi qao n. vas ceiierl, wie na
' V 7,7 V-J"11; v gmaazt: suat Veme Leut' mußt auss' von der Netter! stricken." decken Was sann mn
(Sehr gerne " erwiderte ich und ließ mir ihre Adresse aeben. Ja. das war'n sirenae Zeiten, bis der Jean mit seine Studien serti wav. Mir hab'n die aanze Zeit fast nur von unsern Gschlader g'lebt. Und in Win, ter. wann ka Spahnl Holz z' Haus war und die Klebeln san uns aan, derspacht vor Kälten, da hab'n m'r uns in d' Händ' gehaucht, daß m'r hab'n weiter arbeiten kinna." Da haben Sie wohl große Opfer gebracht, liebe. Frau?" sagte ich. Opfer? .A belci! Ma thuat halt, I was ma kann. A Opfer wär's g'we- l scn. wann i ihn hätt'. in d' Lehr' aeb'n I müssen mit sein' Köpferl. Aber amal. da is a Tag kumma, den vergiß i mei I xLtma net und wann l no funfasiebz a Jahr alt' wir' gelt Nelterl. das war wohl der schönste Tag m unser'n aan-1 zen eoene i r y ru I Ueber das Antlitz der Blinden brei-1 tete sich der Abalanz eines aroßen. nachempfindenden Glückes aus.. Das hatten S' sm'n müassen. wie er einag'stürzt is. 's Dekret in der Hand mein Gott und Herr, wann ma sä lana' drauf wart'! .ent. g'schwind' anziag'n." hat er g'sagt d' Sunn' scheint wavm. es arünt und blüabt Alles und i hah mt unrixers geld in Sack i rnuaß außi ins Freie in die Gottesnatur und Oes müaßts a mit " Annaa'n. a me n Gott, mir bab'n ia nir xum Anziaa'n wissen S'. das war immer unser' srärnnrf,? I Seiten. Wo hätt'n m'r denn no auf , , , ....... a-G'luft schau'n können? Er is aber fortg'rennt und, nach aner Weil' 1 J ' I kummt er wi5oer.br.ingt mir a Haub'n. der Netterl an' venser. kurzum, dnft m'r auLa'schaut nah'n als ra n .iiuZ- . '' . " rx"-' -u-..-, i herrnleut'. Beim Fenster hab'n uns d' 9ent' naa'schant KnK m? rm'lli n i .- - " , w g'schamt. Mit der Tramway san m'r I zum Damp schi s g'fahr'n. dann mit'n s, err'rr .'.V Ä?i ,L r i . I ampssaziss nacy unoors uno von oa mit der Zahnradbahn auf'n Kahlenbera. ?ie stieß .veraniiat ihre Tochter in die Seite und kicherte: Maßt no, wie das Dampfschiff 'pfiffen hat und nachdem die Räder, der Lärm und mir mitten in der Donau mir hab'n uns nur so z'samm'a'buscherlt: Kane hat der Ander'n verrathen woll'n. daß ihr do enterisch z'. Muath is denn mir san alle Zwa no auf. kan' Dampfschiff und auf kaner Eisenbahn a'fakr'n. Aber wie m'r ins Grüne außi'kummen san mitten 'durch die Weingärten und nachdem ins Krapfenwaldl mit den schön'. Buchenwald und wie m'r ausa'stiea'n san ab. dö Luft und dö Sunn' und das Grün " Und wie Sie 'n Kuckuck a'fraat iuu , ciganzie oic ilnoe nacugenießend den Bericht. Wie lang' leb' i denn no. und er hat g'rufen Kuckuck C .tt u ' " i. t?. rrnL. . ... I Kuckuck" vierziamal hinterein ander " Der Spikbua. der schlechte, hat mi für an' Narr'n g'halt'n." Und oben auf der Wiesen, die schonen. schönen Blumen fuhr die Blinde entzückt fort. Ich sah die Mutter erstaunt an. Hast D' es denn a'sea'n?" fragte diese. Ja, aber, Sie bab'n mir's ia a'saat Jedermann sagt so. Cascaret, Candy Cathartic, die wundervollfte medizinische Entdeckung oeö Zeitalters, angenehm und erfrischend im Geschmack, wirkt sanft und Iqer auf Rleren, Leber und Singeweide, daS . ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfweh, Lieber, anhaltende Verstopfung und Unverdaulichreit. .Kaufen und veesuchen Oic eme Schachtel von C.C.C r g ' . am & Im. CT eure; iv, .25 uno ov ,ems. erkaust und Heilung garantnt von allen
Upotheken.
und va hab' i mi zu die Blümerln ms Gras g'setzt. hab' mit ihna g'red't und hab' s' astreichelt so fein und zart war'n s'; i hab' m'r's kaum anz'rllhr'n 'traut."
Ja, das war halt ja a Tag! Der Kaiser kann's net besser hab'n. Ins Hotel auf d' Gartenterrass' hat er uns gar mitg'nomma, der Jean. Mir hab'n uns gar net einitraut mitten unter die noblichen Leut'; aber der Jean Hai I rr.iiu Tntt n'fnn c:, n cv ' nur da ber. Muatter " hai er rtw fl M l"V. MNw'l.tSktl LJ VLIllll I ö i" wuytujUY, lenerl, I . " lä ' ' i njas, t)CLY Die Netti schnalzte mit der unae. Ab wie s' zum Zahl'n kumma is. hab' i 'glaubt, mir sterb'n alle Glieder a . rcitzig Kreuzer hat a Stück! 'kosi und mir bab'n a 5ede zwa Stllck'n 'gesscn. Aber er hat ka Wurt g'sagt, der Jcan na da müaßt i lüag'n er hätt' sogav no an' einwickeln lassen, wann i mi net so g'wehrt hätt' aber i hab' mir 'denkt, i versündig mi c. r - sJ . K' ZartllM. ? Iislb' rnt nnr n?t r l " r v z'frag'n traut, was das All's kost' hat. linb er hat nie a Wurt davon a'saat. I 1 - . ' i erenlaea n. wann's warm wird und . . d e Voaerln sinaen. da denken m'r immer an den schön' Tag am Kahleni Vera. I ... Äe de sck enen st llvernni'i nk I " 1"""? schienen noch einmal das Glück des einen schönen Tages nachzuaenieken. Vlber Ihr Sohn, der etzt definiti ver Beamter ist. wird Sie seither, wohl osters in's Grüne geführt haben?" fragte ich. Die Alte schüttelte verlegen das i -- - irf m Haupt. Sie blickte 'eine Zeitlang sin nend vor sich hm. dann sagte sie: Ah na. das s etzt Alles anders I ' J . t...tJJ UllUCl, seit er verykiraty' is. Sie is die TochUx m m unb Q 0cIb Haus 'bracht. A Klavier haben s' a. , ... . I v k Hat glel zur Bedingung I ! . . . . . " . f O Win S'. sie schämt sich halt 'vor ihre' I ' ' ' Verwandten. Er hat net viel z' reden. I und an' Unfrieden möcht' x net um die Welt ins HauS trag'n. Na, na, da halt mi liaver still. Ganz hat er uns net vergessen, der Jean; manchmal schickt er m'r schon a paar Guld'n: no I und mit'n Armengeld und mit'n Zimmerherrn sein' Geld und mit der I Strllmp-fstrickerei bringen m'r uns schon durch. Um die Kinder is mir halt bang', daß i die net z' seg'n kriag. mein' Namenstag hat m'r s' unlängst die Köchin, die mi von früher ber kennt, ms Haus 'bracht. Au der Gro,zsz?a:ua gcngan s' alle Tag." Sie sagte das Alles ohne Aufregung und ohne Groll. Und gleich daraus sprachen sie wieder von dem schönen Tag aus dem Kahlcnberg. r? .. t" r irin giuaiiajcr ag zur ein xseven voll Opfer und Entbehruna! Und das tragen sie ohne Vorwurf und ohne Bitterkeit. v! e n o m m a g e. Haben Sie lück bei den Damen?" Ich sage hnen. so wie ich imReaen einer Dame !n,t meinem Schirm nahe, wirft sie lyren weg: Der Frauenarzt Mich lx'öjieip. immer so. und mein Mann lacht dazu!" Arzt: Ach. Sie haben '.v 0ie niooernen Pelzkragen gelehen! ouler ycatsi. Mann lär . v x .. . geriich): Ich mochte aus der Haut layren. Frau: Laß das nur so kurz vor dem Mittagessen ... nachher i n rtN. ; jt i . wun Nillzi wleoer ymem!" Unerhört. Die Frau Rech ttuilgölUlu iaur oem alle, zur ,?rau s it ..e en.re rs. . .. i . . . . . " lavlraty, glstig): Wie diese Person. die Frau Architekt dort. Einen täuschen kann! Denken Sie nur. der ihr lr k 4 II S I . . . C ? tf . uv"u T, yerriiches WrthNrtfhtf) fttl V fltS rM I M Zahngebiß sind beide echt! G u t m ü t b i a. Richter: Ist dies der Mann, den Sie am 5. August Morgens 9 Uhr mit 4000 Mark zur Bank schickten?- Kaufmann: a! (mit leisem Vorwurf zu dem Angeklagten) Sind Sie aber lange ausge.s?ps'pn W.lW" . unlere Anzeige vurgt vasur. zeigen, warum BelliS Näder die
" "
m
Warum also 100 zahlen. Präsident McKinley fährt unser Rad. Ebrenbafte Arbeit l Wegen seines WertbeS gekauft. Wenn Sie Ihr Geld für ein Biycle ausgeben, so wollen Sie daS Beste, Schönste. Schnellste, kurz den böchsten
Werth für Ihr Geld : DaS beißt
Prüfet fllles und bnufot dns Bests Z : : : :
WW W f4 i
I o
lW
Umzugs 100 Räder $85.00 Nad
PP MM
29.00 : : Kaim : : $29.00
f "w v-r Andere llfott $35 und $40 Rassa.
Unser Miethskontrakt läuft am 1. Juli aus und wir offeriren Ihnen die Chance Jhreö Lebens. Alles mit Diskonto verkauft, solange der Verkauf währt. Wer zuerst kommt mahlt zuerst" So gehen Sie hin und thun desgleichen. - 58 und 60 Nord Peuusylvanla Str.
j'C .: 'W-M
Frenzel
91. 1 West Washington Strabc, i.v??d.':nt8 kitttionsISarik.) ?in europäisches Departement. Wechsel. Creditbriefe und Vnstanw.
sungen aus alle Städte Europas. Schiffsscheine nach und von Euroda. An-
und Verkauf ausländischen Geldes. 4 ajjj
Agenten verlangt
für eine neue Karte von
Deutschland "1.
48 Soll x 36 Loll. 1 1 schöne ntbet.Auf schwerem Papir mit Stöcken znm Aufrollen
VW Schicke 81.00 für Muster
Hfcsnnul !e?iTaIIIy ataatl Co., CHICAGO, XLX,
M3 JLBLÄ Sehen Sie es im HIS" ad 99 so ist es so. Jedes Berlprecyen wird gehalten. Wir sZckeriien und beiien sind. ein BelliS.
97
Das Beste ist Bellis
Gycie Go.lSii
is
Office und Laden: . : : No. 35 : : Süd Pcnnsylvaniastr. Schottifch Me Gebäude.
- Verkanf !
r ' 4 '96 Modell wird verkauft zu roilierc. ÄÄKÄÄZG Ver. Staaten. und Bedingungen. J J 3 E 8 bitten um Ihren Besuch um Ihnen zu ?
Rodel 2
msz
