Indiana Tribüne, Volume 20, Number 261, Indianapolis, Marion County, 8 June 1897 — Page 1

o 7 ss fs AA . w O kS A 0 l5 m r s i i 111 Ky y w vv w vy iy w V i iv Office : No. 18 Gut) Alabama Straße. Telephon 1171. Jahrgang 30 Indianapolis, Indiana, Dienstag, öen 6. Juni 189?. 61

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Editorielles. Der nächste Weltpoft-Congreß findet in 1903 in Rom statt. -- Depeschen zufolge, welche der spanische Gesandte in Washington erhielt, scheint Weyler im Amte bleiben zu sollen. 3n Mexiko wurde die Leiche des Wunderdoktor" Franz Schlatter, det ehemaligen Schuhmachers, gefunden, er vor über einem Jahre im Westen und Südwesten durch feine Wunderkuren so großes Aufsehen machte. Man erkannte die Leiche an einer Bibel, welche daneben lag, und in welche er einen Namen geschrieben hatte. - Er st zweifelsohne freiwillig, oder in Folge zu vielen FastenS den Hungertod gestorben. Der Umstand zeigt, daß der Mann kein absichtlicher Betrüger, sondern ein Verrückter war, und daß eine Heilung auf Suggestion beruhten. Wahrscheinlich hat keine seiner Heilungen langer als einen oder mehrere Tage angedauert. SS wird gemeldet, daß unsere WähkungScommission, welche zur Zeit in Europa herumreist, um Propaganda für die Berufung einer Währung?convention zu machen, in PariS wegen Unkenntniß der Sprache auf große Schwierigkeiten stoße. Selbstverständlich wird eö ihnen in anderen Ländern ebenso gehen. 3n Amerika ist eö allezeit so Brauch gewesen, daß man Leute inS Ausland schickt, welche die Sprache der betreffenden Länder nicht kennen. Zn Amerika schickt man als Generalconsul nach Paris einen Gowdy, der von der französischen Sprache so viel versteht wie dr Esel vom Lautenschlagen und den man in Europa vielleicht als Sachverständigen zu einer Gemüse- oder Rindvieh-AuSftellung schicken würde. Wir treten doch nun wirklich mit dem Auslande genügend in Verbindung, um endlich die Wichtigkeit der Erlernung fremder Sprache zu be greifen. Wir bezweifeln, daß eS ein civilisirteS Land giebt, in welchem die Kenntniß fremder Sprachen weniger zu Haufe ist, als in Amerika. Wenn man endlich einmal auf die sehr vernünf tige 3dee käme, nur solche Leute in amtlicher Eigenschaft inS Ausland zu schicken, welche die Sprache deS betreffenden Landes kennen, würde Man auch bald dem Erlernen fremder Sprachen mehr Aufmerksamkeit schen ken. MIM Wir wollen hier nicht daS psycho logische Moment untersuchen, welches eine Bevölkerung in solche Wuth der setzt, daß sie ein TodeSopser verlangt, wenn ein gewisses Verbrechen von einem Neger an einer Weißen verübt worden ist. Jedenfalls tritt dieses Moment zuweilen mit größerer Ge walt auf als der Sinn für die öffentliche Ordnung. Zn Urbana, i einem sonst ruhigen und friedlichen Städtchen wurde ein Neger gelyncht. Dem ersten Versuche leisteten Sheriff und Miliz Widerstand und daS kostete einige Menschen leben. Nachher leisteten die Beamten keinen Widerstand mehr, denn ohne Gebrauch der Waffen war daS Lynchen nicht mehr zu verhindern, und einestheils wahrscheinlich auS Furcht, an

derntheilS vielleicht, weil sie dachten, eS sei besser, der Neger würde gehängt, alS daß noch einige Leute erschossen würden, gaben sie den bereits verurtheilten Verbrecher Preis.

Vom praktischen Standpunkte auS war dieser Gedanke ganz sicherlich vernünftig genug. Aber die Sache hat doch noch eine andere Seite. ES wird gemeldet, daß der Sheriff und der Kapitän der Miliz flüchten mußten, weil sie ihres Lebens in Urbana nicht mehr sicher waren. Und doch haben diese Leute nichts gethan als ihre Pflicht in Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung. Aber die ganze Stadt ist entrüstet über sie. Sie hätten nicht schießen sollen. Zwar war dieS daS einzige Mittel, daS angewandt werden konnte, gleichviel sie hätten die Sache gehen lassen sollen, wie sie eben ging. DaS heißt mit anderen Worten : Der Neger war zwar zur höchsten Strafe verurtheilt worden, welche daS Gesetz zuließ, aber diese Strafe genügte der Menge nicht und so setzte sie sich über Gesetz und Ordnung hinweg, nahm dzS Recht in ihre eigene Hand und knüpfte den Verbrecher kurzweg auf, und die Behörden hätten sich um diese außergesetzliche und außerordentliche Justiz weiter nicht kümmern sollen. Daß sie eö dennoch thaten, darüber Entrüstung. Wir haben eö schon erlebt, daß Solbaten und Milizen aus Arbeiter schossen, welche gegen den Hunger kämpften. Wir haben bei solchen Gelegenheiten nicht gehört, daß unter der Bürgerschast deshalb große Entrüstung entstand, daß ein Beamter zu flüchten gezwungen war, weil er seine Schuldigseit gethan hatte. Die öffentliche Ordnung muß unter allen Umständen aufrecht erhalten, Gewalt kann nicht geduldet werden", daö war eö, vaö gepredigt wurde. Da hieß eö : Wenn euch daö Gesetz nicht gefällt, ändert eö, dazu habt ihr ja daö Stimmrecht. Die Gesetze aber müssen ausgeführt werden wie sie find." Keiner der Bürger von Urbana sagte sich und den anderen Lynchern : Daö Gesetz bestrast dieseö Verbrechen mit zwanzig Jahren Zuchthaus, wenn Ihr meint, eö müsse mit dem Tode bestraft werden, so ändert daö Gesetz", keiner von ihnen sprach so, sie knüpften den Neger einfach auf, und halten den Reamten, welche auf Seite deö Gesetzes standen, die Faust entgegen. Woraus hervorgeht, daß Jeder bloß für Aufrechterhaltung der Ordnung und der Gesetze schwärmt, welche ihm passen, und daß Jeder nur dann dafür schwärmt, wenn eS gerade ihm nützlich erscheint. , Arahllllllhrilhleli. Inland. Wetterbericht. Vielleicht Regenschauer heute Nacht; schönes Wetter morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 64 Grad, niedrigste 55 Grad. A u ö dem Co n g r e ß. Washington, 7. Juni. Der Senat gedenkt die geplante Steuer aus Bier und Tabak fallen zu lassen und will damit vom HauS gewisse Kovzeffionen erlangen. Heute Abend fand eine Sitzung der Republikaner deS Finanz. Ausschusses statt, wo auch hinfichtlich der Steuer auf Zucker ein Rückzug geplant wurde. Morgen früh um 10 Uhr soll ein KaakuS der Republikaner stattfinden, in welchem die Stellung gegen die verschiedenen zu besteuernden Artikel festgestellt werden soll. Wie eö soweit scheint, wird die Erhöhung der Steuer auf Thee und Bier gestrichen. Senator Quay ließ wissen, daß er einen dahin gehenden Antrag stellen werde. Im Senate wurde gestern der Holz Paragraph zur Abstimmung gebracht. Weißeö Tannenholz auf die Preisliste zu setzen mißlang dem Antragsteller Senator Best. Der Paragraph wurde angenommen wie vom Comite einberichtet. DaS Repräsentantenhaus thut noch immer nichts, und wird nichts thun ehe die Tarisbill erledigt ist. B i erbra u er in Sitzung. N e w I o r k, 7. Juni. Mehr alö 100 Delegaten von Lew Jork und den östlichen Staaten fahren heute Abend ! von hier nach Ouffalo ab, um der Con-

dention deö Brauer Vereinö beizuwoh

nen. Die Erhöhung der Biersteuer, welche die Republikaner in ihre Tarifbill ausgenommen haben, wird gründlich berathen und werden Schritte zur Verhütung der Annahme derselben ge than werden. Eine andere Frage, die Berathung finden wird, ist betreffs der sogenann ten Verfälschung deö Biereö,' oder bes ser gesagt, die Frage der Bestimmung, welche Materialien zur Fabrikation deö BiereS zugelassen werde sollten. Die Legiölaturen deö Staates New Jork, Connecticut, Wisconsin, Ohio, Illinois und Pennsylvania pasfirten im letzten Jahre Gesetze, welche den Gebrauch aller Surrogate für Malz bei der Fabrikation von Bier derbieten. Die Brauer behaupten) daß eS keine gesundheitsschädlichen Surrogate für Malz giebt und daß die Vehauptung, Welschkorn, welches sehr viel gebraucht wird, sei gesundheitögesährlich, lächerlich ist. Von Cu b a z u r ü ck g e k e h t. N e w I ork, 7. Juni. William I. Calhoun, der vom Präsidenten McKinley alS Spezialkommissär nach Cuba gesandt war, um dort die Umstände des Todeö deö im Gefängniß geftorbenen Amerikaners Dr. Ruiz zu untersuchen, ist mit seinem Sekretär George W. Flshback hierher zurückgekehrt und wird sich morgen nach Washington begeben. Calhoun ist der Ansicht, daß Dr. Ruiz ermordet wurde, aber der Beweis dafür ist schwer zu erbringen, weil die Zeugen sich fürchteten, die Wahrheit zu sagen. Betreffs der Zustände auf der Insel sagt er : . - Die Insel Cuba wird durch -einen rücksichtslosen, grausamen underbtt. terte Bürgerkrieg schnell verwüstet, so daß sie in kurzer Zeit für Niemanden mehr irgend einen Werth haben wird. Eö ist sehr schwierig, dort die genaue Situation zn erfahren. Eö wird eine strenge Zensur der Presse ausgeübt und Diejenigen, welche den Cubanern freundlich gesinnt sind, dürfen ihre Ansichten nicht auösprechen. Die Spanier sagen, die Insel sei praktisch pazisizirt, und die Cubaner behaupten. daß die Insurgenten noch nie zuvor in solch' ausgezeichneter Beschaffenheit wie jetzt waren. Ausland. Noch immer die TauschAffaire. Berlin, 7. Juni. Ganz Berlin befindet sich heute mit Sack und Pack und Kind und Kegel auf den Beinen. Die Bahnzüge nach dem Harz und Thüringen sind überfüllt abgegangen. Eine Völkerwanderung ergießt sich hinauö nach dem Grunewald. Ver ein paar Groschen übrig hat und wen daö Podagra nicht an den Lehnstuhl fesselt, eilt heute nauö in'ö Freie. Wohl wird die Feftfeier durch zeitweise Regengüsse unterbrochen, doch daö thut der allgemeinen Festfreude und feuchtfröhlichen Stimmung keinen Abbruch. Wohl der Vergnügteste ist der Cri-minal-Commissär von Tausch, welcher alö freier Mann daö Psingftseft feiert. Geschickt ist der Mann, daö müssen ihm seine Feinde lassen. Tausch hat geschickt geschwiegen," so erklärt heute daö Berliner Tageblatt." Und allem Anschein nach wird die Folge dieseö geschickten Schweigens, wenn daö offene Sprechen so Manchem unliebsame Enthüllungen gebracht hätte, sein, daß man Tausch ohne veitereö Aasassen lausen lassen wird. Und schließlich war eö ja auch nur der Sack, aus welchen geschlagen surde. Daö negative Resultat deö ProzesseS bedeutet weniger einen Triumph deö Commiffärö, alö eine Niederlage der Veranstalter der ganzen Affaire. In diesem Sinne schreiben die Ham bürge? Nachrichten" : Im Großen und Ganzen herrscht daö Empfinden vor. daß Tausch'S Freisprechung eine Nie derlage deö Staatssekretärs v. Mar schall in sich birgt." Mit auf der An klagebank hat daö gesammte Herrschende System der politischen Polizei gesessen. Da soll nun Wandelung geschaffen werden. Der Kaiser hat den dringenden Wunsch geäußert, daß eine besondere Commission ernannt werde, um Anregungen für eine Reform der politischen Polizei und deö Verkehrs zwischen den Ministern und der Presse zugeben.

Frhr. v. Marschall ist in Neuernö

heim eingetroffen. Er ist thatsächlich ein kranker Mann. Leber und Nieren find hochgradig affizirt. Ueberschwemmung in der Schweiz. Bern, 7. Juni. AuS verschiedenen Theilen der Schweiz werden starke Fluthen berichtet. Dieselben haben großen Schaden an der Ernte anae richtet. Die Eisenbahn bei Brienz ist mit Trummern, die der Fluß, welcher die zerstörende Hochfluth von 1896 verursachte, heranschwemmte, bedeckt. allerlei. Eine sehr e w i ch t i g e Persönlichkeit ist in Rockville, Md., auS diesem irdischen Jammerthal geschieden die 450 Pfund schwere Ne gerin Nancy Baker. Sie war in der ganzen Gegend wegen ihrer riesigen Körperfülle bekannt. Der Leichenbestatter Pumphrey mutzte einen Sarg auf Bestellung anfertigen lassen, da er nirgendwo einen fertigen Sarg für solche Dimensionen erhalten konnte. Ein Lastwagen brachte den Sarg mit der Leiche nach dem Friedhofe, denn eignen gewöhnlichen Leichenwagen zu beruhen, war zu riskant. Der Sarg mußte auf Rollen aus dem Hause gebracht werden, und zehn Bahrtuchträger erwiesen der Todten den letzten und schweren" Liebesdienst. Im Alter von 105 Jahren ist Frau Jessie Salinsky in ihrer Wohnung, No. 23 Suffolk Straße. New York, plötzlich gestorben. Die Verstorbene war in Russisch-Polen geboren und zweimal verheirathet. Ihr zweiter Mann starb im Alter von 75 Jahren vor über einem halben Jahrhundert, alö Max. sein Sohn, welche: gegenwärtig im 60. Lebensjahre steht, ein zehnjähriger Junge war. Vor 30 Jahren kam. die alte Frau und drei Töchtern der letzteren hierher. Die alte Frau erfreute sich stets der besten Gesundheit. Am Morgen 'ihres Todeftages stand die ali Frau so frisch und munter auf wie immer, zog sich an und öffnete ein Fenste ihres Zimmerö. Als sie dasselbe bald darauf wieder schloß, sank sie zu Boden und hauchte ihren Geist aus. DerApril-AuöweiöUber die neue Produktion ta den Oeldistrikten läßt ersehen, daß die warme Witterung zu neuen Bohrarbeiten in voraussichtlich ergiebigen Distrikten, besonders in West-Virgmien und In, diana, benutzt wird, unter Vernachlässigung älterer Distrikte, deren Bearbei jung bei den gegenwärtigen Oelpreisen weniger lohnend erscheint. Besonders in West-Virainien sollen die Ergeb Nisse sehr befriedigend sein. Jnsge sammt beläuft sich für April die ganze Produktion auf 12.913 Faß. die Zahl der neuen Quellen auf 743. Im März sind in Pennsylvanien, Ohio und Indiana circa 666 neue Quellen erbohrt und. 11.824 Faß neu produzirt worden, bei 153 trockenen Bohrlöchern; für Februar lauten die Zahlen 663 neue, 146 trockene Quellen und 13,101 Faß neue Vroduktion. . Di EaN Set ton Zeche ln Durham, England, wurde Plötzlich überschwemmt durch Wasser, das auS der verlassenen Cassop Zeche dranz. Im Bergwerk bekanden iq zu ver ji 13 Nachtarbeiter. Sobald der Hilfsaufsehe? Morley die Fluth bemerkte, gab er den in der Zeche Befindlichen ein Warnungszeichen. Zwei wurdm mit Hilfe eines langen SeilL gerettet, die übrigen elf aber ertranken. Die Academie der Wissenschaften zu Paris erhielt von (wem Herrn H. Wilde in Alderly Edge (Ehe. shire) dieSumme von 137.500 Francs zur Unterstützung naturwissenschaftlicher Forschungen. Auö dem Kapital soll jährlich ein Preis von 4000FrancS für eine wissenschaftliche Entdeckung oder sonstige Arbeit auf physicalischem oder chemischem Gebiete bewilligt werden. Die Zuerkennung deö Preises kann Gelehrten jeder Nation zu Theil werden, und sollen nach dem Wunsche de Stifters hauptsächlich die Arbeiten berücksichtigt werden, die directe Fortschritte der Wissenschaft bezeichnen. Selbst die grauenhaste Katastrophe in der Nue Jean Goujon gibt der Pariser Ctoonlquo scanda luse Stoff. Der' Leichnam der Grä' fin de Eh. wurde an dem Mieder, wel. cheö um Theil von den Flammen unversehrt geblieben war, erkannt. Bei Lösung de Mieders fiel nun ein von dem Feuer vollständig unbeschädigtes Lillet heraus, daö die Gräfin äugen. scheinlich kurz vor ihrer Fayrt zum Sazar erhalten hat. Der Inhalt deö OriefeS war Überaus eompromittirende, Natur für die Gräfin und trug die Unterschrist eines SavaUers, ver mu dem Grafen auf dal Innigste befreundet'war. SS hat zwischen dem Grafen und dem Berebrer der Gräfin ein Säbelduell stattgefunden, da mit einer ernsten Verwundung des zungen avalierö endete. Der Graf, bat sich noch vor den Trauerfeierlichkeiten auf ftirnn, vommerst beaeoen.

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