Indiana Tribüne, Volume 20, Number 260, Indianapolis, Marion County, 7 June 1897 — Page 1

i s xCs v f6 sVO k fiA KV s$ II 1111 I A I I I I I I yy iy vv w l iV x x ovx V Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis, Zndiano, ZNontag, sen 7. Juni 189?. Jahrgang 20. No. 0

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Inland. Wetterbericht. Kühleres, schönes Wetter heute Nacht schon Dienstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 77 Grad, niedrigste 58 Grad. Sensationeller Auftritt im Gericht. T o l e d o, O , 6. Juni. 3m County gerichte kam ti gestern zu einem auf regenden Austritt. Leslie (5. BarneS und fein Sohn waren wegen Meineidö prozessirt und schuldig befunden war den. Kaum war daS Verdict verlesen da rief der ältere BarneS, ein Mann von 65 Jahren, auö : DaS ist keine Gerechtigkeit." Dabei zog er ein Mes ser und machte einen verzweifelten Versuch, sich den HalS abzuschnetden. Nach langem und erbittertem Kampfe, wobei mehrere Leute verwundet wurden, überwältigte man den Rasenden und legte ihm Handschellen an. 3m nächsten Moment aber sprang der junge BarneS auf und stürzte nach dem ossenen genster, um sich hinauszustürzen. Man packte ihn aber noch rechtzeitig und hielt ihn fest, worauf er gleichfalls gefesselt wurde. - Bedarf der Bestätigung. New Jork. 6. 3uni. Eine Depesche von Panama meldet, daß Präfident D. 3ose MacReyna Barrioö sich als Diktator von Guatemala proklamirt hätte. Der Guatemaler GeneralConsul in New Aork hat keine dahingehende Nachricht erhalten. - Ausland. Der Tausch-Prozeß. Berlin,. 3uni. DaS Resultat deS Prozesses gegen von Tausch, welcher freigesprochen wurde, bedeutet eine Niederlage deS BaronS Marschall von Biederstem. Man glaubt allgemein, daß der zweimonatliche Urlaub, welchen Bieberstein erhalten hat, nur daö Vorspiel zu seiner Entlassung bildet. Kaiser Wilhelm ist sehr aufgebracht über die Enthüllungen bezüglich der Thätigkeit der Polizei und er fürchtet, daß die Sozialdemokraten davon in der Wahlcampagne Gebrauch machen werden. Sr. Majestät beschuldigt Bieberstein, diesen gigantischen Skandal heraufbeschworen zu haben. Am Dienstag kam eS zwischen dem Kaiser und dem Staatssekretär deS Aeußern zu einer stürmischen Szene. Die liberalen Zeitungen drücken die Ansicht auö, daß der Prozeß insofern gute Folgen haben werde, als er solche Auöschreitungen der Polizei, wie sie bei den Verhandlungen enthüllt wurden, in Zukunft unmöglich machen dürste Herr Eugen Richter sagte jedoch in der Freisinnigen Zeitung", er glaube nicht, daß Bieberstein entlassen werden würde, weil seinem Abschiede derjenige HohenloheS aus dem Fuße folgen müßte. (3m Uebrigen scheint man sich sehr gehütet zu haben, zu viel an den Tag kommen zu lassen und ObigeS ist wohl mehr alö politischer Klatsch zu betrachten. D. R ) Der Kaiser wird auSgeZischt. Berlin, 6. 3 um. Die große FrübjahrSparade am letzten Dienstag war dieS Mal von verschiedenen ungewohnlichen Umständen begleitet. Die rigorosen Polizeiverordnungen unter sagten allen Wagenverkehr aus den nach dem Paradeplatz führenden Stra ßen, so daß daS große Publikum von dem Schauspiel, an welchem sich früher 3ung und Alt zu ergötzen pflegte, so gut wie ganz .ausgeschlossen war. Diese Verordnungen wurden in der brutalsten Weise durchgeführt und viele Personen wurden auf dem Felde gestoßen, getreten und sonst beschädigt Die Anzahl der Wagen war kleiner als je zuvor bei einem solchen Anlaß. Der Kaiser und die Kaiserin wurden aus der Fahrt nach dem Paradefelde und von dort nach der Stadt zurück nicht ein einziges Mal von dem Volke begrüßt. Die Leute waren in sehr böser Stimmung, weil man die anstößigen Polizeimaßregeln auf die Initiative deS Kaisers zurückführte. Mehrere Personen in dem Gedränge riefen sogar dem Kaiser Schimpfwort zu. voraus die Polizei anwortete, in

j dem sie sofort die Massen auseinandere. .i r . 1..C .sl

lprengle. )ie aijenn war aupcifi bleich und nervös. Die Aufregung über das, waö sie sah. zog ihr heftige Kopsschmerzen zu, so daß sie schon bald heimkehrte. 3n Folge dessen brach der Kaiser die Parade kurz ab. Beim Verlassen deS ParadefeldeS kam eS zu einem Zwischenfall, welcher noch die Aufregung der Kaiserin vermehrte. Mehrere den unteren Klassen angehörige Frauen drängten sich an daS Pferd der Kaiserin und schleuderten ihr mit drohenden Geberden eine Petition entgegen. Bei dem allgemeinen Wirr warr, welcher nunmehr entstand, verlor die Kaiserin eine werthvolle Or denödccoration, welche ihr die Königin von England verliehen hatte. Auf dem Orden befand sich daS Bild der Königin Victoria, von Diamanten umgeben. Die Kaiserin hatte ein weißeö Reitkostüm angelegt. Dasselbe war der Uniform der Pommerschen Kürasfiere, deren Chef die Kaiserin ist, nachgebildet. Dazu trug sie den Federhut der alten Bayreuther Dragoner und das Orangeband deS Schwarzen AdlerordenS. Unsere WährungScommiss i o n in Frankreich. London, 6. Juni. Trotz der Herzlichkeit, welcher in Frankreich die Geldsrage der Vereinigten Staaten begegnete, glaubt man doch nicht, daß irgend welche praktische Erfolge erzielt werden. Die Rede, welche der französische Premierminister Meline in vergangener Woche über diese Frage hielt, wird viel besprochen, doch weist der Minister mit Entschiedenheit daraus hin, daß er lediglich feine eigenen Ansichten ventilirt und nicht für die französische Regierung gesprochen habe. Man weiß ferner, daß Frankreich nicht die Initiative ergreifen wird, wenn sich England dieser Bewegung nicht anschließt. ES steht der Arbeit der Commissäre der Vereinigten Staaten sehr im Wege, daß von den dreien zwei, sowie auch der Sekretär, der französischen Sprache nicht mächtig sind. DieseS hat sich auf dem Bankette sehr störend fühlbar gemacht, da die Herren Commissäre auf die auf sie ausgebrachten Toaste nicht antworten konnten. -- Vom B alkan. Athen, 6. 3uni. Die griechischen und türkischen Delegaten haben heute daö Dokument wegen WassenstillstandeS zur See unterzeichnet. Constantinopel, 6. Juni. Auf der Conferenz zwischen dem türkischen Minister der auswärtigen Angelegenheiten, Tewfik Pascha, und den Gesandten der Mächte, erklärten sich der englische, der französische und der italienische Gesandte aus'S Entschiedenste gegen die Wiederabtretung von Thessalien an die Türkei. Man hält dieS für sehr wichtig, weil seit dem Telegramm deS Zaren an den Sultan eine merkliche Annäherung zwifchenDeutsch. land und Rußland stattgesunden hat. Man meint hier, alle Anzeichen deuteten auf eine Wiederbelebung der Liga der drei Kaiser. Erbauliche Szene in der französischen Deputirt en kämme r. London, 7. Juni. Der Paris Correfpondent der ThneS sagt : Die Szene, die sich am Samstag abspielte, alö der Präsident der Kammer, M. Brisson, die Sitzung suöpendirle und eine Militärwache kommen ließ, um den sozialistischen Deputirten Richards, der einige seiner College alö Polizeispione bezeichnet hatte, auS dem Sitzungösaale bringen zu lassen, war eine solche von ungewöhnlichem Skandal und allgemeiner Heftigkeit. Nachdem die Verhandlungen wieder aufgenommen, weigerte sich M. Bris son, M. IaureS, welcher die Regierung darüber, waS er einen Versuch, einem Deputirten den Maulkorb anzulegen" nannte, interpellirte, anzuhören. Brisso bafirte seine Weigerung darauf. daß keine Meldung einer 3nterpellation gemacht worden sei. ES erfolgte ein furchtbarer Tumult.' M. Brisson wurde bleich vor Zorn, beherrschte sich aber. Nie zuvor wurden von der Linken gegen einen Minister auö den Reihen der Opportunisten solch heftige Worte geschleudert, alö gegen M. Brisson, der seine Erwählung zum großen Theile ! den Sozialisten verdankt.

Nieder mit Brisson," Canaille Vrisson," Tod für Brisson," Mi'serabler Reactionär, Du wirst niemals Präsident," Verräther," Alter Schurke resignire, resignire ! DaS sind I m m T C

Prosen oer Vezerqnungen, weloze ore ganze sozialistische Partei, die auf den Füßen stand, dem Vorsitzer entgegen schrie. M. Brisson, der nicht im Stand war, die Ordnung aufrecht zu erhalten brachte die Sitzung zu einem raschen Schlüsse. - Großer Streik. Wien, 6 Juni. ES ist dahier ein allgemeiner Straßenbahnstreik tm Gange. Alle Angestellten, eingeschlos sen die Reserveleute, haben die Arbeit eingestellt. Nur wenige Waggonö fahren während deö Tageö und diese werden von starken Polizeiabtheilun gen bewacht. Bis jetzt sind noch keine Ausschreitungen vorgekommen und die Streiker zeigen Absicht, ihren Zweck in ordentlicher Weise zu erreichen. Ministerkrisis vorüber. W eyler muß gehen. Spanien Madrid, 6. 3nni. Die Königinregentin hat den Senor CanovaS del Castillo, den Premier, in seiner Stellung erhalten und bestätigt und daö Cabinet wird mit unverändertem Personal und unveränderter Politik im Amte bleiben. Alle leitenden Mitglieder deö Senatö und der Deputirtenkammer, die von Ihrer Majestät um Rath befragt wurden, sowie drei Marfchälle riethen zur -Abberufung deö Generalcapitainö Weyler von Cuba. vchiffS-Nachrichten Angekommen in : Hamburg: Fürst Bikmarck" von New Jork. Queeötown: Umbria" ,vo New Aork nach Liverpool. N e w I o r k : Paris" von Southampton; Veendam" von Rotterdam; Etruria" von Liverpool; La Bretagneg von Havre. H a v r e : La Gascogne" von New Aork. allerlei. Btatt deS' verlangten Schadenersatzes von $15,000 erhielt der frühere Motorführer Lee A. Donough in Portland, Ore., vom Gericht ein hölzernes Bein zugesprochen. Der Mann hatte im Dienst einer dortigen Straßenbahn - Gesellschaft eine Verletzung erlitten, welche die Ämputation einesBeines nothwendig machte, und daher die Klage. Daß ein Gerichtshof einen solchen Wahrspruch abgegeben hat. dürfte bisher noch nicht dagewesen sein. Esdürftewenigbekannt sein, daß der Golf von Californien einst das reichste Perlenbett der Welt war. Vor 150 Jahren lieferte er 300 bis 500 Pfund von den Edelsteinen des Meeres. Dabei waren die californischen Perlen oft von hervorragender Größe. Noch 1831 wurde imGolf eine schwarze.23 Karat wiegende Perle aufgefischt. Die 1883 gefundene Perle wog 56 Karat, war jedoch von hellbrauner Farbe. In demselben Jahre kaufte der spanische Kaufmann Hamed Hidalgo von La Paz von einem Jndianer eine Perle für $10, die er in Paris für $1250 wieder verkaufte. Heute lohnt sich der Betrieb der Perlenbänke im Golf von Californien nicht mehr. In derPerson des Negers John G. Jones stand ein erst 12 Jahre zählender Brudermörder in Washington. D. C., vor Gericht. Der Junge war mit seinem älteren Bruder am Mhstückstisch in Streit gerathen und als die Mutter dieStreitenden trennte, entfernte sich der Aeltere. der ein ordentlicher Bursche gewesen sein soll. Der Jüngere, dem nicht viel Gutes nachgesagt wird, lief in Hellem Zorn nach den Zimmern eineö in dem nämlichen Hause wohnenden ArzkeS, welchem er als Lausbursche diente, woselbst er sich einen Revolver zu verschassen wußte. Später trafen sich d:e Knaben wieder im Hofe, und da erneuerten sie vermuthlich den Streit, während dessen der jüngere Bruder von semer Waffe m:t todtnchem Er folge Gebrauch machte. Er entfloh, stellte sich jedoch nach einigen Stunden freiwillig in der Polizeistation, wo er seine That unumwunden eingestand. Als er dem Richter vorgeführt wurde, war er anderen Sinnes. Er betheuerte unter Thränen seme Unschuld und be bauptete, daß er den Revolver nur gezogen habe, um den größeren Bruder in Schach zu halten und daß sich dabei die Waffe durch Zufall entladen habe. Dies wurde ihm geglaubt und er kam mit der überaus geringen Strafe von 80 Tagen Gefangrnß sowie emer Geld büße von $5 davon.

8u einer Ä e i y a l l g u n g italienischen Aberglaubens hat das große Vrandunglllck in Paris Anlaß gegeben. Die Lottospieler machten sich das Unglück zunutze und spielten zu-

meist 8 (Feuer). 17 (Unglück). 51 rG (v.....s n rio tfcuciijutunui, llno neye C - ... rw ii . 1 ' oa, am romliHen ollo nade kamen die Nummern 2, 8, 17, 51, 76 heraus, so daß manche Spieler 4 Nummern getroffen hatten und das 60.000fache ihres Einsatzes gewannen. Zahlreiche andere hatten wenigstens 3 Nummern getroffen und mithin als Gewinn auf das 4250fache ihres Einsatzes Anspruch. Infolgedessen kam es vor den Lottoläden zu einem lebensgefährlichen Gedränge dev glücklichen Gewinner.das in Tumult umschlug, als sich herausstellte, daß die Lottobeamten nicht genug Geld bei der Hand hatten, um alle Gewinne sogleich auszahlen zu können. Niemand wollte sich bis zum folaenden Morgen gedulden, bis endlich die Polizei einschritt und die Lottoläden ewaltsam räumte. Eigenthümliche sittliche Zustände und Anschauungen über Ehe und Eherecht scheinen im Kreise Swenigorodka des russischen Gouvernements Kiew zu herrschen. Bei der vor einiger Zeit vorgenommenen allgemeinen Volkszählung fiel die merkwürdige Erscheinung auf, daß in sehr vielen Fällen Mann und Frau, die unter einem Dache lebten, verschiedene Familiennamen führten. Man ging der Sache auf denGrund, und es stellte sich heraus, daß in jener Gegend vielfach eine Art Ehe auf Probe" in Uebung steht. Wenn Mann und Frau nach der Hochzeit infolge hauslgerZwistigkeiten zu der Ueberzeugung gelangen, daß die gegenseitige Wahl nicht glücklich gewesen ist, so suchen sie sich einen nach Charakter und wirthschaftlichen Eigenschaften besser passenden Lebensgefährten, so daß nicht selten ein förmlicher Austausch der Frauen ohne Scheidung der Ehe stattfindet. Derartige Tauschgeschäfte scheinen Lbrigens selbst nach längerem Bestände der Ehen vorzukommen, da berichtet wird, daß die Kinder der rechten Mutter in die neue Hausgemeinschaft folgen und als Glieder der neuen Familie gelten. G rnen Kamps au f Tod und Leben hatte in Elberfeld der Gerichtsdiener Lepperhoff vom Landgericht zu bestehen. Lepperhoff hatte einen schvn wiederholt mit schwerenZuchthausstrasen belegten Menschen, einen gewissen Nettberg, genannt Simon, dem Untersuchungsnchter aus dem Arresthause vorzuführen. Letzteres liegt mehrere hundert Schritt vom Landgericht entfernt. Schon auf dem Transport zum Landgericht bemerkte er verschiedene verdächtige Gestalten, die sich aber erst. als er Abends den Rettberg wieder nach dem Arresthause zuruabnngen wollte, an ihn herandrängten und ihn belästigten. ISnum gelang es. viettoerg, der an oen Händen geschlossen war, ein Packet Kautabak zuzustecken, doch entriß Lepperhoff ihm dasselbe sofort wieder und warf es weg. Nunmehr stürzte sich die ganze Bande, zwei Männer und vier Weiber, auf Lepperhoff. schlug ihn und versuchte ihn über das Brückengeländer in die Wupp zu werfen, Lepperhoff wehrte sich, wurde dann aber doch an die Wand gedrückt und festgehalten, bis Rettberg, der sich losgerissen hatte, um die nächste Straßenecke geflüchtet war. Lepperhoff gelang es schließlich, seme Angreifer von sich zu drängen, er lief dem Flüchtling nach und schlug Alarm. Der Ausreißer war inzwischen schon von einem Briefträger, der sich ihm entgegenwarf, durch einen festen Griff an die Gurgel unschädlich gemacht und zu Boden geworfen worden. Lepperhoff kam nock zeitig genug, den sich heftig wehrenden gefährlichen Burschen wieder in seine Gewalt zu bringen. Hiesiges. 3n einer Sitzung deö Sicherheitsraths heute Morgen wurde beschlössen, die Feueralarm-Glocken wieder zu läuten. Nach einer zweiwöchentlichen Probe wurde eS für unpraktisch befunden dieS zu unterlassen. Der Hauptgrund gegen daö Nichtläuten war der, daß Feuerwehrleute, die bei ihren Mahlzeiten sind, auf keine andere Weise alö durch Läuten der Glocken von dem Alarm benachrichtigt werden können. Der erste jährliche Bericht deö Bureauö of 3ustice ist fertiggestellt worden. Demgemäß kamen ihm bis Januar vierzig Fälle zur Unterstützung vor, von denen siebzehn durch Chattel Mortgageb" verursacht waren. Seit Januar wurden weitere vierzig Fälle angemeldet, von denen siebenundzwanzig durch diese Hypotheken verursacht waren. 3n einem Fall hatte ein Mann $20 geliehen und hatte schon beinahe $70 rn Zinsen bezahlt und war immer noch die Hauptsumme schuldig. I Marion Co. find zur Zeit 841 derartige Hypotheken eingetragen und auf jeder werben zum Mindesten 10 Pro zent den Monat berechnet.

Kopfweh. rieuralgia und hkstkg, NndSfltät.

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3fr-tit ist ackltttim ra6r alt tnir fiia in h.r a.t TJ Ct' ich von Dr. MileS SiärkunaSmittel börte. litt ich an Kopfschmerzen, heftiger Nervosität und schwacher Verdauung. MU der Zeit erzeugte sich auch 0ekrank, heit. Ich wurde von raedreren Aer,tea bebandelt. fc ooq ohne Linderung zu erhalten. HcstigeS HerzNopsen, mit Schmerzen in der linken Brust, kurzer Atem nd OhnmachtLsalle machten mich deS Leben? müde. Ich besorgte mir Tr. MileS' Rioratlv Ncrvlne und New tieart Cure und nahm diese abwech. selnd nach den Anweisungen ein. Vesseruna stellte Dr. Miles' sich sofort ein und machte Nervine solche Fortschritte, das; ich binnen sechs Monaten sechs. Restores und dreitzig Pfund an Gewicht zunahm. Alle Schmerzen am Herzen sind fort und ick, bin Health.... völlig Tm von aller Nervosität. SCmit GfirtrT.8 Onithh . Genua St.. Litlle Falls. St. ?)., 7. Nov. 1895. Dr. SRileS'Remediea toerhra hnn N Whn.. unter aemiftet tMrantte nrrfnuft oiin rtlstflflt etat ffinc V.ss.rnn f n tnirh hn& ta-TK trftuttet Teutsches Buch mit Beschreibung des Her. . K K. h. . ni 0. . schickt. wi9 nu jeuangen jrei zuge DR. MILES MEDICAL CO., Elkhart, Ind. Gestern Abend kam ein etwas angetrunkener Mann, der angab auS Tuöcola zu sein, zur Polizeistation. Er erzähl!?, daß er den' Nachmittag in Gesellschaft von vier unbekannten jungen Leuten zugebracht hatte und als er auf den Straßenbahnwagen steigen wollte, war sein Nock mit den darin steckenden 540 und die vier lustigen jungen Leute verschwunden. Die auffallendsten Heilungen von Scrofeln, die man- kennt, sind mittelst Hood's Sarsaparilla erzielt. Dieses Mittel sucht seines Gleichen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur H o o d's. Hood'S Pillen sind mit der Hand gemacht und vollrg gleich anGröße und Gewicht. 25. GCT Heute Abend wird regel. mäßige Stadtrathssitzung stattfinden Stadtrath Montgomery wird die Indiana Ave. VerbesserungS-Ordinanz, für deren Pafsirung in der letzten Sitzung gerade eine Stimme fehlte, wieder borbringen. Man glaubt bestimmt, daß die Ordinanz heute Abend paffiren wird. Die Frage, warum der Board of Public Works mit 3. R. McCarthy in St. Louiö einen so ungünstigen Absallkontrakt abgeschlossen hat, wird heute Abend wohl auch einer interessanten Besprechung unterworfen werden, da einige Stadtväter der Kamm sticht, weil sie erfahren haben, daß Mc Carthy mit der Stadt St. Louiö einen viel billigeren Kontrakt auf viel kürzere Zeit (5 Jahre, während bei unS auf 10 Jahre) abgeschlossen hat. Stadtrath DewarS Theaterordinanz wird dilleicht heute Abend mit ein oder zwei AmendementS auS der Taufe gehoben werden. Der New York Store. (Etablirt 1853.) Agenten für Buttericks Muster. Unser grotzer halbjährlicher Inventur - Werkauf ist jetzt im Gang. versäumen Sie ibn nicht. kW 1B WM. Notiz ! Während der Monate Inni, Juli, Vuguft und September werd.n die Osp stunde der Indianapolis Gas Co. No. 68 Süd Pennsylvania Str., von 8 Morgen? bis ö Uhr Nachmittags sein, ausgenommen am 8. ,9., 10., 11. und 12. jedenMonatl. ( wen sie von 8 Uhr Morgen bil 0 Uhr Nachmittag ftiu werden. Auf Anordunng deS Pröftdent.

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