Indiana Tribüne, Volume 20, Number 258, Indianapolis, Marion County, 5 June 1897 — Page 2

Sttöwua Tribüne.

Erschewt Täglich Lud Sonmag. Die täzltche Tribüne- loflet dch dcnXrlget i örr.ti per Oochk, die KonntazSIrlbü'! EetS per Wocte. Seide insac IS Cent il Z Gent per v?,at. Per V,ft ußerha det Stdt ,itlcht U rorautte,thlng V pn Ür. OfA, 18 Cu labams Ltraßt. Indianapolis, Ind., 5 Juni 1897. Clnf dem Paupermartt. ' Zu den berechtigten" Eigenthum Nchkeiten des PiohibitionsstaateS Maine haben von jeher die Pauperauctionen gehört, allein, den Versiche?ungen der Behörden zufolge, bedeutet dieses Jahr den Beginn einer neuen Aera. in welcher kein armer Jeufel welcher der öffentlichen Wohlthätigkeit zur Last fällt, mehr an den Mindestbietenden versteigert werden soll. Alle größeren Ortschaften deö Staates haben Armenhäuser, mit denen fax men verbunden sind, und auf diesen müssen die Insassen Arbeiten verrich ten. so weit dies in ihren Kräften sieht. Die kleineren Orte dagegen sind außer Stande, Armenhäuser zu unterhalten, und deshalb herrscht dort die Gepflogenheit, alljährlich eine öffentliche Auc. rion zu veranstalten, in welcher dem Mindestfordernden die Fürsorge für DauperZ übertragen wurde, zugleich mit dem Rechte, ihre Arbeitskraft nach bestem Ermessen ausnutzen zu dürfen. In allen 16 Counties des Staates fanden diese' Versteigerungen gewöhnlich am Tage der Wahl statt, nachdem der eigentliche WahlactuZ vorüber war und die Ausgaben für Vermal tunoszwecke festgesetzt waren. Als Auktionator fungirte der Moderator oder erste Selectman. Auf den Stu. fen des Nathhauses stehend, verkündete er mit weithin schallender Stimme die Arbeitsqualificationen eines jeden Pauper und lud zu Angeboten ein, wo ?auf seitens der biederen Landleute das Feilschen und Bieten begann. Ein Jeder, der einen zur Versteigerung stehenden armen Teufel in irgend einer Weise verwerthen zu können glaubte oder des von der Commune zu zahlen den Pflegegeldes bedürfte, machte fein Angebot und meistens war die Concurrenz so stark, daß die Bieter Cent um Cent heruntergingen, bis sie den Zuschlag für einen Unglücklichen er hielten. In jenen Tagen, als noch jeder Kramer im Staate Maine ein Faß Rum vor Aller Augen in seinem Laden hatte, gestalteten sich diese Steigerun. gen zu ländlichen Festlichkeiten. Von weit und breit kamen die Farmer, um starkes Feuerwasser zu trinken und sich an dem Bieten zu betheiligen: daß keiner den Heimweg antrat, ehe der letzte Pauper versteigert war, braucht wohl kaum besonders constatirt zu werden. Viele Unglückliche wurden Jahr für Jahr in dieser Weise Dersorgt." So hat ein gewisser Jordan Batchelder, der schließlich in demTown Prospect di: müden Auaen imm Gtuuiiim svcruR. rnffli weniger als 31 Mal die Brutalität einer öffentlichen Versteigerung über sich ergehen lassen. Mancher Unglückliche Pflegte während des Bietens seine ArbeitZ fähigkeit anzupreisen, ja es war nicht selten, daß ein Pauper zugleich Proben seiner Leistungsfähigkeit gab. So pflegte ein Flickschuster Namens Bill Greene in dem genannten Orte sich mit seinem Werkzeug und seiner Schusterbank auf den Stufen des Ratbhauses zu placiren und Stiefel zu slicken während die Auction ihren Fortgang nehm. Da in früheren Jahren, als die Schuhfabrikation noch nicht auf der heutigen Höhe stand, die Ausgaben für Schuhwerk einen bedeutenden Posten in dem Budget eines kinderreichen Landmannes bildeten, so war Greene allgemein begehrt und er wurde nicht selten für den lächerlich geringen PreiZ von 50 Cents pro Woche verkauft Seiner Versicherung zufolge hat der Staatssenator Clarke W. Menden in Twansville mit eigenen Augen gese .hen, wie 14 PauperZ vor der 2own iall wie Sklaven ausgeboten wurden. Ein angesehener Bürger von Searß dort. Daniel öarriman mit Namen, hat solchen Auktionen in Frankport. Stockton, Orland und anderen Ort schaften beigewohnt. In den auf den Bürgerkrieg folgen den Jahren fanden wenige Versteige rungen statt, da Jedermann Arbeit fand und seinen Unterhalt zu verdie nen im Stande war. Als aber die Panik des Jahres 1873 hereinbrach und viele mit dem Verlust der ArbeitSgelegenheit den Communen zur Last fielen, nahm die Zahl der PauperS wieder zu. Die Paupermärkte", wie die öffentlichen Versteigerungen ge nannt wurden, kamen trotzdem ellmälto in Verruf und in manchen TownS erhoben einflußreiche Manner ihre Stimmen gegen diese Barberet. Die letzten Paupermärkte- sind im der slossenenJahre abgehalten worden und in diesem Jahre will kein Townbeam ter mehr ton einer solchen Versteige Lung gehört haben. Allem die Form ist nur geändert, daö Wesen ist daS selbe geblieben. Jetzt werden die Pauperö auf Grund schriftlicher Angebote an den Mindestfordernden vergeben. Sofort nach ihier Erwähluna lassen die Selectmen" im Bereiche ihres TownS durch Sffeutlichen Anschlag zur Ewsendung von Angeboten, die on einem bestimmten Tage geöffnet werden, einladen. Diese Bekanntma chungen enthalten Angaben über Na- . inen, Alter, Arbeitsaualification eines jeden Pauper, so daß man sich vorher; vergewissern kann, was die Unglück-! chen eventuell zu leisten vermögen. An toem bestimmten Tage werden die Angeböte geöffnet und geprüft, woraus jeder Pauper auf die Dauer eineS Iah--res einem Herrn zugewiesen wird. Vom Standpunkt der Humanität ist baö neue Verfahren im Vergleich mit cr früheren Versteigerung wohl em. pfehlenswerther. allein es ist imm noch ein Schandfleck für unsere viel Sttühmte Civilisation.

tZyemlk,? in seltsamer Nolle. Viele unserer Chemiker und ChemieProfessoren, soweit sie durch ihre gew aentlicbe Beziebuna alS gerichtliche

Sachverständige der Aufmerksamkeit! des Publikums besonders nay geruai worden sind, erhalten dadurch eine .Nebenbeschäftigung-, in der sie aller Hand merkwürdige Erfahrungen machen. Sie sprechen auö guten Gründen sehr wenia davon; doch hat sich kürzlich ein Chemie-Professor an einer unserer westlichen Universitäten folgendermaßen darüber geäußert, ohne auf einzelne Beispiele näher einzugehen : Seit ich so oft in den Zeitungen m Verbindung mit Untersuchungen wirklicher oder angeblicher VergiftungSfälle genannt werde, d. h., seit unge fähr zehn Jahren, ist mir eine sonderbare Classe Kunden zugelaufen. Fort und fort kommt der eine oder andere ältere Mann zu mir und beauftragt mich, Proben von Nahrungsmitteln auf Vergiftung zu untersuchen, natürlich unter dem Siegel der strengsten Verschwiegenheit. Daö sind ohne Auönahmen Männer, welche junge Frauen geheirathet haben; und sobald dann einmal der Mann krank wird und nicht schnell genug wieder gesundet, steigt in ihm leicht der Verdacht auf, daß seine theure- jung Frau vielleicht darauf ausgehe, ihn loszuwerden, indem sie ihn durch Nahrungsmittel allmälig vergifte. Selbstverständlich will er nicht, daß seine Frau oder sonst Jemand etwas von seinem Verdacht merkt; daher bringt er in aller Still kleine Speise- oder Getränke-Proben beiseite und geht damit zu einer sehr ungewöhnlichen ' Stunde zum Sach-verständigen-. Gerade wie die Aerzte, bin ich zu keiner Stunde deS TageS oder der Nacht ganz sicher vor einem solchen Besuch. Auf diese Art theilt Unsereins das Privilegium, in allerlei Familien-Geheiwnisse , eingeweiht zu werden, mit dem Priester, dem Arzt und dem Anwalt und könnte manches curiose Stück aus einem anscheinend recht glücklichen Eheleben erzählen. Natürlich sind schon VergiftungS fälle in solchen und in andern Ehen vorgekommen, wie alle Welt weiß; aber ich muß constatiren, daß ich in allen den vielen chemischen Untersuchungen, welche ich im Auftrag mißtrauischer Ehemänner vorgenommen, bis jetzt noch in keinem einzigen Fall Gift entdeckt habe. Wenn ich daS dem Betreffenden mittheile, kriegt er gewöhnlich Angst, feine bessere Hälfte möchte etwas von seinem Verdacht erfahren, und verzieht sich so rasch und geräuschlos wie möglich aus - meinem Laboratorium. Doch gibt eS auch Manche, welche während mehrere Jahre wieder holt mich mit ihren Aufträgen M ehrten-. Sehr viele dieser Ehemänner scheinen leicht Verdacht zu schöpfen und ihn nicht so bald wieder ganz loS zu werden: und dabei ist die Aahl der wirklich vorkommenden VergiftungS fälle im Verhältniß zu den gemuth maßten sogut wie Null. 2al neu,W,id des Südens. Wenn man in Bezug auf. unsere sudlichen Staatm die Bezeichnung Neues Weib anwendet, so braucht dieselbe nicht nothmendigerweis die nämliche Bedeutung zu haben oder Nebenbedeutung welche man' ihr vielfach im Norden beizulegen sich ge wohnt hat. Allerdings setzt dieser Be griff auf alle Fälle Frauenspersonen von höherer allgemeiner oder Specialbildung voraus.! Im Vergleich zu früheren, noch nicht lange verflossenen Zeiten sind so ziemlich alle weißen Frauen und Mädchen auf unseren südlichen Plantagen den neuen Weibernbcizuzählen, in 'höherem' Grade, als sich die gav Manche im Norden vorstellen. Aber es hat dies nur wenig mit dem zu thun, was man, in vielen Kreisen unter dem Titel EmancipationS Ge-lüfte-zusammenzufassen beliebt. Freilich ist unser ganzes PlantagenLeben noch heute in beträchtlichem Maße ein patriarchalisches, aber mit demHaupt-Unterschied. faß die Frauen nicht mehr, wie früher, hauptsächlich als untergeordnetes Gefolge der stolzen Patriarchen- auftreten, zu deren Glorie sie geschaffen schienen, sondern vielmehr mit einer Galanterie, welche diejenige des nördlichen Fankees noch übersteigt, wie Wesen höhererGattung behandelt und sozusagen auf ein Piedestal gehoben und vergöttert wers den. Es macht dem modernen Patriarchen hr Baumwoll Zone blutwenig aus, wenn er in einem ziemlich schäbigen Rock daher kommt, seine Manschetten wie rattenzernagt aussehen. u. s. w. (der ritterliche Gentleman, davon ist er fest überzeugt, schaut aus alledem doch heraus), so lange nur seine Gemahlin und seine Töchter in der Kirche und anderwärts so reiche und fasbionable Kleider tragen, wie seine Ernten es ihm irgend ermöglichen, und wie die Dorf - Kleidermacherin.sie mit aller Kunst. anfertigen kann. Dasselbe gilt allgemein auch vom Unterschiede in der Bildung. Aehnliches trifft man ja da und dort auch im Norden. obfT dnsfi nicket jo faustn, nrfr Frail Lives Cut Shork Infants cutting their teeth during hot weather often haye their frail life cut ßhort by that deadly eummer com plaint, diarrheea and dysentery. 2Ioth-, ere,'protectncl eave yönr babies' lifea by the early uae of Dr. John "W. BuU's Baby Syrup, a facilitator. of" Vmg, and an unsailing remedy sor Laby complaints. "I can not epeak too highly of J Dr. BuU's Baby Syrup. It is the best I have ever used, and 1 would not be without it. I would advise all mothers to try it and.see sor themselves what a wondersul medicina it La sor the ailments of babies. Mrs. ILHcFerron, LenzburgJlL" Dr.BiuTa Baby Syrup " T " oüungbrt John w- Bul1 BabJ Syrup. is Bold by all dealers for 25 . cents. Au baden bei: Ins. D. Gauld, 201 Indien Qze, ; I. . ZrftfnUM

Warnung.

Da Vuiük tritt X9X gtfclfltBltslS $ Saliers zinernt, kl ItitflAil C 1 " ' f? 0lqtrftlz,,direit Hf Mi!4n, M ge. ttöhnut ciicnv Ylr als iklttder Cilf, bkl.tZal,'. .Veutsche llz-, .2Aftlicht, ttllbalr? Galf nter kitten tnUxtn Oejilnungiii pt fenktufia suchen, uns Itf Cnyrclsung, lt .diese iltn 9 gut' seien ut die Ichten Yrodukte v,n A,lbad, elcht direkt au den weltie rühmten Quellen genommen erde. Dies beruht ur aus ein Tänschnug des Publikum de größeren verdienfte mgtn, den der betreffend i Hlndler kiesen gäl. schuvge cilchc. geb Ylasch d cht importtrten Oasser und oprudelstlits muß bigeg 0tdtstegel, foxvU di Unterschrist der genten iner k Mendelson Co., VZew auf jeder Etikett hTden. Zu heb in ttten Np,theken. Hin hüt sich vor Yglschung. Der otadtrats : CttxUM. es tritt dabei noch ein Antekschied zu Tage: In den nördlichen Staaten der Union scheint diese Richtung her äußerlicken und innerlichen Frauencultur vielfach der Ehelosigkeit Vorschub zu leisten, indem eS theils die Frauen zu wählerisch" macht, theils die Männer abschreckt. Ganz anders im Süden, wenigstens in den landlichen Localitäten ! Die Mädchen, welche hiev auö Ui Academie und Colleges" heimgekehrt sind, nehmen gern die Hand der Zungen Männer an, die daheim blieben, um oie Plantagen zu bearbeiten, und sie hei rathen in der Regel die Nämlichen, welche sie auch genommen haben würden, wenn sie niemals zu höherer AuS bildung die Plantage verlassen hatten.' Sie schätzen diese Männer hoch für ihre, sonstigen Eigenschaften, neben denen die Büchergelehrsamkeit, die sie selber besitzen ihnen wenig inBetracht kommt. Wohl manche dieser südlichen gelehrten, Fräulein rechnen auch darauf, daß aerade dieser Bildungs - Unterschied Ihnen ein nicht zu unterschätzendes geistiges, Uebergewicht verschaffe. Andererseits sind auch die Männer der. Plantagen nicht im Geringsten durch-diesen Unterschied kopfscheu oder mißtrauisch gemacht. Kurzum, der relative Charakter der beiden Geschlechter in der südlichen Planta.ienwelt ist im Wesent. lichen derselbe geblieben, der er ohne die höhe weibliche Cultur wäre. Nosaik auS Abfällen. Immer vielseitiger wird in unserer Zeit die industrielle Wiederverwendung von Abfällen. Eines der interessantesten Beispiele dieser Art bildet auch ein neuer Proceß zur Herstellung von Mo saik für Fußbodendeckung. Eme FachZeitschrift schildert denselben folgen, dermalen: Kleine Theilchen Holz, wie Sägemehl, Holzstaub und seine Hobelspäne, werden zuerst mit einer Mischung von Schellack und Alcohol und dann mit einem Cement behandelt, der auö geronnener Milch und gelöschtem Kalk zusammengesetzt ist. Während diese Mischung noch feucht ist, kommt sie in heiße; Formen von der gewünschten Gestalt und Größe und wird einem -hörigen Druck unterworfen. Die Wir kung der Hitze und des Druckes vereinigt stch dahin, eine höchst gründliche Verbindung deS Holzes mit dem Schellack und dem Cemmt zustande zu bringen. Schon nach wenigen Minuten wird die neue Masse aus den Formen genommen, dann noch gründlich abgekühlt und gehärtet. ES muß große Sorgfalt angewendet werden, daß keine fremden Substanzen, besonders öligen Charakters, in die Masse gelangen; denn dies würde verhindern, daß der Cement ordentlich von den Poren deS HolzeS abforbirt wird. Bei der Erzeugung von verschiedenfarbigem Mosaik solcher Art wird zunächst die Naturfarbe der betreffenden Hölzer in Betracht gezogen, dann wird .daS Holz selber entsprechend gefärbt, und schließlich werden die, in Alcohol aufgelösten Farben mit dem Schellack aemifcht. Durch diese Mischung ist die erste Stufe deö oben angegebenenVerfahrenS erreicht, und dasselbe wird dann in der erwähnten Weife fortgesetzt. Trotz ihrer Härte besitzt eine solche Verbindung alle Vollkommenheiten des HolzeS und eignet sich ganz besonders gut als Fußboden Bedeckung in Wohnzimmern und Privatgemächern. Ein wichtiger Vortheil dieses Verfahr renS über alle andere Processe der Herstellung von Mofaikböden liegt darin, daß dieses Mosaik durch keine Veränderung der Temperatur beeinflußt Äird. ES ist auch nicht anzunehmen, daß eS in besonderem Grade feuergefährlich wäre. rbtU in geprbtex Lust. Bemerkenswerth Erfahrungen machen diejenigen, welche in abgeschlossn nen Caissons- oder Bänken-Versen-kungssäftm, die zeitweise aegen daS Wasserreich abgesperrt sind, oder sonstwie in aepreßter Luft zu arbeiten haben, und die Wissenschaft hat sich in neuerer Zeit mehr mit den bedenklichen Seiten gerade dieses. Berufes befchäftigt. Man hat festgestellt, daß , ein Arbekier unier solchen Verhältnissen die dop-pelte-Arbeitsmenge leisten kann, die ihm' in freier Atmosphäre zu bewältigen möglich war, und daS oft noch bei einer Temperatur von 10O-Grad Fahrenheit! Eine Extra - Menge eingeathmeten Sauerstoffs wirkt fo aufheiternd und anregend, daß sogar aus dem Trägsten ein wahrer Musterarbeiter werden kann. Aber bald nimmt sein Gesicht eine todtenhafte Blässe an:

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eö erscheint blutlos. , Das Blut ist nach den, inneren Blutgefäßen zurückgedrängt, und diejenigen Gefäße, welch k t inti Imtöt&iL .AmsWm.5ingk.

schlössen sind, erweitern sich abnorm. Bei der Rückkehr in eine gewöhnliche Atmosphäre wir!) daS Blut dann gerne klumpig, und das aanze Nervensystem letdet. DaS RUckarat ist besonder empfindlich gegen die Wirkungen von Druckluft. Rheumatische Erscheinungen und Gehirn - Congestion stellen sich leicht ein. ES ist daher gerathen. Leute, welche in solcher Luft arbeiten, vor dem Betreten und nach dem Verlassen der Caissons" besonderer Behandlung zu unterwerfen. Ein drohender Bergsturz.

Infolge der Verwüstung, welcher das am Brienzer See gelegene Dorf Kienholz durch die Lammbach Ueber, schwemmung ausgesetzt war, ist von den Behörden eine Verbauung des Lammbaches und deS Schwandenba ches geplant, um daö genannte Dorf, sowie die ebenfalls gefährdeten Dörfer Schwanden und Hofstetten zu sichern. Anläßlich dieses Projektes wurde Professor Heim in Zürich um einGutachten Über die geologische Beschaffenheit der bezüglichen Terrainabschnitte ersucht. In seinem Gutachten führt nun Dro fessor Heim aus, daß im Schwanoenhachgebiet eine Bergsturzgefahr in großen Dimensionen droht. Zwischen Schwanden und Lammhack. 11L0 Meter über Meer, bildete sich schon zu Anfang der Vierzigerjahre auf der sogenannten Aegerti", mitten durch die welligen Wiesen, eine Spalte, die sich im Laufe der Jahre fortwährend verlängerte und vergrößerte, indem der südwärts von der Spalte liegende Theil mehr und mehr absank. Im Jahre 1893 bildete die Spalte einen Bogen von ca. 300 Meter Länge. In den letzten Jahren hat. wie Professor Heim genau controllirt hat, ihre Ausbildung entschieden erschreckende Fortschritte" gemacht. In den letzten Jahren hatte sie sich jährlich um etwa 80 Meter verlängert, und eö beträgt heute die Gesammtlänge der Spalte schon übe? 700 Meter. Die Spalte geht nicht durch Schutt, sie ist eine FelSsvalte. In dem dev Spalte vorliegenden Boden zeigen sich keine weiseren Risse, und daraus folgt, daß sich !ier ein sehr großes Bodenstück eineitlich als zusammenhängendes Bodenstück bewegt, und daß man es also nicht mit einer Schuttrutschung, sondern mit einer sehr tiefgründigen Felsbewegung zu thun hat. DaS Bergvolumen, welches die Aegertl-Spalte abtrennt, beträgt weniastenö drei Millio nen lubikmeter. vielleicht 'aber daS Doppelte. Die Sturzhöhe vom oberen Rand bis zum Fuße, betragt 450 Me ter. Die Distanz, bis zu welcher hin aus ein Trümmerstrom unter diesen Bedingungen fahren kann, ist 2 rn3 2 Kilometer. Professor Heim erklärt eS für mög lich. ahe? für fehr unwahrscheinlich, daß der Niedergang deS Sturzma-te rials sich allmälich und also ohne un mittelbare Gefahr vollzieht: er hält es aber für viel wahrscheinlicher, diß sich hier em Bergsturz aus emen Schlag vollziehen werde. In solchem ftalle kann die Bewegung mehv ein Abgleiten sem. oder es kann em Dahinstürzen werden. Im ersteren Falle wurde die absinkende Felsmasse gleich am Fuße deö Bergyanges sitzen bleiben; im an deren Falle aber würde sie als Trüm merstrom aus der Schlucht heraussah ren. die Dörfer Schwanden theilweise und Kienlzolz vollständig verschütten und den See erreichen. Welche Art der Thalfahrt stch vollziehen wird, läßt sich heute noch nicht beurtheilen, da man die Gestalt der Aegertl - Spalte km Innern nicht kennt. Ueber den wahrscheinlichen Zeit Punkt deS Eintreffens der qewaltiaen Katastrophe bemerkt Professor Heim: Da die Spaltenbildung in den letzten d?ei Jahren entschieden' viel lebhaftere Fortschritte gemacht bat. als früher in zwanzig Jahren, so scheint eS mir. der Absturz müsse bald kommen: wir wer den ibn erleb?n. eher in diesem Jahrhundert noch ci im folgenden. Allein nich da s:??d trifht Ilsj'inde möglich. Vit die Voraussicht stören. Ich kenne ähnliche alle. wo offenbar bedingt durch die Gestalt der Abrißkluft in der Tiefe nach einer Zeit lebhafterer Aewegung plötzlich wieder em festeres Aufsitzen des Getrennten stattgefunden hat und dz? Abriß dann wieder tahr zehntklang unverändert geblieben ist. Ich holte also den baldigen Absturz für wahrscheinlich. Verzöaeruna auf noch viele Jahrzehnte hinaus nicht für ... j unmöglich. Gegenüber dieser drohenden Katastrophe, die indirekt durch das gewaltige Aufwirbeln des Sees auch Bnenz gefährdet, ist nach der Ansicht von Professor Heim der einzige Einfluß, der dagegen ausgeübt werden kann, das Abhalten des Wassers von den Spalten und die möglichste Trockenlegung der umliegenden Gebiete. Dadurch könne möglicherweise ein Stillstand in der Felsbcwegung herbeigeführt werden. Professor Heim hält zwar nach wie vor den Bergsturz für unausbleiblich. und deshalb gibt er den eidgenös fischen Räthen zu bedenken, daß ste bei ihrer Beschlußfatzssung über die projectirten . VerbauungSarbeiten auch die Bergsturzgefahr von der Aegerti . als GfH rv . . " ttaiio in elrachl ziehen, damit nicht 7 so . sagt Professor Heim der Bergsturz dann, den wir. längst, vorausgesehen, als unerwartetes Ereigniß kommt." Ich bin Lord Baltimore und dieses ist der Tempel Salomo'S.mit diesen Worten erschien neulich früh der 31' Jahre alte Geo. D. Boyd. ein Rcise?Onkel von Greensborough, N. C., vor dem Capt. Freeburger, der auf der Treppe des Rathhauses in Baltimore saß. und zwar batte Bovd nichts Yr.rihr nn n1i s?n 1T4rfrtf. .. ! , M.j Vlb HlllfclfVl UilV das Unterhemd. Er kam , direkt aus ! seinem Bette ht Ganzborn'S Eitv-' Hotels Capt. F-eeburger lud ihn ein. näher zu treten, und sandte nach den Kleidern des ManneS im Hotel. Als Bovd. sich unaekleidet. schien er endlich zu.begreifen, waS. mit ihm geschehen war., und er ließ sich willig in's Stadt. HöMal begleiten. . .

Ovm 3l.

irrn rraurlges i? n v e 5 der Apotheker A. Mutschler in Spo kane. Wash.. gefunden. Derselbe hatte sich im Laufe der Jahre ein bedeuten. des Vermöaen erworben, und vor Iah. resfrist verliebte sich der etwa 45jährige Mann m eme junge Dame, Tochter angesehener deutscher Eltern, doch wies diese ihn ab, da er für sie zu alt sei. Mutschler war in Folge dessen wie umgewandelt; er verkaufte seine Apotheke und bezog eine kleine elende Hütte, wo er das Leben eineS Einsiedlers führte. Da traf ihn ein zweiter schwerer Schlag: er verlor sein ganzes Vermögen in fehlgeschlagenen Minenspekulationen. In Folge dessen traten Spuren von Geistesstörung bei dem sonst heiteren, lebenslustigen Manne auf und dieser wurde von seinem traurigen Dasein erlöst. In großen Quantitäten wird jetzt Weizen exportirt und zwar geht der größte Theil davon nach SüdAfrika. Auch Australien kauft Weizen von unö und auch mit Oesterreich unt Frankreich sollen in letzter Zeit be. deutende Verkäufe abgeschlossen sein. Dieser Tage fuhr der Dampfer Kur-distan-von New York mit 50.000 BushelS Weizen nach Süd-Afrika ab und ihm folgte von Brooklyn der Dampfer Mount Sephor ebenfalls mit Weizen für Süd-Afrika. Auf den letztgenannten wird der ebenfalls dorthin mit derselben Getreide bestimmte Dampfer Ardendearg- folgen. Aus San Francisco gingen in letzter Woche 100.000 Bushelö weißer Weizen nach Süd-Afrika. Nach dem Dafürhalten erfahrener Getreidemakler scheinen die Ver. Staaten augenblicklich daS einzige Land zu sein, welches Weizen an daS Ausland abzugeben habe und man könne sich auf gute Preise für diese Ge. treidesorte gefaßt machen, auch wenn die diesjährige Ernte hier reichlich auö. fallen sollte, da bis dahin die Vorräthe vollständig erschöpft sein würden. Der nach Süd-Afrika verschiffte Weizen sei der beste Frühjahrsweizen, der hier $1 per Bushel koste und sich mit Fracht (28 Cents) und Sack (13 Cents) für den Bestimmungsort auf $1.40 per Bushel stelle. Elendiglich um'ö Leben kam in Flatbush. N. N., Ralph Mal bone. der Sproß einer der reichsten Familien dieses Orteö. Der ernst viel umschmeichelte reiche Erde war zum Stallknecht herabgesunken und erstickte hei einem Brande, der Nachts in dem zu McCawley & Loughlm's Hotel ge hörigen Stallgebäude auSgebrochen war. im Rauche. Niemand dacht beint Löschen deö Feuers an Vones so hieß der arme Stallknecht in der Nachbarschaft. Es wurden zwe Vferde auö dem Stalle gezogen und gerettet, doch Malbone blieb in dem Gebäude und erst spater, als die Flam men schon erstickt waren, fand man die von Rauch geschwärzte Leiche nahe der Stallthür. Er hatte stch offenbar von seinem Laser erboben. konnte aber nicht, mehr das Freie erreichen. Ver muthlich war die von Bones imme brennend gelassene Stalllaterne erplo dirt :und der Brand so entstanden Malbone stand im 48. Lebensjahre, Nach semem Großvater wurde die sei ner Zeit die Grenze zwischen Brooklyn und Flatbush bildende Malbone Str benannt. Ralph erbte mit seinem Bruder zusammen, daö ganze Vermo gen, zum größten Theil aus werthvol lem Grundbesitz bestehend. BoneS wurde ein Verschwender und sank von Stufe zu Stufe, biS er beim Landstrei cher anlangte. Die Hoteliers gewähr, ten ihm Obdach in dem Stall, wofür er einige Arbeiten verrichten mußte Sein, Bruder und die sonstigen Ange hörigen hatten sich losgesagt von ihm. Im Alte? von 73 Jahren ist in, Taunton, Mass.; ein weiblicher varpagon, Fanrne.Richardson, gestor ben. ' Sie hinterläßt 550,000 in baa rem Gelde, das HauS, in welchem sie wohnte, und betrachtlichen anderen Be sitz. Verwandte, die ihren Reichthum erbenj könnten, hinterläßt sie nicht, und so wird daS Vermögen, wahrscheinlich dem Staate zufallen. DS alte Frau lem trhnte seit mehr als L0 Jahren allein! in ihrem Hause; die Thüren und . Pl ' C . L Ä P im neniierlaoen oes jpaui roan um sorgfaltig verschlossen und kein Leben der durfte die Thiirschwelle iiberschrei ten. Der Milchmann und der Grocer, von welchen das Fraulein seme HauS haltungsbedürfnisse bezog, mußten diese in einen Blecheimer legen, der von der menschenscheuen Bewohnerin deö Hauses an emem Strick m die Hohe, nämlich nach dem zweiten Stockwerk hinauf, gezogen wurde. Bezahlt wur den Grocer und Milchmann stets sehr pünktlich. Dieser Tage zeigte stch die alte Dame, zum ersten Male seit Iah ren. bei einer ihrer Nachbarin, welcher sie klagte, daß sie krank sei. Die Nach barin. ließ emen Arzt holen und sorgte für . eine Krankenwarterin. Als die letztere sich in dem einsamen Hause ein fand, war Fräulein Richardson bereis nne Leiche. m lutvergiftung. j OU C?t fgrisilich garati5t, cttt vss üci zurüSerpstttt. tlntett.ttmt fa cfn knmili irak 1 Mi.iT.ir. All venertsch lutvergifttma. von nn vor, ed Iah ren edrilt. flnb nit ntbt aviarhrothn rrr ) onffticg ate xtftikf t 0tt ttt. euch un eine genaue Veschrrivuna be Helle et. A t I ' . T - IMitlN Miak m C .X. SV - l'iud wiio. iuci orrnllllz oirogo zur veyaodlnna mmrn lg. orflro. fttU vud nlekoke de i? tm alle ihn nickt hnleo sollten, dehle. chreidt LMke wennihr e gi.kt,e,et,,l? n. nkdetH arüadl,ch ,n hnle. sörie die lettn önzt bilbre nur vorübergebevde Erletchtenma aon v. Mutamaara. mii lVJVCnt Flf UM Mf tfftB! NtMi HiiTtti tÄijki .M M imm tittmDn im 1 kM Mii.... Kein Lndeader kann um fein Oric tommem. 2it gi ruHnrra im yaue o tzenvigr, fein Ztst larttiw Cca i Ul T- " mmwm fc-tiutv sommn 9. k!d mLZtttbOL t i"ifWBiaair tfAnt wfnem ti M 90 taatuj efcnlt. 6ftrettt ant am die tbwffni v ßauni. dle ,r g'heUt. nd wir werd Ulbt Kit der klaodmi rwkenden. a, kostet ia nur eine Ortef. rnarli nnb irb 4 Schmerzn, und eerlniyualen tu fffj 6wv bie ö.mtome schlüae tm efichte. plilcheu in u,d und toi, rbenmatilcke ck ja Cno4a Selmkes ausgehend 1 rm k mZ . . - . 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A u s ven unlveriltätsprofessor Dr. Tschetschoff. Oberarzt deS städtischen psychiatrischen Hospi . talS deö hl. milcM ves Wunverlya ters in Petersburg, wurde ein Attentat verübt, das ziemlich glimpflich verlief. Als der Professor am Morgen die Kranken besuchte, wurde er im Flurgang plötzlich von einem Kranken hinterrücks überfallen und erhielt eine Stichwunde in die linke Seite des Halses. Prof. Tschetschoff wandte sich um, und es gelang ihm theilweise, einen zweiten Stich abzuwehren. Er erlitt nur eine unerhebliche Wunde an der linken Schulter. Glücklicherweise eilte ein anderer Kranker herbei und ergriff den Uebelthäter. Dieser ist ein noch junger Mann, ein früherer Student. und hat sich bisher im Hospital ruhig verhalten. Der unweit von Odessa siationirte Bahnwächter Schtscheglow stellte dieser Tage beim Herannahen eines Schnellzuges die Weiche, bemerkte aber plötzlich. 76 Schritte entfernt, auf den Schienen sein dreijähriges Kind daö ' ahnungslos im Sande spielte. Dem Bahnwächter wurde eö dunkel vor den Augen, r konnte die Weiche umstellen und den Zug auf das andere Geleise lassen, doch Gott weiß. waS dann passirt wäre. Der Zug konnte mit einem anderen collidiren und eine Katastrophe wäre unvermeidlich. Die Pflicht behielt im Kampfe mit der Baterliebe die Oberhand. Schtscheglow ließ den heranbrausenden Zug über sein Kind fahren. Dieser schreckliche Augenblick hat den Vahnwächter . um Jahrzehnte älter gemacht; sein Haar wurde auf der Stelle weiß und er verfiel in stillen Irrsinn. Das Kind kam wunderbarer Weise mit einer leichten Kopswunde davon, da es zum Glück zwischen die Räder zu liegen kam. Auf eigenartige Weise ist man in der königlichen Geschützfabrik zu Spandau einem Metalldiebstahl auf die Spur gekommen. Es war bemerkt worden, daß die Kuyelüllung deö Shrapnells nicht das rlchige Gewicht hatte; derUmfang stimmte zageaen. Man vermuthete daher, daß ti bet der Metallmischung nicht ganz vorschriftsmäßig zuging. Die mit dieser Verrichtung betrauten Leute wurden darauf strenger beobachtet, und tS wurde wahrgenommen, daß ein Mann, der großes Vertrauen genoß, Antimon, daS zur Mischung bestimmt war, zu sich steckte. Er wurde sofort von der Arbeit abgerufen und untersucht,' wobei man :n seinem Besitz ver icyteoene llogramm Antimon vorfand, das er sich rechtswidrig anaeeia net hatte. Zum Ersatz des Antimon hatte er meye Blei emaemlscht, wo durch eben das falsche Gewicht verur sacht wurde. Der Dieb hatte, wie eine Durchsuchung seiner Wohnung ergab, bereits über einenCentner Antimon gestöhlen. Mit dem Erlös aus dem ent- . 1 I MM I V I mm wanolen 'cerau wollte er ncy ein ssabrrad kaufen. Di es r T a a , Ift in flnn don einem jungen Mädcken. Namens Amy Fitzpatrik, von den Officieren s sTT v rr. ci rn n xmuii uju 1 cuicc Pviizeiiia 1: ! rr . . . '.' 1 . uvn lm ogivareroao ittritt ein Regenschirm mit goldenem Griff überreicht worden in Anerkennung der muc:rr. vi. r. ..... iviani yuzt vk jic einem PvilzeiOlener I ,m ampse mit emem veiutfitwlen

rf . , olener uoersauen, zu oven geworfen und aus's Schwerste mißhandelt. Die raste des Ueberfallenen waren bei. nahe erschöpft, als die muthige Schöne auf der Bildfläche erschien und sofort tn'ö Gefecht eingriff. Sie packte den Kerl zuerst beim Haar und suchte ihn so von dem Polizeidiener wegzuziehen. Als daö nichts half, bearbeitete ste Is. t.u.VC.1 TJ.r.jtla. r f uuuy wcjuulic V3CCCJISrolC lyttS Geschlechts sein Gestcht so erfolgreich mit ihren Näaeln. dan er ibr seine volle Aufmerksamkeit zuwenden mukte Sff5 Ä vann. ven Kerl festhalten, bis weitere Hilfe eintraf. Der mißhandelte Poli zist liegt noch im Hospital. CT 2 M va . V. . n ... 1 jy ic viuurnc u c 'zirniö gerichts in Bremen waren der Schau platz emeS Attentats auf den Nichter Er. Arnold. Derselbe hatte den Maler Julius Blaß zur Zahlung von 187 Mark verurtheut, als letzterer einen Revolver zog und auf den Richter feu erte, der stch seitwärts abwandte und am rechten Arm getroffen wurde. Durch den Talar und den darunter befindlichen Rock und das Unterzeug i. . n . 1 l -m. ivuroe oie sewair oer ugel eyr adgeschwächt, so daß sie nur-eben in die Haut eindrang. Nichte? Dr. Arnold beugte stch nun nieder, dadurch qina em von Blaß abgefeuerter zweiter Äcyup. fehl, die ugel ging über Dr. Arnold's Kopf hinwea und sSlua in eine Fensterscheibe. Eb?n vorher war Nechtsanwalt Dr. von Pusiau in die Thür getreten, sofort sprang er hinzu und vackte den Attentäter am reckten Handaelenk. gerade als er zum dritten Mal schießen wollte. Blaß, der so am Schießen verhindert wurde, versuchte sich nun loszureißen und die Waffe auf Dr. von Pustau zu richten. m wurde er aber von RechtSanwalt Dr. Scherer .I j.irjc.:v. rr r. . . (. . . 'm. uiiu ;ciituiuucciücr uueera -tu den gerissen und festgehalten. Der ge fährliche Mensch wurde sofort verhaftet und m'S untersuchungsaefananiß gevracht. Die Nerwunduna des Richterö . Dr. Arnold ist glücklicherweise nicht von Belang und durfte voraussichtlich me schlimmen Folgen haben. Jedermann sagt so. aaarets. (ariäv Cathartic, die rounderdollfte medizinische Entdeckung oes euauers. anaenedm und errisehend im Geschmack, wirkt sanft und iqer. aus leren, Leber und Singe. beide. daS aanar. Ghtom iniih entfernt Erkältung, kurirt Kopfweh, ffieber, ? anhaftende Verstopfung und unDRcauiicauu. auken uns ver suchen Sie eine Schachtel von C.C.C V i... t r m r v t-N t- i . m, ijciuc, xu, 29, uno ou vcnit. , er-1 kaust unH Heilung earantirt von all I

Verbrecher. Namens Kenny, geleistet 5rafAVMWt. Der Bursche hatte den Polizei- Flaschenbiere .

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(IS i Nein, nicht weil e! arm . . und angenehm ist, ist . . ..... man vo Schmerze der Nntteln. Glieder und Knochen befreit. Sie kommen in Tausenden ron Formen. Aber ja, sie können sicher und schnell in jeder Form geheilt werden im Sommer und Winter durch den Gebrauch ron St. Ja?obö &cl dm btftin Heilalttil. (j i H M j ii W

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