Indiana Tribüne, Volume 20, Number 257, Indianapolis, Marion County, 4 June 1897 — Page 2
Zndiana rivüne Erscheint Täglich und Sonutagö.
Die tZtlicht.TrtStn," kostet drch cnXtlgK J Cent per Woche, die eotttagf.X?(&fie"f Scxtl per Woche. Bild f tsrat 15 Cents idtt iSdentl p,rk?i,at. Per Y,ft ta&crtali dn Stadt ,,gschit l ,ruiiaHl V ptx VN. omii 18 C& labama Cßf 'Indianapolis, Ind., 4. Juni 1897. Dritt aS Deutschland. LSÄ Oilhelm aufmaun. SDtclben, 17. Mai. Seit ewigen Tagen schlägt die geViß loyale und königstreue Presse der Natjsnalliberalen einen Ton an. den San fast bedrohlich nennen konnte, oran die Kölnische Zeitung. Da heißt eö, daß die verantwortlichen Ministet wenig Einfluß besitzen, daß die Umgebuuz del Kaisers aus junkerli6tn Elementen besteht, welche aar kein Verständniß ,fi!r die hochherzigen Ideen des Monarchen haben, daß ein Jntriguenspiel im Gange ist. welches flch segen' gewisse Minister richtet (Hr.' von Marschall?) und daß in den Krei sen, welche du Umgebung deS Kaisers dllden, die Vorstellung Platz greift, man werde emeS TageS eine social! ftiscbe Volkserhebung mit bewaffneter Hand niederschlagen müssen. DaS Wort .Neöenregierung- und FlügelMutanten Politik" wird allerdings nicht gebraucht, man liest eS aber leicht zwischen den Zeilm. Woher 'der Lärm? Ganz 'plötzlich hat sich eine reaktionäre Strömung in Regierungskreisen geltend gemacht, gemachi, welche für Preußen vaö tu ichen will, was man im Vorjahre durch die bekanntlich gescheiterte Umputtvorlaae für dsS ganze Reich zu erreichen beabsichtigt hatte. ÖS ist dem preußischen ; Landtage ein neues ÜereinS und Lersammlunasgesetz unterbreitet worden, welches selbst den ationalliberalen viel zu weit geht. D Inhalt der neuen Vorlage ist si eherlich nach Amerika gekabelt worden, vn einer Wiederholung kann deshalb ostand genommen werden. Die anigste Bestimmung lauft darauf inauS, daß die Polizei das Recht eralten soll, Vereine und Lersammlungen aufzulösen, wenn sie glaubt, daß dadurch di? öffentliche Sicherheit, insbesondere die Sicherheit deS Staa- (, oder der öffentliche Friede, gef ä h r d e t erscheint. Auf diese reaktionäre Vorlage war Niemand vorbereitet, im Gegentheil hatte man eine Erleichterung der Vereinsgesetzen erwartet, nämlich die Beseitigung des alten, längst überlebten und von allen. Parteien beständig übertretenen Paragraphen, welcher den Verkehr poutlscher Vereine mit und unterem ander verbietet. Fürst Hohenlohe hatte vor mehr als einem Jahre schon dem Reichstage, die feste Zusicherung gegettxx, daß jener Paragraph fallen würbe. Anstatt dessen kommt jetzt jene Vorlage, welche die Vereins- und VersammlungSfreiheit in Preußen faktisch von der Gnade der Polizeiorgane abhängig machte. Würde nur die Socialdemokratie durch die neuen Bestim mungen getroffen, so wäre die Rebellion bei den Nationalliberalen wohl nicht auSgebrochen, aber wer und welche Partei ist während der letzten Iahnn ncht schon als staatsgefährlich und leichsfeindlich charakterisirt worden ? Dieses '.Schicksal hat bereits getroffen die Antisemiten, die Christlich-Socia-len..die CentrumSpartei, die Freisinni 5i; die Polen, ja sogar die hochconser vativen Herren, welche sich um den Grafen Kanitz und den Baron von PlStz schaaren. Welche Partei muß rnan sich -fragen, kann da noch sicher sein vor Polizeizrfolgungen? ' Erfreulich ist eS, daß die Opposition gegen die Vorlage besonders von einer Partei erhoben wird, welche zu den fe liest, Stützen der Regierung gehört. Da auch das Centrum entschieden geaen dies reaktionäre Gesetz ist, so ist die Annahme desselben wohl ausgeschlos sen. Vielleicht kommt darüber der NeichSkanzler, Fürst Hohenlohe, zu Fall, denn ' er ist durch sein dem Reichstage gegebenes Versprechen compromittirt. Auch im Reichstage hat diese reaktionäre Strömung kürzlich eine Niederlage erlitten, und zwar rn der alten v : . (m.r.nijt.t ..! Utuyv, iuic uic xmCiaisticicioigung in behandeln sei. Die Regierung beharrt auf dem Standpunkt, daß der Staatsanwalt eine Verfolgung einlei ten muß, wenn ihm eine Denunciation toegen Majestätsbeleidigung zugeht. Von allen Parteien im Reichstage, ausgenommen die Tonferdatlven, wurU dieser Standpunkt verurtheilt. ES wurde fast einstimmig anerkannt, daß & w vit gegenwarnge an ver eyanvluna diese? Frage eine ganz falsche ist, baß viele Menschen ivegen emer unüberlegUn' Bemerkung inl Gefängniß gesteckt werden, daß daS Denunzianten - Unesen blüht und daß daS Ansehen der Krone durch solche Verfolgungen in hg hm Maße keschwächt wird, daß man also gerade daS Gegentheil von dem erreicht. Wal daS Gesetz bezweckt. Freilich hat der Reichstag den Antrag der Socialdemokraten,' die MajestätsbeleidigungZ - Lerf,lgnng abzuschaffen, icht genehmigt. Da der Antrag nur aus AgitationSzwecken gestellt worden var. so hat ihn d Reichstag nicht ernsthaft behandelt. Aber alle Parteien, mit Ausnahme der Confervativen haben zugegeben, daß auf diesem Gebiete Niformen eintreten müssen. Auch ist die große Rede, welche Bebel bei dieser Veiegenyeu nun, oyne jede sachliche Erwiderung geblieben . und hat zweifellohne emen tiefen Eindruck gemacht. OlbelS Rede war ein oratorischeS Meisiersiück. in sofern, als der Redner sich bemühte rein sachlich zu sprechen, nur die Thaisachen für sich reden zu lassen und eS dabei doch verstand, eine MenBemerkungen und Anspielungen ge-
gen den Kaiser einzustreuen, welche jeder verstand und welche stets eine giftige Spitze gegen den Träger der Krone hatten. Er zeigte damit, wie leicht es geistreichen Köpfen ist. Majejestätsbeleidigungen zu begehen mit
Aermelduna der strafbaren tonn. MTTfrhtnrtS shrslA . Wtbtl unter dem VW T . Schutze der parlamentarischenRedefreie , rvn. W,.a - f.r,l yell, aoer er yanc oas, iuu ci iu", auch in einem Zeitungsartikel verbringm können. Thatsächlich gejcyieyt vas tagtäglich in den Zeitungen und Witzblättern der Opposition nicht nur, sondern namentlich auch in der sog. Bismarck Presse. So brachte der Kladderadatsch kürzlich ein Bild, welches stcy offen gegen daö Wort des Kaisers von den Nörglern" richtete. Man sah da die Figur Blsmarcks in einem Eisenbabnwaaen vierter Klasse mit der Ueberschrift Handlanger". Daß es sich dabei um eme Verhöhnung ves Kaisers handelt, ist ganz klar für Jeden. der das Bild siebt. Aber die Form, in welcher diese Majestätsbeleidigung" gefaßt ist, ist eine derartige. daß man dem Beleidiger nicht verkommen kann. Ein geistreicher und erfinderischer Schriftsteller, dessen Aeußerungen von vielen Aauenven gelesen und verstanden werden, spottet der Majestät unverfroren und lacht der Ohnmacht des Gesetzes, welches zu so viel Feinheit und Verschlagenheit schweigen muß. Aber der arme Teufel, welcker im Rausche, oder in der Erregung ein derbeS Schimpfwort über den Landeöherrn sich entgehen lafet, crn Schimpfwort, das vielleicht nur von zwei oder drei Personen gehört worden ist. der wird gepackt, vor Gericht gestellt und muß brummen. In ver legten ReicbStaasdebatte über diesen Gegenstand war eS nicht etwa ein Socialdemokrat, sondern em cattonattloeraUt. der durcbaus königstreue Herr Munkel, welcher seine Rede mit folgender Anekdote würzte: In vielen Fällen wird der Thatbestand der Majestätsbeleidigung erst, mühsam auSgegraben. Es giebt sehr viele wunderliche Anekdoten, wobei eine voreilige Auffassung als Beleidigung sehr häufig die Beleidigung erst recht bilden kann. In einem Kaiserpalast befindet sich ein großes Bildniß. einen MinotauruS, bekanntlich einen Ochsen, darstellend. Ein Vorübergehender sagt: Hier in der Burg befindet sich der größte Ochse!" Er wird verhastet. Zur Erklärung aufgefordert, sagt er: Nun, sehen Sie den denn nicht? (Heiterkeit.) Weir meinten Sie denn eigentlich?" (Stürmische Heiterkeit.) In Deutschland werden jetzt durchschnittlich 600 Personen im Jahre wcgen Majestätsbeleidigung verurtheilt, die meisten derselben sind Leute, welche in der Erregung oder im Rausche, häufig in ganz intimen Kreise die ,Beleidigung" verübt haben. Von den vielen Fällen, die Bebel im Verlaufe-sei-ner Rede vorbrachte, und die unwidersprochen blieben, mögen hier einige aufgezählt werden: So hat , sich vor einigen Monaten ein Schuhmacher wegen Majestätsbeleidigung verantworten müssen, der von seiner eigenen Frau und von seiuem Sohne denunzirt worden ist. Sie werden zugeben, daß daö Ansehen der Krone nicht geschädigt worden wäre, wenn ein solcher Proceß nicht anhängig gemacht worden wäre, wenn auS dem innersten Familienkreise, aus dem Schooß der Familie derartige Processe Nicht in .die Oesfentlichkeit dringen. Die Frau eines Eisenträgers, ebenfalls in Berlin, wurde von einer ehemaligen Freundin denunzirt wegen einer Aeu. ßerung. die sie vor drei Jahren gethan hat. Damals waren die Frauen innige Freundinnen, später hatten sie sich verfeindet, und nunmehr ist es zu diesem Akt der Rachsucht gekommen. Hier in der Schwartzkopffschen Fabrik ist ein Meister von der Schwiegermutter seines VruderS denunzirt worden, und eö wurde dabei festgestellt, daß die Schwiegermutter erst auf Zureden des eigenen Bruders die Denunziation begangen hat. In Ehemnitz ist ein Arbeiter ebenfalls auf die Anzeige einer ehemaligen Freundin zu einer Gefängnißstrafe von drei Monaten verurtheilt worden, wo wiederum die eigene Ehefrau und der Schwiegervater die Denunziation ins Werk gesetzt haben. Endlich ist in dem vor einigen Wochen verhandelten Koschemann-Proceß festgestellt worden, daß einer der Angeklagten wegen Majestätsbeleidigung denunzirt worden war, weil eineTante von ihm es fertig gebracht hatte, auszusagen, daß er schwere Majestätsbeleidigungen ausgesprochen haben sollte. Daß die Geschworenen nicht geneigt waren, hier mildernde Umstände eintreten zu lassen, ist ja klar, aber ebenso, daß es sich um eine ganz gemeine Denunziation handelt. Dann ist eine ganze Anzahl von Majestätsbeleidigungsprocesjen im- Laufe der Jahre verhandelt worden, wo ein Mensch es angemessen fand, um sich im Gefängnift txnt .Versorgung zu verschaffen. B lütöergiftung. OK Onr.sc)riftttc) garantlrt, oltt vas eld inrüSerftattet. " --. vwv.MV. N'V MU. VCliVriC ft&Ir venerischer Slutvergifrung. von un vor zehn Iah re ednlt, find nie ehr gebroche. Wir kurireu f3fr BT n ht0 fcmmth k .rn.. so, orienia, umex tx$itn t Oftt tit, wani unl eme Genaue Veschrnduag de Falle ein rciuia antv,i uci ipnnaq oicaqo zur veyaovluna Bill, deffe Hotel anb Rnsekon, werden wir. im Hanf tmr ihn ii knlm (nflimn liihf CAil -- r - V i" " " "giiua cuficivi mnse. wen ihr unsere Fähigkeit bezweifelt, eine rankhnt gründlich ,u tznle, für die die beSeu er,te tH? vorübergeiend Erleichtern habe der hob. f v vcth Utll BfT Mi. i rtr Oma , ,et,e. Un nntx d?Zrei Heilmittel ich tut heile ttuntn. Dtr RAhenher tsnm mm lr fl(iik fn . voi " - uw9nmm Oi Uli rantireu tni Fülle fce iierfslge ,edeu ent mrückzu. v1 "1' ?fmxmlls 9m et lt M rtutt Uittu illi- S,U, mtfUinU bb err ehnlt och eld znröckgegebe. ZlUe. chromsche, riefnngewnrzeite Falle werdn, t Ir .l',z'tul",rt nnciuHrronriciic yaue werben t Ini taatn ereilt. Schreibt nn um die dreffea vo Lente. die nr geheilt, nd wir werden selbe ,t der , rtmbi einsenden. Tat kostet ja nur eine Brief marke vlld rrd euch Schwer, nd Leelmanale, er ffiSk-.Q!t$.hK1tlom uchläge in estchte. I plaechen w und nd Hai,, rheumatilche Schmer , noch und Selenken, ausgehende Haar, -' Ire a ?rp, iedergedrücktheit, Schmerzen tm fe'm$ "I." wahrlich keine Zeit mebr vnlie. I-9otabt gebrancht, nebe fö!??!' dadielk Onndm nndVejchwlirebrtngk. ehrest soknt. Ct9ttCniitiairigaxsstixt, Tosk I)env??V To.. zzr zzzu.' ciizo;
eine Majestätsdeletdigung auszustoben." Im letzten Herbst wurde in der Vrandenburgischen Provinzial - Syno de der Antrag gestellt, den im Duell
Gefallenen das christliche egraoniß u verweigern. ' Die Prozinzialsynode lehnte aber vielen Antrag emnimmig ab. nachdem ein Redner den Antrag nfa rirxt Infamie aeaen einen Todten" wwyj -' i i j gebrandmarkt hatte. Ermuthigt durch ? r -. cn.r..fii C . 1 w.M M..! tlm viei.es yiciuiiai ijui uci -ociciu ui Feuerbestattung an den evangelischen Oberkirchenrath daS Gesuch gerichtet, fortan zu gestatten, daß Geistliche am Sarge eines zur Feueröbestattung bestimmten Todten ihres Amtes walten dürfen. Darauf hin hat der Oberklrckenratb. nach langem Besinnen, abschläglich beschicken. Demnach muß der Ehrenmann, welcher für seine Leiche die Feuerbestattung angeordnet hat, wohl noch ein viel größerer Sünder sein, als derjenige, welcher sich aeaen daö göttliche Verbot des Zweikampfes vergangen hat. Wenigstens kann man nach den beiden Entscheidungen der preußischen Ortyodoxen kaum auf etwas Anderes schließen. Ein Fortschritt auf dem Gebiete der Rechtspflege wird geplant. An Stelle des Voreides soll der Nacheid treten, d. b. man will den Äeuaen Nicht mehr vor der Vernehmung beeidigen, sondern erst n a chdem er seine Aussagen gemacht hat, und nachdem ihm nochmals vorgebalten worden ist, was er ausgesagt hat. In vielen Fällen nimmt kine gerichtliche Zeugenvernehmung ven Verlauf einer längeren Debatte und e? ist entschieden ungerecht, den Zeugen für jedes Wort.w aS er im Verlauf deS oft sehr langen VerhörS aussagt, mit seinem Eide einstehen zu lassen. Der Antrag geht von Seiten der Conservativen aus und wird wahrscheinlich Gesetzeskraft erlangen. Von Seiten de? Centrumspartei will man die abgeschaffte konfessionelle Eidesformal wieder einführen, doch ist eine so zahlreiche Gegnerschaft gegen diese reaktionäre Maßregel vorhanden, daß dieselbe wahrscheinlich ein frommer Wunsch bleiben wird. Die deutsche Industrie arbeitet gegenwärtig mit Hochdruck für den amerikanischen Markt. Namentlich in Sachsen wird in vielen Branchen mit Ueberzeit gearbeitet und manche Betriebe sind Tag und Nacht in Thätigkeit, um massenhaft Waaren herzustellen, welch: vor Inkrafttreten der neuen Dingley Bill nach den Ver. Staaten geschickt werden sollen. Mit Sorgen und Bangen sehen die jetzt übermäßig beschäftigten Fabrikanten der Zeit entgegen, welche nach Erfüllung der gegenwärtigen Aufträge kommen muß. Amerika ist der beste Markt speciell der sächsischen Industrie, der Ausfall wird sich ungeheuer schwer bemerkbar machen. Ganz außerordentlich hat sich die deutsche Eisenindustrie während des letzten Jahres gehoben. Der Verbrauch von inländischem Roheisen ist auf 120.8 Kilogramm für den Kopf der deutschen Bevölkerung gestiegen, im Jahre 1895 waren eö nur 105.1 Kilogramm per Kopf und im Jahre 1864 gar nur 21.8 Kilogramm. Ueber die Arbeiterversicherung des Deutschen Reichs ist für die Weltausstellung in Brüssel ein Bericht ,usammengestellt, der in wenigen Ziffern einen klaren Ueberblick über die Thätigkeit auf diesem Gebiete gibt. In Deutschland wird jetzt (bei einer V.völkerung von S2MiLionen) gegen Krnk. heit, Unfälle und Invalidität rund eine Million Mark per Taa eingesetzt. Während der Jahre 1883 biS 1895 haben im Ganzen 25.061.620 .Personen Entschädigungen erhalten und diese Entschädigungen haben in Summen 1.243.763.965 Mark, also nahezu 1$ Milliarde betragen. Die Unternehmer haben dazu 969.742.016 Mark, die Arbeiter selbst 837.865.084 Mark eingezahlt. Folgende Tabelle gibt ein Bild von den Einzelposten deS Jahres 1895. in welchem die Gesammt-Bevöl-kerung 52.000.000 und die Lohnarbeit ter 13.000.000 betrugen: Gesammtübersicht. KZ 3 2 eror O" r B jf3 Sa 5 2. CD3 ,o o?(Ä! ? Ä r CO 3 cS"3 r e 52 3. 3515 I? O 3 XfL' i . 3 . -rr 12 SiT 14 5: s.-s?i : 3 a o o : I . H,50 üt : . 3 . 8 OT fr O0C3 00 o o Vte'te 01 (A j - O C5 O OD 4 O O CO o oou s r I ' o c cc ti 1 pgs: ' o i O ( o o o ' Jto3 2 SS öS tt o O -1 M 0 t3 es tj u co cd öo OCJP UMUI CO MOO -10 0 IV o 8S. IQ c C9 0I0I Of i-a GH tmk tS fti S83 sSa : o o o CO 8SS Der wunderschöne Monat Mai, für welchen die. deutschen . Dichters eine so unerhörte Reklame gemacht haben,' ist heuer in ganz Mitteleuropa so streng und so heimtückisch gewesen, wie man eö sonst nur vom Februar gewohnt war. In den böhmischen und sächsischen Gebirgen liegt der Schnee fußhoch, auf dem Fichtelberg stand letzte Nacht daö Thermometer auf 4 Grad Reaumur unter Null und ähnliche Nachrichten kommen aus allen Höhenlagen. In der Ebene ist'S nicht viel besser. Da daö kalte Wetter schon so lange anhält, d. h. schon zu Beginn deS Monats einaesetzt hat, so dürste der dem Obst und den Früchten zugefügte Schaden nicht , so groß sein,, als an sonst bohl vermuthen könnti. Die
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ÜSÄZ AtmurMX wAiurrrenr jm nr AMOflffJ tr err. Zeitungen berichten von ähnlich kalten Wonnemonden aus früheren Jahren, worauf trötzdem noch recht gute Ernten erfolgten. In Frankreich soll der Wein furchtbar gelitten haben, vom Rhein lauten die Nachrichten nicht so schlimm. , Vom Jnlande. Außerordentlich günstig sind im südlichen Oregon die Aussichten auf eine reiche Obsternte. 804.627 Telephone befan. den sich nach dem letzten Bericht der Bell Telephone Co. im Gebrauch de? Publikums. Bei West Canaan, N. H., wurde eine wilde Gans erlegt, welche zwischen den ausgebreiteten Flügelspiden 4 Fuß 10 Zoll maß. Der 13 Jahre alte John Lindsay in Cape Charles City, Va.. hat beim Spielen mit einem Revolver einen siebenjährigen Spielkameraden erschossen. Ein 110 Pfund schwere, an der ttüste von Florida gefangene Riesen . Schildkröte wurde von dem New Forker Fischhändler und Jchtyologen Eugene G. Blackford dem New gorker Aquarium geschenkt. Eine Goldquarzader, die nach Ansicht eines New Yorker Erperten sich als sehr ausgiebig erweisen wird, ist auf der Farm von Charles Hamilton bei Pittsfield, Mass., entdeckt worden. Der jüngst Friedensrichter im ganzen Lande dürfte Clyde sietchum in Dowagiac. Mich., fein, der noch nicht volle 21 Jahre zählt. Am 1. Juli wird dieser jugendliche Kadi sein Amt antreten. In der Umgegend von Greenwood. Me.. sind in diesem Frühjähr noch keine Feldmäuse beobachtet woroen. Na dem Dafürhalten der armer bat der starke ffrost des verlossenen Winters den Nagern den öarauö aemackt. Mit feinem, seidenweicheck Haar von 4 biS 12 Zoll Länge ist der ganze Körper der kleinen Alice Elizabeth Doherty, die am 14. März 1889 in Minneapolls geboren wurde, bedeckt. Als die Kleine das Licht der Welt erblickte, war sie vollständig behaart und seitdem ist das Haar stetig gewachsen. Der größte Schooner der Welt, der Frank H. Palmer Capt. Gardner, ist dieser Tage von Boston in Baltimore eingetroffen und wird L300 Tonnen Kohlen für dort laden. Daö Schiff registrirt 2655 Tonnen, ist 247 Fuß lang, 43 Fuß breit und 21 Fuß tief. Der Schooner wurde im März dieses Jahres in Bath. Me.. vom Stapel gelassen. , EinKassirerinSan Fran. ciöco hat Selbstmord begangen, weil bei der Bllcherrevision ein Cent fehlte. 'S, grübelte über daS unerklärliche Deficit so lange nach, bis er schwerWüthig wurde und in einem Anfalle Von Unzurechnungssähigkeit zur Pisiole griff.. Kentucky schwebt in Gefahr, als Heim von ColonelS von Veorgia überflügelt zu werden. Gouverneur Atkinson hat die Ernennung pon Colonels mit solchem Hochdruck betrieben, daß sein Stab zur Zeit deren kicht weniger als 81 zählt; daß die Mehrzahl nie Soldat gewesen, thut nichts zur, Sache. Gouv. Atkinsons Vorgänger hat seiner Zeit 45 Colonels geschaffen. c Von seinem eigenen Vruder Frank ist Will CollinS in einem Gehölz bei Christiansburg, W. Va., puf der Jagd erschossen worden. Die Knaben hatten ein Eichhörnchen aufaejagt, welches sich in einen hohlen Baumstumpf flüchtete, und Will kroch darauf an den letzteren, um das Thier gu fangen. In demselben Augenblick feuerte Frank, der seinen Bruder nicht sehen konnte, von der anderen Seite," die Kugel durchbohrte den hohlen Stamm und traf Will in die Stirn, seinen sofortigen Tod herbeiführend. Eine b e d eu t e n de Anzahl von Mauleseln und Rindvieh ist von New York . nach Port Natal, SüdLlfrika, verschifft worden und demnächst sollen weitere Sendunoen dort. 1. ..i.. rrs ix i i k cY w "! Uril. xjzt sur oiee AUSuhr ist die Rinderpest in Süd.Afrika, ,urch welche der dortiae Viebbestand stark verringert worden ist. Die zur Versendung gelangten Maulesel, die schönsten und stärksten ihrer Art, welehe per Gespann $175 bis $250 werth sind, kommen aus Kentucky, während daö Rindvieh, 50 Stück, aus Texaö stammt. '. DieAnnahme. daßder Blitz niemalszweimal auf derselben Stelle einschlägt, wird durch eine Doppeltracödie, die sich in Erath Station bei Abbeville, La., abgespielt hat. widerlegt. Während eines heftigen Gewitterö wurde Stanville Theviot in seinem Hause vom Blitz erschlagen und zwei Stunden später wurde Frau Ernest Garie, die auf die Trauerkunde herbeigeeilt war, um der Wittwe beizustehen, in demselben Hause vom Blitz getroffen und sofort getödtet. Bei Sutton, W. Ba.. hat sich ein überaus trauriger Unfall zu getragen. Als Frau Shieves. ihre Tochter Susanne und deren Bräuti aam, Will Burnside, den Big Beaver Creek auf einem Holzstege überschrei1 . .1 ritt A - "W y-"V . , . m len roouien, ,iurzic tfiau syieoes au dem schlüpfrigen Stege in den infolge'!
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deS Regens angeichwotlenen Bach unv riß bei dem Versuche, sich fest zu halten. auch ihre Tochter mit. Als Burnside den Damen helfen wollte, stürzte auch er in'S Wasser und alle drei ertranken, ohne daß - mehrere am Ufer des Baches stehende Personen den
Dreien Hülse bringen konnten. , Die Reichen wurden eine Meile unterhalb m Stelle an's Land geschwemmt. Ein interessantes Naturschauspiel ist an der Küste der Morabai beobachtet worden. Wie aus San Luis Obispo. Cal., berichtet wird, wurden die Bewohner des angrenzenden Landstrichs durch ein Gerausch erschreckt, welches im Anfang dem dumpfen Rollen deSDonnerö glich und mit einem etwas lauteren Schlage endete. Bald darauf kam in dem kleine Arm der Mora Bai. dem Orte El Moro gegenüber, ein Geyser um Vorschein. Einige Tage später bildete sich ein zweiter Geyser, der ungefähr 200 Schritte von dem ersten entfernt und dem Lande etwas näher ist. Vom Ufer aus kann man deutlich eine kleine Insel von schwarzem Schmutz und Sand sehen, welche sich gebildet hat. Wahr, scheinlich befindet sich dort ein kleiner Krater in Thätigkeit, welcher langsam Quantitäten des dunkelsten Schmutzes auswirft. Das deutsche Schiff C. H. Wetjen", welches im December von Hamburg in San Francisco eintraf, hatte unter der Mannschaft drei Söhne wohlhabender Hamburger Kaufleute, die von ihren Vätern ausgeschickt worden waren, um das Seeleben auö eigener Anschauung kennen zu lernen. Sie fanden dasselbe jedoch so eintönig und die Kost so wenig nach, ihrem Geschmack, daß sie, in San Francisco angekommen, kurzweg beschlossen, durchzubrennen. zumal da sie erfahren hatten. daß das Schiff von dort aus mit Weizen nach der Kapstadt gehen sollte, und Niemand wußte, was daö fernere Ziel der Fahrt sein würde. Sie hatten nicht genug Geld zur Heimreise und kamen daher auf den Gedanken, nach Hause zu schreiben, daß sie schwer krank waren, und um Reisegeld zu bitten. FritzBertlina war derErste. der dies that und sogleich eine telegraphische Anweisung auf $350 erhielt. Da. zu borgte er von Geschäftsfreunden seines Vaters noch etwas Geld und trat die Reise an. Seine Genossen Fritz Hirsch und Jürgen Homburg hatten weniger Glück. Ihre Eltern waren etwas mißtrauisch und verweigerten die Sendung von Geld. Hirsch wußte sich jedoch zu helfen, indem er auf dem Schiffe Lismore-. welches vor einigen Tagen nach Glasgow abging, ei- . i X, nen Platz a 3 Atairo e annaym. izur gen Homburg hatte auch dazu keine Lust und befindet sich noch in Oakland, wo er so lange wacten zu wollen er klärt, bis sein Vater mürbe wird und ibm das Reisegeld schickt. Vom Auslande. De? englische Elektriker Professor Silvanus Thompson hat eine bedeutende Verbesserung der Ocean - Telegraphie erreicht, welche eS gestatttet, fast noch einmal so viel Worte in der Minute über ein Kabel zu schicken wie bisher. Mehr als fünf, undzwanzig Worte konnte man bis jetzt in der Minute nicht von England nach Amerika schicken. Die AuSzüglerin Maria Hofleithner in Wiesmath (Oberösterreich) hat kürzlich an den Verwandten ihrer Schwiegertochter, - der Familie Veisteiner, einen Mord versucht, indem sie in die Speisen Arsenik schüttete. Zwei Tage nach diesem mißlungenen Mordversuche wollte sie ihre eigene Schwiegertochter vergiften, indem sie in einen Topf Milch eine Hand voll Arsenik warf. Die blieb jedoch auf der Milchhaut liegen, wodurch daö Verbrechen entdeckt und verhindert wurde. Die Giftmischerin wird auch einer im Jahre 1891 verübten Brandlegung bezichtigt, bei der zwei Menschenleben zu Grunde gingen. EinHerrausAranjuez. der sich dieser Tage verheirathen sollte, fand, daß eine Einzeltrauung viel zu langweilig sei und beschloß daher, für Männlein undWeiblein von Aranjuez, die schon längst freundschaftlich verkehrten oder wie man dort sagt hinter der Kirche" mit einander verheirathet waren, die Trauungs. und Hochzeitskosten zu bezahlen, wenn sie ihm Gesellschaft leisten wollten. Die grausame Hauptperson dieses , Dramas war der Advokat und Capitalist Antonio Sanchez Capuchino, und es stellten sich dreizehn Pärchen als Mitspieler ein. Die vierzehn Trauungen fanden zu gleicher Zeit statt. Tausende vonPersonen warteten auf der Straße, um die 23 Brautleute zu sehen. Dann gab eö ein Riesenhochzeitsmahl, musikalische Aufführungen und Volksvergnügungen. Alles auf Kosten des Herrn Capuchino. In Belgien scheinen Anarchisten neue Unthaten zu sinnen. Nachdem kürzlich in der Provinz Namur zwei bedeutende Dynamitdiebstähle verübt wurden, sind neuerdings in dem zum Arondissement Charleroi gehörigen Orte Haulchin 100 Dynamitpatronen gestohlen worden. Die Gendarmerie forscht eifrigst nach den Dieben. Unter der Einwohnerschaft von. Haulchin herrscht große Aufregung. zumal vor wenigen Wochen ein Dynamitanschlag auf ein dortiges Haus versucht wurde. memetnd"ewald zu Ermatrungen (Thurgau) in der Nähe des Schlosses Wolfsuerg sind sechs alte Grabhügel unter fachkundiger Leitung aufgedeckt worden. Diese Hügel haben eine kreisrunde Form von etwa 16 Fuß im Durchmesser; die Mitte ist 24 Zoll erhöht. Drei waren an ihrer Oberfäche mit großen Feldsteinen gepflastert. Nach Abhub der Steine zeigte sich in geringer Tiefe Erde, welchc deutlich Spuren deS Leichenbrandes zeigte. In dieser Schichte fanden sich neben Kohlen wenig, Restchen von verbrannten nochen, und dabei zahlreiche Scherben von Graburnen. Die Gräber stammen auS der ersten Eisen
5e!t, 800 biö .400 Jajre vö; ChMi. '
Der Zahlmeister - Affii stent des in Sydney stationirten englischen Kreuzers Katoomfca", Craddock, verduftete mit $12.000 Schiffsgeldern, wurde aber bald im Melbourne? Grand Hotel" verhaftet. Er hatte sich dort mit seiner ihm erst am 20.
März angetrauten jungen Frau unter dem Namen Harper einlogirt und eS geht aus den Aussagen, welche die Bedauernöwerthe nach der Festnahme ihreS ManneS den Behörden gemacht hat, hervor, daß sie die Bekanntschaft von Craddock unter dessen falschen Namen gemacht hat. Als der anaeblicke Harper, der vorgab, Elektrotechniker zu sein, sie zu emer schleunigen Heirath zu bestimmen gewußt hatte, hat diese Täuschung fortgedauert biS zu dem Augenblicke, da der Festgenommene ihr zurief: Ich heiße nicht Harpev. fondern Craddock!" Craddock. der außer wegen Unterschlagung auch wegenFahnenflucht verfolgt wird, dürfte sich sehr wahrscheinlich nun auch wegen Meineids zu verantworten Kaben. iLlnpommerscherGutsbesitzer hatte gesundheitshalber ein französisches Bad besucht. Der Herr verfügte über eine recht germanische Höhe und Breite, sodaß man ihm den Deutschen schon von Weitem ansah, auch ohne seinen echt deutschen Namen zu kennen. Was natürlicher, als daß die Polizei ein Auge auf ihn warf, ihn und seine Correspondenz etwas scharf unter Beobachtung stellte. Und richtig. man hatte sich nicht getäuscht, ein Brief mit beiliegenden Zeichnungen fiel in ihre Hände. Zwar war es dem Polizeilieutenant nicht recht möglich, festzustellen, b eS sich um ein Fort oder sonst etwaS wirklich StaatsgefahrlicheS handle, da er der deutschen Sprache nicht mächtig war. So mußte die Sache nach Paris zur Revision, währenddessen man den pommerschen Spion mit noch schärferm Nachdruck bewachte. Nach zehn Tagen endlich kam die Zeichnung zurück mit dem Vermerk? Der Absendung nach Deutschland steht nichts entgegen, denn die Zeichnung ist: der revidirte Bauplan eines Schweinestalls für den Gutshof des Besitzers.- ' Auf dem Rittergu'te Herzershof in der Provinz Brandenbürg zündete während eines starken Gewitters der Blitz und äscherte eine große Scheue und einen Viehstall ein. Außerdem ist der Verlust von drei Menschenleben zu beklagen. Eine Schaar von 13 schulpflichtigen Kin dern. die auf dem Felde veschäftiat wa ren. flüchtete auf den herrschaftlichen Hof und suchte Schutz in der Scheune. Da fuhr ein Blitzstrahl nieder und warf sämmtliche Kinder zu Boden. Drei Kinder konnten nicht wieder ins Leben zurückgerufen werden, während st die. ubngen wieoer erholten. Vom Militärbezirks. gericht in Würzburg wurde der Se condelieutenant Karl Kölsch deS 2. bayerischen Fuß-Art.-Reg. zu 45 Ta aen Festungshaft verurtheilt. Bei An kunft des neuernannten Festungscom Mandanten von Germersheim war Ba 1 r 1 ir lamonsoeieyt zum läaiutjcrneBen ergangen, wobei Kölsch daö Commando hatte. ES sollte mit Manödercartou chen geschossen werden, wobei das Reglement vorschreibt, daß nach jedem Schuß daS Rohr gereinigt werden muß, damit alle zurückbleibenden alim menden Reste beseitigt werden. Kölsch ordnete nun aber an. nicht zu wisKen damit es schneller gehe. Nach derm er. sten Schusse wurde sofort die zweite Patrone emgeschoben, die jedoch explo. dirte und die ganze BedienungSmann schaft. die Kanoniere Nikolaus Gresscl, Adam Christmann, Otto Labert und Peter Trunk. verletzte, und zwar wur den den Erstgenannten daS Gesicht und die Haare und den Letzteren die Arme verbrannt. Gressel büßte hierdurch zwei Drittel der Sehscharfe em, wah rend die Uebrigen in dvei Wochen wie der geheilt waren. DerWestbahn.'Beamt Christian Schösse? in Wien lebte seit drei Jahren, nachdem er seme Frau verlassen, mit einer gewissen Anna Mittermayer im Concubinat. Da die Frau um 11 Jahre älter war, erkaltete seine Liebe bald und er knüpfte em Verhältniß mit der 19jährigen Agnes Mittermayer, der Tochter seiner Con'cubine. an und seitdem ging eö im Hause wie in emer Holle zu. Schließ'lich verschwanden ; nun Schösse? und die 19jäbrige AgneS: vier Tage 61 ben sie auö und dann kehrten sie zuzrück. Nun folgten erbitterte Vorwürfe, weder Schösser, noch das junge Mädchen gaben doch eine Antwort: sie zo gen sich in eine dunkle Kammer zurück. welche an die Küche stieß. Dann neaelten sie die Thur zu und bald darauf fielen zwei Schüsse. . ; Als man die Thür aufsprengte, fand' man das 'Mädchen im Bette liegend mit einer 'Schußwunde in der rechten Schläfe und auf dem Boden vor dem Bette, 'das Gesicht nach unten gekehrt, lag 'Schösse?, 'ebenfalls mit durchschossener Schläfe, neben ihm auf de: Erde die todtbringende Waffe. Beide waren todt, im beiderseitigen Einverständniffe gestorben. I,Iost' .lottere Know It. Badies are alvräya iüffering from :flatulency,' inririd-couV and griping,: wlüch, by distending their littlo bowcls, mako tbem dravr up tiieirüny legs ''. and cry sor pain. To relieve tue Inland of ,tüis discomsort, expel the wind, sootiie his little bowels and induce re fre8üing slumber, give Dr. John W. 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. . . Hitze und Gesundheit. . . . Uebergrcße Hitze schwärt das System und ist ohne Zweifel die Ursacte rieler Sommerleiden. Was wir unter ejner trägen Leber verstehen ist eine schwache und unthätige Leder, die ihre Funlticnen nicht richtig versieht. Zt Hitze trägt viel dazu bet die Leber zu swächen und ti bilden sich auf diese Weise verschiedene Fcrmen vcn Lcbcrleiden. Wenn die Leber nicht richtig arbeitet wird sie die Hautturfache vcn Magenleidcn. Wcnn die Leber schwach ist wird die Nahrung nicht richtig ux baut und UnVerdaulichkeit und Verstopfung tritt ein. Wenn dieser Zustand zu lange rernachlassigt wird, erzeugt die unreine Masse im Magen Unreines Vlut. Alle diese Unordnungen des Systems verursachen viele Beschwer den, wie Schlaflcsigkcit, Axpetitlcsigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und Lieber. Der Llusweg auö diesen Beschwerden ist einfach genug. - man stärkt die Leber, reinigt den Magen und düö Blut durch den Gebrauch von Dr. August Konig'ö Hamburger Tropfen.
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