Indiana Tribüne, Volume 20, Number 255, Indianapolis, Marion County, 2 June 1897 — Page 2
Zndisns Tribüne.
Erscheint Täglich und Somttag?. Die t5zttche ZiMtn koftit bur Un Xtl j (Xentl per Woche, die onxttaaKltfttie'l dtnt per Woche. Bett ms asrac 1 65 Sentt per ,t. Per Pest tu! H t.dt ,geschiZt Im ,ratte,kZlS P t fJat. Vffio. 10 üd Vlabam Cirft. Indianapolis, Ind., 2. Zum 1897. Schaufpielerelend. In eingehende? Weise hat sich die 25. General Versammlung der Mitglieder deS Deutschen VühnenvereinS, welcher jüngst in Wien stattgefunden hat. xult der Lage der Theaterangestell ten beschäftigt und bei dieser Gelegen, heit wurden interessante Auskünste von dem Experten Ernst Niedt, Ober, regisseur und Vorstand des Vereins österreichischer Bühnenangeh'öriaer, ertheilt. Auf die Frage, wie sich für den angehenden Kunstjürger der Uebergang von der Theaterschule in's Leben gestalte, hob Niedt vor Allem hervor, daß die Provincialdirectoren nicht auf Rosen gebettet sind. Ihre Auslagen für Steuer, Regie u. s. w. sind 'groß, so daß der eigentliche Gagenetat ganz unglaublich niedrig ist. Deshalb sehen diese Direktoren darauf, möglichst billige Leute zu bekommen, wenn diese auch gar kein Talent besitzen. Im Frühjahr kommen die Directoren nach Wien, sehen und hören die Leutchen in den Schulen an und waö ihnen convenirt und nicht zu theuer ist, engagiren sie für den Herbst. Die älteren Schaufpieler das sind aber nicht etwa alte Leute, für die kleine Provinzbühne' ist ein Schauspieler von 40 Jahren schon ein alter Mann und ein Mädchen von 30 Jahren, wenn sie sich nicht sehr gut conservirt, eine alte Dame also die älteren Schauspieler werden auSgestoßen, weil die jüngeren Kräfte billiger sind. Daß die Aelteren durch die Jüngeren künstlerisch nicht ersetzt werden,' thut nichts zur Sache, denn man sieht hauptsächlich darauf, daß schöne Gesichter, junge Leute auf der Bühne erscheinen." Diese AuZgestoßenen aber, sagte Niedt. sinken immer tiefer und tiefer, bis sie schließlich auf der kletnsten Schmiere unterkommen und elend untergehen. Dann beschäftigen sie sich mit Vlumenmachm. Körbeflechten. Manchmal steten solche Schauspieler und Schauspielerinnen hungernd vor mir und btttm um eine Kleinigkeit, damit sie ihr bischen Dasein fürten Augenblick fristen können. DaS ist das sogenannte Komödiantenelend, das leider GotteS belächelt wird. daS aber so traurig ist. daß Sie sich keinen Begriff davon machen! Ich könnte stundenlang davon erzählen! ,Daran sind nur die wirtschaftlichen Zustände schuld, in denen sich die Theater befinden. Es gibt in unserer Kunst Me, sehen, die in kleinen Städten und Dorfern herumziehen, und von denen die Behörden sagen, sie seien eine Landplage; und darunter sind manchmal Schauspieler, die, wenn auch nicht an Hoftheatern, so doch an guten Stadt theatern angestellt waren. Da geht manches Talent verloren !" Der Anfangsgehalt der jungen Damen an den Provinzbllhnen ist sehr verschieden, aber zumeist lächerlich niedrig. Es wird bereits als ein recht anständiges Engagement betrachtet, wenn sie 50 Gulden Gage und 50 Kreuzer oder 1 Guldm Spielhonorar proAbend bekommen; 60 bis 70 Gulden sind wohl die höchste Anfangsgage. . Für kleinere Fächer werden an Provinzbühnen nur 30 Gulden und weniger bezahlt. Die Schauspielerinnen müssen aber die Toiletten selbst bezahlen und an Provinzbühnen sogar auch die Eostüme. Glaubt nun ein Direktor, durch LuxuS einen gewissen Theil des Publikums zu interessiren, so stellt er bezüglich der Toiletten und Costüme verhältnißmäßig hohe Anforderungen, die von den Schauspielerinnen, erfüllt werden müssen. Ist der Direcio? human. so wird sich eine fleißige Schauspielerin in der Weise behelfen .können, daß sie aus dem Fonds von GTostümm, den doch Jede mitbringen muß.sich alle möglichen Toiletten herstellt. Freilich ist sie ds ein recht armseliges Geschöpf! Sie muß die ganze Zeit die sie von Proben und Vorstellungen erübrigt, darauf verwenden, aus .einem Cöpünr mehrere zu machen." Bei Besprechung dieses Punktes machte daS'Connnissionsmitglied Jnspector Herrdegen jbie Bemerkung: E?,geht die, Sage,, daß bei sehr vielen Provinzbühn'en'man'in außerordentlich unanständiger Art aus die Schauspielerinnen, wirkt, daß sie gewissermaßen gezwungen sind, unmo ralisch zu werden Darauf sagte Herr Niedt: Da kommt eS -sehr auf die Form an. in welcher das geschieht. Sagen wir z. B., ich bin Dnector in einer Stadt, in welcher Garnison ist, und habe die Absicht.'vaS Publikum durch den Glanz meiner Leute heran zuziehen, namentlich . daS maßgebende Publikum, die Cavaliere und die Lebemänner. Jeder sieht natürlich auf der Li'hne wunderbare : moderne . Kleider lieber als altmodische. 'Bin ich nun ein gemeiner Kerl, so werde ich der betreffenden Schauspielerin ' einsäch'sagen: Such Dir eine Würzen! (Wur zen" ist ein Wiener Lolälüuödruck für einen zahlungsfähigen Freund-.) Wenn ich aber ein. feiner (!) Mann bin. so sage ich:,Jch,habe ewe,SZoUt für Dich, die aber theure' Toiletten erfordert. Nun habe ich eine Dame, welche dieselben besitzt- Du wärst mir lieber, aber ich weiß nicht, ob Du faich die Toiletten haben kannst.-. Dieses Winkes mit dem Zaunpfahl bedient sich also der Direktor, der ein .feiner Mann ist! Das sind aber nicht speclfisch österreichische Verhältnisse, - in Deutschland ist es.um Nichts besser bestellt. ' ' Die Theateragenten sind häufig würdige Seitenstiuke zu den eben ge--schilderten Directoren. So erzählte eine Expertin: Ich kenne die meisten Agenturen in Wien. Ueber die, Behandlung der Damen will ich Neber
nicht sprechen! Wenn die jungen Damen dorthin kommen, so werden sie zu allem Möglichen verleitet und es wird von allem Möglichen mit ihnen $e sprochen!- Dieselbe Expertin wie auck den Vertrag von. den sie mit ib-.
rem Direktor abgeschlossen hatte. Darin ist zu lesen, daß die Contrahentin, engagirt als Schauspielerin und Sängerin, vorzugsweise für zweiten Chorsopran, für die pünktliche Erfüllung aller ihr obliegenden Pflichten" cir.cn Monatsgehalt von 10 Gulden, sage zehn Gulden ö. W. erhält. Contrahentin ist verpflichtet" es folgt nun die Aufzählung der Pflichten, die zwanzig große Druckzeilen in Anspruch nimmt. In eigenen Paragraphen wird ferner bestimmt, daß sie außer den Männercostümen Alles auf eigene Kosten zu stellen hat u. s. w. u. s. w. Und die Rechte der Contrahentin? Köstliche Frage! Rechte gibt ihr der Vertrag ebenso gut wie gar keine, und dabei war dieser noch lange nicht der schlechteste. Experte Niedt erklärte, er habe Contrakte gesehen, die geradezu gegen jedes Gesetz, gegen Sittlichkeit und Moral sind". Es ließe sich noch manches Jnteressante aus den Protokollen der Enquete mittheilen. Aber schon aus dem Anführten , geht hervor, wie traurig die Lage vieler Theaterangestellten ist und Wie schutzbedürftig insbesondere die weiblichen Mitglieder sind. Nomau einer Einsiedlerin. 2)tt Gebirgswelt Kentuckys ist nicht blos an, bemerkenswerthen Menschenklassm reich, sondern hat auch manches merkwürdige einsiedelnde Individuum aufzuweisen, wenn auch wohl nicht so viele, wie die kalifornische Gebirgsroelt. ..' Weit und breit ist z. T. Polly Blake bekannt geworden, welche tief in einer dlchien Waldung etwa zwölf Meilen von Beardstown, Ky., mit einem Hund und zwei Katzen eine alte Hütte bewohnt und vomVolk einfach Die Ein siedlerin" genannt wird. Es ist schon ein halbes Jahrhundert her. daß sie dieses abgeschiedene Dasein führt, und nur Wenige der heutigen Generation kennen die romantisch - düstere Geschichte ihres Vorlebens, eine Geschichte von verschmähter Liebe, teuflischer Rache, zu spätem Bekenntniß und einem gebrochenen Herzen. Vor 62 Jahren hieß dieses Weib noch Polly Andrews, wohnte mit ihren Eltern auf einem hübschen Landgütchen in der Nähe von Springfield. Ky.. und war eine auffallendeSchönheit und dabei von äußerst lebhaftem, tempevamentvollem Wesen. Kein Wunder, daß die junge Männerwelt der Nachbarschaft diese Sonne eifrig umschwärmte. Als ihr bevorzugter Verehrer galt Stephen Letton, und er war cö wohl auch, so lange bis ein Fremdling das schöne Mädchen ausspannte". ' Im Sommer 1833 erschien ein Mann Namens Thomas Vlake als Gast im Andrews'schen Hause. Wie man hörte, kaufte er Pferde für den südlichen Markt ein. Aber bald erfuhr man auch, daß er Polly zu tief in die Augen geguckt, und daß er ihr Herz im Sturm erobert habe. Es dauerte nicht lange, so wurden die Beiden ein Paar. Nach der Hochzeit zog Blake zu seinem Schwiegervater. Es entwickelte sich eine dicke Freundschaft zwischen Blake Und dem erwähnten abgesetzten Liebhaber Stephen Letton, zu allgemeiner Verwunderung: wenn Lefton noch irgend einen Groll fühlte, so ließ er jedenfalls nicht das Geringste davon merken, sondern blieb mit der ganzen Familie auf dem besten Fuße. Einige Monate später verkaufte Letton sein Eigenthum und erklärte, daß er nach der Gegend auswandern wolle, welche heute West - Virginien bildet, und daß er ein Interesse an einer dortigen Kohlengrube erworben habe. Ungefähr um dieselbe Zeit entschloß sich Blake, einige unerledigte Geschäfte im County Boyle persönlich zum Abschluß zu bringen und sich von da nach dem östlichen . Kentucky zu begeben und Maulthiere aufzukaufen. Beider Männer.Weg führte eine Zeitlang in derselben Richtung, und es schien sich ganz von selbst zu verstehen, daß sie so weit wie möglich zusammen reisten. Sie stiegen schließlich im County Boyle bei einem wohlha senden Viehhirten ab; vorher borgte Letton noch von Blake eine Summe Geldes, welche er zurückzuzahlen versprach, sobald er seinen neuen Bestimmungsort erreicht habe. Auch Älake reiste weiter. In der Nacht, nachdem er das Haus des Viehhirten verlassen,' geschah etwas Gräßliches: Ein Mörder drang in das Haus, brächte alle Insassen um, raubte ein Geldpacket, das 51800 in Banknoten enthielt, und steckte schließlich noch das HauS in Brand, wie um sein Verbrechen zu verdecken. Das Feuer wurde indch von Nachbarsleuten gelöscht, ehe eS weit um sich gegriffen hatte, und der grausige Thatbestand wurde erkannt. Man fand im Hof nock den Umschlaa. Wung. CU Czt f CrtfittO aarantirt, odt, -55! tnrl7erfiatttt. rLJfl l' davnmde nnb ich, Seilweise. f3' tLf?lf; nDwerg,ftng.don un vorzehnJadMJlWJ'M le ehr gedroche. Wir turnen ch brieklch muttt ,. in Ora ei, graue kichrridung bet ffallr, ein sTlt5.,?ir !iet ach h'caao zur ehaudlnna !iS MH'ttl' n jeioken werde totr, IMS'dHt hell solttn,. bezahlen. Echreibt wm ifr sere Fübigkelt bejweiselt, ei, erktzett rtttll in heilen, färbte die beKea erzt r .11 mrr ortt,ebende Erleichtern, haben der M-1 w 6,it Hat yH ttit, X ,nw. 5"""' H.UN.U. rzLetdedk mm jnn rtf kommen. Sir aa Ä.tzlll'd 1 infalaei Übn entnrrückz. Hlicn.. DWft Otti ist at mim ..iiVf r - . ' j - r. .h tiit citat ,u. gen. r?..lZZzZr:ZJt1)nlt Anröckgeaebe. LcAcsBte, tiefn fnTielte all, mnbrn in ftrtlt och Oslo Anruckaeaebe. HrVr.täVnyZ3e"' .werden in ö rj -' ""vi. um mm vir uirnrnoon ZS.Vl'JV TXi feüt tmr werde selb, mit der SSS'SSrmJLl La .""L! .. r2f hiiu CCElCUlUUim er l?TWJ3?,!M,.k W lchläae in esichte, rdl5SJ? rheumattlche Cchrnef I CUfflfl! Slflflt K Cm . fnii a Ler. tedereedrüZtdnt, Lmer'zenim I Oose. htnn (! man mAhiiiA e. ö7t-.K-l "i'iz .Uer der Votasche gebraucht, fiebert sofort ans. da tAti mr k. LmK Jilr..'. r Uwia l-tSwwÄ5H2STSSwE Osri Clcrncirn Co..
r"J f" . j.- Cl ...7""r" ""r VvWV
welchen der Mörder von dem Geldpacket abgerissen hatte, und der einige Blutflecke zeigte. Die Polizei verwahrte dieses Stück Papier 'sorgfältig; es war die einzige Spur, welche sie hatte. Kurz nachdem Blake nach Springfield zurückgekehrt war, erhielt er das Geld, welches Letton ihm schuldete. Detectivs schöpftenVerdacht, daß Blake jene That verübt habe, und vier Monate lang wurde er beständig im GeHeimen beobachtet. Um diese Jeit kränkelte Frau Blake und ihr Gatte entschloß sich, eine südliche Tour mit ihr zu machen. Geheimpolizisten folgten dem Paar, und überall, wo Blake eine Zahlung gemacht hatte, brachten sie die betnffende Banknote an sich. Schließlich brachten sie solcherart einen 20-Schein. welcher in einer Ecke einen rothen Fleck hatte, in ihrenBesitz. Sofort wurde der unglückliche Mann verhaftet. Er betheuerte hoch und heilig seine Unschuld und erklärte, daß der fatale Geldschein zu dem Geld gehörte, daß Stephen Letton ihm zurückgezahlt. ' Es wurde nach Stephen Letton gesucht, doch der war nirgends zu finden. Die schreckliche Klage blieb an Blake hängen, und obwohl man blos Umstandsbeweise- hatte, wurde er wenigstens zu lebenslänglichem Zuchti haus'verurtheilt. Frau Blake, die seinen Augenblick an der Unschuld ihres Gatten zweifelte, machte viele.aber vergebliche Versuche, seine Begnadigung zu erwirken. Einige Jahre nach seiner Verurtheilung starb Blake an der Schwindsucht. Wieder einige Jahre darauf erhielt die Wittwe ein Schreiben, welches den Poststempel SanFrancisco- trug und von einem Notar und von einem Geistlichen unterzeichnet war. Darin war mitgetheilt: StephenLetton sei in einer Wirthshaus - Keilerei tödtlich rerwun. det worden und habe auf dem Sterbebett gestanden, daß er einen Viehhirten in Kentucky ermordet und den Verdacht des Verbrechens auf Thomas Blake abgeladen habe; denn dieser habe ihm das Mädchen ausgespannt, das versprachen hatte, seine Gattin zu werden. Jetzt an der Schwelle des Jenseits möchte er seine abscheuliche That so weit gut machen, wie es noch in seiner Macht stehe. Es war zu spät! Kurz darauf starben auch die Eltern des tiefgebeugten Weibes, welche alle ihre Mittel im Interesse ihres Gatten erschöpft hatte. Polly hatte von der Welt übergenug gesehen, und so kommt es. daß sie seit fünfzig Jahren in Waldes - Einöde geduldig dem Erlöser Tod entgegensieht. Lange kann dieser nicht mehr ausbleiben, und auch sie wird, wie Wallcnsteins Thekla, sagen
können: Jcb habe gelebt und geliebet.Elektrisches Pökelverfahren. Eine neue Verwendung eröffnet sich der Elektricität als Mlttel zur Hatt barmachung des Fleisches. Pinto in Rio de Janeiro hat ein solches evsun, den. Das Fleisch, welches elektrisch gepökelt werden soll, wird in eine balbgesättigte Kochsalzlösung gelegt, durch die dann andauernd ein elektrischer Strom aesckickt wird. Aus den Ver suchen, welche Dr. Gärtner anstellte, weiß man, daß durch Einwirkung des elektrischen Stromes durch porige Körper und selbst thierische Haute Stoffe hindurch geleitet werden, für die sie r, V i" l j KW T rtl.4 ONI Nlazi Durchgängig juiu. i.vuu ner hat den elektvischen Strom dazu benutzt, um unter Umgehung des Magens dem Körper durch die Haut Arzii f ' t. : . w.. m v. . nelMlllel Oeizuoringen, uic uem uue wasser zugesetzt werden. Wird nun die Strom - Anordnung so gewählt, daß der menschliche Korper den emen Pol, die Metall - Wanne den anderen bildet, dann gelangen aus. dem Bave Wasser Salze u. s. w. durch die Körper - Oberfläche in den Körper. Solche Bäder sind m der 5)ettkunve mit ver schieden Pol Anordnung üblich geworden. Bekannt ist ja auch.daß durch Einwirkung des elektrischen Stromes es aelunqen ist. das bisherige Gerbver fahren auf so viel Tage abzukürzen, als es sonst Monate dauerte. Auch hier bewirkt der elektrische Strom, daß die Gerbstoffe viel schneller in das thierische Gewebe eindringen und sich dort ablagern und so dtc Werbung oe wirken, als wenn das Gerben seinen gewöhnlichen Gang geht. Diese Kraft des elektrischen Stromes hat sich nun auch Pmto bei seinem neuen Pökel Verfahren nutzbar gemacht. Wird das Fleisch 10 bis 20 Stunden ausgesetzt, so ist es vollständig gesalzen.wird dann berausaenommen und zum Trocknen aufgehängt. Drei Liter Salzlake reicht für ein Kilogramm Fleisch aus. Bei acht Volt Spannung ist dabei ein Strom von 100 Ampere nöthig. Die
Elektroden müssen allerdings von Platin sein, um zu verhüten, daß bei anderen Metallen, z. B. Zink oder Eisen, etwaige schädliche Salze, welche sich entwickeln, mit in das Fleisch gerathen. Dieses Verfahren soll vor dem bisherigen Schnellpökeln, wo mit einer Spritze in das Innere größererFleischstücke eine Salzlösung getrieben wurde, unleugbare Vortheile haben; vor Allem ließen sich damit große Fleischmengen schnell der Fäulniß entziehen, und in jeder Hinsicht bedeutete das Versahren auf dem Gebiete der Nahrungsmittelfrage einen Fortschritt. ' Der Verlust von Nährstoffen, der bei dem Einpö kein eintritt, würde auch durch daö elektrische Verfahren kaum gehindert werden. . Europäische Rundschau. . Provinz Brandenburg. Berlin. Aufsehen erregte hier die Trauung einer Berlinerin mit einem Neger, die in der englischen Kirche im Monbijoupark stattfand. Die Braut ist eine Tochter des Königl. Güterezpeditionsvorstehers Ewert; der Bräutigam, Vincenz Edward, ist Billeteur in einem hiesigen Balllocal und stammt aus Westindien von der Insel St. Domingo. Die geschiedene Frau Prager. bekannt durch das s. Z. von ihr mit ' 5"!5s . citSra n?flt -i C - -W . r. . JVU (
Schweitzer auf ihren Gatten Dr. Georg Prager ausgeführte Attentat, ist in Folge eines Herzleidens in einem Krankenhause verstorben. Frau Prager wurde bekanntlich wegen des erwähn ten Verbrechens zu fünf Jahren, ihr Bruder zu sechs Jahren Zuchthaus txrurtheilt. Während letzterer die volle Strafzeit abbüßen mußte, wurde Frau Prager. nachdem sie zweieinhalb Jahre im Zuchthaus zu Jauer verbracht hatte, begnadigt. Klein Beeren. Während des letzten Gewitters befand sich Frau Zittel mit ihren Kindern auf dem Felde. Sie schickte wegen des Platzregens das älteste Kind mit den beiden jüngeren Geschwistern nach Hause, unterwegs aber entlief der dreijährige Sohn, um zur Mutter zurückzukehren. Jedenfalls verirrte sich nun das Kind, denn am nächsten Morgen fand man eö ertrunken in einem Abzugsgraben. Provinz Ostpreußen. Königsberg. Auf die Lehrerin Frl. Manasse von hier wurde ein Mordanfall ausgeführt. Die Dame, die sich nach dem Dorfe Kallkappen zum
j Besuche ihrer Tante begeben wollte, wurde von einem abgewiesenen Bewerber durch einen Revolverschuß amArme leicht verletzt. L y ck. Der Schwiegersohn deö Wir. thes Roloche hat sich wahrscheinlich in einem Anfall von Geistesstörung, durch Erhängen das Leben genommen. Der Arbeitermangel macht sich in unserer Gegend recht fühlbar. Es giebt Bauernwirthschaften von zwei bis drei Hufen Landes, die keine Dienstboten, keine Arbeiter, nicht einmal Hütejungen haben. Provinz Westpreußcn. Czerwinsk. Der 17jährlge Sohn des Arbeiters Sikora m Smen tau, welcher damit beschäftigt war. vom Strohschuppen Futter herunter zuholen, fiel so unglücklich vom Stalle boden, daß er sofort starb. Dir schau. Dev Werkzeuaschlos ser K. Blank hat unter zahlreicher Be iheiligung sein 50jähriges Dienstjubi läum gefeiert. Marienwerder. Die Karich'sche Dampfschneidemühle in Mareese brannte vollständig nieder. D Ma schinen und daö Handwerksgeräthe sind ebenfalls vernichtet worden; nur der Unerschrockenheit eines Schlossers, der rechtzeitig das Ventil der Dampfe Maschine öffnete, ist es zuzuschreiben, daß, eine Explosion nicht erfolgte. DaS Feuer wird aus Brandstiftung zurück geführt.. Provinz Pommern. Stettin. Am 1. Mai konnte Rektor Schneider auf eine 50jährige Dienstzeit zurückblicken. Eine beson dere Feier des Jubiläums ist für spä ter ln Aussicht genommen. Super intendent emer. Hüttner beging mit seiner Gattm das Fest der goldenen Hochzelt. Auf der Grünen Schanze No. 2 m der Wohnung des russischen Viceconsuls a. D. Kappert entstand bei der Ausbesserung der Gasleitung eine furchtbare Erplosion. Fünf Personen wurden schwer verletzt, darunter zwei Dienstmädchen anscheinend tödtlich. Im selben Hause erfolgte eine Stunde später rin Stockwerk höher durch dorthm gezogenes GaS eme zweite Ezplo sion. Ein Arbeiter wurde schwer ver letzt. A n k l a m. Im benachbarten Dorfe Lüskow geruthen zwei zunge Madchen im Alter von 15 und 17 Jahren in Streit, der bedauerlicher Weise tödt liche Folgen hatte. DaS jüngere Mäd chen griff zu ihr?r Vertheidigung nach einer Heugabel und stach damit ihre Geonerm m den Kopf, so daß daS Ge Hirn heraustrat und der Tod erfolgte. Provlnz SchleSwig-Holstcin. A l t o n a. Die Ehefrau des Thea teragenten Kreutzer stürzte sich auö dem Fenster ihrer in der zweiten Etage belegenen Wohnung in der neuen Ro senstraße auf die Straße und brach das Genick. Der Tod trat sofort ein. Der Schutzmann Kirchner wurde Nachts auf der Elbchaussee von einer aus acht Personen bestehenden Bande überfallen und übel zugerichtet, nach dem sie ihm sein Seitengewehr entrissen. Der zufällig des Weges kommende Stadtgärtner Holst, welcher dem Bedrängten zu Hilfe eilte, wurde ebenfalls verletzt. Nur einer der Thäter wurde spater verhastet. Flensburg. In dem Nachbar orte Gramm, erschlug der Stellmacher Raßmussen ausGrammby im Verlaufe emeö Streites den Schmiedemeister Schütt mittelst einer Eisenstange. Der Thäter ist verhastet. varresyaive. grn nur von dem alleinstehenden Handelsmann Löwenthal bewohntes Gebäude brannte total nieder.' Als der Bewohner, wel cher sich schon zur Ruhe begeben hatte, daö Feuer bemerkte, stand daö HauS bereits in hellen Flammen, und eö war ihm . nicht mehr möglich, durch die Thür in'S Freie zu gelangen, so daß er sich durch einen Sprung aus dem Fenster retten mußte. Provinz Schlesien. Vreölau. Die hiesige Straf, kammer verurtheilte die Schriftstelle, .rin Alice Geiser, geborene Liebknecht, und die Schuhmachersfrau Kaiser wegen Vergehens gegen das Vereinsgesed zu 100 Mark Geldstrafe. Der von ih nen geleitete socialdemokratische Frau, enverein wurde schlössen. Der Töpferstreik hat nach fünfwöchentlicher Dauer mit einem Siege der Arbeiter geendet. Der Lohntarif wurde auf ein Jahr festgesetzt. Es wurde der Neunstundentag zugestanden. Der Tischlerstreik dauert noch an. Grünberg. In Lansitz brannten zwei Gärtnerstellen nieder. Die Wohnhäuser nebst Stallungen wurden ein Raub der 'Flammen; auch zwei Ochsen sind in dem Feuer umgekommen. Der Besitzer Jmrock erlitt bei dem Bergen seiner Habe so bedeutende Brandwunden, daß er in das hiesige Krankenhaus gebracht werden mußte. Ha.ynau. Auf dem Bahnhof Kaiserswaldau wurde der StationZassistent, Herold von einem Güterzug Überfahren und cetödtet.
Provinz Posen. B r o m b e r g. Infolge Genusses von gebratenen Fischen sind in der Albertstraße plöhlich ackt Personen schwer erkrankt; zwei sind bereits gestarben. In der Brahe wurde an der Kaiserbrücke die Leiche des Schisfers Marquardt aufgefunden. M. ist vermuthlich in der Trunkenheit auf dem Heimwege in's Wasser gestürzt und hat so seinen Tod gefunden. C h r o s ch n i tz. Die Wittwe Wilhelmine Harrmann aus Strese ist beim Kiesverladen hier, unter die Räder des Arbeitszuges gefallen und von diesem zermalmt worden. Der Tod trat sofort ein. Die Verunglückte, hinterläßt zwei Kinder 'im Alt:r von 5 und 8 Jahren. Czaganiewo. Die 70 Jahre alte Wittwe Molska von hier wurde von der Strafkammer zu drei Monaten Gefängniß wegen fahrlässiger Tödtung einer Grundbesitzersfrau verurtheilt, bei deren Entbindung sie Hebammendienste geleistet hatte. Provinz Sachsen. Magdeburg. Die Fabersche Buchdruckerei beging die Feier ihres 250jährigen Bestehens, zugleich mit dem 25jährigen Jubiläum der beiden jetzigen Inhaber Robert und Alexander Faber als Verleger der .Magdeburgischen Zeitung-. Erfurt. Ein in der Udestedterstraße wohnender 39 Jahre alterHandarbeite? Namens Emil Vogler machte seinem Leben durch Erhängen ein Ende. Nahrungssorgen sollen das Motiv zur That gewesen sein. Beim Spielen auf dem sogenannten Studentenrasen" kam die 9jährige Helene Kellner aus Jlversgehofen dem Ufer der wilden Gera zu nahe, stürzte in das Wasser und ertrank. H a l b e r st a d t. Die hiesigeStrafkammer hat den Polizei . Sergeanten Harkenthal in Aschersleben zu einem Monat Gefängniß verurtheilt, weil er den Glasergesellen Gahren geschimpft und geschlagen hatte. Provinz Hannover. A l f e l d. Der seit Ostern vermißte frühere Gastwirth Thiele aus Everode wurde, bei Wispenstein als Leiche aus der Leine gezogen. Schwermuth soll die Veranlassung zum Selbstmorde gewesen sein C e l l e. Nach längerer Krankheit ist der in deutschen Jmkerkreisen weit und breit bekannte Imker Karl Grünig gestorben. Er galt als einer der bedeutendsten Bienenzüchter der Provinz. Dransfeld. Der hiesige Stationsassistent Krukenberg ist wegenUn-
terschlagung amtlicher Gelder verhastet und nach Munden :n Untersuchungs haft abgeführt worden. K. hat Familie mit 5 unversorgten Kindern. H i l d e sch e i m. Der Schriftsetzer lehrling Karl Schmidt wurde von sei ner Schwester todt im Zimmer liegend aufgefunden.. Der junge Mensch hatte allem Anscheine nach mit Feuerwerks körpern aesvielt und war durch das Erplodiren derselben getödtet oder er stickt worden; die Leiche wies starke Brandwunden an der Brust auf. Hoheneggelsen. Scheune und Stallungen des Hofbesitzers Herm. Hoppe ln Gr.-Hlmstedt brannten nie der. Die Entstehungsursache deö Bran des ist noch unbekannt. Provinz Westfalen. M ü n st e r. Der vor etwa iz Iahren vom Schwurgericht wegen Mordes zum Tode verurtheilte Handler Jo hannes Hoffmann ist zu lebenslang!! ehern Zuckthauö begnadigt worden. Affeln. Das WohnhauS des Landwirths Stephan Müller wurde von einem zündenden Blitz vollständig eingeäschert. Das abgebrannte Se bäude war mit nur vier anderen Ge bäuden von der gewaltigen Feuers brunst verschont geblieben, welche am 1. Oktober 1813 das Dorf Affeln in Asche legte. Beverungen. Demnächst sind es 50 Jahre, daß der Handlungsdiener Albcoding bei der Familie des Holz Händlers und Kaufmanns Kohlbirg in Stellung ist. F r e i e n o h l. In der Ruhr fand man die Leiche eines gewissen Acker mann aus Enkhausen. JZHeinprovinz. Köln. Der Besitzer deS KaiserCaf6s, Hecht, ist auf Veranlassung der bayerischen Gerichtsbehörden wegen Meineids.BetrugS und Unterschlagung verkästet worden. Hecht soll iene Hand lungen w früheren Jahren als Besitzer se.l.f. - r n eine uicis IN einem oayer.sOzen a deorte verübt haben. Barmen. Beim Reinigen stürzte die 20jährige Dienstmagd Kaiser von Börde aus dem Fenster. Sie trug so schwere Verletzungen davon, daß sie gleich daraus starb. Bonn. Der Referendar Karl Eb. binghaus wurde wegen Hausfriedensbruchs und Mißhandlung zu 6 Wochen Gefängniß verurtheilt. Düren. Der radelnde Anstreichermeister Nellessen wurde von einem Wagen überfahren Nellessen war sofort todt. Essen. Wegen Majestätsbeleidigung verurtheilte die Strafkammer den Schreiner August Braun auö Borbeck zu fünf Monaten Gefängniß. Provinz Hessen-Nassan. Bebra. Die hochbetagten Eheleute GLbel sind in einem Tage, wenige Stunden nacheinander verschie. den. Während der Mann bis wenige Tage vor seinem Tode gesund und rüstig war und dann einer heftig auftretenden Influenza zum Opfer fiel, war die Gattin schon längere Zeit leidend. In einem gemeinschaftlichen Grabe wurden sie zur letzten Ruhe gebettet. E o l b e. Der Wegewarter Feußner ist ertrunken. Frankfurt. Die Polizei verhaftete zwei junge Küferburschen, Schultz und Titzmann, welche am Denkmal Kaiser Karl d. Gr. einenAkt von Vandalismus verübten, mdem sie die Hand, welche daö Schwert tragt. abschlugen. Ein junger Glaser, Ehr.' Lehr, wurde Abends auf der Al-
t:n vxüct von einem in der Dreleic5 1
7EINE KRAFT VERDANKE ICH
ntlNIR GESUNDEN VERDAUUNG. ICH GEBRAUCHE DEN A' tfCi.mi:N Johann ECHTEN - UM? W h i Hopp'SoJ ? MALI EXTRA 4W0 fWD 2fäS S CVs?0UlAf? Af OSsA SfISSf 2(rAlGlCH sr. &lAvrrrurr (mmjs erxerret srA. - roSSjllir-tKfJJL rrur cAf AAvcrej yr ctfT. straße wohnenden Raufbold Namens Müller angegriffen und durch einen Messerstich in den Oberschenkel bedenklich verletzt. Man brachte den durch starken Blutverlust bis zur Bewußtlosigkeit Erschöpften in ein Spital. Mitteldeutsche Staatea. A r o l s e n. Der Buchhändler Gusiav Schmidt ist nach Verübung-zahl-reicher Betrügereien flüchtig geworden. B e r n b u r g. In der Cementfabrik legte sich der Arbeiter Gustav Görsch in einem Brennofen zumSchlafen nieder und verbrannte bei lebend!gem Leibe. Büllinghaufen. Der Arbei ter Butterweck aus Lütersheim wurde auf dem Dominium von einem Hengste lebensgefährlich verletzt. Da an demselben Tage noch ein Arbeiter vom selben Hengste Verletzungen davontrug, die den Tod herbeiführten, so ließ Domänenbesitzer Drewes das unbändige Thier erschießen. Dessau. Zwei Unterofficiere der hiesigen Garnison. Hermann Müller von der 2. und Josef Rücker von der 3. Compagnie, die beide im Zahlmeisterbureau beschäftigt waren, haben sich heimlich von hier entfernt. Beiden sollen Unterschlagungen nachgewiesen sein. Friedrichroda. Das vierjährige Söhnchen des Schuhmachers Marx, das mit gleichalterigen Kindern im Hofe der elterlichen Wohnung gespielt hatte, wurde, als eö zum Vesperbrod gerufen wurde, vermißt. Nach längerem Suchen fand man das Kind in dem im Hofe befindlichen Brunnenkästen todt auf. Allem Anschein nach hat das Kind sich nach dem Spielen auf den Kasten gesetzt, hat das Gleichgewicht verloren und ist kopfüber in den Kasten gestürzt und ertrunken. Sachsen. Dresden. In der Familie des emer. Kirchschullehrers Zenker wurde ein seltenes Fest begangen. Die Eltern feierten die goldene Hochzeit, zugleich mit der grünen Hochzeit ihres jüngsten Sohnes. Im Alter von 35 Jahren ist der Redakteur des Dresvener Anzeigers . isrn t nover. in folge einer Operation verschieden. Ein eigenartiges Jubiläum", das sei ner 25. Anklage, kann der Genosse" Arno Reichard feiern. Diesmal ist er beschuldigt, dadurch gegen das Preß gesetz verstoßen zu haben, daß er vor einer Metallwaaren - Fabrik ein zur Maifeier aufforderndes Flugblatt vertheilt hätte, das zwar groben Unfug enthalten soll, . aber der Bezeichnung des Verlegers und Druckers entbehrt, Annaberg. Geometer Kircheiß unk f.;. o.fc.2.fÄfW;w .k. utiw iutb vbvtu;?ibutttM, vwut Charlotte Zenker. feierten das Fest der goldenen Hochzelt. B a u tz e n. Hof - Büchsenmacher Zieschang geruth mit einem seiner Ge sellen in Wortwechsel. Im Laufe des Streites zog der Geselle ein Messer. drang aus seinen Meister ein und ver setzte ihm eine erhebliche Verletzung. Zieschang ging darnach auf die Poll zei, um Hilfe gegen den rabiaten Men UyVil 14 4! Vi UUU er den Gesellen erschossen vor. Furcht srt 41 l-mY KsKX 3 iivi'tlf Am V vor Strafe hatte ihn m den Tod getrieben. V i n n e w i tz. Das 2jährige Töchi t v.3 f je li :.itrx ei ein . lernen vcv vsull.lllvllllMllsls - esitzers Hosfmann fiel in de?i Gemeindetelch und ertrank. B r u n ! o n. ou tanvig emgea jcyer: wurve cacls oas eaer'jcye Gut, bestehend auö vier Gebäuden. Der Restaurateur Emil Zimmermann auf der Goldenen Höhe", der infolge des FeuerlarmS erwachend. d.?s Fen ster öffnete, wurde vor Scheck vom Herzschlage getroffen. E l st e r b e r g. Erschossen hat sich der Buchhalter Krahnert. Schwermutb ist die Veranlassung. Kur zem ist ihm seine jungeFrau am Kind bettfieber gestorben. Großschweidnitz. Die diamantene Hochzelt beging in geistiger und körperlicher Frische daS Thoning , sche Ehepaar. Die .alleinstehenden hochbetagten Leute (81 und 82 Jahre Y1 n .Jr . y ... L ILIST!?1 CILSC? uocyen und erarbeiteten sich noch durch Trei den und Spulen idr tagli Brod. Angenehme Mrtthei. l u n g. A.: .Deine Braut hat ja ro. theö Haar!- B.: Dafür gibt ihr der Aitt $iu,wu mit!" 51.: .Sie schielt!" B.: Dafür kriegt sie extra Z5000. A.: .Und sie hinkt auch, riie mir scheint!" B. (erfreut): .Mensch, wenn tsZiin wr." i . , W u yini vuiici oaiUl IVNNie illZ A iv r . . . rira noen n"" auifno wriannni" A Helpless Sufferei Mothers, do not al!or the teething baby to sutTer with pains from colic and other bowel disorders, when such a reliable and safe remedy as Dr. John W. BalP8 Baby Syrupgives immediate relief and perlect ease to the little sufferer. 'I hare been uslng Dr, Null's Baby Sjrnp in mj family for some umef uiu cau oajr, vriuiuut anj exception, it is the fineat medicine for babies ßuffering from colic. I recommend it to every household. Henry U.Degges, 2229 Tenth St, X. W. Washington, D. C." Dr. John W. Buirs Baby Svnro yXrZ preparations and demand Dr. John W. Bull's Baby Lz-rup,a voll tried and eS .,,' .t. caciaua rerneuv ior &11 nauv aisornpra. i rf S hnhftt M I b. S. L-rov. ÖLS. VoS OMee. J w V V Ä. O. Coutt, 201 Indien dve. I
!iftaialßjflfl jjsä
Agenten verlangt
:: für eine neue Karte von ::
Deutschland Ver. Staaten. 43 Soll x 36 Soll. 11 schöne Lnrben. schwerem Papier mlt Stöcken zum Aufrollen. Schicke $1.00 für Muster und Bedingungen. aniid ToM
Q"fl ä ü llWElTo
Immer noch am alten platze ! J&GGB BQ. Jmvertilte und einheimische : : : Weine, Whiskies, Brandics, Xurzkerbvrc Gold" und Great Western Champagners RHeus und WaukefHa Wasser. S 87 Süd Sslnwsrs Str. Tel. 1689. Die reinsten und besten Weine aller Sorten, importirte und einheimische. Itye u. Boiirbon Whiskies, sowie die berühmten West Baden und Martin svllle Attneral-Wasser Im Flaschen. : .w,:..,. köwenbrSu und Würzburger. chsä He . i ulI,rnoirre . ; JÄzger Telephon 407. r spjBsTpqripgysgspqzhciVi': 5 OHCE TRIEOrMfOSEO, v- U I ft ös ö I ftJ rca . &GOvttmm. CxtMMmtt mmm BAR FlirrURES, ORAin' BOARDS AND Atm Tln 2tnc DrooQ, Ooppor niouo! end oll Kirchen end Platod Utonolto Ctcconood r.1orbtCwPcr colcln, Etc CEOncn 7W. ItOFfMAU Ui Kinftew $m Tretauto. 29S CATWASMinToiiStlHouiiMtr. I w rtt n .mMwj I ,Mt tjAH-Kctfcny Wm. l & aaofi Zum Verkauf in Apotheken 25 Cent? per Pfund. Stein, Abstracto of Titles, nj nM-L v an . ur 2iazm uno cuniuiuania tou The Lkmckk, 5utle 229, ein T??p hoch. Teleybon 17. 3nMfliihstlt A dlolpüi Frey, (OM rrMdom Rlgbt.) Yotüry Public, Translator, Correspondent etc. No. 196 Elixabeth Straf, sake Blake Sl Car The Twentleth Century, ine ausgezeichnete Wochenschrift, Kelche rtfchrittltch estnten Lesern sehr ,u empseh. enist. In der Tendenz ,var soMlKisch. sout ancerr lüliiuuuiu XJttOTKn I Karin tttthrtrritfsfi fcshrriA I ö v w .siuni ' W w i r VM Nan bestelle dirett bei der Humboldt Publiohlnrr CoM 19 LKsr Elcc, Rj 1
Pa c nll p
- m
r1U3 fW
liytoM
3 MsM JÄOßÄI WWH I rc k (f CINCINNATI , S 3 . ei mmm INDIANAPOLIS si0 ,s0 ,rD0 I
Thesdor
Sonntagsschul-Picknicks Como Lake Park
an der Um Wm dir n 15 Meilen von Zndianapoli?, empfiehlt sich wegen der kurzen Distanz besonders. Er ist in der besten OröNUvg. Guter Platz für Ballspieler, hübscher See, eine genügende nzahl Boote, bedecktes Audi torium, Cpeisehalle, gutes Ouell-Waffer etc. Günstige Raten für Picknickgesellschaften. Srrechen Sie in der Big 4 Office, No. 1 Ost Wafhington Straße, vor und sichern Sie sich Tage. H. M. Brenson, . 0. 3. STOP - LOOK . LISTEN Die populäre MTMD ist die beste Linie nach 0 H I G Ä Q- O. vW. 4i Stunden. Vier tägliche Züge! .N.ff.nS.apli. nkuuft tn htcag, UlCOUit OoSitenii Mtt Tjotin Züge treffe hier ei.... k0?m 2 sm l55m 4 Sie kuefte verbesserte Vestibüls 2agctt, Pullmnn Schlafwagen elegate Parlor Wagen und Cßwagev. LokalEchlafwaeen in. Jndianavoliö sieht um tSOSIbenbft bereu, verlädt CtjiccQo Kl MoreenS. fiann jeter Zeit ach 9 L0 ödend dknützt erten. ftt-offtt : I ' S 2e Wafktntcn kratze. Union ahuhv? ur b Man aiusrttkve.Lrhof. Geo, W. Hayler, D. P. t die btlUbttRt etn naa, RHmNATtLf, mit Safe'Speise.Car Tienft " iÄtlftt Cincinnati, Indianapolis & Chicago Die teste Linie nach Dayton, Lima. Toledo, Detroit und nördlichen Michigan Resorts. Direkt Berbida In Cinrtnnatt c(e tB&Qtu echselach Washington, Baltimore, Philadelphia undIed vork und allen Punkten südlich, Jfori beiSaltch Rare. Kevit ,e totrk 'Yeilt n der C. H. D. Ttcket.Ofstce. ,.o. kSe Wsdigto etr dem alte .ee Liv,, e Biertdtar Nc.) d i der Uni St,t'e. Qeo.W.Hahler D.Y.S. 0 YKAPf XPERICNCf. TRADB UARKS nftirm COPYRIGHT ma. Xnron mtmMo Aitch and deseripuon mar tulciar Mocrtala, fr, whetber aa tavantion la probably paUnUbl. Commaclcationa atrtctlr aonfldantlai. Oldaa anoer for acurio( pataaU In Amtrit. W hart Waablnrton offle- ' L. . 'M .w... fpolal ootio La tb ntnta taken throujca Hulb ä, Co. roMr 8CIEHTIFIC AMERICAN, bewitlfiilly Uncrrmtad. Umat .,,,,.,,, anyecientiflo lounuü, waakly, Uran I4.0U a Tar of uwaiA uiuuioi. pciaxa oopie aod jxajco vji Aiuii Hui iraa. Aaaraaa MUNN A CO., 381 Broadway, New Yark. Steten t C SoSe &i k, V3 Vii - . ' r A V f 1 f n ' M o o
Big 4
1 .. I ÜIU llb' inw" ntTBniT J
KA v
s
3-5 ö Zx wsurt. . iLLi ijiuj Vv j
