Indiana Tribüne, Volume 20, Number 254, Indianapolis, Marion County, 1 June 1897 — Page 2

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SnMMQ Tribüne

ErZÄcuu TögZ!ch nnd Somuagv. Die tZgliche.Tridäne- festet du-rch fcenXxSae j (lentl rer ßeit, die &osfit&2l'Xrstitiel,8 fiextS per Joche. ett iuf tsmt 18 flUt he t5 Öent3 r,at. Vtx P,ft niH lb U Grabt usWi U BflrauJhjtUttna V tt fJor. ffts 10 Süd Vlabama Cttaft Indianapolis, 3nö., 1. 3uni 1897. Ir dunkelste Amerika. Nur wenig bekannt, aber nichtLdesio weniger eine Thatsache ist es, daß in vielen Gegenden de SüdenS, nament lich in d:n BaumwolleDistiicten der Staaten Alabama. Mississippi. TezaS u. f. n?. die Landsrage ebenso acut ist, wie in Irland. Wie der sogenannte irische Bauer meistens nur ein bloßer Tagelöhner ist, der den Pachtzins für seine ärmliche Erdhütte nebst dem Stückchen Land, auf dem er seine Kartoffeln, im Tagelohn abarbeitet, so sind die Baumwolle bauendenNeger.dn ungeheuern Mehrzahl nach, nicht die 5)erren des Bodens, den sie bestellen. Ihre Lage ist vielleicht noch trauriger ctt die der irischen Bauern, denn für sie gibt es kein Land Purchase' Act", ihnen streckt die Regierung kein Geld zu günstigen Bedingungen vor, um ein Stück Land erwerben zu kön nen. Der schwarze Baumwollebauer cultivirt eine sogenannte einspännige Farm, die ca. 25 bis 30 Acres groß ist, unter einem eigenthümlichen Pachtvertrag.. Mit Weib und Kindern muß er nicht allein das Land bestellen, sondern auch die Hälfte der DünaungS mittel liefern, während der Besitzer Same?, Ackerbaugeräthe und einen Maulesel stellt. Dafür wird der (Sri trag der Ernte zu gleichen Theilen zwischen Pächter und Besitzer getheilt. Fat ausschließlich wird Baumwolle cultlvirt und nur vereinzelt sieht man ein kleines Gärtchen, in dem Schoten, Süßkartoffeln und Mais in sehr Winzigen Quantitäten gezogen wird. DaS Borhandensein solch' eines GärtchenS bedeutet schon ein bedeutenden Fortschritt des Negers, der ohne alle Kenntirijie und Hilfe sich aus dem tiefsten Niveau seiner Rassengenossen hinausgearbeitet hat. In den BaumwolleDisiricten haben auch die Weißen keine Gemüsegärten und so fehlt dem unwissenden Neger selbst ein Bsrbild, durch dessen Nachahmung er seine traurige Lage wenigstens etwas verbessern könnte. Seit dem Kriege producirt der Weie LebenZmittel für sich und Futter für sein Vieh nicht selbst, sondern er kauft Alles und so thut es der Neger, mit sehr geringen Ausnahmen. Da nun der farbige Baumwollbauer während der Monate, in denen die Baumwolle wächst, blüht und reift, ohne alle Subsistenzmittel ist, befindet er sich ncthgedrungen in absoluter Abhängigkeit von dem Besitzer des Landes. Dieser streckt dem Pächter ratenweise Subsistenzmittel oder Geld zu einem Zinsfuß vor, der mehr als wucherisch genannt werden muß. ES ist durchaus nicht ungewöhnlich, daß der Landlord" dem Pächter alle Subsistenzmittel weit über dem gewöhnlichen Marktpreise berechnet; letzterer muß außerdem noch von 12$ bis 25 Procent Zinsen auf diese exorbitante Werthberechnung bezahlen und zwar laufen die Zinsen von dem Tage der ersten Lieferung an, so daß er thatsächlich ein Tarlehn verzinst, das er erst später erhält. Kommt dann der Tag der Abrechnung.so erfährt de: arme Schwarze gewöhnlich zu seinem größten Erstaunen, daß er seinenAntheil an der Ernte schon aufgebraucht hat; ja nicht selten rechnet der Landbesitzer für sich noch ein Guthaben dem Pächter gegenüber heraus und letzterer muß daS neue Jahr unter einer Schuld beginnen, für die ihm Zinseszinsen angerechnet werden. Unter diesem System fließt .der ganze Erlös aus der Ernte, abzüglich der bloßen Kosten für den ärmlichen Lebensunterhalt des NegerL, in die Taschen des weißen Landbesitzers. Im Laufe der Jahre sind die weißen Landlords" wahre Shylocks geworden, die bis auf den Cent berechnen, wie viel sie ihren Pächtern ohne Risico vorschießen können. Lu diesem Zwecke, haben sie Agenten in ihren. Diensten, elche. wie die früheren Sklavenaufsther, die einzelnen Baumwollepflanzuri gen und die Arbeiter überwachen. Siild die Ernteaussichten ungünstig,, dann .werden die Naturalienlieferung.en.aus das geringste Minimum beschränkt, und der Neger erhält nur so viel Mehl, Melasse und Speck, um gerade nur das Leben fristen zu können. Daß unter diesen Verhältnissen die Lage der schwarzen Baumwollepslanzer überaus traurig ist, liegt auf der Hand und ein Blick in ihre ärmlichen Hütten aenllgt. um die darzuthun. Ihre Hütten sind viel schlechter all Stalle auf emer Farm :m Norden.-Die aane Famüie haust in emem einzigen Raume, der nicht einmal ein Fenster hat. Lust und Licht finden durch . cm viereckiges Loch, das mit einem Hölzernen Laden verschlossen werden kann' Zutritt und die überaus dürftige Einrichtung besteht gewöhnlich nur auö einem oder zwei Betten, einem Tisch, einigen zerbrochenen Stühlen sowie einigen Töpfen und Pfannen. Nicht einrnal eine Spur von einem Kalkbewurf ist in diesen elenden Hütten zu finden. Und diese jammervolle Lage, trotzdem Weib und Kinder neben dem Manne im Schweiße ihre? Angesichts auf Um Felde arbeiten müssen! ! Daß dieses Pachtsystem sich nach dem Bürgerkrieg entwickeln konnte, ist leicht erklärlich. Weder der frühere Sklave noch der frühere Sklavenbesitzer kannte die Bedeutung freier Arbeiter. Keiner von ihnen besaß baares Geld, während der befreite Neger Arbeitskraft zu verkaufen und der bisherige Herr Land zu verpachten hatte. Um nicht verhunLern zu müssen, übernahm nun der Neger von seinem früheren Herrn Land irgend welchen Bedingung. Im

Laufe der Jahre hat nun toohl der Neger die Ueberzeugung erlangt, daß er nicht im Entferntesten einen angcmessenen Lohn für seine Arbeit erhält. DaS erste Mittel zur Verbesserung seiner Lage besteht darin, daß er seine Provistonen nicht von dem Landeigenthümer, sondern direct vom Händler kauft. Allein er hat kein baares Geld und die exorbitanten Zinsen, die er aus alle baaren Vorschüsse zahlen mutz, machen diei illusorisch. Aber er ist uch außer Stunde, Land gegen eine bestimmte Pachtsumme zu übernehmen, da er weder Samen noch Ackerbaugerathe und Zugthiere sein eigen nennt. Nur wenige Neger befinden sich in dieser Lage und trotzdem selbst diese blutarm sind, bilden sie doch die besser situirte Klasse der schwarzen Landarbeiter in den Baumwolle - Districten des Südens. Und in Anbetracht dieser traurigen Zustände kann kein Zweifel obwalten, daß die eiserne Maschine im Norden für den Arbeiter eine ertraglichereS LooS bedeutet, als die schneeweiß blühende Baumwollenpslanze für den Neger im Süden.

Die Sründung von Jamestown. In allen Geschichtswerken sieht zu lesen, daß. die Gründung von Jamestown durch englische Coloniste. im Jahre 1607, abgesehen von den UNglllctkichen Colonisations - Versuchen von Sir Walter Raleigh aus Roanoke Island in den Jahren 158387, die erste europäische Ansiedlung in den Vereinigten Staaten nördlich von St. Augustie war. Dies entspricht aber, wie neuere Forschungen ergeben haben, durchaus nicht den Thatsachen, denn 81 Jahre vor der Landung jener 105 Colonisten, die auf 3 Schiffen unter Führung deö Capt. Christopher New-Port-von einer Londoner Gesellschaft nach der neuen Welt gesandt wurden, ist auf demPlatze, wo jene Jamestown gründeten, schon von Spaniern eine Colonie angelegt worden. Von diesem Colonisationsversuch machen Dokumente. die sich in der königlichen Biblloldek zu ?imancaS in Spanien definden, ausführliche Mittheilungen; daß selbst einem Historiker wie Bancroft die Existenz dieser Dokumente unbekannt war, ändert an der Thatsache nichts. W war im Jahre 1520. als ein auf St. Domingo residirender spanischer Würdenträger Namen Lucas Vasquez de Ayllon, nach Gold und Ruhm lüstern, eine Expedition nach dem ametitanischen Feftlande zu senden beschloß, um an einem geeigneten Platze eine Colonie zu gründen. Ayllon's Colonisationsprojekte traten also gleichzeitig mit Cortez's Einfall in Mexiko in'sLeben, waren aber über 4 Jahre älter als Menendez's Niederlassung in St. Augustine. Nachdem Ayllon sich von der heimischen Regierung die erforderliche Erlaubniß verschafft hatte, sandte er im folgenden Jahre Franzisco Gordillo mit einer Caravelle aus Entdeckungen aus. Die se begegnete auf hoher See einer andern spanischen Caravelle unter Pedro de Quezos und auf sein Zureden begleitete dieser ihn auf der Fahrt gen Westen. Zwischen dem 30. und 33. Grad erreichten die beiden Abenteurer die Küste des Festlandes und zwar an der Mündung eines Flusses, der wahrscheinlich mit dem Cape Fear River in Nord Carolina identisch ist. In formeller Weise nahmen sie im Namen des Königs von Spanien Besitz und trotzder. ausdrücklichen Ordre, mit den Eingeborenen friedliche. Bezielunqen anzuknüpfen, raubten sie über 70 Indianer. um dieselben als Sklaven zu verlausen; .einen Colonisationsversuch machten sie nicht. Nach ihrer Nückkebr wurden sie wegen dieses Gewaltacts von einer Commission unter dem Vorsitz von Diego Columbus verurtheilt und zugleich die Freilassung der geraubten Indianer angeordnet. Ayllon begab sich darauf mit einem dieser Indianer-nach Madrid und erhielte voml König eine Cedula" (Patent), .durch welche ihm werthvolle Privilegien für Anlegung von Colonien ertheilt wurden. Die nächste Expedition, welche Ayllon aussandte, bestand auS zwei Cäravellen unter dem Befehl Quezo's und dieser erforschte die Küste auf eine Strecke von 750 Meilen, wobei er. zugleich an verschiedenen Plätzen Skeine aufstellte, um die Besitznahme .deS ', Landes im Namen Karl's des Fünfjen s)izuzeigen. Im Jahre 1525 kehrte er nach St. Domingo zurück, begleitet'von einer Anzahl Indianer, die als Dolmetscher dienen und über die Beschaffekcheit. Bevölkerung des Lan. 'dÄ.u. s. w. Bericht erstatten sollten. Im folgenden Jähre ging Ayllon selbst m!r37Schiffen und 600 Colonisten beiderlei Geschlechts nach dem Festland, unter Segel; diese Expedition war wohl ausgerüstet und von Aerzten sowie Missionaren begleitet. Unter den Letzteren befand sich der berühmte Dominikaner Antonio de Montesinos. OKV siftlich aarantirt, od oao w turücktrstatttt. Vse Bvt ff et dauernde trab nicht theilweise. gAfl venerisch Blutvergiftung, von un vovzedn ctab rm arhriU Rufe na .l, .... ,i i. "XAPV ; Viü . v w v utvioajcn. re mm irt.S v mmtm k.ik w. . rrr - vtnncn I :i&T"LB? gezau, eschseiduna hH ffalle, ein. f?"ft inrk FVw (fui r. m1'. . ?MWM ..55... I ni, v""- nn cieurn weroen mir. Ä7J "L"1! deil sollten. bezadleVchVeVbi SZÄÄffi S5b.gk.be,wei,,.t, et. niütftt ttt'i4 U : tiTf filrti tit ffi Weilt! rrtih.T itttv kril...C..l. ?e-: j. j r ;:-- . rrn wwnajicrang yaven et i4jf""0f &It MfSätf&fSRSSÜ '?.Ä:'w.. - . rS mmmm ff IJIIflL nnLndenderkann nm ein fit kmen. Oiti Zur '5.7?" 'de. . .urückzu. lY'SSS rjsij& htüTm, m.LZ,,' "2i";3', our wrzven tu l1ht?JTZ m &SFSR S?Ä2 wMii.i. m vV1. J'1 uiajiagr im wniajtf. w Nuud und Hal, rheumarilche echmre tn kam .k n l.....t r lffÄfSÄ rÄ'ma lr--i vTlilil:. viX vt-,r prorouoi, kvk et ß2SJfflÄ.toW wtrycnm garann. CoMMndnCo..

Blutvergiftung.

COlCifSfcr CCf2C3-

der lange vor Las CasaS die Jndkanersklaverei in energischer Weise bekämpft Hatte. Die Expedition erreichte das Festland an der Miinoung emeZ Flusses, dem Ayllon den Namen Jordan beilegte (wahlscheinlich kt heutige Wateree in Süd Carolina). Dort

verlor er ein Schisf und nachdem er ern neues Fahrzeug gebaut, fuhr er an der Küste weiter gen Norden bis zur Cyesapeake Vai. Diese segelte er hin auf und schließlich wählte er für seine erste Niederlassung ein Vorgebirge am nördlichen Ufer des James River, den er Guandabe nannte: semer Anned lunq gav er den Namen San Miguel de Guandape. Mit Eifer ging Ayllon sofort daran, Gebäude zu richten und Land zu bestellen, wobei Negersklaven die schwersten Arbeiten verrichten mußten. Allein das Terrain erwies sich für eine Colonie wenig geeignet. da unter den Spaniern Fieber ausora chen, und die hierdurch Hervorgerufenen Leiden wurden noch durch denEln tritt eines ungewöhnlich frühen sowie kalten Winters vermehrt. Ohne genügenden Schutz gegen die Kälte erkrankten viele Colonisten und starben; auch Ayllon falbst wurde von diesem Schicksal ereilt und zwar starb er am 18. Oktober 1526. Als zeitweisen Befehlshaber ließ er Francis Gomez zurück und zwar sollte dieser bis zur Ankunft seines (Ahllon'S) Neffen m . . or . cr - T izoyn nannrez aus Pvrio !Nico viee schicke der Colonie leiten. Allein kaum hatte Ayllon die Augen geschlossen, als eine Meuterei untn Pedro de Bazan und GineS Domel auSbrach. ES kam zu blutigen Kämpfen und erst nach Bazan'S Hinrichtung wurde die Ruhe wiederhergestellt. Nach einem schreck lichen Winter kam endlich der ersehnte Frühling, doch die unglücklichen Colo nisten verzweifelten an dem Erfolg deS Unternehmens und sie hatten nichts Elligeres zu thun, alS nach San Do mingo zurückzukehren. Freilich waren es nur traurige Ueberbleibsel der von Ayllon wohl ausgerüsteten und hoffnungsvollen Expedition, denn von 600 Menschen sahen nur 160 die Heimath wieder. Daß Ayllon'S Niederlassung San Miguel de Guandape sich genau auf dem Platze befand, wo die Englander später Jamestown anlegten, erhellt aus den vorhandenenDokumenten und Karten. Als Ecija. der Piloto Major" von Florida, welcher diese Karten im Besitz hatte, im Jahre 1609 von der spanischen Regierung denAus trag erhielt, zu ermitteln, waS die Engländer an der Chefapeakt Bai thä ten, berichtete er, daß die Colonie Jamestown auf dem Platze von Ayl lon'ö Niederlassung San Miguel de Guandape angelegt wäre. Außer den Dokumenten, welche diese Thatsachen in unwiederleglicher Weise darthun. finden sich in der Bibliothek von Si mancas 'zahlreiche alte Manuscripte, welche weitere interessante Details über diese ersten ColonisationSversuche auf unserem Continent enthalten, von denen aber bisher nur sehr wenig bekannt ist. Es wäre wohl der Mühe werth, diese Mittheilungen der Ber gessenheit zu entreißen und dadurch mehr Licht in die früheste Geschichte der Neuen Welt zu bringen. Namens Wirwar. Im Depeschentheil unserer Zeitun gen kann man stets lehrreiches Mate terial sammeln über die arge Confu sion, welche bezüglich geographischer Namen noch herrscht, und es hat dieS z. B. nicht wenig dazu beigetragen. Depeschen über den griechlsch-turkl schen Krieg in den größten Tagesblät tern undeutlich zu machen, selbst wenn dem Leser Landkarten zu Gebote stan den, konnte er Lch oft nicht so schnell zurecht finden und wußte häufig Nicht einmal, ob er das betreffende Nest im Westen oder im Osten, auf dem Fest land oder auf einer Insel zu suchen hatte, blos weil fast alle Plätze in jenen Gegenden zwei, drei oder vier Namens - Alse haben! Je nachdem die betreffenden Kriegscorrespondenten sich gerade auf der türkischen und ane chischen Seite befanden oder ihre Nachrichten in London oder New Fork fabricirten wendeten sie bald diesen. bald lenen Naen an. Nicht in allen Fällen ist eS so schlimm, aber mißliche Beispiele ande rer Art ließen sich noch in Menge an führen, selbst wenn es sich nur um Nachrichten aüs unserem eigenen Lande oder dessen nächster Nachbarschaft han delt.' Man hat schon so vieles über einheitliche Maße und Gewichte geschrieben, die auf internationalemWege angestrebt werden sollen, und über son stige Vereinheitlichungen, wie sie zum Theil auch zu den Ausgaben des. ge genwärtig in unsererBundeshauptstadt tagenden Welt - PostcongresseS gehoren. Sollten aber geographische Namen nicht noch viel leichter zu vereinheitlichen sein, als materielle Werthbegriffe? In der That, man sollte daS meinen, aber freilich, wenn man be denkt, welche V?olle auch auf diesem Gebiet die kleinlichsten Eifersüchteleien spielen, sogar zwischen Bewohnern derschieden Städte, und daß z. B. lediglich wegen der engsten örtlichen Eifersüchtelei man noch nicht dazu gelangt ist, einen endgiltigen Namen sür den Mount Tacoma oder Mount Rainier im Staat Washington zu wählen, dann kann man hinsichtlich internationaler Verständigung erst recht muthloö werden! Der 25jährige Graf Edouard de Briey aus Edhe wurde im Hellenthaler Walde auf der Jagd bei dem Herzog von Arenberg durch einen Förster, der mit einem gespannten Gewehr über einen Baumstumpf stolperte, erschossen. Dieses Unglück ereignete sich auf demselben Jagdgebiet, auf dem Ende vorigen Jahres der Fabrikbesitzer Blankenhorn erschossen wuroe. Auch der unglückliche Schütze in dem jetzigen Falle ist derselbe herzogliche Förster, der in der auf den vorjährigen. Fall folgenden Gerichtsverhandlung 'weau Fahrlässigkeit verurtheilt tinxzx

ttuS dem ZettunsS'Vtttenteleh. Ueber Zeitungs - Enten" ab und zu einmal zu plaudern, kann sich auch das anständigste Blatt ohne Beeinträchtigung seiner Würde leisten, - ja

sogar ohne verletzende Bemerkungen über College zu machen. Sind doch an den m e x t t n gedruckten Enten die Zeitungen selber unschuldig, und wer das nicht glauben sollte, dem kann jederzeit an der Hand der berühmtesten Beispiele der Beweis hierfür geliefert werden! Es ließen sich ganze Bände über die Geschichte der gedruckten Enten-Zucht schreiben; doch soll es nicht die Aus gäbe dieser Zeilen sein, eine solche Ge schichte zu liefern (was übrigens eine ganz dankenswerthe Erholungs Aus gäbe für einen Geschichtsforscher mit einer belletristischen Ader wäre.) Nur mag hier darauf hingewiesen werden. daß Leser der lungeren Generation, welche etwa glauben sollten, der Zei tungS Ententeich sei erst ein Produkt allermodernsten .UnternehmungSgei steS- von der einen oder anderen Seite, sich auf dem Holzweg befinde. Man kann diese Entenzucht mit Bestimmt heit wenigstens bis in das letzte Viertel deö vorigen Jahrhunderts zurllckverfolgen, und in isolirten Fällen noch weiter. Doch se: hier nur in der Geschichte unseres eigenen Landes um e: nige Jahrzehnte zurückgegangen. Die Tagesgeschichte, die politische wie die sonstige, brütete bei uns damals schon Hunderte von Enten aus, die jedoch meistens durch svätere von frischerem Interesse in Verschollenheit gekommen sind. Durch die kürzliche Wiederkehr des Geburtstages von John Brown (wel cher am 9. Mai 1800 daS Licht der Welt erblickte) wurde auch ine der be rührntisten Entengeschichten, welche je malS die Runde in der amerikanischen Prn gemacht haben, wieder in Erin nerung gerufen. Dieselbe betraf ein hochsensanonelleö Vorkommniß, wel cheS sich am Denkmal dieses verWegenen Ngerbefreiers zu Osawatomie, Kans., (der Ort, dessen Sinnahme zu den Hauptthaten John BrownS im Westen gehörte) abgespielt haben sol ten. Sie kann noch mit bensolchem Gusts genossen werden, als ob sie erst gestern in dieWelt gesetzt worden wäre. Eineö schönen Tageö machte im De peschentheil der ganzen amerikanischen Presse eine Geschichte großes Aufsehen, welche schilderte, wie in emer klaren Nacht em Meteor vom Himmel gesal len sei, jenes Denkmal unmittelbar in der Mitte getroffen und nicht nur den ganzen Bau zerstört, sondern sich tief in den Boden eingegraben habe und iekt der Bevölkerung von weit und breit Anlaß zu endloser Verwunde rung gebe. Der Meteorstein sollte ei ner der größten sein, welche jemals vereinzelt auö den Himmelsräumen fielen, und es hieß, dieAbergläubischen r 1 1 i rf-ri c r t. . r . re yaiien oas vsesuyi, oa vieles rcig niß ein unmittelbares Gericht deSHim mels über daS Leben und die Thaten des Mannes bilde, zu dessen Ehren der Gedenkstein gesetzt wurde. DaS größt? Interesse jedoch hatte dieses Vorkomm niß auswärts für die Männer derWil senschaft. welche nach der gegebenen Beschreibung der MeteorS annehmen mußten, daß dasselbe von allerhöchstem Werth für die geologischen Forscher sei. Eine Anzahl Hochschulen schrieb nach dem Ort und wollte die genauesten Einzelheiten wissen: mehrere dieser Hochschulen machten auch sehr bedeutend Angebote auf die Ueberlassung deS MeteorS. Eines der größten LWchen Colleges begnügte sich damit nicht, sondern sandte zwei seiner Professoren r!ri er aus eine Cliiayri uoer ven uoniincni, mit dem Auftrage, das Meteor um jeden Preis- für die Anstalt zu erwer den und heimschaffen zu lassen. Die biederen Einwohner von Osawatomie wunderten sich nicht wenig.daß so diele Fremde auf der Bildfläche erschienen und, Alle nach dem Stein sragtm. In wenigen Tagen war der Ort ganz von Touristen gefüllt, und das einzige, kleine, Hotel verdiente Geld wie Heu. Aber siehe da! als sich schließlich die Besucher hinaus begaben an dieStätte, wo daS Denkmal stand, machten sie Alle sehr lange Gesichter, bis ihre Ent täuschung in ein Gefühl der ulkigsten Lelterkelt überging: denn das Venk mal' war vollkommen unversehrt, von einem Meteor war keine, Spur zu sm den. und eö 'stellte sich auch mitabsoluter Gewinbeit KerauS. daß . in der aan,en Geaend kein Meteor nieder gangen war, so lange der bekannteste .älteste Einwohner- hie? lebte. Die Geschichte war von A bis Z erfunden. Keine Zeitung hatte indeß die Ente ausgebrütet, so viele sie auch hatten auffliegen lassen. Alle Blätter, welche Dazu yergegeoen, waren uoerzeug, gewesen, daß die Nachricht aus der besten j Quelle" komme; doch wollten auch die am unmittelbarsten bedientenBlätter wie üblich diese Quellen nicht verrathen. Genug..daß sie 'reingefal len waren. Doch wurde von verschiedenen anderen Seiten die Sache weiterverfolgt? aber viele Monate lanc war, daS Ergebniß der Forschungen gleich Null. Endlich enthüllte ein Geständniß die Wiege- der Ente. Ihr Urheber war ein phantasiereicher, jun ger Lokomotidführer auf einer Zweig, bahn, welche durch diese Gegend ging. Selbiger interessirte sich nebenbei leb. haft für Astronomie auf seinen ächt lichen Fahrten, und eines Tages spe. culirte er darüber.welcheFolgen eint, ten könnten, wenn ein großer Meteor niederfiele und einige der Gebäude oder jeneS Denkmal. daS Wahrzeichen der Umgegend, zerstörte. Von, diesem Gedanken war eS für ihn nur ein.klei ner Schritt, einem Zeitungs - Correspondenten zu erzählen, daß ein sol cheS Ereigniß wirklich eingetreten sei, und daS Weitere kann man sich leicht vorstellen. Natürlich gab eS auch einige Leute, welche ein sehr .solidesInteresse 'daran hatten, daß die Ente, nachdem sie einmal daS Licht der Welt

erblickt,. auch einige, Zelt' hindurch ge-, nästet wur ' a i3;t: sich in diesem CscX s vsi&ixi

manchmal das Sprichwort ist, daß tffc gen kurze Beine haben: denn noch fsstTri hnn ?Aftr)FiT lr V i o T.

flswnfi? or,rtm; utu ntii vw.i wiukuvti luiiua in vnivv lluniMllltvvu nuu w UWUtVIlUl., IIVUJ langc Zki, stromlm brieflichc Fragen kin.und sogar noch HM soll l im (Snnn.nfiTitrntn - f Z. .k. WVlMikll VVtlV ViUU iVU. 1VV4I IM V i aerounberer John Xvsm gew. die fest glauben, das Denkmal sei ein Trümmerhaufen! w : , , h ft,ms.n AUü I. IV4 Vlil VV JUIWV.Vt von Beispielen, aber eines der lehrreichsten. Den eraiebiasten .Entente& hat früber Teras ahatathtn. in

dm lebten Jahren aber ist es m OI.,ÄÄ&B!

lahoma verdrängt worden. Sin Shylock der Pacifieküste Mit Asa Fisk ist aus dem califorNischen Leben eine Persönlichkeit dahingeschwunden, welche so scharf ausgeprägt, so classisch in ihrer Art war.daß sie sprichwörtlich wurde. Ihr Ruhm ,. ' e n t., j . war sreliicy grovitnlyeiis oer wenig beneidenSwertbe eines Shvlock. Asa FiSk wurde der berühmteste Geldver- , , c n c m-k' ieiyer an oer une oes lluen icean, und er bat gewissen Methoden im Finanzleben semen Namen leihen müssen, geradeso wie Macchiavellt gewissen, Metboden in der Volitik. Dieses 5er. ' leihen war wohl das einzige, sür daS er keine Wucherzinsen erhalten hat! AM MSk erblickte 1818 als neuenaliscber ttarmersiunae in dem Städtcken Halliston. Mass., am Weihnachtstage daö Licht der Welt, und bis zum Alter von vierzehn Jahren arbeitete er mühsam auf dem Landstückchen seines Varrnnn ,??b,tt,i, -r s.Zn, sff.Zs. .WV..V. V IH4IV V V V V bis nach Boston, wo er für $3 die Woche in einemKramladen thätig war; ,z eln ihm indek. Kost Mobnun

und Kleidung von diesem Verdienst zu cht umeist Mi Spatherbst begm.tt..:.. .... .: ... i.iJuL nende temporare Rückwänden' s,n.

fiiLnnM lk.s. viwtwut ttn vuiiiuv ivuy ituy nB.r mt. .,,.. h,.t,7 von der Natur erkennen, welche spater S suchte und fand Stellung bei den x v. , rVK1" Einkommen erst zwar noch spärlicher - ganze 100 Dollars im Jahr - aber er konnte stetig aufsteigen, und er war noch nicht 30 Jahre alt, als er Mitbesiker des Geschäftes war. Später wur. de er sogar der alleinige Eigenthümer, uno neoenoel nreaie er Sie angarmc n i. . , ... r -. ri -i p i LTHnienie?unfl?ei2fV.a,uf I?ttf trS it i VInTftr nit2 Mvuvv.i i v.v , er baute die ie East Boston- ü Suffolko zoa m den enat der Bahn uno zog Staatslegislatur ein. Soweit war seine Laufbahn einfach eme echte seit liiade . vjantcc Laufbahn gewesen. 1863 kam er nach dem classischen Goldstaat, zunächst nur seiner Gesundheit halber; aber er fand schnell aenuq. dan auch für die Befriedigung seiner geschäftlichen Neigun gen ihm hier ein sehr verheißungsvolles Feld blühte. Daher machte er alle seine Interessen in Neuengland zu Baargeld, und 1869 schlug er sein Heim dauernd am Goldenen Thor au und etablirte sich als Geldverleiher im verwegensten Smne des Wortes. . Er machte bekannt, daß er Geld zu folgenden Bedingungen auSleihen wur de: 3 Procent Zinsen pro Monat oder 3 Procent Zinsen pro Woche. je nach der Persönlichkeit deS Geldbedürftigen oder dem Urtheil von Fisk über sie, aber stets auch mit genauester Be rechnung der Zinseszinsen! Wem seine Bedingungen nicht paßten, der konnte sein Glück anderswo versuchen; gewöhnlich aber mußten sie passen, denn nur sehr wenige Menschenkinder suchten Asa Fisks düstere Wucher Leihstube unter anderen Umständen auf. als in der ärgsten Noth, und er wußte daS sehr gut. Es hat nie emen ruck sichtsloseren Gläubiger gegeben, als Fisk. Wenn z. B. eine Schuld von $150 schließlich mit der größten Leich tiakeit auf $15.000 anwuchs, so wen dete er alle im Gesetzesbereich liegenden Mittel an, auch den letzten Cent dieser Schuld einzutreiben! Höchst reell war er dabei insofern, als er selber jede em gegangene Berpslicytung vis zum Tüpfelchen auf dem i erfüllte. Ziemlich liberal war er in der Annahme von Pfand-Sicherheiten. und mehr als ein junger Rechtsflissener, der nirgends mehr etwas geborgt bekam, hätte wohl verhungern müssen ohneFiskS-Wucher Darlehen. .Tiwet Seelen" wohnten auch m Fisks Brust. denn er war nicht nur ein zärtlicher, musterhafter Gatte. und Familienvater, sondern that auch sonst tn aller Stille vieles Gute. Aber zeden Üugenblici konnte er die eine Natur mit der andern vertauschen wie ein Paar Handschuhe! Auf einer idyllischen Farm bei Somerset, N. I., wurde von Onkel Cam's Myrmidonen eine Anzahl. Milchkannen mit Beschlag belegt, die sannen waren mit Feuerwasser ge füllt und die Milchwirthschaft eine Mondschein-Brennerei. vc t u t x ch m u c Fiz7, oem berüchtiaten Einbrecher, wurde der Boden Europas zu heiß, und er versuchte in anderen Erdtheilen sein Glück. So kam er auch nach mancher lei Irrfahrten nach Afrika. Dort hatte er daö Unglück, einem Menschenfresserstamm in dieArme zu fallen, und unter den Zähnen dieser Unholde mußte er sein wechselvolles Leben lassen. Der vielbeneldete Häuptling über, trägt heute noch den Bund Dietriche des Einbrechers als Nasenring. Jedermann sagt so. C&caret8 Candy Cathartic, die vundervollke rnebhinisäe Entdeckung oeS Zeitalters, angenehm und errlschend im Geschmack, wirkt sanft und Ich?? aus Rierev, Leber und Singeweide, daS ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfweh. ftieber, anhaltende Verstopfung und Unverdaulichkeit. Kaufen und der nCw. Oi eine Schachtel von C. C. C t-le: 10. , 25 und 50 Cent.' er10. 25 und 50 Centö.'

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Einen pittoresken An blick gewährte neulich Ellis Island, i als Zwischendecks-Passagiere. welche amps voizma aus Dianen mitgebracht hatte, dort gelandet wur en. Es waren über 800 Männer. Fum und Kmder in der Tracht der "Nischm Landbewohner. Sammtliche Farben des Regenbogens waren in den Halstuchern. Schurzen und ff. , .11 V t I 1 I Indern vertreten. Nicht viel hmter der Emwanderung bleibt zedoch zur Zeit die Rückwanderung, und zwar dem die Heimkehr amerikaw'"..., ''ta rrn'ii 1 liener. zurück. Die Mlttel"..?er'amr.. Or. cvt.. ..v 5C ÄÄwKWÄ nehmen sie zu Hunderten Mit, und wenn man einen der schwarzäugigen Gesellen frägt, warum'?r das Ud der Freiheit verlaß . dann sagt er in Va. Sioir ; " - VT In Brookline. Mass.. ist der ausgezeichnete Jurist John Lowell ge norden. .lobn Xlowell war in Boston geboren als Enkel FranciS C. n.ss'ä 1-, ßM Ov.n vvivvu . nuvu wt. .uv .vivvm, i Mass.. benannt wurde. Er graduirte : .... . .. . von der .?arvard.Ilniveriltät und mxU 1846 zur Rechtspraxis zugelas. r. cmri ir: nrs. r sen. Im März 1865 wurde er von Präsident Lincoln zum Bundes - Di ftrTrt3rTsfitr -rnnnnt und im Metern ber 1878 von Präsident Hayes zum i r . i tfl zunoes - reisrlcyier oesoroerr, we:cbes Amt er bis zu seinem Rücktritt im Mai 1884 bekleidete. Seither war er in Boston als Advokat tbätia. Richter Lowell war eine Autorität in Fragen r ' ... ' SäS'! Unter den Berufsgenossen aalt sein fast immer richtiges Urtheil als maß ebend. in allen schwierigen Fragen zog man ihn zu Rathe und fern Able ben wird als schwerer Verlust empsun den. Der Italiener aaron, in Boston hatte mit Andere in einem Abzugscanale gearbeitet und ging. alS . rt 1 1 rw y , Y . UM o uyr eieravenv gemacht wurde, noch einmal eine kurze Strecke in dem Eanal zurück, um ein veraessenesWerk zeug zu suchen. Als er an den Ausgang zurückkehrte, war derselbe mit darüber gelegten Planken verschlossen. O : 3 .;rr c. . ' . Ulllottis jjutciutt uroen Nlcyl ge hört, und so trat er in totaler Finster niß den drei Meilen langen Weg nach oem eniaeaenae esien Ausaana an. Da der Eanal nur vier Fuß hoch war. so mußte Lazaroni gebückt gehen. $113 tx den Ausgang erreichte war er kaum nom im Pifnnn -m-n Ssf rtl ntlT ZU aeben. Scklieklick aber batte er slck uX Ä. bafe ct M na SaufC Im Golden Gate Park zu San Francisco fand der Polizeibezmie Kenney unter emem Baume die Leiche eines Mannes liegen. AuS den Papie-1 ren des Todten ergab sich, daß dessen Name R. Lindow war, und vag er in San Francisco, No. 242 Harrietstraße gewohnt hatte. An dem Baume war ein Spiegel angenagelt, und ans der Höhe desselben wie aus der Lage der Leiche war klar ersichtlich, dan der Un glückliche sich, wor dem Spiegel stehend, erschossen hatte. In der Tasche des Rockes des Selbstmörders fand sich ein VIVU19 VVWt)HVtvvt9 U jiuy Ull an den Coroner gerichteter Brief. In demselben wird der Beamte ersucht, Frau Elisabeth Lmdow in Elocum I rr ' i. kv i ! r rr -1 , v rv . I liiiiJ, zrilliy lioiurnoia, von oern aodz ihres Mannes zu benachrichtigen und ihr alle Privat-Briefe, die gefunden werden würden, zuzustellen. Zugleich wird der Coroner benachrichtigt, daß der Verfasser des Briefes seinem Wirthe, Herrn Kranz. 52 schuldet, und dak Lindow demselben seine zwei Kos I fer vermacht. Der Coroner wird fer ner aebeten, Herrn Kranz den ihm ge hörigen Spiegel wieder zuzustellen, den Lmdow lediglich zur besseren Boubr:n gung seines Selbstmordes mitaenom XLtn babe. A Plain Statement. "When tho lircr becomes torpid and secretes an irregulär slow of unhealthy bile, then headache,vertigo,biliousnesa and constipation prevail. These ailments can be cured forthwith by Dr. John W. BuH's Pills, as is certified to by Mrs. Almira B. Snydam, Hazlet,N. 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