Indiana Tribüne, Volume 20, Number 252, Indianapolis, Marion County, 30 May 1897 — Page 9
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BON - BONS VERSTOPFUNGIN ALLEN APOTHEKEN Sein gutes Zjerz. (Berliner Gerichr5scene.) Sie sind außer wegen DiebstahlS und Betrugs auch oerelts wegen Sach oeschadlgung und Mlkhandlung vorbestraft," wandte sich nach Begmn der Verhandluna der Vorsikende an den Schuhmacher Gottlieb Winter. Angekl.: Det stimmt: in sein ju aendlicken Leichtsinn veriekt sich der Mensch manchetmal 'n bisken. Vors.: Sie hatten ein Verhältnib mit der Tochter der Zeugm Engels? Angekl.: Na, die olle Schrue hat woll 'ne Ahnung? Vors.: HütenSie sich vor Ausschrei tungen! Angekl.: Na. wie kann woll 'n Mensch, wie ick 'n forscher Kerl bin, mitso'n Mächen 'n Verhältniß haben, wat zanz tornlsterbllnd ist un'n Jesicht hat, als war se mit drus uf'n Nohrstuhl jesessen. Da müßt ick doch 'nen janz apartijen Jeschmack besitzen. Vors.: Jedenfalls besuchten Sie die Famllie häufig und erboten sich bei e: ner solchen Gelegenheit, eine Wanduhr behufs nothwendlger Reparatur zu einem Uhrmacher zu bringen. Angekl.: Det stimmt; ick bin nämlich die Jutheit selber un hab det beste Herz uf de Welt, wenn't ooch nich jleich jeder lloobt. aber et ls doch so. Vors.: Auf die Eigenschaften Ihres Herzens kommt es hier nicht an, wohl aber auf die Uhr. Wo ist dieselbe geblieben? Angekl.: Mein iutet Herze hat eben Schuld dran. Wie ick mit dem ollen Kasten unterm Arm die Prinzenstraße langschlenkere, rennt mir mit een Mal 'n Jndividubum uf'n Leib, det ick jleich denke, ick soll rücklings radschlagen. Na natierlich will ick ihm jleich ne feste anpassen, wodrus er mir auslacht un meent, ick soll man nich so iebelnehmsch sind, denn det wer ja doch for nischt zut. Un wie ick :hm denn nchtlg m t Ooge nehme, is et 'n oller Bekannter, wat mir blos uzen wollte. Nu jingen wir denn in 'ne Destille un nehmen 'n paar Töpken uf'n Diensteid. Da ick et aber eilig hatte, will ick mir bald us die Strümpfe machen un sage ihm denn, det et mir derbe jefreit hätte, aber ick müßte mit de olle Scharteke zu'n Uhrmacher. Vors.: Nun kommen Sie doch wohl zur Sache? Angekl.: Ick bin jetzt jrade an't rich tige Ende. Er lacht mir denn riesig aus un meent, det et bei mir in Kopp woll'n bisken schwach isweil ick ihm. wat doch Uhrdoktor is un jrade feiern dhut, de Arbeit verdragen thäte. Er wollte den Kasten schon wieder zu Jange bringen det de Sonne nach je stellt wern könnte un weil er ihr ooch denn jleich an Ort un Stelle hinbrin gen wollte, da jab ick ihm natierlich det Dings mit. Vors.: Ihre Angaben - sind wenig glaubhaft. Wie heißt und wo wohnt denn dieser Bekannte? Angekl.: Ick kenn ihm man blos als Aujust un seine Wohnung hab ick mir jarnich erscht ufnotirt, da ick ihm als 'n sehr reellen Menschen ehstimire. Vors.: Dann haben Sie aber sehr unvorsichtig gehandelt und Sie brauchen sich nicht zu wundern, wenn ange nommen wird, Sie haben die Uhr un. terschlagen. Ganz besonders ist eö außerdem, daß Sie Anfangs behaup teten, die Uhr zu einem Uhrmacher in der Dresdenerstraße gebracht zu haben, was sich abev sehr schnell als unwahr herausstellte. , Angekl.: Ick wollt nur mein Fremd nich in falschen Verdacht bringen, un ihm noch 'n bisken Zeit lassen, det er det Object zurückbringt, aber et kann jarnich anders sind, als det er die Adresse verlegt hat un nich weeß, wo hin mit, denn for seine Reellität kom me ick janz und jar uf. Durch die nunmehr folaendeBeweisaufnähme wurde die Anklage vollstän. dig erwiesen, worauf der Staatsanwalt mit Rücksicht auf die Vorstrafen des Angeklagten eine Gefängnißstrafe von drei Monat beantragte, auf die der Gerichtshof auch nach kurzer Berathung erkannte. Winter mochte einen solchen Ausgang nicht erwartet haben, denn entrüstet verlangte er, nen neien Termin vor't Kammerje richt mit Jejenbeweise." Die propyczeihung. Von Mar Hirschfeld. Am 8. und 9. April werde ich im Gasthaus zum fleißigen Huhn" zu sprechen sein. , Knippke, . Hllhneraugen-Operateur. Diese Anzeige im-..Krähennestler Wochenblatt" hatte nicht die gewünschte Wirkung. Während des gan-' zen.8. April hatte Herr Knippke. ein unternehmender Jüngling -aus der Barbierzunft, nur eine cinzige Operation zu vollziehen,- nämlich an der Wirthin es Gasthauses, zum fleißii gen Huhn" Kommt der Berg nicht zu Mohamed. so kommt Mohamed zu dem Berg," dachte Her? Knippke. wenn auch nicht mit denselben Worten, und er beschloß, am 9. April die Krähennestler in ihren Hähern aufzusuchen. Nachdem er nuix.viel veraebens nach Hübnerauaenleideiden aetraat katte.' )
hier Und da auch seine Kunst hatte ausüben dürfen, klopfte Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr bei Fräulein Leonore Klinkermann -an, einev Jungfrau, die im Alter von 45. officiell 35 Jahren stand und vom Hauszins lebte. Herein!" rief sie mit allem Schmelz ihrer Stimme. Guten Morgen! Verzeihen Sie, wenn ich " O. ich weiß ich weiß Alles!
Kommen Sie kommen Sie, Sie lieber Mann!" Um diesen unerwarteten Empfang, der Herrn Knippke auch gänzlich außer Fassung brachte, zu erklären, müssen wir uns einige Wochen zurück, nach der Residenz, und in die Wohnung der weisen Frau Lehnormann (eine Variante des Namens Lehmann) begeben. Als Fräulein Klinkermann bei einer Verwandten in dev Residenz zum Besuch war. hatte diese ihr von der Wahrsagerin Lehnormann vorae schwärmt, die sich dadurch von allen anderenProphetinnen unterscheide, daß sie nur Gutes vorhersage, und was ein Jedev wünsche, und sehr oft treffe auch Alles ein. Das war ganz Leono rens Fall. Kaum hatte Frau Lehnormann einen Blick auf ihre Karten geworsen, als sie ausrief: .Sie werden heirathen, noch in diesem Jahre!" Wen?" fragte Leonore entzückt. Den Sie lieben." Einen 'Augenblick' war die alte Jungfer perplex, denn ach, wie viele hatte sie geliebt und .liebte sie noch! Dann abev fiel ihr em, daß sie ja am gestrigen.Abend an Urt Tenoristen der Oper ihr Herz verloren hatte. Als er sang: O Leonore!" hatte er sie direct angesehen. Den Opernsänger ?" Eben den!" Wo werden wir uns kennen levnen?" Er wird zu Ihnen kommen in Ihre Wohnung." Zu mir nach Krähennest ?" Ganz bestimmt!" Wann?" .Am 9. April, Vormittags 10 Uhr." Soweit die Prophezeiung. Bis zu dem bezeichneten Termin befand sich Leonore in einem wahren Delirium der Erwartung. Als um 10 Uhr, noch Niemand gekommmen war, verlor sie doch den Muth nicht. Er wird sich verspätet haben," hoffte sie. und die Hoffnung betrog sie nicht, um halb zwölf Uhr trat der Erwartete ein und wurde von ihr, wie geschildert, empfangen. Der verblüffte Knippke ahnte sofort, daß ein Irrthum obwaltete, und sagte: Ich bin der Oper " Aber Leonore ließ ihn nicht den Operateur" aussprechen, sondern fiel ihm sofort in's Wort: Ich weiß, was Sie sind, ich habe Sie ja in der Opev gehört, Sie haben mich gesehen, o ich bin so glücklich! Nicht wahr, wir verstehen uns. ohne daß wir uns aussprechen, Roderich 5ttt Name ist Roderich, nicht wahr?" Knippke mit Vornamen Jo hann!" Johann welch' ein schöner Name. Johannes! Ach, wie sehr habe ich Sie erwartet!" Endlich kommt Sie doch auf's Geschäft," dachte Knippke. Sie scheint ein bischen verrückt zu sein, da werde ich drei Mark statt eine Mark fordern." Dann könnten wir a loslegen, meinte er gemüthlich, ließ sich vor der auf dem Sopha Sitzenden auf ein Knie nieder und kramte m der Tasche nach seinem Operationsmesser. Leonore abev verstand die Situation falsch und mit den Worten: Ich verstehe Sie auch ohne Worte!" ließ sie den Kops auf seine Schulter sinken. Auf diese Weise wird es aber schwer gehen," meinte Knippke. Richten Sie sich lieber auf." Sie gehorchte seufzend, und er griff nach ihrem Fuß. Mit einem lauten Schrei sprang sie auf. Smd Sie aber ängstlich! sagte der Operateur, sich ebenfalls aufrichtend. .Bei mir ctbt Alles ohne den aeringsten Schmerz " Was - meint er nur! stöhnte Leo nore. Via), vag ole ieoenoen licy nie bezähmen können!" Am besten ist es,-wenn wir keine Zeit verlieren, meine Gnädigste " Geben Sie, Sie Schlimmer, ich will von Ihnen nichts wissen!" Oho." machte Knippke und zog das blanke Messer hörvor. das er an seinem Aermel glatt strich, ich wollte Sie nicht " Aber mit einem schrecklichen Ausschrei fiel ihm Leonore in die Arme und schlug ihm das Messer aus der Hand. Nein, nein!" schrie sie. Ich wm nicht, daß Sie sich aus unglücklicher Liebe ein Leid anthun.- Ach. dak diefe Männer, uns nie verstehen können! Jo-, hann Johannes! Verstehen Sie mich nicht?" 3lefet aina dem Operateur endlich em Licht auf.' Die alte Jungfer war also in ihn verliebt. Vrrr! Das fehlte ihm noch gerade. Mein verehrtes Fraulem." sagte er mit' der, größten Liebenswürdigkeit. ich verstehe Sie' wohl, -aber ich hoffe, Sie werden es miv nicht ibel nehmen. wenn ich dem Grundsatze folge: Erst das Geschäft und dann das Vergnugen l" Wollen wir aber " und er bückte sich nach dem Messer. Aber so lassen Sie doch geht es denn nicht ohne Messer?" ' Nem. denn zu der Tmltur kann ich Ihnen nicht rathen." Welche Tinktur?" Nun, Hühneraugentinktur!Wie.. Sie sind" 'Hühneraugen Operateur. ' Sie sagten ja, Sie wüßten es! "
rzwen Augenblick siano Leo.re Zaghast da. dann sagte sie entschlo,.- ; Ob Opernsänger oder Operc. 1T die Liebe ist die Hauptsache, o-
hannes. Sie haben mich gefragt, , wir den Bund für's Leben schließ o. en reStn ?" i Aber erlauben Sie, wie kann ich das fragen, wenn ich voriges Jahr geheirathet und dieses Jahv Zwillinge gekriegt habe." Leonore wankte m'S Nebenzimmer. Nach einer Weile erschien das Dienstmädchen und überbrachte Knippke drei Mark für den Zeitverlust, den er gehabt hatte. . ' . Zweifach getäuscht. Der Kaufmann Alfons Zippel war ein sehr wohlhabender, wohl gar ein reickcr Mann. Seit langen Jahren war er Abnehmer des Holzes, das in den gräflichen Forsten gefällt ward, die im Stadtkreise lagen. - Durch den Ukr kauf des Holzes hatte er .fern große? Vermögen erworben. Er zahlte kleine Preise,' hatte vorzügliche Abfubrwege und in der nahen Provinzwl-Haupt' stadt Abnehmer in Hülle und Fülle.' , ' Herr Zippcl brauchte deshalb kein besonders großer Schlaukopf zu.sein. um zu Neichthrm zu 'gelangen.' Im Vertrauen gesagt, in der ganzen Stadt dachte auch Niemand daran, ihm besonders glänzende Geisteselgenschasten nach zurükimen. - ' Herr Zippel war auf das Geld ver sessen, wie- um einen volksthümlichen Vergleich zu gebrauchen der Teufel auf eine arme Seele'. Je mehr - et i zusammenfcharrte, desto- größer wurde scme Begier nach mehr. Semen. Arbeitern geizte er so viel am Lohne ab,' daß sie ein erbärmliches Leben führen mußten. Stets waren seine Gedanken darauf gerichtet, Mittel und Wege -auS findig zu machen, seinen Neichthum zu zu vermehren. ' Eines Tages kam ihm der Einfall, daß er das Holz aus den städtischen Forsten eigentlich noch f billiger .'haben müsse, als bisher. Allerdings, er hatte m:t dem verstorbenen Forstverwalter, seinem Schwager, einen sehr, günstigen (lontract abgeschlossen und - Viele ! be hauptctcn, daß er für das Holz ? kaum die Hälfte des wirklich? Werthes bezahle, aber Herr Zippel hätte & nur. für recht und billig gehalten, wenn ihm, dem langjährigen Käufer dass Holz ganz geschenkt worden wäre.'' . Ich muß einmal mit dem neuen Forstver Walter sprechen, vielleicht läßt' er .sich erweichen, die Preise noch ein. klein wenig - herunterzuschrauben ..." sagte er sich. Gedacht,, gethan. Aber 'der neue Forstverwalter war hartköpfig,- er ließ sich . durch . Herrn Zipp.els glatte Reden nicht irre und kirre machen. - : Tu bist unklug-, - sagte ein 'Ver? wandter des Herrn Zippel. dem' dieser liber das Vergebliche, seiner - Vemühun gen klagte, als vernünftiger Mann, hättest Du Deine .Argumente durch klingende Beweise unterstützen ' müssen. Ich wette, wenn Du dem ' Forstverwal--tcr einen Hundert-ThalerSchem zuge schoben hättest, er wäre gewiß einsichts voller gewesen." Da kannst TU Recht haben".' ertoi derte Herr Zippel, wie dumm,' daß.ich' nicht daran gedacht habe. Na,', das Versäumte ist ja immer, noch ' nachzü.' holen. , Am andern Tage begab er sich in das Bureau des Forstverwalters. und trug t . ! st" !ii r i i. leine Äinc um Veraoiegung .oer $)oiz Preise auf' Neue vor. Ich habe. hier ein Papier mitgebracht", so schloß ,n seine Erklärung, aus-welchem Sie ge miß ersehen werden, daß' mein Gesuch gerechtfertigt ist." Er 1 lächelte ver schmitzt und empfahl sich. ( Als der Verwalter das verschlossene Couvert öffnete, fand er in demselben ein Schreiben, welches ilichto iveiter enthielt, als die gewöhnlichen Redens arten über die theueren - leiten, d ' schlechten Holzpreise u. f. w. ö!edenarten, die Herr Zippel schon oft genu.. beigebracht hatte. Außer diesem Schreiben befand sich aber in dem Eou vert noch ein Papier im Werthe von fünfhundert Mark. Mit siegessicherer Miene fand Herr" Zippel den folgenden Tag sich 'in dem Bureau des gräflichen ForstverwalterS ein. Nun", rief er. 'haben Sie sich durch meine Gründe überzeugen' lassen, Herr Forpdirector?" Der Verwalter siand' von -feinem Schreibtisch auf und trat auf den Holz Händler zu.' Zunächst muß ' ich ' Sie fragen. Herr Zippel". sagte er, ob ich die fünfhundert Mark, die Ihrer Ein-! gäbe beilagen, auch in Lhrem. Sinne verwandt habe. Sie waren doch' zwei felloS für' unsere Domimalarmen bestimmt?" Nun m, . . das Reifet"; entaeanete Zippel .etwas betreten,. freilich allerdmas. DitOur schriftttt) garantirt, orn . das Seid zurückerstattet. - . vns ßist ffl tfa htnimh nl il.4 rtnn.! Fülle venerisch LluterAifnng. ton uns or übn Jadren gebalt, sind rne nreht gebrochen W tururn ei$ brieflich erttkeiv bende Oetm ti. wenn unl me genaue Vschreibung de FaUetz ein, aeschuktwird. Wer a verlieb tnraao Seddln lummm niff k Cwtr. ikjUA.(i..r.M Mi.Wi.ti ivtuj vvjtn ivui- u a V VI b)C 4 11C14UCUCH Wlfm in Fzlls wixiknmchk heile follim.'dyailell.' Schreibt eweise, txnn e ,uskrFährgrert ttxtxnHelt. rae rrankheit gründlich zu heilen, für bie die bSeneute, t6ft NN?7 . xüberizebtukrleichterns lhättn df ianen!on. utr a0ttonftWaattttL2i. et m , eise, Vntnife t fMilmii! 'viiM kni Vim 9Jim fctt tllir ftrin Leidender kann um ein Geld .kommen. Oir aararitian tm ftallrtieft Lttdrfolge jede OniVlAiiablen.. liefe ei ist i 4i-ta,v90Sft ftj&trt, bete haben weber heitt li Crrt jarsri tllte, chromlche, titsungkw ivtmiu vsue n?ftt?e tn sj eihi ttmt-u WUva&-inf Leuten, die- Iwr geheitt, und wir nahn Mb W br lttandniS ewrdt.'''DoH' toV tc, jurtfüit CrteV tn o xanen fftueut. Leute. bi nur arbei Wanbiii-etnftttbfn.-'t5af tofttl 1a jurtfüit Crtf ttterf e und terrb entd', mn ritnmtnr fprnu Gintt-bie SvmptomMusldlQq, to-Oefi(fete Pkche it Gut nnW UuidStiM inrie wer evvvee MNH OrtaaaXoe et inKa(9ca eienie ge tV age am orver? kopse, bat ia m ww. ucipuemuoei cjrt ttw)Se ebtaoct, sofort CUf tabi(4BUt Banben HbIisärSrint.' 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