Indiana Tribüne, Volume 20, Number 252, Indianapolis, Marion County, 30 May 1897 — Page 2

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Jie Spicke unserer Kinder.

Unter den Erziehungsmitteln, WtU che der Mutter zu Gebote stehen, nimmt das Spiel wegen seiner wohlthätigen Einwirkung auf die geistige und körVerliche Entwickelung der Jugend eine hcrvortagende Stelle ein, doch wird dasselbe oft nicht gebührend als Erzie Ziunsmiitel gewürdigt. Das Spiel ist die Kinderpoesie, die jedes Kmd durchlebt, dasselbe ist für den KindeZ eist ein ebenso nothwendiges Nahrunasmittel wie Essen und Trinken für den Leib. Durch das Spiel wird die geistige und körperliche Gewandt IjeiWoes Kindes gefördert, ferner Sinn für Schönheit, Genauigkeit und Aus?'r geweckt und genährt. Ein ganz tuine ütno tenni nocy rein aza senyz ezi,urr snns,rtt .mhTins.rv , i r v rerst päter, wenn die Phantasie stch xeqt. bebt die größere Freiheit deZ Selbstspiels an. Das Kind hat zweierlei Spiele solche mit Spielsack.en i'.. v... ...... 2, und sold seinen S Yfcrr S nc i Uhu umviivwiiy kraft und ahmt mit ihnen gern Beschäftigungen der Erwachsenen nach, Diesen Nachahmungstrieb im Spiele ttl Vlfc tyuuv ytvui. v.vi ,voien besonders darauf acht haben, welch' . . , . . .' spiele lore inoer am mei ien mw ein liebsten spielen, da sich aus der SnnrTi dfrff sfifti nft ftfilieftm läkt. rtJVi VV4iVlil V I 5 für welchen Qeiuf sie später das meiste Jntmsse und die meiste Gkschicklichbei, besiken. Wird durch die Spiele mit Spielsachen hauptsachlich des NmdeZ rz.:u:i ,ri. .i.n v, viinuiiuuiiuu nnwiuni unu iu9' Tisfi ,inh nnTTP.m ftrfSäf ttnf . so wic) bei aemeinschaftlichen Spielen HeiterZeit. Eifer. Muth. Verträglichkeit unv - ' ---5 - -----. --)- - I mMnfstHTTrtMT ßhtffMt 5i?;tkr-

mniicn bt Mnit?? itrn frhiv.en. indem Markt? ffnnh w,e bt?3 hMtt be? vEnss

sie ihren Kindern geeigneteSpielgeräthe ist. Aber das Wild, das massenweise f"? silbernes Licht aus über die Scene, i s;. crr .f,. ; sfTrTt f nTTa in Vnrt f,,rrT;. tots;,. v, bafe es glänzte wie seine (Silbers aden.

eachgieviglut geweckt. Zur viussua- und Washington Panther und Berg?una solcher geselligen Spiele müssen löwe genannt wird. Es ist eine mächVssit tr fitr mnrtTtsfrt ATTsfl(lstrinf ftrt fr1rff irr fTotiitti V.a irr -

'v -uv4vv vvji . vj.v.vv...-.3. Spielgenssen sorgen, ein älteres Kind sink,, rSmii nn finem Ebiri. baä I . -------- y w ? ? c ri.t : cn.c:.v: I mmnj """" wr.v.v, - Kinder spielen. leine Befried!Eltern, welche nur ein Kind lunaere una. haben, sollten es nicht unterlassen, oft ;ST; n,yynit n. snrrrpn Eine fehr hohe Bedeutung hat das Spiel auch für die körperliche Ausbils., cy.' nw :2f1,r,.T für h iUl uuvuu,!, vv,v r ,..a.... Utt twvvv..vv . . körperliche Entwickelung der weiblichen 5uaend. Namentlich in den Städten r.fx. k; mvunv in juiujcii juiuuiui, vw un. ijiuchen wenig Gelegenheit haben, ihre "lkt. 11, ihrt hnR CZhirf wir z. B. das Ballspiel. Alle Theile V . O rt!.v3 V. V rtnAt(trnnt werden dabei angestreng, ie Anstrengung gekrästigt. die Wadchen ein gewisses uco jiuivci iucivcii vuuu uiiyt und durch die Doch wenn d:e Madchen em gewisse Alter überschritten haben, so sind die meisten nach ihrer Meinung zu alt sür r r . V r.o cr-..it.:f juci uüi iiuu jyu.ivuiiy ju u 1-. z.r.z m.,,s..;s Utt VVltifc. -WH " Juvuh v jungen Mädchen, zum Spielen zu alt r.: miH,r ;m Vntn, TOÜ - Mut3 LL LUL. 1 lUMLiL U lk h M V - . V - I esse der Gesundheit ihrer Tocht stören. Namentlich sollten die Im im reim anhalten, sie würden zu -V, tr,f,rf,rnn Mtvpuu v.v.;iv.., daß diese Thätigkeit den vortheilhafte- " : 'r,..c.' ..c wmu. ICU Villl IUÖ UU W3 ttlWllUt v,. ;tw riAr Ai.ar.ftf ron ,1..,... u,iv. . uwci. wci jiutjtii vis fius un wweinträchtiat werden soll, so musz eine V. cn,.i,. wa v,;.Ta andere ZZorderung. welche die Rücksicht uf die Gesundheit der weiblichen Juw..w mvfci,uy. vHuu ,v... ..v . rf ;m rrn imh ,,s is die Kleidung. Das Tragen zu eng ? . ? I dung gehemmt erden, sollten die .M', ..A.1" rV. . sagen .Gretchen eine bessere Haltung 5be." ?b aber h.erm.t das GegenifH Av-iiüTI VrvV mVi 2 niiiiirham upv.ui vw Qöajcn zum giobicii vsuiuwcji yc . l rvn"li - JT o Yi I 4a1 VnnTTu. VN.aSTDiiltai" TMtriit2 rtrn I iu,w wuw viwiuu wuuu. zkf nie, MÜrtSrlffTl . i.. ..w i"" wurden weder Doctor noch Medikamente gebrauchen, hatte sie die Mutclu ui"?, wwu ,Hum ww,, u..:k? r.rz., r? C-1 . r uy. r' V iT die Kleidung mun so einfach und ve- , i Ollem sein, bau Tu eine freie Bewe- ...... "" i" ' '". . guna aller Muskeln gestattet, dann Wird das Spiel seinen Zweck voll und AriTT Vk v avaa i wüt ciiuui uiiü jui iuuu vwv körperlichen Gesandbeit beitragen. Licbcswcrbcr. In des Lindenbaums Geäst, Nah des Baumes Spitzen, ? Seh' ich vor dem lausch'gen Nest Eine DroM sitzen. Sinat aar zart und minniglich: Kommst du nicht, so hol' ich dich Wo die Winde Ros umflicht, Sitzt das Drosselweibchen, Regt sich nicht und rührt sich nicht. Putzt sich Kleid und Häubchen, Lauscht demSang, so keck taid frisch: ' Kommst du nicht, so hol' ich dich." Immer schneller wird der Schlag, Stürmischer die Weise -. . . Unten aus dem Rosenhag Huscht es leise, leise ' In den Zweigen wird es still, Weißt Du, was das deuten will? ys it f f n f f ii n . snrfif t rtm (Kffnnrtnih'l' ms firrt CZi brnn f,. ", ..vj... . ff -7 - ' - - v 1 gebracht?" Gefanaener: Ich habe fünf Frauen auf einmal acheirathet Besucher: Nun, wie gefällt es Ihnen denn hier in der Freiheit?" Standeserhöhung. Sarah, was wird heute Abend gegeben im Theater?" Der Commerzienrath von Venedig!"

tivv4tu v mvv, w.v.v. v-, T.- nv.vy.v.. vii Iufc, iUVt , , , . y; Ä c; fc," t,ft St ti das beste Mittel zur Kräftigung und Thier ist er aber doch, und wmn vom ÄlV Stärkuna der Gesundheit. Betrachten Hunger oder Aorn - trieben, ist er -

4v VnTii TnTT hrthn nt tTT tnTPT nrtVi hrnhtt fcZlrtF-i,i k

.., Vk.uw .mvv... ' . -" " - I ivnivuijvnivni vtin juiiv wwu iiwui i V..Jfcs4;Jil V. V. Ä. s,,-- s?vn?rf.T,tnt iriirffiT v;.f.v m.tt:. l.I r::. ".- durchschnitt dann eine enge,

iwu-uuuui iiuiviuuua o"-""v wuifc- u jt iiti, wtiui lui uciuuyjis w,,r r"..Y,., v: je. t :.r.f ...s,?.;. lv.; ft ' 1 w.. r-L, dunkle Schlucht, wie ich Mich

UC, UIC CiWCil AUtll uuuiliupiuu - 4iu lUll llu WCl ViUUUUl, VCl lUlIlüi)

.,,w0-.... .,.....8, ...... IU,iHC e,e naoj tfo öiunoij, aloppiite der Cuauai. und seine ftn ÄÄÄ? Meilen entfernt jenseits der Ec Wm wu !rn gepei. cht im Laufe Körpers an ihrer naturlichen Ausbil- cade-Berae. zu brmaen. ?kck sattelte 1 r.: r.. .:r -.;.

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z:9:zr:zw .v v.ö ..'r 0Cn erfaßte Mich. Was thun?

cwcuiu uu huy uu ih eg. oenn 10 nane emen ange lreng- jhm durch schnelle Flucht n cht Corsett tragen lassen, damit, wie ste ten Ritt vor mir. ebe ick, am Abend in .Jr? w i

Ein AlZcntencr im Seöirge Erzählt von einemOfsicicr der Bundcsarmee. W. v. Schierbrand. .Wißt Ihr. was ein Cuguar ist? Na, ich konnte mir's denken, daß Jhr's nicht wißt, denn diese Bestien sind heutzutage etwas seltener geworden, als sie damals waren, zur Zeit da meine Geschichte spielt-, sagte der alte Oberst Dryden, indem er seine Cigarre in Brand setzte und einen neuen Schluck heißen Stoss zu sich nahm. Um ihn herum war ein Kreis jüngerer Officiere des 10. Cavallerie - Regiments ,n Fort Bladensbury. Ich war damals in den Cascade-Beraen, imh Knr in i,n,m VK.Zl. b,2 i.fcü. Staates Washington, wo das prächtii . . i r ge. romanil cye tmcoe - )im icy ersfrf ns w f,...' .iu.mn, 4nt Fort sich erhebt. Jetzt ist das zum Theil schon angebaut, aber damals war es noch die reine Wildniß. Als junger Osfieier und eifriger Sportsnvvv4w nvvuwufc 411 jiij -pt ces und Wyandottes durchzukämpfen hatten und der Scalp eines weißen Mannes auch noch nicht so hoch im vw. viuu( .yktuybti vutwitit wv KHanden war, entschädigte mich für die t-..t!-. nr. ' ' Ö. .. .' c lMUsigen esayren. oie aucy meme oamals noch mit dichtem, dunklem Haar BetoslAfm stnhffislii nn h.rh vvivuuf VI1W tfbVil 4JUU4 VVU VVti VV4 V Nothhäuten auszustehen hatte. Der Dienst war im Allgemeinen leicht, und meine Mulzezeit verbrachte ich regelmabia mit einsamen Jagden im Gebirge. a: cmtv.- . rr . m.it -oit uivu luuicu üüu von iöuj wild nf.r n w,.f.,. w2 hi, " " - lUUVflkUU HUV H VIVIi I tnnntnr hnr 9ssTm Vs sVA s. worunter vor Allem den Cuguar, der auch, fälschlich in Californien. Qregon vu9v, vtiu vui Viuwuui. VU9 tiu zige einheimische Gethier dieser Art. dslä nörhii im an rarv, ,.k w w. w. svv UUI vvui !.?ry rw i , 4i4viiu) Win ou. wiuu uui viui amerikanischen Continent ange, offen wird. Sein Name Berglöwe (Moun. tain Lion oder California Lion) hat r YnnM rr V,. f.:.- rV3 v. .vvV vfc. u1 mit rn" das wie das des wirklichen Löwen ein mattes gelbbraun oder goldgelb ist. i,ns ho . aw.. ' v v Vlilt4l IVVifllVUU, Wt. UC drungener und muskulöser ist als der der übrigen Tigerarten. 'Aber der Cuu.a.. r. t.x n-. ViUui iviiu ivcucc ju i;uu; luic oer Aioiue noch hat er die Mähne, die jenen aus3trfin f.f. N.k.S :,.s selbst für den bewaffneten Menschen .in 51k .KLCX.. Ti. V . ein sehr gefährlicher Gegner, denn er springt sicher und weit, und reiß, dann durchsein Körveraewickt den eind durch sein Körpergewicht . L r "j"" nieder, wo er ihn mit einigen wuchtigen Schlägen seiner furchtbaren Praniu.i ' ... v. c v uuu,ui iuiicv U.UJIUUICU PlUtt..t ' t.s..ii rr. uh WUIU WH. VUUUUi. Ui) WCJl Vil zählungen aNer Trapper wukte ich f r,;.r v rr s. Vnl bB .LÄ """-0"5 falli. aber erblickt halte ,ch trok memer IU1LL1 UUU UL11L I-'.UIIULIL 11 1 1 11 1)11 K I klettert, im Dickicht der Wälder auf. ..k si-. vv Vfc uu UllUlk WV. lU4i.Ul UllUl U(U Aeste der Bäume langhingestreckt rüht ..w ra.... r i 7 v.. r- rl. UHU UU JCUIC lUUCll. llllge lllUJC rms jfim v2 ,..:.r. i. iww,u., U..W vuh vuhiui r.. :c c (.4 wuuu, iwwui l IC Uliil UUlC UCUUU kommen, durch einen einzigen mächtigen Sprung. ... . : cm . . -....i wV5 iwai erncs toraens IM tocaisommer. als ich den Äuftraa erb elt. - ' -I selbst meine LieblinasNute7 in koblIndianer n,dnichden vllvnlas - gcgeoen, uno dem SchutzblockhauZ am Deer Creek ankommen würde. Straszen gab's da. jt .. jti r.t crpt. maiö noll? Nillzi, lonoern nur Psaoe. D1C von nvlanern. aNwlern UND - - ' a . tvt! n . I . I . t c. I qicn llllögeireien waren uno oie gei'Jtf!r "t. V OT " Jt roognua? im Jiazall uocr ozn nuazn der Berge liefen, da der gerade Weg zu steil für Mann und Vferd war. Das in r . . r.i itn"v. ecn war unier loiazen uManöcn, roic tolc wnKn' siemilll? okjcymerlich. und dock war es ein Genuk für . - -. . ' , , . . . " ' i mifk hfnrt bt fflnnS burrf bt mnn ' . : kam. zeigte alle Rene emer mnafraulichen Natur Stäubende, schäumende cyt rr et; fY vi . w,.-. ä i auctiauc, otc rn aucn mvm oes egcnwwgcns g.anzirn. wccqie.icn ao mit lieblichen Thalern voll saftigen umms uno onnenems uno omi wieoer mir naivern, m venen vie rai cmn i ..c ullulk ü,.rtt iüb.cu unu va

Licht nur gedampft durch die dichtbe- Entfernung, gerade außerhalb Schußlaubten Kronen fiel. Dazu die Pracht- ,St, :A Vssl Net' Net'

vollen Effecte der Beleuchtung auf den fahlen Felsenrücken, vom rosigen Schimmer am Morgen bis zum, Blutroth beim Sonnenuntergang wahrna?, meine zerren, as erz ging inem auf bel dieser erhabenen Schonhnt der Natur, und be, emer Pfeife aromalilffen aoais con ccin inu me f r r iv..3 v;. I imocye voryer em neuanlommimg aus oen laaien einen orraia miiar-?-1 1 m ' CTl IC " 1 I bracht hatte, und meine zuverlässige, waaziz vwcuywnius zwicn wen Schenkeln was fehlte mlr? ' So ritt ich dann tapfer darauf los. nur nur emem Manmiaa uno meinem old reliable", b. h. meinem , rnn , i. I schon oft erprobten Colt'schen Revol ver beschwert, und ' das Wetter blieb den ganzen Tag herrlich. Allerdings war es heiß, dieSvnne brannte mancht . . . y .1 mal ganz gehörig hermeder, aber em den Wäldern und Schluchten war es wieder kühl und mehrmals machten . ... v n ? . c r 1 mz lurze mau, mem mer uno Aber gegen Abend hatten wir den äur . n f -r v Cf r ?? I

mr,l oeicyweriicoen Jlazaa-Psao uoer Revolvers auf das Ungethier abgeden Rücken des Madisonberges zu feucrt habe, ohne zu zielen, ganz unüberschreiten, und der war thatsächlich stinctiv. Und dann auf einmal hielt

so halsbrechend und steil, daß ich ak

saß, den Zügel in die Hand nahm und meinen Gaul fuhren muhte. . Nach 3 stündigem Klettern hatten wir dann endlich den Berg hinter uns und unten im Thal erspähte ich eine weiche, saftige Wiese, wo wir uns gut ausruhen konnten. Ermüdet streckte ich die Glieder auf das kühle Gras und setzte mein Pfeifchen wieder in Brand mit dem wohligen Gefühl, daß für diesen Tag der schlimmste Theil des Weges hinter uns lag, denn es waren von jenem Thalkessel aus nur noch knappe fünf Meilen nach dem Schutzblockhaus hm, wo stets ein paar Mann vom Fort auf u,,iA li1 a3"" Wache waren und ich für die Nacht ein UUICÜHIICII IICU l miXU IIIUCII würde, welches, wenn auch nicht gei Tiiur luiui u). iiiuiiciuiii i ii l nir i iir urz ;rv m v" r 7 ö . sckeldenen Bedursnl e mehr als aecyjt r;:x,st. r.f. xp.s;. InJ PkCinnZ 3$ ?X S ,Ä es Pocahontas überlassen sich zj WA Vt .C"nl m ??nAbend uft deut- ' "V' ' " VV '"J"9 raoe wie lch autzerst wohl suhlen. tXJVIf JJIVHU IVUV UUjlJlUillll UUW V5VD i r . j $m1 m !iV ,lau.UT und die Sterne leuckteten in der rei- . 0 tfl .v " h" ' bunnc" to,e lll wnen von Laternen. Dicht ÖOt uns erstreckte sich rj tf W W 9 tl ri W 3 V? f?l3' II b 5 auf wenige SMt ion uni "ÄnÄ'ä? "ZMÄS P cahontas emen surchterUchen vtuck. so c c v: .:k. .... -' daß die cmc vctnahc gebrochen Ware. CVJt wiC VI Clrr V. . . I VÖJ ergriff die eme. die l im Bereiche memer Hand war, schnell und zog das Pferd zu m:r heran. Pocahontas nl terte an allen Gliedern, agenscheinlich aus Furcht. Ich streichelte das sam,.lu,.:i. cv.rY . p mr1.vo ..V ??knd "d sprach beruhigende Worte. Pocahoni . jt.. m nr.-.r ?b" 'hre Nuste n bwhten sich m Er eblickte um Mlll). UUtä UIU. dvClIl ICUCUUCd UC r. nAjr,.. rrrn. r.F ott:,t SLfi f?r?a 5 J j Dunkel desGebusches erblickte lch pl dem ötz- ; .lvp t? tOT.ti 1LZL &te. " f?i3 '""JlS aen starrten aus un und em semes gen starrten auf ßnff leiN, ern wie von brechenden Jweiawurde hörbar. Auaenblicklich UV(V ,r2 Xs 7& itn Woi M ?.Uä n b ' D V W i i IVU tyvvUHW) liuyil v.v v v ab, zog den Sattelgurt etwas fester, und saß im Sattel. Das -hatte nur ,,UA r.?,mn . wenloe toccunoen ai . . .... wenige Secunden genommen. Dann, WC I J-, CT ,. t i p .t.:f. K. dab b Pcahn s angelr.eb n ""C luunic uaa -tyici wuiui, wen Mn . d Äd m BiöckHaus Wite. Der Weg dahin führte zuerst rr n.it.. w;.8-.. rv m , w i 1 1 1 1 1 r r i 1 1 r vi iriii:iii ii i l l vw v wvw v " f ziemlich erinnerte. " Tl ., .... ...i Cm .'! . ! V. (T. v.v ?TM uaa ojuiic us iiui uu( .J mrW -V . ,,e rrrrrr hn ?Z d oder ach auf mch abgest. den? Das waren Fragen, die Mir das (KXrrr .rl.r. ms.;2 sZ.s Gehirn zermarterten. Pocahontas lies rn rj..rs H. s,.r. Innnr hr im. lV un.u uu m v..nv, uvw Äfju v:f? .s OitUrn ?.u'".?KA'''L? '"..5 -J2 I, " wtui. rtuuu. u, , vv... cmrtwr; rfnfn Msh iJn,rrrv7 Li-L LA. Lkl L11IL11 VJllLlliVUil UUUWk . ' "S .Jl'w , ünl .zZkalter Schauer des Entsetzens Daß wir entkomYnn Pocahontas 'konnte diese rasende Eile m qmef)r ,angt uzhallm und es "4"' i kamen bald Stellen auf unserem P a . ,.s.rss7. . U(. IVU wus AUUKU UUSUk Wiv kll tvu. ' l . . 1 ' 1 ! Der Cuauar aber sch en m Stande zu " se die ganze Nacht in demselben mpo weiter zu galoppiren. Nein, r,m'n.,T?A U"ilU "WUU" """"" ilv '""". laa allein darin, daß wir Schritt gin qm und ich meinen Revolver parat k.u m-n;. ,, ium., ... n uuw v.v vi ti . w - 7 r :e. .. jf. w Jrvi. laalren iouic. o IIN xcg wann p.vgs:. ; s;. Ä.;,s I.nb Zwiin Pfe7d.1axgsam zu gehen. Sofort 1 ' . 1 ch. wie ich merkte, hielt der Cllguaz an und folate uns nun ebenso bedachtigenSchrittes. Hatte er Furcht vor uns? Oder war es nur eine Kriegsm hnn :fim? kte es nickt, aber " . . ' l " WntM s,er. immer in derselben feinc3 ZMeltrabes. Doch hier ist die Schlucht. Langsam und vorsichtig ritten wir in dieselbe, ls ich mich umblickte, erblickte ich die xüntn Augenlichter des Raubthiers, Dann wurde der Pfad so enge, und tnuU m uns httum würd, t ' ju al3 daß ich hätte etwas wabrnebmm können. Vlöklick bärte ' r m r , , rf, ;m Kebüsck sin Kracken und Fauchen, und das Pferd machte (incn verzweifelten Satz vorwärts doch zu spät. Denn im selben Momtni sauste etwas Scktveres durck die ------ i t Luft und fiel dicht hinter meinen w;:, hrr sriinnnr br ha? Pferd an der Kruppe gepackt hatte WWW w v a www ,und seine Pranken in das zuckende Fleisch schlug, wobei - er em rollendes. knurrendes Gebrüll ausrnen. Wa ' I Vdann folgte, das geschah so geschwind. dak ick selbst mir binterber keine Rechensckaft darüber ablesen konnte. ' ' . . . " -vi ütih nur. dak ick m ck ns nct v umkochte und alle fünf Kammern meines 1 .

Uitm Aqizi ziiielle iwu) immci,

Pocahontas von selbst und blieb stehen.

er Kuguar war verschwunden. Das Pferd drehte mir den klugen Kopf zu und wieberte. 5kck wandte basVferd uno ritt eme lurze Stecke zurück. Da lag das Unthier im Staube alle vier von sich gestreckt und schon verendet. Nun. Oberst, und das Ende der Geschichte denn wie die meisten Gfr schichten hat doch wphl auch diese ein Endes" frug Capt. Somers. Ja viel ist da nicht mehr zu erzählen. Doch kommen Sie, ich will Ihnen den Cuauar zeiaen." Und er fchritt voran. In seinem Zimmer, über den Schreibtisch, war ein mächtiges Fell ausgespannt. Das ist er". sagte der alte Oberst, mdem em Lacheln seine strengen Züge überflog. Und Pocahontas?Ist im Feldzua gegen Sitting Bull gefallen. Denn die Schrammen, die der Cuguar ihr beigebracht, hellten alle wieder. Schade um das Thier. Es war mir lieber als mancher Mensch." Ttc Tcutoburgcr Schlacht. Von Fr. W. Als die Römer frech geworden, zoaen sie", wie s in dem bekannten Liede belkt. nack Deutscklands Norden". Natürlick konnten sie dies nickt thun, ohne emen General dabei zu yaden, und darum gab der ötaijer Äugustus ihnen den Varus mit, der bereits den Militärverdienstorden besaß. Als nun Arminius eines Tactes in der Zeitung las, daß drei Legionen veyuss größerer Uebungen im Gelände" nach dem Rheine zogen, da sprang er mit einem ahnungsvollen .Ada " Qus und eilte zu einen reundi, die gerade auf ihren Bärenhäuten lagen und ihm lustig ihre Humpen entgegenschwanaen. Komm, Bruder, trinl' mit! riefen sie ihm zu, doch Arminius versetzte : rn t r . ' ri t .' o.Ii 2l!ll)is oa, jejji xii icinc ocu äuul Trinken. Laßt uns erst die Römer aus dem Lande iaaen. sonst können wir keme Man mehr in Ruhe trinken! ' . . Mit emem kestiaenonnerwetter! svrana die aanze Gesellschaft auf. Dann hoben sie die Humpen in die Hohe und rufen: Armmms loll le ben! urrak!" und tranken aus. Hurtig eilten sie dann von Stamm zu Stamm, überall rufend: Die Romer kommen!" und überall klang ihnen d e An wort: .Wer t's 'naus!" in kurzer Zeit war die deutsche Landwebr einberufen: bald stand der deutsche Heerbann in auten Bersteclen im Teutoburger Walde. Auch die Romer ließen nicht lange aus sich warten, und nun bandelte es sich um die bekannte Frage: Wer hat dich, du schöner Wald?" Aber die Germanen machten wenig Umstände ; sie sangen: Sie sollen lyn mcht yaoen: und Steine, Pfeile und Wurfspeere flogen von oben herab aus die Romer, i m cn -. r . u. . ! 1 oie in oem vom ikieaen auiucwxuuici Waldboden ihren ganzen Drill verloren. Als die Germanen aenua geworfen hatten, erscholl das Commando: Fällt das Gewehr, marsch, marsch! unv mu betäubendem .Qurrab!" rannten die Haufen des Arminius in die gelichteten Legionen, die gerne ausgerijjen wären, wenn es nur in dem Walde reckt aeaanaen Ware. Barus sah dem ing nicyr lang zu; denn pensionirt wäre er doch geworden, jfritfck sind wir einmal", sagte er ' j . . . . . . blasirt. also Schluß!" rief er laut und stürzte sich m sein Schwert. Die Sieaer aber säuberten den Wald, und während in Rom die Kammer sturmische .Sitzungen hielt über Neubilduna von Legionen. sckwanaen die Germanen in ihren Wäldern unter dem fröhlichen Gelang der Wacht am Rhein" und des Heil Dir im Siegerkranz" ihre vollen Hum- ' ' . . SV den, die einen bestimmten ven Play sür das spatere Hermannsdenkmal, andere aründeten einen Krieaerverein, und einer, der von den Römern einige lateinische Brocken ausgeichnappt halle. meinte: Ergo bibainiis! TcrHirtcnluabc. Ein trübes Stimmungsbild. Dort oben auf dem Berge Da sieht der Hirtenknab' Und blickt von tiefster Trübniß Jn's tiefste Thal hinab. Denn in dem Thal dort unten Ein kleines Häuschen steht, Dorthin sehnt sich der Knabe Bon Früh bis Abends spät. Ach, in dem kleinen Häuschen Geht's heut' gar lustig zu, Drum packt die herbste Wehmuth Den armen Hirtenbu. Schier möchte er verzweifeln Und in den Abgrund jäh Bor Schmerz hinunterstürzen, So thut das Herz ihm weh. Das Häuschen ist die Wald' ' Dort gibt's heut' Hirsebrei Und bombengroße Knodel Doch er ist nicht dabei! Warnung. Vater (zur Gat tin, die den kleinen Fritz züchtigt): Aber hör' doch aus, Fritz bat schon genug Hiebe gekriegt!" Fritz: Papa. schweig' lieber, sonst kneast Du auch noch welche!" ! Ver der Schmltre. Herr: .Ihre Schauspieler sprechen aber un. deutlich, da versteht man ja kaum ein Wort!" Director: Passen S' nm auf den Souffleur auf, den verstehen sie sicher !" Neue Krankheit. Ser. geant: Kerl, Sie sehen ja so versoffen aus als hatten Sie das aalopvirende Destillirium" !" .

L erzKönig.

Eine heitere Liebesgeschichte von E. Vettel ycim. Zwischen dem Besitzer des in dem Städtchen 36. seit Menschengedenken ezistirenden Gasthofes zur blauen Weltkugel und seinem Sohne, dem Dr. mr. Eugen Mollenbach, kam es zu sol gendem Abkommen: Der junge Rechts freund sollte aus seinen Lieblings wünsch, sich in Berlin alsRechtsanwalt niederzulassen, zu Gunsten semer He:mathsstadt verzichten, wogegen ihm der alte Mollenbach einen Theil seines väterlichen Erbes sofort ausfolgen und seine sämmtlichen in der Hauptstadt hinterlassenen Schulden begleichen wollte. Nach einigem Widerstreben ging der Herr Doctor aus des Baters Vorschläge ein und erzielte dadurch ein vorläufiges Taschengeld von monatlich zweihundert Mark, das ihm der Alte in der ersten Aufwallung seiner Freude über die Nachgiebigkeit seines Sohnes aussetzte. Aber nun kommen wir auf einen anderen Punkt", fuhr der alte Mollen bach fort, indem er mit einer Federpose das Mundstück seiner Tabakspfeife säuberte. Sein Sohn blickte ihm fragend in'Z Antlitz. Um hier als Rechtsanwalt durchzu dringen, ist es vor allem nöthig, Dich zu verheirathen. Du kennst doch meinen Freund, den Großgrundbesitzer Grimmel? Mit dem habe ich bereits Rück spräche gepflogen. Er wäre nicht abge neigt, Dir seine Tochter Adele zur Frau zu geben. Sie. soll ungefähr 100. 000 Thaler Mitgift erhalten was meinst Du dazu? Sein Sohn verzog die Lippen: Lieber Papa, da wir auf dieses Thema genethen, so will ich Dir cm os fenes Geständniß ablegen. Während meines - hiesigen Ferienaufenthaltes habe ich sowohl Fräulein Adele Grimmel als deren Freundin Louise, die Tochter des BankiersSempersdorf, auf dem Balle m der Ressource kennen glernt, und mein Herz hat sich für die Letztgenannte entschieden. Sempersdorf? Hm, hm! Du weißt wohl mcht, daß er bei den letzten Wah len einem Liberalen seine Stimme gc geben?" Offen gestanden, Papa, ist mir das gleichgiltig, und kurz und gut, ich liebe Louise und weiß, daß ich von ihr keinen Korb erhalten werde, wenn ihr Vater sich mit unserer Verbindung ein verstanden erklärt. Ach so! So weit seid ihr also schon?" brummte der Alte. Hättest mir aber auch eher etwas davon saa.en können, bevor ich bei meinem Freunde G:r.nnI anklopfte!" Eugen gab hierauf zurAntwori, laß er es ja nicht errathen konnte, da sein Vater für ihn aus d Brautsuche gehe werde. Nachdem der alte Möllenback das Mundstück seiner Tabakspfeife wieder an das Rohr befestigt hatte, stellte er dieses bei Seite und versicherte seinem Sohne, daß er in Gottes Namen auch in den sauren Apfel beißen und bn dem liberalen Bankier Anfrage halten wolle. Und noch am selben Tage sprach er bei Herrn Sempersdorf vor und hatte dort um fo leichteres Spiel, als dieser von den zarten Beziehungen, welche sich zwischen seiner Tochter und dem Sohn des Gafthosbesitzers angesponnen, bereits durch seine Frau Kenntniß erhalten hatte. Nachdem zwischen den bei den Vätern die Mitgiftfrage zur gegenfertigen Zufriedenheit erledigt war, entfernte sich der alte Möllenbach. um seinem Sohne die freudige Botschaft zu überbringen, während derBankier seine Tochter aus sein Zimmer rief und ihr von der getroffenen VereinbarungMittheilung machte. Doch wer beschreibt sein Erstaunen, als ihmLouise mitEntschiedenheit erklärte, nimmer die Frau des jungen Rechtsanwalts werden zu wollen! Aber Kind, Du liebst ihn doch! Du hast es ja Deiner Mutter gestanden! Ich kann nicht die Seine werden. Papa! Ich kann es nicht!" wiederholte sie unter Schluchzen. So aieb Mir doch wenigstens den Grund Deiner Ablehnung an!" Ich kann nicht, Papa!" Habt Ihr Euch etwa gezankt?" Sie verneinte. - Hach Du Uebles von ihm gehört?" Nein, Papa ach, bitte, frage mich nicht, ich bin ja,schon unglücklich genug!" Damit stürzte sie aus dem Zimmer. Dem Bankier blieb, da Louise auch ihrer Mutter gegenüber sich in Schweigen hüllte, nicht anderes übrig, als den Wirth von der blauen Weltkugel mit der Sachlage bekannt zu machen. Dieser nahm natürlich seinen Sohn vor: Siehst Du, in welche Verlegenheit Du mich gebracht hast! Mit meinem alten Freunde Grimmel hale ich mich nun überwarfen, weil er mir alles andere eher vergeben hätte, als daß ich Dich mit der Tochter eines Liberalen vermähle, und nun erfahre ich, daß Dich das dumme Ding, diese Louise, gar nicht haben will?" Wie! rief Euqen verwundert aus, sie will mich nicht?" Ihr Vater hatmir eben anaekündigt, daß er seine Tochter nicht zwingen könne. Dir ihre Hand zu aeben. und daß sie von Dir nichts wissen wolle!" Aber das ist ja ganz unmöglich!" rief Eugen, am ganzen Leibe zitternd. aus. - - Nun, dann sieh selbst, wo dieSache ihren Haken hat, ich habe genug da von, mich um Deine Liebesgeschichten bekümmert zu haben!" Eugen suchte und fand bald Gelegenheit. mit Louise zu sprechen. Sie betrachtete ihn voller Zärtlichkeit, bel diäte aber mit thranenden Augen. aß sie nie seine Frau werden könne. Als er, nach langen veraeblichenVersuchen, von ihr Aufklärung zu erhalten, in düsterer Seelenstimmung von ihr

ging, drückte sie ihm mit leidensch'.eher Innigkeit die Hand. Eugen stand nun vor einem Räthsel, das er um jeden Preis lösen wollte. Dieser unerwartete Widerstand fachte seine Zuneigung zu Louise zur hellen Flamme an und schärfte in ihm den Vorsatz, nicht abzulassen, bis er hinter das Geheimniß ihrer sonderbarenWeigerung gekommen. Stundenlang patrouillirte er am nächsten Abend an ihrem Hause vorbei und blickte zu ihren Fenstern empor, glücklich, hier und da ihren Schatten an demselben bemerkt zu haben. So traf er zwei Tage fpäter auf das Stubenmädchen desBankierhauses und suchte es zum Reden zu bringen, indem er ihm ein Zwanzigmarkstück in die Hand schob. Wissen Sie denn nicht. Marie, was in den letzten Tagen vorgefallen, und was Ihre junge Herrin zum dem Entschlusse trieb, mir alle Hoffnung auf ihre Hand zu rauben?" fragte er sie. Marie fchien erst verlegen, dann antwortete sie ihm: Geben Sie sich gar keine weitere Mühe, Herr Möllenbach es ist gar nichts mebr an der Sache zu ändern!" Als Eugen aus diesen Worten entnahm, daß Marie mehr wisse, als sie zu

verrathen entschlossen schien, drang er mit dem Aufgebot all semerBeredtsam keit in sie: Sie sollen es nie nie zu bereuen haben, wenn Sie mir den Grund muthet len. liebe Marie, glauben Sie mir, es ist ia auch in Fraulein Louisen'sJn teresse, daß ich es erfahre, was sie plötzlich gegen diese Heirath einzuwenden hat; denn daß sie mich immer noch liebt, fühle ich noch wohl. Versprechen Sie mir mit Ihrem Ehrenwort, mich niemals zu verrathen?" Eugen schwur natürlich sofort hoch und theuer, sie niemals bloßzustel len. Sie traten beide in ein Hausthor, um unbeobachtet zu bleiben, und da begann sie: Ja, Sie haben wohl Recht, Herr Mollenbach. Fräulein Louise liebt Sie abgöttisch und weint ganze Nächte hindurch um Sie aber sie kann Sie nicht heuathen. Aber warum denn!" Mein Gott weil sie Sie verloren hat." Verloren!" Ja, mein Herr, verloren, richtig verloren, im Kartenspiel! Was sagen Sie da?" Geben Sie Acht, ich werde Ihnen das erklaren: Sie können sich keine Idee von der Freundschaft machen, welche Fräulein Louise mit Fräulein Adele Grimme! seit ihrer frühesten Kindheit verbindet. Trotzdem sich die beiden Väter nie leiden mochten, traftn deren Töchter fast täglich auf ihren Spaziergangen zusammen und tauschten alle ihre kleinen, unschuldigen GeHeimnisse mit einander aus. Als Sie nun vor einigen Monaten aus Berlin hier eintrafen und auf dem Ressourceball mit den Fräuleins getanzt hatten, waren Beide mit einem Male sterblich in Sie verschossen." Was sagen Sie Fraulem Adele liebt mich auch?" I. wie eine Wahnsinnige! Und zum Beweise sie war es, die meinem Fräulein, als sie bemerkte, daß Sie nur Augen für die Letztere hatten, den Vorschlag machte, um Sie zu spielen." Was Sie sagen!" Jawohl sie trafen sogar ein schriftliches Abkommen, das Beide mit ihrem Blute unterzeichneten, nachdem sie sich vorher zu diesem Zwecke mit einer Nadel in den Finger gestochen. Und nun begann das Spiel um Ihren Besitz." Ein wlrklichesSpiel? fragteEugen verwundert. Jawohl. Ein Spiel Karten wurde gemischt, auf den Tisch gelegt, und dann mußte Eme nach derAnderen eine Karte abheben, bis derHerzkönig an die Reihe käme; wer den zöge, dem sollten Sie zufallen. Ach, wenn Sre gese hen hätten, mit welcher Angst, mit weleher Aufregung Karte um Karte abgehoben wurde, und wie mein Fräulein in Ohnmacht sank, als sie den Herzkönig in der Hand ihrer Freundin sah, ich sage Ihnen, es war eine furchtbare Scene! Mir nahmen vanil d beiden Fräulein das Wort ab, sie niemals zu verrathen." Eugen wußte nun aenua: er dankte der mittheilsamen Kammerzofe und versprach ihr nochmals unverbrüchliches Schweigen nebst sonstigen Beweisen seiner Dankbarkeit. Nachdem er seinen Plan gefaßt hatte, suchte er das Fräulein Adele Grimmel im Stadtwäldchen auf, wo sie täglich Nachmittags mit ihrem jüngsten Brüderchen zu spaziren Pflegte. Sie freute sich sichtlich, als er auf sie zutrat und einige Höflichkeiten mit ihr tauschte. Haben Sie schon lange mcht Fräulein Louise gesehen?" fragte sie ihn dann mit listigem Ausdruck. Doch, gestern!" gab er zr Antwort. So gestern und heute noch nicht?" forschte sie weiter. Rein, mem Fraulem! Ich besuchte sie gestern zum letzten Mal. denn ich mußte leider erfahren.' dan ste mich gar nicht liebt; ich glaube sogar, daß mich Ihre Freundin nicht ausstehen mag. Meinen Sie nicht auch, Fräulein Adele?" Nicht ausstehen, wäre zu viel aesagt. ich glaube aber, daß Sie ihr vollständig gleichgiltig sind." So nun. da ist es wohl am besten, daß ich auf ihren Besitz verzichte. Reden wir nicht mehr davon! Ich theile Ihnen bei dieser Gelegenheit übriaens mit. mein Fräulein, daß ich in den nächstem Tagen Deutschland den Rücken kehre." Wie?" antwortete sie, indem sie sich verfärbte, Sie wollen verreisen?" Ja, mem Fräulein!" Sie wollen sich nicht bei unZ etabliren?"

Nein noch nicht! Ich will mlr vorerst ein bischen die Welt anseben sogar über den Ocean nach New Jork segeln, wo sich ein Studiengenosse von mir befindet, dessen reizende Schwester ich in Berlin kennen lernte." Ach fo!" versetzte Adele, wäbrend sie zu Boden blickte. Gestatten Sie mir also, mich bei. dieser Gelegenheit von Ihnen zu verabschieden, ich gedenke schon morgen, oder übermorgen meine Reise anzutre--ten." . Wortlos legte sie ihre Hand in dieseinige und sah ihm in tiefster Bewegung nach, als er seine Schritte der Stadt zulenkte. Eine Stunde später erhielt Louise Sempersdorf den Besuch ihrer Freundin Adele, die ihr mittheilte, was sievon dem jungen Rechtsanwalt soeben erfahren. Ehe ihn eine Amerikanerin angeln soll, gönne ich ihn lieber Dir!" rief sie mit Emphase aus. Einer Freundin zu Liebe soll mir kein Opfer zu groß sein." Bei diesen Worten holte sie den an ihrem Busen verwahrten Herzkönig hervor und riß ihn in Stücke. Dann holte sie auch den mit Blut unterzeichneten Vertrag aus ihrer Kleidertasche und verbrannte ihn an dem Lichte einer Kerze.

Louise beeilte sich nun. ihrem Vater mitzutheilen, daß die geheimnißvollen Hindernisse, die sich ihrer Vermählung mit dem jungen Rechtsanwalt, entg--gensetzten, behoben seien, und so konnte, dank der Geschicklichkeit und Schlau. heit des jungen Rechtsanwalts, der Hochzeitstag der beiden Liebenden ohne weitere Schwierigkeiten festgesetzt werden. Fräulein Adele Grimmel, welche sich ihrer Freundin als Brautjungfer anbot. erhielt von Louise ein kühles Schreiben, in welchem sie der Ersteren erklärte, daß ihr Bräutigam fürchte, durch die Erfüllung ihres Wunsches kaum vernarbte Wunden wieder aufzureißen, und sie ihr daher keine Einla. dung zu ihrer Hochzeitsfeier - zugehm lassen könne. Dieser Absagebrief erfüllteAdele mit solcher Bitterkeit, daß sie ihren Vater veranlaßte, dem kleinstädtischen Getriebe in X. den Rücken zu kehren und nach Berlin zu übersiedeln, und sie riehtete es so ein, daß sie just einen Tag vor der mit großem Gepränge vorbereiteten Hochzeitsfeier ihrer Jugendfreundin nach der Residenzstadt abdampfte. Kaiser uud Mönch. Um 1830, so erzählt man sich in Rußland, tauchte in Tomsk in Sibirien ein sonderbarer Einsiedler auf, eine hohe, stolze Gestalt, zu der die tiefe seelische Zerknirschung in merkwürdigem Gegensatz stand. Er erklärte. Theodor Kuzmitsch zu heißen, und verweigerte im Uebrigen jede Auskunft über seine Person und seine Herkunft. Er lebte ärmlich in Gesellschaft eines Begleiters, der sich Khromoff nannte. Es fiel auf. daß der seltsame Eremit in aeleaentlichen Gesprächen eine tiefe Kenntniß der Staatswissenschaften entwickelte. Im labre 1861 starb er: und da verbreitete sich in Tomsk plötzlich das Gerücht, der Mönch sei kein Anderer als Zar Alexander I. gewesen. Man weiß, daß dieser macknae Herrscher m seinen Ictzten Regierungsjahren tief verbittert, krankhaft erregt und frommelndenkin-' flüssen zugänglich war man denke an den Einfluk. den die Mystik einer Juliane von Krüdener auf den Zaren aewann . daß er schheklich, vollends verdüstert und gebrochen durch den Tod seiner einzigen, heißgeliebten natürlichen Tochter, durch die furchtbare Ueberschwemmuna. die Petersburg un Iabre 1824 heimsuchte, und durch die ständige Furcht vor einer russisch-pol-Nischen Verschwörung oegen das Haus Romanow, auf emer Reise m der Krim im September 1825 an einem der Halbinsel eigenthümlichen Fieber erkrankt, voll Todesahnung sich nachTaganrok bringen ließ und dort bald starb. Nun behauptet die Legende, er sei damals gar nicht gestorben, sondern habe in einem Zustande tiefster Niedergeschlagenheit abgedankt, um den seiner Tage in stiller Abgeschiedenheit zu verbringen und den seelischen Frieden wieder zu erlangen, ähnlich wie es dereinst der mächtige deutsche Kaiser Karl V. aethan und die Königin Christine von Schweden. Auf seinem Todtenbette soll eine solche Aussage auch sein Begleiter Khromoff thatsächlich gemacht und ausdrucklich bezeug! oab?n. ban des Mönck von Tomsk Zar Alexander I. gewesen. Merkwürdig ist . r vi a v c w; St nnn auervlngv. uujj uic iwu-. dem Einsiedler Theodor Kuzmitsch existiren, eine ganz auffallende Aehnlich keit mit demZaren haben. 'Aunerdem berichtet der Reisende I. I. Simpson, der über die Umstände, die dieser Lesende zu Grunde liegen. Nachforschungen angestellt hat, solacnde merkwürdige Einzelteilen: z s,; in Nealeituna einesKosakenofficiers durch den Ural gereist.- Dieser Ossi cier. der nie von Theodor Kuzmitsch hatte sprechen hören., erzählte, daß er nl .ffmd in Veteröbura gewohnt habe und sich vollkommen einesGerüchts entsinne, das auuchte. als ver ar ytt,?nber hti -'i.i wurde. Damals batte nämlick jedermann behauptet. der Sarg entölte nicht die Gebeine Alexanders I., und diese Behauptung sei besonders auck dadurch bestärkt worden, das; entgegen dem Gebrauchedas Publikum nicht an der m oer Kirche aufgebahrten Leiche des Zaren. t vorbeidesiliren durfte. 1 DerAllesverschlinger. Junge? Ehemann (im zoologischen Garten, das Straußenmännchen neben seinem Weibchen betrachtend): Ja, du. miä deinem Magen du hast sufc heiratljen."

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