Indiana Tribüne, Volume 20, Number 251, Indianapolis, Marion County, 29 May 1897 — Page 2

Zndiana Tribüne

Erschewt Täglich und Somttegb. Die tägliche .Tribtne" loftet durch be Xxlgec J Cent per Woche, lle ernntaa.r&üwe"l Cents per Ooche. Leide luftxraw U ent ! es Scntf pn ?!. Vr Voft nierhalb iet fcubt zugeschickt im ,raIb,,Hlng V ptt Jahr. onui in C0 Alabama etrakt. Indianapolis, Ind., 29 Mai 18S7. Kinematographen und Brände. Daß bei der Entstehung deS Pariser VrandeS in erster Reihe der Kinematograph eine vevhängnißvolle Rolle gespielt hat, steht fest; nur weiß man noch nicht, ob GaS, Petroleum oder Elektricität daS zündende Element waren. Wenn der Kinematograph richtig construirt ist und mit der nöthieen Sachkenntniß und Uebuna geHandhabt wird, ist er ganz gefahrlos. Doch ist (3 allerdings nicht ausgeschlossen, daß, wenn Mißgriffe vorkommen und nicht die nöthige Vorsicht beobachtet wird, daö elektrische Bogenlicht, durch welches die ; auf dem durchsichtigen Filmbani rasch abrollenden Momentbilder transparent ' beleuchtet werden eine Gefahr mit sich bringen kann. Das Vogenlicht, daö eine unaemein starke, brennende Hitze ausstrahlt, ist in einem Kasten eingeschlossen, der innen mit Asphalt ausgekleidet ist. Die Strahlen des Bogenlichts werden nun durch eine Sammellinse auf daS Film band mit den Momentbildern geworfen, um sie intensiv zu beleuchten; diese Sammellinse wirkt aber wie ein Vvennglaö, und da dag Filmend aus dem bekanntlich leicht Feuer fangenden und explosiv verbrennenden Celluloid besteht, so könnte ein Brand leicht entstehen, wenn die concentrirten StrahIm deS Bogenlichts das JJUmfcanb im mittelbar treffen. Um dies zu verhin dern, wird in allen Kinematographen zwischen dem Kasten mit dem Bogenlicht und dem,' RotattonSapparat ein großes GlaSgefäß mit Wasser angebracht, durch welches die Strahlen deS VogenlichtZ abgekühlt und abgeschwächt werden. Auch wird die Möglichkeit einer Entzündung durch daS ungemein rasche Abrollen deS FilmbandeS vermindert, indem jede Stelle desselben von den Strahlen nur eine verschwindende kurze! Zeit gttroffen tvird. Wenn aber daö Wasser durch die durchgehenden Strahlen deS Bogenlichteö selbst bereit erhitzt ist, oder wenn im Abrollen. deS Filmbandeö eine Stockung oder Störung eintritt, so kann eö allerdings geschehen, daß daö Band durch die Strahlen des Sogen lichtes entzündet wird und mit emev hochaufsprühenden Flamme verbrennt. Vielleicht ist dieS bei dem Kinematoraphen in dem Pariser Bazar.geschehen, und die Flamme hat einen leicht brennbaren Stoff ergriffen, womit der Apparat verhüllt und verziert war. Man darf auch nicht übersehen, daß in Räumen, wo Vorstellungen mit dem Kinematographen stattfinden, in der That schon Brände auSsebrochen sind, deren Ursache 'aber nachträzlich nicht bestimmt festgestellt werdm konnte. In einem Parisev Bericht wurde erwähnt, daß schon vor zwei Monaten im Cafe de fo Paiz durch einen ttinematogra-, phen ein Brand entstanden sei. In der vorjährigen Berliner Gewerbeausstellung ist der Pavillon Edison, in welchem ein Kinematograph aufgestellt roar, abgebrannt, und auch in dev Pester Jahrtausend - Ausstellung ist in einem Kinematographen - Pavillon Feuer entstandene Zu dem Kinemato. graphen gehört auch ewe elektrische Lei. tung für.daS Bogenttcht, und solche Leitungen werden für vorübergehende, improvisirte Zwecke oft so nachlässig hergestellt, 'daß' sie sehr leicht durch einen sogenannten kurzen Schluß einen Brand.verursachen können. 't vom Sultan Samory. j An England würde man sich nach den letzten von West - Afrika eingekroffenen Nachrichten nicht wundern, wenn eS dort zu einem Kriege, und diesmal gegen den MohammedanerHäuptling Samory kommen würde. Samory ist mächtiger als der Emir von'Bida und der 'König von Benin. Wa. wo der britische Lieutenant f;en derson verschwundene ist,', liegt etwa 200 englische Meilen nördlich von Kumassi. Samory ist ein sehr merkwürdiger Mann. In den letzten fünsundzwanzig Jahren hat er eine großeRolle in Westafrika gespielt obgleich er in Europa nicht sehr bekannt ist. Er gehört dem Stamme-der Melinken an und ist im Segu-Lande im Jahre 1845 ceboren. Wie er zuerst zur Macht gelangte, ist durchaus nicht klar ; denn er soll sich vom untersten Stande hinauf, geschwungen haben. Daö allerdings ist begründet, daß er früher Religions lchrer war und einen heiligen Krieg predigte. Er machte die Leute glauben. er ti von Gott 'gesandt, um em' großes mohammedanisches Königreich in -vfh m kueuairira zu grunoen. Von' geringfügigen Ansätzen beginnend. baute er sein ReiÄ auf. ftr fie Hauptes 2SZ.tttw,.sfrtkanische.Staa2 ten Lnhnoffi! iu baben. tn Itn hk ten Jahren freilich ist. ihm der franzö-'t f r -f . eirfe i ... V . uicje insmv lm orottllzm und m liefen Tbeil seiner Verdünnen tnnr aengetreten, 1582 befand sich Samory j ,e &&si Ttrrrn cr r! uu vt w)W tiw jviuut. JCUIUUI reichte sein Reich von den Kong-Ber-cen westlich bis zum Ursprung des Nier und über den Fluh hinaus weiter bis zum Senegal... Nördlich vom Seegal kam Samory zuerst mit den Franzosen in feindliche Berührung. Nach drei Feldzügen wurde 1886 ein Friede geschlossen. Danach erhielt er olleZ Gebiet links von dem großen Rtufc. Samory' empfing damals , die Gesandten der Franzosen mit allem Womp. welcher einem afrikanischen Fürsten zu Gebot steht. Sein Bruder war von hundert prächtig gekleidetenLeitern begleitet, als e? die beiden französischen Unterhändler an der

Grenze von Samory'S Gebiet ein holte. Sirnorti selbst empfing die Franzosen auf einem kostbaren Teppich sitzend. Neun Sklavinnen saßen zu seinen FüKen, reich mit Edelsteinen geschmückt. Hinter ihm standen zwei große Krieger. die eine silberne Axt und einScepter hielten, die Zeichen seiner Macht. Um den Divan herum faßen Samorys Räthe, und Tausende von seinen Krieaern wohnten der Zusammenkunft bei. Die Fußtruppen waren mit modernen Gewehren bewaffnet. Die Häuptlinge trugen silberne Helme und an jedem Sattel hing eine silberne Axt. Im Gegensatz zu all' dem entfalteten Gepränge war Samory selbst einfach schwarz gekleidet. Nur einen großen Turban hatte er auf dem Haupte. Der mit den Franzosen abgeschlossene Friede dauerte nur zwei Jahre. Südlich vom Niger kam es zuerst zu Feindseligkeiten. 1889 trat ein Wasfenstillstand ein, 1891 aber brach der Krieg aus'ö Neue aus. In Tutu-Kern eroberten die Franzosen eines der großen Arsenale Samory's. Dort waren 170.000 Patronen für Magazingewehre aufgehäuft. Im Winter des Jahres 1892 eroberten die Franzosen Vissandugu, die westliche Hauptstadt deS Sultans. 1893 und 1894 wurden die Heere Samory'S allmälig ostwärts gegen , die britische Grenze gedrängt. Den Franzosen gelang eS jedoch nicht, die Hauptmacht Samory'S zu verNichten. In der letzten Zeit scheinen sie stillschweigendFrieden mit ihrem mächtigen Gegner geschlossen zu haben. Als Samory auf der Höhe seiner Macht stand, hatte er 60.000 Krieger. Außerdem bilden 5000 Reiter seine Leibwache. Den französischen Unterhändlern gab er allerdings zu, daß er viele Soldaten brauchte, um seine Vasallcnstaaten in Ordnung zu halten, und er demnach seine Streitkräfte zusammm kaum auf einen Punkt concentriren könne. Samory ist ein gläubiger Mohammedaner und hat in allen seinen Dörfern Moscheen gebaut. Mit puritanischem Eifer steuert er der Trunkenheit und dem Tabaksgenuß. Er selbst soll freilich in dieser Beziehung nicht so strenge gegen sich verfahren. Er ist natürlich ein Sklavenbesitzer und war früher auch ein großer Sklavenhändler. Die Franzosen sagen. Samory sei ein grausamer Mann. Früher habe er nach seinen siegreichen Feldzügen hunderte von Gefangenen verbrennen lassen. Sie geben aber auch zu, daß er ein tapferer Soldat ist. welcher selbst europäischen Truppen gegenüber bedeutende taktische Geschicklichkeit gezeigt hat. Bis vor Kurzem glaubte man. daß Samory ein Freund der Briten sei. Stellte sich aber das Gegentheil heraus, so werden die Briten einen Feldzua in Westasrika zu besteben haben, wie sie ihn bisher in diesem Theile des Erdtheils noch nicht geführt haben. - Chinesische Jugenderziehung. Mit dem ersten Lebensjahre beginnt in China schon die häusliche Erziehung und zwar mit der Gewöhnung an die vornehmst KindeSpflicht. den Gehörsam gegen die Eltern. Die Hochachtung vor seinen Erzeugern muß das chinesische Kind in jeder Weise zum Ausdrück bringen. Der Kaiser selbst wirst sich neunmal zur Erde, sobald seine Mutter vor ihn tritt. Das Gesed derordnet, daß Jeder und Jede, welche gegen Vater, Mutter, Groß- oderSchwiegereltern beleidigende Worte gebrauchen, erdrosselt werden sollen, wenn die Beleidigten klagbar werden. Im siebenten Jahre kommt der Knabe zurSchule, der bemittelte zu einem Privatlehrer, die übrigen in die Privat - Elementarschulen. Letztere treiben von mehreren Familien gemeinsam unterhalten nud befmdm sich je nach den Mitteln ihrer Begründer in einem Schuppen, in dem Nebenraum eines Tempels, oder in einem aparten Schulhause. Der Lehrplan umfaßt nur wenige Fächer, Naturkunde und Geographie werden gar nicht gelehrt, dafür indessen Kalligraphie Stilübung. Gschichte und die fünf chinesischen Classiker. Nach beendeter Schulzeit geht der Knabe zu einem Handelsherrn in die Lehre und übt sich dort noch im Briesschreiben und Rechnen, überhaupt im praktischen GeschästZleben. Die Söhne der Mandarinen. welche später den Doctorgrad erreichen sollen, machen eine umfassendere Ausbildung durch. Die Erziehung der Mädchen bleibt fast ausschließlich in den'Händen der Mutter. Nähen und Weben, die Zucht der Seidenraupe und die Besorgung der täglichen Opfer sind die praktischen Thätigkeiten, welche daö.Chin?senmädchen rn.t siebzehnJahren völlig innehaben muß. Besonderen Werth legt man jedoch auf die moralische Erziehung. Nach dem Pädagog!schen Buche Stern - hiö. d. i. Ju-gendinstructor-, soll der Knabe schon mit sieben Jahren gelernt haben: Eltern. Verwandten und Lebrern ?u die.

sine' 'bblSkhmmtni AunnheU sehr leicht erreichbar. Ulms ffOlMa. - -. . , . my viinn nmijicB rrgaqlir iinccn, 11 verschwenden !dr Selb für nutzlose rzeneien, I I und nur durch Mangel an ein richtiges Mittel I steigen in fräbzeinge Srab berad. 4tt ist I 1 t SSlk fftr XI fbfl C9AMr. 13 ü furtrea schnell UN) dauernd alle Fälle von ervosttäi. aZchlechtschwick,e. fti. de?schlaaki, aricocele.unnatürliche erlüge, ohne ÜSstcht aus deren Ursachen. Han aue auc von uvSeyrung .Nykumallivm, atarrh und Nierenleiden, rühren von den vory erwähnten her. nd bald in allen ffSlle ist eine Heilung sicher, wenn ein richtiges Mit f .&tiffA Af.rcj.4tfc feil. Ci V l uivi VHIIVWIUI V14V VICICUI bedauernve?tlzen Zustande der Verzwnfiuna fassen die Leidenden einige v. g. B. freies Keeevt. freie Meduin, und werden ge wöhnlich von diesen betrügerischen Sesellschas ten. durch et Kachnahme (C. O. Dj angeführt. Höre auf mit diesen freie Medizinen ,u experimentieren da dieselben zulegt sehr kost (toi.?! 0K 411 L . -1 . ..LfcllX. A. i. iwiy hii. ycvrit cuic ncirpiiujr via ranrie für Heilung, oder da Geld zurScker V ftattet. Obwohl wir die Patienten sowohl zn I Hause, al auch hier behandeln können, so wol Y len wir doch mit jedem einen Kontrakt schließe. womit wir un verpflichten feine Hotel' und I Reisekosten zu befahlen fall wir ihn nicht 1 blen können. Diese Sarantie unterstükt ) K4 vl wm M I Vtcn Vwt rw . , . vuiui un Kuvitui wn AjfAjuJiß grwK IPV.V ist du schon von den Quacksalbern avgesührr I dorden. oder bist du doo diesen Leiden debas J ttt, dann wende dich an un und wir schick, r nir f . . t in.iitmff aa.A äu ..i an -. -... v wfc.frwwutv vuu( triii: auip dizin) welche eine genaue Ausklärung über diese Sraukyeiten und unsereHeilunaimethode, die eine der besten bi trtzt der Medizin bekaun. ten ist. darbietet, erschunegenhett aarantiert. (Wir schicken keine Medizin bi dieselbe bestellt wird.) drefse . CTAT2 CIiriCAL C0 - v, prja bt?t

Me in einer eij!

i?a Zsr ein eiaenartiaer An blick, da? bunte Gemisch von Kurgästen aller Nahonen, Sprachen, Trachten, Sitten rmh lAeKrZucke zu beobackten. 0a9 )q in arlsoav aumorgcnun&j im Gänsemarsch mit dem irdenen Becher in der Hand oder an einem über die Schul ter oder um den Nacken geschlungenen Riemen, zum siedenden Svrudelquell drängt und wie Jeder geduldig wartet, bi d Reibe an ihn kommt, daö kostbare Naß in schlürfen. Während mehr als drei Jahrhunderten pilgerten MSnner und ssrauen aller Stände und Klasien, vom König bis zum Bettler, nach Karlsbad, um Heilung von eingewurzelten Uebeln zu sinden und neue Lebenskraft zu gewinnen. Aber in unsern Tagen der all. mächtigen Konkurrenz haben wir weder Zeit noch Geld, um eine so weite Reise zu unternehmen. Dasür wird unS daö 5?arlSbader Wasser entweder in seinem ursprünglichen Zustand, d. I an der Quelle auf Flaschen gefüllt oder in Pul derform, als an Ort und Stelle aus dem Sprudelquell abgedampftes Karlsbader Sprudelsalz in'S HauS gebracht. DaS Wappen der Stadt Karlsbad und der NamenSzug EiSner öc Mendels o n Co., Alleinige Agenten, New York, Ist auf jeder Flasche. Man hüte sich vor Verfälschungen. ' m. m. i . rr Vf!X j nen' und Andere fich vorzuziehen"; mit zehn Jahren: sich in jeder Weise anständig zu betragen" und mit Aufrichtigkeit zu handeln". Den Mädchen predigt dasselbe Buch: Achtung gegen ältere Leute. Gefälligkeit gegen Brüder und Schwestern und Leutseligkeit gegen die Untergebenen. Auch lernen sie daraus, wie sie sich gegen ihren künftigenGatten zu benehmen haben.Sie muß ihm jeden Wunsch an den Augen abseben. schweigen. Nenn er sie belehrt, zum Tadel lächeln.' für Züchtigung danken und selbst die verächtlichste Behandlung mit Liebe erwidern. Vor Allem aber soll sie lernen, anmuthig zu sein." Für das Betragen der Kinder gegen die Eltern bestehen wunderbare Vorschriften. Alle Männer, die ihren Eltern würdig dienen" wcllen, sollen: mit dem Hahnenschrei aufstehen, dieHände waschen,, den Mund spülen, das Haar kämmen, es in ein Nen binden, flechten und aufstecken, den Hut aufsetzen, den Staub abbürsten, die mit Troddeln gezierten Bänder binden, Beinkleider und Rock anzuziehen, den Gürtel umlegen, die Beinschienen und Schuhe anlegen und festbinden"; Mädchen fügen noch den Parfümeriebeutel hinzu. ' Dann gehen sie in das Schlafzimmer der Eltern. und haben dort in leisem und gefälligem Tan" zu fragen: Ob ihre Kleidung zu warm oder zu kühl sei, ob sie etwa Schmerz oder ein Jucken (!) fühlen" u. s. w. In letzteremFalle müssen sie selbst die leidende Stelle reiben oder kratzen. Daö Waschbecken trägt die jüngere Tochter oder der jüngere Sohn herein, die oder der ältere bringt den Kruq und gietzt Vater und Mutter das Wasser ein. Ist dies gescheben. so hat er oder sie demüthig zu bitten", Vater und Mutter möchten sich waschen, hat das Handtuch zu reichen und bei der Toilette behilflich zu sein, auch die Eltern beim Verlassen des Zimmers zu stützen". Wie man sieht, giebt der Sian - hiö" den chinesischen Kindern wirklich ideale Verhaltungsmaßregeln. Ob sie wohl immer befolgt werden? lpcnnsylvanicnö Mondscheinler District. Im Mgemeinen genießen die G:birgsgegenden südlich von der Mason und Dixon - Linie das zweifelhafte Renommee. Hochburgen der Mondscheinler zu sein, allein auch im Norden werden Fluthen von Schnaps fabricirt, von dem Onkel Sam den gesetzlichen OboluZ vott 51.10 nicht erhält. Die Bergdistricte der pennsylvanischen Counties Sommerset und Fayette, die vor mehr als einem Jahrhundert der Schauplatz der sogenannten Whisky Jnsurrection waren, können in dieser Beziehung heute noch mit den vcrrufensten Gegenden von Kentucky, Tennessee und anderen Südstaaten rivalisiren, denn von der an den Abhängen der sogenannten Laurel Ridge" des Appalachischen Gebirges wohnenden Bevölkerung ist wohl ein volles Tausend direct oder indirect an der krummen" SchnapZbrennerei betheiigt. Jenes Gebiet, das einen Flächennhalt von ca. 25 Quadratmeilen hat. iegt fern von allen Eisenbahnverbin.düngen und ist auf Bergwegen nur chwer zugänglich. Um sich V07 Ueberallen der überall umherschnüffelnden Steuerbeamten zu schützen, verständiaten die Mondscheinler sich schon vor Jahren auf ein Signalsystem, das nur den Eingeweihten verständlich war. Dieses bestand in Lichtern, die an den Fenstern in gewisser Zahl und bestimmten Intervallen placirt wurden und durch welche daö Erscheinen vor verdächtigen Fremden in unglaublich kurzer Zeit in die abzelegensten Berg. Kinkel telegrarhirt würd?. Allein dieses System wurde verrathen und jetzt wird mit Schüssen stgnalistrt. Taucht ein Fremder in dem District auf. so feuert der Erste, der ihn sieht, im Unterholz des Waldes einen Schuh ab; dies bedeutet Gefahr!- Zwei Schüsse, schnell hintereinander abgefeuert, bedeuten Gefangene". Die Herstellung von Mondscheinschnaps ist ebenso einfach wie billig und profitabel. Das Nohmaterial wechselt mit der Saison. Wenn der Roggen gut gerathen ist, dann wird aus diesem Schnaps gebrannt; zu anderen Zeiten nimmt ma Mais. Aepfel oder Pfirsiche. Die Apparate sind m:i, fiens primitiver Natur und bestehen gewöhnlich nur aus einem Messingkessel mit einem kupfernen Wurm" und einem Zuber. Derartige Apparate las. sen sich leicht verstecken und wenn mal ein Steuerbeamter einen solchen entdeckt, dann ist nicht viel verloren. Freilich ist die Capacität dieser Apparate nicht bedeutend und variirt zwischen .3

und 5 allonen pro 2g, nur die größeren liefern bis 50 Gallonen. Trotz-

! dem ist das Geschäft ziemlich eintrugi i . r.l rnn , i ucn uno nayri seinen ucann recqr gur, da die Steuer $1.10 pro Gallone be. träat. Verkauft wird der Mondschein. Whisky zum Preise von $1.50 bis $2 pro Gallone zumeist an die Arbeiter in den pennsylvanischen Cokedistrikten. Neben dem Vorzug der Billigkeit hat das aus dem Mondscheinler District stammen Feuerwasser vor gutem, al tem Whisky den Vorzug, schneller zu berauschen, was der Leuten, die nicht über viel Geld verfugen, sehr tn's G wicht sällt. Die Bewohner des Mond, scheinler - Districts selbst verschaffen sich das feurige Nak in einfacher Weise durch den uoses' Fels . Wo MoseS' ??els" gelegen ist. kann man durch eine Frage leicht in Erfahrung bringen und verspürt manAppetlt aus emenTropfen Vergthau". so braucht man blos ein Gefan mit einem Geldstuck aus den be treffenden Fels zu stellen und sich auf .? crr a ""-. .11 eine tciic uus vseqivriie guruazieyen. Von unsichtbarer Hand wird dieMünze fortgenommen und das isesaß mit tu nem entsprechenden QuantumSchnavS gefüllt. Da dasFabriciren vonSchnaps weder tn den zehn Geboten noch im neuen Testament untersagt ist. wäbnt der echte Mondscheinler sich von Onkel Sam's Myrnndonen mit Unrecht der folgt und darum hat er stets seine mit gehacktem Blei geladene Flinte bei der Hand, um sich gegen einen Ueberfall verleioiLen. Oom Jnla. Nach einer überaus aufregenden Jagd, die sich . vier Meilen weit hinzog, ist in der Nachbarschaft von Llghtsoot, Tenn.. em wildes Schwein, das 400 Pfund wog und dessen Hauer sechs Zoll lang waren, ge fangen worden. Drei Jäger, W R Rayder. I. T. McGarrity und T. M, Wakefield mit Namen, hab,n. diese sel tene Beute gemacht. Ein vor mehreren Jahren in Hebron, Ky., verstorbener Farmer hatte ein bedeutendes Vermögen in Grundeigenthum, aber anscheinend kein Baargeld hinterlassen. Als ein Sohn des Verblichenen vor Kurzem im Hauskeller eine Ausgrabung vornahm, entdeckte er zwei Steinkrüge, welche Banknoten und Goldstucke m der Gesammtsumme von $20.000 enthielten. MiteinevnettenBescheeruna ist der Grubenarbeiter James Lee in Scott County. Va.. von seiner Gattin überrascht worden. ' Em ge wisses freudiges Familienereigniß trat neulich Abends ein und vier Babies. zwei Knaben und zwei Mädchen, kamen zur Welt.. Bei dem überreichen . r . ... . i. c. rr . A o t7 L 1 ?unoeri.egen waro oes wci wim muna bang und banger, sem Ge ich! ward lana und länger." Die Muttev und die Babies" erfreuen sich guten Wohlbefindens. ' ' - Pelee Eiland Im (5 lest hat sehr schwer unter einer Ratten plage zu leiden. Die Nage? haben in so erschreckender Welse uberyanv ae nommen, daß die Farmer ihnen mit vereinten Kräften den Garaus zu machen beschlossen. Nachdem sie an einem einzigen Tage 1000 Ratten erlegt yaben, gaben sie das Unternehmen als aussichtslos auf und jetzt ' planen sie einen Massenmord unter Anwendung neuer Mittel. Zahlreiche Obstbäume sind von den gefräßigen Nagern zer stört und wenn nicht bald Abyli e ge schaffen wird, dürfte die diesjährige Ernte sehr schwer leiden. NeueZähne wachsen dem 83 ?lahre alten Henry Garren m Punxsutawney, Pa. ; Der noch sehr rüstige Alte hatte seme Zahne vor mey reren Jahren verloren. Nachdem - er vor Kurzem einen Grippeanfall über standen, wurde ihm das Zahnfleisch wund und schwoll an. Henry consultute emen Zahnarzt, der nach dev UN tersuckuna des Zahnfleisches ' dem Greise die überraschende Mittheilung machte, daß er ein neues Gebiß bekomme. JdyllischeZuständeherr. schen in demFlecken Wauneta in Chau tauqua County, Kan. Dort gibt eS einen Arzt, welcher außerdem Apotheker, Friedensrichter und Constabler ist. Der Biedermann verkauft den Durstigen Schnaps, und wenn sie des Guten, zu viel thun, verhaftet er sie m seiner. Eigenschaft als Constabler und als Richter verdammt er sie zu den üblichen Strafen. Von den fünf stimmbe-' rechtigten Burgern des Ortes schleppte er neulich an einem einzigen Tage drei vor sein Tribunal. AlsMondscheinlerinverhaftet wurde in Lumpkin County, Ter., die 16jähraie Boothy York. Ihre ältern sind erwerbsunfähig , und werden von dem Madchen unterhalten, welches kein besonderes Unrecht darin erblickte, die Industrie zu betreiben, die ihren Nachbarn und Bekannten Brot giebt. In Gainesville, wohin Noothy Aork gebracht wurde, hat man sofort Bürgschaft sür sie gestellt und, eine Petition an den Bundesrichter derfaßt, daß er in diesem Falle Gnade vor Reck't walten lasse. ! Most Mothers Know It. Babies aro always suffering seoni' flatulcncy, wind-colic and griping,' which, by distcntling tbcir littlo bow els, rualic them draw up their tlny legs and cry lbr pain. To relieve tlie iniant of tliis discomfort, cxpel tlio v!nd, ßootlie hh little bowela and indoce ro' freshing Blumber, give Dr. Jolm'WV Bull'8 Baby Syrup, a most eüicacious, yet harmless medicine forall babydisorders. "I haro used Dr. Buira Baby Syrup for eiglit years. It has given pcrfectsatisfactioncvery tlme. Iwould not be witbout it in tbe bouse. It Is tbei best remedy in tbe market for babies.' Mrs.Barney Truckej', Bay City,Mich.V. Dr. Jobn W. Bull' Baby Sjrup costi 25 cents at all dealers. Remember,' ask for Dr. JobnW. Bull' Baby Syrur Zu Haben bei: &. C.PomeroY, Ovp. oft Ofstee. zno. D. Gauld. 201 Andiana Lve. I. O. ryan, JJinoi, & LaSfon koxrt. '

DerBotschasterdes deut schen Reiches, Freiherr von Thielemann, hat in Washington constatirt, daß von einer Drangsalirung nach Deutschland zurückkehrendev DeutschAmerikaner gar keine Rede sein könne.

Nur crimmell versolgre und amerrka nische Bürger, die sich in der alten Hei math der Wehrpflicht entzogen, sollten strenger behandelt werden, wie bisher. Alle Deutsch - Amerikaner, die mit ihren Militär - Verhaltnissen nich ganz im Klaren sind, mögen dies als Warnung betrachten. Durch den Genußvon EisCveam wurde die aus sieben Personen bestehende Familie des Farmers Wü mer Ford, welcher auf der Wilson Farm in der Nähe von Chestertown, Md., wohnt, und vier der anwesenden Gäste beinahe vergiftet. Schon am Tage vorher aßen die Kinder einen Theil des Gefrorenen, ohne irgend welche Beschwerden zu fühlen. Am nächsten Tage jedoch traten nach dem Genusse des Eis-Cream Vergistungs Symptome ein und wurde Dr. I. W. Urie herbei gerufen, welcher einige der Patienten m ziemlich bedenklichem Zustande vorfand. Frau Ford hatte den Els-Cream selbst zubereitet. Der älteste Veteran in unserem Consulardienst ist Horatio G. Sprague. welcher Onkel Sam seit dem Jahre 1848 in Gibraltar vertritt Dort hat er daö Licht der Welt erhlickt, doch war sein Vater ein Bürger von Massachusetts und deshalb ist die ser Staat mit seiner Ernennung credi ilxt Daö amerikanische Consulat in ftalmouth, England, wird zur Zeit vonHowarv yox vereyen, tn dessenFa milie dieses Amt seit Generationen so zusagen erblich ist. Howard Fox'S Uraroßvater wurde von Georae Wa shington zum Consul ernannt und seitdem war allen Mitgliedern der Familie vas Amt honoris causa. Ein festes Einkommen ,st mit dem selben nicht verbunden und im verflos senen Jahr brachte eS Z47.50 an Sporteln. In Magdeburg brach in hem L?ger des in einem großen Hause an der Ecke der Kaiser- und Hasselbachstraße befindlichen Kurzwaarenge schäfts von Pincus 'im ersten Stock werke Feuer auö, welches sich mit ra-. sender Schnelligkeit über das Treppen 'haus verbreitete. Die Feuerwehr ret tete die Hausbewohner mit Leitern durch die Fenster. Hierbei verfehlte ein 'Dienstmädchen du Leiter, stürzte vom vierten Stockwerk herab und siel auf den herabsteigenden 12jährigen Sohn des Lehrers Bode und den ebenfalls auf der Leiter stehenden Lehrer Bode. Das Dienstmädchen ud der jüngere. Bo.de eUitten den Tod; der )ater wurde schwer verletzt. ' BeimStandesamt in München befindet sich ein Eheaufgebot, wonach die Gräfin Larisch. eine Nichte der Kaiserin von Oesterreich und der Herzogin von Alenon, den hei der orngen Hofbuhne wirkenden verwltt weten Kammersänger Bruckö heirathen wird'. Die jetzt e!wa'40jähr!ge Dame, deren Name anläßlich des Todes des Kronprinzen Rudclph von Oesterreich yauslg genannt wurde, ist vor emigen Jahren von ihrem ersten Manne ae schieden worden, wob:i die drei ältesten Kinder dem Vater, die zwei jüngzren dagegen der Mutter verblieben. Vater der Gräfin ist Herzog Ludwig, der, als er die Schauspielerin Mende! morganatlsch ehelichte, seinem Nach folgerechte illnerhalb der herzoglichen Lmle der Wlttelsbacher zu Gunsten seines jüngeren Bruders Karl Theodor entiacii?. ' 0CC3 OUSkSS. - Jn.GraZemo. der der preubljchen Ortschaft Vrostken gegen überliegenden russischen Grenzstadt, ist eine Blutthat verübt worden. Meh rere russische Grenzjäger drangen, um Geld zu rauben, in die Wohnung eines Fischereipächters und brachten diesem sowie seiner Ehefrau mit ihren Saveln' schwere Verletzungen bei, obwohl sie 800 Rubel ausgehändigt erhielten. Den zu Hilfe eilenden Sohn der alten Leute durchbohrte einer der. Mörder rnn fernem Seitengewehr, so daß der junge' Mann todt zusammenbrach. Durch daö Herannahen eines Wagens wurden die Grenzjäger verscheucht; sie suchten unter Zurücklassung des Rau oes daS Weite. Bei den im Auftrag des Staates m Ober-Eayvten veranstalte ten Ausgrabungen, die der Leitung des Herrn I. de Morgan unterstehen, wurde, kürzlich ein bedeutender Fund gemacht. ES handelte sich um die Bloßlegung eines KonigSgrabeS bei Negadah, dessen Bau blS m die ersten Dvnastien zurückdatirt. ?ln dem durch eine Feueröbrunst, stark mitge nommenen Monument wurde em Goldschmuck, ferner Darstellungen von Löwen, Hunden und Fischen, m Eisen bein und Bergkrystall gearbeitete Ge aenstände gefunden. Die auf Elfen beinvlatten angebrachten Inschriften weisen sehr archaische Züge auf und i. ' . v?. ' r w cft... ronnien, wie vie oorgesunoknrn siege! bis jetzt noch nicht entziffert werden. Als vor kurzer Zeit in der Schule eines kleinen aragonesischen Dorfes eine CoNekte fizr,dik verwundeten und kranken Soldaten auf Cuba abgehalten wurde, blieb ein kleines Mädchen weinend im Hintergründe zurück. Auf die Frage der Lebrerin,waö ihm fehle,' antwortete . eS schüchtern; Meine Eltern sind so arm, daß sie mir kein Geld geben konnten, aber nehmen Sie hier mein Frühstück; eS ist wenig, aber den armen, Soldaten wird es schon schmecken.-',. Dein Wille ist gu! und lobenöwerth; aber das Frühstück können wir nicht schicken, da das Brod trocken wird, erwiderte die Lehrerin und drückte dem Mädchen einen Kuß auf den Mund. Am anderen Tage kam daö' Mädchen freudestrahlend mit einer Fünf-CentimoS-Münze u det Lehrerin. ' und antwortete auf die Fraget wer. ihm das Geld gegeben habe: ..Ich habe eS bei Donna A.. er bettelte Die Lehrerin machte.

! theilung von der That deS kleines Mädchens und daraufhin hat die Gek sellschaft vom Rothen Kreuz" dem

Madchen die goldene Medaille zugestanden und reiche Leute haben einen Fonds zur Erziehung und Versorgung der Kleinen gebildet. - Das Städtchen Artena. der Geburtsort des Attentäters Accia rito, hat dessen ganze Familie aus seinem Bürgerregister gestrichen. Zugleich hat die Municipalität an die Regierung das Ersuchen gerichtet, sie möge dem Städtchen einen anderen Namen geben. ES wäre dies die dritte Namensgebung seit dem Bestände der interessanten Stadt. Auö den Chroniken deS 11. Jahrhunderts geht hervor, daß der Ort, der damals Montefortino hieß, ein Hort von Briganten, Dieben und Mördern wau. Im Laufe der Jahrhunderte verschlechterte sich der Ruf des Ortes noch mehr, so daß der Papst Paulus IV. eine Kundmachung erließ, des Inhalts: .Nachdem die Leute von Montefortino ohne Ausnähme nur von Diebstahl, Raub und Mord leben, wird anbefohlen, daß Montefortino zerstört und vernichtet werde und dessen Einwohner vogelfrei seien." Aber auch daS fruchtete nichts. ES vergingen Jahrhunderhte und der Ort kam derart in Verruf, daß im Jahre 1870 König Victov Emanuel, der Bitte der Einwohner Folge gebend, gestattete, daß der Name Montefortino in Artena umgeändert werde! Vom Jahre 1879 biS 188, also in nur 7 Jahren, folgten einander vier Bürgermeistev. und alle vier wurden am helllichten Tage am Marktplatze von Artena durch Gewehrschüsse getödtet. Die Klavier -Lehrerin Marie Gerdeß in Berlin hat gegen den Einjährig - Freiwilligen Robert Reihenstein einen Mordversuch verübt. Frl. Gerdeß hatte seit längerer Zeit mit Reibenstein ein Liebeöverhältniß. dem ein jetzt 6 Wochen altes Kind ent stammt. Während sie zur Entbindung nach Bremen zu ihrer Muite? gefahren war, knüpfte Reibenstein mit einer An deren ein Verhältniß an und besuchte seine frühere Geliebte nicht mehr. Diese suchte ihn deshalb kn seiner Wohnung in der Skalitzersträße in Begleitung ihrer Schwester auf, und als Reibenstein erschien, feuerte sie, nachdem ihre Schwester daö Zimmer verlassen hatte, einen geladenen Revolver auf ihren früheren Geliebten ab. In demselben Augenblicke, wo sie ab drückte, schlug der Einjährige sie mit dem Seitengewehr so wuchtig über den linken Arm. daß der Revolver zu Boden fiel. Die Kugel hatte infolge dessen ihr Ziel verfehlt. Entweder vor Schmerz oder Aufregung fiel daöMäd!chen um, mit dem Köpfe nach dem Schranke zu. Der Einjährige versetzte :f)t noch einen Hieb mit dem Seitenge wehr und brachte ihr eine erhebliche Verletzung über der Nase und dem Auge bei. Als auf das Geschrei der Verwundeten ihre Schwester vom Flur herbeigelaufen kam, schwang er die Waffe gegen diese, aber bevor er zu'schlagen konnte, fielen ihm die Wirths, leute in den Arm. De, Verwundete wurde in rn KrnkenbäuS gebrt. 1 Wahrend eines unbedeutenden VrandeS. der Nachts in dem Schuppen deö Lazarus'fchen GasthofeS zu Leibitsä? ausbrach, sind drei Men.schen erstickt. In der Dachstube deS Hauptgebäude?, dessen Fenster nach vem cyuppen zu gelegen ist, hatten sich em jüdisches Ehepaar Semmel mann und ein dritter jüdischer Mann. aus Llpno m Russifch-Polen sür die Nacht ernlogirt. da die Grenze bei ihrer UNlunst.M Leibitsch schon gesperrt war. Der Pächter deö GastbauseS hatte die Leute eingeschlossen und den ßallllssel abgezogen. Als daS Feuer t 1 m -e . nu&ciacq, jiurgicii Die naum ves ttlmmers mTbür.vermochten diese le doch nicht ztu svrenaen. Statt nun daö Fenster aufzureißen und nachHilfe zu rufen, blieben ste an der Thur und schrien im Zimmer. Die Rufe wurden wohl geHort und der Wirth wurde auch zum Oeffnen der Thür aufgefordert, doch hatte er in der Aufregung den Schlüssel verlegt. Statt schnell den Bedrängten zu Hilfe zu. eilen, wurde nach dem Schlüssel gesucht, und als dieser sich dennoch nicht fand, erbrach man die Thür. Den Eintretenden bot sich ein entsetzlicher Anblick. In dem mit dickem Rauch angefülltm Zimmer lagen auf dem Boden die drei Menschen todt ausgestreckt.. Sofort wurde nach dem Arzt gesandt, welcher aber nur den eingetretenen. Tod feststellen konnte. Eine sonderbare po li tische Anschauung hat der schon öfters wegen Bettelns und Landstreicher u. s. w. vorbestrafte Gußputzer Ernst Kettler vonSchönhagen, Provinz Hannover. Kettler, der taubstumm ist, trieb sich zu Anfang dieses Jahreö in der Gegend von Garmisch bettelnd umher, wurde festgenommen und vom Amtsgericht Garmisch zu 21 Tagen Gefängniß, sowie zur Ueberweisung an dieLande'spolizei verurtheilt. Schon in der Verhandlung hatte sich. Kettler sehr darüber ausgeregt, daß kein Dolmetscher beigezogen worden war,obwohl der Angeklagte dieS verlangt hatte: die Verständigung durch Bleistift und Papier erschien ihm nicht ge c n-f . wa itic:r ..:: . i nugeno. Ais nun oas uiiyzu ueuuu det worden war, machte er noch im Ge A richtösaale beleidigende Geberden ge gen den Berbandlungleitenden; nachdem ihn der Gesangnitzwarter ,n seine Zelle zurückgeführt hatte, schlug er zuerst das kleme, an derThür angebrachte Fenster ein. Dann schrieb er in den Katalog' der Gefängnißbibliothek mit Bleistift eine Notiz, die eine Beleidiaung deS Königs Otto und deö Prinz1 . , . 1 . -m ' regenien cmgaii uno in oer es am Schluß heißt: .Ihr fünf Millionen Bayernhunde, ihr werdet doch noch ein Vasallenstaat Preußens.- - Kettler hatte sich deshalb in München wegen Majestätsbeleidigung und Sachbeschädigung zu verantworten und wurde ZU 2 Monaten 1 Tag Gefängniß verur. 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