Indiana Tribüne, Volume 20, Number 205, Indianapolis, Marion County, 13 April 1897 — Page 2
SndZsns Tribüne.
rscheiut Täziich rus Sorattag Die tZzllche .Tribune- kostet durch itrt Xtifltt i Cent ;-tr Woche, Me Conntaa8-,,Xrt5Üe"B Gextl per Woche. Beide iufarac 15 Cent ,,t? 65 Cents per flonat. Per Poft außerhalb d 2t;t tzgeschit l orauZöihlunz V pei Ja,:. Cstui 18 Vüd labams Straße. Indiar.LpsliS, Ind., 13. April 1897. H exen-M ö rd g r eu e l. Vor ewiger Zeit wurde aus Maska eine Geschichte von der grausamen Absch!acy!ung einer angeblichen Hexe erzählt; e3 scheint aber, daß man noch lange nicht so weit nördlicy auf amerikanischem Boden zu gehen braucht, um hin und wieder auf eine solche Greuelgesch'chte zu ftc-jen, wenigstens bei xi:i vi.i'uisl'n (Sine: jjrenen. KürzIzt :Ch wieder in der Nähe von yi . p i n i t rrf'.A tetonercou, aus Dem oeoiei ocr eqiaa saw-Nation im Jndiancrtcrritorium, ein Vorgang abgespielt, welcher alle neuenglischen Sensationen dieser Art, aus d'n finsteren Tagen von Cotton Mother. wieder lebhaft in's Gedächtniß ruft, obgleich es dazumal etwas regulärer" zuging, und die angeblichen Hexen nur nach einem entsprechenden Gerichts-Verfahren bei lebendigem Leibe verbrannt wurden. Der vorliegende Fall wird von ernem Correspondenten folgendermaßen dargestellt: In der Nähe von Stonewall wohnt ein Viertels-Mischling mit einem erwachsenen Sohn und einer Tochter. Lebtere war eine Wittwe eines Deutschen und hielt für Vater und Sohn Haus. Joe Gilchrest dies ist der Name des Vaters besitz ein ziemlich großes Landstück und besaß bis vor Kurzem eine beträchtliche Anzahl Schweine und Schafe, sowie eine große Heerde Hornvieh. Aber das Unglück suchte sein Vieh schwer heim. Erst tödtete das Texasfieber das Rindvieh in ganz unheimlicher Menge, dann verendeten viele Schweine an der Cholera, und endlich krepirten die Schafe bis auf etwa ein Dutzend an der Seuche, welche hierzulande als Murrain" bekannt ist. Völlig verzweiselnd kam Gilchrest ewes Tages nach Hause und rief seiner Tochter, Frau Sophia Loder. zu: Jch glaube. Jemand hat mein ganzes Vieh verhext.Wie es manchmal bei leicht empfänglichen und beschränkten Personen geht, schlugen diese Worte alsbald im Herzen des Weibes tiefe Wurzeln; wie ein hypnotischer Einfluß wirkten sie, aber nicht beruhigend, sondern aufr:gend. Sie wurde plötzlich krank und verfiel einem hochgradigen Fieber wahn. Mitten in ihrem Delirium schrie sie wiederholt: Ja, ja! da ist die Here! Sie stiert auf mich! O, haltet sie mir vom Leibe! Da geht sie auf einem Besen stiel! Laßt sie ja nicht wiederkommen! Es ist Lucy Mackin, und ich weiß, sie will mein Blut!" Lucy Mackin nun war eine arme alte Frau, welche nicht weit von Gilchrest eine kleine Hütte bewohnte inb auf ihrem Acre Voden eine Kuh und ein Schwein hielt. Sie erfreute sich gerade nicht des besten Nufeö welcher Umstand jedenfalls mit dazu beitrug, die Fieberkranke zu beeinflussen doch war nichts Bestimmtes geg'N sie bekannt. Obwohl sie früher wahrscheinlich kein Ideal von Sittlichkeit gewesen, hatte sie Niemandem ein besonderes Leid angethan. Frau Loder starb im Delirium, und noch in ihrem letzten Athemzug forderte sie den Vater und den Bruder auf, ihr Lucy vom Leibe zu halten." Kaum war sie verschieden, so hatten Vater und Bruder nichts Schleunigeres zu thun, als sich auf ihre Pferde zu schwingen und, mit Wincherbüchsen bewaffnet, nach der Hütte der unglückliehen Alten zu reiten. Frau Mackin, die noch ganz ahnungslos gewesen, würd: in ihrer Stube überfallen und trotz all:? Unschuldsbetheuerungen und jämmerlichen Bittens und Schreiens wie ein toller Hund todtgeschössen. Daraus tödteten die Eindringlinge auch die Kuh und da5 Schwein, warfen die Aeser in die Hütte zu der Leiche, warfen die Holzstücke des zertrümmerten Stalles und der Einfriedigung ebenfalls dazu und brannten endlich die Hütte mit Allem, was darin war, nieder. Sorgsam vernichteten sie jede Spur, aus Furcht, es könnte selbst das kleinste Atom noch weiterhin Krankheit und Tod verbreiten. Erst als sie ihr grausiges Werk auf das Gründlicbste vollbracht hatten, ritten sie wieder heimwärts. Sobald die Greuelthat bekannt wurde, entrüstete sich die bessere Klasse der Bevölkerung gewaltig. Aber die GilScests fanden unter den unwlssen den Mischlinaen und Indianern viele Anhänger, welche erklärten, daß sie vollkommen recht gehandelt yatten. Die Mörder wurden freilich verhaft.'t und vor einen mdmnlschen Gerichts bof aebrackt. welcher sie aber laufen ließ, ohne auch nur ein Wort der Rüge über das entsetzliche Vorkommniß auszusprechen. Und jene arme Alte hatte nirgends Freunde, welche sich der Sache weiter angenommen hätten. Die Leichenfeier für Frau Loder - abcr gestaltete sich zu einem aroßi Ereianiß, und am Grabe wurden ur alte Riten vollbracht, die ein Gemisch vom Aberglauben verschiedener Rassen Erstellten und die Nernbaltuna von Hexen und Molochen bezwecken sollten. Zaubergesänge, Trommelwirbel und . Anruwnaen von Medicinmännern ecvselten einander ab. Die Aufre una bat sich zur Zeit, da ich dieses schreibe, noch immer nicht yelegt und fioftt dem intelligenten Theil der Bevolkerung weitere Befürchtungen ein. Mögen sich diesetven mqt bewahrhei ten ! . Eine Zeitung, an deren Herstellung ausschließlich Indianer als Redacteure, Setzer, Drucker u. s. w. arbeiten, gibt eö in Shopone, Wyo.; das Blatt heißt Jndian Guide."
Beim CircuS'Doetor.
Frifch-fröhlich zieht wieder die Cir-cus-Saifon herauf, welche mit ihren abenteuerlichen Sensationen bei uns eine Vorläuferin der Sauregurkenzeit ist und eines der wichtigsten Elemente in der Frühlings - Romantik unserer Jugend bildet. So viele Dinge aber auch vom Circusleben in die Oeffentlichkeit dringen oder vielmehr mit großer Absichtlichkeit in dieselbe gedrängt werden einschließlich der Menge scheinbar zufälliger AusbrecheRnen von Bestien, Streitereien mit den hohen Herren vom Gericht und der Polizei u. s. w. so gibt es doch wiederum viele andere Vorkommnisse in jedem größeren Circus, von denen das gewöhnliche Publikum nie etwas zu sehen kriegt, und welche doch für Tausende und Abertausende recht interessant sein würden. Eine bedeutsame Rolle hinter den Coulissen hat u. A. der Circus-Dok-tor zu spielen, nämlich der Bestienarzt, welcher den Thieren sowohl heuarzmche wie zahnärztliche und noch sonstige Dienste zu leisten hat, die, wenn sie Mitmenschen gelten würden, in das Fach des Friseurs und des Hand- und Fuß-Pflegers (Manicuristen) fielen. Größere Circusgesellschaften haben dafür eine besondere Persönlichkeit, welcht gar manchmal alle Hände voll zu thun hat und allerhand Gefahren mit in Kauf nehmen muß. Recht mannigfaltia sind he Erfahrungen eines Eir-cus-ViehdoktorS, und Erfahrung hat hier weit größere Bedeutung, als theoretische Kenntnisse; eine gute Portion persönlicher Muth gehört ebenfalls zu. besonders so lange, bis der Bestiendoktor weiß, daß ga? viele vorkammende Verrichtungen in Wirklichkeit lange nicht so schlimm sind, wie man sie sich von Weitem vorstellen könnte. Immerhin ist an ungemüthlichen Situahonen dabei fern Mangel. Em Theil der in Betrach kommenden Arbeiten unterscheidet sich freilich nicht viel von derjenigen, welche im alltäglichen Beruf eines gewöhnlichen Vieharztes massenhaft vorkommen. Besonders gilt dies von der BeHandlung der Pferde, bei welcher übrigens sehr große Sorgfalt erwartet wird. sowie der Hunde. Die Operationen aber, welche beim Doktern" von Löwen, Tigern, Riesenschlangen, Elephanten und anderen Ober- und Unterbestien erforderlich sind, lohnen sich oft emer besonderen Beachtung und Beschreibung. Ein Beispiel möge auf's Gerathewohl herausgegriffen werden. Eines schonen Nachmittags machte man die Entdeckung, daß einem der größten Elephanten in der Heerde des Ringling'schen Circus nicht wohl war. Das war em ernstes Ereigniß! Der Vieharzt der Gesellschaft und der Elephanten - Superintendent hielten eme Berathung ab, und bei einer forgfältigen Untersuchung entdeckte man ein großes Loch in einem der gewaltigen Zähne des hohen Monsieur Dickfell; das Zahnfleisch außen herum war entzündet und dermaßen angeschwollen, daß es gewaltigen Schmerz verursachen mußte. Man beschloß, den Elephantenzahn zu füllen. Zu diesem Zweck hat man besondere Instrumente, selbstverständlich gewaltigen Umfanges, welche stets mit beiden Händen zugleich regiert werden müssen. Zahnleidende Elephanten sind mindestens ebenso krittlich, wie zahnleidende Menschenkmder. Doktor und Warter denn ohne diesen geht es in kritischen Fällen natürlich nie ab thaten indeß ihr Bestes und ergänzten einander glücklich. Man befahl dem gewichtigen Patienten freundlich, sich aus den Boden zu setzen. Auf daZ Commando des Wärtert hob sich das große schmerzersüllte Haupt sammt demRüssel langsam und vorsichtig, jämmerliche Schmerzenslaute trompetend. ' Nur durch vieles Locken und Liebkosen konnte der wuchtige Dickhäuter veranlaßt werden, längere Zeit den Rachen offen zu halten. Der Doktor reinigte die Zahnhöhlung fo sorgsam wie möglich; er fand, daß der Nerv fast vollständig bloßgelegt war; das entsprechende Leiden eines Menschen muß nur eine Kleinigkeit sein gegen das, was eine solche Bestie unter derartigen Umständen zu erdulden hat! Nasch, aber doch zart, wurde das Amalyam in den Zahn gebracht, dann noch das entzündete Zahnfleisch gewaschen, und daö Werk war glücklich vollendet. Tigerkrallen müssen ziemlich häufig beschnitten werden; denn in ihren Käfigen mit ihren hölzernem Boden wie es gewohnlich diejenigen der Menagerien sind haben derartige Thiere so gut wie gar keine Gelegenheit, die Krallen von selbst abzuwetzen. Diese an sich sehr einfache Operation ist eine heikle Sache, wenn der Tiger einigermaßen mürrisch und bösartig ist! AehnlicheS gilt von allen Bestien der Katzenart.' Große Schlangen der verschiedenen wichtigeren Gattungen, welche aus Südamerika und Afrika kommen, sind gefährlichen Krankheiten unterworfen. Aus der einen oder, anderen Ursache bilden sich Geschwüre in ihrem. Mund und an den Zähnen herum, und wenn diese Geschwüre nicht sachverständig ausgebrannt und geheilt werken, verUrsachen sie unfehlbar den Tod des Thieres. Man stelle sich aber vor, waö es heißen will, dazusitzen und den Kopf einer Riesenschlange von vielleicht 20 Fuß Lange zu halten, während der Doktor mit einem Stäbchen den Ra chen etwa emen Fuß weit aufzwängt und dann rasch mit seinen Jnstrumenten arbeitet, sei es, daß er Schwären ausbrennt oder einen Zahn herauszieht! Sehr empfindliche CircuS Wesen sind die unentbehrlichen Affen, namentlich die kleineren, welche äußerst leicht sich erkälten und dann von einem, meistens tödtlich verlaufenden Lungen leiden befallen werden. Sie pflegen übrigens die ihnen vom Wärter ge reichte Medicin, selbst die unangenehmste, bereitwillig zu nehmen. Leihr iifen ht ST!?Strtrtn fetrTftt . hoch j geschätzten Erheiterern des Menschen-
geichlecytes fast niemals! Die Affendoktorei könnte noch große Vervoll.
kommnung vertragen. Politische Duelle. Das Zeitalter der Duelle zwischen amerikanischen Staatsmännern gehört der Vergangenheit an. In den Adern der maßgebenden Amerikaner der jetzigen Generation, selbst der südlichen, scheint nichts mehr von der feurigen Ritterlichkeit" früherer Tage geblieben zu fein, obwohl die heutigen Südländer gewiß noch impulsiv genug sind; in den modernen Congreß-Sessionen kommen selbst die Fäuste der biederen Staatsmänner kaum jemals in ernsthafte Action, obgleich ein richtiger Politiker - Faustkampf, nach allen Regeln der Kunst geführt, bei uns wohl noch nicht ganz verpönt wäre. Ueber Schießwaffe und Säbel aber als würdige Staatsmänner - Romantik ist unsere öffentliche Meinung gänzlich zur Tagesordnung übergegangen ; zwar war auch in der verflossenen Präsidentschafts - Campagne einmal oder zweimal von einem etwaigen Duell zwischen hervorragenden Politikern die Rede (in dem einem dieser Fälle spielten die Namen Blackburn und Carlisle jr. eine Rolle), aber solche Zwischenfälle werden allemal von beiderseitigen Freunden rasch genug beigelegt und fallen dann völliger Verschollenheit onheim. Und doch ist die wirklicheS t a a t smänner - Duellzeit in unserem Lande noch nicht so sehr lange vorüber, wie vielleicht Viele dir heutigen Generation glauben. Der letzte derartige Volitikanten - Ehrenhandel kam im Jahre 1861 zum Austrag. Der erste war n i ch t der berühmte zwischen Alexander Hamilton und AaronBurr, sondern fallt noch einige Jahre früher; indeß hatte auch bei ihm der Name Hamilton einen tragischen Antheil, Während der andere Name in Bergessenheit gerathen ist. Philip Hamilton. ein Sohn Alexander Hamiltons, focht das erste aufsehenerregende politische Duell des Jahrhunderts im Jahre 1801 aus, nachdem er das Unglück gehabt hatte, eine politische Rede anzuhören, welche von heftigen persönlichen Angriffen auf seinen Vater strotzte. Er forderte den kecken Redner, die Forderung wurde ohneWeiteres angenommen, und Hamilton siel als Opfer. Diese Duellgeschichte wurde fast gänzlich verdunkelt von dem Zweikämpf, welcher drei Jahre darnach zwischen Hamiltons Vater und dem Vicepräsidenten Aaron Burr stattfand, dem Ersteren das Leben kostete uns Letzteren zu einem Geächteten machte. Nie hat ein Duell in Amerika so große und nachhaltige Aufregung verursacht, wie dieses, welches in jeder Geschichte der amerikanischen Politik einen hervorragenden Rang einnimmt. Am 11. Juli werden es 93 Jahre, daß dasselbe am Ufer des Hudson, zu Weehawken. gegenüber New Aork. mit 50-kalibrigen englischen Reiterpistolen zum Attstrag gebracht wurde. Obwohl in diesem Fall Hamilton der Geforderte war. und die böse Nachrede fast ausschließlich auf Burr fiel, nahm man es doch Hamilton sehr übel, daß er sich auf die Forderung eingelassen hatte, nachdem bereits sein Sohn einem Ehren-Codex, welchen der Vater nicht billigte, sich zum Opfer gemacht hatte. In derselben Streitfrage übrigens, welche zu diesem verhängnißvollen Zweikampf führte, hatte schon vorher, i. 1. 1812, De Witt Clinton und John Swartwout von New Jork ein Ptsto-len-Duell ausgefochten. Clinton stand im Ruf, eine geradezu unheimliche Treffsicherheit zu haben, und es wäre ihm ein Leichtes gewesen, seinen Widerpart zu tödten; aber nachdem er denselben bereits fünfmal verwundet hatte, weigerte er sich großmüthigerweise, noch weiter zu feuern, obwohl die Secundanten dem Duell seinen Lauf gelassen haben würden. Wie man sieht, gruppiren sich drei blutige Staatsmänner - Duelle um wenige Jahre herum. Dann ereignete sich aber lange nichts Derartiges von tragischem Interesse mehr, bis zu dem. ebenfalls sehr berühmt gewordenen Cilly-Graves-Zweikamps im Jahre 1833. Selbiges wurde auf Mary, lander Boden, in der Nähe der Bundeshauptstadt, mit Flinten zum Austrag gebracht und hat für alle Zeiten den Namen CongreßmännerDuell" erhalten. William Graves war Congreß-Ab-geordneter von Kentucky, und Jona tk an Cilly ein solcher von Maine, und die Ursache des tragischen Streites bildete die Anschuldigung politischer Corruption. mit welcher man schon in ven Jugendtagen unserer Republik und überhaupt zu allen Zeiten freigebig genug gewesen, aber gegen die man früher doch meistens nicht so dickhäutig war. wie heutzutage. AuchAlle. welche irgendwie mit diesem Duell in Verbindung standen oder ihm beiwohnten, waren Conzreßmanner, und zwar keine Neulinge. Die beiden Secundanten waren ebenso hervorragende Persönlichkeiten, wie die Duellanten selbst, nämlich General George W. Jones von Tenncssee und Henry A. Wise von Virginien. Cilly blieb todt auf dem Platze; als Graves sah. daß sein Gegner verletzt war, eilte er zum persönlichen Beistand hinzu, wurde aber von General Jones stolz mit den tragischen Worten zurückgewiesen : Mn Freund ist todt, mein Herr V Graves ist niemals bestraft worden, aber mit seiner politischen Laufbahn als Vertreter seines Staates war es für immer vorbei, und Kentucky hat auch niemals wieder einen Mann, der einen Andern im Duell getödtet hatte, in irgend ein Amt gewählt. Es ist noch nicht lange her, daß General Jones in hohem Alter gestorben ist. . Einen unblutigen Ausgang nahm im Jahre 1826 das Schießduell zwischen Clay , von Kentucky und John Randolph von Virginien, welch' Letzterer Clay einen Falschspieler und Puritaner" titulirt Und ihn bezichtigt hatte. John Quincy Adams . durch Verschwörung zurErlanauna der Prji
sidentschaft behilflich gewesen zu sein. Clay war zur Zeit Staatssecretär, und Randolph Senats - Mitglied, als die Beiden an den Ufern des Potomac einander gegenübertraten. Eine Kuael von Clays Pistole fuhr in Ran-
dolphs Flanell-Robe. ohne sonstigen Schaden zu thun, der V'.rgnner feuerte dann noch in die Luft, und darauf hatten die Beiden noch eine Umärmelungs - Scene", bei der ihren Freunden gewaltig, aber ohne Grund, Angst wurde. Randolph war später allezeit em feindlicher Bewunderer Clays. 1851 zuckten die Congreßmanner Samuel W. Inge von Alabama und Edward Stanley von Nord-Carolina die Pistolen gegeneinander, nach einer hitzigen Verwllligungs-Debatte im Congreß; aber ehe ein Tropfen Blut geflossen war, kam glücklich eine Versöhnung zustande; einen persönlichen Charakter hatte dieser Streit nicht gehabt. Dichtung wird zu Geschichte. Auck in der nüchternen Neuzeit lassen ssck nickt weniae aeoaravkiscke und geschichtliche Namen finden, welche iir. mc w. rr: i iqien uiplulig ciycnuiuj uci juiujiung verdanken, nicht blos dcr Volksdichtung was ja nicht so auffallend Ware sondern in gar manchen Fal len auch der itunttoichtung isinzeinei; und es ist eine intcressate Thatsabe. da Amerika besonders reich an solchen Namen ist. Viele geographische Icamen in Amerika sind Novellen oder Romanen entnommen. Einige Beispiele hiersür niögen an dieser Stelle genügen. Da ist vor Allem Californien; dieser Name war ursprünglich weiter nichts, als die Bezeichnung eines Feen-Königreiches in einer spanischen Romandichtung as dem Anfang des 16. Jahrhunderts. Er klingt auch romantisch genug. Die Antillen-Jnseln haben ihren Namen von Antiglia erhalten, einer Phar.tasie-Jnsel. . welche eine große Rolle in alten italienischen Legenden spielt, in Verbindung mit den Wanderungen des heiligen Vaendan. und iigendwo in den Breiteqrad des sogenannten Sargasso-Meeres der wundervollen schwimmenden See-gras-Jnsel zwischen Amerika und Afrika gelegen fein sollte. Montreal in Canada hat seinen, weiterhin auch auf etliche Orte in den Ver. Staaten angewendeten Namen von einem legendenhaften Schloß erbalten, das in französischen romantischen Dichtungen einer sehr frühen Zeit erwähnt ist. So behaupten wenigstenS Namensgeschichte-Schnüffler. welche auf diesem Gebiet speciell zu Haus sind. Auf den Landkarten von Louisiana spielt auch die Insel Barataria eine Rolle, sie ist dem Namen nach ein geradeliniger Ableger der eingebildeten Statthalterschaft vo Sancho Panza (der zweite Hauptfigur in dem berühmten spanischen Roman Don Quixoto.") Ueber die Herkunft des Namens für die Meerenge von Juan de Fuca, an unserer Pacificküste, gehen die Meinungen auseinander. Verschiede,:: Kenner neiaen sich aber stark der Anficht zu. daß eine alte geschichtlich-geo-graphische Romandichtung. die ein griechischer Matrose in den Taaen der Köniain Elisabeth verfaßte und dem britischen Gesandten in Venedig widmete eme Dichtung im tom von Rider Haggard in diesem Fall den Taufvatben aeliefert habe. Was endlich die Bezeichnung für Brasilien anbelangt, so findet sich der Name I Brazil" in einer irländischen Legende ehrwürdigen Alters als derjenige einer Insel irgendwo im Atlantischen Ocean, und is wäre nicht au verwundern, wenn ier.: Schövfuna celtischer Phantasie sich in Brasilien ! . i cm.jc.. c arelsoar verewig! iuuc zhuuuc lich ziehen es vor, diesen Namen von einer gewissen pflanzlichen Farbe ahzuleiten, welche halboerglllhter Holz, kohle gleicht. Im Reiche der Mode. Viel Neues und Hübsches bringt die Mode für die Frllhjahrsstraßentoilette. Sie verschmäht alle Uebertreibungen in Rüschen. Aermeln und dergl. und zeichnet sich im ganzen durch ruhige und maßvolle Zusammenstellungen aus. Die für junge Damen bestimmten Paletots Mit kurzen Schößen sind oft mit Litzen verschnürt oder in englischer Manier mit aufgesteppten Stofsstreifen geziert. Die Mode weiß indeß diese einfache Garnitur so abwechslungsreich zu gestalten, daß jeder Paletot eigen artig erscheint. Die Aermel sind anschließend bis auf eine ganz mäßige Weite an der Scbulter. Sehr beliebt sind Costüme aus melirten. kräftigen Wollengeweben in grünlichen, bräunlichen, grauen und beigefarbenen Tönen. Sie werden mit Jden-, Bolerojäckchen oder Jackett ge tragen und machen einen Paletot entbehrlich. Vorzugsweise qarnirt man sie mit dunkler aetonter Wollenlike. An einem solchen Costüm in grünli chem Ton ist z. B. der Rock viermal mit ca. drei Zehntel Zoll breiter Litze umgeben. Vorn zu beiden Seiten erheben sich, bis etwa zur Kniehöhe aufsteigend, je sieben Litzenreiben, die so aufgesetzt werden, daß sie eine aussteigende Spitze bilden und in kleinen, schnallenartigen Oesen, von denen drei nach oben, drei nach unten stehen, enden. Das Jäckchen ist fehr reic mit Litze besekt. Diese bildet in dichten Reihen einen breiten Gürtel und Bretellen. die an dem GUrtel mit Oesen enden. Auch dieLitzen des Gürtels stoßen vorn mit solchen kleinen Oesen aneinander. Die Aufschläge des Jäckchens sind auf beiden Seiten, der Umlegekragen ist nur auf der Außenfeite mit Litze garnirt. Die Aermel haden am Handgelenk breite Litzenverzierung. deren Enden oben auf der Mitte des Aermels mit Oesen aneinander stoßen. ' Einen beliebten Besatz bilden auch Stosfpatten mit hübschen, nicht zu großen Knöpfen, gesteppte Falten u. dergl. m,'Die Vatten umranden bäufia d,
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Rock über einem aufgesteppten, gleichartigen oder abstechenden Streifen, grenzen einen Vordertheil ab und zieren in der verschiedensten Anordnung die Taille und die Aermel. Für ältere Damen hat man Paletots mit weiten, pelerinenartiaen Aermeln und Epauletten. Derartige Paletots oder Umhänoe werden auch eleganter - fl I fW f mm - aus genialen ouenstoffen'. rnoirä antinue, molre velours, Brokat u. f. w. hergestellt und mit Rüschen. Volants aus Spitze usw. geziert. Ebenso beliebt sind für ältere Damen lange Mäntel mit halbanliegendem Rückentheil und weiten, pelennenartigen Aer mein. Sie werden aus Tuch. Cbevlot. Reversiblestoff u. dergl. angefertigt und mit einfarbigem Taffet. Cm& löon- oder Changeantseide unterfüttert. Diese Mäntel werden mit und ohne Capuchon getragen und sind häuslg mit großen Stossschleifen und gezogenen Halskrausen geziert. Für diese Mäntel sind auber den bekannten covert coat Farben auch Modefarbe, Grau, Schwarz und ein neues Ziegelroth", sowie ferner die grünlichen Töne fehr beliebt. Die kurzen Capes haben sich insoweit verändert, als sie jetzt weniger faltenreich und mehr fichuartig, auch häufig mit passen- und kragenartigen Theilen gearbeitet werden. Die hohen, vielfach geschlitzten Kragen bleiben jedoch bestehen, ebenso die Rüschen, die indeß bedeutend bescheidener geworden sind. Neu und beliebt sind andersfarbiae Sammetkragen an Mänteln. Capes und Paletots. Die Golfcapes, die für die Uebergangszeit nach wie vor in Mode bleiben. werden aus schottischen Plaids oder aus weichem, zweiseitig gewebtem Vigognestoff hergestellt. Junge Damen tragen sie kurz, etwas ältere halblang und ebenfalls mit oder ohne Capuchon. Man arbeitet auch halblangeCapes mit anliegenden Rückentheil aus eleganten rnolr6 velours, Seidencrepon, u. s. w., die mit Spitzen. Stickereien und reizvollen Verschnürungen versehen und gleich den Mänteln mit glatten und schillernden Seidenstoffen unterfüttert werden. - Seidene Volants sind häufig am Rande ausgeschlagen und. bis auf etwa einen Zoll Breite am untern Rande., gebrannt. sodak dieser ?k?il toi- ein? kleine Frisur übersteht. Capes und m ' , nv i-.'.rc-X 'i ri -jciciuicuuuuci iuu uiciuuy Ilili im chen Volants umrandet, was recht graziös und malerisch aussieht. Die Verlenitickerei tritt an der ma deinen Eonfection nur bescheiden auf L I . M' m und oeicyranlt lich mehr aus einzelne, leicht übergestreute Perlen. Was die Frühjshrshllte betrifft, so werden die Kapotten' recht klein und zierlich, die runden . Hüte . dagegen ziemlich groß mit hohe Köpfen und in allerlei phantastischen Formen erscheinenj Sie sind so verschiedenartig, daß es fast gewagt ist, von einer Mode der Normen zu ivrecken. ede 5?orm ist y v" i r 7 . j 1heute modern, wenn sie gut zu Gesicht ri r i i r . - , ueol uno ncy ver nopssorm huoicy anpaßt. Die Geflechte, aus denen die Hüte hergestellt' werden, sind von wunderschöner, oft. blendender Farbenpracht und, da seh? viel Seide dazu verarbtet wird,' außerordentlich, glanzreich, was besonders bei den kurzen Schlingen der Rüschen uxib . Rosetten zur Geltung kommt. ' Für Hutgarnituren dürfte die Lilafarbe vorherrschen, als Moheblume das Stiefmütterchen, das ja freilich unendlich oft in Größe und Farbenstellung ' verändert. werden kann. Uebrigens sind auch'aroßeMohn, blumen als moderner uno - graziöser Hutschmuck zu bezeichnen. Recht viel Neuheiten bringt die Frühjahrsmode in Schleiern; sie sind meist abgepaßt.' großer als die bisher getragenen und bestehen vielfach . auö waschbaren echten und unechten Spitzen in Butterqelb und andern gelblichen Tönen. Neu sind zweifarbige, , z. V.' marineblauer - oder schwarzer Grund mit grünen Chenilletüpfen u. s. w. Mit den echten und " unechten - Spitzenschleiern übereinstimmend hat -man lange.' 20 Zoll breite Spitzenecharpes. die um den Hals geschlungen, vorn zu einer großen Schleife geknüpft und mit lang herunterhängenden Enden gefettgen werden! Vielfach finden' zu den großen, geschlitzten. Kragen Nackenrüschen aller Art Verwendung, und endlich werden noch mäßige '-Vollrüscheu aus Gaze. Tüll, Spitzen u. s. w, mij
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D 1 " O .f... und Mänteln getragen. Für Schirme wählt man. wie etwa um die Mitte unseres Jabrbunderts. wieder gern Grün in ak'en Schattirungen. vom zarten. Zungen Lindengrlln bis zum dunklen Flaschenarün. In den mittleren Nuancen sindChartreuse. Smaragd- und Wiesengrün am meistiN beliebt. Uebrigens sind auch alle andern Farben gestatlel. vorausgesetzt daß sie nicht zu grell und leuchtend auftreten. Gern werden auch schottische Schirme, vereinzelt noch solche mit Chin6musterung gewählt. Die Schirmstöcke sind, außer einigen extravaganten Neuheiten, im ganzen einfacher geworden; sie bestehen meist aus Naturholz und haben entweder eine kleine, gerade oder eine etwas größere, runde Krücke, an der sie. auf dem Arm hängend, getragen werden. - Zur Straßentollette tragt man weniger die weißen Handschube, als vielmehr wieder die gelben und braunen. Bei der Fußbekleidung ist eine neue Modelaune ?u erwähnen: Schuhe und Stiefel aus grünem Leder mit schwarzer Lackverzierung. Von unseren Illustrationen veranscbaulicht die erste ein Frühjahrspaletot mit Epaulettengarnitur, das auch für ältere Damen aeeianet ist. Dunkelblaues Tuch ist zu diesem Paletot verarbeitet, der mit modefarbenemSeidenfutter versehen, am vorder Rande mit schönerJettstickerei ausgestattet ist und, etwas auseinandertretend, einen Ein sah von heller Gaze sehen läßt. Dem untern Rande sind Schoßtheile gegengesetzt, die vorn glatt aufliegen und hinten Tollfalten bilden. Den mit einer Rüsche aus plissirter Seidengaz versehenen Kragen garniren Schleifen von schwarzem Atlasband: gleiche Schleifen sind iuch auf den Epauletten angebracht, die den unten engen, oben bauschigen Aermeln aufliegen. Das Toquehütchen mit vorn aufgeschlagenerKrempe aus blauem Phanta siegeflecht ist vorn mit hochstehenden Schleifen von fandfarbenem Atlasband, seitwärts mit rosettenartigen Scbleifen von gleichem Band garnirt und hinten, dem Haarknoten aufliegend, mit einem Blüthentuff ausgestattet. Ein einfaches Frühjahrskleid aus grau und fchwarz gestreiftem Wollen, stoff für ältere Damen stellt Figur 2 dar. Den mäßig weiten Rock umranden zwei schwarze Atlasbänder. Die gleiche Garnitur ist auf dem ärmellosen Alusenchemisett aus hellgrauem, leichtem Wollenstoff angebracht, d'sse Futtertheile vorn unter dem Blusentheil geschlössen werden. Der Rückentheil besteht nur aus Futterstosk. Die offene Jackentaille aus gestreiftem Stoff hat einen kurzen, mäßig faltigenSchoß und einen Shawlkragen aus schwarzem Atlas, der wie die Vordertheile mit sch'önen Muscdelknöpfen geziert i. Gazekrausen umgeben den Stehkragen aus schwarzem Atlas und die nicht zu großen Keulenärmel am Handgelenk. Für junge, schlanke Damen eignet sich die Frühjahrstoilette in Figur 3 aus hellsandfarbenem, leichtem Kaschmir und dunkler getöntem Sammet. Der dem Futterrock lose aufliegende Kaschmirrock ist ringsum, mit Ausnähme des hintern Rocktheils, mehrmals eingereiht und liegt mit einem faltigen, hinten unter einer Schleife geschlossenen Sammetgürtel der Taille auf. Diese ist vorn und hinten faltig arrangirt, vorn schräg geschlossen und mit Sammetschleifen geziert. Die gefalteten Aermel haben au den Schultern große Sammetschleifen. Ein faltiger Stehkragen mit Spitzenkrause, vorn mit Sammetschleife versehen, bildet den obern Abschluß der Taille. Der Hut mit hohem, schmalem Kopf und aufgeschlagener, vorn geschlitzter Krempe und modefarbenem Seidengesiecht ist auch mit Blumen qarnirt. ' Sehr hübsch ist die FrUbZahrstoilette aus grünlichem Loden in Figur 4. Sie ist mit dunkler getönter Borte geziert, die auf dem Vordertheil des Rockes gruppenweise in je drei Reihen angebracht ist. wobei der Besatz in der Mitte eine nach unten laufende Spitze bildet und an den Seiten in kleine Oesen ausläuft. An der glatten, mit. kleinem Schoß versehenen Taille bildet der in gleicher Weise geordnete Besatz eine nach oben gerichtete Spitz?. DerStehkragen ist dreimal mit Borte benäht. Die Keulenärmel mit mäßigem Bausch an den Schultern haben glatte, vorn und hinten zugespitzte,' zweimal geschlitzte Epauletten, die übereinstimmend mit dem übrigen Schmuck mit Borte besetzt sind. Der runde Hut aus graugrünem Seidengeflecht hat einen hohen, chlindrischen Kopf und eine an der linken Seite hochgebogene, mit dunkler Seide unterfütterte Krempe.'. Den Kopf umgiebt eine grauarüne Seidendraperie, die sich seitwärts zu einer flotten Schleife schlingt, in der Zweige von Apfelblüthen stecken. - - . UM Spucken Sie keinen Tabak und rau- - chen Sie sich nicht Ihr Leben weg. Wenn Sie den Gebrauch deö Tabaks leicht . gänzlich aufgeben, denn Sie starr und voll neuer Lebentrraft werden wollen, brauchen Sie No-To-Bac, daß Wundermittel, das einen schwachen Mann stark macht. Viele gewinnen zehn Vfund in zehn Tagen. 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