Indiana Tribüne, Volume 20, Number 205, Indianapolis, Marion County, 13 April 1897 — Page 1
x H ssY! Cs AsS nN AO W -Cr AO l5 II I l I.All I 1 I r u tv V v ly W X F W s V ru Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis, Indiano, Dienstag, Cen 5. April 189? Jahrgang 30 No. 205
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Editorielles. Der Senat der New Jorker 2t gislatu? hat ein Gesetz pasfirt, wonach Zeitungen verboten sein soll, Abbil düngen irgend einer Person ohne deren Erlaubniß zu publiziren. Dieö Verbot richtet sich hauptsächlich gegen die Verössintlichung von Karrikaturen in Witzblättern. In Eleveland hat vor einigen Tagen ein Nichter einen Zeitungsschreiber wegen Mißachtung deS Gerichtshofes
bestrast, weil derselbe die Amtshand langen deS Richter- kritisirte. 1 rv P & w Derscyleoene Zettungen wollen in diesen Vorkommnissen eine Neigung der herrschenden Klassen zur Unterdrückung der Preßsreiheit sehen. Man sieht da wohl zu schwarz und eS ist übereilt, aus einzelnen in großen Zwischenräumen vorkommenden Erscheinungen eine allgemeine Tendenz herauSzugeneralifiren. Wir können nichts weiter darin erblicken als eine Reaktion gegen die tWUlUieiUiyi(lt V(( UUI(lllUlll Uflll hreffe, " oft maßloße persönliche Rücksichtslosigkeit der amerikanischen Angrisse häufiger der Sensationssucht, als dem wirklichen Bestreben ehrlich zu kritisiren, hervorgehen. Diese Rückfichtslofigkeit zeigt sich auch in den Karrikaturen der Witzblätter und eö ist, wie wir glauben viel mehr die Rückftch'"?gk'i, d Ner.ibng in der vlntnnntt rtn rr Qr .imf ntit IS Mf H4IHVI1VHM V VIUItltUIHt) Hl VlbV selbst, welche die Pasfirung jeneS Gesetzvorschlageö veranlaßte. Wir glauben nicht, daß einstweilen eine wirkliche Gefahr für die Preßfreiheit vorhanden ist. Ein ähnlicher Fall, wie der in Eleveland ist vor einigen Jahren in Omaha vorgekommen und daS Obergericht deS Staates hat "aS Verfahren des Richters prompt 4"'öfci'P" Die neue Zollvorlage, die jetzt in unserem Congreß schwebt, enthält auch gewisse Punkte, welche gewöhnlich in politischen Leitartikeln keine Beachtung UnUn, ahn sonst von großem Inte- . rr . c." :xi n-t ., v iciic uc cinin r.iqi geringen qcii ver Bevölkerung find. DaS gilt u A. von den Bestimmungen bezüglich der personlichen Effecten von Oceanreisenden. Viele Personen, welche oft ncch Suropa gehen, und Andere, die, wenn sie zu Hause bleiben müssen, sich von Be kannten etwa Handschuhe, KleidungS stücke und sonstige Artikel mitbringen lassen, werden von diesen Bestimmun gen unier limuanocn trnpnnoum oettemt ',, j,. gen unter Umständen empfindlich be worden sind, und eö mag gut sein. wenn sie darüber im Voraus Bescheid wissen. ViS jetzt konnte gewöhnlich Jedermann von Europa Kleidungsstücke und andere persönliche Effecten in großen Mengen mitbringen und zollfrei an daS Land nehmen, vorausgesetzt, daß diese Sachen nicht zum Verkauf bestimmt waren oder irgendwie wieder veräußert werden sollten. 3n der Tha 1 9jauiftz gropr v voll persönlichen Eigenthums", bringt jeder Dampfer große Koffer au welche kein Pfennig Zoll bezahlt wird nach den Ver. Staaten. Unter den ntntn diesbezüglichen Bestimmungen wird es damit zum größten Theil ein . s. s.I ' T persönlichen Eigenthums darnach im Ende haben, da der zollfreie Import jft"". 8 1100 btta'j A . n W 1 iuu oerra - Diese wichtige Verfügung sindet sich
unter der Freiliste" und gilt wenig-
stenö für alle Personen, elche Bürger oder Einwohner der Ver. Staaten sind. Bewohner anderer Länder aber, wenn sie mehr als einmal im Zahr nach den Ver. Staatkn kommen, sind noch größerer Beschränkung unterworfen ; für sie soll die engste Grenze bezüglich der unmittelbaren BedürfnißArtikel" gezogen werden. ES ist bekanntlich zu einer weitverbreiteten Gewohnheit von Amerikanern geworden, auf europäischen Touren tüchtig für sich und Andere einzukaufen, sei eö wegen der größeren Billigkeit oder deS besonderen werthes ter begehrten Gegenstände, und so schwer wie möglich mit solchen persönlichen Effekten beladen zurückzukehren. Für die Frauenwelt gilt dieS mehr noch, als für die Männerwelt. Die reuen Bestimmungen dürften ziemlich tief in diese Gepflogenheit einschneiden. AllllilNchichlen. Inland. Wetterbericht. Kühler, Regen, gesolgt von schönem Welter heute Nicht; kühleerö, schönes Wetter am Mittwoch. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 57 Grad, niedrigst? 42 Grad. Ruhe aus den Philippinen. Washington, 12. April. Der panische Gesandte erhielt heute die Nachricht, daß 10,803 Rebellen aus den Philippinen3nseln fichergeken haben. Abgesehen von etlichen MarodeurS in der Provinz Nueva Reija ist die Insel pacifizirt. Der Gesandte hält diese Uebergabe für den Schlußakt deS Ausstände?. M exiko'S Repressalien. Chicago, 12. April. Eine Spezialdepesche auS Washington an den Tim.s Herald" meldet : Die Abs.sser der Dingley.Bill find durch eine ossiziö'e Meldung auS der Stadt Mexiko überrascht worden, in der eö heißt, daß im m zikanischen Eongreß in dieser Woche eine Tarifbill eingebracht werden wird, kurch welche gegen die Ver. Staaten Represalien geübt werden sollen. ES heißt. daß Meriko angesichts deS ProhibitivzolleS, den die Dinglky - Bill auf die Einfuhr von Rindvieh auS Meziko egt, ein gleicher Zoll auf Schweine und Produkte der Schlachthäuser geegt werden soll, die aus den Ver. Staaten nach Mexiko eingeführt wereen. ", Die Hochfluth. M e m p h i S, Tenn.. 12. April. Die reißende Gewalt deS Wassers südlich von Vicksburg hat nun doch ihre Krast auf die unteren Dämme auögeübt. Eine Drpksche von Tallelah, La., meldtt, daß der' Damm, welcher die DaviS - Insel beschützt, gebrochen ist und daß die Insel höchstwahrscheinlich überllutbet werden wird. Auf der Insel wohnen 2500 Menschen. Im oberen Mississippi - Delta än derte sich die Situation seit dem gestri gen Berichte nur wenig. Vule arme Leute werden in Greenville, Rosedale, Helena, FiarS Point und an anderen Plätzen längs deS FlusseS ernährt und beherbergt. Omaha. Nebr, 12. April. Der Missouri. Fluß hier ist während der letzten 24 Stunden 2 Fuß gestiegen. In den Iowa-Niederungen, nördlich von Council Stoffs, steht daS Wasser 4 Fuß hoch, eS wird aber durch Dämme von der Stadt abgehalten. Ein Theil der Geleise der Burlington Eisenbahn wurde heute Nachmittag unterwaschen. Bei gankton wurde ein große? CiöhauS gegen die Brücke der Great Northern Bahn geschwemmt und stehen beihe Bauten in Gesqhr, zertrümmert zu werden. Seute Abend brach der ftluß bei Omaha durch in seinen alten Kana und füllte den Jlorence See, der ge bildet wurde, als der Fluß vor 20 Jahren seinen Lauf änderte, Heute Nacht trat der See auS seinen Ufern und überschwemmte die Niederungen der Umgegend. In Nord Omaha stehen 200 biS 300 Häuser Z,tzt mitten im Wasser und wurden die Bewohner gezwungen, aus höher gelegenen Grund ' . . " . ,,,r h TOn T U lliyVIl VUfi . -www -mww T - I i4i 4thn 'Alt- UMMif Dir v)in isnfix . ' i UNO Viliqoin vayu pccn unter ju5cicr und daS RundhauS ist von Wasser
umgeben. Der Fluß steigt noch im
mer ; sollte das noch lange dauern, so ist Gefahr vorhanden, daß der Fluß sein altes, vor 20 Jahren verlassenes Bett wieder einnimmt. am , m Ausland. Griechen, und Türken. Die alte Geschichte. L o n d o n, 12. April. Die Schwierigkeit, welche sich der Erlangung einer zusammenhängendenGeschichte der neuichen Ereignisse in Makedonien entgegen stellen, sind theilweise durch einen Schneesturm, und theilweise durch daS Zerschneiden der Telegraphendrähte entstanden. ES ist aber sichtbar, daß der Einfluß der Mächte ausgeboten wird, um ein Vordringen der türkischen Armee zu verhindern, biS die Situaion klarer wird. E l a s s o n o, 12. April. Der türkische Stabsoffizier, welcher von Edhem Pascha nach Krania gesandt wurde, um genaue Nachforschungen über den Einsall anzustellen, berichtet, daß die Anwesenheit regulärer Truppen unter den Eindringlingen bewiesen wurde und daß guter Grund vorHanden sei, daß griechische Offiziere der regulären Armee daS Eommzndo ührten. Der Bericht deS Stabsoffiziers ist nach Eonstantinopel telegraphirt und eine Antwrot wird begierig erwartet Die hiesigen türkischen Streitkräfte find in ausgezeichneter Verfassung. Die Soldaten find gehorsam und willig, während die Offiziere vom Morgen biö zum Abend rastlos thätig sind. Viele der O fiziere find oft 20 Stunden des Tageö im Sattel. m ni m echiffS-Nachrichten. Angekommen in: N e w Z o r k : La Normandie" von Havre; MaaSdam" von Rotterdam. Bremen: Weimar" von New Aork. Christiansund: Hella" von New Aork. B o u l o g n e : Spaarndam" von New Jork nach Rotterdam. Hamburg: Palatia" von New Äork. QueenStown: Pavonia" von Boston. (Allerlei. Dr. Geo. Wellington Vryant, bisheriger Ober - Comman deur der schwarzen Besenbrigade von Baltimore, Md., und früher Stump dner. Prediger, Arzt, Zeltungsherausgebe? und Erbprinz von Mada gaskar, ist wegen Unterschlagung stadtischer Gelder in's Verließ geworfen, worden. Daß ein professioneller Polttiker von Bryant's Kaliber mit den Strafgesetzen in Conflict geräth, kann nicht Wunder nehmen und ist schon öfter dagewesen; was den Fall interes sant macht, ist die Persönlichkeit des Verhafteten. Kurz nach seinem Auftauchen in Baltimore nannte Bryant sich .Reverend" und predigte den schwarzen Sckiöflu Baltimore's. Um. die Monotonie der Predigten weniger fühlbar zu machen, hielt der guteMann auch manchmal einen Vortrag übe, andere Sachen und erzählte eines Ty. aes, yak er der Eroprinz von Mada gascar sei. Sein Vater wäre von Verräthern vom Throne gejagt, und die Geburt des Prinzen sei von der Bevölkerung mit Jubel begrüßt worden, weil die Hoffnung genährt wTre, daß durch die Thronbesteigung des jungen Prinzen man bessere Zeiten, gerade wie in Amerika, erwartet habe. Zum un alück für Madagaskar waren Sklaven Händler gekommen und hätten ihn und seine Mutter gestohlen und in Amerika als Sklaven verkauft. Seiner Mutter, sei es schließlich gelungen, sich und ihn loszukaufen und darauf hin hätte ? i ev skro!.z! l lyn Die tf iccurnuii 'auuuiivu in New Nork erziehen lassen. Jene Asso ciation habe seine Talente anerkannt, und ihn nach Europa gesandt, wo er an allen größeren Losen Besuche ae macht habe. Auch nach Madagaskar fei er aereist. wo man ihn mit großen. Ehren empfangen habe. Zum Beweise seiner Aussagen zeigte er eigenartige f r, . i i- . r.: .ynume, roic ic von zuun miungi cf)tn" Verwandten in Madagaskar ge tragen würden. Die Wahrheit aber ist.' daß der schlaue Reverend.? der . - t r-f . i . 1 1 später als Ärz! uno ÄNwair prarn zirte und in der Politik sein Glück ver suchte, als der Erbprinz- von Sklaven n Kentuan in lmd gevoren wur de. Seine Eltern entflohen mit ihm in 1854 nach Ohio und ließen ihm eine gute Schulbildung zu Theil werden. In 1863 wurde er Tambour des 54. Massachusettser Regiments und diente, bis er verwundet wurde. In seinem Leben seit seiner Ausmusterung bis zu semer Verhaftung in Baltimore soll es noch weitere dunkle Capitel geben.
jytc.uirnerta in a -drid. diese herrliche, vielleicht einzig in der Welt dastehende Ca7.imlunz von Waffen und NüstunJen. wird UNI ein neues historisches Schaustück, nämlich das Zelt Nranz' I.. das in der
Schlacht von Pavia den Spaniern in die Hände fiel, bereichtert werden. Von außen von starkem Segeltuch, ist es im Innern im persischen Stil ge halten, womit freilich nicht gesagt sein jou, oan. oas Zelt thatsächlich orientalischen Ursprungs ist; im 16. Jahrhundert war dieser sarazenische Stil" eben Mode. Das Zelt wurde seinerzeit von seinen Besitzern, den Marqueses dal Basto und de Pescara. dem onig Ulfons All. zum Geschenk gemacht, der es wegen seines schlechten Zustandes in der Gobelinfabrik zu restauriren befahl. Andere drinaende Arbeiten verhinderten damals dieAussuyrung des Auftraaes. Der Deaen Franz' I. ist von Napoleon im Anfang des Jahrhunderts nach Frankreich zurückgesckafft worden. Vomeiaenen Priester ae plündert wurde der Joß - Tempel in San Francisco. Der Chinese Uyung Sun. welcher als Priester des betrefsenden Tempels fungirte, hatte seit langer Zeit kein Salär erhalten und als er dasselbe von den Verwaltungsrathen forderte, wurde ihm bedeutet. daß kein Geld in der Kasse sei. In der darauffolgenden Nacht packte Chung Alles, was in dem Tempel des Mitnehmens werth und nicht niet- und nagelfest war, auf einen Wagen und verschwand mit seiner Beute. Ueber die That Chun .'s. gegen den ein Haftbefehl erlassen wurde, herrscht im dortigen Cbinaown- große Aufregung. 5)iesigeS Elgentbümliche Kur. Ein seltener Fall beschäftigt äugen. blicklich die Hospitalärzte. Letzten Mittwoch wurde die neunzehnjährige Mellie Logan von ihrer 1626 Nord Illinois Str. wobnenden Mutter Frau George Bone, ins Hospital gebracht. AlS man daS Mädchen ins Badezimmer gebracht hatte, bemerkten die Wärterinnen, daß der untere Theil deS Körpers mit blauen Striemen und blutunterlaufenen Stellen thatsächlich bedeckt war. Man fragte daS Mädchen nach der Ursache und eS erzählte, dah seine Verwandten eS seit den letz en vier Iahren fortgesetzt geprügelt hätten. Ihre Mutter sagte auf Be. fragen, daß an daS Mädchen schon Tausende von Dollars gewandt worden seien, um eS von seinem Leiden, eine Art Tobsucht, zu heilen. Alö man schließlich keinen Erfolg mit den AerUen batte. ariff man zu dem obenangeführten Mittel. Herr Bone, ihr Stiefvater sagte, daß das Mädchen nicht auS Rache und Wuth geschlagen wurde, sondern immer nur in der Zeit, wo eS in TobsuchtSUnfällen alles zerschlägt. Das Mädchen selbst giebt dieS zu und sagt, daß es zeitweise keine Kontrolle über sich selbst habe und dann furchtbar bose werde. Augenblicklich ist daS Mädchen mit schlimmen hysterischen Anfallen behaftet und Dr. Ferguson äußerte, er wisse nicht, waS auS ihrem Zustand werden wird. VoorbceS Leiche ausgestellt Heute Mittag um 12:15 Uhr traf der Zua der Bia Zour ein. welcher die Leiche deS Szsenatorö VoorheeS mit Trauergeleite hierherbrachte. Unter Vorantritt einer Kavelle. auf welche die Polizei und eine Abtheilung der National Guard folgten, bewegte sich ein großer Zug von städtischen, County. und StaatS-Beamten zur Station, um die Leiche mittelst eines vierspännigen Leichenwagens um StaatöbauS über führen zu lassen, woselbst sie biS na; drer Uhr aufgebahrt wurde. Spate er am Nachmittag brachte ein Ertrailug ven booten nach seiner HeimathSsta dt Terre Haute. Volicen werden besteuert. Die Frage in Bezug auf Besteuerung von vollauf bezahlten Versiche rungSpolicen wurde gestern Nachmittag von dem State Board of Tax ComMission! endgiltig entschieden. Die frühere Entscheidung wurde beibe halten. De? Board gab den Versicherung gesellschaften und Besitzern von solchen Policen gestern Nachmittag Gelegen heit. Gründe vorzulegen, warum die vesteueruna nicZt, erfolgen solle.
Außerdem hatte sich eine große Anzahl anderer Leute eingefunden, um die Argumente zu hören. Unter den hervorragenden Zuhörern rrar Gouvernör Pingree, der den Verhandlungen mit
großem Interesse folgte. Gneralanwalt Ketcham vertrat den Staat und Albert I. Beveridge, Edw. O'Bryan aus Chicago, Anwalt für die New Äork Life Insurance Co., EzGeneralanwalt Green Smith und 3ohn A. Finch vertraten die Versicherung?gesellschaften. Nach der Entscheidung erklärten die letztgenannten Advokaten, daß die Sache inS Gericht gebracht werden würde. Gouvernör Mount sprach seine Zufriedenheit über die Entscheidung auS. Die neue Polizeistation. Die Pläne für die neue Polizeistation sind fertig gestellt und angenommen und nun kann bald mit dem Bau begonnen werden. DaS Gebäude wird dreistöckig mit einer hübschen theilweisen Steinfront. Der Haupteingang ist an der Alabama Str. und führt in eine große, geräumige Vorhalle. Auf der rechten Seite des ersten Stockes befindet sich das Dikpensarium mit allen modernen Einrichtungen. Auf der linken Seite ist die Ofsice des Superintendenten, zwei Telephonzimmer und verschiedene Privatzimmer. 3n der Mitte ist ein großes VersammlungSzimmer für die Polizisten. Von dem Hauptgebäude abgesondert ist der Stall in t Bicycle Zimmer und einem Zimmer für Pferdegeschirr. Hinten auf der rechten Seite mit einem Ausgang in den Hof, ist die städtische Morgue und gleich daneben ein Zimmer für kranke Gefangene. 3m zweiten Stock blsindet sich in der Mitte daS Polizeigericht. Eö ist dies ein großer freundlich aussehender Saal mit genügendem Raum für Zu höre?. RechtS davon ist deö BailissS Zimmer ud damit verbunden ist ein Zimmer für Z'ugen. Auf der linken Seite sind Privatzimmer für den Richter, Staatsanwalt und Clerk. Hinten auf der rechten Seite ist daS Gefängniß für Männer, mit einem Aufgang in den dritten Stock zu den Zellen für Knaben und 3rrsinnigc. Hinten auf der linken Seite ist daS Frauengefängniß und davor die Wohnung der Polizeimalrone, bestehend auS einer Office und zwei Zimmern. 3m dritten Stockmerk ist eine Art Turnsaal mit Badeeinrichtung und sonstigen Bequemlichkeiten vorgesehen. 3m Ganzen wird die Polizeistation ein sehr geräumiges Gebäude werde?. Achitekt ist Herr Adolf Scherrer. m ii m DaS Schulzwang-GeseH. Mit der Durchführung deS neuen Schulzwang - Gesetzes ist nun ernstlich begonnen worden. Die Stadt selbst ist in fünfundzwanzig Districkte eingetheilt worden, Haughville ist ein Districkt und West 3ndplS. und Mount Zackson bilden einen Distrikt. Am Samstag sing die Zahlung an und in jedem Distrikt ist ein Mann angestellt. dessen Aufgabe eS ist, alle schulpffichtigen Kinder auSsindig zu machen. DaS Gesetz schreibt vor, daß diese Arbeit zwischen dem 10. April und dem 1. Mai geschehen muß und ChaS.S. Rey noldS, der Supervisor, hofft bis dahin fertig zu sein. Die Kosten der Zählung betragen etwa $1200. Versuchen Sie eine Schachtel Ca8ca?et, der feinste, jemals angefertigte Leber- und Emgevelde-Regu lirer. Schön und ?kin Soll das Hauö stets sein ! Die besten Bürsten kauft man bei p. Vchmedel, 0 Oft MeTarty fraß Con. Hogan, ein in No. 37 William? Straße wohnender 31jäh riger Arbeit-r, George F. Schneider, 24 3ahre alt?711 Süd Meridian Straße wohnhaft und die 4ljährige Wittwe Millie King wurden für irrsinnig erklärt. ES lohnt sich, Sood'S Sarsaparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungenentzündung, Diph teritiö oder gieber. Hood'S Pillen sind von den auSge (u&täQen $Bflrtwin srtrrtfiHtrtft inft-t"-T--1 7.bjh lQIvt ttitet, ;
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