Indiana Tribüne, Volume 20, Number 204, Indianapolis, Marion County, 12 April 1897 — Page 3

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emer. Roman von Emil Bernfeld (gortjejung.) Kaum eine andere Frau, das wutzte er, würde so treu und fest in ihrem Vertrauen, so gläubig bei so ungenüaender Aufklärung gewesen sein, wie sie sich ihm erwiesen. Er hätte Alleö. was er besaß, darum geben mögen, ihr zu Füßen sinken zu dürfen und die ganze Wahrheit vor ihr darzulegen, um sie ihn erkennen zu lassen, wie er wirklich war nicht besser, aber auch nicht schlechter, als es der Fall. Al. lein er war ja nicht sein freier Herr; und vielleicht war es gut, daß seinem Wunsche hemmende Fesseln angelegt waren, denn selbst dieseZ lastende Geheimniß zwischen ihnen Beiden war ja immer noch der Gefahr vorzuz?ehen, daß sein Geständniß ihm möglicher Weise den helligen Schatz ihrer Liebe kosten könne. Alles, was das Leben ihm aufbürden konnte, hätte er eher zu ertragen vermocht, als diesen Verlust. Mochte sein Schicksal jetzt hart sein tausendmal härter mußte es erjcheinen. wenn sie bei seiner Berührung zu rückschaudern sollte oder schreckhaft erbeben, wenn er nahte! Ja, jetzt, jetzt noch liebte sie ihn! Hatte sie nicht nch vor wenigen Minuten in seinen Armen gelegen und ihn umschlungen und war selig erschauert unter seinem ftuß? Und wie würden ihre Gefühle sein, welche Aenderung mochte sielleicht in ihnen vorgehen, wenn sie Alles wüßte? Er fühlte sich erleichtert, wenn er das erwog, bei dem Gedanken, daß die Wahl nicht in seinen Händen lag, ihr Alles zu gestehen, wie er, das iühlte er. gethan haben würde, wenn dies m seiner Macht gelegen. Nach w'nigen Minuten kehrte Margaret zurück, um ihm mitzutheilen, daß ihre Unterre dung mit Pansy den gewünschten Erfolg gehabt. Ich habe Pansy gesagt, der warm sei auf dem Wege im Wazen eines plötzlichen Todes gestorben, und es liege Dir viel daran, daß nicht von der Sache gesprochen werde.- erklärte sie mit einem kleinen Erröthen dir Ve schämung. das ihn tief rührte. Sie zweifelte nicht an meinenWorten. und, was sie auch gedacht haben mochte, sie hegt keinen Argwohn mehr. Sie begriff sofort, wie unangenehm es Dir sein müsse, durch den Vorfall ein dfc steres Licht auf Greystone Abtei fallen zu lassen und sicherte mir auf das Lereitwilligste ihr Schweigen zu. Wer hat Dir gesagt, daß derMann auf der Wagenfahrt eneS plötzlichen Todes verstorben sei?" fragteGrey mit einem bekümmerten Blick aus sie. Niemand. Ich hoffte es sei so gewesen!" Es war aber nicht so, Margarets Margaret schwieg, ohne ein Zeichen der Ueberraschung oder Enttäuschung zu äußern. Ihr Gatte stützte denKopf auf den Tisch und seufzte tief. Wie bitter w bitter, daß Du um meinetwillen lügen mußt!" stöhnte er. Sie streckte tastend die Arme aus, um zu erkunden, wo er sei, und kaum hatte ihre Hand ihn berührt, als ihre Arme ihn umschlangen, iyr Kopf sich an seine Wange legte und ihre Lippen an sein Ohr. Weißt Du nicht Stechen, daß ich für Dich Alles thun, Alles leiden würde?" flüsterte sie ihm leidenschaftlich zu. Sprich nicht mehr davon! ES war es war nicht ganz so, wie Du denkst. Ich sprach nichts Bestimmtes aus, ich deutete nur an,'waS ich Dir gesagt. Pansy zeigte sich Vertrauensvoll und ohne Neugierde, so so brauchte ich nicht viel zu sagen!" Ich möchte Dich lieber todt zu meinen .Füßen sehen, älS verschulden, daß Du auch nur ein Atom Deiner Reinheit und Wahrhaftigkeit iinbüß. test!" sagte er schmerzbewegt nach einer langen Pause. Ich bereue eS nicht. Geliebter! ES geschah für Dich!" WaS mich nicht trösten, sondern meinen Schmerz nur herber, machen kann!" rief er eregt aus. Soll ich eS tragen müssen, daß daS mir anhaften de Schlechte, das ich mit Deinem Leben zu vereinen ruchloö genug war. Dich Engelsreine mit vergiftet? Laß mich ein Einziges, das mein ist, laß mich Dich rein und gut erhalten, wenn ich auch Alles sonst in's Verderben stnken sehen muß!" Sie löste die Umschlingung, in der sie ihn gehalten, und zog. von semer Heftigkeit erschreckt, schüchtern ihre Arme zurück, nur mit der einen ihrer Hände zu der seinen gleitend und diese sanft mit ihren Fingern umschließend. Margaret. Margot, versprich mir, daß Du nie wieder zu einem solchen Mittel greifen willst fuhr er stürmifch fort: nie wieder, gleichviel auö welchem Anlaß, um eines HaareS Breite von der Wahrheit weichen!Stephen wenn Dein Heil eS erfordert, wenn Du in Gefahr bist " Auch dann nicht! Nie! Mag Elneö wenigstens von unö Beiden rein und schuldlos bleiben! Vielleicht daß es wer weiß-, er lachte bitter und trocken auf mein Abweichen vom rechten Wege ein wenig ausgleicht! Unter jeder Bedingung," fuhr er du sier fort, .will ich Dich nicht in. daS Schlechte mit hineingezogen wissen. WersvvH m:r..waS ,ch .gejoryettl .

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Niedergeschlagen, vocq oemulylg gehorsam gab sie das verlangte Versprechen. Wir Frauen fühlen anders als Ihr Männer," begann sie leise nach einigen Minuten, die in tiefem Schweigen verflössen waren. .Wir beaen nicht so

hohe Ehrbegriffe wie 5lhr und ordnen uns nicht, gleich Euch, mit Allem, was wir fühlen und hochhalten, ihnen unter. Ich empfand keinen Skrupel bei dem, was ich gethan; wohl aber bricht es mir fast das Herz, zu wissen, daß es einen Grund gab. es zu thun, daß daß " Daß ich bin, was ich bin nicht wahr Margot? Ja, Aermste, ganz recht; Dein Gatte ist ein Elender. Dei ner Verwünschung werth!" Stephen, Stephen, wie kannst Du denken, mich das glauben zu machen!" Ich habe gefehlt in meinem Leben; aber verzehnfacht, verhundertfacht habe ich meine Schuld durch die That. Dein Schicksal, Du Reine, mit dem meinen zu verbinden!" Du würdest mir das höchste Glück meines Lebens, den Zweck und die Wonne meines Daseins geraubt haben, wenn Du es nicht gethan!" Sie stand in geringer Entfernung von ihm. da er aufgesprungen, um ha stig im Zimmer auf und ab zu gehen. das Gesicht em wenig von ,ym gcwen det, da sie in ihrer Haltung seinem Hin- und Herbewegen nicht vollständig efolat war. Der Anblick ibres schönen Profils, ihre leise bebenden Sippen, dre emporgerichteten armen, ncyuoien Augen sprachen mit unwiderstehliche? Macht zu seinem Herzen. Er fühlte Reue, daß er schwach genug gewesen. sie von Neuem zu bekümmern, er schalt fiefi unbesonnen, bart. feia wegen sei nes, nutzlosen Murrens und Klagens, daS sie beunruhtgen muhte, uno ua)it hastig einen anderen Ton anzuchiagen, um ihr Herz zu besänftigen. .So würde es Dir also winiiQ ein Vischen schwer werden, mir zu zürnen?" fraate er mit einem erzwunaenen Lächeln, einen erkünstelten Ton des Scherzenö versuchend, der ihm we. nig zu seiner eigenen Zufriedenheit und noch weniger zu der ihrigen gelang. Sehr schwer!" erwiderte sie. ttesernst. Sehr schwer, denn ich werde nie anders als gut von Dir denken können ick werde Nie den tÄeoanken zu fassen vermögen, daß Du grausam genug sein konntest, mir meinen siauben an mein Ideal, meinen Heros meinen Gatten zu nehmen!" Es lag eine Welt von Liebe, Treue und Zärtlichkeit in ihren letzten Worten. und. von seinem Vesuhl m einer Weise übermannt, daß er außer Stande war. ein Wort zu aukern. konnte er sich nur stumm zu ihr niederbeugen, emen innigen, feierlichen, fast ehr furchtsvollen Kuß aus ihr schönes goldblondes Haar drücken. Dann verließ er das Zimmer. Margaret vermochte nicht zu sagen, wie lange sie allein blieb. Ihr Denken und üblen schien aeläbmt in dieser Zeit, wie erschöpft und in ynthä? tigkeit versunken von ver ueveran strengung der vorausgegangenen ce- . w . mt l e . ne. Die einzige mpstnvung. pic ne hatte, war die einer peinlichen Kälte, die sie in all' ihren Nerven suhlte, ovwobl es Auaust war und die Sonne den ganzen Tag über warm von einem Wolkenlosen Himmel geleuchtet hatte. Sie erschrack. als ihr Gatte in Dinertoilette zu ihr zurückkehrte, heiterer Stimmung, als habe er den vorherigen düsteren-Ernst zugleich mit seiner Reisekleidung abgelegt. Er betrat das Zimmer mit einem Scherz auf den Llvven. allem dieser blieb unausaefprochen und fein angenommenes sorgloses Wesen schwand wie durch einen Zauber hinweg, als er Margaret erblickte. Maroot. Du bist krank!" rief er aus und war mit einem Sprunge an ihrer Seite. Ich ich glaube mcht!" ?lbre balb verstörte, zögernde Antwort erfüllte ihn mit bitteren Gewissensbissen. Er wagte nicht weiter mit Fragen in sie zu dringen. Es ist halb Acht, fast Zeit zum Diner," fagte er. mit einem mühsam unterdrückten, schmerzlichen Seufzer ablenkend und nach seiner Uhr sehend. Wollen wir hinabgehen in das Gesellschaftszimmer?" Ich muß vorher die Toilette wechseln." Weshalb? Du siehst reizend aus, und wir sind allein. Pansy wird Dich entschuldigen, wenn Du einmal in der Tagestoilette beim Diner erscheinst." Sie stand sinnend, mit der Hand zerstreut ihr helle anmuthiges Gartenkleid glattstreichend. Pansy? Ja ganz recht." sagte sie. .Aber es ist nicht nur Pansy. wir sind nicht allein. Mr. Russell und mein Vater sind gestern angekommen habe ich es Dir noch. Nicht gesagt? Ah, in der That, ich vergaß!" Sie schloß mit emem Athemzuge plötzlicher Erregtheit. Der. Gedanke hatte sie durchzuckt, daß die Anwesenhnt der beiden Gaste unter dm obwaltnden Umständen veinlick. niin?rfe aefabrdrobend für Stevben sei. und angstvoll lauschte sie auf feine AntWort.' ES. schien tyr eme Ewlgrett vlS er langsam sagte: .Mr. Russell und . Dein Vater, so. so! Dann wird eS am besten sein, ich gehe sofort hinunter und begrüße sie. Du magst, bitte, zu uns kommen, wenn Du Dewe Toilette beendigst Hast. Der Klang seiner Stimme, der oft wenig von dem verrieth, WaS ihn bewegte, sagte ihr nichts. Sie konnte darauf, daß ihn viele Gedanken bestürmten, nur auö dem Umstände schließen, daß er zerstreut daS Zimmer verlieb, ohne noch einmal das Wort an sie zu richten oder eine Liebkosung für sie zu haben. Als sie in daS Gesellschaftszimmer hinunter kam. hörte sie ihn mit Mr. Russell harmlos über allgemeine Dinge plaudern und neuer Muth kehrte in ihr zurück. ES schien ja unmöglich, daß irgend etwas Schlimmes, wie sie gefürchtet, sich zugetragen daß ein ermordeter Mensch noch unhegraben und unaerächt in einem Tbeil du Be-

m'mmmm ,,MBaKaWwaeeeaaAai Ntzung liege, und im Hause selbst, wenige Hundert Meter entfernt. Alles heiter und ungestört seinen Weg ginge, wie immer, als sei nichts von Bedeu tung vorgegangen. Die laute, mun tere Unterhaltung und lachenden Scherze zwischen ihrem Vater und Pansy erhöhten diesen Eindruck noch. O, sicherlich, es war mehr als unwahrscheinlich, es war undenkbar, daß ihr Gatte mit irgend etwas wirklich Schlechtem. Verbrecherischem zu thun

baben sollte! Daß em Geheimniß obwaltete, welches ihn druckte, wußte sie,und daß es nicht harmlos sei, mußte sie fürchten; allein sie hielt ihn für gut und ychherzla. war also weder berechtigt, noch hatte sie Grund, in kindischer Furcht sofort das Schlimmste zu denken. Sicherlich gab es, wie Stephen gesagt. Verhältnisse, durch die man zum Schweigen genöthigt sein konnte, ohne selbst an der Schuld mitzutrafen, und sicherlich ging er, von Vekümmerniß über die Unruhe geleitet. die er ihr. der gellebten Gattin zufügte, in seinen bitteren Selbstvorwürfen zu weit. Bevor man zum Diner ging, hatte sie Gelegenheit gefunden, an die Seite ihres Gatten zu kommen und verstohlen seine Hand zu ergreifen. Er preßte die ihre mit warmem Druck, aber kem Wort wurde zwischen ihnen geäußert. Sie hatte ihre Zuversicht wiedergefunden, doch leider erreichte fpater am Abend im Gespräch eine Bemerkung ihr Ohr, welche ihre Besorgnisse von Neuem wachrufen sollte. Sie stand am Piano neben Pansy, welche unter den Noten kramte, um em Lied zu singen, als sie Mr. Russell abgebrochen zu ihrem Vater sagen horte: Apropos, Major Willmor. Sie erinnern sich noch jenes Mr. Gates oder Cates. des Detektivs, der in Ihrem Hause die Recherchen wegen des Dy' namit-Attentates leitete, nicht wahr?" Gewiß: wgs ist mit ihm?" fragte der Major. Eigentlich Nichts; nur daß ich ihn seitdem öfter wiedergesehen habe unter Anderem heut im benachbarten Stetford, als ich einiger Besorgungen wegen dorthin gegangen war. DaS Akerkwürdige ist, daß er an den verschiedensten Orten und zu den verschiedensten Zeiten auftaucht, man weiß nicht, was er will, noch woher er kommt. Man könnte fast glauben, daß er sich an meine Fußsohlen gehestet hat und mir nachspürt!" Der Major lachte. Sie werden doch hoffentlich ein so reines Gewissen haben, daß Sie derart Schlimmes nicht denken." sagte er heiter. Pah! Ich mag mit der Polizei nichts zu thun haben! Zum Mindesten, denke ich doch, werde ich hier vor den Belästigungen der Burschen sicher sein. Nicht wahr, Mrs. Grey." wandte er sich in einem Tone, der scherzend sein sollte, an Margaret, Sie werden mich unter dem Schutz Ihres Hauses vertheidigen?" Margaret lächelte kühl und um eme Antwort zu vermeiden, wendete sie sich zu Pansy mit der Bitte, daß sie singen mögt. (gortse.ung folgt.) it , , ' pie vcrk)ängnis!vo!le llljoto gaphlr. Ein wahres Reiseerlebmß. von Tr. Franz ronecker. Ja, UM die Galanterie ist es eine schöne Sache. Freilich, im Uebermaß gespendet, wird sie lästig und kann dem Gulaaio uorao leicht theuer zu stehen kommen. EmeS derartigen Falles weiß ich mich noch zu entsinnen, als wäre es heute. War mir doch selbst eme wichtige Rolle m dem Diama beschieden, in welchem der feurige, galante Jüngling feinen Untergang fand." Die dies sprach, war eine bildhübsche, schwarzäugige Tochter Irlands, Eigenthllmerin eme? der besseren Hafenfchänken von Auckland, jener wunderllebllchen Hauptstadt der - fernen Inselgruppe Neuseeland. In ihrem Schankzimmer hatte sich an emem klaren December - Abende, eine gar muntere Schaar von Landsleuten 'zusammengefunden. Es waren, abgesehen von mir, ausschließlich Ingenieure deS großen deutschen Kreuzers Bussard", welcher damals nach den schweren, an Stürmen und Gefahren reichen Wochen bei Samoa in dem Trockendock des trefflich geschützt Hafens von Auckland längere Frist der Ruhe pflegen durfte. Wir befanden uns in der schönsten Zeit des Jahres. Bildet doch Weih, nachten auf der südlichen Erdhälfte, welche man in mehr als einer Hinsicht die verkehrte Welt" nennen könnte, den Beginn der Sommerszeit. Ueberall sproßte und blühte es. Durch die hohen Spiegelglaöfenster' deS' Gastzimmers schweifte der Blick über die sauberen Häuser der Stadt auf die schmale, buchtenreiche Bay mit ihren Jnselchen, aus deren üppigem, frlschem Smaragdgrün die stattlichen Paläste und Landhäuser der wohlhabenden europäischen Kaufleute und Beamten hervorlugtm. Von jenseits des Wassers grüßte ein Hain ernster Trauerweiden herüber, jeder' Baum von einer Größe und Laubfülle." wie man sie bei uns vergebens suchen würde, und zwischen diesen düsteren Baumqestalten leuchteten die dicken scharlachrothen Blüthentrauben . de Potikaur". deS neuseeländischere Weihnachtsbaumes, hervor, jeneS hr lichen Baumnesen, dessen - zauberisch schöne Blüthenpracht' sich gerade zum Christfest voll und ganz entfaltet gleich einem Gruß auS dem längst verlöre nen Garten Eden. Die ganze Land--' schast, übergössen von den letzterr Strahlen der untergehenden Sonne zeigte so recht eigentlich daS Bild lieb lichfter Anmuth und süßesten Lrte-i , - mm C oens. cyler unmogncy ouniiemicy die Vorstellung mordender Menschen verspeisender Maori - Horden, wie. solche .thatsachlich" noch wenig. Jahr-' zehnte zuvor jene sanften, grünerr Ge stade zum Schauplatz ihrer Orgiy gemacht hatten. . V" : Wir ' waren natürlich !lllle aelvannt

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nuf das Erlebn lß 'der kleinen VrUnette, welche, wie wir wußten, seit wenigen Jahren verwittwet war. indessen bereits vor Monalen den Wittwenschleier mit dem Vrautring wieder vertauscht hatte. Als mein Mann sich bereits sehr schlecht befand." so erzählte sie. schickten uns die Aerzte noch einmal auf See. um ein letztes Mittel zu verfuchen, vielleicht auch, um den Kranken fern von ihrem eigenen Wirkungskreise enden zu lassen. Wir schifften uns nach San Francisco ein. UnterWegs verschlimmerte sich der Zustand meines armen Gatten von Tag zu Tag. Er verlor das Bewußtsein, versiel in wilde Delirien, so daß wir ihn im Navigationshäuschen hinter der Capitänsbrücke. möglichst weit entfernt von' den übrigen Passagieren, unterbringen mußten, und eines Morgens fanden wir ihn todt. So wurde ihm ein geräumiges Grab im unendlichen Weltmeer. Ich war natürlich tiefgebeugt, und kaum hatte ich nach unserer Ankunft in San Francisco den fremden Boden Amerikas betreten, so drängte es mich auch wieder heim zum Vater und zum Vaterhause an unserem stillen, sonnigen HaurakiGolf. Die Mitpassagiere des Dampfers. auf welchem ich die Rückreise nach Auckland antrat, erwiesen sich als ein gar munteres, lustiges Völkchen. Man vertrieb sich die Zeit mit Musik und Spiel, und täglich gab es neue Ueberraschungen, und ich begann bereits aufzuthauen und die Schwere meines Verlustes weniger herb zu empfinden. Untel den Mitreisenden zeichnete sich vor Allen ein junger Mann durch sein frisches, liebenswürdiges Wesen aus, ein schöner, hochgewachsener Mensch mit lichtblondem, krausem Haar und martialischem, braunem Schnurrbart. Der schlanke Junge stammte offenbar aus guter Familie. Er kleidete sich mit Geschmack und Eleganz und be zeigte besondere Vorliebe für Cravatten, von welchen er eme stattliche Sammlung hübscher, in llen Farben des Regenbogens erglühender Exemplare sein eigen nannte. Er schien indessen seines Werthes sich vollkommen bewußt zu sein und betrug sich so. als sei er von seiner Unwiderstehlichkeit der schöneren5)älfte des Menschengeschlechtes gegenüber felsenfest überzeugt. Uebrigens liebte er es in keiner Weise, sein Licht unter den Scheffel zu stellen, im grellen Gegensatze zu anderen Löwen des Salons, welche mit den Schätzen, welche die Natur ihnen verliehen, Haus zu halten pflegen und kaum die Schönste der Schönen ihrer Huldigungen für würdig erachten. Nein. Allen theilte er die Gabe seines Witzes und seiner Schönheit aus, ja, auch seiner Schönheit; denn jede einzelne der Damen an Bord, vom unreifsten Backfischchen bis zur würdigen Matrone, beschenkte er mit seinem Contersei. Ich selbst freilich schien es ihm besonders angethan zu haben; wie die Motte das Licht, so umflatferte er meine unbedeutende Persönlichkeit, ein übrigens wenig zutreffendes Bild. Denn obwohl mein Galant den Vergleich mit einem Schmetterling nicht zu scheuen brauchte, ich selbst hatte, bleich und abgehärmt, wie ich damals war, dazu in die düsteren Farben der Trauer gehüllt, mit einem Lichte wahrlich wenig Gemeinsames. Daß aber auch unser Adonis nicht ganz frei von Mängeln war. mußte ich eines Abends zu meiner nicht geringen Ueberraschung gewahren. Wir saßen nach dem Diner an Deck und knabberten Obst und Confect. Da lockerte sich unvermuthet beim Verzehren einer etwas harten Birne einer der schönen Vorderzähne unseres blonden Jünglings und ward von dem Besitzer übe? Bord gespuckt. Bald darauf folgte guf demselben Wege ein zweiter Zahn, den mein Verehrer beimAbbeißen einer Cigarrenspitze einzubüßen das Unglück hatte. Ich machte mir über das Vorkommniß meine eigenen Gedanken. Der Mann ist doch noch jung sollte trotzdem sein glänzendes Perlengebiß desselben Grades der Echtheit und Gediegenheit sich erfreuen, wie der ganze übrige Kerl?! Denn ich muß gestehen, schon damals begannen leise Zweifel sich bei mir zu regen, betreffend die moralische Echtheit und Gediegenheit des flotten Schwerenöthers. In Auckland angekommen, fanden mich die Meinen fo schmal und eing;fallen aussehend, daß ich sofort von Neuem auf See geschickt wurde. So ging es denn auf demselben Dampfer nach Sydney weiter, dieses Mal in Begleitung meines Vaters. Wieder umschwärmte mich mein blonder Freund, und jetzt glaubte er. fußend auf unsere alte Bekanntschaft, schon dreister auftreten zu dürfen. Ich selbst suchte den jungen Heißfporn in seine Schranken zurückzuweisen, indessen muß Fernerstehenden unser Verkehr doch schon recht intim geschienen haben; denn als am dritten Tage der Fahrt das Futterglöcklein läutete und ich, nachdem ich mich umgekleidet, an Deck kommend, den Obersteward fragte, ob er nicht meinen Vater gesehen hätte, antwortete mir das uniformirte Wesen ganz unverfroren: Ihr Herr Vater. fowie der Herr, welchen Sie zu heirathen im Begriffe stehen, haben sich soeben in den Salon versügt." Ich wies diese dreiste Zumuthung freilich mit Entrüstung von mir. konnte indessen nicht verhindern, daß ich nach Wie vor bei der Mehrzahl der Passagiere und deS Personals als die heimliche Verlobte des flotten Herrn galt. In Sydney verlor ich meinen Galan gar bald aus den Augen; ich vermuthe. er hat mich über neue Eroberungen schnell genug vergessen. In um so unliebsamerer Weise sollte der junge Leichtfuß kurz nach mein Rückkehr nach Auckland an mich erinnert werden. Dank der langen See reise hatte ich mich gründlich erholt. und mit frischen Kräften versah ich hie Verwaltung unserer lebhasten kleinen Schankwirthschast, da traten eineS AbendS 'zwei Herren in Civil bei unZ ein. rselSe siS lowt mit großem

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Poft-Offiee. Jndianapoi, Znd. - Die - mmm ff rwune ist das einzige Statt in Sndiana, wel. es w Interessen des Volkes gegenüber der Macht der ykttorratt' vertritt. Organ des Volkes und nicht einer Partei oder yarteiw teressen kämpft sie unentwegt für .Recht auf foa A,öktea U$ Leben. Die ZtUkt Ui VolkeS ist di Schöpferin aLei Wohlstandes und da. rum wirken wir für solche soziale Ne fsnnen, welche Vtt Arbeit zur freube bringenden Sft, statt r nteierd?JS enden Last mschn. Jeder fortschrittlich Gefirnie, ssllt. t all moralische Pflicht euchfinde? tzeser In Zndisna Tkikü zu iVn DaS reichhaltige Sonntags Vlail bietet eine Fäll uriterbaltenben fefrSasse. Ter Abonnements Preie der täglichen Tribune ist 12c. deS OonntagSblaM Jc, beider zusammen 15 5tS.. Pr Woch, oder SS Ct Per Monat. . . ' Durch die ?oft dersasdt, kostet da4 Taqeblatt OO daS Oonntagtdatt. ' HI per Jahr, beide zusammen C0 w VorsuSSrzkHknlg. DmMfKchsn aller Art werden rasch uud billig aus geführt. (ZintrittSLartsn, . . QaittsnzcJ. dorrSttRtiors, , , NeSnnnen. Otlö&ito&ivizü,' ; y OtUfiopfa LtrLnlars, i . CtPßrcr: n.s.v. : .. nt.-I i .' für Geschäftsleute tt&l Oerrin werd gescheuSvoll eu5rsi?t. WZ Wlß.WH :'.2b:H3, V

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