Indiana Tribüne, Volume 20, Number 203, Indianapolis, Marion County, 11 April 1897 — Page 9
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and ooor. has saved April-Scherze. Von Sylvester Frey. Das April - Schicken spielt m bet Geschichte keine geringe Rolle. Es gibt mehr als eine köstliche Anecdote, welche das beweist. Bedeutende Männer hielten es.sür vereinbar mit ihrerStellung und mit ihrem Geiste, sich einen Scherz mit Jemandem zu erlauben oder offen und ohne Groll zu gestehen, daß sie selber das Opfer eines solchen geworden seien. Zar Peter der Große schickte einst eine ganze Stadt in den April. Er lieh nämlich, nahe vor Petersburg. eine große Menge Holz, Stroh. Reisig, und dergleichen Brennstoffe zu einem mächtigen Scheiter Haufen zusammentragen. Das geschah Nachts in aller Stille, so daß Niemand davon erfuhr, ausgenommen die Solbaten, welche diese Arbeit verrichteten. Sie mußten überdies einen weiten Kreis um den Platz schließen, um jeden Neugierigen fernzuhalten. Als nun die Nacht völlig hereingebrochen war, wurde der Scheiterhaufen an mehreren Stellen zu gleicher Zeit in Brand gesetzt. Prasselnd,' genährt durch jeden nur möglichen Zündstoff, stieg die Flamme in das Dunkel hinein und rief allerorts die Ueberzeugung hervor, dieStadt selber stehe in Brand. Nicht nur St. Petersburg, sondern auch die Ortschaften in weitesterRunde geriethen in die allergrößte Bestürzung. Man rannte wild durcheinan.der und von allen Seiten kamen Mannschaften herbei, welche mitLöschWerkzeugen versehen waren. Als nun der gesammte Troß vor dem Feuer stand und man sich eben anschicken wollte, dasselbe zu dämpfen, wandten sich plötzlich die Soldaten wie auf Eommando um und antwortete der stutzenden und fragenden Menge mit dem einstimmigen Rufe: Heute ist der erste April!- , " Auch London war ernmal der Schauplatz eine? ähnlichen Scherzes. An einem Märztage des Jahres 1798 waren daselbst sämmtliche Straßen mit Plakaten gespickt, welche folgenden Inhalt hatten: Heute über acht Tage um 12 .lyr Mittags wiro eme lzochst sonderbare, noch rne gesehene Proces sion nach der Wkstminster - Abtei stattfinden. Greise und Matronen. Wittwer und Wittwen, verehelichte und geschiedene Männer und Frauen. ingleichen Junggesellen, Jungfrauen und Kinder beiderlei Geschlechts werden sich daran betheiligen und Jeder, weß Standes und welcher Würden er auch sein mag. ist hiermit gebührend eingeladen." Aus diese Antündi. auna hin hatten sich in der bezeichneten Geaend Tausende von Menschen einge- ? , , o....ri. . zünden. ammllicye Fenster waren mit Zuschauern besetzt. Alle harrten, daß die Procession ihren Anfang nehmen sollte. Plötzlich ging einem der Anwes""den tin o;t a"k. ..?Nir sind tn den April geschickt worden." sagte er zu seinem Nachbarn. Dieser Ruf fand em tausendstlmmlgeS Echo, Uno so war es in der That. Wie sich bald herausstellte, war ein reicher Sonder, llng ln London auf die Idee versallen, seinen Mitbürgern diesen streich zu spielen und sich dadurch eine Belustt ung zu verschaffen. Napoleon I. war ein großer Freund der Aprilscherze. So geschah es. daß am Jahre 1809 die beiden Staatsräthe Regnault de St. Jean d'Angely und Earion de NisaS ein gefälschtes ministerielles Schreiben erhielten, durch welches sie aufgefordert wurden, sich unverzüglich nach Fontainebleau zu begeben und vor dem Kaiser zu erschetnen. Regnault, welcher sich auf dem Lande befand, erhielt das Schreiben eigens nachgesendet, nahm augenblicklich Postpferde und zagte nach Fontainebleau, um Napoleons Befehle entgegenzunehmen. Der aber spielte den Erstaunten und behauptete, ihn nicht erwartet zu haben. Sie vergessen sagte er, daß heute der erste April ist und Sie wahrscheinlich das Opfer eines Scherzes geworden sind, welchen man sich mit Ihnen erlaubt hat." Regnault gerieth in große Aufregung und schwor Stein und Bein, daß er den Schuldigen entdecken müsse. Er ahnte noch immer nicht, daß Napoleon selber den Streich angezettelt. Allein Carion de Nisas benahm sich klüger, Sire," sagte er lächelnd, indem er sich gegen den Kaiser verneigte, ich danke Demjenigen, welcher mich zum Gegenstand dieses Scherzes gemacht. Denn so finde ich Gelegenheit. Eurer Ma)estät auch zu ungewöhnlicher Zeit meine Ehrfurcht zu bezeigen..,. Erst jetzt begriff Regnault. wer der Anstifter des Streiches gewesen, und Napoleon weidete sich nun ebenso an seiner Verlegenheit wie vorhin an seinem Ingrimm. ' . Am klügsten ist eö immer, wenn der Gefoppte gute Miene zum bösen Sviel macht. Zuweilen hat aber Derientge. welcher das Opfer eines solchen Strelrfies wurde, nock einen erklecklichen Vortheil daraus gezogen. Da wollte in Wien vor einigen Jayren ein junger Gesell seinem Kameraden, von dem er wußte, daß er ein fleißiger Lottmesvieler sei. einiae unruhige Stunden bereiten. Au einer Zeit, als in Wien
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schon"der Schluß für die nächste Ziehung stattgefunden, eilte er zu Jenem und beschwor ihn, ja die Zahlen 30, 44, 61 zu setzen, da er sie im Traum, von einem lichten Schein umzogen, gesehen habe. Der Lotteriespieler war ganz unglücklich, als man ihm auf der Eollectur sagte, daß er Nicht meyr seken könne. Aber rasch entschlossen. depeschirt er nach Linz, wo die Ziehung stattfand, man möge ungesäumt eine ziemlich hohe Summe aus zene Nummern seken. Sie wurden denn auch in der That gezogen und machten ihn zum reichen Manne. Jener ??reund. welcher sich schon heimlich in's Fäustchen lachte über den Aprilscherz. welchen er m Scene gesetzt, war nach her nicht wenig erstaunt, als er von dem Ausgang desselben Kunde erMt' . Aebnlick alücklich lief ein Streich aus, welchen die College eines jungen Arztes m London anzettelten. UM denselben zu foppen. Dieser wurde plötzllck an das Kranlenlaaer eines reichen Mannes gerufen. Glücklich, endlich einmal einen Patienten gesunden zu baben. eilt er dorthin. Er traf ihn jedoch wohlauf in seinem Comptoir, okne dak dieser eme Spur von unWohlsein oder gar Krankheit verrieth. Mr. Dobbs so war der Name dieses Mannes ahnte sofort, daß es sick um emen Aprilscherz handelte. Um diesen womöglich noch welter zu spinnen, entgegnete er dem zungen Arzt, daß hier wahrscheinlich nur eine Verwechslung vorliege. Er besitze einen Bruder und müsse ganz bestimmt annehmen, daß dieser erkrankt sei und der ärtlicken MU bedürfe. Damit er auch ja gut aufgenommen werde, gibt er dem Junger Aesruiaps elnen im pfehlungsbmf mit. Ganz entzückt iiber die liebenswürdige Aufnahme eilt der Doctor an das andktt Ende Londons. wo der Bruder des Mr. Dobbs. ein reicker Juwelenhändler, wohnt. Der ist aber gleichfalls Wohlauf und eben dabei beschäftigt, einer Dame der böcbsten Aristokratie ein kostbares Halsband Zlu verkaufen. Zuerst verdrießlich über die Störung, welche tx erleidet, heitert sich sein Antlitz gleichwohl auf, als er den ihm übergebenen Brief liest. .Mein Bruder irrt sich entgenet er freundlich. Jedenfalls meinte man unseren Namensvetter.oen Hofdrechsler Ihrer Majestät, welcher jn der That seit einiger Zeit leidend ist. ' Wenn (gif den Weg nicht scheuen, will icb schon nach dem Eindruck, welchen Sie auf mich machen, sehr gern bereit sein. Sie quf has AngelkgenfUchste zu empleyikfl " Wieder erkält unser Arzt einen Brief, welcher natürlich das ähnliche Resultat im Gefolge hat. Zufällig erinnert er sich aber endlich, daß ja der 1. Avril ist. und seine eiaene Gutmütyigkest ebenso yerwünfchend wie die Schamsreuoe oer ganzen Famk Dobbs, macht er sich nunmehr auf den öeimwea. Wie er eben eine der belebtesten Straßen passirt. sieht er, daß ein Pferd, welches scheu geworden war. herantobt und seinen Reiter mit voller Gewalt auf das Pflaster wirft. Der junge A,zt findet nun den Patienten. welchen er seit mehrerenstunden sucht. Er nimmt sich des Besinnungslosen an, läßt ihn in seine eigene Wohnung k?inen und bekält iTm hei sick. bis tr genesen. Der Verunglückte, ein oftmdischer Kaufmann, hatte dieser Qilfe vielleicht sein Leben zu danken. Bejährt und ohne Familie, trennte kr sich nicht mehr von seinem Ritter, welcher somit indirect infolae eines Aprilscherzes zu Reichthümern gelangte. Interessant ist noch eme Änelvore aus der Geschichte Frankreichs. Sie eignet sich in der Zierlichkeit ihresAufoaues beinahe sur emen uuspieitosT, welcher durch den historischen Rahmen nur nocb gewinnen kann. Ludwig XII. hielt den Herzog von Lothringen rrebst semer Gemahlin in ihrer elgenen Stadt Luncrillegesangen.weil es seine AbNckt war. ibn ,u Bedinaunaen .UI zwingen, welche eine Vereinigung des Herzogtums mit Frankreich allmalig zur Folge haben würden. Er strebte schon damals daö Ziel an, welches tte Politik Richelieu's später erreichte. Die Lnge des Herzogs war überaus peinlich.' Seine einzige Hoffnung konnte er auf Deutschland setzen, und wenn es ibm nickt aelana. den Hof in Wien für seine Sache zu gewinnen. mußte er wohl oder übel aus die Bedingungen eingehen, welche ihm Ludwig XII. stellte. Er beschloß also, zu entttieben. und früh Moraens. den 1. April, verließ er mit seiner Gemahlin. beide verkleidet als Bauersleute, mit schweren Tragkörben auf dem Rucken. die belaaerte Stadt. Die Thorwache hatten sie glücklich passirt. ohne erkannt zu werden, als ihnen eine junge Dirne begegnete. Der blieb das Liedchen, welches sie eben lustig in den Morgen hmein trällerte, beinahe in der Keyle stecken. Ein Kind Lunevilles. hatte sie den Herzog sowohl als auch seine Gemahlin oft genug gesehen. Von den politischen Wirren verstand sie natürlich wenig; aber es weckte ihre Verwunderung, daß ein so hohes Paar in so merkwürdiger Verkleidung eine FrühPromenade auf das Land unternahm. Sie eilte deshalb sogleich zu ihrem Geliebten, welcher am Thore Wache hielt, und theilte ihm den possirlichen Spaß mit. Glücklicher Weise lacht dieser und sagt: .Ach! Heute ist ja der 1. April! Da willst Du mir eine solche Geschichte aufbinden! Aber mich fängst Du nicht damit!'' Die Entgegnung desMädchens. daß sie sich gewiß nicht geirrt habe und am allerwenigsten 'daran denke, ihn in den April zu schicken, fruchtete nichts. Der Soldat wollte nun einmal nicht von der Ueberzeugung abkommen, daß es sich um einen Spaß handle. Erzürnt ging die Dirne weg. Nun erst siel es ihrem Liebhaber ein, daß es am Ende doch Ernst mit ihrer Erzählung gewesen. Je mehr er nachsann, um so wichtiger erschien ibm der
, Thatbestand, bis er es süßlich für seine Pflicht hielt, denselben seinem Lieutenant zu melden. Oli, quel joli poisson d'avrjt' rief dieser lachend. Deine Dulcinel
hat Dich ordentlich zum Besten ge-habt!-Aber nach einiger Zeit erging es ihm wie dem Soldaten. Auch ihm wollte die Geschichte nicht mehr aus dem Sinn, und um sich frei von jeder Verantwortlichkeit zu fühlen, machte er dem Commandanten von Luneville. dem Chevalier von Brassac, diesbezügliche Mittheilung. Sie sind ein Aprilnarr," fuhr ihn dieser entrüstet an. Wie können Sie sich nur ein solches Märchen ausbinden lassen? Schweigen Sie nur darüber, sonst machen Sie sich vor der ganzen Garnison lächerlich!" Aber nach einigen Stunden erwachte auch in seincr Brust die Vesorgniß. Er sandte zu dem Officier. welcher die Wache vor den Gemächern des herzoglichen Paares hatte, und ließ ihn im Gehe!men fragen, ob dasselbe sich noch dort befinde. Der Officier pocht an und derKam. merdiener öffnet. Auf die Frage, ob der Herzog bereits aufgestanden, bittet dieser ihn, um Himmelswillen ruhig zu sein. Es sei ja noch früher Morgen und die 5)errschaften schliefen so süß. dafi es ein Unrecht sei. sie jetzt schon aufzuwecken. So verflossen denn wieder etliche Stunden. Das herzogliche Paar aber fand während derselben vollkommen eit. die Grenzen zu erreichen. Ei.imal in Sicherheit, gelang es ihnen auch,, gegen Frankreich die erwünschte Hilfe zu erzielen, so daß Lothringen vorläufig noch nicht seinem mächtigen Nachbarn in die Hände fiel. Das Alles ahcr wurde nnr dgdurch erreicht, daß sich die Franzosen von dem April in den April schicken ließen. Spanischks Blut. (Berliner Gerichtescene. Erst bekam sie einen fluß und trn mittelbar daraus eine schallende Ohrfeige. Und wie dies kam, das lehrte eine Verhandlung, die vor dem Schöfsengericht stattfand. Aus der Anklagebank befand sich ein noch recht junger Mann mit energischen Gesichtszügen und in eng anliegender Kleldung. Es war der ereiter M. Vors.: Angeklagter. Sie sollen Ihre Frau mit einer Reitpeitsche geschlagen haben. Sie wissen hoch, daß Sie hierzu nicht berechtigt sind? Angekl.z So lange ick denken kann. yave ta eene ittujpwsche in ver ano iehatt. un'wenn ick s jebraucht habe. denn habe ick ooch damit jeschlagen, ick beireife mr nlch. det davon so vllle Us Hebens von jemacht wird. : Vors.: Nun. Menschen schlaat man Nicht damit. und daß Sie es nicht dürfen. soesdn, lvir JhNsn schon lsaf machen. Angeti.z Een edles Pferd steht in meine Öoasn höher als een Mensch, UN wenn et een weiblichet Wesen is. Vors.: Das mag Ihre Ansicht sein. Wollen Sie uns mal erzählen, wie Sie dazu gekommen sind? Angekl.: Sehen Sie. Herr Jerichtshaf. ick hin seit drei Jghre verheirathet. und für iewöhnlich ziehen meine Frau un ick ooch eenen Strang. Aber sie is eene Spanierin, wenigstens war ihre Mutter eene, un eene Kreuzung von deutschet und spanisches Blut is noch nie ville werth jewesen. Ick habe ihr vor unjesahr vier Jayren m'n Cirkus kennen jelernt, wo ooch zwee Brüder von ihr anjestellt waren, un sie saß schön zu Pferde, allerband Acktuna! Aber sie war schwer zu trainiren, indem sie ihren Kopv für sich hatte. Jbre Brüder waren ooch eene heißblütige t. r.i , sorie, oic muizien oocy mi zranoare jeritien wer'n. Also sie bleibt hier, un ick Heirathe ihr ooch. Jn'n Anfang jing et ja so elnijermaßen. Aber i war een ehrlicher Berliner, der von lleen us in'n Sattel iewesen war un für bis Herren Ossiciere, hie Pferde zu ritt, un sie qb oenn zu yause un dachte an die Äeit. als sie durch den Reifen sprang. Wat ick woll us so'ne Kunststücke jede! Nee. us'n Jaul sitzen un denn ihn mit die Schenkel Hilse ieben. det ihm die Ptfte ausjeht. det nenn ick reiten. Un det dauert denn ooch nich lange, denn fangt sie an, stätsch zu wer'n. un wenn ick ihr denn mal den Zügel en bisken locker lasse, denn fängt sie an, durchzujehn. Erst riskirt sie een jroßet Mundwerk, det ick ihr die Trense anlejen mußte. Denn sängt sie wieder an, Cijaretten zu roochen. wo ihr doch der Dokter det wegen Dämpfung im höchsten Jrade verboten hatte. Ick verbiete ihr det verschiedene Male, aber denken Sie. bet sie parirt? Immer und immer habe ick Krach mit ihr. aber sie hört nich. Kaum habe ick den Rücken jewendt, denn hat sie den ollen Glimmstengel ooch wieder im Mund. Wenn ick een paar- Stunden weg jewesen war und kam denn wieder. det denn man die janze Stube voll Cijarettendampf roar! Sie sagte, sie könnte det so wenig entbehren wie'n Pferd den Hafer, und ick konnte nischt mit ihr usstellen. Eenmal dachte ick beinahe, ick hatte ihr det cjewöhnt. aber da sagten mir die Rachharn. det sie den Rooch zum Fenster rausbliese, sowie ick weg wäre. Vors.; Kommen Sie nun zu dem Tag. der uns interessirt. Angekl.: Ick hatte jenen Tag Lieutenant v. Z. seinen hochbeinigten Schimmel vorjehatt un hatte ihn mürbe jemacht Wie'n Lamm. Alö ick so ieber'n Hof nach meine Wohnung jing. dachte ick noch so bei mir: Det is doch eejentlich een merkwürdiaet Naturspiel, ick. der. ick det Wildeste, und hartmäuligste Pferd kleen krieie. ick soUte rnch mal een armseliiet kleenet Weib rweren ltZn nen?" Mit diese Jedanken mache ick die Dhüre. zu meine Wohnung offen. Bit kommt mir wie immer freindlich entjejen. pn ihr kleenet hübschet Jesicht
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mit die schwarzen Oogen leuchtet man so, als wenn sie eben geputzt uno ge strieielt worden wäre. Haha, denke ick. Du hast wieder die scharfen Dinger je roocht, und ehe sie sich det vermuthen s. bücke ck mir un ver etze lyr eenen Kuß. Ick bin sonst nich für Liebesja -j i rfWl w den. da muh man bei oic Jasctocr 10 sparsam nch umjehen wie mit'n Zucker bei't Pferd. Nu merkte ick natürlich jleich. det sie wieder jeroocht hatte, un da habe ick ihr denn eene Ohrfeife jejeben. Wenn der Mann det nich mal mehr derf. denn soll er lieber alsJungjeselle rumloofen! Vors.: Ja, kommen Sie nun aber endlich zu dem Austritt mit der Reitpeitsche! Angekl.: Erst kiekt sie mir mit ihre jroken Oogen so wild un starr an. det mir ordentllcy angsilicy murdk. Un denn springt det kleene Ding an mir in die Höhe wie'n Pferd. wat stürzt, UN WM Mir Mtt.veeoe. 5?ände in't esickte fahren. Ick areife ihr aber um die beeden Handjelenke ' . .... . t m UN drücke sie uf'n Stuhl Nieder. WH schreit sie Zitter mondiöh, ick halte ihr aber fest, bis sie sich beruhigt hat. Nach eene janze Weile frage ick: Na. wie is et. willste keen Mittagbrod machen?Sie antwortet nich. Nach eene halbe Stunde frage ick nochmal, un denn noch ville Male, aber et war keen Ton aus ihr rauszukriejen. Sie war ein fach stätsch-. Da habe ick ihr zuletzt denn eenen Schlag mit die Reitpeitsche jejeben. Sie gab keenen Laut von sich, svrang aber uf un zur Thür raus. Nachmittags ließ sie durch eene Freun, din. bei der sie Unterkunft jefunden hat. ihre Sachen holen. Vors.: Will sie sich denn von Ihnen scheiden lassen? Angekl.: I be. wahre, sie !s vorjestern wieder jekommen. hat versprochen, det sie nie wieder Cijarretten roochen will, un is janz fromm jeworden. Vors.: Nun. dann wäre eö ja am besten, wenn sie den Sttafantrag zu. rückzöge. Sie können ihr ja auch ver. sprechen, daß Sie sich nie wieder zu Mißhandlungen gegen sie hinreißen lassen wollen. Angekl.: Det. habe ick schon gedhan. aber Mißhandlungen sind et eijentlich nich. ick muh doch mei. nen Willen durchsetzen! Vors.: Ach was. Sie können Ihre Frau doch nicht behandeln wie ein Pferd! Die kleine Frau erklärt auf Befra gen sofort, dah sie ihren Mann der ja sonst so lieh is . nicht bestrast wissen wiy, Vors.: Nun, dann gehen Sie nach Hause und feiern Sie friedlich und fröhlich das Weihnachtsfest zusam. men! DerStorch. Pensionsvorsteherin: Meine Damen, was ist das dort für ein Vogel?" Alle (lachend): De? Storch, der Stordjr Penpons
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