Indiana Tribüne, Volume 20, Number 199, Indianapolis, Marion County, 7 April 1897 — Page 2

Lndiana Tribüne.

Erscheim TSM a;:t 5oMags. Die tZzttche .Tribüne" kostet durch den Trlzer 1 Gcntl per Osche, die SonntagS.Trbüe'I Scatt et Woche. Bette ittfacmen IS Cents bet CS Cent! pn Prnt. Per Poft berhalb lt Sttbt tugeschickt t Veraulikiehlung V e Üt. OfsUt 10 QKd Vlndama Stratzt. Indianapolis, Ind., 7. April 1897. Briefe aus Deutfchlsnv. Von Wilhelm Kaufmann. D r 1 5 b e n, im März. Der preußische Staat befindet sich in ausgezeichneten Vermögensverhältnissen. Von Jahr zu Jahr sieigen die Ueberschüsse, namentlich in Folge der Eisenbahn - Einnahmen. Trotzdem man eine große Anzahl Bahnen lediglich aus strategischen Gründen gebaut hat und trotzdem das System der Sekundärbahnen sehr bedeutend ausgedehnt wird und obschon nur sehr we nige dieser Art von Bahnen sich bezahlen. so ist doch der Profit, welchen der Staat aus den großen Bahnen zieht, ein so bedeutender und sich von Jahr zu Jahr steigernder, daß hohe Ueberschüsse erzielt werden. Dazu kommt noch die Convertirungsmaßregel, welche dem Staate gewaltige Vortheile bringt. Statt 4 Procent wie seither, zahlt Preußen jetzt nur noch 3j Procent Zinsen für die größere Masse seiner Anleihen und auch dadurch werden viele Millionen für andere Verwendung frei. Bei einer derartig glänzenden Finanzlage wird es geradezu Pflicht des Staates, moralische Verpflichtungen einzulösen, welche schon lange ihrer Erledigung harren. Es sind dies die Verpflichtungen gegen die schlecht besoldeten Beamten, namentlich aber gegen die Volksschullehrer. Wie die Letzteren bezahlt werden, geht schon daraus hervor, daß das Sprichwort den Lehrer mit einem Hung?uleider identisch gemacht hqt. Und doch wieder ist ein anderes geflügeltes Wort aufgekommen, dasjenige, welches den preußischen Schulmeister den Sieger von Sadowa" nennt, ihm, dem Hungerleider, also das höchste Verdienst um die in der ganzen Geschichte fast beispiellos dastehenden Waffenerfolge von 1866, und als noiürliche Folge, von 1870, zuschreibt. Wlan kann sich kaum einen größeren Widerspruch denken, als denjenigen, welcher darin liegt, daß man jenen Hungerleidern die Siegerkröne vindicirt. Es liegt darin eine Summe von Undankbarkeit, Vernachlässigung und Erniedrigung, welche es unseren Urenkeln schwer machen wird, sich das 19. Jahrhundert als eine dem Mittelalter gänzlich entrückte Zeitperiode vorzustellen. Nun. -endlich, endlich soll für den armen Schulmeister etwas geschehen. Das inivorigenJahre vom preußischen Herrenhause niedergestimmte Volksschulgesetz hat nun doch Annahme gefunden und es ist vorgestern vom König vom Preußen unterzeichnet worden. Dieses Gesetz aber, welches immerhin einen kleinen Fortschritt gegen die jammervollen Zustände von früher bedeutet,' enthalt die wichtigste Bestimmung; daß' das Mmimalgehalt . eines preußischen Volks ßchullehrers 900 Mk. (also ganze 225 Dollars) per Jahr betragen muß. Und uni endlich auf diese Stufe zu langen, hat die preußische Lehrerschaft, seit der Begründung der preußischen Verfassung warten müssen! In. allen den vielen deutschen Kleinstaaten wurde dieBesoldung aufgebessert, aber in Preußen verblieb es beim Alten, eben weil in Preußen die Junke? am' Ruder waren, welche von der Ansicht auszugehen scheinen, daß der Schulmeister nicht ein Werkzeug im Dienste der Volksaufklärung sein soll, sondern ein Mittel zur Verdummung der großen Massen. Wer die Schulverhältnisse auf den ostelbischen Dorfern und Rittergütern näher betrachtet, stößt auf Dinge, welche am Ende des 19. Jahrhunderts unglaublich erscheinen müssen, wenn sie auch noch so unumstößlich wahr sind. Der Schweinestall wird von dem Herrn Rittergutsbesitzer oft besser gehalten. als die .Lehrerwohnung, das Schulhaus ist'häufig die älteste und baufälligste Baracke im ganzen Dorfe, der Großknecht erscheint dem Junker als eine weit wichtigere Persönlichkeit, als der Dorfschulmeister. Seit vielen Jahren wird die Agitaiion zu Gunsten der Aufbesserung der Lehrergehälter betrieben und es sind im preußischen Abgeordnetenhause dem armen Schulmeister schon wackere Freunde entstanden. Aber die Agitaiion hat eben so lange gedauert, daß jene Freunde, oder besser manche derselben steinalt dabei wurden, ihre Ansichten über die Frage gründlich änderten und aus begeisterten Anhängern des schönen Grundsatzes: Das Geld in Schulen angelegt Die allerbesten Zinsen trägt" sich zu starren Reaktionären herausmauserten. Eine solche Sinnesänderung ist namentlich bei dem allerwichtigsten Manne-.cmf dem Gebiete der Lehreraufbesserung eingetreten, bei dem soeben geadelten preußischen Fi nanzminister Herrn Johannes von Miquel, ehemaligen rothen Republikaner. Er sagte in einer Rede vom März 1873, also vor 22 Jahren, im preußischen Abgeordnetenhause, als wieder einmal über die Lehrernoth debattirt wurde, folgendes: KeineSumme kann besser verwandt werden, als für unsere Schule. Wenn die Verwendungen auf anderen Staatsgebieten zehnfache Früchte tragen, fo werden die Verwendüngen für unfereSchulent a u s e n d fältige ideale und' nationale Früchte tragen.- Aber'alöl preußischer Finanzminister konnte derselbe Mann, nachdem fast, durch ein Menschenalter die Agitation zu Gunsten der Lehreraufbesserung gedauert hatte, nicht mehr 13 900 Mcrrk als'.die Summe bewilligen, welche ein' preußischer Volksschullehrer m i n d'e si e n s erhalten muß.

Um zu verstehen, wie ganz unzurei-' je v w v . r. v:r 5vs I

VjZllU llllv gClUUCjjU tUUlflty iv' verstanden eine Zulage repräsentirende Bewilligung eines Mimmalgehaltes von 900 Mark ist. muß man bedenken, daß die Diener, Portiers und Boten, welche der preußische Staat in seinen öffentlichen Anstalten beschäftigt, mindestens 1000 Mark Jahresgehalt beziehen und es im Laufe von 15 Dienstjähren auf 1500 Mark bringen. Der preußische Volksschullehrer kann es je doch in 31 Dienstjahren (mit 900 Mk. anfangend) zu einem Minimal-E n d gehalt von nur 1620 Mark bringen. Er steht sich also jetzt, nachdem die Aufbesserung endlich stattgefunden hat. noch immer schlechter, als gewöhnliche Dienstboten, deren Amtspflichten mit ganz unbedeutender Verantwortung verknüpft sind, deren Vorbildung diejenige der gewöhnlichen Volksschule ist und deren Verdienst schon mit dem 14. Jahre, gleich nach dem Verlassen der Schule begonnen hat. Der Lehrer mutz aber vom 14. Jahre an, auf seine eigenen Kosten sich weiterbilden lassen. auf den Praparanden - Anstalten und auf dem Seminar und hat nun nach sechsjähriger Vorbereitung nach-Beste-hen eines Ezamens und nach abgeleg ter Prüfungszeit, noch weniger anEinkommen zu erwarten, als derselbe preußische Staat Leuten bezahlt, die in der Dienstbotenklasse stehen. (Es soll damit etwa rncht gesagt werden, daß der preußische Staat diesen Dienstboten zu hohe Gehälter bezahlt durchaus nicht, denn wenn diese Dienstboten d:e Trinkgelder nicht hatten, könnten sie kaum auskommen. Es sollte hier nur hervorgehoben werden. daß der preußische Staat seine Lehrer auch jetzt noch schlechter besoldet, als seme Dienstboten.) Wenn man sich mit der Angelegenheit näher beschäftigt und die preußische Statistik über die Besoldung der Lehrer studirt. so muß man staunen, daß sich noch immer Männer für diefen dornenvollen Beruf gefunden haben und man muß sich noch mehr wundern, daß man noch niemals von einem Lehrerstreik gehört hat. Hier sind einige sehr lehrreiche Ziffern: Im Jahre 1891 gab es laut den genau der Wahrheit entsprechenden statistischen Erhebungen in der preußischen Monarchie noch 559 Lehrerstellen mit einem Iahreseinkommen von 451 bis 600 Mark (also 110 bis 150 Dollars) 3062 Lehrer (also die genannten 559 mit eingerechnet) hatten ein Einkommen bis zu 750 Mark, einschließlich des Werthes der Dienstwohnung, der Feuerung und der Alterszulage. Es qab 4778 Stellen mit 751 900 9145 " - 9011050 9265 - 10511200 Alle diese Klassen, zusammen 26.241 Stellen, hatten also ein-Einkom-men von 451 bis 1200 Mk. .Von den ;2,272 damaligen Volksschullehrern hatten 39.037 ein Einkommen von 451 bis 1500 Mk.. inschließlich Wohrung. Feuerung und Alterszulage. Ion diesen hatten ein D i e n st a l t e r 45 von über 50 Jahren 407 von über 4O50. 1142 von über' 30 40. 3245 von über 2030. 3088 von über 1520. Bei 23,213 Lehrern, rund 37 Procent aller Volksschullehrer überstieg das Einkommen 1500 Vfyxxt und zwar hatten ein Einkommen 18936 Lehrer von 15012400 Mark. 4277 Lehrer von 24013000 Mars. Demnach überstieg bei nur 4277 Lehrern, also bei einem Vierzehntel der gesammten Lehrerschaft das Einkommen 2400 Mark oder 600 Dollars. Diese .Bevorzugten" findet man natürlich nur in den größten Städten. Die Gehälter sind nach den Provinzen und nach den Ortschaften sehr verschieden, es herrscht auch hierbei eine große Ungerechtigkeit. Selbstverständlich trachtet ein seit längerer Zeit angestellt;r Lehrer danach, in eine bessere Stellung. womöglich in die Stadt zu gelangen, wo er durch Erth:ilung von Privatunterricht seine Lage verbessern kann. So kommt es denn, daß die am schlechtesten bezahlten Stellen, namentlich auf dem Lande am häufigsten das Personal wechseln und daß ganz junge Lehrer. Anfänger, mit Vorliebe auf Dorsstellen gesetzt werden, wo man nur einen einzigen Schulraum besitzt, der Lehrer also unter 70 oder 80 Schülern Sechsjährige und Vierzehnjährige hat, zu gleicher Zeit die verschiedenen Altersklassen verschieden unterrichten und beschäftigen muß. Einen jungen Anfänger mit einer so schwierigen Aufgabe zu betrauen, heißt sich an den Kindern versündigen. Und nun denke man sich die sonstige Lage eines jungen Lehrers auf dem Dorfe. Wie schwer wird es ihm. eine Koststelle zu bekommen, wenn er das WirthsiHaus meiden soll, was er doch erstens wegen seines schmalen Geldbeutels und dann namentlich wegen seines Ansehens thun muß. Verheirathet er sich früh, um diesem Elend zu entgehen, so geräth er meistens gar bald in eine ganz schlimme Nothlage. Ein Drittel der ganzen Lehrerschaft Preußens ist unverheirathet. Bon den Lehrern bis zum 30. Lebensjahre waren 18720 ledig und 7723 verheirathet. obschon es doch im Interesse der Schule wllnschenswerth wäre, wenn ein höherer Procentsatz der Lehrer verheirathet wäre, denn darüber können keine Zweifel bestehen, daß ein Lehrer, der selbst Vater von Kindern ist, geeigneter ist, die Stelle des Vaters in der Schule zu vertreten, als ein anderer. Daß die preußische Lehrerschaft diese Zustände so viele Jabre lang ertragen hat, ohne besonders laut zu murren und ohne jemals rebellisch zu werden,' ist ein Beweis von dem bewunderungswürdigen Idealismus, der diesen Stand beseelt. Man kann es sich gar nicht anders erklären, aus Liebe zur Sache, in Folge einer idealen Auf fassung des Berufs, hat dieser Stand die Enttäuschungen so lange ertragen und er hat immer tapfer und unermü det gewirkt, gewiß zum Segen des Landes. Nur wenige Völker leisten in ihren Volksschulen, dasselbe, wie die Deutschen, vielleicht, nur .die Däney und die Norweger auf die Nord-

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F nndsiebzig Prämien sprechen dafür. Ehrenvollste Anerkennungsschreiben 8 u von Aerzten. Königen, Kaisern und gelehrten Gesellschaften aus allen 1 rw L

p 'yenen oer Weir. y kj Kau se! dorLälfchaagen auf der Hut. ij j Verlsmst das chte Johann Hoff'sche Malzextrakt. D KZWS22

amerikaner. die in dieser Beziehung ge wiß mit an der allerersten Stelle stehen. will ich den Vergleich nicht ausdehnen, denn in keinem anderen Lande der Welt wird die Ausbildung, der Kinder durch' andere Einflüsse, als solche, welche die Schule bietet, so gefördert, als in den Ver. Staaten. (Manche dieser Einflüsse sind ja freilich sehr bedenklicher Art. trotzdem läßt sich wohl behaupten, daß die ungewöhnliche Gewecktheit und das rasche Aufassungsvermögen des amerikonischen Kindes weniger auf Schuleinflüsse deutet, als auf Einflüsse, die mit der ganz beispiellosen Entwickelung des Landes in Verbindung stehen.) Eine sehr bedenkliche Einrichtung besitzt das neue pmikifae Volksschul. gesetz. Die Alterszulagen werden nämlich vom Wohlverhalten des Lehrers abhängig gemacht und können ihm entzogen werden . Sie haben deshalb mehr den Charakter einer Gratifikation, als denjenigen des durch Verdienst erworbenen Rechts. Bei der Begründung des Gesetzes wurde von den Vertretern des preußischen Staats erklärt, daß bei-Grwährung der Alterszulagen auch das a u ß e r d i e n st l i ch e Verhalten des Lehrers mit in Anschlag gebracht werden könne. Im Texte des Gesetzes steht dies freilich nicht, aber Zn der Begründung ist es klar ausgesprachen. Demnach wäre es nicht unmöglich, daß ein Lehrer, der Nachweislich socialdemokratir stimmt, der Alterszulage verlustig gehen könnte. Daß viele preußische Lehrer socialdemokratisch stimmen, ist ein offenes Geheimniß. und es ist, angesichts der geschil derten Zustände und der ewigen Verschleppung der Besoldungsvorlage, auch gar nicht zu verwundern. . Die Frage liegt nahe, steht es drüben in den Ver. Staaten bezüglich des Lehrerstandes so wesentlich besser, als bei den darbenden Siegern von Sadowa"? Gewiß hat es so den Anschein. Das Anfangsgehalt ist ja durchschnittlich Wohl doppelt so hoch, als in Deutschland, auch sind die Arbeitsstunden im Allgemeinen kürzer Hn Amerika. Manche dieser Vorzüge des amerikanischen Lehrerberufs werden jedoch wieder aufgehoben durch die Unsicherheit der Stellung, die Abhängigkeit von den Schulrathspolitikern und den gänzlichen Mangel an Pension! rung. sowie an Wittwenversorgung. Die Letztere freilich wird fast überflüssig durch die Thatsache, daß man in Amerika nur m ganz seltenen Ausnahmefällen eine Lehrerwittwe antrifft. Das Weib beherrscht die Schule in Amerika, daraus ergeben stch ganz andere Verhältnisse, die einen Vergleich mit den in Deutschland bestehenden kaum zulassen. Es gibt in den Ver. Staaten keine Lehrerfrage, sondern eine Lehrerinnenfrage. Und das ist schon an und für sich ein Unglück. Ich kann die gegenwärtige Monopolisirung des gesammten amerikanischen Lehrerberufs durch das Weib nur für ein Unglück erachten. Mindestens sollte eine Theilung der Geschlechter im Lehrerberuf eintreten, entsprechend den Geschlechtern der Schüler. Weshalb sollte der Beruf, der als einer der wichtigsten, vielleicht als der .allerwichtigste gelten muß. als Versuchsobjekt dienen, um daran die Leistungsfähigkeit der neuen Frau" zu erproben. Für die Mädchen mag es ja gehen, dieser so gut wie ausschließliche Unterricht durch weibliche Lehrkräfte, für die Knaben über 10 oder 11 Jahre aber ganz bestimmt nicht.. Kann man Knaben männlich fühlen und empfinden lehren, wenn dieLehrkräste sich fast ausschließlich aus jungen Damen zusammen setzen, bei deren Mehrzahl diese Thätigkeit doch nicht Lebensberuf, sondern nur ein temporäres Unterkommen, ein Uebergang zu den ersehnten Hausfrauenpflichten ist? Ich weiß nicht. ob es eine Vertrauen verdienende Statistik gibt, welche nachweist, wie viele Jahre die Produkte der Normal School" durchschnittlich im Lehrerberuf verbringen, wie viele diesen Beruf gegen den besseren der Gattin und Mutter bald eintauschen, wie viele an Nervenzerrüttung und zehrenden Krankheiten rasch zu Grunde gehen, Wie viele sich ganz unweiblich, energische Mannweiber, den Instinkt ihres Geschlechts ganz verlierende Lehrmaschinen werden. Gäbe es eine solche Statistik, so würde dieselbe sicherlich jene offizielle Statistik mit Leichtigkeit schlagen, welche uns erzählt, daß so und so viele zehntausende von geprüften Lehrerinnen so und"so viele Hunderttausende oder Millionen von Knahen in die Wissenschaften eingeführt kiaben, uns aber ganz und gar verheimlichen, mit welchen Opfern an Fleisch und Gesundheit. Zufriedenheit und wahrem Glück der Lehrenden dieö erzielt worden ist. Es gab eine Zeit, in welcher in den Ver. Staaten der Lehrerberuf vorwiegend von Männern sgeübt' wurde. Diese Zeit hat auch Manner von'zweifellofer Männlichkeit in großen Massen hervorgebracht. Hoffen wir. daß die gegenwärtige Periode der Alleinherrfchaft de5 Weibes in der Schule dieselben Resultate bringt. Ja wohl, hoffen wir es, da es ja wohl noch zu früh ist, um darüber zu urtheilen.' Das Eine aber ist sicher: -Wäre der Beruf deS Lehrers in den Ver.Staaten ein besonders begehrenswerther, so hätte das Weib den Mann aus diesem Berufe nicht so fab:lhzft rasch verdrängenkonHuU Hat das doch das Weib auf kei-

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i rj Ho ff' sche Malz-Sitrakt verdankt diesem Ukbelstand abzuhelfen. ES ist und lelfqanlay erzeugt. echS. n rcc. - ... v. fsn. k4!k ' nem anoeren Geoie fertig gevracyi. Das gibt zn denken. Zweifelsohne muß das Streben der amerikanischen Lehrer und Schulfreunde darauf gerichtet werden, die Unabsetzbarkeit der Lehrkräfte besser zu sichern, als es jetzt der Fall ist. Die Anstellung der Lehrkräfte von Jahr zu Jahr ist verwerflich, trotzdem in der Praxis ja manche Milderungen dieser Einrichtung geschaffen worden sind. Wird da 'durch eine gesunde Civildienstrcform Wandel geschaffen, so werden sich auch wieder tüchtige Männer zum Lehrerberufe melden, wenig stens eine für die Knabenklasse genügende Zahl. Eliropaische Rundschau. Provinz Brandenburg. Berlin. Drei bekannte Berliner Turner sind zu Ehrenmitgliedern des griechischen Turnerbundes in Patras ernannt worden. Es sind das die drei Sieger in den olympischen Festspielen von Athen, Hermann Weingärtner, Alfred Flatow und Karl Schumann vom Verein Berliner Turnerschaft". Der Einjährig - Freiwillige Bortief von der 5. Compagnie des 4. Garde - Regiments z. F., der im Thiergarten in dem Augenblick, als der Kaiser vorüberfuhr, einen Selbstmordversuch unternähmest feinen Verletzungen erlegen. Den 51 Jahre alten Wollwaarenhändler F. Grothe fand man in seiner Wohnung als Leiche an einem Thürpfosten hängend auf. Daß seine Frau in Untersuchungshaft genommen wurde, trieb ihn in den Tod. Verduftet ist der in der Sportswelt bekannte Lieutenant a. D, Werner v. Kleist. Ein Comptoirbursche der Bankfirma Max Priester & Co.. Namens Ernst Müller, ist mit 13.000 Mark flüchtig geworden. Müller, ein Bursche von 16 Jahren, war mit dieser Summe zur Preußischen Pfandbriefbank gesandt worden, hat sich aber nicht dortbin begeben. Beeskow. Auf dem Kirchhofe erhängt aufgefunden wurde der Tisch ler R. von hier. Derselbe stand unter dem Verdacht, den Einbruchsdiebstahl bei dem Schleusenmeister Sch. hier ausgeführt zu haben. Es wurden letzterem in der Nacht aus dem Kaminspinde seiner Wohnung 145 Mark in Baar und zwei Sparkassenbücher im Werthe von 940 Mark gestohlen. Alle Recherchen auf Wiedererlangung der gestohlenen Sachen sind bis jetzt ersolglos geblieben, Vrovim OstVMlßm. Königsberg. In angeheitertem Zustande wurde der Maschinist Christian Thonnat von hier aus dem Bahnhofe Gumbinnen von einem Zuge überfahren und schwer verletzt. Goldap, Der 16jährige Sohn des Besitzers Rudßuck aus Texeln, der sich hei dem dortigen Tischlermeister Sawatzki in der Lehre befand, ist vor 14 Tagen spurlos verschwunden. Die über den Verbleib desselben angestellten Nachforschungen sind bis jetzt erfolg los geblieben, und es wird allgemein befürchtet, daß dem jungen Kanne ein Unfall zugestoßen ist. Gumbinnen. Ein Deserteur, der Füsilier Carl Dörband von der 2. Compagnie des Füsilierregiments No. 33. welcher in der Nacht vom 26. zum 27. December v. I. sich von seinem Truppentheil in Gumbinnen ohne Urlaub entfernte, ist jetzt bei einem Einbruch in Tempelhof bei Berlin verhaf tet worden. Provinz Westrreußcn. D a n z i g. Einer der angesehen sten Bürger Danzigs. der Stadtver, ordnete Wilhelm Jüncke. ist in eintt Berliner Klinik, wo er sich zwecks ein5t Operation befand, verschieden. DaS 50jährige Amtsjubiläum beging Reichsbankdirector Sauerhering. ' B e r e n t. Kürzlich verbrannte dsr 4jährige Knabe Johann Sell aus Ste. wisken am Körper dermaßen, daß ?r in das hiesige Krankenhaus befördeN werden mußte, in welchem er von fe'nen qualvollen Leiden durch den Tod erlöst wurde. Der Knabe war in ei. Kohlenbecken gefallen, das sich zur bes seren Erwärmung in der Stube befand. E l b i n g. DaS Fest der goldenen Hochzeit begingen die Rentier Heinrich Brundt'schen Eheleute. Es wurde ihnen aus diesem Anlaß die Ehejubiläumö - Medaille überreicht. Der Oberkellner Karl Hirsch hat stch durch einen Revolverschuß in den Kopf getödtet. Er sollte seine Einnahmen im Betrage von etwa 400 M. abliefern,' hatte aber nur etwas über 91 M. im Besitz. Provinz Pommern. Stettin. Den drei in Folge des Unfalls auf der Brandenburg" tm vorigen Jahre verurtheilten Beamten dS Vulkan", Schubert, Nicolai und Freyberg, ist auf dem Gnadenwege die' Gefängnißstrafe in Festungshaft umgewandelt worden. Altdamm In der Stärkefabrik explodirte der Syrupkessel, wobei drei Arbeiter schwer verletzt wurden. Der Arbeiter Keil aus Augusttvalde ist seinen Verletzungen erlegen. Alt-Valm. Der Besitzer der Flakenheider Mühle Wmdl ist verhaftet worden. Er soll Zn seiner früheren Stellung als Jnspector auf dem Gute Zuch bei Gramenz bedeutende Summen unterschlagen haben. ' D r a m b u r g. Der . Gütsknecht' Nunge aus Hülzhagen fiel von fcln'enV Wagen und wurde todtgefahreu. .

krovinz Schlcöwjg-Holstcitt. A l t o n a. Die Criminalpolizei verhaftete die Ehefrau. Heise. welche beschuldigt wird, dreimal aus Rache die Papierfabrik derGebrüder Diedrich in Merseburg in Brand gesetzt zu haben. Der Ehemann der Heise war lange Zeit Werkmeister in der genannten Fabrik. . -C i s m a r. In einer Wasserkuhle bei Henriettenhof wurde die 22 Jahre alte Tochter des Einwohners Kühl von hier todt aufgefunden. Eckernförde. Auf dem benachbarten Hofe Patermes", Besitzer Torkuhl, entstand eine größere Feuersbrunst, welche die Scheunen mit allen Zuttervorräthen und Beständen an Saatkorn vernichtete, desgleichen sämmtliche landwirthschaftliche Maschinen und Ackergeräthe aller Art. Hägen. In dem Gewese des Landmannes Hans Peters entstand eine Feuersbrunst, welche dasselbe in Asche legte. Die Bewohner retteten nur mit Mühe das nackte Leben. I tz e h o e. In Beckdorf bei Krummendieck sind in einem allein liegenden Gehöft die schwarzen Pocken ausgeKrochen. Kiel. Erschossen hat sich der Stud. med. Gustav Feller. Furcht vor dem Examen scheint ihn in den Tod getrieben zu haben. Provinz Schlesien. B r e s l a u. Als Frau Gerichtssecretär Thiel von einer Reise nach LZreslau zurückkehrte, fand sie ihre beiden Töchter, die bereits erwachsen waren, mit durchschnittenen Pulsadern auf. In der Frauen - Abtheilung des k. Dermatologifchen Instituts, das unter der Oberleitung von Geh.-Rath Dr. Neisser steht, ist eine deutsche amerikanische Medizinerin, Miß Tiegel aus Illinois behufs weiterer Ausbildung in der Behandlung von Hautund Frauenkrankheiten thätig. B u r g l a u. Im Rausch ist der Glasstrecker Werner in den Queiö gestürzt und ertrunken. G l o g a u. Der Kanonier Scholz vom Fußartillerie - Regiment No. 6 brachte sich, während er in Breslau auf Urlaub war, einen Schuß in den Kopf bei.' der jedoch nicht tödtlich wirkte. Schwerverletzt führte man ihn dem Garnisonlazareth zu. Provinz Pozeu. Posen. Graf Mathias Stablewski auf Chytrowo wurde an der Table d'Hote Bazar" vom Schlage getroffen und war sofort todt. In feiner Wohnung hat sich der im 23. Lebensjahre stehende Kaufmann Max Wichmann aus Pillnitz bei Dresden durch einen Revolverschuß getödtet. W. hatte vorher Briefe und Telegramme an feine Mutter, Braut und Wirthin geschrieben und auch einen hiesigen Freund, einen Zuschneider S., zu sich gebeten. Diesen ersuchte er, einige Cigaretten zu holen. Als S. zurückkehrte, hatte W. sich die Kugel bereits in die linke Brustseite geschossen. Unglückliche Liebe soll der Beweggrund zu der unseligen That geWesen sein. G o r z n o. Das Wohnhaus des Abbaubesitzers A. Templin ist niedergebrannt. L a b i s ch i n. Das goldene Ehejubiläum begingen die Schneider Samuel Lippmann'schen Eheleute. Provinz Sachsen. Badersleben. Vor Kurzem wurde der Landwirth Vrünig verhaf. tet, weil er im Verdacht steht, denLandWirth Böthe auf der gemeinschaftlichen Heimfahrt von einem Jagdausfluge ermordet zu haben. Brünig hatte angegeben, die Pferde seien durchgegangen, und hierbei sei Böthe aus dem Wagen geschleudert worden und verunglückt. Die nähere Untersuchung bat ergeben, daß Vrünig den Mord schon seit geraumer Zeit geplant haben muß. Jetzt ist nun auch die Frau des angeblich verunglückten Böthe in Haft genommen worden. Erfurt. Bürgermeister Lange feierte unter allgemeiner Betheiligung sein 25jähriges Jubiläum im Dienste der Stadt. Halberstadt. Ein Deserteur vom hiesigen 27. Jnfanterie-Regiment.

der Schlosser Blümel, ist durch die Gendarmerie in Pankow bei Berlin ergriffen worden. Jlversgehofen. Selbstmord aus Furcht vor Strafe beging der 26 jährige Maurer Wagner aus Gispersleben. Derselbe hatte versucht, ein 17jähriges Mädchen zu vergewaltigen, wurde aber in seinem Vorlaben durch hinzukommende Leute verscheucht. Provinz Hannover. C e l l e. Von Gewissensbissen ge trieben, meldete sich ein 20 Jahre alter Bursche, der der Knabenanstalt des Stephansstlstcs zu Hannover ent wichen war. bei der hiesigen Polizei mit der Angabe, daß er die Scheune des Forsters Susfenplan zu Hannover an aeiündet babe. Als fflwtrb au der Frei versandt an Männer. Ein Mann in Michigan entdeckt ein bemerkensverthes Heilmittel sör Verlust von Kraft. Proben werden frei an alle versandt, die darum schreiben. Carl I. Walker von alama,oa, vkich.. hat nach eine jabrrlangen Kampfe gegen die see ltschen und körveritchen Leiden von erloreuer Mannbarkeit da richtige Vtlttei gesunden, wel che da veide heilt. r bewahrt da eheimnib sorgfältig: aber er tlt willig, eine Probe der Medizin allen Mönnern ,u senden, die an irgend einer fform gesckleckt sicher 4roÄd leiden, al ffolge an jugendlicher Unwissenheit, wie tonettiacn Verlust, de Se dScbtvtffe . und der ratt. schwachen Rücken, Srampfaderbruch und Lulzkhrung. Da Seil Mittel on eine belander angenehme Wirkung von Wärme und scheint unmittelbar u wirken, indem e d e verlangte Kraft und etne Sntwick lung aiebe, wie sie ur gewünscht wird. Da Mittel! heilte Mr. Walker vogständia von al den Uebeln und Leiden, die von jahrelange Mißbrauch der natürlich festgesetzten nnkttonea herrühre, und soll in jedem galle absolut uoer lä'tta sei. Sine 3Ut an Vtt llarlJ Witter, 195 vkalonic Temvle, Kalamazoo. Rb bet der e angeben, da Sie ete Probesrine Heilmittel für Männer wünsche, wird sofort erfüllt, d keineBeraütnng irgend welcher Art w'rd v? tbm gefordert wer den. r hat ein grobes Interesse daran, daß llt Sunde vo diesem grofzartiae Heilmittel ver ret'et wird, und er versendet. mit Sorgfalt dt Probe sicher versiegelt in einem durchau ein fache vaSet.sotzah her SmpfSnger keine Scht vor Unbequemlichkeit der Bekanntwerden u haben braucht. Leser erden gektte, hne ver,z zu schreib ea

Tyat aad er an, daß er sich eine Strafe habe zuziehen wollen, die ihn bis über sein 21. Lebensjahr in's Gefängniß bringe, damit er nicht wieder Zn daS Stephansstift zurückkehren müsse. Dann en der g. Im Forstorte Hellberg kam es Nachts zwischen Dieben und Gendarmen zu einem blutigen Zusammenstoß, als die Diebe aus ihrem Versteck die gestohlenen Güter holen wollten. Nach einem harten Zweikampf mit dem Gendarmen Gloger suchte ein Dieb, Handelsmann B. auö Lüneburg, sein Heil in der Flucht. Auf mehrmaliges Anrufen blieb er nicht stehen und wurde durch einen Schuß schwer verletzt, sodaß er an der Verwundung verstarb. Ein zweiter Dieb. Handelsmann W. aus Lünebürg, ist verhaftet worden, während ein dritter entkam. E l d a g s e n. Den Steinbrucharbeiter A. Kohlmeyer fand man auf dem Wege, zwischen dem Jägerhaus und der Holzmühle todt auf. H i l d e s h e i m. Der 18jährige Dienstknecht Theodor Heinemann, aus Kl.-Hehlen der des Mordversuchs ge. gen seinen Vater angeschuldigt vor dem hiesigen Schwurgericht stand, mußte freigesprochen werden, da er seiner Sinne nicht vollkommen mächtig istl Das Schwurgericht veruvtheilte den Postgehilfen Pieper aus Großfreden wegen Unterschlagung amtlicher Gelder und unrichtiger Führung der Controlbücher zu zwei Jahren Ehrverlust. Provinz Westfalen. Bielefeld. Bei der in KölnVraunsfeld liegenden Abtheilung des Feldartillerie-Regiments No. 8 erschoß sich der Lieutenant und Adjutant Otto Vrune, der einer angesehenen Bielefelder Familie angehörte. B v i l on. Der Bahnhofsrestaurateur Wiepen fand, als er die beiden Hausknechte wecken wollte, das Schlafzimmer derselben mit Kohlengasdunst gefüllt. Der eine Knecht war bereits todt, während bei dem anderen die Wiederbelebungsversuche glückten. Deilinghofen. Das WohnHaus des Oekonomen Bornemann ist ausgebrannt. HessM'Tannstadt. D a r m st a d t. Der Geh. Baurath Dr. Heinrich Wagner, der seit 1869 an der hiesigen technischen Hochschule als Professor der Architektur wirkte, ist nach dreitägiger Krankheit gestorben. Der Kammerberr der Großberzo-

gin, Freiherr Frankenberg - Ludwigs dorf. ist beim Spazierritt verunglückt. Das scheu gewordene Pferd überschlug sich und kam auf den Reiter zu liegen, der schwere innere Verletzungen davontrug. Der flüchtige Besitzer der hiesigen Dampfmühle, Hofmann, hat sich in Genua erschossen. Der Concurs ist eröffnet. Der Schneider Peter Breitwieser, welcher den Saalwärter Wenz so schwer mißhandelte, daß dieser starb, wurde zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. Heimersheim. Die Dienstmagd Elisabetha Wilhelm wurde wegen fahrlässigen Falscheides zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. Bayern. München. Der Lokalcommission liegt ein Gesuch um Errichtung eines Hundeschlachthauses in einer Vorstadt vor. Die Entscheidung wurde vorerst vertagt. Daß hier in gewissen Vorstädten. in denen die Lebenshaltung eine sehr einfache, ja dürftige ist, von jeher viel Hundefleisch gegessen wird, ist ein öffentliches Geheimniß. Der eben zum Jnsttctor bei der General direction der k. bayerischen Staatseisenbahnen beförderte Herr Erh. Weiß ,st einem Blutsturz erlegen. Emes der ältesten Privatgebäude von München. das. Haus No. IS am Marienplatz, ist für den Preis von 385,000 M. von dem Architekten Max Ostenriedrer zum Zweck des Umbaues erworben werden. Verbrannt ist die Frau Schermhammer in dein Hause No. 23 Dachauerstraße. A u s b a ch. Oberstlieutenant a. D. Meyer, der in die Broschüre Fürnehmer Gelst' verwickelt lst, hat in seiner Wohnung einen Selbstmordversuch gemacht. Augsburg. Vor Kurzem brach in einer hiesigen MM ein ISjähriges Mädchen ein, und entwendete eine Anzahl Werthgegenstände. Nunmehr, ist die weibliche Einbrecherin in der Person der Privatierstochter Kneittinger ermittelt und in Haft gebracht worden. B a m b e r g. Als der Gastwirth Loehr von Vamberg in der Station Eggolsheim einen bereits in Bewegung befindlichen Zug besteigen wollte, gerieth er unter die Räder und wurde zermalmt. D e g g e n d o r f. In der nahen Einöde Wimpassing, wurde der löjährige Söldnerssohn Andreas Probst im Stadel todt aufgefunden. Da die Leiche keine äußeren Verletzungen zeigte, konnte die Todesursache vorerst nicht constatirt werden. Fürth. In einer Wirthschaft machte man mit einem i33jährigen Manne den Scherz, ihm seinen Tabak auf den Hutrechen an der Zimmerdecke zu legen. Da der Gefoppte nicht bis zu' seinem Eigenthum langen konnte, ergriff ihn ein Flaschnermeister und hob ihn mit ziemlicher Wucht' in die Höhe. Hierbei überschätzte er die Zimmerhöhe und der Gehobene verletzte sich schwer durch Anstoßen an den Hutrechen. Nach drei Tagen trat im Spital der Tod ein. Untersuchung ist eingeleitet Jedermann sagt so. Cascarers Candy Cathartic, die wundervollste meolzmische Entdeckung des Zettalters, angenehm und erfrischend im Geschmack, dirkt sanft und sicher auf N irren, Leber: und, Singevetve, öas ganze Ystem reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Köpfvelz, Lieber, anhaltende Verftopfung und Unveriaulichkeit: Kaufen und versuchen . Sie eine Schachtel don C C. C beute; 10, 15 .und. 60; Cent5.' ver kauft und Heilung g'arantirt von alle oxothtk.

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