Indiana Tribüne, Volume 20, Number 195, Indianapolis, Marion County, 3 April 1897 — Page 2

Zndisnn Tribüne Erschein! Täglich a:iD Sonntag. Die tägliche .Tribüne- kostet durch ien Xxlaer j Bcntl per Woche, die SonntagS.Trlbüne'I et per Woche. Oeide ,us'e 15 SentS $Ut Mttentl per,at. Per Post außerhalb lt tdt ,geschiZt U orausbe,ahlunz V i 0lc. onut 18 Lüd Uladama Straße. Indianapolis, 3nd., 3. April 1897. Neuere Beobachtungen deS Mars. Der bisherige Director der Sternwarte in Nizza. M. Perrotin, hat unlängst die-Ergebnisse seiner mebrjährigen Beobachtungen des Mars der Pariser Akademie der Wissenschaften mit- . getheilt. Er beschränkt sich dabei auf diejenigen Thatsachen, die als Zweifellos erwiesen gelten können, ohne sich auf eine nähere Deutung der Erscheiinnigen einzulassen. In Bezug auf die Färbung und das allgemeine Aussehen des Mars kann man vier bestimmte Zonen der Oberfläche dieses Planeten unterscheiden, von denen zwei der nördlichen und zwei der südlichen Hemisphäre angehören. Die eine, nördliche Zone erstreckt sich von den äquatorialen Regionen bis zu 60 Grad oder 80 Grad Breite rings um die aanze nördliche Hemisphäre und in ihr befinden sich die meisten jener merkwürdigen Handle, die die Aufmerksam seit der ganzen astronomischen Welt erregt haben. Dieser Theil des Planeten ist es'auch, der durch seine Färbung den Mars schon dem bloßenAuge als röthlichen Stern erscheinen läßt. Die zweite Zone, südlich vom MarsLquator, ist 40 Grad bis 45 Grad lreit. und in ihr liegen die meisten sogenannten Meere. Sie erscheint in hellgrauer bis dunkelgrauev, örtlich bisweilen schwärzlicher Farbe. Die wenigen hier vorkommenden Continente werden nicht von Canälen durchschnitten und erscheinen weniger roth, dagegen Heller und weißer als die Continente der nördlichen Hälfte in dev Region der Canäle. Die dritte und vierte Zone umfassen Continente von weißer Farbe, die gegen die Meere hin mehr grau erscheinen, und sie gehen gegen die Pole hin beide in die eisbedecktt& Polargegenden über. In den vier Zonen werden unter gleichen Verhältnissen die einzelnen Details nicht mit tacke? Deutlichkeit gesehen. Die Canäle erscheinen nur scharf auf der Mitte der Marsscheibe und m norv südlicher Richtung, während diejeni gen, welche in der Richtung der Paral lelkreise verlaufen, weniger deutlich ge sehen werden. Die Seen können auch gegen den Rand der Scheibe hin noch gut gesehen werden, und m der dritten und vierten Zone können die einzelnen Details noch weiter aeaen den Rand der Scheibe hin verbältnißmäßig gut unterschieden werden. Mit Ausnahme der den Jahreszeiten folgenden Aeran derungen, welche hauptsächlich die Eis- , reglonen betreffen, bleibt die Oberfläche des Mars in ihren allgemeinen Zuqen unverändert. Periodische Aen derungen zeigen sich nur in der Zone der Canale und der Seen. Nach Per rotin's Beobachtungen sind es Haupt sächlich die Region Libyen und der Sonnensee (Lacus solis) nebst ihren Umgebungen, welche den Schauplatz größerer Berönderungen bilden. Die w - i tf r I 1 4. vismeuen an oen vicrnaien aujircienoen Veränderungen scheinen dem Beobach ter nicht jenen regelmäßigen Charakter zu besitzen, drt ihnen von anderen (womit wahrscheinlich P. Lowell ge meint ist) zugeschrieben wird. Die auf der nördlichen Hemisphäre liegende Reaion Elysium, welche rings von Canälen umschlossen wird, machte aus Perronn stets den Eindruck, als rage sie plateauformlg über die Umgebung empor. Da man im Fernrohr natürlich nur ein völlig ebenes Bild vor sich hat, so handelt es sich - blos um einen individuellen Eindruck aus emer Con-trast-Erscheinung, doch meint Perrotin. daß ihr irgend et:oas Wirkliches und nicht blos Scheinbares zu Grunde liege. Professor Schiapärelli hat unlängst seine Beobachtungen während Z?er Erdnähe des Mars 188384 ver Lffentlicht. Die südliche Halbkugel des Mars hatte am 26. October 1831 Frühlingsanfang und Winteranfang. Infolge der Neigung der Marsaxe konnte die nordliche Hemisphäre des Mars bis hoch aeaen den Pol hinauf beobachtet werden, doch war leider in Mailand die Witterung nur selten sehr günstig. Bon 31 im Winter 188182 beobachteten Verdoppelungen von Ca nälen konnten nur 18 wiedergesehen werden, danebm wurden aber 7 neue Verdoppelungen entdeckt. Bei guter Luft zcigten sich die Linien der emfachen und doppelten Canäle bisweilen so zahlreich, daß sie wie ein unentwirr bares Red auf der Marsoberfläche er schienen und die Jdentificirung äußerst schwer war. Die von Professor Schiaparelli ausgeführten Zeichnungen gewähren einen wundersamen Anblick; der Beschauer steh! vor diesen langen, schmalen, einfachen und doppelten Linien, die sich in allen Richtungen über die Scheibe des Planeten ziehen, wie vor ebenso vielen Räthseln, und nur soviel wird ihm klar, daß die sichere (Zrgründung des Wesens dieser Liniensysteme unsern geistigen Blick unermeßlich erweitern wird. Die Meinung der kompetenten Beobachter auch Schiaparelli's neigt sich mehr und mehr dahin, die Sichtbarkeit der Canäle mit Vegetationsvorgängen in Verbindung zu bringen. Natürlich bildet das Wasser in den Canälen die Grundbedingung für solche Vegetation. Damit ist aber' die Häuptschwierigkeit des ProblemS nicht gelöst, nämlich die Frage: wie es kommt, daß die Canäle meist mit fast geometrischer Regelmäßigkeit über weite Strecken sich hinziehen, daß sie stets in kleine Seen ein- und ausmünden und solche auf dem kürzesten Wege miteinander verbinden, kurz, daß sie eine zweckmäßige Anordnung verrathen. Die Oberfläche unserer Erde oder des Mondes zeigt von solcher keine Spur, und Niemand würde

fi? irnenbtoo auf einem Vlaneten tx

wartet haben. Daher schloß Lowell aus seinen Beobachtungen, daß die Marscanäle durch intelligente Wesen künstlich hergestellt seien,' zu demZwecke das bei der jährlichen Schneeschmelze nftfstV&enTv Masser nüklick m verwen den, eine Hypothese, dis bis jetzt' noch durch keine bessere ersetzt worden ist. Geschwindigkeit der Hlrnverrich tungen. Vor Kurzem besprach Charles Richet, Professor der Physiologie an der Pariser Universität und Redacteur der Rrtue Scientifique", im Institut Solvay zu Brüssel vor einer gewählten Zuhörerschaft eine von ihm und seinem Schüler Andre Broca gemachte Entdeckung in Betreff der Thätigkeit des menschlichen Hirns. Bekanntlich haben alle unsereSinnes- und Geistes thätigkeiten ihren Ursprung in der Thätigkeit des Gehirns; das Gehirn ist es auch, das alle willkürlichen Bewegungen vermittelt; es wirkt wie ein Telegraph, der den Trägern dieser Bewegung, den Nervenfasern, seine Befehle ertheilt. Diese freiwillige und bewußte Thätigkeit des Gehirns läßt sich durck einen elektrischen Reiz ersetzen. Jede Berührung der Hirnrinde eines betäubten, also willenlosen Thieres mit dem elektrischen Strom erzeugt, je nacbdem welche Gegend des Gehirns von diesem Strom getroffen wird, eine sofortige Bewegung des Bemes. der Zehen u. s. w. Die Elektricität kann also bier als ein .künstlicher Wille aufgefaßt werden. Richet und Broca haben nun Versuche angestellt, oo man durck äukerst schnelle Stromunterbre chung jene Bewegungen willkürlich oft wiederholen könne, und sind dabei zu der Ueberzeugung gelangt, daß das Gehirn nach jeder Thätigkeit einer Ruhepause bedürfe. Mehr als zehn bis zwölf Bewegungen in der Secunde vermag es nicht zu bewerkstelligen. Der geschickteste Pianist, der vollendetste Geiger kann in der Secunde nicht mehr als zwölf Noten einzeln spielen, und wenn wir es versuchen, irgend einen Satz möglichst schnell zu denken, wer den wir eS in der Secunde niemals aü mehr als zwölf Silben bringen. Nach den Versuchen Richet's hat also das frirn eine wellenförmige Thä'tigkeit.'die in der Secunde sich höchstens zwölf Mal entfalten kann und von Ruhepausen unterbrochen ist. Der Vortragende bestätiate durch Experimente an einem mit Chloralhvdrat betäubten Hunde seine Behauptungen. Schutzimpfung gegen SchweineNothlaus. Der Ober - Medicinalrath Dr. Lo renz inDarmstadt beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit der Herstel lung eines Schutzserums gegen den Schweinerothlauf, der bekanntlich den Schweinezüchtern jährlich enorme S3ir luste verursacht. Das Verfahren, daZ im 5!aufe der letzten Jahre immer mehr Anklang gefunden und neuer dings den Vorstand der Vereinigung deutscher Schweinezüchter bestimmt hat, die Herstellung des Mittels im Großen. m die Hand zu nehmen, oesteht in der Anwendung eines aus Blut immunisirter Schweine geWonne nen Präparats in Verbindung mit der nachträglichen Einverleibung kleiner Mengen lebende? Rothlaufculturen. Bei semen zahlreichen Versuchen zum Zwecke der Gewinnung schutzkräftigsn Serums machte Lorenz bereits vor 3 Jahren die Beobachtung, daß jmmuni sirte Schweine auf Einspritzung abge tödteter Rothlaufculturen fast ebenso reagiren, wie auf solche lebender Culturen. Aus Mangel an genugenden Einrichtungen könnten die Versuche damals nicht fortgesetzt und erst lm Herbste 1892 wieder aufgenommen werden. Dabei hat sich denn herausgestellt, daß. auch nicht immunisirte Schweine aus Jnjection größerer Do sen abgetöneter Rothlaufculturen in der Verminderung der Freßlust, sowie bei fortaesetzterAnwendung jener durch das Auftreten von Schutzstoffen im Blute eine unverkennbare Reaction zeigen. Dr. Lorenz zieht aus diesem Verhalten den Schluß, daß eö möglich scheine, auch mit abgetödteten Culturen eine' Jmmunisirung herbeizuführen. und erklärt sich deshalb bereit. Fachgenossen seine in besonderer W;?se gezüchteten und abgetödteten Ro'.hlaufculturen in zugeschmolzenen G'as röhren zum Herstellungspreis zu üb:rlassen, damit durch möglichst viele Versuche, zu welchen Lorenz selbst zu wenia Gelegenheit hat. Klarheit über den Werth der Entdeckung erzielt werde.; Die Herstellung des oben erwähnten Schuhserums, sür welche nunmehr eine besondere Anstalt in Darmstadt errichtet ist. wird Lorenz !n seit5er'akr Weise fortsetzen, da er der Ansicht ist. daßdasselbe wegen der Sicherheit seines Erfolges .namentlich dann, wenn eS gilt, die in größeren Bestand? ausgebrochene Seuche schnell und dauernd zu tilgen, zur Zeit durch kein ander.'s Mittel ersetzt werden könnte. Aus F r a s c a"t i kommt die überraschende Kunde, daß es d;m dortigen Gendarmerie - Commandinten endlich gelungen ist. die beidm Wegelagerer ausfindig und dinafest ?u machc die am 4. Mai 1896 im Al. banergedirge den Herzog von Sadist Meininaen um 60 Lire beraten Besser svät als gar nicht. VI ii VI i 1 1 to i c z, CJ o u v t u n.'inent Minsk, wird die Heldenthat eines, fünfzehnjährigen Knaben, des Lohnes eines Zsorsiers unweit iJnel wicz. berichtet: Während der Abwesen keit der Eltern, die an einer üochzeit in derNachbarschaft theilnahmett, überssel das Forstbaus eine aus fün5Verson-.n bestehende Räuberbande. Vier Räuber wurden von demKnaben xrschossen und der entwaffnete fünfte im Zimmer eingeschloffen. Als des Morgens die Eltern zurückkamen und der eingeschlosjene Rauber sich beim Oeffnen desZlmmer mit einem langen Messer auf den Förster stürzte, feurte der Knabe auk denselben und todtete ihn auf der stelle. r -

Nach arksvad geyen

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ist heutzutage nicht nothwenbig. Karlsbad kommt zu uns, oder wenigsten dessen Gesundheit erzeugender The. Da, Karlsbader Sprudelwasser und Sprudelalt enthält die ganze Heilkraft, welche den iPlatz seit Jahr. Hunderten so b erühmt gemacht bat, d. b., wenn Sie den ächten Artikel erhalten. Hütet Euch vor den vielen verthlosen Nachahmungen, welche als verbessertes("improYecT) oder künstliches Karlsbader Salz verkauft werden. Diese sind nur Mischungen von gewöhnlichem Glaubersalz oder Seidlitzpulver, die von geroissenlosen Händlern deS größeren VerdiensteS halber, den sie abwerfen, verkauft werden. Nehmt nur das ächte, importirte, natürliche Wasser und Salz. Auf jeder Flasche davon ist der NamenSzug der .SiSner & Mendelfon Co., Alleinige Agenten, New florf," zu sehen. . ..Schreibe um Pamphlet. Das Seebeben von Kamaishl. Vom Professor I. Rein ist das See beben von Kamaishi am 15. Juni 1896 eingehend untersucht worden und da die verschiedenen Angaben über Verlauf, Ursache und Tragweite des Vorganges sehr von einander abwer chen, so hat die Untersuchung des Bon ner Gelehrten besonderen Werth. Die heimgesuchte Küstenstrecke geHort dem nördlichen Theile von Nippon an, ist dem Stillen Weltmeere zugekehrt und liegt nördlich von der Sendal - Bucht. Alle Küstenorte daselbst wurden am Abend des 15. Juni vorigen Jahres durch hereinbrechende Fluthwellen ver heert, am meisten Kamaishi. Die Wit terung jenes Tages deutete kein außer gewöhnliches Natur - Ereigniß an, doch zeigte sich an einem Orte Nachmittags 3 Uhr die Ebbe sehr niedrig. Als sich die Fluth 8 Uhr Abends ein stellte, nahm sie nur 20 25 Minuten lang ihren gewohnten Gang, dann folgten rasch hintereinander die verhee renden Wogen. An anderen Küsten orten fiel das Ereigniß mit der eintretenden Ebbe zusammen. .Gegen Abend." so schildert Professor Rein auf Grund der ihm zugegangenen Be richte denVorqang, .nahm man allent halben - leichte ErderschUtjerungen war. Da dieselben edoch häufig vor kommen und gerade an dieser Küste solche mit zerstörenden Wirkungen im Laufe der letzten Jahrzehnte äußerst selten eintraten, so beunruhigten sie nicht weiter. Unterdessen war die Nacht gekommen und fast Jedermann von der Arbeit im Freien nach seiner Wohnung zurückgekehrt, Bald darauf horte man an vielen Orten, einen dum pfen Ton, wie fernen Sturm oder wie Meeresbrausen, pas zmmer naher rückte, an Umfang und Stärke rasch wuchs und zuletzt wie mächtiges schutzfeuer klang. Ihm folgten als bald, und rasch aufeinander mehrere gewaltige Wogen, die innerhalb wen! ger Minuten ein grausiges Zerstörungswerk anrichteten.. Fast Alles, was lebend in ihren Bereich kam, fand seinen Tod und wurde entweder unter den Trümmern der Wohnungen.Sand und Schutt begraben oder fort in's Meer gespült. 6 10 Meter hoch, ja, on einigen Orten bis 15 Meter yoch rückten die schäumenden und sich hoch aufbäumenden Wogen mit Sturmes eile vor, Alles vernichtend, waö in ih rem Wege stand. So verloren innerhalb weniger Minuten etwa 27,000 Menschen ihr Leben. Außerdem wur den über 5000 verwundet und gegen 7600 Häuser zerstört. Nur wer außer dem Bereich dieser riesigen wandern den Wasserdämme wohnte oder bei ih rem Herannahen in eiliger Flucht einen höheren Ort erreichen konnte, blieb verschont. Die Zeit des Eintritts de? Fluthwellen und deren Höhe ist für die einzelnen Orte etwas verschieden. Im Allgemeinen ist die Zeit 8 Uhr 20 bis 30 Minuten, die von den meisten Ueberlebenden angegeben wird, als richtig anzusehen. In Kamaishi, das am meisten litt und wo 72 Procent der Bevölkerung das Leben verloren und 83 Procent aller Wohnungen zerstört wurden, war der Vorgang folgender: Zuerst kam eine Woge, die sich um die landumschlossme Bucht drehte, von der linken Seite heran; bevor ihr Wasser zurückweichen konnte, kam von der rechten Seite ewe zweite Woge und mit dieser vereinigte sich, von derMitte kommend, eine dritte. : '.Innerhalb fünf Minuten war die Stadt nahezu weggefegt, waren Tempels Wohnhäufer, Waarenlager, die Schiffe im Hafen nicht mehr an ihrer Stelle, waren die meisten Menschen nicht mehr am Leben. Einen großen Schooner von über 200 Tonnen hatten diese Wogen 430 Meter weit von seinem Ankerplatz auf ein Weizenfeld, geschleudert, wo man ihn' kaum beschädigt wiederfand. Bei einem anderen Orte waren Menschen vvn einer Seite der Bucht hinaus jn's Meer gerissen und dann sofort mik der nächsten Welle auf dis' andere Seite derBucht zurückgeschleudert worden." Die Versuste in den drei RegierungSbezirken, welche von dem Unglücke betroffen wurden, beziffern sich nach den amtlichen Erhebungen auf 26.069 Todte und 5.324 Verwundete, daneben. wurden 7.587 Häuser zerstört. Auf dem offenen Meere machte sich, ähnlich wie bei früheren Vorgängrn dieser Art. mt furchtbare Erscheinung nur wenig bemerkbar. Fischer sahen den Wogenschwall ähnlich einer starken Dünung herankommen.die Anschwellung ging glatt unter ihren Booten hinweg gegen das Land hm, dort aber, wo die Welle Widerstand fand, bäumten sich die Wasser und' brachen sich schäumend und mit gewaltigem Brausen. . Die selbstregistrirenden ttlutomefser. welche an verschiedenen

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Punkten der japanischen Küsten aufg;stellt sind, zeigen, daß die Erscbütterung sich weit über die Nordostküste Nippons ausgebreitet hat. Die Ursache derselben sieht Professor Rein mit Recht in einer gewaltigen Erscbütterung des Meeresbodens nicht weit von Kamaishi und bezeichnet das Erdbeben deshalb als Seebeben von Kamaishi. tfach den Ersahrungen bei anderen Seebeben war anzunehmen, daß auch im vorliegenden Falle die gewaltige Erschütterung des Meeres sich bis nach fernen Gestaden fortgepflanzt haben werde. Das ist in der That der Fall gewesen. An der Küste von Hawaii, im Hafen Keauku und an d.r Mündung des Rogu: River machten sich Fluihbcwegungen bemerlbar. In dieser Beziehung sind jedoch die bis jetzt vorliegenden Nachrichten nicht zahlreich und bestimmt genug, um weitere Schlüsse daraus abzuleiten. m i Ge.nciit.iu!)igcZ. EiusehrgutesMittelzur Stärkung der Kopfhaut. Franzbranntwein mit etwas weißer Seife läßt man in einer warmen Ofenröhre ziehen (nicht fest verkorkt!) und wäscht damit die Haarwurzeln und Kopfhaut, reibt dieselbe tüchtig, bis sie trocken ist und bewahrt sich vor Zug. Es geschieht ab und zu einmal, am besten vor dem Schlafengehen, wobei die Flüssigkeit immer etwas er-

Wärmt wird. FärbenderOstereier. Sehr hübsche Ostereier bekommt man, wenn man ein Stück Mull mit Zwiebelschalen belagt und aus diese wieder zarte Gräser. Kleeblätter. Blumen etc. legt. Hierm wickelt man die Eier behutsam ein, laßt sie 5 Minuten kochen, und wenn man das Stück Mull nachher abnimmt, hat man reizend fein gefärbte und gemusterte Eier. Die seidenen Gesell. schaftsklelder erfordern eine be sonders sorgfältige Behandlung, sollen sie Nicht bald ihr tadelloses Aussehen einbüßen. Besonders schädlich ist das Bürsten der seidenen Kleider, das diese angreift und leicht streifig erscheinen läßt. Man soll seidene Kleider nie wie Wollene bürsten, sie auch niemals un aereiniat fortbänaen. Am besten ist es. die Kleider sorgfältig strichweise mit einem weichen Woll- oder Seidentuche abzureiben und nur ganz besondere staubige Stellen mit der Bürste, die man mit einem welchen Tuche umbm det, zu reinigen. Auch hellfarbige wollene Gesellschaftskleider dürfen nicht ohne Weiteres abgebürstet werden, son dern werden am besten mit warmem Kartoffelmehl abgerieben, wodurch sie ihr tadelloses Aussehen lange bwahxen, Wenn mqn sie abbürstet, muß t. m n 5 i f i . ' ole urue ooryer gur gefquyerz werden, indm man sie in reines Mehl taucht und übe: reines Papier reibt, sie ausklopft und nochmals über weißes Papier streicht, auf dem die Bürste keine Spur hinterlassen darf. . Erst dann ist sie zum Reinigen Heller Gewänder mit empfindlichen Farben tauglich. Durch Beachtung der vor stehenden Regeln kann man viel zu längerem Frischerhalten der Gesell schaftskleider beitragen. Wex an kalten Füßen seidet, muß täglich zwei- bis dreimal die Strümpfe wechseln und sie etwas erwärmt wieder anziehen. Von gro ßer Bedeutung ist, daß die Feuchtig keit. welche der Fuß absondert und die vom Strumpf aufgesogen wird, nicht in den Maschengeweben erkaltet und dann erkaltend auf den Fuß wirkt. Durch den öfteren Wechsel der Fußbekleldung wird dies vermieden. Tintenflecke aus weißen Stoffen (Wäsche) zu entfernen. Man löst 300 Grgn Weinstein und 0 Gran Alaun tn heißem Wasser auf uny wäscht die fleckigen Sachen darul. Die Flecke verschwinden nicht sofort, sondern nach und nach: aber das Ver fahren hat den Vortheil, daß es die Stoffe gar nicht angreift, wie viele andere Mittel. EinfacherBlumen'oünger. Das Verfahren -besteht darin, daß man fV"' e , V im ruyjayr in oie rnn aneren Pflanzen bestockten Blumentöpfe eine fingerdicke Lage von Malzkeimen bringt und zwar unmittelbar auf die der Lufj ausgesetzt? Erdschicht. Diese. Malzkcimlage verwest gllmälig in S bis 10 Wochen und gibt der Pflanze gutes Gedeihen und Üppigen Blüthenreichthum. Junge Sämlinge vertragen diese Dungungsart nicht, indem siß leicht darin vermulzen; haben sie jedoch ein gewisses Alter und ein kräftiges Wachsthum erreicht, so ist auch für diese die Düngung anwendbar. Gegen Heiserkeit. Gegen Heiserkeit ist der Gebrauch hes kalten ZLassers innerlich und äußerlich sehr zu empfehlen. Der Patient trinkt des Morgens während des Ankleidens eist Glas frisches, klares Wasser, aber Nicht auf emmal; auch muß den ganFrei versandt an Manner. Ein Mann in Michigan entdeckt ein bemcrkenswerthes Heilmittel für Verlust von Kraft. Proben werden frei an alle versandt, die darum schreiben. Carl X. Watter von ffalamnoo. Mick . w ach eine jahrelange Rumpfe gegen die sre tische und körperlich ' Heiden von verlorener vcanr.ozrrril voV r,qngr iumi gesunden, wel che da Leiden heilt. Ur bewahrt da eheimnih sorgfältig: aber r ist willig, ein Prob der Vkevizin alle Mönner ,u senden, die an lrgend einer storm Qtfchte&t iicher Schwäche leiden, al stolge on jugendlicher Unwissenheit, wie vor.ettiaen vrrlnst de r däcbtnlkse und der rast, lchwacken Rück,. Srampfaderbrnch und Au,,hrung. Da Seil Mittel hit eine besonder angenehme trkuva von Wärme und scheint unmittelbar n wirken, indem e d verlagt Sraft und eine ntwick lung giebt, ie sie ur geroinscht wird. Da Lllttel beilte Mr. Walker vollständia vo 1 den Uebel und Leiden, die von jahrelangem Rihbrauch der natürli seftaeskHten Funktionen herrühren, und soll in jedem galle absolut uoer lä'fig sein. Uine Bitte anMr arlJ. WUker.iöS vkalonie Teu-ple. klamaoo. Mich., bei der S e angeben, das, Sie ein Probe Hin Heilmittel für Manner muniaen.wlrd loton cnuiu, und retaevergutung traend welcher Art w'rd v?n ibm aeorderr nur. den. Er hat ein grobe Interesse daran, dag lii Sund von diesem grobartigea Heilmittel der et:t wird, uud tt persende mit Sorgfalt Probe sicher versiegelt tn einem durchau fia kachen Packet, lodasz der Empfäng? keine guicht vor Unbequemlichkeit der Letanntwerde iu habe braucht. l'cicr erden ßtdete, lzneverjug . 3ttttca

t ...'ö zen Uag hindurch fortwährend eine kleine Quantität frischen Wassers getrunken werden. Des Abends vor dem Schlafengehen nimmt der Kranke eine Serviette, taucht sie in kaltes Wasser, drückt dieselbe aus, faltet sie zusammen wie ein Halstuch und legt sie sich um den Hals; eine trockene Serviette wird ebenfalls zusammengefaltet, über die erste gelegt und befestigt. Alsdann lege sich der Patient in's Bett und decke sich recht warm zu, um eine neue Erkältung zu verhüten. Diese sialtwasserkur. etwa 8 Tage fortgesetzt, wird das Uebel sicherlich beseitigen. Gutes und angenehmriechendes Mundwasser kann man sich auf folgende Weise selbst herstellen: Man mischt ein halbes Pint 00 procentigen Sprit mit einem halben Pint Rosenölessenz und einem halben Pint Veilchenwurzeltinktur und fügt 5 Tropfen blausäurcfreiiZ Bittermandelöl hinzu. Nachdem die Mischung gut durch geschüttelt ist, füllt man sie in kleine ffläschchen und verkorkt diese fest. Beim Gebrauch setzt man dem lauwarmen Mundspülwasser einige Tropfen dieser Mischung zu. Lackirte Möbel von Fled t n z u reinigen.' Man mische zu gleichen Theilen Leinöl, Alkohol und Terpentin gut untereinander, tauche einen wolleilen, weichen Lappen in diese Mischung und reibe die Flecken damit so lange, bis sie verschwunden sind. Um das ssett zu entfernen, reibe man die gereinigte Stelle mit LöschPapier nack. um Oon JnlanVs. Die ttessten Schächte der Erde befinden sich in den Ver. Staaten und zwar am Superior-See. Red Jacket.Ealumet und Hecla 1493 Meter, Tamarak 1356 Meter; dann folgen zwei belgische Kohlenschächte: Pro-duits-Kohlengrube (Mons) 1200 Meter. Viviers-Schacht (Gilly) 1143 Me ter. .Die tiefsten in Deutschland sind Kaiser Walhelm IL (Clausthal) mit ?02 Meter undEjnjgkeit Lugqu (Sach. sen) mit 793 Mejer. Die südafrikanischen Goldgruben gehen noch nicht über 60? Meter hinaus. Oef eitte'r Aersteige'rüng von'BriefmarkeNf die jüngst in der Etadt New York stattfand, brachte eine abgestempelte y l5ents . Marke der .Confo'derirten Staaten" (unseligen Andenkens) das hübsche Sümmchen von 5576. Die Preise anderer Marken desselben Ursprungs variirten zwischen $8 und $102. Vielfachbegegnetmandcr Klage, daß falsche Fünfccnt - Stücke im Umlauf seien. Die Nachahmung der Nickelmünzen ist aber auch gar zu seicht, und da das Pilhsikum solches Geld in seltenen Fällen auf seine Echtheit prüft. s nicht der Mühe werth" findet, so blüht das Geschäft derNickelFälscherei außerordentlich. . Preisklopffechtern und Cülturträgern ähnlichen Kalibers zeigt der Lumpenstaat Nevada das größte Entgegenkommen, für gemeinnützige Zwecke hat derselbe aber nichts übria. Das wird durch Ablehnun der Bill bewiesen, der zufolge die Summe von $10.000 bewilligt werden sollte, um Nevada auf der Nebraska'er Ausfielluna. zu repräsentiren,. Wenn unverfchclmte Zudringlichkeit das Kennzeichen eines guten Beamten ist. dann verdient jener Uemterzager eine Anstellung, welcher jüngst dem Schtzamts-Secretär auf ein?m Schnelldampfer - den Potomac hinunter nachzagte. an Bord des Schisfes stiea. das den S'ecretär trua. sein Änlieaen vorbrachte und darauf wieder nachWashington zuruckdampfte. :m iev.it nur noco. van die Aemterjäger sich aus einem Luftballon auf den Präsidenten vezw. die Mitglieder des Cabincts stürben. Eines jener deutsch!dischen Wurstblättchen.- die den Deutsch Amerikanern von einaewanderten Bildungskaffern mitunter als Muster hingestellt werden, enthält eine klassische Kritik über eine Ausfübrung von F. v. Schönthan's Stück .Das letzte Wort", in der es u. A. heißt: Das Serz. auch des verbärtetstm Zuschauers, aerätb unweiaerlick in einen Aggregatzustand, in dem das von unserem gemutyvollen ffranz nunmehr berbeiaebolte todte Kind fckonungsloL dem Fasseden Boden aus schlagt." Äte linaeborenen von Alaska stellen aus den Tastbörsten des Walrosses Zahnstocher her. welche sie dann nach China verlausen, da diese Art Zahnstocher bei den dortigen Stutzern sehr beliebt s:nd. Die Natur bat die Walrosse an de? Schnauze mit drei bis vier 5ioll lanaen steifen Tast borsten versehen, deren 5)ärte und Gleise Mit dem Alter deL Thiere? zunimmt. Sobald das Walroß getödtet ist. ziehen die Eingeborenen vermittelst einer rohen Kneifzange dem Thiere die Tastborsten aus, trocknen dieselben. verpacken sie m Niedliche Packete und versenden sie nach dem himmlischen Reiche-. ....... .n dieser Welt ist Alles möglich. Clevelands Botschafter an England. TbomaS ??rancis Bavard. war in der letzten Zeit bei unseren Stoa-vlmeriranern wegen verschiedener Reden nicht besonders 'populär, aber er bat sich mit einem Scklaae zum populärsten Amerikaner gemacht, indem er den Amerikanern das LogBuch des Pilgerschiffes Mayflowerals ein Geschenk des enalischen Volkes mitbringt. Das betreffende Buch oder die andsSrift enthalt nickt nur das Log der Mayflower". sondern auch die Geschichte der ersten Anstedluna auf dem Vlvmöuth - 5?elsen. DaS Manuskript rühr! vom Gouverneur Bradford. einem Grunder der Colonie, her und enthält die Geschichte der Colonie von 1622 bis 1646. mit mehreren wichtigen Anmerkunqen."Wie diese für MassaSusetts so wichtige Qandschrift nach. England gekommen ist. wein man Tziwt; dort wurde sie durch Anfall im Jahre 1846 entdeckt, und seitdem sind wiederholt veraeblicke Versuche' gemacht worden, diese zurück zu. erlangen.

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Oon VuslanVs.

ccJar yatdie Absicht kundgegeben, bis zum bevorstehenden Besuche des deutschen Kaisers beim russischen Hofe der deutschen Sprache soweit mächtig zu sein, daß er den Trmtspruch aus den hohen Gast Nicht mehr, wie es jüngst in Breslau der tfll war, in französischer, sondern in deutscher Sprache ausbringen könnte. Es soll dabei zugleich in Erwägung gezogen sein, zu diesem Zwecke sur den aiser emen Lehrer aus der Geistlichkeit de: deutschen evangelisch - lutherischen Kirche zu Petersburg zu erwählen, wobei die definitive Wahl auf eine bestimmte Person noch nicht gefallen m. Ä a s Dimethylamidoazobenzol. bekannt aus den Margarinedebatten des deutschen Reichstages, hat vielfach Entsetzen wegen der Ansprüche erregt, die es an die Volubilität der Zungen stellt, die sich mit seiner Aussprache befassen. Deren kleillmuthige Besitzer werden vor Schrecken verstummen, wenn sie hören. daß dem Arthncitln, einem neuen Desinficirungsmittel, der wissen-' schaftliche Name Monohydropheno l ä t h yldiäthylendiaminamidoaceto mtrll zukommt. Ein junger italienischer Arzt. Giuseppe Sanarelli. soll den Bacillus des gelven Fiebers entdeckt haben. Er hat seine Beobachtungen m dem Lazarett auf der Insel Flores (wo er selbst von der Krankbsit befallen wurde) und in Rio de Ja neiro gemacht und dabei an 2000 Thiere. Kaninchen, Ziegen. Schafe, Affen und Pferde geimpft." Versuche einer Serumbehandlung sind eingeleltet. Es heißt, die brasilische Regierung hat für den ffall. daß die Serumbehandlung von Erfolg sein sollte. einen Preis von $150,000 ausgesetzt. Der60jährigeClavierl e h r e r Giuseppe Turibolo in Trieft, der in ungünstigen finanziellen B:r Hältnissen lebte, feuerte im Vestibüle des dortigen Naturhlstonschen Museus auf seinen Neffen, den Professor Albert Puschi. der Director des Museums' ist. zwei Revolverschüsse ab. die fehlgingen, worauf er sich durch einen Schuß in's rechte Ohr entleibte, turibolo hat seinen Neffen seit Iahren mit ungestümen Geldforderungcn belästigt und das Attentat ist auf eine r W i . i nn . - ' aoicyiagige mwoxi Puscyrs zurück zuführen. Der Major Emile Euvrard. der als Lehrer der Taktik in der Kriegsschule m Paris wirkte, hat sich erschossen. Grund zu der TM soll eine Entmuthigung sein, die V. "tzlich befallen habe, weil zuöte, einem größeren militärisa Üerke. das er in Angriff genommen, nicht gewachsen zu setn. Zu bemerken ist. daß sein Werk über den deutsch französi schen Krieg, das er in Gemeinschaft mit dem Major Rousset geschrieben hat. im vorigen Jahre von der Academie Franaise mit einem Preise gekrönt worden. Er war aeboren am 7. 5um 1855 und verheiratbet. Böse M e n s ch e n s e i n d e haben behauptet, daß es ein Waznih fei, sich zu verheirathen. Es gibt aber Unzahliae,- denen das eirathen durchpus nicht als Wagniß erscheint, und Manche suchen , sogar eine künstliche Verschärfung. So ließ sich kürzlich der Löwenbändiger Fillis in Johannesburq (Sudafrika) in emem mit sechs Löwen besetzten Käfig trauen. Die Braut, welche em gelbes Seidenkleid trug, vertraute muthlg auf den Schutz -ihres künftigen Gatten, der Geistliche zedoch zog es vor, den klrchlichen Segen von außen durch das Gitter zu ertheilen. Als die Ceremonie vollzogen war, brachen die Zuschauer. Gäste und Zeugen m lautes Hochrufen aus. Dem jungen Ehemanne, der sein gewöhnliches Costüm trug, aelang es indessen, seine Gattin unbeschädigt aus dem Löwenzwinger hinauszuführen. ?n der bekannten SchöV, . . nert'schen Mmlonen-6rb chasts-An-yelegenheit hat das Amtsgericht in Dresden die im Jahre 1839 geborene, unverehelichte Romana Schmidt zu Posen als alleinige Erbin angesehen. Der in Dresden verwahrte yfachlafc von etwa einer Million Mark wird der Schmidt, die in Posen als Waschfrau in dürftigen Verhältnissen lebt, am 3. Januar 1893 ausgehändigt, wenn bis dahin nicht von anderer Seite bessere Ansprüche nachgewiesen werden, welche die Aushändigung des Rachlasses an die Romana Schmidt zu verhindern geeignet wären. Die sämmtlichen übrigen 96 Personen, die Erbschaftsansprüche geltend gemacht hatten, sind abgewiesen worden. Die Erblasserin, Wittwe Honcrat,: Schonert, ist am 18. December 1893. fünf w . e ? . I Tage nacn oem 'ooe iyres yemanns. de! Rentners Karl Adolf Schonert in Dresden gestorben. Dle Millionenerbin ist im fünften Grade m'i der Erblasserin verwandt. Wie man es macht : füllen Sie ilrtt srtfrfn nW y , w U'-l'T" V VHI MVVVf iliches Wasserglas mit Urin und lassen Sie es nttninhimAmlrt (ÄfitriS .r:. , - -- j-..(sj wtHiivvii .tyvn vilivt em Satz, so zeugt das von einer Krankheit Tr ?l?trT flnnH lt.:M cr--- j:i :ri , -".v.v... 44)niii Atiii yicuca uiuuJi, ii kl.A .i .r.i: m . . - ' visw tu vwiüer eiveis von yacrenrranr OCtI. .Ru starker Massprkran nhpr 3;rfintu. ?en im Rücken ist ebenfalls ein Äeicken. dak mieten uno mjc m unoronungllno. li u.. w cr r - i. . . : ' Waö tt)Ut man dagegen? Ein Troir ist eS m iffen. dak Tir. ftirm'a Swamv'Root, das große Nieren.Heilmittel. Schmerlen im Rücken. Nieren. 9ehr und sonstigen Theilen, welche in Verb'induna hYrntt ff MAAtttiM! Ca C?rA vv.ifc iVvü, wiiiumu, vi gsiu uniaQia kett des Wasserhaltens und brennenden Schmer beim Wasserlassen. dW s t.;. . II '' ' (IV.Ukll, V IW durch den Genuß von Llquören,. Wem oder Bier entstehen und enthebt Sie der unanae. nehmen Nothwendigkeit während der Nacht oft durch Wasserandrana ausstek, , münr, . . ' - o ' i--7"" n iivi. D milde und außerordentliche Wirkuna von Qavl' ri.ni v . . . v ywu.mpjvoi iieui icd oaio em. Es ist be ksnnt für seine wunderbaren Kuren dex schlimmsten ft&sle. ' Äon iien Vnt?. f?ir w ' wvvwva I L0e und 51. 1 verkauft. Schreiben Sie um ne vrooenaicye uno Pamphlet, erwähnen Sie den Namen der ?tndiana Tribün k und wenn Sie?ibre naU 9sSrfr nn rr Kilmer Se Co., Binghämton, N. N., senden, I . ekR. a r. 1 & . a i v . . . m : n . m- . I , " T"'I": " ' T'l i-..-.. 10 ird 9LhllXt ckiOS frei hurA K5 ttnft .. I - m i .', r O I T w w ayv I v - tefph. Dir csumnxen Zv die C:;t Lser Offerte.

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